Gemeinde Gottes in Pforzheim
“Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.” (Bibel) Eine wundervolle Einladung! Meine Schuld, meine Sorgen und die Angst vor der Zukunft, die Last soll ich Ihm bringen, Er will sie mir abnehmen! Es ist Jesus, der Sohn Gottes, der uns diese Einladung gibt! Eigentlich unglaublich, denn Er ist heilig, vollkommen gut und der absolute Gegensatz zur Sünde. Die Verbindung zu Gott wurde von Seiten der Menschheit zerstört und unsere Sünde trennt uns von Ihm. Aus eigener Anstrengung können wir nicht zu Gott kommen. Aber Gott fand einen Weg, um die Verbindung wieder herzustellen: “Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.” (Bibel) Damit ist nun der Weg zu Gott frei! Wir dürfen jetzt unsere Sünden im Gebet zu Jesus bringen. Jeder, der zu Jesus kommt, darf nun seinen Frieden, seine Liebe im Herzen haben.
Daily Bite Day 5 of 7 Der einzige Weg
From the sermon “Jesus - unser sündloser Retter” of October 25
Jesus ist der einzige Weg zum Vater. In 2. Korinther 5,18 heißt es: 'Das alles von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Jesus Christus' - nicht durch Jesus und Alternativwege, sondern nur durch Jesus. Nur in ihm liegt der Schlüssel der Versöhnung. Bei ihm allein findest du Zugang zum Vater.
Die Versöhnung mit Gott hat nur eine Voraussetzung: den Glauben. Glaubst du, dass Jesus Gottes Sohn ist? Glaubst du, dass er für deine persönliche Schuld gestorben ist? Glaubst du, dass sein Tod am Kreuz genügt, um dich zu retten und in den Himmel zu bringen? Martin Luther schrieb: 'Es gibt nur zwei Orte für die Sünde in der Welt. Entweder sie ist bei dir und hängt dir am Hals, oder sie liegt auf Christus, dem Lamm Gottes. Wenn sie dir auf dem Rücken liegt, bist du verloren. Wenn sie aber auf Christus ruht, bist du frei.'
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Jesus ist der einzige Weg zum Vater. In 2. Korinther 5,18 heißt es: 'Das alles von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Jesus Christus' - nicht durch Jesus und Alternativwege, sondern nur durch Jesus. Nur in ihm liegt der Schlüssel der Versöhnung. Bei ihm allein findest du Zugang zum Vater. Die Versöhnung mit Gott hat nur eine Voraussetzung: den Glauben. Glaubst du, dass Jesus Gottes Sohn ist? Glaubst du, dass er für deine persönliche Schuld gestorben ist? Glaubst du, dass sein Tod am Kreuz genügt, um dich zu retten und in den Himmel zu bringen? Martin Luther schrieb: 'Es gibt nur zwei Orte für die Sünde in der Welt. Entweder sie ist bei dir und hängt dir am Hals, oder sie liegt auf Christus, dem Lamm Gottes. Wenn sie dir auf dem Rücken liegt, bist du verloren. Wenn sie aber auf Christus ruht, bist du frei.'
Jesus ist der einzige Weg zum Vater. In 2. Korinther 5,18 heißt es: 'Das alles von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Jesus Christus' - nicht durch Jesus und Alternativwege, sondern nur durch Jesus. Nur in ihm liegt der Schlüssel der Versöhnung. Bei ihm allein findest du Zugang zum Vater. Die Versöhnung mit Gott hat nur eine Voraussetzung: den Glauben. Glaubst du, dass Jesus Gottes Sohn ist? Glaubst du, dass er für deine persönliche Schuld gestorben ist? Glaubst du, dass sein Tod am Kreuz genügt, um dich zu retten und in den Himmel zu bringen? Martin Luther schrieb: 'Es gibt nur zwei Orte für die Sünde in der Welt. Entweder sie ist bei dir und hängt dir am Hals, oder sie liegt auf Christus, dem Lamm Gottes. Wenn sie dir auf dem Rücken liegt, bist du verloren. Wenn sie aber auf Christus ruht, bist du frei.'
Bekenne Jesus deine Schuld und vertraue darauf, dass sein Opfer vollkommen ausreicht, um dich zu retten.
Liegt deine Sünde noch auf deinen Schultern oder hast du sie auf Jesus, das Lamm Gottes, gelegt?
Recording from May 31, 2026
Sermon Ich bin mit Christus gekreuzigt.
