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Evangelische Baptisten Gemeinde Gifhorn (EBG)

I. Koppelweg 69, 38518 Gifhorn

Gott loben, von ihm erzählen, Menschen helfen – die Bibel als einzige Richtschnur.

Täglicher Impuls
Tag 4 von 7

Ein Bund für das ganze Leben

Aus der Predigt „Gottesdienst der EBG Gifhorn | 25.10.2026 um 11Uhr“ vom 25. Oktober

Gott sagt deutlich: 'Er hasst Scheidung.' Die Ehe ist kein befristeter Vertrag, keine Probezeit, kein Abkommen, das man kündigt, wenn jemand Besseres kommt. Es ist ein Bund für das ganze Leben – erst der Tod soll scheiden. Ein Ehebund ist eine bewusste Verpflichtung vor Gott, für den anderen da zu sein. Es ist kein bedingtes Abkommen wie ein gegenseitiger Liefervertrag, wo ich nur gebe, wenn der andere auch liefert. Ich verpflichte mich vor Gottes Augen, ein Leben lang für den anderen da zu sein – auch wenn er versagt, auch wenn er nicht mehr kann, auch in den schwierigsten Zeiten. Dieser Bundescharakter macht die Ehe so stark und gleichzeitig so heilig. Gott nimmt unsere Versprechen ernst, weil er selbst ein Bundesgott ist, der zu seinen Versprechen steht. Er ruft uns auf, bei unserem Leben aufzupassen und nicht treulos zu handeln.

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Gott sagt deutlich: 'Er hasst Scheidung.' Die Ehe ist kein befristeter Vertrag, keine Probezeit, kein Abkommen, das man kündigt, wenn jemand Besseres kommt. Es ist ein Bund für das ganze Leben – erst der Tod soll scheiden. Ein Ehebund ist eine bewusste Verpflichtung vor Gott, für den anderen da zu sein. Es ist kein bedingtes Abkommen wie ein gegenseitiger Liefervertrag, wo ich nur gebe, wenn der andere auch liefert. Ich verpflichte mich vor Gottes Augen, ein Leben lang für den anderen da zu sein – auch wenn er versagt, auch wenn er nicht mehr kann, auch in den schwierigsten Zeiten. Dieser Bundescharakter macht die Ehe so stark und gleichzeitig so heilig. Gott nimmt unsere Versprechen ernst, weil er selbst ein Bundesgott ist, der zu seinen Versprechen steht. Er ruft uns auf, bei unserem Leben aufzupassen und nicht treulos zu handeln.

Maleachi 2,14-16
Gebet

Danke Gott für seine Bundestreue und bitte ihn, dir zu helfen, deinen eigenen Ehebund treu zu bewahren.

Zum Nachdenken

Nimmst du deinen Ehebund so ernst wie Gott ihn sieht – als lebenslange, unbedingte Verpflichtung?

Aufnahme vom 21. Juni 2026

Predigt

Gottesdienst der EBG Gifhorn | 14.06.2026 um 11 Uhr

Sonntag, 21. Juni 2026
Psalm 145,15-21
Kernaussage

Die zentrale Botschaft ist, dass Christen nur dann geistliche Frucht bringen können, wenn sie in einer lebendigen, bleibenden Beziehung zu Jesus Christus stehen. Wie Reben am Weinstock sind wir völlig abhängig von Christus, und getrennt von ihm können wir nichts tun. Gott selbst arbeitet an uns durch Reinigung und Beschneidung, damit wir immer mehr Frucht zur Verherrlichung Gottes bringen.

