predigt.io ist kostenlos und werbefrei. Unterstütze das Projekt bei Buy me a coffee .

Zurück zum Kirchenfinder

Gospel Forum

Junghansstraße 7, 70469 Stuttgart

WIR LEBEN FÜR EINE NEUE REFORMATION IN KIRCHE UND GESELLSCHAFT DURCH DIE KRAFT DES HEILIGEN GEISTES Echt. Nah. FAMILIE Das ist das Gospel Forum. Wir lieben Gott. Wir lieben Menschen. Menschen wie dich. Herzlich willkommen!

Täglicher Impuls
Tag 1 von 7

Gott spricht – alles entspricht seiner Natur

Aus der Predigt „Sermon 10/25“ vom 27. Oktober

Für uns mag es eine Trennung zwischen natürlich und übernatürlich geben, aber für Gott existiert diese Unterscheidung nicht. Alles entspricht seiner Natur. Wenn die Sonne aufgeht, wenn du Essen auf dem Tisch hast oder wenn jemand geheilt wird – für Gott ist das alles gleichermaßen Teil seiner Schöpfungsordnung. Seit Pfingsten hat sich etwas Entscheidendes verändert: Der Heilige Geist wurde ausgegossen über 'alle' – nicht nur über eine geistliche Elite, sondern über Fischer, einfache Leute, Frauen und Männer. Die Bibel betont: 'Sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt.' Das bedeutet, dass das Wirken Gottes nicht auf besondere Menschen beschränkt ist, sondern allen zur Verfügung steht. Gott macht keine Ausnahmen von seiner Natur, wenn er eingreift. Vielmehr stellt er seine ursprüngliche Ordnung wieder her. Krankheit und Tod sind die Eindringlinge – Heilung ist die Wiederherstellung dessen, was Gott von Anfang an gewollt hat.

Weiterlesen
"

Für uns mag es eine Trennung zwischen natürlich und übernatürlich geben, aber für Gott existiert diese Unterscheidung nicht. Alles entspricht seiner Natur. Wenn die Sonne aufgeht, wenn du Essen auf dem Tisch hast oder wenn jemand geheilt wird – für Gott ist das alles gleichermaßen Teil seiner Schöpfungsordnung. Seit Pfingsten hat sich etwas Entscheidendes verändert: Der Heilige Geist wurde ausgegossen über 'alle' – nicht nur über eine geistliche Elite, sondern über Fischer, einfache Leute, Frauen und Männer. Die Bibel betont: 'Sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt.' Das bedeutet, dass das Wirken Gottes nicht auf besondere Menschen beschränkt ist, sondern allen zur Verfügung steht. Gott macht keine Ausnahmen von seiner Natur, wenn er eingreift. Vielmehr stellt er seine ursprüngliche Ordnung wieder her. Krankheit und Tod sind die Eindringlinge – Heilung ist die Wiederherstellung dessen, was Gott von Anfang an gewollt hat.

Apostelgeschichte 2,1-4
Gebet

Danke Gott, dass nichts für dich unmöglich ist und dass du durch deinen Geist in meinem Leben wirken möchtest. Öffne meine Augen für dein Handeln.

Zum Nachdenken

Wo in deinem Leben hast du Gott in Kategorien von 'natürlich' und 'übernatürlich' eingeschränkt, anstatt ihm in allem zu vertrauen?

Aufnahme vom 26. Juli 2026

Predigt

Sunday Celebration | 9 & 11 Uhr | Gospel Forum

Sonntag, 26. Juli 2026
1. Mose 1:16
Kernaussage

Gott hat einen göttlichen Rhythmus für unser Leben geschaffen, der von der Schöpfung bis heute Bestand hat. Dieser Rhythmus umfasst Ruhe, Gemeinschaft, Anbetung und Gebet - nicht als religiöse Pflicht, sondern als Rahmen, in dem wir Leben aus der Gegenwart Gottes empfangen und nicht nur durch Leistung produzieren. Wahre Transformation geschieht nicht durch einzelne Momente, sondern durch einen beständigen, leidenschaftlichen Rhythmus mit Gott.

