Gemeinde Gottes in Pforzheim
“Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.” (Bibel) Eine wundervolle Einladung! Meine Schuld, meine Sorgen und die Angst vor der Zukunft, die Last soll ich Ihm bringen, Er will sie mir abnehmen! Es ist Jesus, der Sohn Gottes, der uns diese Einladung gibt! Eigentlich unglaublich, denn Er ist heilig, vollkommen gut und der absolute Gegensatz zur Sünde. Die Verbindung zu Gott wurde von Seiten der Menschheit zerstört und unsere Sünde trennt uns von Ihm. Aus eigener Anstrengung können wir nicht zu Gott kommen. Aber Gott fand einen Weg, um die Verbindung wieder herzustellen: “Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.” (Bibel) Damit ist nun der Weg zu Gott frei! Wir dürfen jetzt unsere Sünden im Gebet zu Jesus bringen. Jeder, der zu Jesus kommt, darf nun seinen Frieden, seine Liebe im Herzen haben.
Daily Bite Day 6 of 7 Eine neue Schöpfung
From the sermon “Jesus - unser sündloser Retter” of October 25
'Wenn jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen. Siehe, es ist alles neu geworden' (2. Korinther 5,17). Wenn du deine persönliche Schuld erfasst hast, die Liebe Jesu erkannt und sein Opfer für dich in Anspruch genommen hast, dann hast du Frieden mit Gott. Die Gerechtigkeit Jesu ist dir angerechnet - allein aus Gnade.
Die gesunde Reaktion darauf ist Dankbarkeit und Liebe zu Gott, der uns zuerst geliebt hat. Auf dieser Grundlage der Rechtfertigung wird sich unser Leben verändern. Wir folgen dem Beispiel Jesu und streben danach, ihm ähnlicher zu werden. Diese Veränderung ist nicht der Ursprung unserer Rechtfertigung, sondern ihre Folge. Du darfst ein neues Leben leben - nicht länger abgeschnitten vom Leben der Gerechtigkeit, sondern frei, aus Liebe und Dankbarkeit Gott zu dienen, befreit von sklavischer Furcht.
Read more
"
'Wenn jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen. Siehe, es ist alles neu geworden' (2. Korinther 5,17). Wenn du deine persönliche Schuld erfasst hast, die Liebe Jesu erkannt und sein Opfer für dich in Anspruch genommen hast, dann hast du Frieden mit Gott. Die Gerechtigkeit Jesu ist dir angerechnet - allein aus Gnade. Die gesunde Reaktion darauf ist Dankbarkeit und Liebe zu Gott, der uns zuerst geliebt hat. Auf dieser Grundlage der Rechtfertigung wird sich unser Leben verändern. Wir folgen dem Beispiel Jesu und streben danach, ihm ähnlicher zu werden. Diese Veränderung ist nicht der Ursprung unserer Rechtfertigung, sondern ihre Folge. Du darfst ein neues Leben leben - nicht länger abgeschnitten vom Leben der Gerechtigkeit, sondern frei, aus Liebe und Dankbarkeit Gott zu dienen, befreit von sklavischer Furcht.
'Wenn jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen. Siehe, es ist alles neu geworden' (2. Korinther 5,17). Wenn du deine persönliche Schuld erfasst hast, die Liebe Jesu erkannt und sein Opfer für dich in Anspruch genommen hast, dann hast du Frieden mit Gott. Die Gerechtigkeit Jesu ist dir angerechnet - allein aus Gnade. Die gesunde Reaktion darauf ist Dankbarkeit und Liebe zu Gott, der uns zuerst geliebt hat. Auf dieser Grundlage der Rechtfertigung wird sich unser Leben verändern. Wir folgen dem Beispiel Jesu und streben danach, ihm ähnlicher zu werden. Diese Veränderung ist nicht der Ursprung unserer Rechtfertigung, sondern ihre Folge. Du darfst ein neues Leben leben - nicht länger abgeschnitten vom Leben der Gerechtigkeit, sondern frei, aus Liebe und Dankbarkeit Gott zu dienen, befreit von sklavischer Furcht.
Bitte Gott, dich als neue Schöpfung zu formen und dir zu helfen, aus Dankbarkeit für ihn zu leben.
