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Gemeinde Gottes in Pforzheim

Hagenschießstr. 14 75175 Pforzheim

“Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.” (Bibel) Eine wundervolle Einladung! Meine Schuld, meine Sorgen und die Angst vor der Zukunft, die Last soll ich Ihm bringen, Er will sie mir abnehmen! Es ist Jesus, der Sohn Gottes, der uns diese Einladung gibt! Eigentlich unglaublich, denn Er ist heilig, vollkommen gut und der absolute Gegensatz zur Sünde. Die Verbindung zu Gott wurde von Seiten der Menschheit zerstört und unsere Sünde trennt uns von Ihm. Aus eigener Anstrengung können wir nicht zu Gott kommen. Aber Gott fand einen Weg, um die Verbindung wieder herzustellen: “Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.” (Bibel) Damit ist nun der Weg zu Gott frei! Wir dürfen jetzt unsere Sünden im Gebet zu Jesus bringen. Jeder, der zu Jesus kommt, darf nun seinen Frieden, seine Liebe im Herzen haben.

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Day 2 of 7

Zur Sünde gemacht

From the sermon “Jesus - unser sündloser Retter” of October 25

Der sündlose Jesus wurde 'für uns zur Sünde gemacht'. Das bedeutet: Er trug stellvertretend unsere persönliche Schuld. Schon Jesaja prophezeite: 'Die Strafe liegt auf ihm, damit wir Frieden haben, und durch seine Wunden sind wir geheilt' (Jesaja 53,5). Jesus hat nicht nur theoretisch unsere Sünde übernommen - er hat die Folgen am eigenen Leib erfahren. Er wurde geschlagen, gedemütigt, bespuckt, verhöhnt. Seine Hände und Füße wurden durchbohrt. Doch das Schlimmste war nicht der körperliche Schmerz. Das Furchtbarste war die Verlassenheit von Gott: 'Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?' Der Vater musste seinen Blick von seinem geliebten Sohn abwenden, weil Jesus die Sünden der ganzen Welt trug. Was trieb Jesus dazu? Reine Liebe. 'Die Liebe Christi drängt uns' (2. Korinther 5,14). Aus Liebe zu dir persönlich ging er diesen Weg bis ans Äußerste.

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Der sündlose Jesus wurde 'für uns zur Sünde gemacht'. Das bedeutet: Er trug stellvertretend unsere persönliche Schuld. Schon Jesaja prophezeite: 'Die Strafe liegt auf ihm, damit wir Frieden haben, und durch seine Wunden sind wir geheilt' (Jesaja 53,5). Jesus hat nicht nur theoretisch unsere Sünde übernommen - er hat die Folgen am eigenen Leib erfahren. Er wurde geschlagen, gedemütigt, bespuckt, verhöhnt. Seine Hände und Füße wurden durchbohrt. Doch das Schlimmste war nicht der körperliche Schmerz. Das Furchtbarste war die Verlassenheit von Gott: 'Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?' Der Vater musste seinen Blick von seinem geliebten Sohn abwenden, weil Jesus die Sünden der ganzen Welt trug. Was trieb Jesus dazu? Reine Liebe. 'Die Liebe Christi drängt uns' (2. Korinther 5,14). Aus Liebe zu dir persönlich ging er diesen Weg bis ans Äußerste.

2. Korinther 5,21
Prayer

Danke Jesus für seine stellvertretende Liebe und bekenne ihm konkret die Schuld, die du auf ihn gelegt hast.

Reflect

Weißt du, welche deiner persönlichen Sünden Jesus ans Kreuz gebracht haben?

Recording from October 25, 2026

Latest Sermon

Livestream von Gemeinde Gottes in Pforzheim

Sunday, October 25, 2026
2. Korinther 5,14-21
Key Point

Die zentrale Botschaft der Predigt ist, dass Jesus Christus, der selbst ohne Sünde war, stellvertretend für uns zur Sünde gemacht wurde, damit wir durch ihn Gottes Gerechtigkeit empfangen können. Diese Gerechtigkeit ist ein unverdientes Geschenk Gottes aus Gnade durch den Glauben, nicht durch eigene Werke.

