St. Martini Gemeinde zu Bremen
Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.
Täglicher Impuls Tag 3 von 7 Die vier Waffen des Feindes
Aus der Predigt „Gottesdienst am 25.10.2026 - Der geistliche Kampf - eine Zurüstung“ vom 25. Oktober
Neue Impulse zur aktuellen Predigt ab 29. Oktober
Der Teufel arbeitet mit vier Hauptwaffen gegen uns. Erstens kämpft er gegen das Wort Gottes – schon im Paradies begann es mit 'Sollte Gott gesagt haben?' Er kann das Wort nicht zerstören, aber er verführt Menschen, es nicht zu glauben. Wenn wir das Wort in Frage stellen oder gegen das Wort handeln, spielen wir sein Spiel.
Zweitens arbeitet er mit Angst. 'Fürchte dich nicht' ist der häufigste Satz der Bibel. Dinge, die wir aus Angst machen, sind vom Widersacher bedingt. Drittens versucht er uns mit Reichtum – Judas verriet Jesus um des Geldes willen. Egal ob du viel oder wenig besitzt, guck auf dein Leben: Was hat der Widersacher mit Geld in deinem Leben schon für Angst gemacht?
Viertens arbeitet er mit menschlichem Leiden – Krankheiten, psychische Belastungen. Alles, was Leben zerstört oder behindert, kommt vom Teufel. Gegen diese Angriffe sind wir alleine schutzlos, doch Gott sei Dank hat uns der Herr eine Waffenrüstung gegeben.
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Der Teufel arbeitet mit vier Hauptwaffen gegen uns. Erstens kämpft er gegen das Wort Gottes – schon im Paradies begann es mit 'Sollte Gott gesagt haben?' Er kann das Wort nicht zerstören, aber er verführt Menschen, es nicht zu glauben. Wenn wir das Wort in Frage stellen oder gegen das Wort handeln, spielen wir sein Spiel. Zweitens arbeitet er mit Angst. 'Fürchte dich nicht' ist der häufigste Satz der Bibel. Dinge, die wir aus Angst machen, sind vom Widersacher bedingt. Drittens versucht er uns mit Reichtum – Judas verriet Jesus um des Geldes willen. Egal ob du viel oder wenig besitzt, guck auf dein Leben: Was hat der Widersacher mit Geld in deinem Leben schon für Angst gemacht? Viertens arbeitet er mit menschlichem Leiden – Krankheiten, psychische Belastungen. Alles, was Leben zerstört oder behindert, kommt vom Teufel. Gegen diese Angriffe sind wir alleine schutzlos, doch Gott sei Dank hat uns der Herr eine Waffenrüstung gegeben.
Der Teufel arbeitet mit vier Hauptwaffen gegen uns. Erstens kämpft er gegen das Wort Gottes – schon im Paradies begann es mit 'Sollte Gott gesagt haben?' Er kann das Wort nicht zerstören, aber er verführt Menschen, es nicht zu glauben. Wenn wir das Wort in Frage stellen oder gegen das Wort handeln, spielen wir sein Spiel. Zweitens arbeitet er mit Angst. 'Fürchte dich nicht' ist der häufigste Satz der Bibel. Dinge, die wir aus Angst machen, sind vom Widersacher bedingt. Drittens versucht er uns mit Reichtum – Judas verriet Jesus um des Geldes willen. Egal ob du viel oder wenig besitzt, guck auf dein Leben: Was hat der Widersacher mit Geld in deinem Leben schon für Angst gemacht? Viertens arbeitet er mit menschlichem Leiden – Krankheiten, psychische Belastungen. Alles, was Leben zerstört oder behindert, kommt vom Teufel. Gegen diese Angriffe sind wir alleine schutzlos, doch Gott sei Dank hat uns der Herr eine Waffenrüstung gegeben.
Bitte Gott um Weisheit, die Angriffe des Widersachers zu erkennen und ihnen in der Kraft Jesu zu widerstehen.
Mit welcher dieser vier Waffen des Feindes – Lüge, Angst, Reichtum oder Leiden – werde ich gerade am meisten angegriffen?
