Gemeinde Berg-Nordhorn
Der Berg ist eine bibeltreue evangelische Freikirche reformierten Bekenntnisses. Geprägt von Gottes Wort und Gnade.
Täglicher Impuls Tag 6 von 7 Ruhe für deine Seele
Aus der Predigt „Der Herr, der dich ruft! | Matthäus 11,25-30 | Paul Koch“ vom 22. Oktober
Jesus verspricht: 'Ich werde euch Ruhe geben.' Diese Ruhe ist das, wozu Gott den Menschen ursprünglich geschaffen hat – Gemeinschaft und Frieden mit Gott. Durch die Sünde ist diese Ruhe verloren gegangen.
Wir versuchen, unsere innere Unruhe mit vielen Dingen zu beseitigen: Arbeit, Ablenkung, Beziehungen, Süchte. Aber die Ruhe, die unsere Seele braucht, finden wir nicht in dem, was wir für Gott tun, sondern allein in dem, was er für uns getan hat. Jesus kann diese Ruhe versprechen, weil er selbst die Unruhe und das Gericht getragen hat, das Sünder verdient haben.
Diese Ruhe bedeutet nicht, dass morgen alle Schwierigkeiten verschwinden. Aber sie bedeutet, dass unsere Schuld vergeben ist, dass wir mit Gott versöhnt sind und dass wir aufhören können, uns seine Annahme verdienen zu wollen.
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Jesus verspricht: 'Ich werde euch Ruhe geben.' Diese Ruhe ist das, wozu Gott den Menschen ursprünglich geschaffen hat – Gemeinschaft und Frieden mit Gott. Durch die Sünde ist diese Ruhe verloren gegangen. Wir versuchen, unsere innere Unruhe mit vielen Dingen zu beseitigen: Arbeit, Ablenkung, Beziehungen, Süchte. Aber die Ruhe, die unsere Seele braucht, finden wir nicht in dem, was wir für Gott tun, sondern allein in dem, was er für uns getan hat. Jesus kann diese Ruhe versprechen, weil er selbst die Unruhe und das Gericht getragen hat, das Sünder verdient haben. Diese Ruhe bedeutet nicht, dass morgen alle Schwierigkeiten verschwinden. Aber sie bedeutet, dass unsere Schuld vergeben ist, dass wir mit Gott versöhnt sind und dass wir aufhören können, uns seine Annahme verdienen zu wollen.
Jesus verspricht: 'Ich werde euch Ruhe geben.' Diese Ruhe ist das, wozu Gott den Menschen ursprünglich geschaffen hat – Gemeinschaft und Frieden mit Gott. Durch die Sünde ist diese Ruhe verloren gegangen. Wir versuchen, unsere innere Unruhe mit vielen Dingen zu beseitigen: Arbeit, Ablenkung, Beziehungen, Süchte. Aber die Ruhe, die unsere Seele braucht, finden wir nicht in dem, was wir für Gott tun, sondern allein in dem, was er für uns getan hat. Jesus kann diese Ruhe versprechen, weil er selbst die Unruhe und das Gericht getragen hat, das Sünder verdient haben. Diese Ruhe bedeutet nicht, dass morgen alle Schwierigkeiten verschwinden. Aber sie bedeutet, dass unsere Schuld vergeben ist, dass wir mit Gott versöhnt sind und dass wir aufhören können, uns seine Annahme verdienen zu wollen.
Bitte Jesus, dir die tiefe Ruhe zu schenken, die nur er geben kann – Frieden mit Gott.
Wo suchst du Ruhe – in deinen eigenen Bemühungen oder in dem, was Jesus für dich getan hat?
Aufnahme vom 7. Juli 2026
Predigt Wenn Jesus den Falschen ruft | Mt 9,9-17 | Paul Koch
Dienstag, 7. Juli 2026 Matthäus 9,9-17 Kernaussage Jesus Christus ist nicht gekommen, um Gerechte oder religiös Qualifizierte zu rufen, sondern Sünder zur Buße. Er verwirft selbstgerechte Frömmigkeit und macht Menschen durch seine Gnade völlig neu, anstatt das alte religiöse System zu reparieren. Der Ruf Jesu schafft in Sündern ein neues Herz, das antworten kann.