Dies ist ein sonntäglicher Gottesdienst der Gemeinde Gottes in Pforzheim. Der Gottesdienst beginnt mit instrumentaler Musik und Gesang des Frauenchors, gefolgt von Ankündigungen für die kommende Woche. Die Hauptpredigt, gehalten von Bruder Stefan Schmelzle, konzentriert sich auf 2. Korinther 5:21 und behandelt das Thema der Gerechtigkeit Gottes durch Jesus Christus. Der Prediger erklärt ausführlich, wie Jesus, der selbst sündlos war, stellvertretend für die Sünden der Menschen zur Sünde gemacht wurde, damit die Gläubigen in ihm Gottes Gerechtigkeit werden können. Die Predigt betont die völlige Sündlosigkeit Jesu, die Schwere der menschlichen Sünde und die Notwendigkeit der persönlichen Versöhnung mit Gott durch das Opfer Christi. Der Prediger ruft die Gemeinde auf, ihre eigene Schuld vor Gott zu erkennen und das Geschenk der Rechtfertigung durch Glauben anzunehmen. Nach der Predigt folgen weitere Gebete und Gesänge, in denen für die Gerechtigkeit durch Christus gedankt wird. Der Gottesdienst schließt mit einem Segenswunsch für die anwesenden Geschwister und Besucher aus verschiedenen Gemeinden.
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Dies ist ein sonntäglicher Gottesdienst der Gemeinde Gottes in Pforzheim. Der Gottesdienst beginnt mit instrumentaler Musik und Gesang des Frauenchors, gefolgt von Ankündigungen für die kommende Woche. Die Hauptpredigt, gehalten von Bruder Stefan Schmelzle, konzentriert sich auf 2. Korinther 5:21 und behandelt das Thema der Gerechtigkeit Gottes durch Jesus Christus. Der Prediger erklärt ausführlich, wie Jesus, der selbst sündlos war, stellvertretend für die Sünden der Menschen zur Sünde gemacht wurde, damit die Gläubigen in ihm Gottes Gerechtigkeit werden können. Die Predigt betont die völlige Sündlosigkeit Jesu, die Schwere der menschlichen Sünde und die Notwendigkeit der persönlichen Versöhnung mit Gott durch das Opfer Christi. Der Prediger ruft die Gemeinde auf, ihre eigene Schuld vor Gott zu erkennen und das Geschenk der Rechtfertigung durch Glauben anzunehmen. Nach der Predigt folgen weitere Gebete und Gesänge, in denen für die Gerechtigkeit durch Christus gedankt wird. Der Gottesdienst schließt mit einem Segenswunsch für die anwesenden Geschwister und Besucher aus verschiedenen Gemeinden.

Main Topics (5)

1. Die Sündlosigkeit Jesu

  • • Jesus war in seinem ganzen Leben ohne Sünde und kannte die Sünde nicht
  • • Weder der Hohe Rat noch Pilatus noch Herodes konnten Jesus einer Schuld überführen
  • • Jesus lebte in vollkommener Gemeinschaft mit dem Vater - es gab keine Trennung
  • • Sein Leben war geprägt von Liebe, Dienst und Unterordnung unter den Willen Gottes
  • • Selbst am Kreuz bat er für seine Peiniger: 'Vater, vergib ihnen'

2. Die Sündhaftigkeit der Menschen

  • • Jeder Mensch ist ein Sünder - es gibt keinen Gerechten, auch nicht einen
  • • Wir müssen unsere persönliche Schuld vor Gott erkennen
  • • All unsere Gerechtigkeit ist wie ein beflecktes Gewand vor Gott
  • • Wir sind alle von Gott getrennt durch unsere Sünde
  • • Der Lohn der Sünde ist der Tod - das ist, was wir verdient haben

3. Das stellvertretende Opfer Jesu

  • • Jesus wurde für uns zur Sünde gemacht, obwohl er selbst sündlos war
  • • Er trug stellvertretend unsere Strafe und Schuld
  • • Jesus erlitt körperliche Schmerzen und die schlimmste Strafe: die Verlassenheit von Gott
  • • Sein Motiv war reine Liebe zu uns Menschen
  • • Durch sein Opfer wurde Versöhnung mit Gott möglich

