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St. Martini Gemeinde zu Bremen

Martinikirchhof 3 28195 Bremen

Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.

Täglicher Impuls
Tag 3 von 7

Die vier Waffen des Feindes

Aus der Predigt „Gottesdienst am 25.10.2026 - Der geistliche Kampf - eine Zurüstung“ vom 25. Oktober

Der Teufel arbeitet mit vier Hauptwaffen gegen uns. Erstens kämpft er gegen das Wort Gottes – schon im Paradies begann es mit 'Sollte Gott gesagt haben?' Er kann das Wort nicht zerstören, aber er verführt Menschen, es nicht zu glauben. Wenn wir das Wort in Frage stellen oder gegen das Wort handeln, spielen wir sein Spiel. Zweitens arbeitet er mit Angst. 'Fürchte dich nicht' ist der häufigste Satz der Bibel. Dinge, die wir aus Angst machen, sind vom Widersacher bedingt. Drittens versucht er uns mit Reichtum – Judas verriet Jesus um des Geldes willen. Egal ob du viel oder wenig besitzt, guck auf dein Leben: Was hat der Widersacher mit Geld in deinem Leben schon für Angst gemacht? Viertens arbeitet er mit menschlichem Leiden – Krankheiten, psychische Belastungen. Alles, was Leben zerstört oder behindert, kommt vom Teufel. Gegen diese Angriffe sind wir alleine schutzlos, doch Gott sei Dank hat uns der Herr eine Waffenrüstung gegeben.

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Der Teufel arbeitet mit vier Hauptwaffen gegen uns. Erstens kämpft er gegen das Wort Gottes – schon im Paradies begann es mit 'Sollte Gott gesagt haben?' Er kann das Wort nicht zerstören, aber er verführt Menschen, es nicht zu glauben. Wenn wir das Wort in Frage stellen oder gegen das Wort handeln, spielen wir sein Spiel. Zweitens arbeitet er mit Angst. 'Fürchte dich nicht' ist der häufigste Satz der Bibel. Dinge, die wir aus Angst machen, sind vom Widersacher bedingt. Drittens versucht er uns mit Reichtum – Judas verriet Jesus um des Geldes willen. Egal ob du viel oder wenig besitzt, guck auf dein Leben: Was hat der Widersacher mit Geld in deinem Leben schon für Angst gemacht? Viertens arbeitet er mit menschlichem Leiden – Krankheiten, psychische Belastungen. Alles, was Leben zerstört oder behindert, kommt vom Teufel. Gegen diese Angriffe sind wir alleine schutzlos, doch Gott sei Dank hat uns der Herr eine Waffenrüstung gegeben.

Johannes 8,44
Gebet

Bitte Gott um Weisheit, die Angriffe des Widersachers zu erkennen und ihnen in der Kraft Jesu zu widerstehen.

Zum Nachdenken

Mit welcher dieser vier Waffen des Feindes – Lüge, Angst, Reichtum oder Leiden – werde ich gerade am meisten angegriffen?

Aufnahme vom 12. Juli 2026

Predigt

Gottesdienst am 12.07.2026 - Was bin ich? - Eine biblische Ontologie

Sonntag, 12. Juli 2026
Jesaja 43,1
Kernaussage

Die Kernbotschaft der Predigt ist, dass unsere Identität nicht durch weltliche Umstände wie Gesundheit, Finanzen oder soziale Stellung definiert wird, sondern durch unsere Beziehung zu Gott. Er hat uns geschaffen, erlöst und bei unserem Namen gerufen - deshalb dürfen wir furchtlos leben, denn wir gehören ihm.