Welche konkreten Veränderungen zeigen sich in deinem Leben als Folge der empfangenen Gnade?
Recording from April 12, 2026
Sermon Gemeinde als Sinnbild des Körpers Jesu Christi
Sunday, April 12, 2026 1. Korinther 12,12-27 Key Point Die Gemeinde ist der Leib Christi, in dem jedes Glied eine von Gott gegebene Funktion und Gabe hat. Christus ist das Haupt, und alle Gläubigen sind durch den Heiligen Geist zu einem Leib vereint. Das harmonische Zusammenwirken aller Glieder soll durch die Liebe Christi bestimmt werden, wobei jeder seinen Platz erkennen und zum gemeinsamen Nutzen dienen soll.
Diese Predigt behandelt die biblische Lehre der Gemeinde als Leib Christi, basierend auf 1. Korinther 12. Der Prediger erklärt, dass Christus das Haupt ist und alle Gläubigen als Glieder dieses einen Körpers in Einheit zusammengefügt sind. Jeder Gläubige ist nicht nur Teil der Gemeinde, sondern hat auch eine spezifische Funktion und von Gott gegebene Gaben, um anderen zu dienen. Die Gemeinde ist durch den Heiligen Geist in Einheit verbunden, wobei Vielfalt und unterschiedliche Gaben existieren, aber keine Gleichförmigkeit.
Der Prediger betont, dass kein Glied am Körper überflüssig ist - weder die sichtbaren noch die verborgenen Dienste. Jedes Glied ist unverzichtbar und soll die anderen Glieder in Liebe tragen. Die Warnung vor Spaltungen wird hervorgehoben, da alle Glieder füreinander sorgen und miteinander leiden oder sich freuen sollen. Die Predigt schließt mit dem Aufruf, nach der Liebe zu streben, da alle Gaben ohne Liebe wertlos sind. Die Liebe ist die größte Gabe, die das harmonische Zusammenleben der Gemeinde als Leib Christi ermöglicht. Read more
Gemeinde als Sinnbild des Körpers Jesu Christi
Die Gemeinde ist der Leib Christi, in dem jedes Glied eine von Gott gegebene Funktion und Gabe hat. Christus ist das Haupt, und alle Gläubigen sind durch den Heiligen Geist zu einem Leib vereint. Das harmonische Zusammenwirken aller Glieder soll durch die Liebe Christi bestimmt werden, wobei jeder seinen Platz erkennen und zum gemeinsamen Nutzen dienen soll.
Main Topics (6)
1. Christus als Haupt der Gemeinde
- • Jesus Christus ist das Haupt und alle Gläubigen sind Glieder seines Leibes
- • Alle Entscheidungen in der Gemeinde müssen unter der Prämisse getroffen werden: Was möchte Christus haben?
- • Gott hat den Menschen einen freien Willen gegeben, der unter den Willen des Hauptes gestellt werden muss
- • Ohne das Haupt Christus wäre die Gemeinde nur ein menschlicher Verein
2. Einheit in der Vielfalt
- • Durch einen Geist sind alle zu einem Leib getauft, unabhängig von Nationalität oder sozialem Status
- • Die Einheit ist nicht menschengemacht, sondern geistgewirkt und von Christus geschaffen
- • Der Leib besteht nicht aus einem Glied, sondern aus vielen verschiedenen Gliedern
- • Vielfalt statt Gleichförmigkeit: Jeder bleibt eine eigene Persönlichkeit mit eigenem Charakter
3. Gaben und Dienste im Leib Christi
- • Gott hat jedes Glied an einen bestimmten Platz am Leib gesetzt, wie er es gewollt hat
- • Jedem Gläubigen ist eine Gabe gegeben, damit er anderen dienen kann
- • Die Gaben sollen zum Nutzen der ganzen Gemeinde eingesetzt werden, nicht zur Selbstdarstellung
- • Gott arbeitet auf Grundlage natürlicher Begabungen, gibt aber auch besondere Gaben
- • Gaben können sich im Verlauf des Lebens verändern und weiterentwickeln
4. Unverzichtbarkeit jedes Gliedes
- • Jedes Glied am Körper ist absolut unverzichtbar, keines ist überflüssig
- • Kein Minderwertigkeitsgefühl: Jeder ist ein vollwertiges Glied am Leibe Christi
- • Keine Überheblichkeit: Kein Glied kann sagen 'ich brauche dich nicht'
