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Gemeinde Gottes in Pforzheim

Hagenschießstr. 14 75175 Pforzheim

“Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.” (Bibel) Eine wundervolle Einladung! Meine Schuld, meine Sorgen und die Angst vor der Zukunft, die Last soll ich Ihm bringen, Er will sie mir abnehmen! Es ist Jesus, der Sohn Gottes, der uns diese Einladung gibt! Eigentlich unglaublich, denn Er ist heilig, vollkommen gut und der absolute Gegensatz zur Sünde. Die Verbindung zu Gott wurde von Seiten der Menschheit zerstört und unsere Sünde trennt uns von Ihm. Aus eigener Anstrengung können wir nicht zu Gott kommen. Aber Gott fand einen Weg, um die Verbindung wieder herzustellen: “Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.” (Bibel) Damit ist nun der Weg zu Gott frei! Wir dürfen jetzt unsere Sünden im Gebet zu Jesus bringen. Jeder, der zu Jesus kommt, darf nun seinen Frieden, seine Liebe im Herzen haben.

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Day 4 of 7

Gottes Gerechtigkeit in Christus

From the sermon “Jesus - unser sündloser Retter” of October 25

Hier geschieht eine doppelte Stellvertretung: Jesus, der keine Sünde kannte, wurde für uns zur Sünde gemacht. Nun wird Jesus für uns, die wir keine Gerechtigkeit kennen, zur Gerechtigkeit. Unsere Strafe liegt auf ihm - seine Gerechtigkeit liegt auf uns. Sein reines, strahlendes Gewand wird uns übergezogen, wenn wir mit ihm verbunden sind. Keiner von uns kann durch eigene Werke oder Frömmigkeit die Gerechtigkeit hervorbringen, die Gott fordert. 'Aus Gnade seid ihr gerettet durch den Glauben, und das nicht aus euch - Gottes Geschenk ist es, nicht aus Werken, damit niemand sich rühme' (Epheser 2,8-9). Die Berechtigung zum Einzug in den Himmel liegt einzig bei Jesus. Wenn wir einmal vor Gottes Thron stehen, können wir uns nur darauf berufen, dass Jesus alles vollbracht hat. Seine Gerechtigkeit ist uns angerechnet - allein aus Gnade, allein durch Glauben.

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Hier geschieht eine doppelte Stellvertretung: Jesus, der keine Sünde kannte, wurde für uns zur Sünde gemacht. Nun wird Jesus für uns, die wir keine Gerechtigkeit kennen, zur Gerechtigkeit. Unsere Strafe liegt auf ihm - seine Gerechtigkeit liegt auf uns. Sein reines, strahlendes Gewand wird uns übergezogen, wenn wir mit ihm verbunden sind. Keiner von uns kann durch eigene Werke oder Frömmigkeit die Gerechtigkeit hervorbringen, die Gott fordert. 'Aus Gnade seid ihr gerettet durch den Glauben, und das nicht aus euch - Gottes Geschenk ist es, nicht aus Werken, damit niemand sich rühme' (Epheser 2,8-9). Die Berechtigung zum Einzug in den Himmel liegt einzig bei Jesus. Wenn wir einmal vor Gottes Thron stehen, können wir uns nur darauf berufen, dass Jesus alles vollbracht hat. Seine Gerechtigkeit ist uns angerechnet - allein aus Gnade, allein durch Glauben.

2. Korinther 5,21
Prayer

Danke Gott für das Geschenk der Rechtfertigung und bitte um die Gnade, ganz auf Jesus zu vertrauen.

Reflect

Vertraust du wirklich allein auf Jesu Gerechtigkeit, oder versuchst du immer noch, durch eigene Leistung gerecht zu werden?

Recording from August 2, 2026

Sermon

…damit alle erfahren, dass du alleine der Herr bist.