In diesem Gottesdienst der St. Martini Gemeinde stehen Taufen im Mittelpunkt des sechsten Sonntags nach Trinitatis. Vier Menschen werden getauft (Emilian, Svanthia, Hagen und Artyom), und ein Ehepaar erhält einen Segen anlässlich ihres 25-jährigen Hochzeitstages. Die Predigt behandelt den Wochenspruch aus Jesaja 43,1 und entwickelt daraus eine biblische Ontologie. Die zentrale Frage "Was bin ich?" wird anhand von sechs Punkten beantwortet: Der Mensch ist geschöpft, Eigentum Gottes, Sünder, erlöst durch Jesus Christus, gerufen und furchtlos. Pastor Latzel betont, dass wahre Identität nicht aus weltlichen Dingen wie Gesundheit, Reichtum oder sozialen Beziehungen kommt, sondern allein aus der Beziehung zu Gott. Die zentrale Botschaft lautet: "Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein." Der Gottesdienst schließt mit einem Aufruf zur Teilnahme am Marsch für das Leben in Berlin und der Ermutigung, furchtlos zu leben im Vertrauen auf Gottes Führung.
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In diesem Gottesdienst der St. Martini Gemeinde stehen Taufen im Mittelpunkt des sechsten Sonntags nach Trinitatis. Vier Menschen werden getauft (Emilian, Svanthia, Hagen und Artyom), und ein Ehepaar erhält einen Segen anlässlich ihres 25-jährigen Hochzeitstages. Die Predigt behandelt den Wochenspruch aus Jesaja 43,1 und entwickelt daraus eine biblische Ontologie. Die zentrale Frage "Was bin ich?" wird anhand von sechs Punkten beantwortet: Der Mensch ist geschöpft, Eigentum Gottes, Sünder, erlöst durch Jesus Christus, gerufen und furchtlos. Pastor Latzel betont, dass wahre Identität nicht aus weltlichen Dingen wie Gesundheit, Reichtum oder sozialen Beziehungen kommt, sondern allein aus der Beziehung zu Gott. Die zentrale Botschaft lautet: "Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein." Der Gottesdienst schließt mit einem Aufruf zur Teilnahme am Marsch für das Leben in Berlin und der Ermutigung, furchtlos zu leben im Vertrauen auf Gottes Führung.

Hauptthemen (7)

1. Biblische Ontologie - Was bin ich?

  • • Unsere Identität wird nicht durch weltliche Umstände definiert
  • • Die Israeliten im babylonischen Exil hatten alles verloren - Familie, Besitz, Heimat, Tempel
  • • Menschen stellen sich in Krisen die Frage: Was bin ich noch, wenn alles wegfällt?
  • • Gott gibt uns sechs Bestimmungen unseres Seins

2. Ich bin geschöpft

  • • Wir sind keine Zufallsprodukte, sondern Geschöpfe Gottes
  • • Gott hat uns das Leben gegeben und wird es auch beenden
  • • Erster Satz der Bibel: Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde
  • • Unser Leben hat Sinn, Zweck und Ziel durch unseren Schöpfer

3. Ich bin Eigentum

  • • Wir gehören Gott - 'Du bist mein'
  • • Der Weltmensch lehnt das ab und will selbst Herr sein
  • • Für Christen ist es Trost, nicht sich selbst zu gehören
  • • Wir müssen uns keine Sorgen machen, denn Gott trägt die Verantwortung

4. Ich bin Sünder

  • • Gott nennt Israel 'Jakob' (Betrüger) und 'Israel' (Streiter mit Gott)
  • • Auch Wiedergeborene können nicht sündlos leben
  • • Paulus schreibt: Das Gute, das ich will, tue ich nicht
  • • Wir sind 'simul iustus et peccator' - Sünder und Gerechtfertigte zugleich

5. Ich bin erlöst

  • • Erlösung muss angenommen werden wie ein Scheck eingelöst werden muss
  • • Wir müssen nur unsere Schuld bekennen - das ist das Evangelium
  • • Hiob 19: 'Ich weiß, dass mein Erlöser lebt'
  • • Wer Jesus ablehnt, muss selbst vor Gott als Richter stehen

6. Ich bin gerufen

  • • Gott ist nicht fern, sondern spricht persönlich zu uns
  • • Er ruft uns bei unserem Namen
  • • Unterschied zwischen Christentum und anderen Religionen: lebendiger Gott, der spricht
  • • Gott gibt uns konkrete Aufgaben und Berufung

7. Ich bin furchtlos

  • • 'Fürchte dich nicht' ist der häufigste Befehl der Bibel
  • • Angst ist lebenszerstörend - Gott will das nicht
  • • Wir dürfen furchtlos leben, weil Gott unser Leben in seinen Händen hält
  • • Die wirkliche Wirklichkeit ist Gott, nicht die innerweltlichen Umstände

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Jesaja 43,1

So spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und der dich gemacht hat, Israel. Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein.

