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St. Martini Gemeinde zu Bremen

Martinikirchhof 3 28195 Bremen

Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.

Täglicher Impuls
Tag 2 von 7

Die Wolke der Gegenwart Gottes

Aus der Predigt „Bibelstunde am 28.10.2026“ vom 28. Oktober

'Und der Herr zog vor ihnen her am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten.' Niemals wich die Wolke vom Volk. Die Wolken- und Feuersäule symbolisiert Gottes beständige Gegenwart. Wo immer die Wolke erscheint in der Schrift, ist Gott gegenwärtig. Er ist kein ferner Gott, sondern ein 'Wandergott', der sein Volk aktiv begleitet. Gott ist da – ganz einfach da. Wir gehen nicht allein. Der Herr sieht, der Herr weiß. Ob bei der Stiftshütte, auf dem Berg der Verklärung oder bei Jesu Wiederkunft – die Wolke zeigt: Gott ist gegenwärtig. Heute wohnt er durch den Heiligen Geist in uns. Lasst uns daran erinnern, dass Gott gegenwärtig ist, nicht nur sonntags, sondern jeden Tag dieser Woche.

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'Und der Herr zog vor ihnen her am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten.' Niemals wich die Wolke vom Volk. Die Wolken- und Feuersäule symbolisiert Gottes beständige Gegenwart. Wo immer die Wolke erscheint in der Schrift, ist Gott gegenwärtig. Er ist kein ferner Gott, sondern ein 'Wandergott', der sein Volk aktiv begleitet. Gott ist da – ganz einfach da. Wir gehen nicht allein. Der Herr sieht, der Herr weiß. Ob bei der Stiftshütte, auf dem Berg der Verklärung oder bei Jesu Wiederkunft – die Wolke zeigt: Gott ist gegenwärtig. Heute wohnt er durch den Heiligen Geist in uns. Lasst uns daran erinnern, dass Gott gegenwärtig ist, nicht nur sonntags, sondern jeden Tag dieser Woche.

2. Mose 13,21-22
Gebet

Bitte Gott, dir zu helfen, seine Gegenwart in deinem täglichen Leben bewusster wahrzunehmen – bei der Arbeit, zu Hause, in schwierigen Momenten.

Zum Nachdenken

Wann habe ich zuletzt bewusst Gottes Gegenwart in meinem Alltag wahrgenommen?

Aufnahme vom 5. April 2026

Predigt

Gottesdienst am 12.04.2026 - Markus 2, 13-17

Sonntag, 5. April 2026
1. Petrus 2,2
Kernaussage

Jesus Christus sieht in unsere Herzen und kennt unsere Not. Er kam nicht, um die Sünder zu verurteilen, sondern um sie zu heilen und neu zu machen. Durch seine Liebe und Vergebung können wir wie neugeborene Kinder werden und einen Neuanfang erfahren.