Sunday, August 2, 2026
Jesaja 37,14-20
Key Point

In aussichtslosen Situationen sollen wir wie König Hiskia handeln: unsere Probleme vor Gott ausbreiten, uns vor ihm demütigen und seine Ehre suchen, anstatt mit eigener Kraft zu kämpfen. Gott ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit, und wenn wir ihm vertrauen und seine Ehre suchen, wird er uns erretten und einen Weg bereiten.

Diese Predigt behandelt die biblische Geschichte von König Hiskia, der in einer aussichtslosen Situation vor dem assyrischen König Sanherib stand. Der Prediger zeigt auf, wie Hiskia nicht auf menschliche Weisheit oder militärische Strategien vertraute, sondern sein Problem vor Gott ausbreitete und im Gebet Gottes Ehre suchte. Die zentrale Botschaft ist, dass Gott seine Kinder nicht im Stich lässt und dass wir lernen sollen, unsere Probleme vollständig Gott zu übergeben, ohne eigene Lösungsvorschläge zu machen. Der Prediger zieht Parallelen zur heutigen Zeit und ermutigt die Gemeinde, angesichts der Angriffe des Teufels und scheinbar auswegloser Situationen nicht auf eigene Kraft zu vertrauen, sondern wie Hiskia im Gebet Gottes Ehre zu suchen. Er betont, dass Gott sich nicht verändert hat und heute noch genauso mächtig ist wie damals. Die Predigt schließt mit der Ermahnung, dass jeder Gläubige seine persönliche Beziehung zu Gott prüfen und in schwierigen Zeiten im Fasten und Beten verharren soll, bis Gott antwortet und hilft.
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Diese Predigt behandelt die biblische Geschichte von König Hiskia, der in einer aussichtslosen Situation vor dem assyrischen König Sanherib stand. Der Prediger zeigt auf, wie Hiskia nicht auf menschliche Weisheit oder militärische Strategien vertraute, sondern sein Problem vor Gott ausbreitete und im Gebet Gottes Ehre suchte. Die zentrale Botschaft ist, dass Gott seine Kinder nicht im Stich lässt und dass wir lernen sollen, unsere Probleme vollständig Gott zu übergeben, ohne eigene Lösungsvorschläge zu machen. Der Prediger zieht Parallelen zur heutigen Zeit und ermutigt die Gemeinde, angesichts der Angriffe des Teufels und scheinbar auswegloser Situationen nicht auf eigene Kraft zu vertrauen, sondern wie Hiskia im Gebet Gottes Ehre zu suchen. Er betont, dass Gott sich nicht verändert hat und heute noch genauso mächtig ist wie damals. Die Predigt schließt mit der Ermahnung, dass jeder Gläubige seine persönliche Beziehung zu Gott prüfen und in schwierigen Zeiten im Fasten und Beten verharren soll, bis Gott antwortet und hilft.

Main Topics (6)

1. Hiskias aussichtslose Situation

  • • Der assyrische König Sanherib bedrohte Jerusalem mit militärischer Übermacht
  • • Hiskia stand in einer menschlich gesehen hoffnungslosen Lage
  • • Der Unterschied zu anderen besiegten Königen: Hiskia ging ins Haus des Herrn und breitete den Drohbrief vor Gott aus
  • • Hiskia machte Gott keine Lösungsvorschläge, sondern übergab die Situation vollständig

2. Hiskias Gebet und Motivation

  • • Hiskia suchte in seinem Gebet allein Gottes Ehre, nicht seine eigene
  • • Sein Gebetsanliegen war: 'damit alle Königreiche auf Erden erfahren, dass du allein der Herr bist'
  • • Er erkannte Gott als den Schöpfer von Himmel und Erde an
  • • Er demütigte sich vor Gott und vertraute auf seine Macht

3. Gottes Erhörung und Eingreifen

  • • Gott versprach Hiskia Hilfe um seinetwillen und um Davids willen
  • • Der Engel des Herrn schlug 185.000 Mann im assyrischen Lager
  • • Der König von Assyrien musste ohne Kampf abziehen
  • • Gott ehrte Hiskias Vertrauen und zeigte seine Macht