Psalm 139,1-24

Herr, du erforschest mich und kennest mich. Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es. Du verstehst meine Gedanken von Ferne... [vollständiger Psalm wurde gelesen]

Matthäus 28

Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum geht hin und macht zu Jüngern alle Völker. Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt.

Markus 16

Geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden. Wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.

Psalm 37,5

Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird es wohl machen.

Lukas 9,23

Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.

Hiob 19

Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.

Weitere Referenzen

  • → 1. Mose 1,1
  • → Römer 7
  • → Psalm 23
  • → 1. Petrusbrief

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Identität in Gott finden statt in weltlichen Umständen: Definieren Sie sich nicht durch Geld, Gesundheit, Beruf oder Beziehungen, sondern durch Ihre Zugehörigkeit zu Gott. Diese Dinge können vergehen, aber Ihre Identität als Gottes Geschöpf und Eigentum bleibt bestehen.
  • 2 Schuld bekennen und Erlösung annehmen: Nehmen Sie die Erlösung durch Jesus Christus aktiv an, indem Sie Ihre Schuld und Sünde bekennen. Die Erlösung ist wie ein Scheck - er muss eingelöst werden, um wirksam zu sein.
  • 3 Dem Befehl zur Furchtlosigkeit gehorchen: Hören Sie auf, sich Sorgen zu machen. Gott befiehlt: 'Fürchte dich nicht.' Werfen Sie alle Sorgen auf ihn, denn er kümmert sich um Sie. Leben Sie im Vertrauen, dass Gott Ihr Leben in seinen Händen hält.
  • 4 Gottes Ruf hören und befolgen: Nehmen Sie sich täglich Zeit, Gottes Wort zu lesen und auf seine persönliche Ansprache zu hören. Gott ruft Sie beim Namen und gibt Ihnen konkrete Aufgaben - seien Sie bereit zu gehorchen.
  • 5 Für das ungeborene Leben eintreten: Engagieren Sie sich praktisch für den Schutz des Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tod, beispielsweise durch Teilnahme am Marsch für das Leben und durch Gebet für Frauen in Schwangerschaftskonflikten.

Impulse aus der Woche ab 13. Juli

  1. Tag 1 von 7 · 13. Juli Geschöpft und Eigentum Gottes

    In einer Welt voller Unsicherheiten fragen wir uns oft: Was macht mich wirklich aus? Der Prophet Jesaja gibt uns eine klare Antwort: 'Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein.' Wir sind keine Zufallsprodukte, sondern Geschöpfe eines liebenden Schöpfers. Wie das Volk Israel im babylonischen Exil alles verloren hatte - Heimat, Besitz, soziale Bindungen - so können auch uns die weltlichen Sicherheiten genommen werden. Gesundheit, Finanzen, Beziehungen - all das kann wanken. Doch unsere wahre Identität gründet nicht auf dem, was wir haben oder leisten. Sie gründet darauf, dass Gott uns geschaffen hat und wir sein Eigentum sind. Er ist der Chef unseres Lebens. Das ist kein bedrohlicher Anspruch, sondern tiefster Trost: Wir müssen uns keine Sorgen machen, denn der Eigentümer kümmert sich um sein Eigentum.

    Jesaja 43,1

    Gebet

    Danke Gott dafür, dass du mein Schöpfer bist und ich dein Eigentum bin. Hilf mir, meine Sorgen auf dich zu werfen.

    Zum Nachdenken

    Auf welche weltlichen Sicherheiten verlasse ich mich mehr als auf Gottes Fürsorge für mich als sein Geschöpf und Eigentum?