Sunday, May 31, 2026 Galater 5,16-26 Key Point Der Kern der christlichen Nachfolge ist nicht nur der Glaube an Christus, sondern die radikale Kreuzigung des alten, sündigen Menschen. Wahre Wiedergeburt bedeutet, dass wir unser natürliches, egoistisches Wesen mit allen Leidenschaften und Begierden Gott als lebendiges Opfer übergeben und im Geist leben, nicht nur theoretisch bekehrt sind, sondern praktisch mit Christus gekreuzigt sind.
Der Prediger behandelt die zentrale Frage der Heiligung im christlichen Leben anhand von Galater 5,16-26. Er erklärt den Unterschied zwischen einem bekehrten Menschen, der noch fleischlich lebt, und einem geistlichen Christen, der den alten Menschen gekreuzigt hat. Die Predigt zeigt auf, dass es nicht ausreicht, nur an Christus zu glauben - der alte, sündige Mensch muss bewusst ans Kreuz gegeben werden. Anhand der Korinther-Gemeinde wird deutlich, dass auch wiedergeborene Christen fleischlich leben können, was sich in Eifersucht, Streit und Zwietracht zeigt.
Der Prediger betont, dass das Kreuzigen des alten Menschen keine automatische Folge der Bekehrung ist, sondern eine bewusste Entscheidung erfordert - eine vollständige Hingabe und Weihe an Gott (Römer 12,1). Dies bedeutet, sich selbst als lebendiges Opfer auf den Altar zu legen und dort zu bleiben. Die Taufe symbolisiert dieses Sterben mit Christus, bewirkt es aber nicht automatisch. Nur wer den alten Menschen gekreuzigt hat und im Geist wandelt, kann ein fruchtbares christliches Leben führen und wird nicht von den Begierden des Fleisches beherrscht werden. Read more
Ich bin mit Christus gekreuzigt.
Der Kern der christlichen Nachfolge ist nicht nur der Glaube an Christus, sondern die radikale Kreuzigung des alten, sündigen Menschen. Wahre Wiedergeburt bedeutet, dass wir unser natürliches, egoistisches Wesen mit allen Leidenschaften und Begierden Gott als lebendiges Opfer übergeben und im Geist leben, nicht nur theoretisch bekehrt sind, sondern praktisch mit Christus gekreuzigt sind.
Main Topics (5)
1. Der Unterschied zwischen geistlichem und fleischlichem Leben
- • Das Fleisch kämpft gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch
- • Viele Gläubige erleben ein Auf und Ab zwischen dem Verlangen, Gott zu dienen, und dem Versagen im praktischen Leben
- • Der natürliche Mensch (Psychikos) kann geistliche Dinge nicht verstehen
- • Der fleischliche Mensch (Sarkikos) ist von egoistischen und sündigen Vorstellungen geprägt
- • Unmündige in Christus sind Anfänger im Glauben, die noch nicht gefestigt sind
2. Die Werke des Fleisches bei den Korinthern
- • Eifersucht: Verlangen, das gegen das Gute kämpft, das ein anderer hat
- • Streit und Zank: Uneinigkeit und Hader, die immer als sündig dargestellt werden
- • Zwietracht und Spaltungen: Parteiisches Verhalten (manche für Paulus, andere für Apollos)
- • Fleischlich gesinnt sein bedeutet Tod und ist Feindschaft gegen Gott
- • Menschen, die fleischlich leben, können Gott nicht gefallen
3. Die Kreuzigung des alten Menschen
- • Die, die Christus angehören, haben ihr natürliches Wesen mit allen Leidenschaften und Begierden gekreuzigt
- • Kreuzigung ist kein Prozess, sondern ein einmaliger Akt - es geschieht in der Vergangenheit
- • Der alte Mensch, das egoistische Ich, muss in den Tod gegeben werden
- • Dies geschieht nicht automatisch bei der Bekehrung, sondern erfordert eine bewusste Entscheidung
- • Die Taufe soll bezeugen, was innerlich bereits stattgefunden hat
4. Die völlige Hingabe an Gott
- • Wir sollen uns selbst Gott zur Verfügung stellen als Menschen, die vom Tod zum Leben gekommen sind
- • Die einzige angemessene Antwort auf Gottes Erbarmen ist, sich mit dem ganzen Leben Gott zur Verfügung zu stellen
- • Wir sollen ein lebendiges und heiliges Opfer sein, an dem Gott Freude hat
- • Ein lebendiges Opfer muss auf dem Altar bleiben - wir müssen uns täglich dafür halten, der Sünde gestorben zu sein
- • Einen Bund mit Gott schließen bedeutet, feste Entscheidungen zu treffen, nicht in Versuchungssituationen zu diskutieren
5. Leben im Geist
- • Wer im Geist lebt, wird den Begierden des Fleisches nicht nachgeben
- • Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung
- • Wenn wir durch den Geist leben, sollen wir auch unser Leben im Geist führen