4. Die gegenwärtige geistliche Bedrohung

  • • Der Teufel wütet heute genauso und versucht Gläubige zu zerstören
  • • Er versucht die Liebe erkalten zu lassen und Einheit zu zerstören
  • • Menschen haben keine eigene Kraft gegen den Teufel zu kämpfen
  • • Auch heute stehen wir in der gleichen Situation wie Hiskia

5. Gottes Unveränderlichkeit und Treue

  • • Gott hat sich nicht verändert - er ist derselbe gestern, heute und ewig
  • • Seine Verheißungen gelten heute noch genauso wie damals
  • • Gottes Wort bleibt für immer bestehen
  • • Er ist in der Lage, aus jeder aussichtslosen Situation herauszuhelfen

6. Die Bedeutung von Kämpfen und Prüfungen

  • • Schwierige Situationen haben das Ziel, dass wir lernen Gott zu vertrauen
  • • Kämpfe lehren uns, unser Vertrauen nicht auf uns selbst zu setzen
  • • Gott bereitet immer einen Weg, auch wenn wir ihn nicht sehen
  • • Bedrängnis dient dazu, dass wir auf Gott als Erretter hoffen

Biblical Foundations

Direct Quotes

Jesaja 37,14-20

Und als Hiskia den Brief von den Boten empfangen und gelesen hatte, ging er hinauf in das Haus des Herrn und breitete ihn aus vor dem Herrn. Und Hiskia betete zum Herrn, Herr Zebaoth, du Gott Israels, der du über dem Cherubim sitzt. Du bist allein Gott über alle Königreiche auf Erden. Du hast Himmel und Erde gemacht. Herr, neige deine Ohren und höre doch. Herr, tu deine Augen auf und sieh doch, höre doch alle die Worte Sanheribs, die er gesandt hat, um den lebendigen Gott zu schmähen. Wahr ist's, Herr, die Könige von Assyrien haben alle Königreiche mit ihren Ländern verwüstet und haben ihre Götter ins Feuer geworfen, denn sie waren keine Götter, sondern Werk von Menschenhänden, Holz und Stein. Die sind vernichtet. Nun aber, Herr, unser Gott, hilf uns aus seiner Hand, damit alle Königreiche auf Erden erfahren, dass du allein der Herr bist.

Jesaja 37,5-7

Und die Knechte des Königs Hiskia kamen zu Jesaja. Jesaja aber sagte zu ihnen, so sagt eurem Herrn. Der Herr sagt so, fürchte dich nicht vor den Worten, die du gehört hast, mit denen mich die Knechte des Königs von Assyrien geschmiert haben. Sieh, ich will ihm einen Geist eingeben und er soll etwas hören, so dass er wieder heimzieht in sein Land. Und ich werde ihn durchs Schwert fällen in seinem Land.

Jesaja 37,10-13

Sagt Hiskia dem König von Judah folgendes. Lass dich nicht von deinem Gott betrügen, auf den du dich verlässt und sagst, Jerusalem wird nicht in die Hand des Königs von Assyrien gegeben werden. Sieh, du hast gehört, was die Könige von Assyrien mit allen Ländern getan haben, indem sie an ihnen den Bann vollstreckten, und du solltest errettet werden? Haben etwa die Götter der Nationen die Länder errettet, die meine Väter vernichtet haben, wie Gosan, Haran, Rezef und die Kinder Edens zu Telesar? Wo ist der König von Hamad und der König von Arpad und der König der Stadt Seferwaim von Hena und Awa?

Jesaja 37,33-35

Jesaja 37,36

Da fuhr der Engel des Herrn aus und schlug im Assyrischen Lager 185.000 Mann. Und als sie am Morgen früh aufstanden, da lagen überall nur tote Leichname. Und der König von Assyrien, Sanherib, brach auf, zog weg und kehrte wieder heim und blieb in Nineveh.