- • Verborgene Dienste verdienen besondere Ehre und Aufmerksamkeit
- • Alle Glieder sind aufeinander angewiesen und können nicht alleine existieren
5. Füreinander sorgen und Spaltung vermeiden
- • Wenn ein Glied leidet, leiden alle mit; wenn ein Glied geehrt wird, freuen sich alle mit
- • Es darf keine Spaltung im Körper entstehen, vielmehr soll füreinander gesorgt werden
- • Wir sind keine Einzelkämpfer, sondern angewiesen auf die anderen Glieder
- • Spaltung durch Meinungsunterschiede muss bewusst verhindert werden
- • Einander ertragen in Liebe, mit Demut, Sanftmut und Geduld
6. Die Liebe als höchste Gabe
- • Die Liebe ist der weit köstlichere Weg, größer als alle anderen Gaben
- • Ohne das Motiv der aufrichtigen Liebe ist jeder Dienst völlig wertlos
- • Nach der Liebe soll gestrebt werden, sie ist eine Gabe, um die gebetet werden kann
- • Das praktische Gemeindeleben soll durch die Liebe Christi regiert werden
- • In der Liebe kann man wachsen und sich entwickeln
Biblical Foundations
Direct Quotes
Denn genauso wie der Leib, einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder aber eines Leibes, obwohl es viele sind, doch ein Leib sind, so auch Christus. Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft. Wir seien Juden oder Griechen, Knechte oder Freie und sind alle in einem Geist gedränkt. Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele. Wenn aber der Fuß sagte, weil ich keine Hand bin, darum gehöre ich nicht zum Leib, sollte es deshalb nicht zum Leib gehören. Und wenn das Ohr sagte, weil ich kein Auge bin, darum gehöre ich nicht zum Leib, sollte es deshalb nicht zum Leib gehören. Denn wenn der ganze Leib Auge wäre, wo bliebe das Gehör? Wenn er ganz Gehör wäre, wo bliebe der Geruchssinn? Nun aber hat Gott die Glieder gesetzt, jedes von ihnen am Leib, wie er es gewollt hat. Wenn aber alle ein Glied wären, wo bliebe der Leib? Nun aber sind es viele Glieder, aber der Leib ist einer. Das Auge kann nicht zur Hand sagen, ich brauche dich nicht. Oder wieder der Kopf zu den Füßen, ich brauche euch nicht. Sondern vielmehr sind die Glieder des Leibes, die uns die Schwächeren zu sein scheinen, die nötigen. Und die uns, die wenig Erbbaren des Leibes zu sein scheinen, die umgeben wir mit besonderer Ehre und die Unanständigen an uns, die haben umso größere Anständigkeit. Denn die Wohlanständigen an uns bedürfen es nicht. Aber Gott hat den Leib so zusammengefügt und dem geringeren Glied größere Ehre gegeben, damit nicht eine Spaltung im Leib sei, sondern die Glieder füreinander die gleiche Sorge tragen. Und wenn ein Glied leidet, dann leiden alle Glieder mit. Und wenn ein Glied geehrt wird, dann freuen sich alle Glieder mit. Ihr aber seid der Leib Christi und Glieder jeder nach seinem Teil.
Und alles hat er unter seine Füße getan und hat ihn der Gemeinde zum Haupt über alles gegeben, die sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt.
Und er ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allen Dingen den Vorrang hat.
Nun freue ich mich in meinem Leiden für euch und ergänze in meinem Leib, was noch fehlt an den Leiden Christi, für seinen Leib, der die Gemeinde ist.
Gott hat in der Gemeinde allen eine bestimmte Aufgabe zugewiesen. An erster Stelle sind die Apostel zu nennen, an zweiter die Propheten, an dritter die Lehrer. Weiter gibt es die, die dazu befähigt sind, Wunder zu tun oder denen die Gabe des Heilens geschenkt ist oder die imstande sind, praktische Hilfe zu leisten oder Leitungsaufgaben zu übernehmen oder die in Sprachen reden können, die von Gott eingegeben sind.