- • Es geht nicht nur darum, den Heiligen Geist zu haben, sondern praktisch täglich im Geist zu leben
Biblical Foundations
Direct Quotes
Ich sage aber, lebt im Geist, dann werdet ihr den Begierden des Fleisches nicht nachgeben. Denn das Fleisch kämpft gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch und dieselben sind gegeneinander, sodass er nicht das tut, was ihr wollt. Regiert euch aber der Geist, dann seid ihr nicht unter dem Gesetz. Klar erkennbar sind die Werke des Fleisches, nämlich Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Mord, Trunkenheit, Völlerei und dergleichen, von denen ich euch voraussage, wie ich auch früher schon gesagt habe, dass die, die so etwas tun, das Reich Gottes nicht erben werden. Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. Gegen all das ist das Gesetz nicht. Die Christus angehören, die haben ihr natürliches Wesen mit allen Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. Wenn wir durch den Geist leben, dann lasst uns auch unser Leben im Geist führen. Lasst uns nicht nach eerre trachten, einander nicht herausfordern, einander nicht beneiden.
Ich bin mit Christus gekreuzigt.
Die aber Christus angehören, die haben ihr natürliches Wesen mit allen Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.
Aber Brüder, ich konnte nicht mit euch reden wie mit Geistlichen, sondern wie mit fleischlichen Menschen, wie mit Unmündigen in Christus. Milch habe ich euch zu trinken gegeben und nicht feste Nahrung, denn ihr konntet sie noch nicht vertragen. Auch jetzt könnt ihr es noch nicht, weil ihr noch fleischlich seid. Denn wenn Eifersucht und Zank und Zwietrach unter euch sind, seid ihr nicht fleischlich und lebt nach Menschenweise. Denn wenn einer sagt, ich gehöre zu Paulus, der andere aber ich gehöre zu Apollos, seid er nicht fleischlich.
Davon reden wir auch nicht mit Worten, die von menschlicher Weisheit gelehrt sind, sondern mit Worten, die der Heilige Geist lehrt, indem wir geistliche Dinge geistlich beurteilen. Der natürliche Mensch aber begreift nicht, was vom Geist Gottes ist, denn es ist für ihn eine Torheit und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt werden muss.
Aber fleischlich gesinnt sein bedeutet Tod und geistlich gesinnt sein bedeutet Leben und Frieden. Denn die Gesinnung des Fleisches ist Feindschaft gegen Gott, weil sie dem Gesetz Gottes nicht untertan ist, denn sie kann es auch nicht, denn die nach dem Fleisch leben, können Gott nicht gefallen.
Was heißt das nun? Sollen wir an der Sünde festhalten, damit die Gnade sich noch mächtiger auswirken kann? Auf keinen Fall. Für die Sünde sind wir doch schon gestorben. Wie können wir da noch in ihr leben? Oder wisst ihr nicht, dass alle von uns, die auf Christus Jesus getauft wurden, in seinen Tod eingetaucht worden sind? Durch das Eintauchen in den Tod sind wir also mit Christus zusammen begraben worden, damit so wie Christus durch die herrliche Macht des Vaters von den Toten auferweckt wurde, wir nun ebenfalls in dieser neuen Wirklichkeit leben. Denn wenn wir mit seinem Tod vereinigt worden sind, werden wir aus mit seiner Auferstehung sein. Wir sollen also begreifen, dass unser alter Mensch mit Christus gekreuzigt worden ist, damit unser sündiges Wesen unwirksam gemacht wird und wird der Sünde nicht mehr wie Sklaven dienen. Denn wer gestorben ist, ist vom Herrschaftsanspruch der Sünde befreit. Wenn wir nun mit Christus gestorben sind, vertrauen wir darauf, dass wir auch mit ihm leben werden. Wir wissen ja, dass Christus von den Toten auferweckt wurde und nie mehr stirbt. Der Tod hat keine Gewalt mehr über ihn, denn sein Sterben war ein Sterben für die Sünde und zwar ein für alle mal, aber sein Leben ist ein Leben für Gott. Auch ihr sollt davon ausgehen, dass ihr für die Sünde tot seid. Aber in Verbindung mit Jesus, Christus Jesus für Gott lebt. Die Sünde soll euren vergänglichen Körper also nicht mehr beherrschen und euch dazu zwingen, seinen Begierden zu gehorchen. Und stellt eure Glieder nicht mehr der Sünde zur Verfügung als Werkzeuge des Unrechts, sondern stellt euch Gott selbst, Gott zur Verfügung als Menschen, die vom Tod zum Leben gekommen sind und bietet ihm eure Glieder als Werkzeuge der Gerechtigkeit an.