Ein Gottesdienst der EBG Gifhorn, der mit Lobpreis und Gebeten beginnt und sich auf die Bedeutung von Jesus Christus als dem wahren Weinstock konzentriert. Nach gemeinsamen Liedern und Ankündigungen präsentieren Kinder einen Vortrag über verschiedene biblische Bilder, die Jesus beschreiben: Licht der Welt, Weg zur Wahrheit, guter Hirte und Weinstock. Der Hauptteil besteht aus einer ausführlichen Predigt über Johannes 15:1-8, in der das Verhältnis zwischen Weinstock (Jesus), Weingärtner (Gott der Vater) und Reben (Gläubige) erklärt wird. Die zentrale Botschaft betont die Notwendigkeit, in enger Verbindung mit Christus zu bleiben, um geistliche Frucht zu bringen. Die Predigt erklärt, dass Fruchtbringen nicht aus eigener Kraft möglich ist, sondern nur durch das Bleiben in Christus. Verschiedene Arten geistlicher Früchte werden genannt: Dienste mit den von Gott gegebenen Gaben, gute Werke und die Frucht des Geistes (Liebe, Freude, Friede usw.). Der Gottesdienst schließt mit praktischen Anwendungen, wie man in Christus bleiben kann, und einer Einladung an Nichtgläubige, eine Beziehung zu Jesus zu beginnen.
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Ein Gottesdienst der EBG Gifhorn, der mit Lobpreis und Gebeten beginnt und sich auf die Bedeutung von Jesus Christus als dem wahren Weinstock konzentriert. Nach gemeinsamen Liedern und Ankündigungen präsentieren Kinder einen Vortrag über verschiedene biblische Bilder, die Jesus beschreiben: Licht der Welt, Weg zur Wahrheit, guter Hirte und Weinstock. Der Hauptteil besteht aus einer ausführlichen Predigt über Johannes 15:1-8, in der das Verhältnis zwischen Weinstock (Jesus), Weingärtner (Gott der Vater) und Reben (Gläubige) erklärt wird. Die zentrale Botschaft betont die Notwendigkeit, in enger Verbindung mit Christus zu bleiben, um geistliche Frucht zu bringen. Die Predigt erklärt, dass Fruchtbringen nicht aus eigener Kraft möglich ist, sondern nur durch das Bleiben in Christus. Verschiedene Arten geistlicher Früchte werden genannt: Dienste mit den von Gott gegebenen Gaben, gute Werke und die Frucht des Geistes (Liebe, Freude, Friede usw.). Der Gottesdienst schließt mit praktischen Anwendungen, wie man in Christus bleiben kann, und einer Einladung an Nichtgläubige, eine Beziehung zu Jesus zu beginnen.

Hauptthemen (5)

1. Der wahre Weinstock - Jesus Christus

  • • Jesus stellt sich als der wahre Weinstock vor
  • • Gott der Vater ist der Weingärtner
  • • Die Gläubigen sind die Reben am Weinstock
  • • Nur durch die Verbindung zu Christus ist geistliches Leben möglich

2. Die Notwendigkeit, in Christus zu bleiben

  • • Das Wort 'bleiben' kommt siebenmal im Text vor und betont die Wichtigkeit einer dauerhaften Beziehung
  • • Bleiben bedeutet in einem bestimmten Zustand zu verharren, sich aufzuhalten, zu wohnen
  • • Ohne die Verbindung zum Weinstock können Reben keine Frucht bringen
  • • Getrennt von Christus können wir nichts tun

3. Die Frucht der Reben

  • • Es gibt zwei Arten von Reben: solche die Frucht bringen und solche die keine Frucht bringen
  • • Frucht entsteht durch das Bleiben in Christus
  • • Frucht zeigt sich in Diensten mit unseren Gaben
  • • Frucht sind gute Werke, die Gott vorbereitet hat
  • • Die Frucht des Geistes: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung
  • • Der Prozess geht von keiner Frucht zu Frucht zu mehr Frucht zu viel Frucht

4. Die Reinigung durch den Weingärtner

  • • Gott reinigt jede Rebe, die Frucht bringt, damit sie mehr Frucht bringt
  • • Reinigung kann auch Beschneidung, Stutzen bedeuten
  • • Dieser Prozess kann schmerzhaft sein, dient aber unserem Besten
  • • Züchtigung ist ein Zeichen der Liebe Gottes und dient unserer Heiligung
  • • Gott macht keine Fehler in diesem Prozess

5. Das Ziel: Verherrlichung Gottes

  • • Durch das Fruchtbringen wird der Vater verherrlicht
  • • Das Ziel unseres Lebens ist es, zur Ehre Gottes zu leben
  • • Viel Frucht zu bringen bedeutet, wahre Jünger Jesu zu sein
  • • Die Kette: In Christus bleiben → viel Frucht bringen → Gott wird verherrlicht

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Psalm 145,15-21

Alle Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit. Du tust deine Hand auf und sättigst alles, was lebt mit Wohlgefallen. Der Herr ist gerecht in allen seinen Wegen und gnädigt in allen seinen Werken. Der Herr ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn in Wahrheit anrufen. Er erfüllt das Begehren derer, die ihn fürchten. Er hört ihr schreien und rettet sie. Der Herr behütet alle, die ihn lieben. Und er wird aller Gottlosen vertilgen. Mein Mund soll den Ruhm des Herrn verkündigen. Und alles Fleisch lobe seinen heiligen Namen immer und ewiglich.

Johannes 8,12

Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Johannes 14,6

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.

Johannes 15,5

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.

Johannes 10,11

Ich bin der gute Hirte, der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.