Es gibt viele verschiedene Gaben, aber es ist ein und derselbe Geist, der sie uns zuteilt. Es gibt viele verschiedene Dienste, aber es ist ein und derselbe Herr, der uns damit beauftragt. Es gibt viele verschiedene Kräfte, aber es ist ein und derselbe Gott, durch den sie alle in uns allen wirksam werden. Bei jedem zeigt sich das Wirken des Geistes auf eine andere Weise. Aber immer geht es um den Nutzen der ganzen Gemeinde.
Ich ermahne euch aber, Brüder, durch den Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr alle einerlei Rede führt und keine Spaltungen unter euch zulasst, sondern dass ihr zusammenhaltet in derselben Gesinnung und in derselben Meinung.
So ermahne ich euch nun, ich, der Gefangene im Herrn, dass ihr der Berufung würdig lebt, mit der ihr berufen seid. Mit aller Demut und Sanftmut, mit Geduld. Und ertragt einer den anderen in Liebe und seid bemüht, die Einigkeit des Geistes zu erhalten durch das Band des Friedens.
Strebt aber nach der Liebe.
Additional references
- → 1. Korinther 12,13
- → 1. Korinther 12,14
- → 1. Korinther 12,15-16
- → 1. Korinther 12,17
- → 1. Korinther 12,18
- → 1. Korinther 12,19-20
- → 1. Korinther 12,21
- → 1. Korinther 12,25-26
- → 1. Korinther 11,19
- → 1. Korinther 12,31
- → 1. Korinther 13
Practical Application (5)
- 1 Erkenne deine Gabe und deinen Platz am Leib Christi: Jeder Gläubige soll sich fragen: Welche Gabe hat Gott mir persönlich gegeben? Es geht nicht darum, nur als Besucher zu den Gottesdiensten zu kommen, sondern den von Gott zugewiesenen Platz und Dienst aktiv wahrzunehmen.
- 2 Unterordnung unter das Haupt Christus in allen Entscheidungen: Vor jeder Entscheidung im Gemeindeleben muss gefragt werden: Was möchte Christus haben? Dies erfordert Gebet, Geduld und das Warten auf Gottes Antwort, bevor voreilig menschlich gehandelt wird.
- 3 Füreinander sorgen und einander wertschätzen: Besonders Geschwister mit verborgenen Diensten sollen Aufmerksamkeit und Ehre erhalten. Wenn ein Glied leidet, sollen alle mitleiden; wenn ein Glied geehrt wird, sollen sich alle mitfreuen.
- 4 Spaltungen aktiv verhindern: Bewusst daran arbeiten, die Einigkeit des Geistes zu erhalten durch das Band des Friedens. Einander in Liebe ertragen mit Demut, Sanftmut und Geduld, und nicht in derselben Gesinnung und Meinung bleiben.
- 5 Nach der Liebe streben: Alle Gaben und Dienste müssen aus dem Motiv der aufrichtigen Liebe geschehen, sonst sind sie wertlos. Nach der Liebe als der höchsten Gabe streben und darum beten, damit das praktische Gemeindeleben durch die Liebe Christi regiert wird.
Daily bites from the week of April 13
-
Day 1 of 7 · April 13 Christus, das Haupt der Gemeinde
Die Gemeinde ist nicht einfach eine Versammlung von Menschen mit gemeinsamen Interessen. Sie ist der Leib Christi – ein lebendiger Organismus mit Christus als Haupt. Paulus erklärt: 'Denn genauso wie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder aber eines Leibes, obwohl es viele sind, doch ein Leib sind, so auch Christus.' Was bedeutet das praktisch? Jede Entscheidung, jeder Dienst, jede Handlung in der Gemeinde muss unter einer zentralen Frage stehen: Was möchte Christus haben? Unser Körper wird vom Gehirn gesteuert – so muss auch die Gemeinde von Christus, dem Haupt, geleitet werden. Das erfordert, dass wir unseren eigenen Willen unter seinen Willen stellen, im Gebet zu ihm kommen und seine Antwort abwarten, bevor wir handeln. Christus soll in allem den Vorrang haben.