Dieser Gottesdienst wird von Pastor Olaf Latzel geleitet und beschäftigt sich mit dem Text aus Markus 2,13-17 über die Berufung des Levi (Matthäus) und das Mahl mit den Zöllnern und Sündern. Der Sonntag trägt den Namen 'Quasimodo Geniti' (wie die neugeborenen Kinder) und erinnert an die Taufe und die Wiedergeburt durch Christus. Die Predigt betont, dass Jesus zu den Sündern und Ausgegrenzten kommt, nicht um Normen aufzuheben, sondern um Herzen zu verändern und Heilung zu bringen. Pastor Latzel entwickelt drei Hauptpunkte: Erstens, wie Levis Leben sich durch die Begegnung mit Jesus verändert. Zweitens, dass Gottes Liebe einen konkreten Namen hat - Jesus Christus, der nicht nur Vorbild, sondern auch Quelle der Liebe ist. Drittens, was diese Botschaft für die Zuhörer heute bedeutet: Jesus bietet keine Verharmlosung der Sünde, sondern Vergebung und einen Neuanfang. Der Gottesdienst schließt mit dem Hinweis auf Gemeindeveranstaltungen und einem Segen für die Anwesenden.
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Dieser Gottesdienst wird von Pastor Olaf Latzel geleitet und beschäftigt sich mit dem Text aus Markus 2,13-17 über die Berufung des Levi (Matthäus) und das Mahl mit den Zöllnern und Sündern. Der Sonntag trägt den Namen 'Quasimodo Geniti' (wie die neugeborenen Kinder) und erinnert an die Taufe und die Wiedergeburt durch Christus. Die Predigt betont, dass Jesus zu den Sündern und Ausgegrenzten kommt, nicht um Normen aufzuheben, sondern um Herzen zu verändern und Heilung zu bringen. Pastor Latzel entwickelt drei Hauptpunkte: Erstens, wie Levis Leben sich durch die Begegnung mit Jesus verändert. Zweitens, dass Gottes Liebe einen konkreten Namen hat - Jesus Christus, der nicht nur Vorbild, sondern auch Quelle der Liebe ist. Drittens, was diese Botschaft für die Zuhörer heute bedeutet: Jesus bietet keine Verharmlosung der Sünde, sondern Vergebung und einen Neuanfang. Der Gottesdienst schließt mit dem Hinweis auf Gemeindeveranstaltungen und einem Segen für die Anwesenden.

Hauptthemen (4)

1. Sonntag Quasimodogeniti - wie neugeborene Kinder

  • • Der Sonntag heißt 'Quasimodogeniti', was 'wie die neugeborenen Kinder' bedeutet
  • • In der alten Kirche war dies der Tauftag, an dem die Täuflinge in Weiß kamen
  • • Durch Gottes Barmherzigkeit sind wir wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi

2. Levi - ein Leben ändert sich

  • • Levi war ein verhasster Zöllner, der als Sünder und unrein galt
  • • Zöllner waren gesellschaftlich verachtet und wurden mit Ehebrechern und Kupplern gleichgestellt
  • • Jeder Mensch hat einen 'Seelenlevi' - eine unbewältigte Vergangenheit, die wir verstecken wollen
  • • Ganze Völker haben solche 'Levis' in ihrer Geschichte
  • • Jesus sieht die Not des einsamen Levi und ruft ihn in die Nachfolge

3. Gottes Liebe hat einen Namen - Jesus

  • • Liebe ist nicht nur ein Wort oder Gefühl, sondern eine Person: Jesus Christus
  • • Das Wort wurde Fleisch - die Liebe ist Mensch geworden
  • • Jesus ist nicht nur Vorbild, sondern auch Quelle der Liebe
  • • Wir sind von Natur aus Liebeskrüppel und brauchen Gottes Geschenk der Liebe
  • • Jesus bietet nicht nur Verhaltensänderung, sondern Herzensveränderung

4. Vergebung statt Verurteilung

  • • Die Pharisäer wollten beseitigen, Jesus will heilen
  • • Die Starken bedürfen keines Arztes, sondern die Kranken
  • • Jesus bringt das Lebensurteil, nicht das Todesurteil
  • • Vergebung ist Rechtsverzicht - Gott verzichtet auf sein Recht
  • • Die größte Not ist unvergebene Schuld, und jeder braucht Vergebung

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

1. Petrus 2,2

wie die neugeborenen Kinder

1. Petrus 1,3

gelobt sei Gott der Vater unseres Herrn Jesus Christus der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat, zu einer lebendigen Hoffnung, durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten

Psalm 27

Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist meines Lebens Schutz, vor wem sollte mir grauen? ... Ich glaube aber doch, dass ich sehen werde die Güte des Herrn im Lande der Lebendigen

