Gemeinde Gottes in Pforzheim
“Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.” (Bibel) Eine wundervolle Einladung! Meine Schuld, meine Sorgen und die Angst vor der Zukunft, die Last soll ich Ihm bringen, Er will sie mir abnehmen! Es ist Jesus, der Sohn Gottes, der uns diese Einladung gibt! Eigentlich unglaublich, denn Er ist heilig, vollkommen gut und der absolute Gegensatz zur Sünde. Die Verbindung zu Gott wurde von Seiten der Menschheit zerstört und unsere Sünde trennt uns von Ihm. Aus eigener Anstrengung können wir nicht zu Gott kommen. Aber Gott fand einen Weg, um die Verbindung wieder herzustellen: “Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.” (Bibel) Damit ist nun der Weg zu Gott frei! Wir dürfen jetzt unsere Sünden im Gebet zu Jesus bringen. Jeder, der zu Jesus kommt, darf nun seinen Frieden, seine Liebe im Herzen haben.
Täglicher Impuls Tag 3 von 7 Versöhnung durch das Kreuz
Aus der Predigt „Jesus - unser sündloser Retter“ vom 25. Oktober
Das Ziel des Opfers Jesu war Versöhnung. 'Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst und rechnete ihnen ihre Übertretungen nicht an' (2. Korinther 5,19). Versöhnung bedeutet die Wiederherstellung einer zerbrochenen Beziehung. Unsere Sünde hat uns von Gott getrennt, aber Jesus hat diese Feindschaft weggenommen und die Verbindung zum Vater wiederhergestellt.
Gottes Gerechtigkeit und Heiligkeit erlauben es nicht, Sünde einfach zu ignorieren oder unter den Teppich zu kehren. Es musste eine Wiedergutmachung geschehen. Durch Jesus können wir nun mit Gott versöhnt werden, indem er uns unsere Übertretungen nicht mehr anrechnet. Das ist keine automatische Allversöhnung - Paulus ruft uns zu: 'Lasst euch versöhnen mit Gott!' Es ist ein persönlicher Aufruf: Lass dich versöhnen. Nimm das Angebot der Vergebung in Anspruch. Leg deine Sünde von deinen Schultern ab und bring sie zum Kreuz.
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Das Ziel des Opfers Jesu war Versöhnung. 'Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst und rechnete ihnen ihre Übertretungen nicht an' (2. Korinther 5,19). Versöhnung bedeutet die Wiederherstellung einer zerbrochenen Beziehung. Unsere Sünde hat uns von Gott getrennt, aber Jesus hat diese Feindschaft weggenommen und die Verbindung zum Vater wiederhergestellt. Gottes Gerechtigkeit und Heiligkeit erlauben es nicht, Sünde einfach zu ignorieren oder unter den Teppich zu kehren. Es musste eine Wiedergutmachung geschehen. Durch Jesus können wir nun mit Gott versöhnt werden, indem er uns unsere Übertretungen nicht mehr anrechnet. Das ist keine automatische Allversöhnung - Paulus ruft uns zu: 'Lasst euch versöhnen mit Gott!' Es ist ein persönlicher Aufruf: Lass dich versöhnen. Nimm das Angebot der Vergebung in Anspruch. Leg deine Sünde von deinen Schultern ab und bring sie zum Kreuz.
Das Ziel des Opfers Jesu war Versöhnung. 'Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst und rechnete ihnen ihre Übertretungen nicht an' (2. Korinther 5,19). Versöhnung bedeutet die Wiederherstellung einer zerbrochenen Beziehung. Unsere Sünde hat uns von Gott getrennt, aber Jesus hat diese Feindschaft weggenommen und die Verbindung zum Vater wiederhergestellt. Gottes Gerechtigkeit und Heiligkeit erlauben es nicht, Sünde einfach zu ignorieren oder unter den Teppich zu kehren. Es musste eine Wiedergutmachung geschehen. Durch Jesus können wir nun mit Gott versöhnt werden, indem er uns unsere Übertretungen nicht mehr anrechnet. Das ist keine automatische Allversöhnung - Paulus ruft uns zu: 'Lasst euch versöhnen mit Gott!' Es ist ein persönlicher Aufruf: Lass dich versöhnen. Nimm das Angebot der Vergebung in Anspruch. Leg deine Sünde von deinen Schultern ab und bring sie zum Kreuz.