Ich habe euch vor Augen geführt, Geschwister, wie groß Gott das Erbarmen ist. Die einzige angemessene Antwort darauf ist die, dass ihr euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung stellt und euch ihm als lebendiges und heiliges Opfer darbringt, an dem er Freude hat. Das ist der wahre Gottesdienst und dazu fordere ich euch auf.
Ich habe einen Bund geschlossen mit meinen Augen. Wie sollte ich beehrlich auf eine Jungfrau blicken?
Additional references
- → Epheser 4,14
- → Hebräer 5,11-13
- → Römer 8,29
- → Epheser 4 (allgemein)
- → Kolosser 3 (allgemein)
- → Römer 6,11
Practical Application (6)
- 1 Persönliche Selbstreflexion durchführen: Jeder sollte in sein eigenes Leben hineinschauen und sich ehrlich fragen: Bin ich wirklich mit Christus gekreuzigt oder glaube ich nur an Christus? Lebe ich fleischlich oder geistlich?
- 2 Den alten Menschen bewusst kreuzigen: Es ist kein automatischer Prozess bei der Bekehrung. Man muss eine bewusste, feste Entscheidung treffen, die sündige Natur, das egoistische Ich, in den Tod zu geben und nicht mehr davon beherrscht zu werden.
- 3 Sich völlig Gott als lebendiges Opfer übergeben: Die einzige angemessene Antwort auf Gottes Erbarmen ist, sich mit dem ganzen Leben Gott zur Verfügung zu stellen - alle Pläne, Wünsche und das gesamte Wesen Gott zu weihen und auf dem Altar zu bleiben.
- 4 Einen Bund mit Gott schließen: Wie Hiob einen Bund mit seinen Augen schloss, sollen wir feste Vereinbarungen mit Gott treffen. In Versuchungssituationen nicht diskutieren, sondern klar wissen: Das kommt nicht in Frage, weil ich mich bereits entschieden habe.
- 5 Sich täglich für der Sünde gestorben halten: Man muss sich ganz logisch und praktisch dafür halten, dass man der Sünde gestorben ist und für Gott lebt. Wenn Versuchungen kommen, sagt man sich: Ich habe damit nichts zu tun, ich bin diesem gestorben.
- 6 Praktisch im Geist leben: Es genügt nicht, den Heiligen Geist zu haben - man soll täglich, praktisch im Geist leben und wandeln. Nur so wird man den Begierden des Fleisches nicht nachgeben und die Frucht des Geistes hervorbringen.
Daily bites from the week of June 1
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Day 1 of 7 · June 1 Mit Christus gekreuzigt
Paulus macht eine erstaunliche Aussage: 'Ich bin mit Christus gekreuzigt.' Was bedeutet das für uns persönlich? Es geht nicht nur darum, an Christus zu glauben, sondern mit ihm ans Kreuz zu gehen. Die Schrift zeigt uns, dass 'die aber Christus angehören, ihr natürliches Wesen mit allen Leidenschaften und Begierden gekreuzigt haben.' Dieser Vers fordert uns heraus, tiefer zu gehen als nur zur Bekehrung. Christus ist für uns gestorben – das ist die wunderbare Wahrheit. Aber Gott möchte noch mehr: Er möchte, dass auch unser alter, sündiger Mensch ans Kreuz kommt. Das ist keine automatische Folge der Bekehrung, sondern eine bewusste Entscheidung. Es ist der Unterschied zwischen einem bekehrten Menschen, der noch fleischlich lebt, und einem geistlichen Christen, der wirklich frei ist. Diese Woche wollen wir gemeinsam entdecken, was es bedeutet, mit Christus gekreuzigt zu sein.