  2. Tag 2 von 7 · 14. Juli Die Wahrheit über meine Sünde

    Gott spricht Israel im Exil mit zwei Namen an: 'Jakob' (der Betrüger) und 'Israel' (der Streiter mit Gott). Diese Namen erinnern daran, warum das Volk überhaupt im Elend war - wegen ihrer Sünde gegen Gott. Auch wir müssen die unbequeme Wahrheit akzeptieren: Wir sind Sünder. Paulus schreibt: 'Das Gute, das ich will, tue ich nicht. Das Böse, das ich nicht will, das tue ich.' Selbst wiedergeborene Christen können nicht sündlos leben. Das ist keine deprimierende Botschaft, sondern eine befreiende Erkenntnis. Denn nur wenn wir unsere Sünde erkennen, können wir die Erlösung annehmen. Unsere größte Problematik ist nicht fehlendes Geld oder schlechte Gesundheit, sondern dass die Sünde uns von Gott trennt. Doch Gott sei Dank hat er dafür eine Lösung vorbereitet: die Erlösung durch Jesus Christus.

    Römer 7,19

    Gebet

    Herr, ich bekenne dir meine Sünde und danke dir, dass du mich nicht nach meinen Taten richtest, sondern Vergebung anbietest.

    Zum Nachdenken

    Bin ich bereit, meine Schuld und Sünde ehrlich vor Gott zu bekennen, statt sie zu verharmlosen oder zu rechtfertigen?

  3. Tag 3 von 7 · 15. Juli Ich bin erlöst

    Die zentrale Botschaft lautet: 'Ich habe dich erlöst.' Erlösung ist wie ein Scheck - wertvoll, aber wirkungslos, wenn wir ihn nicht einlösen. Jesus hat am Kreuz für alle Menschen bezahlt, doch wir müssen diese Erlösung persönlich annehmen. Wie? Indem wir unsere Schuld bekennen. Paradoxerweise verlangt Gott nicht, dass wir besonders gut leben oder viel leisten. Er sagt: 'Bring all deinen Dreck zu mir - das ist das Einzige, was ich von dir verlange.' Professor Udo Hundemann, ein brillanter Theologe, wählte für seine Trauerfeier das Wort aus Hiob: 'Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.' Nach einem Leben voller Ansehen und Erfolg erkannte er: Das Entscheidende ist die Erlösung. Erlöst vom Zorn Gottes, von Angst, vom ewigen Tod. Das ist unsere wahre Seinsbestimmung - nicht unsere Leistungen oder unser Besitz.

    Hiob 19,25

    Gebet

    Jesus, danke, dass du für meine Schuld bezahlt hast. Ich nehme deine Erlösung an und stelle mich unter dein Kreuz.

    Zum Nachdenken

    Habe ich die Erlösung durch Jesus Christus persönlich angenommen, oder verlasse ich mich noch auf meine eigenen Werke?

  4. Tag 4 von 7 · 16. Juli Bei meinem Namen gerufen

    'Ich habe dich bei deinem Namen gerufen' - dieser Gott ist kein fernes, theoretisches System, sondern ein lebendiger Gott, der uns persönlich begegnet. Der Unterschied zwischen einem Christen und einem Nicht-Christen liegt genau hier: Ist Gott nur eine intellektuelle Theorie oder eine lebendige Begegnung? David beschreibt diese Intimität im Psalm 139: 'Herr, du erforschest mich und kennest mich. Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es. Du verstehst meine Gedanken von Ferne.' Wiedergeburt ist, als würde plötzlich das Licht in einem dunklen Raum angehen. Du erkennst: Es ist alles wahr! Gott spricht konkret in dein Leben hinein. Du liest die Bibel und merkst - dieses Wort ist genau für mich, in meiner Situation. Das ist nicht Einbildung, sondern die Realität eines lebendigen Gottes, der dich persönlich kennt und ruft.

    Psalm 139,1-3

    Gebet

    Herr, lass mich deine Stimme hören. Begegne mir persönlich durch dein Wort und deinen Heiligen Geist.

    Zum Nachdenken

    Erlebe ich Gott als lebendige Person, die zu mir spricht, oder ist er für mich eher eine abstrakte religiöse Idee?

