Gemeinde Gottes in Pforzheim
“Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.” (Bibel) Eine wundervolle Einladung! Meine Schuld, meine Sorgen und die Angst vor der Zukunft, die Last soll ich Ihm bringen, Er will sie mir abnehmen! Es ist Jesus, der Sohn Gottes, der uns diese Einladung gibt! Eigentlich unglaublich, denn Er ist heilig, vollkommen gut und der absolute Gegensatz zur Sünde. Die Verbindung zu Gott wurde von Seiten der Menschheit zerstört und unsere Sünde trennt uns von Ihm. Aus eigener Anstrengung können wir nicht zu Gott kommen. Aber Gott fand einen Weg, um die Verbindung wieder herzustellen: “Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.” (Bibel) Damit ist nun der Weg zu Gott frei! Wir dürfen jetzt unsere Sünden im Gebet zu Jesus bringen. Jeder, der zu Jesus kommt, darf nun seinen Frieden, seine Liebe im Herzen haben.
Täglicher Impuls Tag 3 von 7 Versöhnung durch das Kreuz
Aus der Predigt „Jesus - unser sündloser Retter“ vom 25. Oktober
Das Ziel des Opfers Jesu war Versöhnung. 'Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst und rechnete ihnen ihre Übertretungen nicht an' (2. Korinther 5,19). Versöhnung bedeutet die Wiederherstellung einer zerbrochenen Beziehung. Unsere Sünde hat uns von Gott getrennt, aber Jesus hat diese Feindschaft weggenommen und die Verbindung zum Vater wiederhergestellt.
Gottes Gerechtigkeit und Heiligkeit erlauben es nicht, Sünde einfach zu ignorieren oder unter den Teppich zu kehren. Es musste eine Wiedergutmachung geschehen. Durch Jesus können wir nun mit Gott versöhnt werden, indem er uns unsere Übertretungen nicht mehr anrechnet. Das ist keine automatische Allversöhnung - Paulus ruft uns zu: 'Lasst euch versöhnen mit Gott!' Es ist ein persönlicher Aufruf: Lass dich versöhnen. Nimm das Angebot der Vergebung in Anspruch. Leg deine Sünde von deinen Schultern ab und bring sie zum Kreuz.
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Das Ziel des Opfers Jesu war Versöhnung. 'Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst und rechnete ihnen ihre Übertretungen nicht an' (2. Korinther 5,19). Versöhnung bedeutet die Wiederherstellung einer zerbrochenen Beziehung. Unsere Sünde hat uns von Gott getrennt, aber Jesus hat diese Feindschaft weggenommen und die Verbindung zum Vater wiederhergestellt. Gottes Gerechtigkeit und Heiligkeit erlauben es nicht, Sünde einfach zu ignorieren oder unter den Teppich zu kehren. Es musste eine Wiedergutmachung geschehen. Durch Jesus können wir nun mit Gott versöhnt werden, indem er uns unsere Übertretungen nicht mehr anrechnet. Das ist keine automatische Allversöhnung - Paulus ruft uns zu: 'Lasst euch versöhnen mit Gott!' Es ist ein persönlicher Aufruf: Lass dich versöhnen. Nimm das Angebot der Vergebung in Anspruch. Leg deine Sünde von deinen Schultern ab und bring sie zum Kreuz.
Das Ziel des Opfers Jesu war Versöhnung. 'Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst und rechnete ihnen ihre Übertretungen nicht an' (2. Korinther 5,19). Versöhnung bedeutet die Wiederherstellung einer zerbrochenen Beziehung. Unsere Sünde hat uns von Gott getrennt, aber Jesus hat diese Feindschaft weggenommen und die Verbindung zum Vater wiederhergestellt. Gottes Gerechtigkeit und Heiligkeit erlauben es nicht, Sünde einfach zu ignorieren oder unter den Teppich zu kehren. Es musste eine Wiedergutmachung geschehen. Durch Jesus können wir nun mit Gott versöhnt werden, indem er uns unsere Übertretungen nicht mehr anrechnet. Das ist keine automatische Allversöhnung - Paulus ruft uns zu: 'Lasst euch versöhnen mit Gott!' Es ist ein persönlicher Aufruf: Lass dich versöhnen. Nimm das Angebot der Vergebung in Anspruch. Leg deine Sünde von deinen Schultern ab und bring sie zum Kreuz.