Dieser Gottesdienst des Gospel Forums Stuttgart ist ein vierstündiger Sunday Celebration-Service mit zwei Gottesdiensten (9 Uhr und 11 Uhr). Der Gottesdienst beginnt mit ausgedehnter Lobpreiszeit, in der die Gemeinde Gott durch Anbetungslieder ehrt und seine Größe preist. Pastor Markus Wenz startet eine neue Sommerpredigt-Serie mit dem Titel "Rhythmus des Lebens", in der er biblische Prinzipien für geistliche Routinen und Disziplin vermittelt. Er betont, wie wichtig es ist, einen göttlichen Rhythmus im Leben zu etablieren – von täglichen Gebetszeiten über wöchentliche Sabbatruhe bis hin zu jährlichen Festen. Die Predigt unterstreicht, dass Gottes Ordnung nicht Leistung vor Ruhe setzt, sondern dass wir aus der Ruhe mit Gott heraus leben und arbeiten sollen. Der Gottesdienst beinhaltet auch eine besondere Kindersegnung mit 20 Kindern, Gebetszeiten für Heilung und Befreiung, sowie Einladungen zur Entscheidung für Jesus. Die Gemeinde wird ermutigt, verbindlich Teil der Gemeinschaft zu sein, sich in Kleingruppen zu engagieren und bevorstehende Events wie das Sommerfestival und die Gemeindegründungen in Ulm und Heilbronn zu unterstützen.
Weiterlesen
Dieser Gottesdienst des Gospel Forums Stuttgart ist ein vierstündiger Sunday Celebration-Service mit zwei Gottesdiensten (9 Uhr und 11 Uhr). Der Gottesdienst beginnt mit ausgedehnter Lobpreiszeit, in der die Gemeinde Gott durch Anbetungslieder ehrt und seine Größe preist. Pastor Markus Wenz startet eine neue Sommerpredigt-Serie mit dem Titel "Rhythmus des Lebens", in der er biblische Prinzipien für geistliche Routinen und Disziplin vermittelt. Er betont, wie wichtig es ist, einen göttlichen Rhythmus im Leben zu etablieren – von täglichen Gebetszeiten über wöchentliche Sabbatruhe bis hin zu jährlichen Festen. Die Predigt unterstreicht, dass Gottes Ordnung nicht Leistung vor Ruhe setzt, sondern dass wir aus der Ruhe mit Gott heraus leben und arbeiten sollen. Der Gottesdienst beinhaltet auch eine besondere Kindersegnung mit 20 Kindern, Gebetszeiten für Heilung und Befreiung, sowie Einladungen zur Entscheidung für Jesus. Die Gemeinde wird ermutigt, verbindlich Teil der Gemeinschaft zu sein, sich in Kleingruppen zu engagieren und bevorstehende Events wie das Sommerfestival und die Gemeindegründungen in Ulm und Heilbronn zu unterstützen.

Hauptthemen (5)

1. Der Rhythmus der Schöpfung - Ruhe vor Leistung

  • • Gott schuf den Menschen am sechsten Tag und das Erste, was Adam und Eva erlebten, war der Sabbat - die Ruhe mit Gott
  • • Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat (Markus 2:27)
  • • Gott macht eine klare Trennung zwischen Arbeit und Identität, zwischen Leisten und Sein
  • • Wir sollen nicht für die Ruhe arbeiten, sondern aus der Ruhe mit Gott heraus leben und arbeiten
  • • Sabbat ist eine Glaubensübung - wir ruhen nicht, weil alles erledigt ist, sondern weil Gott Gott ist

2. Das Manna-Prinzip - Gott als Versorger

  • • Bevor Gott dem Volk Israel die Zehn Gebote gab, offenbarte er sich als Versorger durch das Manna
  • • Das Volk Israel lebte 400 Jahre in Sklaverei und musste sieben Tage pro Woche arbeiten
  • • Gott lehrte sie einen neuen Rhythmus: sechs Tage sammeln, am siebten Tag ruhen und Gottes Versorgung bestaunen
  • • Dies war eine Befreiung vom System des Pharao in den Rhythmus Gottes
  • • Gottes Versorgung reicht aus - wir müssen nicht aus Mangel heraus leben

