ICF Wien
ICF Wien ist eine Freikirche auf biblischer Grundlage, Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus.
Täglicher Impuls Tag 5 von 7 Alles Große beginnt klein
Aus der Predigt „Die gute Kirche - gibt es sie? | René Schubert | ICF Wien“ vom 23. Oktober
Alles, was groß wird, fängt irgendwann mal klein an. Das ICF Wien hat klein angefangen. Die Kirchengründung in Valencia, Spanien, hat mit nur zwölf Menschen begonnen - und drei davon haben an diesem Abend Jesus kennengelernt. Heute sind sie bereits gewachsen, und vier neue Gläubige sind dabei.
Ein Haus wird gebaut, indem man einen Stein nach dem anderen setzt. Die erste Kirche in Jerusalem hat auch klein angefangen und ist täglich gewachsen, weil Gott selbst die Menschen hinzugefügt hat. Eine gesunde Kirche wächst, weil Gott möchte, dass der Himmel voll ist und niemand in die Hölle geht.
Vielleicht hast auch du einen Traum in deinem Herzen. Vielleicht möchte Gott durch dich etwas Neues beginnen - in deiner Stadt, deinem Umfeld, deiner Familie. Der Traum Gottes für dein Leben ist größer als dein eigener Traum. Fang einfach an - mit einem kleinen Schritt.
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Alles, was groß wird, fängt irgendwann mal klein an. Das ICF Wien hat klein angefangen. Die Kirchengründung in Valencia, Spanien, hat mit nur zwölf Menschen begonnen - und drei davon haben an diesem Abend Jesus kennengelernt. Heute sind sie bereits gewachsen, und vier neue Gläubige sind dabei. Ein Haus wird gebaut, indem man einen Stein nach dem anderen setzt. Die erste Kirche in Jerusalem hat auch klein angefangen und ist täglich gewachsen, weil Gott selbst die Menschen hinzugefügt hat. Eine gesunde Kirche wächst, weil Gott möchte, dass der Himmel voll ist und niemand in die Hölle geht. Vielleicht hast auch du einen Traum in deinem Herzen. Vielleicht möchte Gott durch dich etwas Neues beginnen - in deiner Stadt, deinem Umfeld, deiner Familie. Der Traum Gottes für dein Leben ist größer als dein eigener Traum. Fang einfach an - mit einem kleinen Schritt.
Alles, was groß wird, fängt irgendwann mal klein an. Das ICF Wien hat klein angefangen. Die Kirchengründung in Valencia, Spanien, hat mit nur zwölf Menschen begonnen - und drei davon haben an diesem Abend Jesus kennengelernt. Heute sind sie bereits gewachsen, und vier neue Gläubige sind dabei. Ein Haus wird gebaut, indem man einen Stein nach dem anderen setzt. Die erste Kirche in Jerusalem hat auch klein angefangen und ist täglich gewachsen, weil Gott selbst die Menschen hinzugefügt hat. Eine gesunde Kirche wächst, weil Gott möchte, dass der Himmel voll ist und niemand in die Hölle geht. Vielleicht hast auch du einen Traum in deinem Herzen. Vielleicht möchte Gott durch dich etwas Neues beginnen - in deiner Stadt, deinem Umfeld, deiner Familie. Der Traum Gottes für dein Leben ist größer als dein eigener Traum. Fang einfach an - mit einem kleinen Schritt.
Gott, zeige mir deinen Traum für mein Leben und gib mir Mut, den ersten Schritt zu gehen.
Welchen kleinen Schritt möchte Gott, dass ich heute gehe, um Teil seines großen Plans zu sein?
Aufnahme vom 30. August 2026
Predigt Was ist der Schlüssel zu echter Veränderung? | Ilana Schubert | ICF Wien
Sonntag, 30. August 2026 Epheser 5,1-14 Kernaussage Jesus verändert uns von innen heraus durch den Heiligen Geist, und diese innere Veränderung wird schrittweise im äußeren Leben sichtbar - in der Art wie wir lieben, entscheiden, unsere Zeit nutzen, womit wir uns erfüllen und wie wir Beziehungen leben. Es ist ein Prozess der Heiligung, bei dem Gottes Licht in uns Frucht hervorbringt.