Bitte Gott, dir zu helfen, alle Schuld bei ihm abzulegen und die Versöhnung im Glauben anzunehmen.
Hast du das persönliche Angebot der Versöhnung durch Jesus bereits angenommen?
Aufnahme vom 4. Oktober 2026
Predigt Bedingungen für die Gemeinschaft mit Gott
Sonntag, 4. Oktober 2026 Johannes 4,1-30 Kernaussage Wahre Anbetung Gottes geschieht im Geist und in der Wahrheit, unabhängig von Ort und Zeit. Gott sucht Menschen, die aufrichtig vor ihm leben, Sünde bekennen und sich von ihm verändern lassen. Nur durch Jesus Christus ist echte Gemeinschaft mit Gott möglich, die unser ganzes Leben - Gedanken, Worte und Taten - prägt.
Der Gottesdienst behandelt die Begegnung zwischen Jesus und der samaritischen Frau am Jakobsbrunnen aus Johannes 4. Der Prediger erklärt, dass wahre Anbetung Gottes nicht an einen bestimmten Ort gebunden ist, sondern im Geist und in der Wahrheit geschehen muss. Die Samariter und Juden stritten über den richtigen Ort der Anbetung - Berg Garizim versus Jerusalem - doch Jesus zeigt, dass Gott überall angebetet werden kann, wenn das Herz aufrichtig ist.
Der zentrale Punkt der Predigt ist, dass Sünde die Gemeinschaft mit Gott trennt und dass wir bereit sein müssen, die Wahrheit über uns selbst zu hören. Anhand der Beispiele von David und Judas wird gezeigt, wie unterschiedlich Menschen auf Gottes Aufdeckung ihrer Sünden reagieren können. David bekannte seine Sünde sofort, während Judas sie ignorierte. Die Predigt betont, dass wahre Anbetung bedeutet, Gott mit unserem ganzen Leben zu ehren - mit unseren Gedanken, Worten und Taten - und nicht nur oberflächlich mit den Lippen. Nur durch Jesus Christus ist echte Gemeinschaft mit Gott möglich, und wer aufrichtig vor Gott lebt, dessen Gebete wird Er erhören. Weiterlesen
Bedingungen für die Gemeinschaft mit Gott
Wahre Anbetung Gottes geschieht im Geist und in der Wahrheit, unabhängig von Ort und Zeit. Gott sucht Menschen, die aufrichtig vor ihm leben, Sünde bekennen und sich von ihm verändern lassen. Nur durch Jesus Christus ist echte Gemeinschaft mit Gott möglich, die unser ganzes Leben - Gedanken, Worte und Taten - prägt.
Hauptthemen (5)
1. Wahre Anbetung im Geist und in der Wahrheit
- • Anbetung ist nicht an einen bestimmten Ort oder eine Zeit gebunden
- • Der Streit zwischen Juden und Samaritern über den richtigen Ort der Anbetung (Jerusalem vs. Berg Garizim) wird durch Jesus aufgelöst
- • Gott ist Geist und sucht Anbeter, die ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten
- • Wahre Anbetung umfasst nicht nur förmliches Gebet, sondern das ganze Leben - Gedanken, Worte und Taten
- • Es gibt wahre und unwahre Anbeter
2. Die Gefahr, sich auf Menschen statt auf Gott zu stützen
- • Die Samariter stützten sich auf ihre Väter und menschliche Traditionen statt auf Gottes Wort
- • Menschen können uns im Glauben unterstützen, aber die Bibel bleibt die unveränderliche Grundlage
- • Wer Menschen mehr liebt als Jesus, ist seiner nicht wert
- • Gott muss in unserem Leben an erster Stelle stehen
- • Nur wenn Gott im Mittelpunkt steht, führt er uns und bewahrt uns vor Irrlehren
3. Sünde trennt von Gott
- • Jesus deckt die Sünde der samaritischen Frau liebevoll auf (fünf Männer, unverheiratet mit dem jetzigen Partner)
- • Ohne Sündenvergebung kann Gott unsere Gebete nicht erhören
- • Gott sieht alles - wir können nichts vor ihm verbergen
- • Sünde muss bekannt und bereinigt werden, bevor Gemeinschaft mit Gott möglich ist
- • Streit und unversöhnte Beziehungen hindern unsere Anbetung
4. Unterschiedliche Reaktionen auf Gottes Aufdeckung von Sünde
- • David: Sofortiges Bekenntnis 'Ich habe gesündigt gegen den Herrn' ohne Ausreden
- • Die samaritische Frau: Öffnet sich Jesus, hört zu und ist bereit, die Wahrheit zu hören
- • Judas: Ignoriert die Warnung Jesu, versucht seine Sünde zu vertuschen, der Satan fährt in ihn
- • Aufrichtigkeit vor Gott führt zu Veränderung und Segen
- • Ablehnung der Wahrheit führt zu geistlichem Tod
5. Jesus als einziger Weg zum Vater
- • Das Heil kommt von den Juden - durch Jesus Christus
- • Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben
- • Es gibt keinen anderen Weg zu Gott außer durch Jesus
- • Jesus bietet lebendiges Wasser, das in Ewigkeit nicht durstig macht
- • Dieses Wasser wird zu einer Quelle, die überquillt und andere segnet
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Als nun der Herr erkannte, dass die Pharisäer gehört hatten, dass Jesus mehr zur Jüngern machte und taufte als Johannes... Da gingen sie aus der Stadt hinaus und kamen zu ihm.