3. Die Beständigkeit der ersten Gemeinde

  • • Die ersten Christen blieben beständig in vier Dingen (Apostelgeschichte 2:42): Lehre der Apostel, Gemeinschaft, Brotbrechen und Gebet
  • • Das entscheidende Wort ist 'beständig' - es war keine einmalige Erfahrung, sondern ein Rhythmus
  • • Sie versammelten sich täglich im Tempel und in den Häusern
  • • Gottesdienst ist kein Hobby oder Konsumangebot, sondern Teil des göttlichen Rhythmus
  • • Starke Momente können berühren, aber ein starker Rhythmus verändert nachhaltig

4. Routine und das Wirken des Heiligen Geistes

  • • Petrus und Johannes gingen zur neunten Stunde regelmäßig zum Tempel zum Gebet
  • • Gerade in ihrer Routine geschah ein übernatürliches Wunder - die Heilung des Gelähmten
  • • Routine ist nicht das Gegenteil vom Heiligen Geist
  • • Das Gegenmittel für eine leere Routine ist nicht keine Routine, sondern mehr Leidenschaft, Feuer und Energie
  • • Ein lebendiges Herz schafft einen tragfähigen Rhythmus

5. Gottes Zeitrahmen - von der Stunde bis zum Jubeljahr

  • • Stündlich: Die Apostel hatten eine feste Stunde des Gebets, einen täglichen Moment mit Gott
  • • Täglich: Die Gemeinde kam täglich zusammen; Gottes Gnade ist jeden Tag neu
  • • Wöchentlich: Der Sabbat - ein Tag, um Gott zu bestaunen und zur Ruhe zu kommen
  • • Jährlich: Feste, die an Gottes Taten erinnern, weil Menschen schnell vergessen
  • • Jubeljahr (alle 49 Jahre): Alle Schuld wurde erlassen - das Reich Gottes funktioniert durch Gnade, nicht durch Schuld

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

1. Mose 1:16

Und Gott ruhte von seiner Arbeit und segnete den siebten Tag und heiligte ihn

Markus 2:27

Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat

Apostelgeschichte 2:42

Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten

Apostelgeschichte 2:46

Sie waren einmütig beisammen in den Häusern und in dem Tempel

Weitere Referenzen

  • → 1. Mose 1
  • → Apostelgeschichte 2
  • → Apostelgeschichte 3
  • → 3. Mose 25
  • → Hebräer (Verweis auf 'verlasst die Versammlung nicht')
  • → Psalm 47

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Entwickle einen Rhythmus der Gegenwart Gottes: Schaffe tägliche Momente der Gemeinschaft mit Jesus - am Morgen oder Abend. Lebe nicht fern von seiner Gegenwart, sondern suche ihn jeden Tag neu in Intimität und Beziehung.
  • 2 Lebe einen Rhythmus mit dem Haus Gottes: Sei verbindlich Teil einer Gemeinde-Familie. Gottesdienst ist kein Hobby, sondern ein göttlicher Rhythmus. Vernetze dich mit anderen Christen in Kleingruppen, Deep Talks oder Diensten.
  • 3 Praktiziere bewusste Ruhe - den Sabbat: Nimm dir wöchentlich Zeit, um zur Ruhe zu kommen und Gottes Wirken zu bestaunen. Ruhe ist nicht etwas, das du dir verdienen musst, sondern die Basis, aus der heraus du leben sollst.
  • 4 Lebe aus Gnade, Vergebung und Umkehr: Entwickle einen Rhythmus von Buße und Transformation. Im Anschauen von Jesus werden wir verändert von Herrlichkeit zu Herrlichkeit - durch beständige Ausrichtung auf ihn.

Impulse aus der Woche ab 27. Juli

  1. Tag 1 von 7 · 27. Juli Aus der Ruhe leben

    Gott hat von Anfang an einen Rhythmus für unser Leben vorgesehen. Als er den Menschen erschuf, war das erste, was Adam und Eva erlebten, nicht Arbeit und Leistung, sondern ein Tag der Ruhe mit Gott – der Sabbat. Das ist revolutionär: Gottes Ordnung setzt nicht Leistung vor Ruhe, sondern Ruhe vor Leistung. Wir leben in einer Welt, die uns lehrt, für das Wochenende oder den Urlaub zu arbeiten. Doch Gott sagt: 'Der Sabbat ist für den Menschen da.' Wir sollen nicht arbeiten, um uns Ruhe zu verdienen. Vielmehr lädt Gott uns ein, zuerst in ihm zur Ruhe zu kommen und dann aus dieser Ruhe heraus zu leben und zu wirken. Deine Identität ist nicht definiert durch das, was du leistest, sondern durch deine Beziehung zu Gott. Wenn wir diesen göttlichen Rhythmus verstehen, können wir aus dem Druck aussteigen und in das Bestaunen dessen eintreten, was Gott tut.