Römer 8,31-39

Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein? Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschonte, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist es, der rechtfertigt. Wer will verdammen? Christus ist es, der gestorben ist, der viel mehr, der auch auferweckt ist, der zu Rechten Gottes ist und uns vertritt. Wer will uns scheiden von der Liebe Christi, Trübsal oder Angst, Verfolgung oder Hunger, Entbehrung oder Gefahr oder Schwert? Wie geschrieben steht, um deinetwillen werden wir den ganzen Tag getötet. Wir sind geachtet wie Schlachtschafe. Aber in dem allem überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat. Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer, noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukunftiges, weder Hohes noch Tiefes, noch irgendeine andere Kreatur uns von der Liebe Gottes zu scheiden vermag, denn Christus Jesus ist unseren Herrn.

2. Könige 6,15-17

Der Diener des Mannes Gottes stand früh auf und ging hinaus und sieht, da lag eine Heeresmacht mit Trossen und Wagen um die Stadt. Da sagte sein Diener zu ihm, oh weh, mein Herr, was sollen wir nun tun? Er sagte, fürchte dich nicht, denn die, die bei uns sind, sind zahlreicher als die, die bei ihnen sind. Und Elisa betete, Herr, öffne ihm die Augen, damit er sieht. Und da öffnete der Herr dem Diener die Augen, sodass er sah und sieh, da war der Berg voll feuriger Rosse und Wagen um Elisa her.

2. Mose 15,9-18

Der Feind sagte, ich will nachjagen, ergreifen, den Raub austeilen und meinen Mut an ihnen kühlen. Ich ziehe mein Schwert und meine Hand soll sie verderben. Du ließest deinen Wind blasen und das Meer bedeckte sie und sie versanken wie Blei in gewaltigen Wassern. Herr, wer ist dir gleich unter den Göttern? Wer ist dir gleich, der so mächtig, heilig, schrecklich, löblich und wundertätig ist? Als du deine rechte Hand ausstrecktest, verschlang sie die Erde. Du hast durch die Barmherzigkeit dein Volk geleitet, das du erlöst hast, und du hast sie durch deine Stärke zu deiner heiligen Wohnung geführt. Als die Völker das hörten, erbebten sie. Angst überkam die Philister. Der erschragende Fürsten Edoms Zittern ergriff die mächtigen Moabs. Alle Bewohner Kanans verzagten. Schrecken und Furcht fiel auf sie vor deinem großen Arm. Erstarrten sie wie die Steine, bis dein Volk, Herr, hindurchzog. Bis hindurchzog das Volk, das du erworben hast. Du bringst sie hinein und pflanzt sie ein auf dem Berg deines Erbteils. An der Stätte, die du, Herr, dir zur Wohnung gemacht hast. Zu deinem Heiligtum, Herr, das deine Hand bereitet hat. Der Herr wird König sein immer und ewig.

2. Korinther 1,8-10

Denn wir wollen euch, Brüder, nicht in Unkenntnis lassen, in welcher Bedrängnis wir in Asien kamen so dass wir über die Maßen beschwert waren, über unsere Kräfte, so dass wir sogar am Leben verzweifelten, ja bei uns selbst das Urteil des Todes erhalten hatten, damit wir unser Vertrauen nicht auf uns selbst setzen, sondern auf Gott, der die Toten auferweckt, der uns aus solcher Todesnot errettet hat und noch errettet. Auf ihn hoffen wir, er wird uns auch hinfort erretten.

Psalm 28,7

Der Herr ist meine Stärke und mein Schild. Auf ihn hat mein Herz gehofft und mir ist geholfen worden.

