predigt.io ist kostenlos und werbefrei. Unterstütze das Projekt bei Buy me a coffee .

Zurück zum Kirchenfinder

Gospel Forum

Junghansstraße 7, 70469 Stuttgart

WIR LEBEN FÜR EINE NEUE REFORMATION IN KIRCHE UND GESELLSCHAFT DURCH DIE KRAFT DES HEILIGEN GEISTES Echt. Nah. FAMILIE Das ist das Gospel Forum. Wir lieben Gott. Wir lieben Menschen. Menschen wie dich. Herzlich willkommen!

Täglicher Impuls
Tag 1 von 7

Gott spricht – alles entspricht seiner Natur

Aus der Predigt „Sermon 10/25“ vom 27. Oktober

Für uns mag es eine Trennung zwischen natürlich und übernatürlich geben, aber für Gott existiert diese Unterscheidung nicht. Alles entspricht seiner Natur. Wenn die Sonne aufgeht, wenn du Essen auf dem Tisch hast oder wenn jemand geheilt wird – für Gott ist das alles gleichermaßen Teil seiner Schöpfungsordnung. Seit Pfingsten hat sich etwas Entscheidendes verändert: Der Heilige Geist wurde ausgegossen über 'alle' – nicht nur über eine geistliche Elite, sondern über Fischer, einfache Leute, Frauen und Männer. Die Bibel betont: 'Sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt.' Das bedeutet, dass das Wirken Gottes nicht auf besondere Menschen beschränkt ist, sondern allen zur Verfügung steht. Gott macht keine Ausnahmen von seiner Natur, wenn er eingreift. Vielmehr stellt er seine ursprüngliche Ordnung wieder her. Krankheit und Tod sind die Eindringlinge – Heilung ist die Wiederherstellung dessen, was Gott von Anfang an gewollt hat.

Weiterlesen
"

Für uns mag es eine Trennung zwischen natürlich und übernatürlich geben, aber für Gott existiert diese Unterscheidung nicht. Alles entspricht seiner Natur. Wenn die Sonne aufgeht, wenn du Essen auf dem Tisch hast oder wenn jemand geheilt wird – für Gott ist das alles gleichermaßen Teil seiner Schöpfungsordnung. Seit Pfingsten hat sich etwas Entscheidendes verändert: Der Heilige Geist wurde ausgegossen über 'alle' – nicht nur über eine geistliche Elite, sondern über Fischer, einfache Leute, Frauen und Männer. Die Bibel betont: 'Sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt.' Das bedeutet, dass das Wirken Gottes nicht auf besondere Menschen beschränkt ist, sondern allen zur Verfügung steht. Gott macht keine Ausnahmen von seiner Natur, wenn er eingreift. Vielmehr stellt er seine ursprüngliche Ordnung wieder her. Krankheit und Tod sind die Eindringlinge – Heilung ist die Wiederherstellung dessen, was Gott von Anfang an gewollt hat.

Apostelgeschichte 2,1-4
Gebet

Danke Gott, dass nichts für dich unmöglich ist und dass du durch deinen Geist in meinem Leben wirken möchtest. Öffne meine Augen für dein Handeln.

Zum Nachdenken

Wo in deinem Leben hast du Gott in Kategorien von 'natürlich' und 'übernatürlich' eingeschränkt, anstatt ihm in allem zu vertrauen?

Aufnahme vom 29. Juli 2026

Predigt

Become Konferenz | Session 03 | 14:00 Uhr | Sabine Wenz & Panel Talk

Mittwoch, 29. Juli 2026
1. Petrus 1,15-16
Kernaussage

Heiligkeit ist kein religiöses Regelwerk oder moralische Keule, sondern ein Gnadengeschenk Gottes, das durch bewusstes Nähren der richtigen Dinge in unserem Herzen wächst. Ein heiliges Leben zeigt sich nicht in fehlerfreier Perfektion, sondern darin, dass wir in unserem ganzen Wandel Gottes Wesen widerspiegeln - besonders im würdevollen, liebevollen Dienst an Bedürftigen.