In dieser Predigt über Matthäus 9,9-17 behandelt der Prediger die radikale Gnade Jesu, der Sünder ohne Vorbedingungen ruft. Der zentrale Vers ist: 'Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.' Am Beispiel der Berufung des Zöllners Matthäus zeigt die Predigt, wie Jesus Menschen rettet, die in den Augen der Gesellschaft und der Frommen als 'die Falschen' gelten. Die Pharisäer empören sich, weil Jesus mit Zöllnern und Sündern Tischgemeinschaft hält, doch Jesus macht deutlich: Nicht die Starken brauchen einen Arzt, sondern die Kranken. Er kritisiert ihre Selbstgerechtigkeit, die Sünde relativiert statt sie ernst zu nehmen.
Die Predigt betont drei Hauptpunkte: Erstens vergibt Jesus dem schlimmsten Sünder ohne Vorleistung - reine Gnade. Zweitens verwirft Jesus selbstgerechte Frömmigkeit, die sich horizontal mit anderen misst statt vertikal vor Gottes Heiligkeit. Drittens verkündigt Jesus die neue Heilszeit - er ist der Bräutigam, der gekommen ist, nicht um das Alte zu reparieren, sondern um alles neu zu machen. Das Evangelium ist keine religiöse Optimierung, sondern eine völlig neue Schöpfung. Die entscheidende Frage lautet nicht 'Bin ich gut genug für Jesus?', sondern 'Bin ich Sünder genug, um von Jesus gerettet zu werden?' Weiterlesen
Wenn Jesus den Falschen ruft | Mt 9,9-17 | Paul Koch
Jesus Christus ist nicht gekommen, um Gerechte oder religiös Qualifizierte zu rufen, sondern Sünder zur Buße. Er verwirft selbstgerechte Frömmigkeit und macht Menschen durch seine Gnade völlig neu, anstatt das alte religiöse System zu reparieren. Der Ruf Jesu schafft in Sündern ein neues Herz, das antworten kann.
Hauptthemen (3)
1. Jesus vergibt den schlimmsten Sündern
- • Jesus ruft Matthäus, einen Zöllner und damit den gesellschaftlichen Abschaum der damaligen Zeit
- • Der Ruf Jesu 'Folge mir nach' geschieht ohne Vorbedingungen und aus reiner Gnade
- • Nicht Matthäus findet Jesus, sondern Jesus findet Matthäus und ruft ihn autoritativ
- • Der Ruf Jesu beinhaltet die Aufforderung zur Buße - das Herzstück des Evangeliums
- • Matthäus stellt sich selbst nur als 'der Mann am Zollhaus' vor, als begnadigter Sünder
- • Jesus ruft Sünder ohne dass sie erst ihr Leben in Ordnung bringen müssen
2. Jesus verwirft die selbstgerechte Frömmigkeit
- • Die Pharisäer empören sich, dass Jesus mit Zöllnern und Sündern Tischgemeinschaft hat
- • Selbstgerechtigkeit leugnet Sünde nicht, sondern relativiert sie im Vergleich zu anderen
- • Die Pharisäer messen sich horizontal an anderen Menschen statt vertikal an Gottes Heiligkeit
- • Jesus stellt sich als Arzt dar: Nicht die Starken brauchen einen Arzt, sondern die Kranken
- • Jesus zitiert Hosea: 'Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer'
- • Gesunde gehen nicht zum Arzt - man muss die eigene Sünde und das eigene Elend erkennen
- • Gemessen an der Heiligkeit Gottes ist niemand gerecht, auch nicht einer
3. Jesus verkündigt die neue Heilszeit
- • Die Jünger von Johannes fragen, warum Jesu Jünger nicht fasten wie sie und die Pharisäer
- • Jesus verwendet das Bild des Bräutigams: Solange er da ist, ist Zeit der Freude, nicht der Trauer
- • Mit Jesus ist der Messias gekommen - die neue Heilszeit ist angebrochen
- • Das Bild vom neuen Flicken auf altem Kleid und neuem Wein in alten Schläuchen
- • Jesus ist nicht gekommen, um das alte religiöse System zu reparieren oder zu optimieren
- • Das Evangelium schafft eine völlig neue Wirklichkeit, eine neue Schöpfung
- • Es geht nicht um äußere religiöse Erfüllung, sondern um ein neues Herz, das auf Jesus ausgerichtet ist
