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St. Martini Gemeinde zu Bremen

Martinikirchhof 3 28195 Bremen

Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.

Täglicher Impuls
Dienstag

Die Kammer des Gebets

Jesus warnt vor heuchlerischem Gebet, das andere beeindrucken soll: 'Sie haben ihren Lohn schon bezogen.' Stattdessen fordert er auf: 'Geh in deine Kammer, schließ die Tür und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist.' Die Kammer war im einfachen Haus der einzige verschließbare Raum – klein, fensterlos, ein Ort der Abgeschiedenheit und Ruhe. Die Kammer steht für die Innigkeit der Beziehung mit Gott. Es geht nicht primär um einen physischen Ort, sondern um die Haltung des Herzens. 'Die Tür zu schließen' bedeutet heute vor allem, Störungen auszublenden – besonders die Ablenkung durch Elektronik. Nur wenn wir äußerlich zur Ruhe kommen, können wir dies auch innerlich. Dann kann echte Begegnung sich vollziehen. Gott sucht nicht unsere perfekten Worte, sondern unsere ungefilterte Präsenz.

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Jesus warnt vor heuchlerischem Gebet, das andere beeindrucken soll: 'Sie haben ihren Lohn schon bezogen.' Stattdessen fordert er auf: 'Geh in deine Kammer, schließ die Tür und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist.' Die Kammer war im einfachen Haus der einzige verschließbare Raum – klein, fensterlos, ein Ort der Abgeschiedenheit und Ruhe. Die Kammer steht für die Innigkeit der Beziehung mit Gott. Es geht nicht primär um einen physischen Ort, sondern um die Haltung des Herzens. 'Die Tür zu schließen' bedeutet heute vor allem, Störungen auszublenden – besonders die Ablenkung durch Elektronik. Nur wenn wir äußerlich zur Ruhe kommen, können wir dies auch innerlich. Dann kann echte Begegnung sich vollziehen. Gott sucht nicht unsere perfekten Worte, sondern unsere ungefilterte Präsenz.

Matthäus 6,6
Gebet

Bitten Sie Gott um die Gnade, einen Ort und eine Zeit der Stille zu finden, wo Sie ihm regelmäßig begegnen können.

Herausforderung

Welche 'Türen' müssen Sie schließen, um ungestört Zeit mit Gott zu verbringen?

Aufnahme vom 1. Mai 2026

Predigt

Darf ich das? Kirchengerichtsbarkeit, staatliche Instanzen und die Verantwortung des Einzelnen

Freitag, 1. Mai 2026
Der Vortrag befasst sich mit der Frage nach Christenverfolgung in Deutschland aus rechtlicher und kirchenrechtlicher Perspektive. Professor Dr. Thorsten Schmidt untersucht differenziert, wie die Religionsfreiheit in Deutschland geschützt ist und wo potenzielle Gefährdungen liegen. Er betont, dass es keine systematische Christenverfolgung in Deutschland gibt, warnt aber vor unterschwelligen Entwicklungen wie der Verdrängung religiöser Symbole aus der Öffentlichkeit, Bedrängnis einzelner Christen und kirchlicher Mitarbeiter sowie einer schleichenden Einschränkung der Religionsfreiheit. Dabei macht er deutlich, dass die Freiheit anderer Religionen auch die Freiheit der Christen schützt. Der Referent analysiert konkrete Fälle aus der Rechtspraxis, behandelt die Rolle der Kirchengerichtsbarkeit und deren Vor- und Nachteile, und zeigt auf, wie staatliche Behörden und Gerichte mit religiösen Fragen umgehen. Er ermutigt zur Wachsamkeit und zur Wahrnehmung individueller Verantwortung beim Schutz der Religionsfreiheit. Besonders wichtig ist ihm die Sensibilisierung dafür, dass scheinbar harmlose Entwicklungen - wie Einschränkungen bei Gebetsmahnwachen oder religiösen Symbolen - langfristig die Glaubensfreiheit gefährden können. Zudem betont er die Notwendigkeit von Öffentlichkeit und Dokumentation von Fällen, um ein realistisches Monitoring der Religionsfreiheit zu ermöglichen.
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Der Vortrag befasst sich mit der Frage nach Christenverfolgung in Deutschland aus rechtlicher und kirchenrechtlicher Perspektive. Professor Dr. Thorsten Schmidt untersucht differenziert, wie die Religionsfreiheit in Deutschland geschützt ist und wo potenzielle Gefährdungen liegen. Er betont, dass es keine systematische Christenverfolgung in Deutschland gibt, warnt aber vor unterschwelligen Entwicklungen wie der Verdrängung religiöser Symbole aus der Öffentlichkeit, Bedrängnis einzelner Christen und kirchlicher Mitarbeiter sowie einer schleichenden Einschränkung der Religionsfreiheit. Dabei macht er deutlich, dass die Freiheit anderer Religionen auch die Freiheit der Christen schützt. Der Referent analysiert konkrete Fälle aus der Rechtspraxis, behandelt die Rolle der Kirchengerichtsbarkeit und deren Vor- und Nachteile, und zeigt auf, wie staatliche Behörden und Gerichte mit religiösen Fragen umgehen. Er ermutigt zur Wachsamkeit und zur Wahrnehmung individueller Verantwortung beim Schutz der Religionsfreiheit. Besonders wichtig ist ihm die Sensibilisierung dafür, dass scheinbar harmlose Entwicklungen - wie Einschränkungen bei Gebetsmahnwachen oder religiösen Symbolen - langfristig die Glaubensfreiheit gefährden können. Zudem betont er die Notwendigkeit von Öffentlichkeit und Dokumentation von Fällen, um ein realistisches Monitoring der Religionsfreiheit zu ermöglichen.