Eine tiefgehende Predigt über Epheser Kapitel 5, die sich mit echter innerer Veränderung durch den Heiligen Geist beschäftigt. Ilana Schubert untersucht, wie Jesus nicht nur unser Inneres verändert, sondern diese Veränderung auch im äußeren Leben sichtbar wird. Anhand einer Tasse als Illustration zeigt sie, dass wenn sich das Innere durch das Feuer des Heiligen Geistes verändert, dies auch nach außen erkennbar wird - ein Prozess, der Zeit braucht.
Die Predigt behandelt fünf Hauptbereiche der Veränderung: wie wir Menschen lieben (nicht benutzen), wie wir Entscheidungen treffen und Prioritäten setzen, wie wir unsere Zeit nutzen, womit wir uns innerlich erfüllen, und wie wir Beziehungen leben. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Thema Ehe und gegenseitiger Unterordnung im biblischen Kontext. Die Botschaft betont, dass echte Veränderung nicht durch Selbstdisziplin, sondern durch das Wirken des Heiligen Geistes geschieht, wenn wir ihm Raum geben. Weiterlesen
Was ist der Schlüssel zu echter Veränderung? | Ilana Schubert | ICF Wien
Jesus verändert uns von innen heraus durch den Heiligen Geist, und diese innere Veränderung wird schrittweise im äußeren Leben sichtbar - in der Art wie wir lieben, entscheiden, unsere Zeit nutzen, womit wir uns erfüllen und wie wir Beziehungen leben. Es ist ein Prozess der Heiligung, bei dem Gottes Licht in uns Frucht hervorbringt.
Hauptthemen (6)
1. Identität, Berufung und Transformation (Zusammenfassung Epheser 1-4)
- • Identität: Wem gehören wir? (Epheser 1)
- • Berufung: Welchen Zweck haben wir? (Epheser 2)
- • Vollmacht und Ausstattung: Was wirkt in uns? (Epheser 3)
- • Lifestyle: Wo gehören wir hin und wie leben wir in unserer neuen Identität? (Epheser 4)
2. Wie Jesus unsere Art zu lieben verändert
- • Wir sind zuerst geliebte Kinder Gottes, deshalb können wir lieben
- • Liebe ist nicht nur ein Gefühl, sondern eine Entscheidung
- • Liebe fragt 'Was kann ich geben?' nicht 'Was kann ich nehmen?'
- • Unzucht, Unreinheit und Habgier bedeuten Menschen für eigene Bedürfnisse zu benutzen statt zu lieben
- • Frauen haben Verantwortung in ihrer Kleidung aus Respekt und Reinheit
3. Wie Jesus unsere Entscheidungen und Prioritäten verändert
- • Gottes Licht in uns macht sichtbar, was vorher dunkel war
- • Wir sollen herausfinden, was Gott Freude macht, nicht nur was uns gefällt
- • Das Licht bringt Frucht hervor: Güte (wie wir Menschen behandeln), Gerechtigkeit (was vor Gott richtig ist), Wahrheit (Ehrlichkeit und Authentizität)
- • Die Frage ist nicht 'Darf ich das als Christ?' sondern 'Was gefällt Gott?'
- • Das Licht macht auch sichtbar, was noch Veränderung braucht
4. Wie Jesus unseren Umgang mit Zeit verändert
- • Wir sollen jede Gelegenheit nutzen, Gutes zu tun
- • Zeit kann man nicht zurückholen, im Gegensatz zu Geld
- • Die Frage ist nicht ob wir unser Leben verbringen, sondern wofür
- • Gottes Wille soll unsere Prioritäten bestimmen, nicht Selbstoptimierung
- • Wir sollen sorgfältig darauf achten, wofür unser Leben draufgeht
5. Was uns erfüllt und ein geisterfülltes Leben
- • Mit dem, was wir uns füllen, verändert sich unsere Persönlichkeit und unser Verhalten
- • Wir sollen uns nicht mit Wein berauschen, sondern vom Heiligen Geist erfüllen lassen
- • Zeichen eines geisterfüllten Lebens: Worship (Anbetung), Dankbarkeit, Gemeinschaft (kein Solo-Christentum), Demut (Unterordnung unter Gott und andere)
- • Die Menge macht das Gift - ein Glas Wein ist erlaubt, Berauschung nicht
- • Was uns erfüllt, bringt Frucht hervor - gute oder schlechte
6. Wie Jesus unsere Beziehungen verändert - Unterordnung und Ehe
- • Wir sollen uns einander aus Achtung vor Christus unterordnen
- • Unterordnung kommt von Ordnung - Gott gibt Ordnungen für Familie, Kirche und Beziehungen
- • Unterordnung bedeutet nicht Minderwertigkeit, sondern dass nicht immer mein Ego im Zentrum steht
- • Frauen sollen sich ihren Männern unterordnen, Männer sollen ihre Frauen lieben wie Christus die Gemeinde liebte (sein Leben hingab)
- • Beide Seiten müssen im Kontext gesehen werden
- • In der Familie sind die Eltern der Chef, nicht das Kind
- • Ich muss nicht immer gewinnen, damit die Beziehung gewinnt
- • Jesus dreht die Perspektive: Wie kann ich lieben, dienen und anderen helfen aufzublühen?
