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St. Martini Gemeinde zu Bremen

Martinikirchhof 3 28195 Bremen

Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.

Täglicher Impuls
Montag

Was er euch sagt, das tut

Die Mutter Jesu spricht zu den Dienern: 'Was er euch sagt, das tut.' Dieser Satz aus dem Weinwunder zu Kana ist der Schlüssel zum christlichen Leben. Christliche Existenz bedeutet nicht, nach eigenen Gefühlen und Ideen zu leben, sondern das zu tun, was unser Herr Jesus Christus sagt. In der Theorie wissen wir das alle. Doch in der Praxis sieht es oft anders aus. Wir kennen genau, was der Herr gesagt hat – und handeln trotzdem anders. Deshalb ist es wichtig, uns immer wieder zurechtrücken zu lassen in unserer Nachfolge, damit wir nicht tun, was wir wollen oder was nach weltlichen Maßstäben richtig erscheint, sondern das, was er möchte. Wenn die Diener in Kana dem Wort Jesu gehorsam sind, erleben sie zweierlei: Wunder und die Offenbarung der Herrlichkeit Gottes. So funktioniert es bei Gott – durch Gehorsam gegenüber seinem Wort.

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Die Mutter Jesu spricht zu den Dienern: 'Was er euch sagt, das tut.' Dieser Satz aus dem Weinwunder zu Kana ist der Schlüssel zum christlichen Leben. Christliche Existenz bedeutet nicht, nach eigenen Gefühlen und Ideen zu leben, sondern das zu tun, was unser Herr Jesus Christus sagt. In der Theorie wissen wir das alle. Doch in der Praxis sieht es oft anders aus. Wir kennen genau, was der Herr gesagt hat – und handeln trotzdem anders. Deshalb ist es wichtig, uns immer wieder zurechtrücken zu lassen in unserer Nachfolge, damit wir nicht tun, was wir wollen oder was nach weltlichen Maßstäben richtig erscheint, sondern das, was er möchte. Wenn die Diener in Kana dem Wort Jesu gehorsam sind, erleben sie zweierlei: Wunder und die Offenbarung der Herrlichkeit Gottes. So funktioniert es bei Gott – durch Gehorsam gegenüber seinem Wort.

Johannes 2,1-11
Gebet

Bitte Gott, dir zu zeigen, wo du ungehorsam bist, und schenke dir die Kraft, seinem Wort zu folgen.

Herausforderung

An welcher Stelle in meinem Leben handle ich anders, als Jesus es von mir möchte?

Aufnahme vom 28. Juni 2026

Letzte Predigt

Gottesdienst am 28.06.2026 - Tun, was der Herr dir sagt

Sonntag, 28. Juni 2026
Johannes 2,5
Kernaussage

Die Predigt ruft Christen dazu auf, nicht nur das Wort Gottes zu kennen, sondern es auch gehorsam zu tun. Das Motto 'Was er euch sagt, das tut' aus Johannes 2 ist der Schlüssel zu einem Leben in der Nachfolge Jesu, durch das Gottes Wunder und Herrlichkeit sichtbar werden.