Diese Aufnahme dokumentiert einen deutschsprachigen Gottesdienst mit Lobpreis und einer Frauenkonferenz zum Thema Heiligkeit. Der Gottesdienst beginnt mit ausgedehnten Lobpreisliedern, in denen die Heiligkeit Gottes besungen wird. Es folgen mehrere Lehrbeiträge: Sabine WS predigt über wahre Heiligkeit versus religiöse Manipulation und betont, dass Heiligkeit ein Gnadengeschenk ist, kein moralischer Druck. Sie erklärt das Prinzip 'Du bist, was du nährst' und ermutigt zu einem authentischen heiligen Leben. Anschließend findet ein Panel-Gespräch mit Sabine, Grace, Debora und Nana über den heiligen Dienst an Bedürftigen statt. Sie diskutieren praktische Hilfe, würdevolle Begegnungen mit Menschen in Not und die Arbeit der Organisation 'Vor Afrika', die Frauen in Ruanda durch Business-Training unterstützt. Die Veranstaltung schließt mit einem Spendenaufruf für diese Projekte und weiterer Lobpreismusik.
Weiterlesen
Diese Aufnahme dokumentiert einen deutschsprachigen Gottesdienst mit Lobpreis und einer Frauenkonferenz zum Thema Heiligkeit. Der Gottesdienst beginnt mit ausgedehnten Lobpreisliedern, in denen die Heiligkeit Gottes besungen wird. Es folgen mehrere Lehrbeiträge: Sabine WS predigt über wahre Heiligkeit versus religiöse Manipulation und betont, dass Heiligkeit ein Gnadengeschenk ist, kein moralischer Druck. Sie erklärt das Prinzip 'Du bist, was du nährst' und ermutigt zu einem authentischen heiligen Leben. Anschließend findet ein Panel-Gespräch mit Sabine, Grace, Debora und Nana über den heiligen Dienst an Bedürftigen statt. Sie diskutieren praktische Hilfe, würdevolle Begegnungen mit Menschen in Not und die Arbeit der Organisation 'Vor Afrika', die Frauen in Ruanda durch Business-Training unterstützt. Die Veranstaltung schließt mit einem Spendenaufruf für diese Projekte und weiterer Lobpreismusik.

Hauptthemen (5)

1. Das wahre Wesen der Heiligkeit

  • • Heiligkeit ist ein Gnadengeschenk, keine moralische Keule oder religiöse Manipulation
  • • Religiöse Heiligkeitsvorschriften konzentrieren sich oft auf Äußerlichkeiten und dienen der Manipulation
  • • Wahre Heiligkeit betrifft unser Herz und unseren ganzen Wandel, nicht perfekte Fehlerfreiheit
  • • Heiligkeit wächst wie Frucht an einem Baum - durch das, was wir in uns nähren

2. Du bist, was du nährst

  • • Wir werden geprägt von dem, womit wir unser Inneres füttern
  • • Nähere ich Gottes Liebe, Wahrheit und Reinheit, wachsen diese in mir
  • • Nähere ich Neid, Bitterkeit oder Boshaftigkeit, werden diese Früchte sichtbar
  • • Psalm 1 zeigt: Wer am Gesetz des Herrn Freude hat und Tag und Nacht darüber nachdenkt, ist wie ein Baum am Wasser
  • • Wichtig ist, nicht mit Menschen zusammenzusitzen, die über heilige Dinge herziehen

3. Der Kampf um Heiligkeit in der modernen Welt

  • • Soziale Medien und Internet fördern Vergleich, Perfektionismus und oberflächliche Werte
  • • Der Druck, erfolgreicher, schöner und perfekter zu sein als andere, widerspricht der Heiligkeit
  • • Authentizität ist wichtiger als bearbeitete Perfektion
  • • Wir sollen beeindrucken mit dem, wer wir sind, nicht mit dem, was andere von uns erwarten
  • • Gesunde Grenzen setzen gegen giftige Einflüsse und Gespräche

4. Heiligkeit und der Dienst an Bedürftigen

  • • Gott ist es heilig, wenn wir Menschen in Not begegnen und ihnen helfen
  • • Wer den Armen dient, dient Gott selbst (Matthäus 25)
  • • Hilfe muss würdevoll sein, nicht bevormundend - auf Augenhöhe
  • • Wichtig ist die innere Haltung: Hilfegebende stehen nicht über Hilfeempfängern
  • • Fremde und Ausländer sollen geliebt werden wie man sich selbst liebt
  • • Der Glaube muss sich in praktischen Taten zeigen, nicht nur in Worten

