Gemeinde Gottes in Pforzheim
“Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.” (Bibel) Eine wundervolle Einladung! Meine Schuld, meine Sorgen und die Angst vor der Zukunft, die Last soll ich Ihm bringen, Er will sie mir abnehmen! Es ist Jesus, der Sohn Gottes, der uns diese Einladung gibt! Eigentlich unglaublich, denn Er ist heilig, vollkommen gut und der absolute Gegensatz zur Sünde. Die Verbindung zu Gott wurde von Seiten der Menschheit zerstört und unsere Sünde trennt uns von Ihm. Aus eigener Anstrengung können wir nicht zu Gott kommen. Aber Gott fand einen Weg, um die Verbindung wieder herzustellen: “Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.” (Bibel) Damit ist nun der Weg zu Gott frei! Wir dürfen jetzt unsere Sünden im Gebet zu Jesus bringen. Jeder, der zu Jesus kommt, darf nun seinen Frieden, seine Liebe im Herzen haben.
Täglicher Impuls Tag 3 von 7 Versöhnung durch das Kreuz
Aus der Predigt „Jesus - unser sündloser Retter“ vom 25. Oktober
Das Ziel des Opfers Jesu war Versöhnung. 'Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst und rechnete ihnen ihre Übertretungen nicht an' (2. Korinther 5,19). Versöhnung bedeutet die Wiederherstellung einer zerbrochenen Beziehung. Unsere Sünde hat uns von Gott getrennt, aber Jesus hat diese Feindschaft weggenommen und die Verbindung zum Vater wiederhergestellt.
Gottes Gerechtigkeit und Heiligkeit erlauben es nicht, Sünde einfach zu ignorieren oder unter den Teppich zu kehren. Es musste eine Wiedergutmachung geschehen. Durch Jesus können wir nun mit Gott versöhnt werden, indem er uns unsere Übertretungen nicht mehr anrechnet. Das ist keine automatische Allversöhnung - Paulus ruft uns zu: 'Lasst euch versöhnen mit Gott!' Es ist ein persönlicher Aufruf: Lass dich versöhnen. Nimm das Angebot der Vergebung in Anspruch. Leg deine Sünde von deinen Schultern ab und bring sie zum Kreuz.
Weiterlesen
"
Das Ziel des Opfers Jesu war Versöhnung. 'Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst und rechnete ihnen ihre Übertretungen nicht an' (2. Korinther 5,19). Versöhnung bedeutet die Wiederherstellung einer zerbrochenen Beziehung. Unsere Sünde hat uns von Gott getrennt, aber Jesus hat diese Feindschaft weggenommen und die Verbindung zum Vater wiederhergestellt. Gottes Gerechtigkeit und Heiligkeit erlauben es nicht, Sünde einfach zu ignorieren oder unter den Teppich zu kehren. Es musste eine Wiedergutmachung geschehen. Durch Jesus können wir nun mit Gott versöhnt werden, indem er uns unsere Übertretungen nicht mehr anrechnet. Das ist keine automatische Allversöhnung - Paulus ruft uns zu: 'Lasst euch versöhnen mit Gott!' Es ist ein persönlicher Aufruf: Lass dich versöhnen. Nimm das Angebot der Vergebung in Anspruch. Leg deine Sünde von deinen Schultern ab und bring sie zum Kreuz.
Das Ziel des Opfers Jesu war Versöhnung. 'Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst und rechnete ihnen ihre Übertretungen nicht an' (2. Korinther 5,19). Versöhnung bedeutet die Wiederherstellung einer zerbrochenen Beziehung. Unsere Sünde hat uns von Gott getrennt, aber Jesus hat diese Feindschaft weggenommen und die Verbindung zum Vater wiederhergestellt. Gottes Gerechtigkeit und Heiligkeit erlauben es nicht, Sünde einfach zu ignorieren oder unter den Teppich zu kehren. Es musste eine Wiedergutmachung geschehen. Durch Jesus können wir nun mit Gott versöhnt werden, indem er uns unsere Übertretungen nicht mehr anrechnet. Das ist keine automatische Allversöhnung - Paulus ruft uns zu: 'Lasst euch versöhnen mit Gott!' Es ist ein persönlicher Aufruf: Lass dich versöhnen. Nimm das Angebot der Vergebung in Anspruch. Leg deine Sünde von deinen Schultern ab und bring sie zum Kreuz.
Bitte Gott, dir zu helfen, alle Schuld bei ihm abzulegen und die Versöhnung im Glauben anzunehmen.