Additional references

  • → Jakobus 5,16
  • → 2. Könige 19
  • → 2. Chronik 32
  • → Jesaja 36,18-20
  • → Sacharja 2,9
  • → Psalm 91,4
  • → Jesaja 41,10
  • → Jesaja 34,16
  • → Jesaja 40,8
  • → Jesaja 35,8

Practical Application (5)

  • 1 Probleme vor Gott ausbreiten: Wenn wir in aussichtslose Situationen kommen, sollen wir wie Hiskia handeln: in das Haus des Herrn gehen und unsere Probleme vollständig vor Gott ausbreiten, ohne selbst Lösungsvorschläge zu machen.
  • 2 Gottes Ehre suchen statt eigene Interessen: In schwierigen Zeiten sollen wir nicht nach unserem eigenen Ruhm oder unserer Rettung fragen, sondern dass durch die Situation Gottes Name verherrlicht wird und andere erkennen, dass er allein der Herr ist.
  • 3 Nicht mit eigener Kraft kämpfen: Wir sollen nicht versuchen, gegen den Teufel und geistliche Bedrohungen mit eigener Weisheit und Strategien anzugehen, sondern uns vollständig auf Gott verlassen und ihm die Kämpfe überlassen.
  • 4 Im Gebet beharren: Bete so lange im Fasten und Beten, bis du Gottes Weg siehst und seine Macht um dich herum erkennst - wie die feurigen Rosse und Wagen um Elisa her.
  • 5 Persönliche Beziehung zu Gott prüfen: Inmitten aller geistlichen Themen und Probleme die wichtigste Frage nicht vergessen: Wie ist meine persönliche Beziehung zu Gott? Wo werde ich die Ewigkeit verbringen?

Daily bites from the week of August 3

  1. Day 1 of 7 · August 3 Wenn menschliche Weisheit nicht ausreicht

    König Hiskia stand vor einer unmöglichen Situation. Der mächtige assyrische König Sanherib bedrohte Jerusalem mit seinem gewaltigen Heer. Alle umliegenden Königreiche waren bereits gefallen. Menschlich gesehen hatte Hiskia keine Chance. Doch hier zeigt sich der entscheidende Unterschied: Während andere Könige auf militärische Strategien und menschliche Weisheit vertrauten, tat Hiskia etwas anderes. Er ging in das Haus des Herrn und breitete den drohenden Brief vor Gott aus. Er machte keine eigenen Lösungsvorschläge, sondern übergab die aussichtslose Lage vollständig seinem Gott. Auch wir stehen heute oft vor Situationen, die uns überfordern. Der Teufel greift an, Probleme scheinen unlösbar, und wir sehen keinen Ausweg. In solchen Momenten ist die Versuchung groß, auf eigene Kraft zu vertrauen. Doch Hiskias Beispiel lehrt uns: Der erste und wichtigste Schritt ist, alles vor Gott auszubreiten und ihm zu vertrauen.

    Jesaja 37,14-20

    Prayer

    Bitte Gott, dir zu helfen, deine aussichtslosen Situationen nicht selbst lösen zu wollen, sondern sie vollständig ihm zu übergeben.

    Reflect

    In welchen Bereichen deines Lebens versuchst du noch, auf eigene Kraft und Weisheit zu vertrauen, statt alles vollständig vor Gott auszubreiten?

  2. Day 2 of 7 · August 4 Gottes Ehre suchen im Gebet

    Was bewegte Hiskia in seinem Gebet? War es Angst um sein eigenes Leben? Der Wunsch, in die Geschichtsbücher einzugehen? Nein. Seine Motivation war eine ganz andere: 'Nun aber, Herr, unser Gott, hilf uns aus seiner Hand, damit alle Königreiche auf Erden erfahren, dass du allein der Herr bist.' Hiskia suchte Gottes Ehre. Es ging ihm nicht um seinen eigenen Namen oder Ruhm, sondern darum, dass der lebendige Gott verherrlicht wird. Er wollte, dass alle Völker erkennen, dass der Gott Israels der einzig wahre Gott ist. Diese Haltung macht den Unterschied in unserem Gebetsleben. Wenn wir in schwierigen Situationen beten, geht es dann primär um unsere eigene Erleichterung oder um Gottes Ehre? Hiskia demütigte sich vor Gott und stellte Gottes Namen über alles andere. Und genau diese Haltung öffnet den Himmel für Gottes mächtiges Eingreifen.