5. Praktische Hilfe mit Würde

  • • Menschen brauchen nicht nur Mitleid, sondern Glaube an ihr Potenzial
  • • Echte Hilfe befähigt Menschen, ihre Situation selbst zu verändern
  • • Beispiel: Frauen in Ruanda erhielten nicht nur materielle Hilfe, sondern Training und Werkzeuge für eigene Businesses
  • • Hilfe soll Menschen ermächtigen, nicht abhängig machen
  • • Nur Jesus rettet - wir sind Werkzeuge, nicht die Retter
  • • Menschen, die helfen, brauchen selbst Unterstützung und Seelsorge

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

1. Petrus 1,15-16

Sondern wie der, der euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel

Psalm 1,1-3

Glücklich ist, wer nicht dem Rat gottloser Menschen folgt, wer nicht mit Sündern auf einer Seite steht, wer nicht mit solchen Leuten zusammensitzt, die über alles Heilige herziehen, sondern wer Freude hat am Gesetz des Herrn und darüber nachdenkt, Tag und Nacht. Er ist wie ein Baum, der nah am Wasser gepflanzt ist, der Frucht trägt Jahr für Jahr und dessen Blätter nie verwelken. Was er sich vornimmt, das gelingt.

Sprüche 14,31

Wer den Schwachen unterdrückt, der lästert seinen Schöpfer. Wer ihn aber ehren will, der erbarmt sich über den Armen.

Matthäus 25,37-40

Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist oder durstig und haben dir zu trinken gegeben? Wann haben wir dich als Fremdling gesehen und haben dich beherbergt oder ohne Kleidung und haben dich bekleidet? Wann haben wir dich krank gesehen oder im Gefängnis und sind zu dir gekommen? Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.

Sprüche 19,17

Wer sich über den Armen erbarmt, der leiht dem Herrn und er wird ihm seine Wohltat vergelten.

3. Mose 19,33-34

Wenn ein Fremdling bei dir in eurem Land wohnen wird, so sollt ihr ihn nicht bedrücken. Der Fremdling, der sich bei euch aufhält, soll euch gelten, als wäre er bei euch geboren, und du sollst ihn lieben wie dich selbst, denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen im Land Ägypten. Ich, der Herr, bin euer Gott.

Jakobus 2,15-17

Wenn nun ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung ist und es ihnen an der täglichen Nahrung fehlt und jemand von euch würde sagen, gehet hin in Frieden, wärmt und sättigt euch, aber ihr würdet ihnen nicht geben, was zur Befriedigung ihrer leiblichen Bedürfnisse erforderlich ist. Was würde das helfen? So ist es auch mit dem Glauben. Wenn er keine Werke hat, so ist er an und für sich tot.

Galater 6,9-10

Lasst uns aber im Gutes Tun nicht müde werden, denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht ermatten. So lasst uns nun, wo wir Gelegenheit haben, an allen Gutes tun, besonders aber an den Hausgenossen des Glaubens.

Weitere Referenzen

  • → Johannes 3,16
  • → Römer 5
  • → 1. Johannes 4,7-8

Praktische Anwendung (7)