Dieser Gottesdienst am vierten Sonntag nach Trinitatis behandelt das zentrale Thema christlicher Nachfolge: Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes. Ausgehend von Johannes 2 - "Was er euch sagt, das tut" - wird die Gemeinde ermahnt, nicht nach eigenen Gefühlen und Ideen zu leben, sondern dem Willen Jesu Christi zu folgen. Pastor Latzel führt durch eine Predigt über Römer 12,11-14, in der er fünf konkrete Handlungsanweisungen für Christen herausarbeitet. Der Gottesdienst beinhaltet auch die Taufe von Bruder Dietrichsen aus der Internetgemeinde, dessen Taufspruch aus Jesaja 41,13 stammt. In der Predigt werden praktische Aspekte des christlichen Lebens thematisiert: brennende Leidenschaft im Geist, zuversichtliche Hoffnung trotz Trübsal, Beharrlichkeit im Gebet, Fürsorge für bedürftige Mitchristen und die Bereitschaft, sogar Feinde zu segnen. Der Pastor ermutigt die Gemeinde, diese biblischen Anweisungen nicht als zeitbedingt abzutun, sondern als persönliche Ansprache Gottes für das eigene Leben anzunehmen und umzusetzen.
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Dieser Gottesdienst am vierten Sonntag nach Trinitatis behandelt das zentrale Thema christlicher Nachfolge: Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes. Ausgehend von Johannes 2 - "Was er euch sagt, das tut" - wird die Gemeinde ermahnt, nicht nach eigenen Gefühlen und Ideen zu leben, sondern dem Willen Jesu Christi zu folgen. Pastor Latzel führt durch eine Predigt über Römer 12,11-14, in der er fünf konkrete Handlungsanweisungen für Christen herausarbeitet. Der Gottesdienst beinhaltet auch die Taufe von Bruder Dietrichsen aus der Internetgemeinde, dessen Taufspruch aus Jesaja 41,13 stammt. In der Predigt werden praktische Aspekte des christlichen Lebens thematisiert: brennende Leidenschaft im Geist, zuversichtliche Hoffnung trotz Trübsal, Beharrlichkeit im Gebet, Fürsorge für bedürftige Mitchristen und die Bereitschaft, sogar Feinde zu segnen. Der Pastor ermutigt die Gemeinde, diese biblischen Anweisungen nicht als zeitbedingt abzutun, sondern als persönliche Ansprache Gottes für das eigene Leben anzunehmen und umzusetzen.

Hauptthemen (6)

1. Gehorsam gegenüber Gottes Wort

  • Das Wort Gottes gilt nicht nur einzelnen biblischen Personen, sondern jedem Gläubigen persönlich
  • Christliche Existenz bedeutet, nicht nach eigenen Gefühlen und Ideen zu leben, sondern zu tun, was Jesus sagt
  • Die Bibel ist unfehlbar und spricht in jedem Satz den Leser an
  • Ungehorsam gegenüber Gottes Wort gibt Gott Unehre und beschwert das eigene Leben

2. Brennend sein im Heiligen Geist

  • Jeder Wiedergeborene hat eine Aufgabe am Leib Christi
  • Den Dienst soll man mit völliger Hingabe und nicht träge ausführen
  • Gott hat ein Problem mit Faulenzern - Lauheit führt dazu, dass Christus einen ausspuckt (Gemeinde Laodicea)
  • Man soll brennend im Geist sein, nicht lau

3. Zuversichtliche Hoffnung

  • Christen haben im Gegensatz zu Nichtchristen eine lebendige Hoffnung
  • Trotz aller Trübsale sollen Christen fröhlich in der Hoffnung sein
  • Jesus Christus ist der Gott aller Hoffnung, der den Tod besiegt hat
  • Die Namen der Gläubigen stehen im Buch des Lebens - das ist Grund zur Freude selbst im Tod

4. Beharrlichkeit im Gebet

  • Gebet ist kein religiöses Ritual wie Zähneputzen, sondern ein Beziehungsbedürfnis
  • Die Bibel ruft durchgehend zu beständigem, fortwährendem Gebet auf
  • Wer in lebendiger Beziehung zu Gott ist, spricht natürlich mit ihm
  • Gott antwortet auf Gebet durch sein Wort und Verkündigung

5. Fürsorge für bedürftige Mitchristen

  • Christen sollen sich zuerst um die Nöte der Heiligen kümmern
  • Das betrifft verfolgte Christen weltweit wie auch einsame Menschen in der eigenen Gemeinde
  • Konkrete Beispiele: Gebet für inhaftierte Pastoren und Evangelisten
  • Gemeinschaft ist essentiell - Einsamkeit widerspricht der Natur der Gemeinde als Leib Christi

6. Segnen der Feinde

  • Christen sollen nicht nach weltlichen Maßstäben leben, sondern Feinde segnen statt fluchen
  • Als Lämmer unter Wölfen siegen Christen, nicht als Wölfe unter Wölfen
  • Für Menschen beten, die einem Unrecht getan haben, macht frei
  • Rache ist Gottes Sache, nicht die des Christen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Johannes 2,5