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Und als Jesus von dort weiterging, sah er einen Menschen am Zollhaus sitzen, Matthäus genannt. Und er spricht zu ihm: Folge mir nach. Und er stand auf und folgte ihm nach. Und es geschah, als er in dem Haus zu Tisch lag. Siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder und lagen zu Tisch mit Jesus und seinen Jüngern. Und als die Pharisäer es sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum ist euer Lehrer mit den Zöllnern und Sündern? Als er es aber hörte, sprach er: Nicht die Starken brauchen einen Arzt, sondern die Kranken. Geht aber hin und lernt, was das ist. Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer, denn ich bin nicht gekommen, gerechte zu rufen, sondern Sünder. Dann kommen die Jünger des Johannes zu ihm und sagen: Warum fasten wir und die Pharisäer oft? Deine Jünger aber fasten nicht. Und Jesus sprach zu ihnen: Können etwa die Gefährten des Bräutigams trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da der Bräutigam von ihnen weggenommen sein wird und dann werden sie fasten. Niemand aber setzt einen Flicken von neuem Tuch auf ein altes Kleidungsstück, denn das eingesetzte reißt von dem Kleidungsstück ab und der Riss wird schlimmer. Auch füllt man nicht neuen Wein in alte Schläuche, sonst zerreißen die Schläuche und der Wein wird verschüttet und die Schläuche verderben, sondern man füllt neuen Wein in neue Schläuche und beide bleiben zusammen erhalten.
Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder zur Buße
Es ist kein keiner gerechter, ist kein gerechter, auch nicht einer
Dieses Volk naht mich mit seinem Mund und ehrt mich mit seinen Lippen nach außen. Alles wunderbar, aber ihr Herz ist fern von mir
Ist jemand in Christus, dann ist ja eine neue Schöpfung, neuer Wein in neuen Schläuchen. Es ist alles neu, es ist neues Zeitalter, ist eine neue Realität. Jesus Christus ist gekommen. Das Alte ist vergangen. Neues ist geworden.
Weitere Referenzen
- → Hosea 2
- → Jakobus 5,20
- → Heidelberger Katechismus Frage 2
Praktische Anwendung (5)
- 1 Erkenne deine eigene Sündhaftigkeit: Prüfe, ob du deine Sünde und dein Elend vor Gott wirklich erkennst. Gesunde gehen nicht zum Arzt - nur wer seine geistliche Krankheit sieht, sucht den Heiland. Miss dich nicht horizontal an anderen Menschen, sondern vertikal an Gottes Heiligkeit.
- 2 Lebe in echter Buße: Buße ist das Herzstück des Evangeliums und sollte eine zentrale Rolle im Leben eines Christen spielen. Prüfe dein eigenes Leben: Spielt Buße eine zentrale Rolle oder ist sie eher untergeordnet? Bringe regelmäßig deine Sünden unters Kreuz.
- 3 Fokussiere dich auf die Person Jesu: Vermeide religiöse Aktivitäten, die nur äußerlich sind. Es geht nicht darum, Dinge abzuarbeiten (Bibellesen, Beten, Fasten), sondern um die lebendige Beziehung zum Bräutigam Jesus Christus. Halte Jesus im Zentrum deines geistlichen Lebens.
- 4 Sei Teil der Gemeinschaft begnadigter Sünder: Verstehe, dass Gemeinde der Ort ist, wo begnadigte Sünder zusammenkommen, nicht ein exklusiver Club für gute Menschen. Schaue im Abendmahl um dich herum und erkenne die Gemeinschaft, in die Jesus dich gerettet hat.
- 5 Teile das Evangelium mit anderen Sündern: Folge dem Beispiel von Matthäus, der sofort seine sündigen Freunde zu Jesus brachte. Der größte Liebesdienst am Menschen ist, ihn zu Gott zu führen, denn dadurch wird eine Seele vor dem ewigen Tod gerettet.
Impulse aus der Woche ab 8. Juli
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Tag 1 von 7 · 8. Juli Jesus ruft Sünder ohne Vorbedingung
Jesus sagt in Matthäus 9,13: 'Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.' Dieser Satz ist das Herzstück des Evangeliums. Wer das verstanden hat, der hat alles verstanden, was den Glauben betrifft. Am Beispiel des Zöllners Matthäus sehen wir diese radikale Gnade. Matthäus gehörte zum Abschaum der Gesellschaft - korrupt, selbstsüchtig, von allen verachtet. Doch Jesus ruft ihn ohne Vorleistung, ohne Bedingung. Nicht Matthäus findet Jesus, sondern Jesus findet Matthäus. Das dreht unser Denken komplett um. Es geht nicht darum, erst unser Leben in Ordnung zu bringen, bevor wir zu Gott kommen dürfen. Jesus ruft uns, während wir noch Sünder sind. Er rettet den, der sich nicht selbst helfen kann. Das ist reine Gnade - und genau das lässt uns anbeten.