Bitte Gott, dir zu helfen, alle Schuld bei ihm abzulegen und die Versöhnung im Glauben anzunehmen.
Hast du das persönliche Angebot der Versöhnung durch Jesus bereits angenommen?
Aufnahme vom 30. August 2026
Predigt Livestream von Gemeinde Gottes in Pforzheim
Sonntag, 30. August 2026 Matthäus 13,24-30 Kernaussage Das Himmelreich leidet Gewalt, und die Gläubigen müssen sich mit aller Kraft darum bemühen. In der Welt wachsen Weizen (Kinder Gottes) und Unkraut (Kinder des Bösen) gemeinsam bis zur Ernte. Am Ende wird Gott durch seine Engel beide trennen - das Unkraut zum Verbrennen, den Weizen in die Scheune. Entscheidend ist, welche Frucht wir tragen und ob Jesus unseren Namen kennt.
Dieser Gottesdienst der Gemeinde Gottes in Pforzheim beinhaltet Lobpreis, Gebetszeit und eine ausführliche Predigt über das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen aus Matthäus 13. Die Botschaft betont, dass das Himmelreich Gewalt leidet und dass Christen als guter Weizen inmitten des Unkrauts (der Welt) leben müssen, bis zur Ernte am Ende der Zeiten.
Die Predigt erklärt, wie Jesus selbst dieses Gleichnis ausgelegt hat: Der Acker ist die Welt, der gute Same sind die Kinder Gottes, das Unkraut sind die Kinder des Bösen, und die Ernte ist das Endgericht. Es wird betont, dass Christen nicht die Aufgabe haben, das Unkraut auszureißen, sondern als Licht und Salz in der Welt zu leben. Die entscheidende Frage ist, welche Frucht jeder Mensch trägt - die Früchte des Geistes oder die Werke des Fleisches. Am Ende wird jeder nach seiner Frucht sortiert: entweder in die Scheune des Herrn oder ins Feuer. Der Gottesdienst schließt mit der Ermutigung, dass Jesus jeden seiner Jünger beim Namen kennt und niemand verloren geht. Weiterlesen
Livestream von Gemeinde Gottes in Pforzheim
Das Himmelreich leidet Gewalt, und die Gläubigen müssen sich mit aller Kraft darum bemühen. In der Welt wachsen Weizen (Kinder Gottes) und Unkraut (Kinder des Bösen) gemeinsam bis zur Ernte. Am Ende wird Gott durch seine Engel beide trennen - das Unkraut zum Verbrennen, den Weizen in die Scheune. Entscheidend ist, welche Frucht wir tragen und ob Jesus unseren Namen kennt.
Hauptthemen (6)
1. Das Himmelreich und die Gewalt
- • Seit Johannes dem Täufer leidet das Himmelreich Gewalt
- • Wer in den Himmel kommen will, muss Gewalt anwenden und alle Kraft aufbringen
- • Es ist kein einfacher Spaziergang, sondern erfordert Anstrengung und Kampf
- • Jesus sprach 40 Tage nach seiner Auferstehung über das Reich Gottes
2. Das Gleichnis vom Unkraut und Weizen
- • Der Hausvater sät guten Samen auf den Acker (Jesus sät in die Welt)
- • Der Feind kommt nachts und sät Unkraut dazwischen (Satan wirkt Schaden)
- • Das Unkraut (Taumellolch) ist kaum vom Weizen zu unterscheiden bis zur Frucht
- • Die Knechte wollen das Unkraut ausreißen, aber der Hausvater verbietet es
- • Beide sollen bis zur Ernte gemeinsam wachsen
- • Die Wurzeln sind so verfilzt, dass man sie nicht trennen kann ohne Schaden anzurichten
3. Die Bedeutung des Gleichnisses
- • Der Acker ist die Welt
- • Der gute Same sind die Kinder des Himmelreichs
- • Das Unkraut sind die Kinder des Bösen
- • Der Feind ist der Teufel
- • Die Ernte ist das Ende der Welt
- • Die Schnitter sind die Engel
- • Christen leben in der Welt, aber sind nicht von der Welt
- • Wir können nicht das Herz eines Menschen beurteilen
- • Gott will keine Abschottung, sondern dass Christen unter den Menschen leben
4. Die Früchte als Erkennungszeichen
- • An der Frucht erkennt man, ob jemand Weizen oder Unkraut ist
- • Niemand kann seine wahre Natur dauerhaft verbergen
- • Früchte des Fleisches: Ehebruch, Unzucht, Streit, Eifersucht, Zorn, Neid usw.