4. Die Gerechtigkeit Gottes durch Glauben

  • • Die Gerechtigkeit Jesu wird uns angerechnet, wenn wir in ihm sind
  • • Es ist eine doppelte Stellvertretung: unsere Sünde auf Jesus, seine Gerechtigkeit auf uns
  • • Rechtfertigung geschieht allein aus Gnade durch Glauben, nicht durch Werke
  • • Wir können uns nichts rühmen - es ist Gottes Geschenk
  • • Jesus ist der einzige Weg zur Versöhnung mit Gott

5. Das neue Leben in Christus

  • • Wer in Christus ist, ist eine neue Schöpfung - das Alte ist vergangen
  • • Die Folge der Rechtfertigung ist ein verändertes Leben zur Ehre Gottes
  • • Wir leben nicht mehr für uns selbst, sondern für den, der für uns gestorben ist
  • • Aus Dankbarkeit und Liebe dienen wir Gott
  • • Wir dürfen frei sein von sklavischer Furcht und Gott aus Liebe dienen

Biblical Foundations

Direct Quotes

2. Korinther 5,14-21

Denn die Liebe Christi drängt uns, weil wir überzeugt sind, dass wenn einer für alle gestorben ist, dann sind sie alle gestorben. Und er ist darum für alle gestorben, damit die Lebenden nicht mehr sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und auferstanden ist. Darum beurteilen wir von nun an niemanden nach menschlichen Maßstäben. Und wenn wir auch Christus nach menschlichen Maßstäben beurteilt haben, so beurteilen wir ihn doch jetzt nicht mehr so. Darum, wenn jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, sieh, es ist alles neu geworden. Aber das alles von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Jesus Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat. Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst und rechnete ihnen ihre Übertretungen nicht an und hat unter uns das Wort der Versöhnung aufgerichtet. So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns. Deswegen bitten wir an Christi statt, lasst euch mit Gott versöhnen, denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zu Sünde gemacht, damit wir in ihm Gottes Gerechtigkeit würden.

Johannes 8,46

Wer unter euch kann mich einer Sünde beschuldigen?

Lukas 22,52-53

Ihr seid ausgezogen wie gegen einen Räuber, mit Schwertern und mit Stangen. Ich bin täglich bei euch im Tempel gewesen und ihr habt nicht Hand an mich gelegt. Aber dies ist eure Stunde und die Macht der Finsternis.

Matthäus 26

Die hohen Priester aber und Ältesten und der ganze Rat suchten falsche Beweise gegen Jesus, um ihn zu töten, aber sie fanden keine. Und obwohl viele falsche Zeugen auftraten, fanden sie doch keine.

Lukas 23,4

Ich finde keine Schuld an diesem Menschen.

Lukas 23,14-15

Ihr habt diesen Menschen zu mir gebracht, als einen, der das Volk verführt. Und seht, ich habe ihn vor euch verhört und habe an dem Menschen keine Schuld gefunden, derer ihr ihn anklagt. Herodes auch nicht, denn ich habe euch zu ihm gesandt und seht, er hat nichts getan, was den Tod verdient.

Lukas 23,22

Was hat er denn Böses getan? Ich habe keine Ursache für ein Todesurteil an ihm gefunden, darum will ich entzüchtigen und freigeben.

Hebräer 4,15

Denn wir haben nicht einen hohen Priester, der nicht mitleiden könnte mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem genau wie wir versucht worden ist. Doch ohne Sünde.

1. Petrus 2

Er hat keine Sünde getan. Es ist auch kein Betrug in seinem Mund gefunden worden. Als er beschimpft wurde, schimpfte er nicht zurück. Als er litt, drohte er nicht, sondern er übergab es dem, der gerecht richtet.

1. Petrus 1,18-19

Denn ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold erlöst seid von eurer nichtigen, von den Vätern überlieferten Lebensweise, sondern mit dem kostbaren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes.

Johannes 8,29

Und der mich gesandt hat, ist mit mir. Der Vater hat mich nicht allein gelassen, denn ich tue alle Zeit, was ihm gefällt.

Markus 9,3

Seine Kleider wurden glänzend und blendend weiß wie Schnee, wie sie kein Färber auf Erden so weiß bleichen kann.

