St. Martini Gemeinde zu Bremen
Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.
Täglicher Impuls Dienstag Die Kammer des Gebets
Jesus warnt vor heuchlerischem Gebet, das andere beeindrucken soll: 'Sie haben ihren Lohn schon bezogen.' Stattdessen fordert er auf: 'Geh in deine Kammer, schließ die Tür und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist.' Die Kammer war im einfachen Haus der einzige verschließbare Raum – klein, fensterlos, ein Ort der Abgeschiedenheit und Ruhe.
Die Kammer steht für die Innigkeit der Beziehung mit Gott. Es geht nicht primär um einen physischen Ort, sondern um die Haltung des Herzens. 'Die Tür zu schließen' bedeutet heute vor allem, Störungen auszublenden – besonders die Ablenkung durch Elektronik. Nur wenn wir äußerlich zur Ruhe kommen, können wir dies auch innerlich. Dann kann echte Begegnung sich vollziehen. Gott sucht nicht unsere perfekten Worte, sondern unsere ungefilterte Präsenz.
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Jesus warnt vor heuchlerischem Gebet, das andere beeindrucken soll: 'Sie haben ihren Lohn schon bezogen.' Stattdessen fordert er auf: 'Geh in deine Kammer, schließ die Tür und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist.' Die Kammer war im einfachen Haus der einzige verschließbare Raum – klein, fensterlos, ein Ort der Abgeschiedenheit und Ruhe. Die Kammer steht für die Innigkeit der Beziehung mit Gott. Es geht nicht primär um einen physischen Ort, sondern um die Haltung des Herzens. 'Die Tür zu schließen' bedeutet heute vor allem, Störungen auszublenden – besonders die Ablenkung durch Elektronik. Nur wenn wir äußerlich zur Ruhe kommen, können wir dies auch innerlich. Dann kann echte Begegnung sich vollziehen. Gott sucht nicht unsere perfekten Worte, sondern unsere ungefilterte Präsenz.
Jesus warnt vor heuchlerischem Gebet, das andere beeindrucken soll: 'Sie haben ihren Lohn schon bezogen.' Stattdessen fordert er auf: 'Geh in deine Kammer, schließ die Tür und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist.' Die Kammer war im einfachen Haus der einzige verschließbare Raum – klein, fensterlos, ein Ort der Abgeschiedenheit und Ruhe. Die Kammer steht für die Innigkeit der Beziehung mit Gott. Es geht nicht primär um einen physischen Ort, sondern um die Haltung des Herzens. 'Die Tür zu schließen' bedeutet heute vor allem, Störungen auszublenden – besonders die Ablenkung durch Elektronik. Nur wenn wir äußerlich zur Ruhe kommen, können wir dies auch innerlich. Dann kann echte Begegnung sich vollziehen. Gott sucht nicht unsere perfekten Worte, sondern unsere ungefilterte Präsenz.
Bitten Sie Gott um die Gnade, einen Ort und eine Zeit der Stille zu finden, wo Sie ihm regelmäßig begegnen können.
Welche 'Türen' müssen Sie schließen, um ungestört Zeit mit Gott zu verbringen?
Aufnahme vom 10. Mai 2026
Letzte Predigt Gottesdienst am 10.05.2026 - Matthäus 6,5-15
Sonntag, 10. Mai 2026 Psalm 66 Kernaussage Das Vaterunser lehrt uns, wie wir in eine innige Beziehung zu Gott als unserem liebenden Vater treten können. Gebet ist keine religiöse Pflichtübung oder Manipulation Gottes, sondern die vertrauensvolle Begegnung mit dem Vater, der uns kennt, liebt und für uns sorgt. Die ersten drei Bitten richten unser Herz auf Gott aus, die folgenden vier betreffen unseren Alltag und unser Miteinander.
Dieser Gottesdienst am Sonntag Rogate widmet sich dem Thema des Gebets. Pastor Olaf Latzel predigt über Matthäus 6,5-15, wo Jesus das Vaterunser lehrt und grundlegende Prinzipien des Betens erklärt. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis über Gottes Schöpfung im Frühling und lädt die Gemeinde ein, sich im Gebet an Gott zu wenden. Der Wochenspruch betont, dass Gott Gebet nicht verwirft und seine Güte nicht wendet.