Aufnahme vom 8. Juli 2026
Predigt Bibelstunde am 08.07.2026
Mittwoch, 8. Juli 2026 1. Johannes 2,1-29 Kernaussage Johannes ruft die Gemeinde als Kinder Gottes auf, nicht zu sündigen und als Gesalbte im Licht zu wandeln statt in der Finsternis. Christen sollen ihre Identität als wiedergeborene Kinder Gottes leben, nicht fleischlich-weltlich gesinnt sein, sondern geistlich ausgerichtet auf Gott vertrauen.
In dieser zweiten Bibelstunde zu den Johannesbriefen behandelt Pastor Olaf Latzel das zweite Kapitel des ersten Johannesbriefes. Er beginnt mit einer assoziativen Betrachtung der Anrede "Meine Kinder" und erläutert sechs verschiedene Bedeutungsebenen dieser Anrede: leibliche Kinder, Kinder Adams, Kinder Gottes, Kinder im Glauben, geistliche Vaterschaft und Kinder der Bibel. Der Hauptteil widmet sich dem Dualismus als zentralem Prinzip der biblischen Theologie und insbesondere bei Johannes - die Gegenüberstellung von Licht und Finsternis, Geist und Fleisch, Welt und Reich Gottes.
Die Auslegung des zweiten Kapitels konzentriert sich auf fünf Schlüsselbegriffe: Finsternis, Fleisch, Sünde, Salbung und der Böse/Antichrist. Latzel erklärt die Finsternis als Zustand ohne Gott, das Fleisch als unerlöstes, weltliches Denken, die Sünde als Zielverfehlung und die Salbung als Herausnahme aus der profanen Welt in den Dienst Gottes durch den Heiligen Geist. Er warnt vor dem Antichristen und antichristlichen Lehren und ruft die Gemeinde auf, als gesalbte Kinder Gottes im Licht zu wandeln und sich nicht von fleischlichem Denken und den Werken der Finsternis bestimmen zu lassen. Weiterlesen
Bibelstunde am 08.07.2026
Johannes ruft die Gemeinde als Kinder Gottes auf, nicht zu sündigen und als Gesalbte im Licht zu wandeln statt in der Finsternis. Christen sollen ihre Identität als wiedergeborene Kinder Gottes leben, nicht fleischlich-weltlich gesinnt sein, sondern geistlich ausgerichtet auf Gott vertrauen.
Hauptthemen (5)
1. Die Anrede 'Meine Kinder' - Verschiedene Dimensionen der Kindschaft
- • Kinder unserer leiblichen Eltern - biologische Kindschaft und die Pflicht zur Ehrung
- • Kinder Adams - Teil der gefallenen Schöpfung, unfähig nicht zu sündigen
- • Kinder Gottes durch Wiedergeburt im Heiligen Geist
- • Kindlicher Glaube - einfaches Vertrauen wie ein dreijähriges Kind zum Vater
- • Geistliche Väter und Kinder im Glauben
- • Kinder der Bibel - vom Wort Gottes angesprochen und geformt
2. Dualismus als biblisches Grundprinzip
- • Die Bibel durchzieht ein dualistisches Weltbild: Sein oder Nichtsein, Tag und Nacht, Mann und Frau
- • Paradies oder außerhalb, schmaler oder breiter Weg - keine Zwischenbereiche
- • Gehorsam oder Ungehorsam gegenüber Gottes Wort
- • Zwei Geburten: leiblich und geistlich
- • Zwei Gerichte: auf Golgatha und am Ende der Zeiten
- • Zwei Tode: biologischer Tod und ewiger Tod
- • Zwei Auferstehungen: erste (jetzt) und zweite (Endzeit)
3. Finsternis und Licht
- • Finsternis steht für das Leben ohne Gott, bereits in der Schöpfung von Licht getrennt
- • Finsternis als Strafe und Orientierungslosigkeit (neunte Plage in Ägypten)
- • Jesus ist das Licht, das in die Finsternis scheint
- • Werke der Finsternis ablegen und im Licht wandeln
- • Im himmlischen Jerusalem gibt es keine Finsternis mehr
- • Wer seinen Bruder hasst, wandelt in Finsternis
4. Fleisch versus Geist
- • Fleischliche Gesinnung bedeutet unerlöstes, weltliches Denken
- • Fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft gegen Gott und führt zum Tod
- • Geistlich gesinnt sein bedeutet Leben und Friede
- • Fleischliche Sorgen um Existenz, Geld, Gesundheit statt Vertrauen auf Gott
- • Christen sollen ihr Fleisch mit seinen Leidenschaften gekreuzigt haben
- • Nicht von fleischlichen Zwängen und Ängsten bestimmt leben
5. Sünde, Salbung und der Antichrist
- • Sünde als Zielverfehlung - falsche Ausrichtung statt auf Jesus gerichtet
- • Christen haben einen Fürsprecher: Jesus Christus
- • Salbung durch den Heiligen Geist - herausgenommen aus dem Profanen für Gott
- • Gesalbte sind Könige, Priester und Propheten
- • Der Böse (Teufel) kämpft gegen die Gesalbten
- • Viele Antichristen sind gekommen - alles was Christus leugnet ist antichristlich
- • Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, ist von Gott
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist... [vollständiges Kapitel wurde vorgelesen]
Die Erde war wüst und leer und es war finster auf der Tiefe und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach es werde Licht und es ward Licht und Gott sah das Licht dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis.