Johannes 15,1-8

Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg. Jede aber, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein um des Wortes willen, dass ich zu euch geredet habe. Bleibt in mir und ich bleibe in euch. Gleich wie die Rebe nicht von sich selbst aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er weggeworfen wie die Rebe und verdorrt, und solche sammelt man und wirft sie ins Feuer und sie brennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt und es wird euch zuteil werden. Dadurch wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und meine Jünger werdet.

1. Petrus 4,10-11

Dient einander jeder mit der Gnadengabe, die er empfangen hat, als gute Haushalter der mannigfaltigen Gnade Gottes. Wenn jemand rede, so rede er es als Aussprüche Gottes. Wenn jemand dient, so tue er es aus der Kraft, die Gott darreicht, damit in allem Gott verherrlicht wird durch Jesus Christus. Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Epheser 2,10

Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.

Galater 5,22

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.

Hebräer 12,4-11

Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampf gegen die Sünde und habt das Trostwort vergessen, das zu euch als zu Söhnen spricht. Mein Sohn, achte nicht gering die Züchtigung des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm zurechtgewiesen wirst. Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er und erschlägt jeden Sohn, den er annimmt. Wenn ihr Züchtigung erduldet, so behandelt euch Gott ja als Söhne, denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt? Wenn ihr aber ohne Züchtigung seid, an der sie alle Anteil bekommen haben, so seid ihr ja unecht und keine Söhne. Zudem hatten wir unsere leiblichen Väter als Erzieher und scheuten uns vor ihnen. Sollten wir uns nicht viel mehr dem Vater der Geister unterwerfen und leben? Denn jene haben uns für wenige Tage gezüchtigt, so wie es ihnen richtig erschien, er aber zu unserem Besten, damit wir seiner Heiligkeit teilhaftig werden. Alle Züchtigung aber scheint uns für den Augenblick nicht zur Freude, sondern zur Traurigkeit zu dienen. Danach aber gibt sie eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die durch sie geübt sind.

Psalm 1,1-3

Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern seine Lust hat am Gesetz des Herrn und über sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht. Der ist wie ein Baum gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und seine Blätter verwelken nicht und alles, was er tut, gerät wohl.

Weitere Referenzen

  • → Psalm 119,18-19
  • → Römer 1,20

Praktische Anwendung (7)

  • 1 Eine persönliche Beziehung zu Jesus beginnen: Wenn du noch kein Kind Gottes bist, nutze die Gelegenheit, um mehr über Jesus zu erfahren und eine persönliche Beziehung zu ihm zu beginnen. Komm auf jemanden zu und stelle Fragen über den Glauben.
  • 2 Täglich in Gottes Wort lesen und darüber nachsinnen: Beschäftige dich täglich mit der Bibel, forsche darin und denke Tag und Nacht darüber nach. Lass Gottes Wort deine Gedanken prägen, nicht weltliche Dinge.
  • 3 Deine Gaben im Dienst für andere einsetzen: Setze die Gaben und Begabungen, die Gott dir geschenkt hat, ein, um anderen zu dienen und Gott damit zu verherrlichen. Wandle in den guten Werken, die Gott für dich vorbereitet hat.
  • 4 In enger Verbindung zu Jesus bleiben: Pflege eine dauerhafte, bleibende Beziehung zu Jesus Christus durch Gebet, Bibelstudium und Gemeinschaft. Versuche nicht, aus eigener Kraft Frucht zu bringen, sondern bleibe abhängig von ihm.
  • 5 Gottes Züchtigung und Reinigung annehmen: Wenn Gott schmerzhafte Prozesse in deinem Leben zulässt, um dich zu reinigen und zu formen, nimm diese an im Vertrauen darauf, dass er keine Fehler macht und es zu deinem Besten dient.
  • 6 Die Frucht des Geistes entwickeln lassen: Prüfe, ob die Eigenschaften der Frucht des Geistes (Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung) in deinem Leben sichtbar werden und wachsen.
  • 7 Ein Leben zur Ehre Gottes führen: Triff die bewusste Entscheidung, dein ganzes Leben zur Verherrlichung Gottes zu leben. Frage dich im Alltag: Was prägt mich gerade? Sind es Gottes Gedanken oder weltliche Dinge?