Wenn dich nun der Herr, dein Gott, in das Land bringt, in das du kommst, um es einzunehmen, so sollst du den Segen sprechen lassen auf dem Berg Garizim und den Fluch auf dem Berg Ebal.
Diese sollen auf dem Berg Garizim stehen und das Volk zu segnen, wenn ihr über den Jordan gegangen seid. Simon, Levi, Juda, Isaschar, Josef und Benjamin. Und diese sollen auf dem Berg Ebal stehen, um zu verfluchen. Ruben, Gad, Asar, Sebon, Dan und Naftali.
Und ganz Israel mit seinen ältesten Amtsleuten und Richtern stand zu beiden Seiten der Lade gegenüber den Priestern, den Levitten, die die Lade des Bundes des Herrn trugen, sowohl die Fremden als auch die Einheimischen. die eine Hälfte zum Berg Garizem hin und die andere Hälfte zum Berg Ebal hin, wie Mose, der Knecht des Herrn vormals geboten hatte, das Volk Israel zu segnen.
Das sind die Gebote und Rechte, die ihr halten sollt... Da sollst du dein Brandopfer opfern und alles tun, was ich dir gebiete.
Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. Und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.
Frau, glaube mir, es kommt die Stunde, da ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet.
Aber es kommt die Stunde und ist schon jetzt, da die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden, denn der Vater sucht solche als seine Anbeter. Gott ist Geist und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
Jesus antwortete ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, den wird wieder dürsten. Wer aber vom Wasser trinken wird, was ich ihm geben werde, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das ins ewige Leben quillt. Die Frau sagte zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit mich nicht dürstet und ich nicht herkommen muss, um es zu schöpfen. Jesus sagte zu ihr: Geh hin, ruf deinen Mann und komm wiederher.
Darum, wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und dich dort daran erinnerst, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, dann lass deine Gabe dort vor dem Altar und geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder und dann komm und opfere deine Gabe.
Der Herr schaut vom Himmel und sieht alle Menschen.
Er musste aber durch Samarien reisen.
Seht, die Hand des Herrn ist nicht zu kurz, so dass er nicht helfen könnte und seine Ohren sind nicht hart geworden, so dass er nicht hört. Sondern eure Übertretungen scheiden euch und euren Gott voneinander, eure Sünde verbergen sein Angesicht vor euch, so dass ihr nicht gehört werdet.
Die Frau sagte zu ihm, ich weiß, dass der Messias kommt, der Christus genannt wird. Wenn dieser kommt, wird er uns alles verkünden.
Da entbrannte der Zorn David Seer gegen den Mann und er sagte zu Nathan: So war der Herr lebt, der Mann, der das getan hat, ist ein Kind des Todes. Dazu soll er das Schaf vierfach bezahlen, weil er das getan hat und kein Mitleid gehabt hat. Da sagte Natan zu David: Du bist der Mann.
Da sagte David zu Nathan: Ich habe gesündigt gegen den Herrn.
Als Jesus das gesagt hatte, wurde er betrübt im Geist und bezeugte: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, einer unter euch wird mich verraten... Jesus antwortete: Es ist der, dem ich den Bissen eintauche und gebe. Und er tauchte den Bissen ein und gab ihm Judas Simons Sohn, dem Ischariot.
Denn seine Augen sehen auf eines jeden Wege und er schaut auf alle seine Schritte.