Was er euch sagt, das tut

Psalm 42,1-12

Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so schreit meine Seele Gott zu dir. Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich dahin kommen, dass ich Gottes Angesicht schaue? Meine Tränen sind meine Speise Tag und Nacht, weil man täglich zu mir sagt, wo ist denn nun dein Gott? Daran will ich denken und ausschütten mein Herz bei mir selbst, wie ich ein Herzog in großer Schar mit ihnen zuwallen zum Hause Gottes, mit Frohlocken und Danken in der Schar derer, die da feiern. Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist. Mein Gott, betrübt ist meine Seele in mir. Darum gedenke ich an dich aus dem Land am Jordan und Hermon vom Berge Mizar. Deine Fluten rauschen daher und eine Tiefe ruft es der anderen zu. All deine Wasserwogen und Wellen gehen über mich. Am Tage sendet der Herr seine Güte und des Nachts singe ich ihm und bete zu dem Gott meines Lebens. Ich sage zu Gott, meinem Fels, warum hast du mich vergessen? Warum muss ich so traurig gehen, wenn meine Feinde mich drängen? Es ist wie Mord in meinen Gebeinen, wenn meine Feinde mich schmähen und täglich zu mir sagen, wo ist denn nun dein Gott? Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichtshilfe und mein Gott ist

Johannes 2,1-11

Am dritten Tage war eine Hochzeit in Kana in Galiläa und die Mutter Jesu war auch da. Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen. Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm, sie haben kein Wein mehr. Jesus spricht zu ihr, was geht dich das an Frau, was ich tue? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter spricht zu den Dienern, was er euch sagt das tut. Es standen aber dort sechs steinene Wasserkrüge für die Reinigung nach jüdischer Sitte und in jeden gingen zwei oder drei Maße. Jesus spricht zu ihnen, füllt die Wasserkrüge mit Wasser. Und sie füllten sie bis oben an. Und Jesus spricht zu ihnen, schöpft nun und bringt es dem Speisemeister und sie brachten es dem Speisemeister. Als dieser aber den Wein kostete, der Wasser gewesen war und er nicht wusste, woher er kam, die Diener aber wussten es, die das Wasser geschöpft hatten, ruft der Speisemeister den Bräutigam und spricht zu ihm, Jedermann gibt zuerst den guten Wein und wenn sie betrunken werden, den geringeren. Du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten. Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen in Kana in Galiläa. Und er offenbarte seine Herrlichkeit und seine Jünger glaubten an ihn

Jesaja 41,13

Denn ich bin der Herr dein Gott der deine Rechte ergreift der zu dir spricht fürchte dich nicht ich helfe dir

Jesaja 43,1

So spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und er dich erlöst hat Israel, fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein

Römer 12,11-14

Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist, dient dem Herrn, seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. Nehmt euch der Nöte der Heiligen an, übt Gastfreundschaft, segnet, die euch verfolgen, segnet und flucht nicht

2. Samuel 22

Du schenkst mir Schritte des weiten Raumes

Weitere Referenzen

  • Matthäus 28,18-20
  • Markus 16,15-16
  • Offenbarung 3,15-16
  • 1. Thessalonicher 4
  • Römer 15
  • Kolosser 4,2
  • Epheser 6
  • 1. Thessalonicher 5
  • Galater 6,10
  • Galater 6,2
  • 1. Korinther 4
  • Römer 12,19-20

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Sei brennend im Heiligen Geist: Finde deine Gliedfunktion am Leib Christi und führe deinen Dienst mit völliger Hingabe aus, nicht träge oder lau. Prüfe, ob du mit ganzer Intensität für Gottes Reich brennst.
  • 2 Habe zuversichtliche Hoffnung: Lasse dich nicht von Trübsalen niederdrücken, sondern sei fröhlich in der Hoffnung. Dein Name steht im Buch des Lebens - das ist Grund zur Freude trotz aller Umstände.
  • 3 Sei beharrlich im Gebet: Pflege täglich und fortwährend das Gespräch mit Gott. Gebet ist kein religiöses Ritual, sondern Ausdruck einer lebendigen Beziehung zum Herrn.
  • 4 Kümmere dich um bedürftige Mitchristen: Bete für verfolgte Christen weltweit (z.B. Dr. Kiflow, Mohammed Casey, inhaftierte Evangelisten im Iran). Achte auch auf einsame Menschen in deiner Gemeinde und nimm dich ihrer Nöte an.
  • 5 Segne deine Feinde: Vergilt Böses nicht mit Bösem, sondern segne die, die dir Unrecht tun. Bete für sie und überlasse die Rache Gott. Dies macht dich frei von Bitterkeit.