Die Predigt behandelt zwei Hauptthemen: das Wesen des Betens und das Vaterunser selbst. Latzel warnt vor heuchlerischem Gebet, das andere beeindrucken soll, und betont stattdessen die innige, persönliche Begegnung mit Gott als liebendem Vater. Er erklärt die sieben Bitten des Vaterunsers detailliert - die ersten drei richten sich auf Gottes Wesen, Reich und Willen, die folgenden vier auf alltägliche Bedürfnisse, Vergebung, Schutz und Erlösung. Der Gottesdienst schließt mit Fürbitten für die Gemeinde, Kranke, Regierung und verfolgte Christen weltweit, besonders im Mittleren Osten und Sudan. Weiterlesen
Gottesdienst am 10.05.2026 - Matthäus 6,5-15
Das Vaterunser lehrt uns, wie wir in eine innige Beziehung zu Gott als unserem liebenden Vater treten können. Gebet ist keine religiöse Pflichtübung oder Manipulation Gottes, sondern die vertrauensvolle Begegnung mit dem Vater, der uns kennt, liebt und für uns sorgt. Die ersten drei Bitten richten unser Herz auf Gott aus, die folgenden vier betreffen unseren Alltag und unser Miteinander.
Hauptthemen (4)
1. Vom Wesen des Betens
- • Gebet soll nicht zur Selbstdarstellung oder zum Frömmigkeitswettbewerb werden
- • Die Kammer steht für die Innigkeit der Beziehung mit Gott - Abgeschiedenheit und Ruhe
- • Gott wird im Neuen Testament viel häufiger als Vater bezeichnet (155 Mal) als im Alten Testament (11 Mal)
- • Gott ist ein liebevoller Vater, der weiß, was wir brauchen, noch ehe wir ihn bitten
- • Gebet ist Ausdruck vertrauensvoller Beziehung, nicht Manipulation durch Tricks oder viele Worte
2. Die ersten drei Bitten - Ausrichtung auf Gott
- • Dein Name werde geheiligt: Bitte um unsere Heiligung, damit Gottes Name durch unser Leben geehrt wird
- • Dein Reich komme: Bitte, dass Gottes Herrschaft in uns Raum gewinnt; Gottes Reich ist nicht von dieser Welt
- • Dein Wille geschehe: Bitte, dass Gottes Geist uns bewegt, seinen Willen zu lieben und zu tun
- • Diese Bitten zielen auf Gottes Handeln an unseren Herzen
3. Die letzten vier Bitten - Alltag und Miteinander
- • Unser tägliches Brot: Bitte um das Wesentliche, nicht um Luxus; Vertrauen auf Gottes Versorgung
- • Vergib uns unsere Schuld: Schulden müssen getilgt werden; Jesus hat am Kreuz bezahlt; wir müssen anderen vergeben
- • Führe uns nicht in Versuchung: Wir sind dem Bösen hilflos ausgeliefert, aber Gott ist stärker
- • Erlöse uns von dem Bösen: Bitte um Schutz vor und Errettung aus den Angriffen des Bösen
4. Warnung vor falscher Frömmigkeit
- • Nicht beten wie die Heuchler, die sich den Leuten zeigen wollen
- • Nicht plappern wie die Heiden mit vielen Worten
- • Vermischung von Gottes Reich und weltlicher Macht ist gefährlich
- • Nicht jeder, der 'Herr, Herr' sagt, kommt ins Himmelreich, sondern wer den Willen des Vaters tut
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft und seine Güte nicht von mir wendet
Kommt herzu, lasst uns dem Herrn frohlocken und jauchzen dem Hort unseres Heils. Lasst uns mit Danken vor sein Angesicht kommen und mit Psalmen ihm jauchzen. Denn der Herr ist ein großer Gott und ein großer König über alle Götter. Denn in seiner Hand sind die Tiefen der Erde und die Höhen der Berge sind auch sein. Denn sein ist das Meer und er hat's gemacht und seine Hände haben das Trockene bereitet. Kommt, lasst uns anbeten und knien, wiederfallen vor dem Herrn, der uns gemacht hat. Denn er ist unser Gott und wir das Volk seiner Weide und Schafe seiner Hand
Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, dann ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns von aller Ungerechtigkeit reinigt