- • Früchte des Geistes: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung
- • Auch religiöse Menschen können Unkraut sein, wie die Pharisäer zeigen
5. Die Ernte und das Endgericht
- • Die Ernte kommt am Ende der Welt
- • Die Engel werden sortieren nach der Frucht
- • Das Unkraut wird in Bündeln gesammelt und verbrannt
- • Im Bündel des Unkrauts sind alle, die Jesus nicht beim Namen kennt
- • Der Weizen wird in die Scheune des Hausvaters gebracht
- • Jesus kennt jeden Weizen persönlich beim Namen
- • Es ist unmöglich, dass ein echter Weizen verloren geht
- • Die Gerechten werden leuchten wie die Sonne im Reich des Vaters
6. Die Gewissheit der Erlösung
- • Der Herr kennt die Seinen
- • Jesus ist der gute Hirte und kennt seine Schafe
- • Er ruft seine Schafe mit Namen
- • Kein einziger geht ihm verloren
- • Das feste Fundament Gottes besteht
- • Wir brauchen keine Angst zu haben, wenn Jesus bei uns ist
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Er legte ihnen ein anderes Gleichnis vor und sagte, das Himmelreich gleicht einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. Als aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging davon. Als nun die Saat wuchs und Frucht brachte, da fand sich auch das Unkraut. Da traten die Knechte zum Hausvater und sagten, Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt denn das Unkraut? Er sagte zu ihnen, das hat der Feind getan. Da sagten die Knechte, willst du denn, dass wir hingehen und es ausjäten? Er aber sagte, nein, damit ihr nicht gleichzeitig den Weizen mit ausreißt, wenn ihr das Unkraut ausjädet. Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte und zur Zeit der Ernte, will ich zu den Schnittern sagen, sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen. Aber den Weizen sammelt mir in meine Scheune.
Da entließ Jesus die Menschenmenge und kam ins Haus. Und seine Jünger traten zu ihm und sagten, deute uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker. Er antwortete ihnen, der Menschensohn ist es, der den guten Samen sät. Der Acker ist die Welt, der gute Same sind die Kinder des Himmelreichs, das Unkraut sind die Kinder des Bösen. Der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel, die Ernte ist das Ende der Welt, die Schnitter sind die Engel. Wie man nun das Unkraut ausjädert und im Feuer verbrennt, so wird es auch am Ende dieser Welt geschehen. Der Menschensohn wird seine Engel aussenden und sie werden aus seinem Reich alle, die Anstoß erregen und die Unrecht tun, sammeln und werden sie in den Feuerofen werfen, da wird heulen und Sehnen klappen sein. Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne im Reich ihres Vaters. Wer Ohren hat zu hören, der höre.
Aber von den Tagen Johannes des Täufers an bis jetzt leidet das Himmelreich Gewalt und Gewalttätige reißen es an sich.
Klar erkennbar sind die Auswirkungen unserer natürlichen Begierden, nämlich Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Mord, Trunkenheit, Völlerei und dergleichen. Von denen ich euch voraussage, wie ich auch früher schon gesagt habe, dass die, die so etwas tun, das Reich Gottes nicht erben werden. Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.
Ich habe ihnen dein Wort gegeben und die Welt hat sie gehasst, denn sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. Sie sind nicht von der Welt, wie ich auch nicht von der Welt bin.