Galater 2,19; Galater 5,24
PrayerBitte Gott, dir zu zeigen, ob in deinem Leben noch Bereiche sind, die nicht ans Kreuz gegeben wurden.
ReflectGlaube ich nur an Christus, oder bin ich auch mit ihm gekreuzigt?
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Day 2 of 7 · June 2 Geistlich oder fleischlich?
Paulus musste den Korinthern schreiben: 'Ich konnte nicht mit euch reden wie mit Geistlichen, sondern wie mit fleischlichen Menschen, wie mit Unmündigen in Christus.' Diese Worte sind herausfordernd: Es waren bekehrte Menschen, aber sie lebten noch fleischlich. Was kennzeichnete sie? Eifersucht, Streit und Zwietracht waren unter ihnen. Sie waren parteiisch und sagten: 'Ich gehöre zu Paulus' oder 'Ich gehöre zu Apollos.' Obwohl sie wiedergeboren waren, beherrschte die sündige Natur noch ihr Leben. Dieser Zustand ist nicht Gottes Wille für uns. In Römer 8 lesen wir deutlich: 'Fleischlich gesinnt sein bedeutet Tod' und 'die nach dem Fleisch leben, können Gott nicht gefallen.' Das ist ernst. Gott möchte uns zu einem Punkt führen, wo wir erkennen: Dieser Zustand muss überwunden werden. Der alte Mensch muss ans Kreuz.
1. Korinther 3,1-4
PrayerBitte den Heiligen Geist, dir ehrlich zu zeigen, wo du noch fleischlich lebst, und gib diese Bereiche Gott hin.
ReflectGibt es in meinem Leben Anzeichen von Fleischlichkeit wie Eifersucht, Streit oder Selbstsucht?
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Day 3 of 7 · June 3 Der Kampf zwischen Fleisch und Geist
Paulus beschreibt die innere Realität vieler Christen: 'Das Fleisch kämpft gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch, und dieselben sind gegeneinander, sodass ihr nicht das tut, was ihr wollt.' Viele wiedergeborene Christen kennen diese Situation: Man möchte Gott von ganzem Herzen dienen, aber immer wieder merkt man, dass man stolpert, versagt oder in alte Muster zurückfällt. Es gibt Zeiten der Freude in der Nachfolge, aber dann kommen Situationen, in denen die sündige Natur wieder die Oberhand gewinnt. Dieser innere Kampf ist real, aber er muss nicht unser Dauerzustand sein. Gott hat eine Lösung vorgesehen. Die Aufforderung lautet: 'Lebt im Geist, dann werdet ihr den Begierden des Fleisches nicht nachgeben.' Der Schlüssel liegt nicht in mehr Anstrengung, sondern in einer radikalen Entscheidung: den alten Menschen ans Kreuz zu geben.
Galater 5,16-17
PrayerDanke Gott, dass er eine Lösung für den inneren Kampf hat, und bitte ihn, dich zur völligen Hingabe zu führen.
ReflectErlebe ich diesen inneren Kampf zwischen dem Wunsch, Gott zu dienen, und dem Scheitern im Alltag?
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Day 4 of 7 · June 4 Was bedeutet kreuzigen?
Kreuzigen ist ein hartes Wort. Wir kennen es aus der Leidensgeschichte Jesu – es bedeutet Tod. Paulus sagt: 'Die aber Christus angehören, die haben ihr natürliches Wesen mit allen Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.' Hier geht es nicht um einen allmählichen Prozess, sondern um eine definitive Entscheidung. Kreuzigen bedeutet nicht, dass man sagt: 'Ich bleibe mal ein bisschen am Kreuz und gehe dann wieder runter.' Nein, kreuzigen bedeutet in den Tod geben – endgültig. Unsere sündige Natur, das Egoistische, der alte Mensch – all das muss gekreuzigt werden. Paulus spricht in der Vergangenheitsform: 'Die haben gekreuzigt.' Es ist keine fortlaufende Handlung, sondern etwas, das geschehen ist. Gott ruft uns zu diesem Punkt: Hast du deinen alten Menschen, dein eigenes Ich, das auf dem Herzensthron sitzen möchte, wirklich ans Kreuz gegeben?
Galater 5,24
PrayerBitte Gott um die Kraft und den Mut, eine endgültige Entscheidung gegen den alten Menschen zu treffen.