Zuallererst fordere ich euch zum Gebet für alle Menschen auf, zum Bitten und Flehen, zu Fürbitten und Danksagungen, besonders für die Regierenden und alle, die Macht haben. Wir beten für sie, damit wir in Ruhe und Frieden ein Leben führen können, das Gott in jeder Hinsicht ehrt und das auch von Menschen geachtet werden kann. Das ist gut und es gefällt Gott, unserem Retter. Er will nämlich, dass alle Menschen gerettet werden, indem sie die Wahrheit erkennen. Denn es gibt nur einen Gott und nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen. Das ist Christus Jesus, der Mensch wurde und sich selbst als Lösegeld für alle ausgeliefert hat
Jesus sprach zu ihnen, wenn einer von euch einen Freund hätte und ginge zu ihm um Mitternacht und spräche zu ihm, Freund, leih mir drei Brote, denn mein Freund ist von der Reise zu mir gekommen und ich habe nichts, was ich ihm anbieten kann. Und jener würde von innen antworten und sagen, lass mich in Ruhe. Die Tür ist schon verschlossen und meine Kinder sind mit mir im Bett. Ich kann jetzt nicht aufstehen und dir etwas geben. Ich sage euch, er wird es schließlich doch tun. Wenn er auch nicht deswegen aufstehen und ihm etwas geben würde, weil er sein Freund ist, so wird er doch um seiner Unverschämtheit willen aufstehen und ihm geben, was er braucht. Darum sage ich euch, bittet, so wird euch gegeben. sucht so werdet ihr finden klopft an so wird euch aufgetan denn jeder der bittet empfängt und wer sucht der findet und wer anklopft dem wird aufgetan gibt es unter euch einen vater der seinem sohn einen stein geben würde wenn er ihnen um brot bittet oder eine schlange wenn er ihnen um einen Fisch bittet oder einen Skorpion, wenn er ihnen um ein Ei bittet? Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wie viel mehr wird dann der Vater im Himmel denen den Heiligen Geist geben, die ihn darum bitten?
Und wenn ihr betet, sollt ihr es nicht machen wie die Heuchler. Die stehen gern in den Synagogen und an den Straßenecken und beten, um sich den Leuten zu zeigen. Amen, ich sage euch, sie haben ihren Lohn schon bezogen. Du aber, wenn du betest, geh in deine Kammer, schließ die Tür und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir vergelten. Wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden. Sie meinen nämlich, sie werden ihrer vielen Worte wegen erhört. Tut es ihnen nicht gleich. Euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet. So sollt ihr beten. Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Das Brot, das wir nötig haben, gib uns heute. Und erlass uns unsere Schulden, wie auch wir sie unseren Schuldnern erlassen haben. und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird auch euer Vater eure Verfehlungen nicht vergeben
Weitere Referenzen
- → Jesaja 57
- → Römerbrief
- → Jakobus 1
- → Sprüche 30
- → Psalm 139
Praktische Anwendung (5)
- 1 Schaffe Raum für die Begegnung mit Gott: Gehe in deine 'Kammer' - schaffe Abgeschiedenheit und Ruhe für das Gebet. Schließe die Tür zu Ablenkungen, besonders elektronischen Geräten, damit du äußerlich und innerlich zur Ruhe kommen kannst.
- 2 Richte dein Herz auf Gott aus: Bete zuerst für Gottes Namen, Reich und Willen, bevor du deine eigenen Anliegen vorbringst. Bitte Gott, dass sein Geist dich heiligt und du seinen Willen liebst und tust.
- 3 Vertraue auf Gottes Versorgung: Bete um das tägliche Brot - das Wesentliche, nicht um Luxus. Erkenne, dass alle deine Möglichkeiten ohne Gottes Hilfe ins Leere laufen und setze dein Vertrauen auf ihn.
- 4 Vergib anderen, wie Gott dir vergibt: Nimm Gottes Vergebung an und lass sie dein Herz berühren. Lebe nicht unversöhnt - vergib anderen, auch wenn es dich etwas kostet, denn du hast selbst viel mehr Vergebung empfangen.
- 5 Bitte um Schutz vor dem Bösen: Erkenne, dass du dem Bösen auf dich gestellt hilflos ausgeliefert bist. Vertraue dich täglich deinem himmlischen Vater an mit der Bitte um Schutz vor und Errettung aus den Angriffen des Bösen.