Aber das feste Fundament Gottes besteht und hat dieses Siegel, der Herr kennt die Seinen.
Weitere Referenzen
- → Matthäus 12,30
- → Johannes 16,33
- → Johannes 10,14
- → Johannes 10,27
- → Johannes 10,2-3
- → Psalm 1,6
- → Apostelgeschichte 1,3
- → 1. Korinther 13
Praktische Anwendung (6)
- 1 Tägliches Gebet um Klarheit, Weisheit und Liebe: Jeden Tag im Gebet zu Gott kommen und um Klarheit bitten (um Gottes Wort zu verstehen), um Weisheit (um wie Gott zu handeln) und besonders um Liebe. Diese drei Anliegen sollen unser Leben lang unsere Gebete begleiten.
- 2 Auf die eigene Frucht achten: Ehrlich vor Gott und sich selbst prüfen, welche Früchte das eigene Leben hervorbringt. Sich fragen: Sind es Früchte des Fleisches oder Früchte des Geistes? Die Prioritäten im Leben überdenken und Jesus den ersten Platz geben.
- 3 In der Welt leben ohne Abschottung: Nicht versuchen, sich von Ungläubigen zu isolieren oder eigene christliche Gemeinschaften abzuschotten. Stattdessen als Licht und Salz inmitten der Welt leben, ohne sich vom Bösen beeinflussen zu lassen.
- 4 Nicht über andere urteilen: Nicht versuchen, selbst zu beurteilen, wer ein echtes Kind Gottes ist und wer nicht. Diese Trennung ist Gottes Aufgabe am Ende der Zeit. Stattdessen mit Weisheit und ohne Anstoß zu erregen durch das Leben gehen.
- 5 Mit aller Kraft dem Himmelreich nachjagen: Sich bewusst machen, dass der Weg ins Himmelreich Anstrengung, Kampf und Hingabe erfordert. Nicht nachlässig werden, sondern allen Einsatz bringen, um in der Nachfolge Jesu zu bleiben bis zum Ende.
- 6 Gewissheit der persönlichen Beziehung zu Jesus pflegen: Sicherstellen, dass die Beziehung zu Jesus nicht einseitig ist, sondern dass Er uns beim Namen kennt und wir Seine Stimme hören. Bei Unsicherheit zu Jesus kommen, Buße tun und um Vergebung bitten.
Impulse aus der Woche ab 31. August
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Tag 1 von 7 · 31. August Das Himmelreich leidet Gewalt
Jesus sagt uns: 'Von den Tagen Johannes des Täufers an bis jetzt leidet das Himmelreich Gewalt und Gewalttätige reißen es an sich.' Diese Worte zeigen uns, dass der Weg ins Himmelreich kein gemütlicher Spaziergang ist. Seit Johannes zu predigen begann, tut der Feind alles, um dem Reich Gottes zu schaden. Wer in den Himmel kommen will, muss alle Kraft aufwenden und sich völlig auf dieses Ziel konzentrieren. Es kostet uns etwas, zu Gott zu kommen. Wie eine natürliche Geburt Kraft und Schmerzen erfordert, so verlangt auch die geistliche Geburt echte Buße und Anstrengung. Doch dieser Kampf lohnt sich um der geistlichen Güter willen, die Gott uns durch seinen Sohn geschenkt hat. Mit Jesus als Wegweiser gibt es nichts Besseres, als ihm nachzufolgen – trotz aller Herausforderungen.
Matthäus 11,12
GebetBitte Gott um Kraft und Ausdauer für den geistlichen Kampf. Danke ihm, dass Jesus dir als Wegweiser vorangeht.
Zum NachdenkenWelche konkreten Anstrengungen bin ich bereit zu unternehmen, um dem Himmelreich näherzukommen?