Matthäus 9,9-13
GebetDanke Jesus, dass du mich ohne Vorbedingungen rufst. Hilf mir, deine radikale Gnade wirklich zu begreifen.
Zum NachdenkenDenkst du manchmal, du müsstest erst 'gut genug' sein für Jesus? Wie verändert es dein Bild von Gott, wenn du erkennst, dass er dich jetzt schon ruft?
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Tag 2 von 7 · 9. Juli Der Ruf zur Buße
Lukas ergänzt den Ruf Jesu mit einem entscheidenden Zusatz: 'Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder zur Buße.' Die Buße ist das Herzstück des Evangeliums. Eine Verkündigung, die Sünde ausklammert, ist kein Evangelium mehr. Matthäus stellt sich nur als 'der Mann am Zollhaus' vor - nicht mit seinen Qualifikationen oder Leistungen. Er hat verstanden, wie groß seine Sünde ist. Je näher wir in Gottes Gegenwart kommen, desto mehr sehen wir unsere Schuld. Doch genau hier liegt die Hoffnung: Je größer unsere erkannte Sünde, desto größer erscheint Gottes Gnade. Wir müssen zuerst unsere geistliche Krankheit erkennen, bevor wir den Arzt suchen. Gesunde gehen nicht zum Arzt - aber wer seine Not erkennt, findet bei Jesus Vergebung ohne Grenzen.
Lukas 5,32
GebetHerr, öffne meine Augen für meine Sünde und schenke mir ein bußfertiges Herz, das täglich zu dir kommt.
Zum NachdenkenSpielt Buße eine zentrale Rolle in deinem Glaubensleben, oder ist sie eher untergeordnet?
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Tag 3 von 7 · 10. Juli Die Gefahr der Selbstgerechtigkeit
Die Pharisäer empören sich: 'Warum isst euer Lehrer mit Zöllnern und Sündern?' Sie halten Jesus vor, bei den Falschen zu sein. Ihr Problem ist nicht, dass sie Sünde leugnen, sondern dass sie sie relativieren. Sie sagen: 'Wir sind nicht so schlimm wie die da drüben.' Das ist das Wesen der Selbstgerechtigkeit: Sie misst sich horizontal an anderen Menschen statt vertikal an Gottes Heiligkeit. Doch gemessen an Gottes Standard ist der Unterschied zwischen Pharisäer und Zöllner gleich null. 'Es ist kein Gerechter, auch nicht einer', sagt die Schrift. Jesus antwortet: 'Nicht die Starken brauchen einen Arzt, sondern die Kranken.' Die Pharisäer erkannten ihre geistliche Krankheit nicht. Deshalb konnten sie auch keine Heilung empfangen. Selbstgerechtigkeit ist die größte Barriere zum Evangelium.
Matthäus 9,11-12
GebetVater, bewahre mich vor Selbstgerechtigkeit. Lass mich meine Sünde vor deiner Heiligkeit erkennen.
Zum NachdenkenErtappst du dich dabei, dich mit anderen zu vergleichen statt dich an Gottes Heiligkeit zu messen?
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Tag 4 von 7 · 11. Juli Barmherzigkeit statt religiöse Korrektheit
Jesus zitiert den Propheten Hosea: 'Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer.' Damit schickt er die Theologieprofessoren seiner Zeit zurück auf die Schulbank. Es geht nicht darum, das Wort Gottes nur zu kennen oder religiöse Pflichten zu erfüllen. Die Pharisäer mieden die Sünder aus Angst vor Verunreinigung. Jesus geht zu ihnen hin, weil er sie retten will. Das ist wahre Barmherzigkeit. Die Selbstgerechten lesen die Bibel immer nur für andere - nie für sich selbst. Sie haben verschiedene Kategorien: die Sünder dort, wir hier. Auch wir als Gemeinde stehen in dieser Gefahr, Menschen zu kategorisieren nach Vergangenheit oder äußerem Erscheinungsbild. Doch eine gesunde Gemeinde ist kein exklusiver Club für gute Menschen, sondern der Ort, wo begnadigte Sünder die rettende Gnade Christi erfahren haben.