Hast du das persönliche Angebot der Versöhnung durch Jesus bereits angenommen?
Aufnahme vom 18. Oktober 2026
Predigt Wie steht es um deine Liebe... zu Jesus?
Sonntag, 18. Oktober 2026 Josua 24,15 Kernaussage Die zentrale Botschaft ist, dass eine harmonische christliche Ehe nur dann wirklich gelingen kann, wenn Gott an erster Stelle steht und beide Ehepartner ihre erste Liebe zu Jesus bewahren. Der gesellschaftliche Druck und materielle Wohlstand dürfen nicht dazu führen, dass die Anbetung Gottes und die persönliche Heiligung vernachlässigt werden. Die höchste Bestimmung für Ehepaare ist die Anbetung Gottes, und das Reich Gottes soll im Zentrum des Familienlebens stehen.
In diesem Ehe- und Familienseminar wird die zentrale Frage gestellt, wie es um die persönliche Liebe zu Jesus Christus steht. Der Redner betont, dass eine harmonische christliche Ehe nur dann wirklich funktionieren kann, wenn Gott an erster Stelle steht und nicht nur äußerliche religiöse Aktivitäten praktiziert werden. Anhand des Dreiecksmodells (Ehemann, Ehefrau und Christus als Spitze) wird verdeutlicht, dass je näher beide Partner Gott kommen, desto näher kommen sie auch einander.
Der Vortrag behandelt vier Hauptthemen: Die Anbetung Gottes als höchste Bestimmung des Ehepaares, Gott selbst als größtes Glück, persönliche Heiligung als schönstes Geschenk für den Ehepartner, und das Reich Gottes als sinnvollste Ausrichtung in der Ehe. Es wird vor der Gefahr gewarnt, dass Christen zwar aktiv sein können, aber dennoch die erste Liebe zu Gott verlieren können, wie es bei der Gemeinde in Ephesus der Fall war. Der Redner ruft dazu auf, sich von gesellschaftlichen Zwängen und materiellem Denken zu lösen und das Leben konsequent auf Gott und sein Reich auszurichten, wobei die Familie als Teil des Arbeitsfeldes im Reich Gottes verstanden wird. Weiterlesen
Wie steht es um deine Liebe... zu Jesus?
Die zentrale Botschaft ist, dass eine harmonische christliche Ehe nur dann wirklich gelingen kann, wenn Gott an erster Stelle steht und beide Ehepartner ihre erste Liebe zu Jesus bewahren. Der gesellschaftliche Druck und materielle Wohlstand dürfen nicht dazu führen, dass die Anbetung Gottes und die persönliche Heiligung vernachlässigt werden. Die höchste Bestimmung für Ehepaare ist die Anbetung Gottes, und das Reich Gottes soll im Zentrum des Familienlebens stehen.
Hauptthemen (4)
1. Die höchste Bestimmung für das Ehepaar ist die Anbetung Gottes
- • Anbetung bedeutet, sich vor Gott niederzubeugen und bereit zu sein, das Liebste hinzugeben, wie Abraham mit Isaak
- • Anbetung ist ein Lebensstil, bei dem das ganze Leben auf Gottes Willen ausgerichtet ist
- • Gott duldet keine anderen Götter neben sich - er ist ein eifernder Gott
- • Der Mensch betet immer etwas an - entweder Gott oder Götzen
- • Götzendienst ist nicht nur Bilderanbetung, sondern wenn wir Halt, Sicherheit und Freude nicht aus Gott beziehen
- • Auch Christen können die erste Liebe verlassen und andere Dinge in den Mittelpunkt stellen
2. Das größte Glück für jedes Ehepaar ist Gott selbst
- • David bekannte: 'Du bist mein Herr und mein ganzes Glück'
- • Wie die Leviten kein irdisches Erbteil hatten, so ist Gott unser wahres Erbteil
- • Kein Mensch, auch nicht der Ehepartner, kann uns vollends glücklich machen
- • Wahres Glück findet sich allein bei Gott, nicht in materiellen Dingen oder menschlichen Beziehungen
3. Das schönste Geschenk für den Ehepartner ist die persönliche Heiligung
- • Materielle Geschenke können niemals das größte Geschenk sein
- • Wenn beide Ehepartner sich Gott nähern, kommen sie einander näher (Triangel-Prinzip)
- • Persönliche Heiligung und der Kampf gegen Sünde sind wertvoller als äußere Gaben
- • Gottes Wille ist, dass wir Jesus ähnlicher werden - das ist der Prozess der Heiligung
4. Die sinnvollste Ausrichtung in der Ehe ist das Reich Gottes
- • 'Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes' (Matthäus 6,33) ist der fundamentale Grundsatz
- • Die Familie gehört zum Arbeitsfeld im Reich Gottes
- • Gefahr: Sich zu sehr in die täglichen Dinge des Lebens zu verstricken
- • Das Beispiel von Priscilla und Aquila zeigt aktiven gemeinsamen Dienst
- • Ehepaare sollen ihre Gaben und Fähigkeiten gemeinsam für das Reich Gottes einsetzen
- • Ein einfacherer Lebensstil kann helfen, das Reich Gottes an erste Stelle zu setzen
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Gefällt es euch aber nicht, dem Herrn zu dienen, dann erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt. Den Göttern, denen eure Väter jenseits des Stroms gedient haben, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen.