    1. Mose 2,2-3

    Gebet

    Danke Gott, dass er dich zuerst zur Ruhe einlädt. Bitte ihn, dir zu zeigen, wie du aus seiner Gegenwart heraus leben kannst.

    Zum Nachdenken

    Lebst du aus der Ruhe mit Gott heraus, oder arbeitest du dich ab, um dir Ruhe zu verdienen?

  2. Tag 2 von 7 · 28. Juli Gottes Versorgung vertrauen

    Als Gott das Volk Israel aus 400 Jahren Sklaverei in Ägypten befreite, etablierte er sofort einen neuen Rhythmus. Noch bevor er ihnen die Zehn Gebote gab, sandte er täglich Manna vom Himmel. Sechs Tage sollten sie sammeln, am siebten Tag würde kein Manna kommen – sie sollten ruhen. Das Volk hatte sieben Tage die Woche unter Sklaverei gearbeitet. Jetzt sagte Gott: 'Ihr lebt nicht mehr unter dem Rhythmus des Pharao. Ich bin euer Versorger.' Gottes Botschaft war klar: Ihr könnt ruhen, weil ich Gott bin, nicht weil ihr alles erledigt habt. Wir sagen oft: 'Ich kann dann ruhen, wenn ich alles erledigt habe.' Aber wir haben doch nie alles erledigt! Wichtig ist, dass wir ruhen, weil Gott Gott ist. Es ist ein Prinzip von ihm, das uns aus dem Druck der ständigen Leistung befreit.

    2. Mose 16

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu helfen, ihm als deinem Versorger zu vertrauen und aus diesem Vertrauen heraus zu ruhen.

    Zum Nachdenken

    Vertraust du darauf, dass Gott dich versorgt, auch wenn du einen Tag der Ruhe einhältst?

  3. Tag 3 von 7 · 29. Juli Den Sabbat neu verstehen

    Jesus sagte: 'Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat.' Zu seiner Zeit war der Sabbat zu einem religiösen Test geworden. Die Pharisäer wetteiferten darum, wer ihn am heiligsten und ausgesondertsten halten konnte. Doch Jesus befreit den Sabbat zu seinem eigentlichen Ziel zurück. Der Sabbat ist ein Geschenk, das uns erinnert: Raus aus dem Druck, rein in das Bestaunen, rein in das Empfangen. Es ist wie ein Handwerker, der immer wieder ein paar Schritte zurücktritt, um sein Werk zu betrachten – nicht nur um zu sehen, was noch zu tun ist, sondern um zu würdigen und wertzuschätzen, was bereits geschaffen wurde. Einen Rhythmus von Gott zu leben bedeutet, einen Schritt zurückzumachen und zu bestaunen, was Gott getan hat. Es ist keine Last, sondern ein Privileg.

    Markus 2,27

    Gebet

    Danke Jesus, dass er den Sabbat als Geschenk für dich geschaffen hat. Bitte ihn, dir zu helfen, Ruhe als Segen zu empfangen.

    Zum Nachdenken

    Siehst du den Sabbat als religiöse Pflicht oder als Geschenk Gottes für dein Leben?

  4. Tag 4 von 7 · 30. Juli Beständigkeit verändert Welten

    Nach Pfingsten lesen wir: 'Beständig waren sie in der Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten.' Das entscheidende Wort hier ist 'beständig'. Es war nicht der Hype von Pfingsten allein, der die Welt veränderte, sondern die tägliche Routine der ersten Christen. Sie hatten vier Anker: das Wort Gottes, Gemeinschaft, das Abendmahl und Gebet. Diese Routinen prägten ihren Alltag so sehr, dass die damalige bekannte Welt die Botschaft des Evangeliums hörte. Starke Momente können uns berühren, aber ein starker Rhythmus kann uns nachhaltig verändern. Es geht nicht um spektakuläre Ereignisse, sondern um beständiges Festhalten an dem, was Gott wichtig ist. Diese Beständigkeit ist es, die Gemeinschaften und ganze Generationen transformiert.