  • 1 Nähre bewusst dein Inneres: Achte darauf, womit du dein Herz und deinen Verstand fütterst. Vermeide Medien, Gespräche und Einflüsse, die Neid, Bitterkeit oder Bosheit nähren. Füttere stattdessen dein Inneres mit Gottes Wort, Wahrheit und Liebe.
  • 2 Distanziere dich von religiöser Manipulation: Lass dich nicht von religiösen Menschen manipulieren, die Heiligkeit als moralische Keule verwenden. Setze klare Grenzen gegen Menschen, die über andere herziehen oder unheilige Dinge mit frommen Worten sagen.
  • 3 Siehe die Menschen um dich herum: Nimm dir in den nächsten sieben Tagen jeden Tag bewusst Zeit, einen Menschen wirklich zu sehen - schaue ihm in die Augen und nimm seine Gegenwart wahr.
  • 4 Höre die Geschichten anderer: Suche dir jeden Tag eine Person aus, deren Geschichte du dir noch nie angehört hast - vielleicht jemand, mit dem du seit Jahren Dienst tust. Nimm dir 10 Minuten Zeit zum Zuhören und du erhältst Zugang zu ihren Bedürfnissen.
  • 5 Mache praktische Taten der Liebe: Wenn du jemandem sagst 'Ich bete für dich', dann bete tatsächlich - am besten sofort. Schicke eine Sprachnachricht mit Gebet, bringe Essen vorbei oder hilf praktisch, wo Bedarf ist. Lass Worte zu Taten werden.
  • 6 Diene Bedürftigen würdevoll: Wenn du Menschen hilfst, begegne ihnen auf Augenhöhe mit Respekt. Stelle dich nicht über Hilfeempfänger, sondern erkenne ihr Potenzial und befähige sie, ihre Situation selbst zu veränern.
  • 7 Nutze deinen Einflusskreis: Überlege, welchen Einflusskreis Gott dir gegeben hat - in deinem Unternehmen, deiner Kirche, deiner Familie - und wie du diesen Einfluss nutzen kannst, um anderen zu helfen und sie zu unterstützen.

Impulse aus der Woche ab 30. Juli

  1. Tag 1 von 7 · 30. Juli Heiligkeit - Ein Gnadengeschenk, keine moralische Keule

    Gott ruft uns zu einem heiligen Leben auf: 'Sondern wie der, der euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel.' Doch Heiligkeit ist kein moralischer Druck oder religiöse Manipulation - es ist ein Gnadengeschenk Gottes an uns. Zu oft wird Heiligkeit als Keule benutzt, um Menschen zu kontrollieren. Es wird über Äußerlichkeiten geurteilt, über Namen, Kleidung oder Verhalten. Doch wahre Heiligkeit hat nichts mit diesen religiösen Übungen zu tun. Wer andere mit moralischen Forderungen unter Druck setzt, ist selbst nicht heilig. Es sind oft die, die 'Wasser predigen und Wein trinken'. Gott würde uns keinen Auftrag geben, heilig zu leben, wenn es so kompliziert und unmöglich wäre. Heiligkeit bedeutet, dass wir nach Gottes Reinheit ausgerichtet leben - nicht aus eigener Anstrengung, sondern weil wir uns ihm hingeben und seine Heiligkeit in uns wirken lassen.

    1. Petrus 1,15-16

    Gebet

    Danke Jesus, dass Heiligkeit dein Geschenk an mich ist und keine Last. Befreie mich von religiösem Denken und zeige mir dein Herz.

    Zum Nachdenken

    Wo habe ich Heiligkeit vielleicht als religiöse Pflicht verstanden statt als Gnadengeschenk? Welche falschen Vorstellungen von Heiligkeit muss ich loslassen?

  2. Tag 2 von 7 · 31. Juli Du bist, was du nährst

    Ein zentrales Prinzip für ein heiliges Leben lautet: Du bist, was du nährst. Wenn ich Neid nähre, werde ich neidisch. Wenn ich Bitterkeit nähre, werde ich bitter. Wenn ich Gottes Liebe nähre, wächst Gottes Liebe in mir. Psalm 1 zeigt uns den Weg: 'Glücklich ist, wer nicht mit solchen Leuten zusammensitzt, die über alles Heilige herziehen, sondern wer Freude hat am Gesetz des Herrn und darüber nachdenkt Tag und Nacht. Er ist wie ein Baum, der nah am Wasser gepflanzt ist, der Frucht trägt Jahr für Jahr.' Ein Apfelbaum bringt keine Kirschen hervor - es wächst, was du pflanzt. Heiligkeit wächst nicht durch Anstrengung, sondern durch das, womit wir unser Inneres füttern. Wenn wir uns mit Gottes Wort, seiner Wahrheit, seiner Freundlichkeit und Gnade nähren, dann ernten wir auch diese Frucht in unserem Leben. Die Frage ist: Was nährst du?