Nach diesen Geschichten versuchte Gott Abraham und sagte zu ihm, Abraham, er antwortete, hier bin ich. Und er sagte ihm, Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, Geh in das Land Moria und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berg, den ich dir sagen werde. Da stand Abraham früher Morgen auf, sattelte sein Esel, nahm zwei Knechte und seinen Sohn Isaak mit sich, spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging an den Ort, von dem ihm Gott gesagt hatte. Am dritten Tag hob Abraham seine Augen auf und sah die Städte von fern. Da sagte Abraham zu seinen Knechten, bleibt ihr hier mit dem Esel. Ich und der Junge wollen dorthin gehen und wenn wir angebetet haben, wollen wir wieder zu euch kommen.
Und Gott redete alle diese Worte und sprach, Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus Ägypten, aus dem Sklavenhaus geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Du sollst dir kein Bildnis oder irgendein Abbild machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf der Erde, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott.
Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken der Schöpfung haben die Menschen seit jeher seine ewige Macht und göttliche Majestät sehen und erfahren können. Sie haben also keine Entschuldigung. Denn obwohl sie schon immer von Gott wussten, verweigerten sie ihm die Ehre und den Dank, die ihm gebühren. Stattdessen kreisten ihre Gedanken um Belangloses. Und da sie so unverständlich blieben, wurde es schließlich in ihren Herzen finster. Sie hielten sich besonders klug und waren die größten Narren. Statt den ewigen Gott in seiner Herrlichkeit anzubeten, verehrten sie Götzenstatuen von sterblichen Menschen, von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren.
Also trennt euch ganz entschieden von einem Lebensstil, wie er für diese Welt kennzeichnend ist. Trennt euch von sexueller Unmoral und Ausschweifungen, von Leidenschaften und Lastern, aber auch von der Habgier, die den Besitz für das Wichtigste hält und ihn zu ihrem Gott macht. Gerade mit einem solchen Verhalten ziehen die Menschen, die Gott nicht gehorchen wollen, seinen Zorn auf sich. Auch ihr habt früher so gelebt und habt euch von diesen Dingen beherrschen lassen. Aber jetzt ist es Zeit, das alles abzulegen.
Dem Engel der Gemeinde in Ephesus schreibe, so sagt der, der die sieben Sterne in seiner rechten Hand hält, der mitten unter den sieben goldenen Leuchtern einhergeht, ich kenne deine Werke und deine Mühe und deine Ausdauer und weiß, dass du die Bösen nicht ertragen kannst. und du hast die geprüft, die sich als Apostel ausgeben, es aber nicht sind und hast sie als Lügner entlarvt und hast viel ertragen und hast Ausdauer und um meines Namens willen hast du dich abgemüht und dich nicht entmutigen lassen. Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlassen hast.
Beschütze mich Gott, denn bei dir suche ich Zuflucht. Ich bekenne, du bist mein Herr und mein ganzes Glück. Du, Herr, bist alles, was ich habe. Du gibst mir, was ich zum Leben brauche. In deiner Hand liegt meine Zukunft. Das Los ist mir aufs liebliche Land gefallen. Mir ist ein schönes Erbe zuteil geworden.
Darum sollen die Leviten weder Anteil noch Erbe haben mit ihren Brüdern, denn der Herr ist ihr Erbteil, wie der Herr, dein Gott, ihnen zugesagt hat.
Wenn aber jemand die Seinen, besonders seine Hausgenossen, nicht versorgt, dann hat er den Glauben verleugnet und ist schlimmer als ein Ungläubiger.
Kein Soldat verstrickt sich in die Geschäfte des täglichen Lebens, um dem zu gefallen, der ihn angeworben hat.