Impulse aus der Woche ab 22. Juni

  1. Tag 1 von 7 · 22. Juni Der wahre Weinstock

    Jesus bezeichnet sich als 'den wahren Weinstock' und seinen Vater als den Weingärtner. Dieses Bild ist kein Zufall – es zeigt uns die grundlegende Wahrheit unseres Glaubenslebens: Wir können nichts aus eigener Kraft tun. Genau wie eine Rebe, die vom Weinstock getrennt ist, keine Trauben mehr hervorbringen kann, so können auch wir ohne Jesus keine geistliche Frucht bringen. Der Text sagt es unmissverständlich: 'Getrennt von mir könnt ihr nichts tun.' Nicht ein kleines bisschen, sondern nichts. Denk an die Weintrauben, die du im Laden kaufst. Sobald sie vom Weinstock getrennt sind, wachsen keine neuen Früchte mehr. Die Verbindung ist unterbrochen, die Nährstoffe fließen nicht mehr. So ist es auch in unserem geistlichen Leben: Nur wenn wir in enger Verbindung mit Jesus bleiben, können wir wachsen und Frucht bringen für Gottes Reich.

    Johannes 15,1-5

    Gebet

    Bitte Jesus, dir zu zeigen, wo du versuchst, ohne ihn zu leben. Danke ihm, dass er dich mit sich verbinden möchte.

    Zum Nachdenken

    Hast du eine persönliche, lebendige Beziehung zu Jesus Christus, oder versuchst du, aus eigener Kraft 'gut genug' zu sein?

  2. Tag 2 von 7 · 23. Juni In Christus bleiben

    Das Wort 'bleiben' kommt in Johannes 15,1-8 siebenmal vor – sogar öfter als das Wort 'Frucht'. Das zeigt uns: Es geht nicht um einen kurzen Moment der Begegnung mit Jesus, sondern um ein dauerhaftes Verweilen bei ihm. 'Bleiben' bedeutet, in einem bestimmten Zustand zu verharren, sich aufzuhalten, ja sogar zu wohnen. Es ist wie bei der Tulpe, die im Wasser steht: Solange die Verbindung da ist, bleibt sie frisch und lebendig. Wird sie vom Wasser getrennt, hängt sie durch und verwelkt. Jesus lädt uns ein: 'Bleibt in mir und ich bleibe in euch.' Das ist keine schwere Pflicht, sondern eine wunderbare Verheißung. Wenn wir in Jesus bleiben, bleibt er in uns – und das Resultat folgt fast automatisch: Wir bringen Frucht, sogar viel Frucht. Die Kraft kommt nicht aus uns selbst, sondern fließt durch die Verbindung zu ihm.

    Johannes 15,4

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu helfen, täglich in der Gemeinschaft mit Jesus zu bleiben und nicht in Aktivismus zu verfallen.

    Zum Nachdenken

    Wo in deinem Alltag kannst du bewusster 'in Christus bleiben' – durch Gebet, Bibellesen oder stille Momente mit ihm?

  3. Tag 3 von 7 · 24. Juni Frucht bringen – was bedeutet das?

    Was genau sind die Früchte, die wir als Christen bringen sollen? Die Predigt nennt uns drei wichtige Bereiche: Erstens: Dienste mit den Gaben, die Gott uns geschenkt hat. Jeder hat Begabungen, Leidenschaften und Fähigkeiten bekommen, um anderen zu dienen und Gott zu verherrlichen. Zweitens: Gute Werke und Taten. Epheser 2,10 sagt: 'Wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat.' Drittens und vor allem: Die Frucht des Geistes – Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. Diese Eigenschaften entstehen nicht durch Anstrengung, sondern wachsen in uns, wenn wir in Christus bleiben. Sie sind das sichtbare Zeichen, dass der Heilige Geist in unserem Leben wirkt.

    Galater 5,22

    Gebet

    Danke Gott für die Gaben, die er dir geschenkt hat, und bitte ihn, durch dich Frucht zu bringen.

    Zum Nachdenken

    Welche dieser Früchte sind in deinem Leben bereits sichtbar? Wo möchtest du noch wachsen?

  4. Tag 4 von 7 · 25. Juni Der Reifeprozess braucht Zeit

    Wenn an einer Pflanze Früchte wachsen, passiert das nicht von einem Moment auf den anderen. Erst kommen Blüten, dann kleine Früchte, die langsam wachsen und schließlich reifen. Bei Tomaten sind die Früchte erst grün, dann werden sie nach und nach rot. Genauso ist es im geistlichen Leben. Nach der Bekehrung sind wir nicht sofort perfekt. Die Frucht des Geistes wächst schrittweise. Es ist wichtig, ein gesundes Mittelmaß zu finden: Wenn überhaupt keine Veränderung sichtbar ist, sollten wir unsere Beziehung zu Jesus überprüfen. Aber andererseits dürfen wir uns nicht entmutigen lassen, wenn nicht alles sofort perfekt ist. Gott ist geduldig mit uns. Er ist der Weingärtner, der seine Pflanzen pflegt und zur Reife bringt. Bleib dran, bleib in Christus, und lass keinen Stillstand zu. Das geistliche Wachstum ist ein Prozess, der unser ganzes Leben andauert.