Er lässt es den Aufrichtigen gelingen.
Und als er diesen verworfen hatte, erhob er ihnen David zum König, dem er bezeugte, ich habe David gefunden, den Sohn Jesus, einen Mann nach meinem Herzen, der meinen ganzen Willen tun wird.
Wer aber von dem Wasser trinken wird, dass ich ihm geben werde, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des lebendigen Wassers werden, das ins ewige Leben quillt.
Es glaubten aber viele der Samariter aus dieser Stadt an ihn, um der Rede der Frau willen, die bezeugte, er hat mir alles gesagt, was ich getan habe.
Weitere Referenzen
- → Johannes 13,27
- → Johannes 13,28
- → Johannes 13,30
Praktische Anwendung (5)
- 1 Gott an die erste Stelle setzen: Prüfe dein Leben: Steht Gott wirklich an erster Stelle oder stützt du dich auf Menschen, Traditionen oder eigene Vorstellungen? Mache die Bibel zur unveränderlichen Grundlage deines Glaubens, nicht menschliche Meinungen.
- 2 Aufrichtig mit Sünde umgehen: Wenn Gott dir durch sein Wort, durch Gewissen oder durch andere Menschen Sünde aufzeigt, reagiere wie David: Bekenne sofort ohne Ausreden 'Ich habe gesündigt gegen den Herrn'. Versuche nicht, Sünde zu vertuschen oder zu ignorieren.
- 3 Versöhnung suchen vor der Anbetung: Bevor du Gott im Gebet oder Gottesdienst begegnest, prüfe deine Beziehungen. Wenn du Streit oder unversöhnte Konflikte hast, suche zuerst Versöhnung, damit deine Anbetung nicht gehindert wird.
- 4 Anbetung im ganzen Leben praktizieren: Bete Gott nicht nur mit deinen Lippen an, sondern mit deinem ganzen Leben. Prüfe deine Gedanken, deine Prioritäten und deinen Lebensstil: Wen oder was verehrst du wirklich? Richte alles auf Jesus aus.
- 5 Von Jesus trinken und andere segnen: Komme regelmäßig zu Jesus, um von seinem lebendigen Wasser zu trinken durch Gebet und Bibelstudium. Lass dieses Wasser in dir zu einer Quelle werden, die überquillt und deine Familie, Gemeinde und Umgebung segnet.
Impulse aus der Woche ab 5. Oktober
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Tag 1 von 7 · 5. Oktober Wahre Anbetung kennt keine Grenzen
Die Samariter und Juden stritten über den richtigen Ort der Anbetung - Berg Garizim versus Jerusalem. Doch Jesus revolutioniert unser Verständnis von Anbetung völlig: 'Es kommt die Stunde, da ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet.' Wahre Anbetung ist nicht an einen bestimmten Ort oder eine bestimmte Zeit gebunden. Gott sucht Anbeter, die ihn 'im Geist und in der Wahrheit' anbeten. Das bedeutet, dass es nicht um äußere Rituale oder religiöse Orte geht, sondern um unser Herz. Gott hat David im Palast erhört, Paulus im Gefängnis, Jona im Bauch des Fisches. Ob im Kämmerlein, in der Gemeinde oder sogar kopfüber am Strommast - Gott hört unsere aufrichtigen Gebete überall. Die Freiheit der Anbetung bedeutet jedoch nicht Beliebigkeit. Wahre Anbetung geschieht im Geist - von innen heraus - und in der Wahrheit - gegründet auf Gottes Wort, nicht auf menschlichen Traditionen.
Johannes 4,21-24
GebetDanke Gott, dass du überall erreichbar bist. Bitte hilf mir, dich nicht nur mit den Lippen, sondern mit meinem ganzen Leben anzubeten.
Zum NachdenkenWo in deinem Leben hast du Anbetung auf bestimmte Orte, Zeiten oder Formen beschränkt, statt Gott mit deinem ganzen Leben zu ehren?