  5. Tag 5 von 7 · 17. Juli Fürchte dich nicht

    'Fürchte dich nicht' - dieser Befehl steht am Anfang von Gottes Zusage. Warum können wir furchtlos sein? Weil wir geschöpft, Eigentum, erlöst und gerufen sind. Das Volk Israel saß im Exil, in einer der schlimmsten denkbaren Situationen. Doch Gott sagt: Habt keine Angst. Nicht weil die äußeren Umstände sich ändern, sondern weil ich euer Schöpfer und Erlöser bin. Sorgen zu machen ist übrigens ein Befehl Gottes - ein Verbot! 'Sorgt euch um nichts', schreibt Paulus. 'Alle Sorgen werft auf mich', sagt Petrus. Das klingt radikal, aber es gründet auf der Tatsache, dass wir einen Hirten haben, der sich um seine Schafe kümmert. Furchtlosigkeit bedeutet nicht Sorglosigkeit in weltlichen Dingen. Wir sollen uns um das kümmern, was zu tun ist. Aber wir sollen aufhören, uns Sorgen zu machen - das machen die Heiden, die keinen Gott haben.

    Jesaja 43,1

    Gebet

    Vater, ich bringe dir meine Ängste. Hilf mir, wirklich zu glauben, dass du dich um alles kümmerst, was mein Leben betrifft.

    Zum Nachdenken

    Welche konkreten Ängste und Sorgen trage ich noch selbst, statt sie auf Gott zu werfen?

  6. Tag 6 von 7 · 18. Juli Die Bedeutung der Taufe

    Jesus befiehlt: 'Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.' Doch Markus fügt eine entscheidende Warnung hinzu: 'Wer glaubt und getauft ist, der wird selig werden. Wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.' Die Taufe allein reicht nicht. Es reicht nicht, getauft, konfirmiert oder kirchlich getraut worden zu sein. Ohne lebendigen Glauben an Jesus Christus bringt das alles nichts für das ewige Leben. Aber für den Glaubenden ist die Taufe ein wunderbarer Trost: So sicher du mit Wasser gewaschen wurdest, so sicher hat Jesus Christus für deine Schuld mit seinem Blut bezahlt. Die Taufe ist ein sichtbares Zeichen für die unsichtbare Erlösung. Sie erinnert uns daran, was Gott uns in Jesaja 43,1 zuspricht: Du bist mein!

    Matthäus 28,19-20

    Gebet

    Herr, danke für das Sakrament der Taufe. Lass mich täglich im Glauben leben, zu dem du mich gerufen hast.

    Zum Nachdenken

    Verstehe ich meine Taufe als Zusage von Gottes Liebe und als Verpflichtung zur Nachfolge Jesu im Glauben?

  7. Tag 7 von 7 · 19. Juli Furchtlos in die Zukunft

    David schreibt: 'Alle Tage waren in deinem Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war.' Unsere Zukunft ist in Gottes Händen - schon bevor wir geboren wurden, kannte er jeden Tag unseres Lebens. Diese biblische Ontologie - dieses Wissen, wer wir wirklich sind - verändert unseren Blick auf morgen. Wir müssen nicht ängstlich in die Zukunft schauen, denn wir sind geschöpft, Eigentum, erlöst, gerufen und deshalb furchtlos. Das Happy End unseres Lebens steht fest, nicht weil die Umstände immer angenehm sein werden, sondern weil unser Erlöser lebt. Ob Krankheit, finanzielle Sorgen oder Beziehungsprobleme - nichts kann uns von der Liebe Gottes in Christus Jesus trennen. So können wir als Christen mit Zuversicht leben, nicht weil wir alles unter Kontrolle haben, sondern weil wir in den Händen dessen sind, der alle Kontrolle hat.

    Psalm 139,16

    Gebet

    Herr, danke, dass meine Zukunft in deinen Händen liegt. Gib mir den Mut, furchtlos im Glauben voranzugehen.

    Zum Nachdenken

    Wie verändert das Wissen um meine wahre Identität in Christus meine Erwartungen und Hoffnungen für die Zukunft?