Da sprach der Herr zu Mose, recke deine Hand gen Himmel, dass eine solche Finsternis werde in Ägyptenland, dass man sie greifen kann...
In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht ergriffen.
Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab... Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht...
Jesus aber sprach abermals zu ihnen, ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern er wird das Licht des Lebens haben.
Ihr habt den Teufel zum Vater und nach eures Vaters gelüsten wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an, steht nicht in der Wahrheit, denn die Wahrheit ist nicht in ihm.
Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.
Die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt, die aber geistig sind, die sind geistlich gesinnt. Aber fleischlich gesinnt sein ist der Tod und geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede...
Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe beigekommen. So lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichtes.
Die aber Jesus Christus angehören, die haben ihr Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und den Begierden.
Irrt euch nicht. Gott lässt sich nicht spotten. Was der Mensch sät, das erntet er. Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben erben.
Weitere Referenzen
- → Matthäus 18
- → Jesaja 9
- → Jesaja 40
- → Joel 2
- → Johannes 3
- → 1. Johannes 4
- → Psalm 1
- → Offenbarung (himmlisches Jerusalem)
- → Bergpredigt
- → 2. Mose (Zehn Gebote)
Praktische Anwendung (6)
- 1 Eltern ehren und Dankbarkeit ausdrücken: Wer noch lebende Eltern hat, soll ihnen konkret Dankbarkeit für ihre Lebensleistung ausdrücken. Wer keine Eltern mehr hat, kann Gott für sie danken als Form der Ehrung.
- 2 Kindliches Vertrauen zu Gott bewahren: Wie ein dreijähriges Kind seinem Vater vertraut, sollen Christen Gott vertrauen - einfach, direkt, ohne intellektuelle Verkomplizierung. Diese Kindlichkeit im Glauben bewahren.
- 3 Fleischliche Gesinnung erkennen und ablegen: Sorgen um Existenz, Finanzen, Gesundheit als fleischliches Denken erkennen. Stattdessen geistlich denken und auf Gottes Versorgung vertrauen, wie Jesus in der Bergpredigt lehrt.
- 4 Im Licht wandeln und Werke der Finsternis meiden: Als Gesalbte bewusst im Licht leben, nicht in weltlicher Finsternis. Bruderliebe praktizieren statt Hass, da wer seinen Bruder hasst in der Finsternis wandelt.
- 5 Identität als Gesalbte leben: Die eigene Identität als König, Priester und Prophet durch den Heiligen Geist bewusst leben. Aus dem profanen Weltdenken herausgenommen sein und für Gott leben.
- 6 Antichristliche Lehren erkennen und ablehnen: Prüfen, ob Lehren Jesus als Sohn Gottes bekennen. Was Christus leugnet oder relativiert ist antichristlich, auch wenn es intellektuell oder freundlich daherkommt.
Impulse aus der Woche ab 9. Juli
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Tag 1 von 7 · 9. Juli Meine Kinder - Eine besondere Anrede
Johannes beginnt das zweite Kapitel mit den Worten 'Meine Kinder'. Diese Anrede hat viele Ebenen: Wir sind Kinder unserer leiblichen Eltern, Kinder Adams durch die Sünde, aber vor allem - durch die Wiedergeburt im Heiligen Geist - Kinder Gottes. Das ist das Wunderbare am Evangelium: Der Sohn Gottes wurde Mensch, damit wir Menschen zu Kindern Gottes werden können. Als Kinder Gottes werden wir nicht durch Geld oder Taufe, sondern allein durch den Geist, der uns neu gebiert. 'Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder' (Römer 8). Gleichzeitig bleiben wir bis zum letzten Atemzug auch Kinder Adams - wir können nicht nicht sündigen. Deshalb brauchen wir täglich die Vergebung durch Jesus Christus. Diese Anrede lädt uns ein, wie ein kleines Kind zu glauben - nicht mit komplizierter Theologie, sondern mit einfachem, unerschütterlichem Vertrauen zum Vater.