    Psalm 1,1-3

    Gebet

    Herr, zeige mir, wo ich Unheiliges nähre. Hilf mir, mein Herz täglich mit deinem Wort und deiner Gegenwart zu füllen.

    Zum Nachdenken

    Womit füttere ich täglich mein Herz und meinen Verstand? Gibt es Dinge, die ich bewusst ändern muss, um Heiligkeit zu nähren?

  3. Tag 3 von 7 · 1. August Wähle deine Gemeinschaft bewusst

    Die Bibel warnt uns deutlich: 'Glücklich ist, wer nicht mit solchen Leuten zusammensitzt, die über alles Heilige herziehen.' Unsere Gemeinschaft prägt uns mehr, als wir oft wahrhaben wollen. Es geht nicht darum, dass Menschen gläubig sind - leider ist das kein Gütesiegel für heiliges Verhalten. Manchmal muss man sogar frommen Menschen sagen: 'Stopp, in meiner Gegenwart wird so nicht geredet.' Wer permanent über andere herzieht, Lügen verbreitet oder unheilige Dinge konsumiert, nährt Unheiligkeit. Es ist heute besonders herausfordernd, da soziale Medien uns in der Heimlichkeit vergiften können. Der Wettkampf um Follower, Perfektion und Beliebtheit macht auch vor der Kirchentür nicht halt. Wir müssen bewusst wählen, mit wem wir unsere Zeit verbringen und welchen Einflüssen wir uns aussetzen. Manchmal bedeutet Heiligkeit, einen klaren Schnitt zu machen und sich nicht mehr vergiften zu lassen.

    Psalm 1,1

    Gebet

    Gott, gib mir Weisheit und Mut, mich von Einflüssen zu distanzieren, die mir nicht guttun. Führe mich zu Gemeinschaft, die mich näher zu dir bringt.

    Zum Nachdenken

    Gibt es Beziehungen oder Medieninhalte in meinem Leben, die mich von einem heiligen Wandel wegziehen? Was muss ich konkret verändern?

  4. Tag 4 von 7 · 2. August Authentisch statt perfekt

    In einer Welt, die uns ständig zuruft 'Sei schöner, erfolgreicher, perfekter!', lädt Gott uns zu etwas ganz anderem ein: zu Authentizität. Die Bilder in sozialen Medien sind oft so bearbeitet, dass sie mit der Wirklichkeit nichts mehr zu tun haben. Wahre Heiligkeit bedeutet nicht, ein perfektes Bild von uns zu präsentieren. Es geht nicht darum, andere zu beeindrucken oder bestimmten Trends zu folgen. Heiligkeit bedeutet, dass wir authentisch sind - dass wir uns selbst akzeptieren, wie Gott uns gemacht hat, und dass wir beeindrucken wollen mit dem, wer wir wirklich sind, nicht mit einer Fassade. Wenn du Menschen nicht beeindruckst mit dem, wer du bist, dann haben wir halt Pech. Heiligkeit wächst, wenn wir aufhören, uns mit anderen zu vergleichen und stattdessen in dem wachsen, wozu Gott uns berufen hat. Lass dich nicht von religiösen Erwartungen anderer manipulieren, sondern suche deinen eigenen authentischen Weg mit Gott.

    Gebet

    Vater, hilf mir, die Freiheit zu finden, ich selbst zu sein. Befreie mich vom Druck, perfekt sein zu müssen, und lass mich authentisch in deiner Liebe leben.

    Zum Nachdenken

    Wo versuche ich, anderen Menschen oder Erwartungen zu entsprechen, statt authentisch vor Gott zu leben? Wo trage ich eine Maske?

  5. Tag 5 von 7 · 3. August Heiliger Dienst an Bedürftigen

    Heiligkeit ist nicht nur eine innere Haltung - sie zeigt sich konkret in unserem Dienst an Bedürftigen. Die Bibel sagt: 'Wer den Schwachen unterdrückt, der lästert seinen Schöpfer. Wer ihn aber ehren will, der erbarmt sich über den Armen.' Gott ist es heilig, wenn wir Menschen in ihrer Not begegnen. Jesus selbst sagte: 'Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.' Bedürftigkeit kann materiell, emotional oder geistlich sein. Manchmal ist es ein Gebet, manchmal eine warme Mahlzeit, manchmal einfach jemand, der zuhört. Kleine Taten der Liebe und Fürsorge können Menschen Jesus zeigen. Wenn wir für eine kranke Freundin beten, einer überforderten Mutter die Wohnung putzen oder jemandem Essen vorbeibringen, wird Gottes Liebe sichtbar. Menschen sollen nicht sagen 'Du bist toll', sondern 'Ich habe gespürt, wie Gott mir nahe war.'