Johannes 20,24-29

Thomas aber, der Zwilling genannt wird, einer der zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Da sagten die anderen Jünger zu ihm, wir haben den Herrn gesehen. Er aber sprach zu ihnen wenn ich nicht in seinen Händen die Nägel male sehe und meinen Finger in die Nägel male lege und meine Hand in seine Seite lege kann ich es nicht glauben... Thomas antwortete und sprach zu ihm, mein Herr und mein Gott

Markus 2,13-17

Und er ging wieder hinaus an den See und alles Volk kam zu ihm und er lehrte sie. Und als er vorüberging sah er Levi den Sohn des Alpheus am Zoll sitzen und sprach zu ihm folge mir nach. Und er stand auf und folgte ihm... Als das Jesus hörte, sprach er zu ihnen, die Starken bedürfen keines Arztes, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen und nicht die Gerechten

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Eigene unbewältigte Vergangenheit erkennen: Erkennen Sie Ihren 'Seelenlevi' - jene Teile Ihrer Vergangenheit, die Sie verurteilen und verstecken wollen, statt sie Jesus zu bringen.
  • 2 Jesus als Quelle der Liebe suchen: Verstehen Sie, dass echte Liebe nicht aus uns selbst kommt, sondern ein Geschenk Gottes ist. Verbinden Sie sich mit Jesus, um diese Liebe zu empfangen.
  • 3 Vergebung annehmen statt Selbstrechtfertigung: Hören Sie auf, sich selbst zu rechtfertigen oder Ihre Schuld zu verharmlosen. Kommen Sie zu Jesus wie zum Arzt und lassen Sie sich von Ihm heilen und vergeben.
  • 4 Anderen mit der Liebe Jesu begegnen: Lernen Sie von Jesus, Menschen nicht zu verurteilen und zu beseitigen, sondern ihnen mit heilender Liebe zu begegnen, wie Er es mit Levi tat.

Impulse aus der Woche ab 6. April

  1. Tag 1 von 7 · 6. April Wie die neugeborenen Kinder

    Der Sonntag Quasimodo Geniti trägt einen besonderen Namen: 'Wie die neugeborenen Kinder'. In der frühen Kirche war dies der Tag der Taufe, an dem die Täuflinge in weißen Gewändern erschienen – ein Zeichen ihrer Reinheit und ihres neuen Lebens in Christus. Der Apostel Petrus schreibt: 'Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.' Diese Wiedergeburt ist keine menschliche Leistung, sondern Gottes Geschenk. Wir dürfen heute als Gottes Kinder vor ihm stehen – sauber und rein wie neugeborene Babys. Nicht durch unsere Anstrengung, sondern durch Christi Auferstehung. Diese lebendige Hoffnung verändert jeden Tag unseres Lebens und gibt uns eine Zukunft, die über den Tod hinausreicht.

    1 Petrus 1,3

    Gebet

    Danke Gott für die Wiedergeburt durch Christus und bitte ihn, dir zu helfen, heute als sein geliebtes Kind zu leben.

    Zum Nachdenken

    In welchen Bereichen meines Lebens fällt es mir schwer zu glauben, dass Gott mich wirklich als sein geliebtes Kind ansieht?

  2. Tag 2 von 7 · 7. April Der Levi in uns allen

    Levi saß am Zoll – ein verachteter Mann, der sein eigenes Volk im Auftrag der Besatzungsmacht ausbeutete. Sein Name war ein Schandfleck, ein Inbegriff dessen, 'was nicht sein darf'. Jeder wollte ihn lieber versteckt halten. Doch Pastor Latzel zeigt uns: Jeder von uns hat einen 'Seelenlevi' – Teile unserer Vergangenheit, die wir verdrängen und verurteilen. Vielleicht sind es alte Fehler, Schuld oder Scham, die wir mit einem 'moralischen Todesurteil' belegen, doch die dadurch nicht sterben. Ganze Völker haben ihre 'Levis' – verdrängte Geschichte, unbewältigte Vergangenheit. Wir versuchen, durch Normenwandel oder Verharmlosung damit umzugehen. Doch Jesus zeigt einen anderen Weg: Er geht zu Levi hin, sieht seine Not und bietet nicht Verharmlosung, sondern Heilung an. Die Normen bleiben bestehen, aber Jesus sieht das Herz, das dringend Hilfe braucht.