Hosea 6,6
GebetHerr, schenke mir ein barmherziges Herz wie deines, das Sünder nicht meidet, sondern ihnen deine Gnade zeigt.
Zum NachdenkenLebst du eine äußerlich korrekte Frömmigkeit ohne innere Barmherzigkeit für andere?
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Tag 5 von 7 · 12. Juli Der Bräutigam ist da
Die Jünger des Johannes fragen: 'Warum fasten wir und die Pharisäer oft, deine Jünger aber fasten nicht?' Jesus antwortet mit einem kraftvollen Bild: 'Können etwa die Gefährten des Bräutigams trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist?' Jesus bezeichnet sich selbst als den Bräutigam - ein Titel, den Gott im Alten Testament für sich verwendet. Damit erklärt Jesus: Ich bin Gott mitten unter euch. Die Zeit der sehnsüchtigen Erwartung ist vorbei. Der Messias ist da! Wo der Bräutigam anwesend ist, ist keine Zeit für Trauer, sondern für Freude. Die neue Heilszeit ist keine fromme Idee oder ein Programm - sie ist eine Person: Jesus Christus. Wer jetzt noch in der Sehnsucht des Fastens verharrt, hat den Kalender Gottes verpasst. Die Hochzeit läuft bereits!
Matthäus 9,14-15
GebetJesus, danke, dass du als Bräutigam zu uns gekommen bist. Lass mich in der Freude deiner Gegenwart leben.
Zum NachdenkenLebst du in der Freude der Gegenwart Jesu oder noch in religiöser Sehnsucht?
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Tag 6 von 7 · 13. Juli Neuer Wein in neue Schläuche
Jesus erklärt mit zwei Bildern: Neuer Stoff auf altem Kleid und neuer Wein in alten Schläuchen - beides funktioniert nicht. Die Botschaft ist klar: 'Ich bin nicht gekommen, um das Alte zu reparieren. Ich mache alles neu.' Das Evangelium ist keine religiöse Optimierung unseres bisherigen Lebens, kein Flicken auf einem alten System. Es ist der Beginn einer völlig neuen Wirklichkeit Gottes. Im Alten Bund war alles Vorschattung - jetzt ist die Erfüllung da. Es geht nicht um äußere Ordnungen, sondern um ein inneres Herz, das auf Christus ausgerichtet ist. Paulus sagt es so: 'Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.' Das Problem liegt nicht im Evangelium, sondern im unverändertem Herz, das es nicht aufnehmen kann.
Matthäus 9,16-17
GebetHerr, mach mich zu einer neuen Schöpfung. Fülle mich mit deinem neuen Leben.
Zum NachdenkenSiehst du das Evangelium als Zusatz zu deinem Leben oder als völlige Neuschöpfung?
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Tag 7 von 7 · 14. Juli Die entscheidende Frage
Am Ende steht die alles entscheidende Frage: Nicht 'Bin ich gut genug für Jesus?', sondern 'Bin ich Sünder genug, um von Jesus gerettet zu werden?' Jesus stellt unser religiöses Denken auf den Kopf. Er vergibt dem schlimmsten Sünder, den alle für hoffnungslos halten. Er verwirft die selbstgerechte Frömmigkeit derer, die meinen, bei ihnen sei alles in Ordnung. Und er verkündigt die neue Heilszeit - nicht als Reparatur des Alten, sondern als völlige Neuschöpfung. Der Ruf Jesu 'Folge mir nach' schafft nicht nur eine Entscheidung, er schafft ein neues Herz, das antworten kann. Das ist das Wunder des Evangeliums. Der, den alle für den Falschen halten - der Sünder mit leeren Händen - ist für Jesus genau der Richtige. So bleibt nur eine Realität: Jesus ist gekommen, um uns völlig neu zu machen.
2 Korinther 5,17
GebetVater, danke, dass du mich nicht optimierst, sondern neu machst. Ich komme als Sünder und empfange deine Gnade.
Zum NachdenkenKommst du zu Jesus mit leeren Händen als begnadigter Sünder oder versuchst du noch, etwas vorzuweisen?