Psalm 40,13

Meine Sünden haben mich erfasst, sodass ich sie nicht überschauen kann. Sie sind zahlreicher als die Haare auf meinem Kopf und mein Herz hat mich verlassen.

1. Johannes 1,8

Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, betrügen wir uns selbst und die Wahrheit ist nicht in uns.

Jesaja 64

Aber nun sind wir alle wie die Unreinen und all unsere Gerechtigkeit ist wie ein beflecktes Gewand. Wir sind alle verwelkt wie die Blätter und unsere Sünden tragen uns davon wie der Wind.

1. Petrus 2,24

Er hat unsere Sünden selbst an seinem Leib auf das Holz hinaufgetragen, damit wir, den Sünden abgestorben, für die Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden.

Jesaja 53,5

Die Strafe liegt auf ihm, damit wir Frieden haben. Und durch seine Wunden sind wir geheilt.

1. Petrus 3,18

Denn auch Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, um uns zu Gott zu führen, indem er getötet wurde im Leib, aber nach dem Geist lebendig gemacht ist.

Epheser 2,8-9

Denn aus Gnade seid ihr gerettet worden, durch den Glauben und das nicht aus euch. Es ist Gottes Geschenk, nicht aus Werken, damit sich niemand rühmen kann.

Römer 5,1

Da wir nun gerechtfertigt worden sind durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.

Römer 5,9

Wie viel mehr werden wir durch ihn bewahrt werden vor dem Zorn, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht geworden sind.

Römer 3,24

Und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.

Additional references

  • → Psalm 40,10-11
  • → Johannes 3,16
  • → 1. Korinther (allgemein als Kontext erwähnt)

Practical Application (5)

  • 1 Erkenne deine persönliche Sünde: Prüfe dich ehrlich vor Gott und erkenne deine persönliche Schuld. Frage dich: Kenne ich die Sünde, die mich von Gott getrennt hat? Nur wenn du deine Sünde erkennst, verstehst du, was Jesus für dich getan hat.
  • 2 Nimm die Versöhnung mit Gott in Anspruch: Lass dich versöhnen mit Gott durch Jesus Christus. Bekenne Gott deine Schuld, komm zum Kreuz und leg die Sündenlast von deinen Schultern ab. Jesus bietet dir persönlich die Vergebung an - nimm sie in Anspruch.
  • 3 Vertraue allein auf Jesus: Setze dein Vertrauen nicht auf eigene Werke oder Frömmigkeit, sondern allein auf das vollbrachte Werk Jesu am Kreuz. Die Berechtigung zum Einzug in den Himmel liegt einzig und allein bei Jesus Christus.
  • 4 Lebe ein neues Leben zur Ehre Gottes: Als neue Schöpfung in Christus lebe nicht mehr für dich selbst, sondern für den, der für dich gestorben ist. Diene Gott aus Dankbarkeit und Liebe, nicht aus sklavischer Furcht, und strebe danach, Jesus ähnlicher zu werden.
  • 5 Mache die Gerechtigkeit Jesu in deinem Leben sichtbar: Lebe so, dass Christus in deinem Leben sichtbar wird. Folge seinem Beispiel der Liebe, des Dienstes und der Unterordnung unter den Willen des Vaters im Alltag.

This week’s daily bites

  1. Day 1 of 7 · October 26 Der Sündlose wurde für uns zur Sünde

    Im Zentrum des christlichen Glaubens steht eine erstaunliche Wahrheit: Jesus Christus, der vollkommen sündlos war, wurde für uns zur Sünde gemacht. Paulus schreibt: 'Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gottes Gerechtigkeit würden.' Jesus lebte ein makelloses Leben. Selbst Pilatus musste wiederholt feststellen: 'Ich finde keine Schuld an diesem Menschen.' Kein falsches Wort, keine böse Tat, nicht einmal ein unreiner Gedanke befleckte sein Leben. Er war das unschuldige und unbefleckte Lamm Gottes. Doch dieser sündlose Jesus nahm freiwillig unsere Sünden auf sich. Er trug stellvertretend die Last unserer Schuld ans Kreuz. Die Strafe, die wir verdient haben, lag auf ihm. Seine Motivation? Reine Liebe. Die Liebe Christi drängte ihn, diesen Weg zu gehen, damit wir mit Gott versöhnt werden können.