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Tag 2 von 7 · 1. September Der gute Same und das Unkraut
Jesus erzählt vom Hausherrn, der guten Samen auf seinen Acker sät. Doch während die Leute schlafen, kommt der Feind und sät Unkraut dazwischen. Beide wachsen zusammen auf – bis zur Ernte. Dieses Gleichnis zeigt uns eine wichtige Wahrheit: Wir leben als Christen nicht abgeschottet von der Welt. Gott möchte, dass auf diesem Acker – in dieser Welt – beides gleichzeitig aufwächst. Der Feind ist da, das Unkraut ist gesät, das können wir nicht ändern. Es ist völlig normal, dass wir von Menschen umgeben sind, die nicht an Gott glauben. Für uns bedeutet das: Wir leben in der Welt, aber wir sind nicht von der Welt. Wir sind auf diesem Acker, aber wir sind kein Unkraut, sondern Weizen. Wir brauchen keine Mauern, keine abgeschotteten Städte – sondern sollen als Licht und Salz mitten in der Welt leben.
Matthäus 13,24-30
GebetDanke Gott, dass du uns nicht aus der Welt herausnimmst, sondern uns befähigst, mitten darin für ihn zu leben. Bitte um Weisheit für deinen Alltag.
Zum NachdenkenWie kann ich heute als Licht und Salz in meiner Umgebung wirken, ohne mich von der Welt beeinflussen zu lassen?
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Tag 3 von 7 · 2. September Nicht Unkraut ausreißen, sondern Frucht bringen
Die Knechte wollen das Unkraut sofort ausreißen, doch der Hausherr sagt: 'Nein, damit ihr nicht gleichzeitig den Weizen mit ausreißt.' Das Taumellolch, das Jesus hier meint, hat Wurzeln, die so mit dem Weizen verfilzt sind, dass man beides nicht trennen kann ohne Schaden anzurichten. Diese Lehre ist bedeutsam: Es ist nicht unsere Aufgabe, Ungläubige zu beseitigen oder die Welt zu richten. Wir können nicht in die Herzen schauen und mit Sicherheit sagen, wer ein Kind Gottes ist. Die Geschichte zeigt, wie verheerend es war, wenn Menschen versuchten, im Namen Gottes zu richten – man denke an die Kreuzzüge. Unsere Aufgabe ist es nicht, Unkraut auszureißen, sondern selbst gute Frucht zu bringen. Wir sollen mit offenen Augen und Weisheit durch die Welt gehen, damit wir durch unweises Handeln nicht andere vom Glauben abhalten.
Matthäus 13,28-30
GebetBitte Gott um Weisheit, damit du durch dein Handeln anderen nicht zum Anstoß wirst, sondern ein Vorbild sein kannst.
Zum NachdenkenErtappe ich mich dabei, andere zu richten, anstatt selbst an meiner Frucht zu arbeiten?
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Tag 4 von 7 · 3. September Welche Frucht trägst du?
Das Gleichnis zeigt uns deutlich: Niemand kann sich verstecken. Eine Zeit lang kann man sich gut verhalten und anpassen, aber sobald die Frucht da ist, erkennt man, wer wir wirklich sind – Unkraut oder Weizen. Gottes Wort ist klar: 'Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.' Diese Früchte kann keiner von uns verbergen. Sie zeigen sich im Leben derer, die Jesu Jünger sind, aber auch die Werke des Fleisches werden bei den Gegnern Gottes sichtbar. Es gibt heute viele Richtungen, viele Gemeinden, in denen von der Bibel gepredigt wird. Doch Jesus sagt: 'Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich.' Dazwischen gibt es nichts. An der Frucht erkennt man es deutlich – nicht an Worten oder Bibelkenntnis, sondern an der Frucht des Lebens.
Galater 5,19-22
GebetBitte Gott, dir zu zeigen, wo in deinem Leben noch Früchte des Fleisches wachsen, und bitte um Veränderung durch seinen Heiligen Geist.
Zum NachdenkenWenn ich ehrlich vor den Spiegel trete: Welche Frucht wächst in meinem Leben – Früchte des Geistes oder Werke des Fleisches?