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Tag 2 von 7 · 6. Oktober Die Gefahr, sich auf Menschen zu stützen
Die Samariter begründeten ihren Gottesdienst auf dem Berg Garizim mit den Worten: 'Unsere Väter haben auf diesem Berg angebetet.' Sie stützten ihren Glauben auf menschliche Traditionen statt auf Gottes klares Wort. Obwohl sie die gleichen Schriften wie die Juden besaßen, hatten sie sich ihre eigene Wahrheit zurechtgelegt. Dies geschieht immer dann, wenn wir uns auf Menschen stützen statt auf Gott selbst. Der Grund ist oft, dass wir uns vor Gott nicht demütigen möchten. Unsere eigenen Vorstellungen stehen im Vordergrund, und dann suchen wir uns Menschen, die ähnlich denken, und nehmen sie als Vorbild. Jesus warnt: 'Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.' Menschen können uns im Glauben unterstützen - durch Predigten, geistliche Bücher, Gespräche. Aber die Basis muss immer Gottes Wort bleiben. Nur wenn Gott an erster Stelle steht, wird er persönlich zu uns sprechen und uns vor Irrlehren bewahren.
Matthäus 10,37
GebetHerr, zeige mir, wo ich Menschen oder Traditionen über dein Wort gestellt habe. Hilf mir, dich allein zur Grundlage meines Glaubens zu machen.
Zum NachdenkenAuf welche menschlichen Vorbilder oder Traditionen verlässt du dich mehr als auf Gottes Wort?
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Tag 3 von 7 · 7. Oktober Sünde trennt von Gott
Als die samaritische Frau um das lebendige Wasser bat, sagte Jesus überraschend: 'Geh hin, ruf deinen Mann.' Warum diese plötzliche Wendung? Weil Sünde die Gemeinschaft mit Gott trennt. Die Frau lebte mit einem Mann zusammen, mit dem sie nicht verheiratet war, und hatte bereits fünf Männer gehabt. Jesus konnte ihr das lebendige Wasser nicht geben, solange diese unberührte Sünde zwischen ihr und Gott stand. Die Schrift sagt klar: 'Eure Übertretungen scheiden euch und euren Gott voneinander, eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, so dass ihr nicht gehört werdet.' Die Frau kam mittags zum Brunnen - in der größten Hitze - nur um Menschen zu meiden. Ihr Gewissen plagte sie bei jeder Begegnung. Sie wollte von Jesus dieses Wasser, um sich zu Hause verstecken zu können, in ihrer Sünde zu leben und ihr Gewissen zu beruhigen. Aber Jesus lässt das nicht zu. Er will die Seele von der Sünde befreien, nicht die Sünde verstecken.
Jesaja 59,1-2
GebetHerr Jesus, decke auf, was in meinem Leben zwischen dir und mir steht. Gib mir den Mut, die Wahrheit über mich selbst zu hören.
Zum NachdenkenGibt es Sünde in deinem Leben, die du vor Gott und Menschen zu verstecken versuchst, statt sie zu bekennen?
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Tag 4 von 7 · 8. Oktober Die Wahrheit über sich selbst hören
Zwei Männer, zwei völlig unterschiedliche Reaktionen auf Gottes Aufdeckung ihrer Sünde. Als Nathan zu David kam und sagte: 'Du bist der Mann', reagierte David sofort: 'Ich habe gesündigt gegen den Herrn.' Keine Ausreden, keine Schuldzuweisungen - nur aufrichtige Buße. Judas hingegen ignorierte Jesu deutlichen Hinweis beim letzten Abendmahl. Jesus gab ihm den eingetauchten Bissen - ein klares Zeichen. Judas hatte die Chance zur Umkehr, doch er schwieg in der Hoffnung, dass niemand etwas mitbekommen hatte. 'Nach dem Bissen fuhr der Satan in ihn... und es war Nacht.' Gott in seiner Liebe will uns formen und verändern. Er weiß, dass wir nicht perfekt sind, darum spricht er uns immer wieder an. Er möchte uns die Wahrheit über uns selbst zeigen, auf Fehler hinweisen und uns so formen, damit wir ihm ähnlicher werden. Unsere Aufgabe ist hinzuhören. Die samaritische Frau war bereit zu hören: 'Wenn der Messias kommt, wird er uns alles verkünden.'
2. Samuel 12,5-7.13
GebetVater, gib mir ein hörendes Herz wie David, nicht ein verhärtetes wie Judas. Hilf mir, die Wahrheit über mich anzunehmen.
Zum NachdenkenWie reagierst du, wenn Gott durch sein Wort, durch Menschen oder durch dein Gewissen auf Sünde in deinem Leben hinweist?