    Sprüche 14,31

    Gebet

    Heiliger Geist, öffne meine Augen für die Nöte um mich herum. Zeige mir, wie ich heute jemandem deine Liebe praktisch weitergeben kann.

    Zum Nachdenken

    Welche konkreten Bedürfnisse sehe ich in meinem Umfeld? Was kann ich heute tun, um jemandem Gottes Liebe praktisch zu zeigen?

  6. Tag 6 von 7 · 4. August Würde statt Bevormundung

    Gott sagt: 'Wenn ein Fremdling bei dir wohnt, so sollt ihr ihn nicht bedrücken. Ihr sollt ihn lieben wie dich selbst, denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen.' Wahre Hilfe begegnet Menschen auf Augenhöhe und gibt ihnen Würde. Hilfe wird bevormundend, wenn wir uns über andere stellen. Respektvolle Hilfe bedeutet: Ich als Hilfegebender stehe nicht über dem Hilfeempfänger - wir sind auf derselben Ebene mit verschiedenen Problematiken. Fremd ist, wer sich fremd benimmt, nicht wer einen anderen Pass hat. In Gottes Reich gibt es keine 'Ausländer'. Als Gott Himmel und Erde schuf, hat er uns keine politischen Grenzen gezeigt. Menschen eine Chance und Würde zu geben, verwandelt Leben. Wenn wir Menschen fördern statt herabzuschauen, erleben wir, wie sie aufblühen. Heiligkeit bedeutet, jeden Menschen - egal welcher Herkunft - als wertvoll zu behandeln und ihm mit Respekt zu begegnen.

    3. Mose 19,33-34

    Gebet

    Jesus, lehre mich, jeden Menschen so zu sehen, wie du ihn siehst - wertvoll und geliebt. Befreie mich von Vorurteilen und lass mich Liebe ohne Grenzen leben.

    Zum Nachdenken

    Begegne ich allen Menschen mit der gleichen Würde und dem gleichen Respekt? Wo habe ich vielleicht Vorurteile, die ich ablegen muss?

  7. Tag 7 von 7 · 5. August Heiligkeit, die verändert

    Ein heiliges Leben zu führen ist möglich, weil es in deiner Hand liegt, ob du es nährst oder nicht. Es geht nicht um religiöse Übungen oder darum, dass andere dir sagen, wie du heilig sein musst. Such deinen eigenen Weg mit Gott. Heiligkeit wächst wie Frucht an einem Baum - natürlich und organisch, wenn die Wurzeln im richtigen Boden sind. Sie wächst, wenn wir in unserem Denken, Reden und Handeln immer mehr Gottes Wesen widerspiegeln, ohne religiös zu werden. Wie beim Apfelbaum Äpfel wachsen, so wächst bei dir Heiligkeit. Dieser Weg braucht Zeit. Heiligkeit ist etwas, das sich verändert und entwickelt - mit drei kleinen Kindern sieht deine Gebetszeit anders aus als wenn du nicht arbeitest. Das ist okay. Entscheidend ist, dass du dein Inneres mit dem fütterst, was dir guttut: Gottes Freundlichkeit, Güte, Gnade und Reinheit. Dann erntest du diese Frucht automatisch.

    1. Petrus 1,15-16

    Gebet

    Vater, danke, dass du mich zu einem heiligen Leben befähigst. Führe mich Schritt für Schritt und lass Heiligkeit natürlich in mir wachsen durch deine Gnade.

    Zum Nachdenken

    Welchen nächsten Schritt möchte Gott, dass ich in Richtung Heiligkeit gehe? Was bedeutet 'heilig sein in meinem ganzen Wandel' konkret für meine jetzige Lebenssituation?