    2. Korinther 5:21

    Prayer

    Danke Jesus für seine Sündlosigkeit und dafür, dass er stellvertretend deine Schuld getragen hat.

    Reflect

    Erkenne ich die Schwere meiner persönlichen Sünde und was Jesus dafür auf sich genommen hat?

  2. Day 2 of 7 · October 27 Today Meine persönliche Schuld erkennen

    Bevor wir die Gnade der Vergebung wirklich verstehen können, müssen wir unsere eigene Schuld erkennen. David betet: 'Meine Sünden haben mich erfasst, sodass ich sie nicht überschauen kann. Sie sind zahlreicher als die Haare auf meinem Kopf.' Kennst du deine persönliche Schuld vor Gott? Nicht nur abstrakt, sondern ganz konkret: Wo hast du rebelliert? Wo wolltest du unabhängig von Gott leben? Wo hat Stolz dein Herz erfüllt? Die Bibel sagt deutlich: 'Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer.' Selbst unsere beste Gerechtigkeit ist vor Gott 'wie ein beflecktes Gewand'. Je tiefer wir in unser eigenes Herz blicken, desto größere Abgründe tun sich auf. Das ist schmerzhaft, aber notwendig. Denn nur wer seine Krankheit kennt, versteht die Heilung. Nur wer seine Sünde sieht, kann die Gnade erfassen.

    Psalm 40:13

    Prayer

    Bitte Gott, dir deine Sünde zu zeigen, und bekenne sie ihm im Gebet.

    Reflect

    Welche konkreten Sünden haben mich von Gott getrennt, und habe ich sie vor ihm bekannt?

  3. Day 3 of 7 · October 28 Das stellvertretende Opfer

    Jesaja prophezeite Jahrhunderte vor Christus: 'Die Strafe liegt auf ihm, damit wir Frieden haben. Und durch seine Wunden sind wir geheilt.' Diese Prophezeiung erfüllte sich am Kreuz von Golgatha. Jesus trug nicht nur theoretisch unsere Schuld – er erlitt die Folgen unserer Sünde persönlich am eigenen Leib. Er wurde geschlagen, gedemütigt, bespuckt, verhöhnt. Seine Hände und Füße wurden durchbohrt. Doch der größte Schmerz war die Trennung vom Vater: 'Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?' Gott musste seinen Blick von seinem geliebten Sohn abwenden, weil Jesus die Sünden der ganzen Welt trug. Das ist die tiefste Strafe – ohne Gott zu sein. Petrus schreibt: 'Er hat unsere Sünden selbst an seinem Leib auf das Holz hinaufgetragen.' Unsere Strafe liegt auf ihm, seine Gerechtigkeit liegt auf uns.

    Jesaja 53:5

    Prayer

    Danke Jesus für den Schmerz und die Trennung, die er für dich ertragen hat.

    Reflect

    Verstehe ich, dass Jesus nicht nur für 'die Welt', sondern für meine persönliche Sünde gelitten hat?

  4. Day 4 of 7 · October 29 Versöhnung als Geschenk Gottes

    Versöhnung bedeutet die Wiederherstellung einer zerbrochenen Beziehung. Durch unsere Sünde war die Beziehung zu Gott zerbrochen. Doch Paulus verkündet: 'Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst und rechnete ihnen ihre Übertretungen nicht an.' Gott selbst hat die Initiative ergriffen. Er hat den Weg zur Versöhnung geschaffen, nicht wir. Die Voraussetzungen, das Opfer, das Geschenk – alles kommt von Gott. Wir haben nichts, worüber wir uns rühmen könnten. Darum ruft Paulus uns zu: 'Lasst euch versöhnen mit Gott!' Dies ist ein persönlicher Aufruf an jeden Einzelnen. Jesus bietet dir persönlich die Vergebung an. Die Versöhnung liegt bereit – aber du musst sie im Glauben in Anspruch nehmen. Martin Luther sagte: 'Wenn die Sünde auf Christus ruht, bist du frei.'