1. Johannes 2,1
GebetDanke dem Vater im Himmel, dass du durch Jesus sein Kind sein darfst. Bitte ihn, dir kindliches Vertrauen zu schenken.
Zum NachdenkenWie drückt sich in deinem Leben aus, dass du Kind Gottes bist? Vertraust du Gott mit der Einfachheit eines kleinen Kindes?
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Tag 2 von 7 · 10. Juli Der biblische Dualismus - Licht und Finsternis
Die Bibel denkt dualistisch: Es gibt Tag und Nacht, Mann und Frau, Paradies oder außerhalb, Leben oder Tod. Es gibt keinen Mittelweg, keinen grauen Bereich. Johannes betont besonders das Gegensatzpaar Licht und Finsternis. 'Das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht ergriffen.' Unsere Zeit versucht ständig zu relativieren, alles zu einem Einheitsbrei zu machen. Aber die Bibel ist klar: Du bist entweder im Licht oder in der Finsternis. Du folgst Jesus nach oder du tust es nicht. Der schmale Weg oder der breite Weg - beides gleichzeitig geht nicht. Diese Klarheit ist keine Härte, sondern Barmherzigkeit. Gott zeigt uns deutlich, wo wir stehen und wohin wir gehören. Jesus sagt: 'Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern er wird das Licht des Lebens haben.'
Johannes 1,5
GebetBitte Jesus, dir die Augen zu öffnen für Bereiche, wo du noch in der Finsternis wandelst, und führe dich ins Licht.
Zum NachdenkenIn welchen Bereichen deines Lebens versuchst du, einen Mittelweg zwischen Licht und Finsternis zu gehen?
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Tag 3 von 7 · 11. Juli Finsternis - Leben ohne Gott
Finsternis bedeutet in der Bibel: Leben ohne Gott. Schon bei der Schöpfung war es 'finster auf der Tiefe', bis Gott sprach: 'Es werde Licht!' Finsternis ist nicht nur Dunkelheit, sondern Orientierungslosigkeit. In der neunten Plage über Ägypten war die Finsternis so dicht, 'dass man sie greifen konnte' - niemand sah den anderen, niemand konnte sich bewegen. Genau so wirkt geistliche Finsternis: Du erkennst deinen Nächsten nicht mehr richtig. Du weißt nicht, wohin du gehen sollst. Johannes schreibt: 'Wer seinen Bruder hasst, der wandelt in der Finsternis und weiß nicht, wo er hingeht, denn die Finsternis hat seine Augen verblendet.' Aber bei denen, die zu Gottes Volk gehören, ist Licht! Wer im Licht wandelt, der liebt seinen Bruder. Das Licht Jesu verändert nicht nur unsere Gottesbeziehung, sondern auch unsere Beziehungen zu Menschen.
1. Johannes 2,8-11
GebetBitte Gott, Bereiche der Finsternis in deinem Leben aufzudecken und sie mit seinem Licht zu erhellen.
Zum NachdenkenWo erlebst du Orientierungslosigkeit in deinem Leben? Wie kannst du mehr im Licht Jesu wandeln?
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Tag 4 von 7 · 12. Juli Das Fleisch - Weltliches Denken
Johannes warnt eindringlich: 'Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters.' Das Fleisch meint hier nicht unseren Körper, sondern das unerlöste, weltliche Denken - die Gesinnung, die ohne Gott auskommt. 'Alles, was in der Welt ist, des Fleisches Lust und der Augenlust und hoffertiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.' Das Fleisch steht gegen den Geist. Es ist der alte Adam in uns, der schreit: 'Das musst du haben! Das musst du tun!' Der Geist Gottes dagegen zeigt uns durch die Bibel, was richtig ist. Dieser Kampf endet erst mit unserem letzten Atemzug. Aber Johannes ermutigt: 'Die Welt vergeht mit ihrer Lust, wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.' Unsere Entscheidung heute prägt unsere Ewigkeit.