1. Korinther 12,12-13
PrayerBitte Jesus, dir zu helfen, deinen Willen unter seinen Willen zu stellen und in allen Entscheidungen seine Führung zu suchen.
ReflectIn welchen Bereichen meines Gemeindelebens handle ich aus eigenem Willen, statt zuerst Christus, das Haupt, zu fragen?
-
Day 2 of 7 · April 14 Einheit durch den Heiligen Geist
'Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Knechte oder Freie, und sind alle in einem Geist gedränkt.' Die Einheit der Gemeinde ist keine menschliche Organisation oder ein cleveres Management-Konzept. Sie ist ein Werk des Heiligen Geistes. Gott selbst hat diese Einheit geschaffen, völlig unabhängig von Nationalität, sozialem Status oder kulturellem Hintergrund. Das ist revolutionär: Wir müssen Einheit nicht künstlich herstellen oder mühsam erkämpfen – sie ist bereits da, geschenkt durch Christus. Unsere Aufgabe ist es, diese vom Geist gewirkte Einheit zu bewahren und zu leben. Die Einheit kommt von Gott; sie ist sein Wille für seinen Körper, damit alles harmonisch zusammenwirkt wie in einem gesunden Organismus.
1. Korinther 12,13
PrayerDanke dem Heiligen Geist für die Einheit, die er geschaffen hat, und bitte um Weisheit, diese Einheit zu bewahren.
ReflectErkenne ich die Einheit der Gemeinde als Gottes Geschenk an, oder versuche ich, sie durch menschliche Anstrengung herzustellen?
-
Day 3 of 7 · April 15 Vielfalt, nicht Gleichförmigkeit
'Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele.' In der Gemeinde herrscht Vielfalt, nicht Gleichförmigkeit. Jeder Gläubige behält seine eigene Persönlichkeit, seinen Charakter, seine Begabungen – und das ist gottgewollt. Paulus illustriert dies anschaulich: Ein Körper kann nicht nur aus Augen bestehen, denn wo bliebe dann das Gehör? Wenn alle gleich wären, gäbe es keinen funktionierenden Körper mehr. Gott hat uns unterschiedlich geschaffen, damit wir einander ergänzen. Der eine sieht, was der andere nicht sieht; der eine hört, was der andere überhört. Diese Vielfalt ist kein Problem, sondern eine Stärke. Sie ermöglicht es der Gemeinde, vollständig zu funktionieren. Statt uns mit anderen zu vergleichen oder Gleichförmigkeit zu erwarten, sollten wir die von Gott geschenkte Vielfalt wertschätzen und nutzen.
1. Korinther 12,14-17
PrayerBitte Gott um ein Herz, das die Vielfalt seiner Glieder wertschätzt und als Geschenk erkennt.
ReflectSchätze ich die Unterschiede in der Gemeinde als Bereicherung, oder wünsche ich mir, dass alle so wären wie ich?
-
Day 4 of 7 · April 16 Dein Platz und deine Gabe
'Nun aber hat Gott die Glieder gesetzt, jedes von ihnen am Leib, wie er es gewollt hat.' Als Gläubige suchen wir uns unseren Platz in der Gemeinde nicht selbst aus – Gott hat uns an einen bestimmten Ort gesetzt. Mehr noch: Er hat uns auch die nötigen Gaben gegeben, um unsere Funktion auszuüben. Die entscheidende Frage lautet: Welche Gabe hat Gott dir persönlich gegeben? Es ist nicht Gottes Wille, dass wir Nachfolge als Privatsache betrachten, bei der wir nur zu Gottesdiensten kommen und wieder gehen. Jeder hat eine Aufgabe, einen Dienst zum Nutzen der ganzen Gemeinde. Manchmal baut Gott auf unseren natürlichen Begabungen auf; manchmal schenkt er völlig neue Fähigkeiten. Oft erkennen andere unsere Gaben, bevor wir sie selbst sehen. Gott möchte uns im Laufe unseres Lebens verändern und auf neue Gaben aufmerksam machen.
1. Korinther 12,18.28
PrayerBitte Gott, dir deine Gaben zu zeigen und dich zu befähigen, sie treu für seine Gemeinde einzusetzen.
ReflectWelche Gabe hat Gott mir gegeben, und setze ich sie zum Nutzen der Gemeinde ein?