ReflectHabe ich den alten Menschen bewusst ans Kreuz gegeben, oder versuche ich noch, beide Naturen zu leben?
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Day 5 of 7 · June 5 Die Taufe als Zeugnis
Paulus verbindet das Kreuzigen des alten Menschen mit der Taufe: 'Wisst ihr nicht, dass alle von uns, die auf Christus Jesus getauft wurden, in seinen Tod eingetaucht worden sind?' Die Taufe symbolisiert unser Sterben und Auferstehen mit Christus. Aber Achtung: Das Wasser selbst bewirkt keine innere Veränderung. Ein Sünder kann sich taufen lassen und kommt als Sünder wieder heraus. Die Taufe soll bezeugen, was bereits in unserem Inneren geschehen ist. Sie ist kein Automatismus. Paulus erklärt: 'Wir sollen begreifen, dass unser alter Mensch mit Christus gekreuzigt worden ist, damit unser sündiges Wesen unwirksam gemacht wird.' Die entscheidende Frage vor der Taufe ist: Habe ich wirklich verstanden, dass der alte Mensch sterben muss? Die Taufe ist das äußere Zeichen einer inneren Wirklichkeit – des Todes des alten und der Auferstehung des neuen Menschen.
Römer 6,3-7
PrayerDanke Gott für das Zeichen der Taufe und bitte ihn, dass die innere Wirklichkeit deines Sterbens mit Christus in deinem Leben sichtbar wird.
ReflectWenn ich getauft bin: War meine Taufe ein bewusstes Zeugnis davon, dass der alte Mensch gestorben ist?
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Day 6 of 7 · June 6 Ein lebendiges Opfer
Nach elf Kapiteln über Gottes Heilsplan kommt Paulus zur praktischen Anwendung: 'Ich habe euch vor Augen geführt, Geschwister, wie groß Gottes Erbarmen ist. Die einzige angemessene Antwort darauf ist die, dass ihr euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung stellt.' Die einzige angemessene Antwort auf Gottes Gnade ist völlige Hingabe. Paulus spricht von einem lebendigen Opfer. Im Alten Testament wurden Tiere erst getötet, dann geopfert. Aber wir sollen lebendige Opfer sein – wir legen uns selbst auf den Altar. Das ist der Kern: Wir übergeben alle unsere Pläne, Wünsche und unser ganzes Wesen Gott. Dieser Akt der Weihe, der völligen Hingabe, ist keine einmalige Sache. Wir müssen auf dem Altar bleiben. Wenn Versuchungen kommen, steigen wir nicht wieder herunter. Wir haben einen Bund mit Gott geschlossen – und dabei bleiben wir.
Römer 12,1
PrayerÜbergib heute bewusst alle Bereiche deines Lebens Gott neu und bitte ihn, dich auf dem Altar zu halten.
ReflectHabe ich mich wirklich mit meinem ganzen Leben Gott zur Verfügung gestellt als lebendiges Opfer?
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Day 7 of 7 · June 7 Im Geist leben
Die letzte Aufforderung des Paulus lautet: 'Wenn wir durch den Geist leben, dann lasst uns auch unser Leben im Geist führen.' Wörtlich heißt es: 'Weil wir im Geist leben, lasst uns auch im Geist wandeln.' Es reicht nicht, nur wiedergeboren zu sein und den Heiligen Geist zu haben. Gott möchte, dass wir Tag für Tag praktisch im Geist leben. Das ist das Ziel: Einerseits haben wir den alten Menschen gekreuzigt, andererseits leben wir im Geist. Dann gilt die Verheißung: 'Lebt im Geist, dann werdet ihr den Begierden des Fleisches nicht nachgeben.' Nicht durch eigene Kraft, sondern durch das Leben im Geist werden wir frei von der Herrschaft des Fleisches. Das ist Gottes wunderbarer Plan für jeden seiner Kinder: Kreuzigung des alten Menschen und ein fruchtbares Leben im Heiligen Geist. Möge Gott uns allen gelingen lassen, diesen Weg konsequent zu gehen!
Galater 5,25
PrayerBitte Gott, dich täglich mit seinem Geist zu erfüllen und dir zu helfen, jeden Tag bewusst im Geist zu wandeln.
ReflectLebe ich wirklich täglich im Geist, oder besitze ich nur den Geist, ohne nach ihm zu wandeln?