1. Johannes 2,15-17
GebetBekenne Gott die Bereiche, wo fleischliches Denken dich bestimmt, und bitte um die Kraft des Heiligen Geistes.
Zum NachdenkenWelche weltlichen Begierden ziehen besonders stark an dir? Wie kannst du dem Geist mehr Raum geben als dem Fleisch?
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Tag 5 von 7 · 13. Juli Sünde - Und doch ein Fürsprecher
Johannes schreibt: 'Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt.' Das Ziel ist klar - wir sollen nicht sündigen. Aber Johannes ist realistisch: 'Wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.' Manche behaupten, Christen könnten nicht mehr sündigen. Das ist eine gefährliche Irrlehre. Wir bleiben Kinder Adams bis zum letzten Atemzug. Aber wir haben einen Anwalt! Jesus ist die Versöhnung für unsere Sünden - 'nicht allein für die Unsrigen, sondern auch für die der ganzen Welt.' Sünde bedeutet Zielverfehlung - wir verfehlen Gottes Maßstab. Aber genau dafür starb Jesus. Das ist keine Einladung zur Sünde, sondern ein Trost für alle, die fallen und wieder aufstehen wollen. Wir dürfen immer wieder zu unserem Fürsprecher kommen.
1. Johannes 2,1-2
GebetBringe konkrete Sünden vor Jesus und danke ihm, dass er dein Fürsprecher beim Vater ist.
Zum NachdenkenLebst du in der Freiheit, dass Jesus dein Fürsprecher ist, oder quält dich Schuld, die du nicht zu ihm bringst?
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Tag 6 von 7 · 14. Juli Die Salbung - Herausgenommen zum Dienst
Johannes schreibt: 'Ihr habt die Salbung von dem, der heilig ist.' Salbung bedeutet in der Bibel: herausgenommen aus dem profanen, weltlichen Bereich und hineingestellt in den Dienst Gottes. Könige, Priester und Propheten wurden gesalbt - sie gehörten nun ganz Gott. Durch den Heiligen Geist sind wir alle gesalbt. 'Die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr habt nicht nötig, dass euch jemand lehrt.' Der Heilige Geist selbst ist unser Lehrer, der uns in alle Wahrheit führt. Das bedeutet: Als gesalbte Kinder Gottes gehören wir nicht mehr dieser Welt. Wir haben ein Bürgerrecht im Himmel. Die Salbung gibt uns Erkenntnis, Kraft und Orientierung. Sie bewahrt uns vor Verführung und befähigt uns zum Dienst. Wir sind herausgenommen - nicht um hochmütig zu sein, sondern um Gott zu dienen.
1. Johannes 2,20.27
GebetDanke dem Heiligen Geist für seine Salbung und bitte um ein tieferes Bewusstsein deiner Berufung.
Zum NachdenkenLebst du als jemand, der aus der Welt herausgenommen und Gott geweiht ist? Wie zeigt sich deine Salbung im Alltag?
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Tag 7 von 7 · 15. Juli Der Antichrist - Wachsam bleiben
Johannes warnt: 'Kinder, es ist die letzte Stunde. Und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind nun schon viele Antichristen gekommen.' Wer ist der Antichrist? 'Wer leugnet, dass Jesus der Christus ist. Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.' Die Warnung ist aktuell: Antichristliche Lehren gibt es viele - überall dort, wo Jesus nicht mehr als der Christus, der Sohn Gottes bekannt wird. 'Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns', schreibt Johannes über Irrlehrer, die die Gemeinde verlassen hatten. Aber wir haben die Salbung! Wir kennen die Wahrheit. Johannes ermutigt: 'Bleibt in ihm, damit wir, wenn er offenbar wird, Zuversicht haben und nicht zu schanden werden vor ihm, wenn er kommt.' Unser Schutz ist: in Christus bleiben, im Wort bleiben, in der Wahrheit bleiben. Dann können uns die Antichristen dieser Welt nichts anhaben.
1. Johannes 2,18.22-23
GebetBitte Gott um Wachsamkeit gegenüber falschen Lehren und um Treue zu Jesus Christus bis zu seinem Kommen.
Zum NachdenkenWo begegnen dir antichristliche Lehren, die Jesus als Herrn leugnen? Wie kannst du fest in der Wahrheit bleiben?