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Tag 5 von 7 · 9. Oktober Anbetung mit dem ganzen Leben
Anbetung ist mehr als förmliches Gebet. Das griechische Wort 'proskineō' bedeutet sich niederwerfen, verehren. Wahre Anbetung ist Verehrung mit unserem ganzen Leben - mit unseren Gedanken, Worten und Taten. Wen verehre ich mit meinen Gedanken im Tagesverlauf? Welchen Menschen bewundere ich? Wie viel Raum gebe ich Sportlern, Prominenten oder YouTubern in meinem Denken - im Vergleich zu Männern und Frauen Gottes wie Hudson Taylor, Georg Müller oder Martin Luther? Was sagt das über meine Prioritäten? Jesus lehrt: 'Wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und dich dort daran erinnerst, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, dann lass deine Gabe dort vor dem Altar und geh zuerst hin und versöhne dich.' Wie kann Gott unser Opfer annehmen, wenn wir Streit mit jemandem haben? Wie kann er unser Gebet erhören, wenn wir schlecht über andere reden? Wahre Anbetung durchdringt jeden Bereich unseres Lebens.
Matthäus 5,23-24
GebetHerr, zeige mir, wo mein Leben nicht mit meinen Lippen übereinstimmt. Hilf mir, dich mit meinem ganzen Leben anzubeten.
Zum NachdenkenWen oder was verehrst du tatsächlich mit deinen Gedanken, deiner Zeit und deinen Gesprächen - Gott oder andere Dinge?
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Tag 6 von 7 · 10. Oktober Im Geist und in der Wahrheit
Jesus unterscheidet zwischen wahren und unwahren Anbetern. Es gibt Menschen, die Gott mit den Lippen anbeten, aber ihr Herz ist weit von ihm entfernt. Die Erkennungsmerkmale eines wahren Anbeters sind: Er betet im Geist und in der Wahrheit an. Gott ist Geist - nicht Materie, nicht auf einen Ort beschränkt. Deshalb müssen wir ihn im Geist anbeten, nicht nur äußerlich, sondern innerlich. In der Wahrheit anzubeten bedeutet, die Wahrheit zu begreifen und anzunehmen: Es gibt keinen anderen Weg zu Gott außer durch Jesus Christus. 'Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Keiner kommt zum Vater außer durch mich.' Heute werden uns viele Wege präsentiert - Meditation, verschiedene spirituelle Praktiken. Manche davon mögen beruhigend wirken, aber das Heil, die Verbindung mit Gott, ist nur durch Jesus möglich. Wenn er der Weg zum Vater ist, wenn von ihm unser Heil kommt, dann ist er anbetungswürdig - mit unseren Gedanken, Lippen und unserem Leben.
Johannes 14,6
GebetJesus, du bist der einzige Weg zum Vater. Hilf mir, dich nicht nur zu kennen, sondern dich mit meinem ganzen Sein anzubeten.
Zum NachdenkenWeißt du wirklich, was und wen du anbetest - nicht nur mit Worten, sondern mit deinem Lebensstil?
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Tag 7 von 7 · 11. Oktober Ein Leben, das überquillt
Jesus versprach der Frau: 'Das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm eine Quelle des lebendigen Wassers werden, das ins ewige Leben quillt.' Was für eine Verheißung! Von Jesus so viel zu bekommen, dass es gar nicht alles in uns bleiben kann, sondern überquillt und unsere Umgebung zum Segen wird. Die Verwandlung der Frau war radikal. Vorher mied sie Menschen aus Scham, kam in der Mittagshitze zum Brunnen. Nach der Begegnung mit Jesus ging sie mitten in die Stadt und erzählte allen von ihm. 'Es glaubten aber viele der Samariter aus dieser Stadt an ihn um der Rede der Frau willen.' Wenn wir aufrichtig vor Gott leben, bereit sind die Wahrheit über uns zu hören, wenn wir nicht auf Menschen vertrauen sondern auf Gottes Wort, dann wird diese Verbindung bestehen. Dann werden wir ein Segen für unsere Familie, die Gemeinde, die Nachbarn, die Kollegen. Gott sucht Menschen nach seinem Herzen - möge er das von jedem von uns sagen können.
Johannes 4,14.39
GebetVater, fülle mich so mit deinem lebendigen Wasser, dass es aus meinem Leben herausquillt und andere zu dir zieht.
Zum NachdenkenIst dein Leben mit Jesus so erfüllt, dass es überquillt und andere zum Segen wird, oder hältst du es für dich?