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Folgt in allem Gottes Beispiel, denn ihr seid seine geliebten Kinder. Euer Leben soll von Liebe geprägt sein, wie auch Christus uns geliebt hat. Denn er hat sich selbst als Gabe und Opfer für unsere Sünden gegeben. Und Gott hatte Gefallen an diesem Opfer, das wie ein wohlriechender Duft zu ihm aufstieg. Weil ihr Gott gehört, soll es keine Unzucht, Unreinheit oder Habgier unter euch geben. Genauso unpassend für euch ist schmutziges, dummes und anzügliches Gerede. Vielmehr sollt ihr Gott danken. Ihr könnt sicher sein, dass kein unzüchtiger, unreiner oder habgieriger Mensch je das Reich, das Christus und Gott gehört, miterben wird. Denn ein Habgieriger ist nur ein Götzendiener, der weltliche Dinge anbetet. Lasst euch nicht von leeren Worten verführen. Der Zorn Gottes wird alle treffen, die ihm ungehorsam sind. Gebt euch also nicht mit ihnen ab. Auch wenn es früher in euch finster war, seid ihr jetzt vom Licht des Herrn erfüllt. Deshalb lebt nun auch als Kinder des Lichts. Denn dieses Licht in euch bringt lauter Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit hervor. Findet heraus, was dem Herrn Freude macht. Beteiligt euch nicht an den nutzlosen Taten der Finsternis, sondern deckt sie vielmehr auf. Es ist beschämend, auch nur davon zu reden, was gottlose Menschen im Verborgenen treiben. Doch wenn das Licht darauf fällt, wird alles sichtbar werden. Was aber sichtbar wird, wird nun auch Licht. Deshalb heißt es, wach auf, du Schläfer, steh von den Toten auf, dann wird Christus dir aufleuchten.
Achtet sorgfältig darauf, wie ihr lebt. Handelt nicht unklug, sondern bemüht euch, weise zu sein. Nutzt jede Gelegenheit, in diesen üblen Zeiten Gutes zu tun. Handelt nicht gedankenlos, sondern versucht zu begreifen, was der Herr von euch will. Betrinkt euch nicht mit Wein, sonst ruiniert ihr damit euer Leben. Lasst euch stattdessen vom heiligen Geist erfüllen. Singt miteinander Psalmen und Lobgesänge und geistliche Lieder. Und in euren Herzen wird Musik sein zum Lob Gottes. Und dankt Gott, dem Vater, zu jeder Zeit für alles im Namen unseres Herrn Jesus Christus.
Ordnet euch aus Achtung vor Christus bereitwillig einander unter. Ihr Ehefrauen sollt euch euren Männern unterordnen, so wie ihr euch dem Herrn unterordnet. Denn der Mann ist das Haupt seiner Frau, wie Christus das Haupt seines Leibes, der Gemeinde ist, für die er sein Leben gab, um sie zu retten. So wie die Gemeinde sich Christus unterordnet, sollt ihr Ehefrauen euch auch euren Männern in allem unterordnen. Und ihr Ehemänner liebt eure Frauen mit derselben Liebe, mit der auch Christus die Gemeinde geliebt hat. Er gab sein Leben für sie, damit sie befreit von Schuld ganz ihm gehört, reingewaschen durch die Taufe und Gottes Wort. Er tat dies, um sie als herrliche Gemeinde vor sich hinzustellen, ohne Flecken und Runzeln oder dergleichen, sondern heilig und makellos. Genauso müssen auch die Ehemänner ihre Frauen lieben, wie sie ihren eigenen Körper lieben. Denn ein Mann liebt auch sich selbst, wenn er seine Frau liebt. Niemand hasst doch seinen eigenen Körper, sondern sorgt liebevoll für ihn, wie auch Christus für seinen Leib, also für die Gemeinde, sorgt. Und wir gehören zu seinem Leib. In der Schrift heißt es, deshalb wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die beiden werden zu einer Einheit. Das ist ein großes Geheimnis, aber ich deute es als ein Bild für die Einheit von Christus und der Gemeinde. Deshalb sage ich noch einmal, dass jeder Ehemann seine Frau so lieben soll, wie er sich selbst liebt und dass die Ehefrau ihren Mann achten und respektieren soll.