Grüßt Priscilla und Aquila, meine Mitarbeiter in Christus Jesus, die für mein Leben ihr Leben riskiert haben, denen nicht nur ich danke, sondern auch alle Gemeinden unter den Nationen.
Lieber in Ruhe und Frieden ein trockenes Stück Brot essen, als ein Festmahl mit Zank und Streit.
Weitere Referenzen
- → Matthäus 6,33
Praktische Anwendung (6)
- 1 Persönliche Selbstreflexion durch Schlüsselfragen: Stelle dir ehrlich folgende Fragen: Wann bin ich am glücklichsten? Was fürchte ich am meisten zu verlieren? Was gibt mir Sicherheit? Ohne was könnte ich nicht leben? Die Antworten zeigen, ob Gott wirklich im Zentrum steht.
- 2 Prüfung der ersten Liebe zu Jesus: Untersuche, ob die erste Liebe zu Jesus noch vorhanden ist oder ob andere Dinge (Karriere, Hobbys, materielle Ziele) in den Mittelpunkt gerückt sind. Lasse dich durch Gottes Wort wieder ausrichten.
- 3 Gemeinsame Ausrichtung auf Gott als Ehepaar: Beide Ehepartner sollen sich bewusst Gott nähern. Je näher beide zu Gott kommen, desto näher kommen sie auch einander (Triangel-Prinzip). Macht die Anbetung Gottes zum gemeinsamen Lebensstil.
- 4 Persönliche Heiligung als Priorität: Arbeite aktiv an deiner persönlichen Heiligung und dem Kampf gegen Sünde. Dies ist das wertvollste Geschenk für deinen Ehepartner - mehr als jedes materielle Geschenk.
- 5 Überprüfung des Lebensstils: Prüfe kritisch, welche Aufgaben und Verpflichtungen des täglichen Lebens zu viel Kraft rauben. Erwäge einen einfacheren Lebensstil, der nicht von materiellen Maßstäben bestimmt ist, sondern Raum für das Reich Gottes lässt.
- 6 Gemeinsamer Dienst im Reich Gottes: Identifiziert als Ehepaar eure gemeinsamen Gaben und Fähigkeiten. Schaut nach Möglichkeiten, Nöten und offenen Türen. Betet aktiv um Gelegenheiten, gemeinsam im Reich Gottes zu dienen, wie Priscilla und Aquila.
Impulse aus der Woche ab 19. Oktober
-
Tag 1 von 7 · 19. Oktober Gott an erster Stelle
Eine harmonische christliche Ehe beginnt nicht bei der horizontalen Beziehung zwischen Mann und Frau, sondern bei der vertikalen Beziehung zu Gott. Das Dreieckmodell zeigt uns: Je näher beide Partner Gott kommen, desto näher kommen sie auch einander. Josua stellte das Volk Israel vor eine klare Entscheidung: 'Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen.' Diese Entscheidung ist nicht nur eine einmalige Aussage, sondern eine tägliche Ausrichtung unseres Lebens. In unserer Zeit stehen wir unter gesellschaftlichem Druck: materielles Denken, Karrierefokus, Selbstverwirklichung. Doch eine Ehe kann nur dann wirklich harmonisch funktionieren, wenn Gott an erster Stelle steht – nicht nur als äußerliches religiöses Programm, sondern als lebendige Beziehung. Die zentrale Frage für jedes Ehepaar lautet: Ist Christus wirklich das Zentrum unserer Ehe? Richtet sich bei uns in der Familie wirklich alles nach Gott und seinem Wort aus?
Josua 24,15
GebetBete, dass Gott dir zeigt, wo er in deinem Leben und deiner Ehe wirklich steht, und dass er dir hilft, ihn täglich an die erste Stelle zu setzen.
Zum NachdenkenIst Christus wirklich das Zentrum meiner Ehe, oder haben andere Dinge seinen Platz eingenommen?