    Jesaja 37,20

    Prayer

    Bitte den Herrn, dass er dir ein Herz gibt, das seine Ehre über alles andere sucht, besonders in schwierigen Zeiten.

    Reflect

    Wenn du betest: Steht Gottes Ehre im Vordergrund oder deine eigene Bequemlichkeit und Sicherheit?

  3. Day 3 of 7 · August 5 Der unveränderliche Gott

    Der Rapschake spottete: Haben die Götter anderer Völker ihre Länder gerettet? Können wir wirklich darauf vertrauen, dass Gott heute noch eingreift wie damals? Die Antwort der Schrift ist eindeutig: 'Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt für immer.' Gott hat sich nicht verändert. Er ist heute genauso mächtig wie zur Zeit Hiskias. Seine Verheißungen gelten unveränderlich. Wenn Gott sagt: 'Fürchte dich nicht, ich bin mit dir', dann gilt das heute genauso wie vor 2700 Jahren. Wenn er verspricht: 'Ich werde eine feurige Mauer ringsherum sein', dann steht er zu seinem Wort. Gottes Macht ist nicht abhängig von unserer Zeit oder unseren Umständen. Die Frage ist nicht, ob Gott kann, sondern ob wir ihm vertrauen. Hiskia vertraute auf den unveränderlichen Gott, und Gott zeigte seine Macht durch die Vernichtung von 185.000 assyrischen Soldaten in einer einzigen Nacht.

    Jesaja 40,8

    Prayer

    Danke Gott für seine Unveränderlichkeit und bitte ihn, deinen Glauben an seine Macht zu stärken.

    Reflect

    Glaubst du wirklich, dass Gott heute noch genauso mächtig ist wie in biblischen Zeiten, oder hast du insgeheim Zweifel an seiner Macht?

  4. Day 4 of 7 · August 6 Der geistliche Kampf unserer Zeit

    Wie Hiskia gegen einen übermächtigen Feind stand, so stehen auch wir heute in einem geistlichen Kampf. Der Teufel wütet und tobt, versucht die Liebe erkalten zu lassen, die Einheit zu zerstören und Gottes Kinder zu Fall zu bringen. Er ist gnadenlos und ohne Mitleid. Die Frage ist: Können wir aus eigener Kraft gegen ihn bestehen? Die ehrliche Antwort lautet: Nein. Genau wie Hiskia haben wir mit unserem menschlichen Verstand und unserer Weisheit keine Chance gegen den Teufel. Doch hier kommt die herrliche Wahrheit: 'Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein?' Nichts kann uns von der Liebe Gottes scheiden - weder Trübsal noch Angst, weder Verfolgung noch Gefahr. In allem überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat. Der Sieg liegt nicht in unserer Stärke, sondern in Gottes Macht. Wenn wir wie Hiskia unsere Situation vor Gott ausbreiten, dann kämpft er für uns.

    Römer 8,31-39

    Prayer

    Bekenne vor Gott deine Schwäche im geistlichen Kampf und bitte ihn, für dich zu kämpfen.

    Reflect

    In welchen Bereichen versuchst du noch, aus eigener Kraft gegen geistliche Angriffe zu kämpfen, statt dich auf Gottes Macht zu verlassen?