Weitere Referenzen
- → Epheser 1
- → Epheser 2
- → Epheser 3
- → Epheser 4
Praktische Anwendung (7)
- 1 Entscheide dich, Menschen zu lieben statt sie zu benutzen: Überprüfe dein Leben: Lerne ich wirklich Menschen zu lieben oder benutze ich sie für meine eigenen Bedürfnisse? Liebe ist eine Entscheidung, nicht nur ein Gefühl.
- 2 Kleide dich mit Verantwortung und Respekt: Besonders für Frauen: Überdenke deine Kleidungswahl. Frage dich, was deine Haltung ist und was du bewirken möchtest. Kleide dich aus Respekt vor anderen und um nicht vom Wesentlichen abzulenken.
- 3 Finde heraus, was Gott Freude macht: Statt nur zu fragen 'Darf ich das als Christ?', frage 'Was gefällt Gott?'. Lass deine Entscheidungen und Prioritäten von Gottes Willen bestimmen, nicht von Selbstoptimierung.
- 4 Nutze deine Zeit bewusst für Gutes: Überprüfe, wofür deine Zeit draufgeht. Zeit kann man nicht zurückholen. Nutze jede Gelegenheit, Gutes zu tun. Die Frage ist nicht ob du dein Leben verbringst, sondern wofür.
- 5 Lebe ein geisterfülltes Leben: Kultiviere Worship (Anbetung im Alltag), Dankbarkeit, Gemeinschaft mit anderen Gläubigen und eine demütige Haltung. Es gibt kein Solo-Christentum - wir brauchen einander.
- 6 Ordne dich in Beziehungen liebevoll unter: Ich muss nicht immer gewinnen, damit die Beziehung gewinnt. Nimm dein Ego aus dem Zentrum. In der Ehe: Männer liebt eure Frauen wie Christus die Gemeinde liebte; Frauen ordnet euch euren Männern unter - beide im gegenseitigen Respekt.
- 7 Gib dem Heiligen Geist Raum zur Veränderung: Versuche nicht, Veränderung durch eigene Disziplin zu erzwingen. Bete und gib dem Heiligen Geist Raum, dich von innen heraus zu verändern. Es ist ein Prozess, bei dem Jesus wirkt.
Impulse aus der Woche ab 31. August
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Tag 1 von 7 · 31. August Von innen nach außen verändert
Echte Veränderung beginnt im Inneren. Wie bei einer Tasse, die durch das Feuer erhitzt wird und diese Veränderung nach außen zeigt, so wirkt der Heilige Geist in uns. Paulus schreibt: 'Folgt in allem Gottes Beispiel, denn ihr seid seine geliebten Kinder. Euer Leben soll von Liebe geprägt sein.' Diese Verwandlung geschieht nicht durch Selbstdisziplin oder eiserne Willenskraft. Es ist das Feuer des Heiligen Geistes, das uns von innen heraus verändert. Aber dieser Prozess braucht Zeit – wir sind nicht sofort perfekt, wenn wir gläubig werden. Gott arbeitet Schritt für Schritt an uns, und mit jedem Schritt wird seine Gegenwart in unserem Leben sichtbarer. Was sich in unserem Herzen verändert, wird früher oder später auch in unserem Verhalten, unseren Entscheidungen und unseren Beziehungen erkennbar. Die Frage ist: Geben wir dem Heiligen Geist Raum zu wirken?
Epheser 5,1-2
GebetBitte Jesus, dir die Bereiche zu zeigen, wo du Veränderung brauchst, und gib dem Heiligen Geist bewusst Raum, in dir zu wirken.