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Tag 5 von 7 · 4. September Der Herr kennt die Seinen
Eine tröstliche Wahrheit in diesem Gleichnis: 'Der Herr kennt die Seinen.' Menschlich betrachtet könnte man befürchten, dass bei der Ernte versehentlich ein Weizenhalm mit dem Unkraut verbrannt wird. Doch bei Gott ist das unmöglich. Jesus sagt: 'Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich.' Er kennt nicht nur irgendwelche Jünger irgendwo auf dem Acker, sondern er ruft 'seine Schafe mit Namen und führt sie hinaus.' Jesus kennt jeden Einzelnen mit Namen. Er weiß genau, wo jeder Weizenhalm steht, wie es ihm geht und wie viel Frucht er bringt. Ihm entgeht kein Einziger. Das ist eine große Ermutigung: Selbst wenn du vom Unkraut komplett umgeben bist und keine anderen Weizenhalme siehst – Jesus kennt deinen Namen. Du kannst ihm nichts vormachen, aber er wird dich auch nicht vergessen.
2. Timotheus 2,19; Johannes 10,14
GebetDanke Jesus, dass er dich persönlich kennt und bei deinem Namen ruft. Bitte ihn, diese Gewissheit in deinem Herzen zu vertiefen.
Zum NachdenkenHabe ich die Gewissheit, dass Jesus meinen Namen kennt und ich eine persönliche Beziehung zu ihm habe?
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Tag 6 von 7 · 5. September Die Ernte kommt
Jesus erklärt: 'Die Ernte ist das Ende der Welt, die Schnitter sind die Engel.' Dieser Moment kommt – das Ende von allem Sichtbaren. Unser Körper wird vergehen, aber für unsere Seele beginnt die Ewigkeit. Es wird ein Augenblick sein, in dem niemand mehr auf die Knie gehen und Gott um Vergebung bitten kann. Ein Moment, in dem es nicht darum geht, was Menschen von uns halten oder welche Ausbildung wir hatten. Es geht nur um eines: Kennt Jesus meinen Namen? Ja oder nein? Die Schnitter werden nach der Frucht sortieren. Das Unkraut wird in Bündeln ins Feuer geworfen – alle, die Jesus nicht kennt, egal wer sie sind. Aber der Weizen wird in die Scheune gebracht. Was für eine Freude wird das sein! Alle Anstrengungen, sich zwischen dem Unkraut zu bewähren, haben sich gelohnt. 'Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne im Reich ihres Vaters.'
Matthäus 13,39-43
GebetBitte Gott, dich auf die Ernte vorzubereiten und dir zu helfen, treu bis zum Ende zu bleiben.
Zum NachdenkenBin ich bereit für die Ernte? Was muss sich in meinem Leben noch ändern?
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Tag 7 von 7 · 6. September Klarheit, Weisheit und Liebe für die Reise
Das Lied am Anfang des Gottesdienstes war ein tägliches Gebet: 'Schenk mir mehr Klarheit, oh Herr – schenk mir mehr Weisheit, oh Herr – schenk mir Liebe, oh Herr.' Diese drei Anliegen fassen zusammen, was wir für das Leben als Weizen zwischen dem Unkraut brauchen. Klarheit, um Gottes Wort zu verstehen und seinen Willen zu erkennen. Weisheit, um so zu handeln wie Gott es tun würde – denn unser menschliches Wissen reicht nicht aus. Und Liebe, die alles auf den Punkt bringt. Paulus sagt: Ohne Liebe ist alles umsonst. Solange wir auf diesem Acker leben, lasst uns jeden Tag mit diesen drei Bitten zu Gott kommen. Er wird uns die Klarheit, Weisheit und Liebe schenken, die wir brauchen, um gute Frucht zu bringen und treu zu bleiben bis die Schnitter kommen. Lasst uns alle Kraft daran setzen, damit Jesus unseren Namen kennt und wir in seine Scheune kommen.
1. Korinther 13
GebetMache diese drei Anliegen zu deinem täglichen Gebet: Bitte Gott um Klarheit, Weisheit und Liebe für deinen Weg mit ihm.
Zum NachdenkenWelches dieser drei Gebetsanliegen – Klarheit, Weisheit oder Liebe – brauche ich am dringendsten in meinem Leben gerade jetzt?