    Apostelgeschichte 2,42

    Gebet

    Bitte Gott um Kraft und Disziplin, beständig im Wort, im Gebet, in der Gemeinschaft und im Abendmahl zu bleiben.

    Zum Nachdenken

    Welche geistlichen Routinen könntest du in deinem Leben beständiger praktizieren?

  5. Tag 5 von 7 · 31. Juli Gemeinschaft statt Individualismus

    Die ersten Christen waren 'einmütig beisammen in den Häusern und in dem Tempel'. Sie feierten große Gottesdienste, trafen sich aber genauso in den Häusern. Kirche war für sie kein Hobby, das man betreibt, wenn man Zeit hat, sondern ein Rhythmus von Gott. Wenn wir in den Gottesdienst gehen, signalisieren wir: Mein Glaube ist nicht nur Privatsache. Ich bin Teil einer Familie. Ich bin zusammen mit Brüdern und Schwestern unterwegs. Wir haben einen gemeinsamen Auftrag von Gott. Es ist wichtig, aus dem Individualismus herauszukommen und in den Rhythmus dessen hineinzukommen, was Gott für unser Leben hat. Wir sind nicht allein – wir sind als Team, als Familie zusammengestellt, um diese Stadt, dieses Land, diese Generation zu verändern.

    Apostelgeschichte 2,46

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wie du dich tiefer in die Gemeinschaft der Gläubigen einbringen kannst.

    Zum Nachdenken

    Lebst du deinen Glauben als Einzelkämpfer oder als Teil einer verbindlichen Gemeinschaft?

  6. Tag 6 von 7 · 1. August Feste Gebetszeiten etablieren

    Petrus und Johannes waren 'zur neunten Stunde auf dem Weg zum Tempel, zur Stunde des Gebets'. Es gab eine feste Zeit des Gebets – eine tägliche Routine. In dieser Routine begegneten sie dem Gelähmten an der Tempelpforte, und Gott wirkte ein Wunder. Routine bedeutet nicht Langeweile oder Monotonie. Vielmehr schafft eine geistliche Routine den Rahmen, in dem Gott übernatürlich wirken kann. Petrus und Johannes waren nicht zufällig dort – sie folgten ihrem Rhythmus des Gebets, und genau dort begegnete ihnen Gott mit einer göttlichen Gelegenheit. Wenn wir feste Zeiten für Gebet, Bibellesen und Anbetung in unserem Leben verankern, öffnen wir Türen für Gottes Wirken. Disziplin schafft den Raum für Wunder.

    Apostelgeschichte 3,1

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu helfen, eine feste Gebetszeit in deinem Tag zu verankern und treu darin zu bleiben.

    Zum Nachdenken

    Hast du feste Zeiten des Gebets in deinem Alltag etabliert, oder betest du nur spontan?

  7. Tag 7 von 7 · 2. August Ein neuer Rhythmus beginnt

    Die Bibel sagt: 'Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.' Gott lädt uns ein, bewusst mit unserer Zeit umzugehen und einen Rhythmus zu etablieren, der Leben bringt. Wenn neue Abschnitte in unserem Leben beginnen – ein neues Schuljahr, ein neuer Job, eine neue Lebensphase – ist es die perfekte Gelegenheit, unseren Rhythmus neu auszurichten. Nicht nach den Maßstäben der Welt, sondern nach Gottes Design. Gott ruft uns heraus aus Hektik und Stress, hinein in seinen göttlichen Herzschlag. Das bedeutet: regelmäßige Ruhe, beständiges Gebet, echte Gemeinschaft, Hingabe an sein Wort. Dies ist nicht eine Checkliste religiöser Pflichten, sondern die Unterschrift Gottes für dein Leben. Lass diesen Rhythmus dein Herz prägen und dein Leben nachhaltig verändern.

    Psalm 90,12

    Gebet

    Bitte Gott, dir seinen Rhythmus für dein Leben zu zeigen und dir die Kraft zu geben, beständig darin zu bleiben.

    Zum Nachdenken

    Welchen einen Schritt möchte Gott dich heute einladen, um deinen Lebensrhythmus neu auf ihn auszurichten?