    Markus 2,13-14

    Gebet

    Bitte Jesus, dir zu helfen, die verborgenen Teile deines Lebens in sein Licht zu bringen und seine Heilung zu empfangen.

    Zum Nachdenken

    Welchen 'Levi' in meinem Leben versuche ich zu verstecken oder zu verdrängen, anstatt ihn Jesus zu bringen?

  3. Tag 3 von 7 · 8. April Liebe hat einen Namen

    Viele reden von Liebe wie von einem abstrakten Ideal oder einem Gefühl. Doch die Bibel bezeugt: 'Das Wort wurde Fleisch'. Liebe ist keine Idee – sie ist eine Person. Ihr Name ist Jesus. Weil wir nicht zur Liebe kommen können, kommt die Liebe in Jesus zu uns. Seit Golgatha ist klar, was Liebe wirklich bedeutet: nicht nur ein Gefühl, sondern Hingabe, Opfer, ganz für den anderen da sein. Jesus hatte nie dienstfrei – er hatte immer einen Blick für die Menschen, die ihn brauchten. Heute wissen viele mehr über Sex als über Liebe. Wir können uns lange sagen 'Diese Welt braucht mehr Liebe', doch das ist wie ein Schild am Krankenhaus: 'Hauptsache gesund'. Von Natur aus sind wir Liebeskrüppel. Aber Jesus ist nicht nur Vorbild der Liebe – er ist auch ihre Quelle. Bei ihm können wir Liebe empfangen, die unser Herz von innen verändert.

    Johannes 1,14

    Gebet

    Bitte Jesus, die Quelle der Liebe zu sein in deinem Leben und dein Herz von innen zu verändern.

    Zum Nachdenken

    Wo versuche ich, aus eigener Kraft liebevoll zu sein, anstatt Liebe von Jesus zu empfangen?

  4. Tag 4 von 7 · 9. April Der Arzt der Kranken

    Jesus antwortet seinen Kritikern: 'Die Starken bedürfen keines Arztes, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen und nicht die Gerechten.' Die Pharisäer wollten Levi beseitigen – Jesus wollte ihn heilen. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Viele Menschen spüren, dass mit ihnen etwas nicht stimmt, doch sie gehen nicht zum Arzt – aus Angst vor dem Befund. Genauso vermeiden sie Jesus, weil die Wahrheit über ihr Leben erschütternd sein könnte. Doch der geistliche Befund ist zwar erschütternd, aber heilsam, wenn wir uns diesem Arzt anvertrauen. Vergebung ist die größte Gabe, die Jesus bietet. Eine atheistische Autorin bekannte: 'Worum ich die Christen am meisten beneide, ist ihre Vergebung. Ich habe niemanden, der mir vergibt.' Wir aber haben jemanden – den lebendigen Gott, der auf sein Recht verzichtet und uns heilt.

    Markus 2,17

    Gebet

    Danke Jesus, dass er der Arzt für Kranke ist, und bitte ihn um Mut, dich ihm mit deinem ganzen Leben anzuvertrauen.

    Zum Nachdenken

    Was hält mich davon ab, mit meiner ganzen Not – auch der verborgenen – zu Jesus, dem Arzt, zu kommen?