  5. Day 5 of 7 · August 7 Sehen mit offenen Augen

    Als Elisas Diener die feindliche Heeresmacht sah, rief er verzweifelt: 'Oh weh, mein Herr, was sollen wir nun tun?' Doch Elisa antwortete: 'Fürchte dich nicht, denn die, die bei uns sind, sind zahlreicher als die, die bei ihnen sind.' Dann betete er: 'Herr, öffne ihm die Augen, damit er sieht.' Und der Diener sah den Berg voll feuriger Rosse und Wagen. Wie oft sehen wir nur die Probleme, die Bedrohungen, die aussichtslose Lage? Wir sehen mit natürlichen Augen und verzweifeln. Doch Gott möchte uns geistliche Augen schenken, damit wir seine Macht und seinen Schutz um uns her erkennen. Der Teufel versucht, unsere Probleme so groß erscheinen zu lassen, dass wir darin ersticken. Er will uns mit Schwierigkeiten so verwickeln, dass wir das Wesentliche vernachlässigen. Doch wenn Gott unsere Augen öffnet, sehen wir seine überlegene Macht und seinen Eifer für uns.

    2. Könige 6,15-17

    Prayer

    Bete wie Elisa: 'Herr, öffne meine Augen, damit ich deine Macht und deinen Schutz in meiner Situation sehe.'

    Reflect

    Siehst du deine Situation mit menschlichen oder mit geistlichen Augen? Was würde sich ändern, wenn Gott dir seine Perspektive zeigen würde?

  6. Day 6 of 7 · August 8 Der heilige Weg in aussichtslosen Lagen

    'Und es wird dort eine Straße sein und ein Weg, der der heilige Weg heißen wird.' Diese Verheißung schenkt Trost in den dunkelsten Momenten. Wenn wir keinen Ausweg sehen, wenn sich alles um uns dreht, wenn der Teufel mit Siegeslachen auf uns zukommt - Gott hat einen Weg vorbereitet. Egal in welcher Situation du dich befindest, Gott hat einen Ausweg. Er ist nicht ratlos oder überfordert. Er kennt den Weg, auch wenn du ihn noch nicht siehst. Wie Mose das Volk Israel durch das geteilte Meer führte, so bahnt Gott auch heute Wege, wo keine zu sein scheinen. Doch dieser Weg erfordert Vertrauen. Wir müssen aufhören, selbst zu kämpfen und eigene Lösungen zu suchen. Stattdessen sollen wir im Fasten und Beten ausharren, bis Gott seinen Weg zeigt. Bete so lange, bis du die feurigen Rosse und Wagen siehst. Gib nicht auf, bis Gott antwortet und hilft.

    Jesaja 35,8

    Prayer

    Bitte Gott um die Kraft und Geduld, im Gebet zu bleiben, bis du seinen Weg klar erkennst.

    Reflect

    Vertraust du darauf, dass Gott einen Weg für dich bereitet hat, auch wenn du ihn jetzt noch nicht sehen kannst?

  7. Day 7 of 7 · August 9 Die wichtigste Frage

    In der Flut von geistlichem Input und Glaubensthemen kann die allerwichtigste Frage unbeantwortet bleiben: Wie ist meine persönliche Beziehung zu Gott? Wenn Gott heute deinem Leben ein Ende machen würde, wo würdest du die Ewigkeit verbringen? Kämpfe und schwierige Situationen haben einen Sinn: Sie lehren uns, Gott zu vertrauen und alles ihm zu übergeben. Wir sind sein Eigentum, und er kümmert sich um uns. Wenn wir uns wie Hiskia vor Gott demütigen, alles vor ihm ausbreiten und seine Ehre suchen, stehen uns alle Verheißungen Gottes zur Verfügung. Dann können wir mit David bezeugen: 'Der Herr ist meine Stärke und mein Schild. Auf ihn hat mein Herz gehofft und mir ist geholfen worden.' Vertraue ihm in jeder Situation. Breite alles vor Gott aus, demütige dich vor ihm, suche seine Ehre - und der Herr, der zu seinem Wort steht, wird dich erhören.

    Psalm 28,7

    Prayer

    Prüfe dein Herz vor Gott und bitte ihn, deine Beziehung zu ihm zu vertiefen und dein Vertrauen zu stärken.

    Reflect

    Wenn du heute vor Gott stehen würdest: Wie würde er deine persönliche Beziehung zu ihm bewerten?