-
Tag 2 von 7 · 20. Oktober Die höchste Bestimmung: Anbetung
Als Abraham seinen Sohn Isaak opfern sollte, sagte er zu seinen Knechten: 'Wir beide, wir gehen hoch und wir werden anbeten.' Anbetung bedeutete für Abraham, bereit zu sein, sein Liebstes Gott hinzugeben – völliger Gehorsam und Hingabe, auch wenn er Gottes Absicht nicht verstand. Anbetung ist mehr als Lobpreislieder zu singen. Es bedeutet, ein Herz zu haben, das komplett auf Gott und seinen Willen ausgerichtet ist. Es ist ein Lebensstil, der in alltäglichen Entscheidungen sichtbar wird: Wie gehe ich mit Versuchungen um? Wo suche ich die Ehre Gottes in meiner Arbeit, in meinen Beziehungen? Gott stellt sich in den Zehn Geboten zuerst vor: 'Ich bin der Herr, dein Gott.' Dann fordert er: 'Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.' Gott ist ein eifernder Gott – er duldet keine Konkurrenz. Die höchste Bestimmung für jedes Ehepaar ist die Anbetung des lebendigen Gottes, nicht als religiöse Pflicht, sondern als Antwort auf seine Liebe.
1. Mose 22,5
GebetBitte Gott, dir zu zeigen, ob es Götzen in deinem Leben gibt, und gib ihm die Erlaubnis, alleiniger Herr deines Herzens zu sein.
Zum NachdenkenGibt es Bereiche in meinem Leben, wo ich noch etwas anderes anbete außer Gott?
-
Tag 3 von 7 · 21. Oktober Die Gefahr des modernen Götzendienstes
Götzendienst ist nicht nur das Anbeten von Statuen im Alten Testament. Paulus schreibt an Christen: 'Trennt euch von der Habgier, die den Besitz für das Wichtigste hält und ihn zu ihrem Gott macht.' Der Mensch betet immer etwas an – die Frage ist nur, was oder wen. Wenn wir unseren Halt, unsere Sicherheit und Freude nicht aus Gott beziehen, sondern uns auf andere Dinge fokussieren, ist das Götzendienst. Was macht dich wirklich glücklich? Was fürchtest du am meisten zu verlieren? Ohne was könntest du nicht leben? Diese Fragen offenbaren, wo unser Herz wirklich steht. Die Gemeinde in Ephesus war aktiv und eifrig im Dienst – aber sie hatte die erste Liebe zu Gott verloren. Es ist möglich, religiös beschäftigt zu sein und gleichzeitig andere Dinge in den Mittelpunkt zu stellen. Geschäftliche Erfolge, familiäre Projekte, materielle Ziele – alles kann die erste Liebe verdrängen, wenn wir nicht wachsam sind.
Kolosser 3,5
GebetBitte Gott um ein wachsames Herz, das erkennt, wenn andere Dinge seinen Platz einnehmen wollen, und um die Kraft, zur ersten Liebe zurückzukehren.
Zum NachdenkenWas würde ich ehrlich beantworten: Ich bin am glücklichsten, wenn...? Ist es Gottes Gegenwart oder etwas anderes?
-
Tag 4 von 7 · 22. Oktober Gott selbst ist dein größtes Glück
David, der als König alles hatte – Reichtum, Macht, Ansehen, viele Frauen – schrieb: 'Du bist mein Herr und mein ganzes Glück. Du, Herr, bist alles, was ich habe... Das Los ist mir aufs liebliche Land gefallen.' David griff den Gedanken der Leviten auf, die kein Land als Erbteil bekamen, weil der Herr selbst ihr Erbteil war. Obwohl David alles Irdische besaß, erkannte er: Gott allein ist mein größtes Glück. Kein Mensch, auch nicht der Ehepartner, kann uns vollends glücklich machen. Die rosa-rote Brille fällt schnell ab, und wir sehen die Fehler und Schwächen des anderen. Viele Menschen suchen einen Partner mit der versteckten Erwartung: 'Du musst mich glücklich machen.' Doch diese Erwartung überfordert jeden Menschen. Wahres, bleibendes Glück finden wir nur in Gott selbst. Wenn beide Ehepartner ihr Glück in Gott finden, können sie einander eine Freude sein, ohne die Last zu tragen, die Quelle des Glücks sein zu müssen.
Psalm 16,2.5-6
GebetDanke Gott, dass er selbst dein größtes Glück sein möchte, und bitte ihn, dein Herz von falschen Erwartungen an Menschen zu befreien.
Zum NachdenkenWo suche ich mein persönliches Glück – bei Gott oder bei Menschen und Umständen?