Zum NachdenkenIn welchem Bereich deines Lebens wünschst du dir, dass der Heilige Geist seine verwandelnde Kraft zeigt?
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Tag 2 von 7 · 1. September Lieben statt benutzen
Jesus verändert die Art und Weise, wie wir Menschen lieben. Liebe ist nicht nur ein Gefühl, sondern eine bewusste Entscheidung. Wir lieben, weil wir zuerst von Gott geliebt wurden – als seine geliebten Kinder können wir seinem Beispiel folgen. Der Unterschied ist radikal: Liebe fragt 'Was kann ich geben?', nicht 'Was kann ich nehmen?' Wenn Paulus über Unzucht, Unreinheit und Habgier spricht, geht es genau darum – diese Dinge kommen aus einer Begierde, Menschen für eigene Bedürfnisse zu benutzen statt sie wirklich zu lieben. Echte Liebe ist dienend. Jesus hat sich nicht danach gefühlt, ans Kreuz zu gehen, aber er hat sich entschieden, uns zu lieben. Manchmal gibt es Menschen, die uns triggern, die schwer zu lieben sind. Aber wir können lernen, Menschen so zu sehen und anzunehmen, wie sie sind – nicht wie wir sie haben wollen.
Epheser 5,1-2
GebetBitte Gott, dir zu helfen, Menschen so zu lieben, wie er sie liebt – bedingungslos und selbstlos.
Zum NachdenkenGibt es Menschen in deinem Leben, die du eher für deine Bedürfnisse benutzt, statt sie wirklich zu lieben?
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Tag 3 von 7 · 2. September Entscheidungen im Licht treffen
Als Jesus in unser Leben kam, war es, als hätte jemand das Licht angemacht: 'Auch wenn es früher in euch finster war, seid ihr jetzt vom Licht des Herrn erfüllt. Deshalb lebt nun auch als Kinder des Lichts.' Dieses Licht verändert unseren Fokus. Die entscheidende Frage ist nicht mehr 'Was macht mir Freude?' oder 'Darf ich das als Christ?', sondern 'Was gefällt Gott?' Das Licht bringt konkrete Frucht hervor: Güte zeigt sich darin, wie wir Menschen behandeln. Gerechtigkeit bedeutet, das zu tun, was vor Gott richtig ist. Wahrheit heißt, ehrlich und authentisch zu leben. Das Gute am Licht ist: Es macht auch sichtbar, was noch verändert werden muss. Nach jedem Zornausbruch, nach jeder ungeduldigen Reaktion sehen wir klarer, wo wir wirklich stehen. Das kann unbequem sein, ist aber der Weg zur echten Veränderung.
Epheser 5,8-10
GebetDanke Jesus für sein Licht in deinem Leben und bitte ihn, dir zu zeigen, was ihm Freude macht.
Zum NachdenkenWelche Entscheidungen in deinem Leben triffst du nach dem Maßstab 'Was gefällt Gott?' anstatt 'Was will ich?'
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Tag 4 von 7 · 3. September Zeit mit Sinn füllen
Zeit ist das einzige, was wir nicht zurückholen können. Geld kann man wieder verdienen, aber verlorene Zeit ist für immer weg. Paulus fordert uns auf: 'Nutzt jede Gelegenheit, in diesen üblen Zeiten Gutes zu tun.' Die Frage ist nicht, ob du dein Leben verbringst, sondern wofür. Wie viel Gutes tust du wirklich – nicht nur für dich selbst, sondern für andere? Es geht nicht darum, unserem Leben mehr Tage zu geben, sondern unseren Tagen mehr Leben. Ein Leben ohne Sinn, ohne positive Auswirkungen, ist verschwendetes Leben, egal wie lange es dauert. Gottes Wille soll unsere Prioritäten bestimmen, nicht unsere Selbstoptimierung. Wenn du dein Leben screenst: Wofür geht deine Zeit drauf? Nutzt du die Gelegenheiten, Gutes zu tun? Jesus verändert, wie wir unsere begrenzte Zeit einsetzen – für das, was wirklich zählt.
Epheser 5,15-17
GebetBitte Gott, dir zu helfen, deine Zeit weise zu nutzen und jede Gelegenheit zu ergreifen, Gutes zu tun.