    2. Korinther 5:18-19

    Prayer

    Nimm Gottes Geschenk der Versöhnung im Glauben an und danke ihm dafür.

    Reflect

    Habe ich das Angebot der Versöhnung persönlich angenommen und Frieden mit Gott gefunden?

  5. Day 5 of 7 · October 30 Allein durch Glauben gerecht

    Wie können wir diese Versöhnung empfangen? Paulus gibt die klare Antwort: 'Denn aus Gnade seid ihr gerettet worden, durch den Glauben – und das nicht aus euch. Es ist Gottes Geschenk, nicht aus Werken, damit sich niemand rühmen kann.' Die einzige Voraussetzung ist der Glaube. Glaubst du, dass Jesus Gottes Sohn ist? Glaubst du, dass er für deine persönliche Schuld gestorben ist? Glaubst du, dass sein Tod am Kreuz genügt, um dich zu retten? Keiner von uns kann durch frommes Leben oder gute Werke die Gerechtigkeit hervorbringen, die Gott fordert. Wir brauchen die Gerechtigkeit Jesu – des Sündlosen. Wenn wir einmal vor Gottes Thron stehen, werden wir uns nur darauf berufen können, dass Jesus alles vollbracht hat. Die Berechtigung zum Einzug in den Himmel liegt einzig bei Jesus Christus.

    Epheser 2:8-9

    Prayer

    Bitte Gott um einen festen Glauben, der allein auf Jesus Christus vertraut.

    Reflect

    Vertraue ich allein auf Jesu Verdienst, oder verlasse ich mich noch auf eigene Werke?

  6. Day 6 of 7 · October 31 Eine neue Schöpfung in Christus

    Wenn wir die Rechtfertigung durch Glauben empfangen haben, geschieht etwas Wunderbares: 'Wenn jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, sieh, es ist alles neu geworden.' Du darfst ein neues Leben leben! Die Gerechtigkeit Jesu wird dir angerechnet. Sein reines, weißes Gewand – das bei der Verklärung strahlender war als alles Irdische – wird dir übergezogen. Du bist nicht länger von Gott getrennt, sondern mit ihm versöhnt. Die gesunde Reaktion auf diese empfangene Gnade ist Dankbarkeit und Liebe zu Gott. Nicht aus Angst oder Pflicht, sondern aus Liebe dürfen wir ihm dienen. Unser verändertes Leben ist nicht der Ursprung der Rechtfertigung, sondern ihre Frucht. Wir leben nicht mehr für uns selbst, sondern 'für den, der für uns gestorben und auferstanden ist'.

    2. Korinther 5:17

    Prayer

    Danke Gott, dass er dich zu einer neuen Schöpfung gemacht hat, und bitte um Kraft für ein Leben zu seiner Ehre.

    Reflect

    Lebe ich als neue Schöpfung, die aus Dankbarkeit für Gottes Gnade dient?

  7. Day 7 of 7 · November 1 Botschafter der Versöhnung

    Paulus schreibt: 'So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns. Deswegen bitten wir an Christi statt: Lasst euch mit Gott versöhnen!' Wer selbst Versöhnung empfangen hat, wird zum Botschafter dieser Versöhnung. Wir dürfen die frohe Botschaft weitergeben: Jesus hat den Weg zu Gott freigemacht! Die Gerechtigkeit Gottes ist in Christus für jeden verfügbar, der glaubt. Dies ist kein Leben in sklavischer Furcht, sondern in Freiheit. Wir dürfen Gott aus Liebe dienen, nach seiner Gerechtigkeit trachten, seinem Beispiel folgen. Unser Leben soll zur Ehre Gottes dienen – nicht zu unserer eigenen. Die Liebe Christi drängt uns, nicht mehr uns selbst zu leben. Blicken wir vorwärts: Jesus, der für uns zur Sünde wurde, hat uns zu Gottes Gerechtigkeit gemacht. In dieser Gewissheit dürfen wir leben und andere zur Versöhnung einladen.

    2. Korinther 5:20

    Prayer

    Bitte Gott um Mut und Gelegenheiten, die Botschaft der Versöhnung weiterzugeben.

    Reflect

    Wie kann ich diese Woche ein Botschafter der Versöhnung für andere sein?