-
Tag 5 von 7 · 23. Oktober Das schönste Geschenk: persönliche Heiligung
Was ist das schönste Geschenk, das wir unserem Ehepartner geben können? Blumen, ein romantisches Abendessen, ein besonderes Hobby-Geschenk? All das hat seinen Platz, aber das wertvollste Geschenk ist unsere persönliche Heiligung. Stell dir vor, ein Mann schenkt seiner Frau einen Blumenstrauß, aber sie weiß, dass er in Pornografie gefangen ist. Was nützt ihr dieser Strauß? Oder eine Frau bereitet ein köstliches Dinner zu, aber im Alltag herrschen Bitterkeit und Nörgelei. 'Lieber in Ruhe und Frieden ein trockenes Stück Brot essen, als ein Festmahl mit Zank und Streit.' Wenn beide Ehepartner sich Gott nähern und sich um persönliche Heiligung bemühen, kommen sie auch einander näher. Gottes Wille für uns ist, dass wir Jesus ähnlicher werden. Dieser Prozess der Heiligung ist das größte Geschenk, das wir einander machen können. Wo stehe ich auf diesem Weg? Bin ich bereit, ihn zu gehen? Gibt es Dinge zwischen uns, die bereinigt werden müssen?
Sprüche 17,1
GebetBitte Gott, an deinem Herzen zu arbeiten und dir zu zeigen, wo Heiligung in deinem Leben notwendig ist – als Geschenk für deinen Ehepartner.
Zum NachdenkenWo stehe ich auf meinem persönlichen Weg der Heiligung, und bin ich wirklich bereit, ihn zu gehen?
-
Tag 6 von 7 · 24. Oktober Das Reich Gottes als sinnvollste Ausrichtung
'Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, dann wird euch das alles zufallen.' Dieser fundamentale Grundsatz fordert uns heraus: Was steht wirklich an erster Stelle – die Familie oder das Reich Gottes? Die Familie gehört zum Arbeitsfeld im Reich Gottes! Wer seine Familie vernachlässigt, hat den Glauben verleugnet (1. Timotheus 5,8). Aber gleichzeitig dürfen wir uns nicht in die Geschäfte des täglichen Lebens verstricken lassen (2. Timotheus 2,4). Die Gefahr liegt darin, dass wir uns zu sehr in materiellem Denken, Terminen und Verpflichtungen verfangen – alles unter dem Mantel 'Ich muss ja für die Familie sorgen'. Priscilla und Aquila riskierten ihr Leben für das Evangelium – ihr Einsatz segnete viele Gemeinden. Eine Ehe, die auf Gott ausgerichtet ist, lebt nicht nur für das gemeinsame Leben hier auf der Erde, sondern im Bewusstsein der Ewigkeit. Wir müssen unsere Erwartungen, Wünsche und unseren Lebensstil überprüfen: Brauchen wir das wirklich, oder können wir einfacher leben, damit das Reich Gottes an erster Stelle kommt?
Matthäus 6,33
GebetBete um Weisheit, einen einfacheren Lebensstil zu wählen, der fokussiert ist auf das Reich Gottes, und um offene Türen für den Dienst als Ehepaar.
Zum NachdenkenWelche Aufgaben des täglichen Lebens rauben mir Kraft und Aufmerksamkeit, und brauche ich das wirklich?
-
Tag 7 von 7 · 25. Oktober Die mathematische Formel für gemeinsamen Dienst
Wie können wir als Ehepaar im Reich Gottes dienen? Eine ermutigende Formel: Gaben des Ehemannes + Gaben der Ehefrau + Möglichkeiten + sichtbare Nöte + offene Türen = unser Arbeitsfeld. Gott hat jedem von uns Gaben und Fähigkeiten gegeben. Wenn wir gemeinsam schauen – wo gibt es Möglichkeiten? Welche Nöte sehen wir? – und aktiv um offene Türen beten, wird Gott Antworten geben. Dann kommt es darauf an, ob wir bereit sind, in Hingabe und Heiligung zu leben, oder ob wir einen Rückzieher machen. Die Gemeinde in Ephesus hatte hohe Einsatzkraft und Ausdauer, aber sie hatte die erste Liebe verloren. In unserer Gesellschaft hängen wir oft auf beiden Seiten hinterher: Die erste Liebe schwindet, und der Einsatz für das Reich Gottes wird kürzer, weil persönliche Dinge zu wichtig werden. Die zentrale Frage bleibt: Wie steht es um deine Liebe zu Jesus? 'Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen' – möge das nicht nur eine Aussage sein, sondern die tägliche Ausrichtung unseres Lebens.
Offenbarung 2,2-4
GebetDanke Gott für die Gaben, die er euch als Ehepaar gegeben hat, und bitte ihn um offene Türen und die Bereitschaft, gemeinsam für sein Reich zu dienen.
Zum NachdenkenWo sehe ich offene Türen für gemeinsamen Dienst als Ehepaar, und bin ich bereit, diese zu nutzen?