Zum NachdenkenWenn du deine letzte Woche anschaust: Wofür ging deine Zeit wirklich drauf?
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Tag 5 von 7 · 4. September Womit füllst du dich?
'Betrinkt euch nicht mit Wein, sonst ruiniert ihr damit euer Leben. Lasst euch stattdessen vom heiligen Geist erfüllen.' Paulus macht einen radikalen Vergleich: Was uns erfüllt, verändert unsere Persönlichkeit und unser Verhalten – zum Guten oder zum Schlechten. Jeder von uns füllt sich mit etwas. Die Frage ist: womit? Ein Betrunkener zeigt deutlich, wie das, was er zu sich genommen hat, sein Verhalten verändert. Genauso ist es mit allem, womit wir uns füllen – Medien, Gedanken, Beziehungen, Aktivitäten. Ein geisterfülltes Leben zeigt sich in vier Dingen: Worship – du richtest deinen Blick auf Gott. Dankbarkeit – deine innere Haltung verändert sich. Gemeinschaft – du lebst mit anderen Gläubigen zusammen. Demut – du ordnest dich Gott und anderen unter. Die Erfüllung bringt die Frucht, und diese Frucht soll gut sein.
Epheser 5,18-20
GebetBitte den Heiligen Geist, dich mehr und mehr zu erfüllen und alles andere in den Hintergrund treten zu lassen.
Zum NachdenkenWelche Dinge prägen und füllen dein Leben und haben viel Raum – und welche Frucht bringen sie?
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Tag 6 von 7 · 5. September Einander unterordnen
Unterordnung – ein Wort, das viele Missverständnisse auslöst. Aber es kommt vom Wort 'Ordnung'. Wie eine Familie Ordnung braucht, damit nicht Chaos ausbricht, so brauchen auch unsere Beziehungen eine gesunde Ordnung. Paulus beginnt mit: 'Ordnet euch einander unter, aus Achtung vor Christus.' Einander – das bedeutet gegenseitig. Es nimmt mich aus dem Zentrum und sagt: Mein Ego muss nicht immer den ganzen Raum einnehmen. Es muss nicht immer so laufen, wie ich das gerne hätte. Unterordnung bedeutet nicht, dass ich weniger wert bin oder dass meine Meinung nicht zählt. Es bedeutet: Ich muss nicht gewinnen – ich will, dass unsere Beziehung gewinnt. So viele Ehen zerbrechen, so viele Konflikte entstehen, weil jeder sein Ego durchsetzen will. Aber wenn wir lernen, uns liebevoll einander unterzuordnen, gewinnen unsere Beziehungen an Tiefe und Frieden.
Epheser 5,21-25
GebetBitte Jesus, dir zu helfen, in deinen Beziehungen nicht immer gewinnen zu müssen, damit die Beziehung gewinnen kann.
Zum NachdenkenIn welchen Beziehungen steht dir dein Ego im Weg, dich liebevoll unterzuordnen?
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Tag 7 von 7 · 6. September Der Weg nach vorne
Jesus dreht die Perspektive: Nicht 'Wie kann der andere mir helfen aufzublühen?', sondern 'Wie kann ich lieben, dienen und dem anderen helfen aufzublühen?' Das gilt besonders in der Ehe, aber auch in allen anderen Beziehungen. Der Standard für Ehemänner ist radikal: Liebe deine Frau, wie Christus die Gemeinde geliebt hat – er gab sein Leben hin. Und für Frauen: Ordne dich deinem Mann unter – wenn du weißt, dass er versucht, dich so zu lieben wie Christus und sich selbst Gott unterordnet, wird es leichter. Aber niemand ist perfekt, und genau da beginnt der Weg. Veränderung geschieht Schritt für Schritt. Mal kommt wieder unser Ego durch, dann müssen wir uns entschuldigen. Aber wenn wir immer wieder versuchen, uns liebevoll einander unterzuordnen, ist der Gewinn unbezahlbar. Jesus wird in unseren Beziehungen sichtbar – und das ist das Ziel.
Epheser 5,25-27
GebetGib Jesus die Erlaubnis, deine Beziehungen weiter zu verwandeln, damit er darin sichtbar wird.
Zum NachdenkenWie würden deine Beziehungen aussehen, wenn du konsequent fragst: 'Wie kann ich lieben und dienen?'