-
Day 5 of 7 · April 17 Jedes Glied ist unverzichtbar
'Das Auge kann nicht zur Hand sagen, ich brauche dich nicht. Oder wieder der Kopf zu den Füßen, ich brauche euch nicht.' Paulus warnt vor zwei Extremen: Minderwertigkeitsgefühlen und Überheblichkeit. Kein Glied darf sagen: 'Ich gehöre nicht dazu, ich bin unwichtig.' Ebenso darf kein Glied behaupten: 'Ich brauche die anderen nicht.' Besonders betont Paulus, dass die scheinbar schwächeren oder verborgenen Glieder besonders notwendig sind. Nicht alle Dienste sind öffentlich sichtbar, aber die verborgenen Dienste verdienen besondere Ehre und Aufmerksamkeit. Es darf niemals so sein, dass nur die sichtbaren Diener geehrt werden, während die im Stillen Dienenden übersehen werden. Jedes Glied ist von Gott gewollt und absolut unverzichtbar für das Funktionieren des ganzen Körpers. Ein gesunder Körper schätzt alle seine Teile gleichermaßen.
1. Korinther 12,21-24
PrayerDanke Gott für alle Geschwister, besonders für jene, die im Verborgenen dienen, und bitte um ein Herz, das alle gleichermaßen wertschätzt.
ReflectÜbersehe ich die verborgenen Dienste in der Gemeinde, oder schätze ich jeden Dienst als wertvoll?
-
Day 6 of 7 · April 18 Warnung vor Spaltung
'Es darf nämlich im Körper nicht zu einer Spaltung kommen. Vielmehr soll es das gemeinsame Anliegen aller Teile sein, füreinander zu sorgen.' Wenn ein Glied leidet, leiden alle mit; wenn ein Glied geehrt wird, freuen sich alle mit. Spaltung ist eine reale Gefahr für die Gemeinde. Sie entsteht, wenn einzelne Glieder meinen, unabhängig vom Körper funktionieren zu können, oder wenn sie sich weigern, ihre Aufgabe zu erfüllen. Stellen wir uns vor, die Hände und der Mund würden dem Körper keine Nahrung mehr geben – sie würden nicht nur den ganzen Körper schädigen, sondern sich selbst zerstören. Paulus ermahnt: 'Seid bemüht, die Einigkeit des Geistes zu erhalten.' Das erfordert bewusste Entscheidungen, Geduld und die Bereitschaft, einander zu ertragen. Wir sind keine Einzelkämpfer, sondern aufeinander angewiesen.
1. Korinther 12,25-26
PrayerBitte Gott um Weisheit und Kraft, Einheit zu bewahren und jede Form von Spaltung zu vermeiden.
ReflectGibt es Bereiche in meinem Leben, wo ich Spaltung zulasse, statt aktiv für Einheit zu arbeiten?
-
Day 7 of 7 · April 19 Der weit köstlichere Weg: Liebe
'Strebt aber nach den besseren Gaben und ich zeige euch noch einen weit köstlicheren Weg' – der Weg der Liebe. Paulus schließt seine Lehre über den Leib Christi mit diesem entscheidenden Aufruf: 'Strebt nach der Liebe.' Alle Gaben – Heilung, Lehre, Prophetie – sind wertlos ohne Liebe. Die größte Gabe ist die Liebe, denn sie ermöglicht das harmonische Zusammenleben der Gemeinde als Leib Christi. 'Ertragt einander in Liebe', schreibt Paulus. Das zeigt: Gemeindeleben ist nicht immer einfach, es erfordert Geduld und Weisheit. Aber wenn jeder Dienst aus dem Motiv aufrichtiger Liebe geschieht, wird er wertvoll. Liebe ist nicht automatisch da – wir müssen danach streben, darum bitten, darin wachsen. Sie ist die Gabe, die alle anderen Gaben erst zum Segen macht.
1. Korinther 12,31; 14,1
PrayerBitte Gott, dein Herz mit seiner Liebe zu füllen, damit all dein Dienen aus diesem kostbaren Motiv geschieht.
ReflectWird mein Dienst in der Gemeinde von echter Liebe zu Christus und zu den Geschwistern motiviert?