    Johannes 15,2

    Gebet

    Bitte Gott um Geduld mit dir selbst und um Ausdauer im geistlichen Wachstum.

    Zum Nachdenken

    Wo siehst du geistliches Wachstum in deinem Leben im Vergleich zu vor einem Jahr?

  5. Tag 5 von 7 · 26. Juni Das Reinigen des Weingärtners

    In Johannes 15,2 lesen wir etwas Überraschendes: 'Jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt.' Gott beschneidet auch die fruchtbringenden Reben! Das Wort 'reinigen' kann auch mit 'stutzen' oder 'beschneiden' übersetzt werden. Bei Pflanzen werden manchmal Teile weggeschnitten, damit sie gesünder wachsen und mehr Frucht bringen. Bei Tomatenpflanzen nennt man das 'Ausgeizen' – man entfernt kleine Äste, damit die Kraft in die Haupttriebe und Früchte fließt. Was bedeutet das für uns? Gott möchte manchmal Dinge in unserem Leben wegschneiden, die uns zwar nicht unbedingt schaden, aber auch nicht förderlich sind. Das können Gewohnheiten, Zeitfresser oder sogar gute Aktivitäten sein, die uns von dem Besten abhalten. Dieser Prozess kann schmerzhaft sein, aber er dient einem guten Zweck: dass wir mehr Frucht bringen zur Ehre Gottes.

    Johannes 15,2

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu zeigen, was er in deinem Leben verändern möchte, und gib ihm die Erlaubnis dazu.

    Zum Nachdenken

    Gibt es etwas in deinem Leben, das Gott vielleicht 'beschneiden' möchte, damit du mehr Frucht bringst?

  6. Tag 6 von 7 · 27. Juni Gottes unsichtbares Wesen erkennen

    Im Kindergedicht wurde uns Römer 1,20 vorgelesen: 'Gottes unsichtbares Wesen, nämlich seine Ewigkeit, Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an seinen Werken durch Nachdenken ersehen.' Gott ist unsichtbar, aber wir können ihn an seinen Werken erkennen. Die Giraffe mit ihrem einzigartigen Fellmuster, der Pinguin mit seinen erstaunlichen Fähigkeiten, die Raupe, die sich in einen Schmetterling verwandelt – überall zeigt sich Gottes Herrlichkeit und Kreativität. Wenn wir die Augen öffnen und uns umschauen, sehen wir täglich Wunder: die Augen eines geliebten Menschen, ein vereistes Blatt, verschiedene Steine, eine süße Erdbeere, ein riesiger Baum, eine flauschige Wolke. All das hat Gott gemacht und erhält er jeden Tag. So wie er die ganze Schöpfung ernährt und versorgt, sorgt er auch für uns – leiblich und geistlich.

    Römer 1,20

    Gebet

    Danke Gott heute für drei konkrete Dinge in seiner Schöpfung, die dich begeistern oder berühren.

    Zum Nachdenken

    Wann hast du das letzte Mal innegehalten, um Gottes Schöpfung bewusst wahrzunehmen und ihn dafür zu loben?

  7. Tag 7 von 7 · 28. Juni Zur Verherrlichung Gottes berufen

    Jesus schließt diesen Abschnitt mit einem kraftvollen Satz: 'Dadurch wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und meine Jünger werdet.' Das ist das große Ziel: Gott zu verherrlichen. Wenn wir in Christus bleiben und Frucht bringen – durch unsere Gaben, gute Werke und die Frucht des Geistes – dann wird Gottes Herrlichkeit sichtbar. Menschen um uns herum sehen Jesus in unserem Leben. Psalm 145,21 ruft uns auf: 'Mein Mund soll den Ruhm des Herrn verkündigen, und alles Fleisch lobe seinen heiligen Namen immer und ewiglich.' Das geschieht nicht nur durch unsere Worte, sondern durch unser ganzes Leben. Wenn wir als Reben am Weinstock bleiben, werden wir zu lebendigen Zeugen der Gnade Gottes. Lass uns diese Woche bewusst in Christus bleiben, damit durch uns viel Frucht entsteht zur Ehre unseres himmlischen Vaters.

    Johannes 15,8

    Gebet

    Bitte Gott, dass dein Leben diese Woche seine Herrlichkeit widerspiegelt und andere auf ihn hinweist.

    Zum Nachdenken

    Wie kann dein Leben in dieser Woche konkret zur Verherrlichung Gottes beitragen?