  5. Tag 5 von 7 · 10. April Nicht beseitigen, sondern heilen

    Jesus saß im Haus des Levi und aß mit vielen Zöllnern und Sündern. Die Pharisäer waren empört – wie konnte er nur? Doch Jesus hat die Normen nicht aufgehoben. Er guckte ins Herz und sah die Not des Levi, der mit all seinem Geld einsam war. Ein Therapeut half einer Frau durch ein Gedankenspiel: Statt ihrer früheren sündigen Version von sich zu sagen 'Hinaus mit dir, du Schlampe!', lernte sie zu sagen: 'Komm herein, du verirrtes Ding.' Das ist nichts anderes, als dass Jesus Levi in seine Arme nahm. Keine Verharmlosung der Schuld, sondern der Weg, einem Menschen zu helfen, sein Übel zu erkennen und seine Sünde zu bekennen. Die Pharisäer brachten ein Todesurteil. Jesus brachte ein Lebensurteil. Sie sagten 'hinaus' – er sagte 'komm herein' und aß mit den Verlorenen. Und genau das heilt.

    Markus 2,15-16

    Gebet

    Bitte Jesus, dir seinen Blick für Menschen zu schenken – einen Blick, der heilen will statt zu verurteilen.

    Zum Nachdenken

    Wo neige ich dazu, andere (oder mich selbst) zu verurteilen, anstatt Heilung und Vergebung anzubieten?

  6. Tag 6 von 7 · 11. April Vom Zöllner zum Jünger

    Als Jesus vorüberging, sah er Levi am Zoll sitzen und sprach zu ihm: 'Folge mir nach.' Und er stand auf und folgte ihm. Levi – auch Matthäus genannt – wurde einer der zwölf Jünger und schrieb das erste Evangelium. Diese Verwandlung geschah nicht durch gute Vorsätze. 'Der Weg in die Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert', sagt ein zynisches Sprichwort. Levi hatte es nicht hingekriegt, sich selbst zu ändern. Er brauchte Jesus. Und Jesus kam. Das macht deutlich: Unser Verhalten zu ändern wäre nur Kosmetik. Unser Herz muss verändert werden. In unser Herz muss Jesus hinein. Dann dringt die Liebe von innen nach außen. Dann verändert sich auch das Verhalten. Dann finden wir auch unsere 'Levis', zu denen wir gehen können. Levi wurde zum lebendigen Beispiel dafür, was Jesu Liebe bewirkt.

    Matthäus 9,9

    Gebet

    Bitte Jesus, nicht nur dein Vorbild zu sein, sondern in dein Herz einzuziehen und dich von innen zu verwandeln.

    Zum Nachdenken

    Wo verlasse ich mich noch auf eigene Kraft zur Veränderung, statt Jesus in mein Herz einzuladen?

  7. Tag 7 von 7 · 12. April Die Brücke der Liebe

    Die Feuerwehr braucht zehn Minuten zum Einsatzort. Wie lange braucht Gott? Er ist schon da. Er kennt alle deine Zweifel, Bedenken und deine Not. Jesus versteht dich – er weiß, wie es in dir aussieht. Gottes Liebe ist keine Brücke, die wir zu ihm bauen müssen (das wäre unmöglich), sondern eine Brücke, die er zu uns baut. Vergebung ist Rechtsverzicht – Gott verzichtet auf sein Recht. Stell dir nur einen Augenblick vor, wie die Welt aussähe, wenn Gott nicht verzichten würde, sondern sein Recht einfordern würde. Doch er vergibt. Er kommt zu uns mit seiner Liebe. Nicht in homöopathischen Dosierungen, nicht verschämt oder verklemmt, sondern klar und deutlich. Auf deine Frage 'Was macht das mit mir?' antwortet Jesus mit derselben Liebe, die er Levi zeigte: Du bist willkommen. Komm herein. Lass dich heilen. Beginne neu.

    1 Johannes 4,19

    Gebet

    Danke Gott, dass er die Brücke zu dir gebaut hat, und bitte ihn, diese Liebe durch dich zu anderen fließen zu lassen.

    Zum Nachdenken

    Wie kann ich diese Woche einem Menschen die Brücke von Gottes Liebe zeigen, so wie Jesus es bei Levi tat?