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Evangelische Baptisten Gemeinde Gifhorn (EBG)

I. Koppelweg 69, 38518 Gifhorn

Gott loben, von ihm erzählen, Menschen helfen – die Bibel als einzige Richtschnur.

Täglicher Impuls
Tag 5 von 7

Die Sünde – der größte Feind der Ehe

Aus der Predigt „Gottesdienst der EBG Gifhorn | 25.10.2026 um 11Uhr“ vom 25. Oktober

Was war die größte Gefahr für Adam und Eva in ihrer perfekten Ehe im Paradies? Die Sünde. Und sie ist heute immer noch die größte Bedrohung für unsere Ehen. Sünde zerstört die Partnerschaft, die Gott sich gedacht hat. Hast du schon mal darüber nachgedacht, welche Sünden du in deine Ehe bringst? Welche Verhaltensweisen und Einstellungen gefährden deine Ehe? Es ist leicht, die Fehler beim anderen zu sehen – aber wie steht es mit deinen eigenen Baustellen? Die gute Nachricht: Gottes Antwort auf das Problem der Sünde ist Christus! Wir brauchen Christus-zentrierte Ehen. Wir brauchen Vergebung für unsere Sünden, Reinigung von unseren Sünden, Sieg über unsere Sünden. All das finden wir in Jesus. Ohne die verändernde Kraft des Evangeliums können wir die Ehe nicht so leben, wie Gott sie sich gedacht hat. Deshalb muss Christus das Zentrum unserer Ehen sein.

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Was war die größte Gefahr für Adam und Eva in ihrer perfekten Ehe im Paradies? Die Sünde. Und sie ist heute immer noch die größte Bedrohung für unsere Ehen. Sünde zerstört die Partnerschaft, die Gott sich gedacht hat. Hast du schon mal darüber nachgedacht, welche Sünden du in deine Ehe bringst? Welche Verhaltensweisen und Einstellungen gefährden deine Ehe? Es ist leicht, die Fehler beim anderen zu sehen – aber wie steht es mit deinen eigenen Baustellen? Die gute Nachricht: Gottes Antwort auf das Problem der Sünde ist Christus! Wir brauchen Christus-zentrierte Ehen. Wir brauchen Vergebung für unsere Sünden, Reinigung von unseren Sünden, Sieg über unsere Sünden. All das finden wir in Jesus. Ohne die verändernde Kraft des Evangeliums können wir die Ehe nicht so leben, wie Gott sie sich gedacht hat. Deshalb muss Christus das Zentrum unserer Ehen sein.

Gebet

Bekenne Gott deine Sünden und bitte ihn um die verändernde Kraft des Evangeliums für deine Ehe.

Zum Nachdenken

Welche konkreten Sünden in deinem Leben gefährden deine Ehe, und wie kannst du Christus mehr Raum geben?

Aufnahme vom 11. April 2026

Predigt

Bibel- und Gebetsstunde | 11.04.2026

Samstag, 11. April 2026
Markus 9,23
Kernaussage

Die Predigt behandelt den Unterschied zwischen geistlichen und fleischlichen Christen anhand von 1. Korinther 3,1-4. Paulus ermahnt die Korinther, nicht unmündig zu bleiben, sondern im Glauben zu wachsen und von fleischlichem Verhalten wie Eifersucht, Streit und Parteiungen zur geistlichen Reife zu gelangen. Der Glaube an Gottes Allmacht und die praktische Heiligung sind zentral für geistliches Wachstum.

Diese Bibel- und Gebetsstunde beginnt mit Lobliedern und Gebeten, die sich auf Glauben, Demut und Gottes Führung konzentrieren. Der Hauptteil der Stunde behandelt zwei zentrale biblische Aussagen aus dem Markus-Evangelium: "Bei Gott sind alle Dinge möglich" und "Dem Glaubenden sind alle Dinge möglich." Die Gemeinde wird ermutigt, Gott für seine grenzenlose Macht zu loben und gleichzeitig um stärkeren Glauben zu bitten, besonders in schwierigen Situationen. Die Stunde beinhaltet einen Besuch zweier Brüder aus der Ukraine, Sergej und Robert, die über ihre diakonische Arbeit in Uschhorod berichten. Sie dienen Flüchtlingen, betreiben ein Rehabilitationszentrum und unterstützen Bedürftige. Nach ihrem Bericht und gemeinsamen Gebeten folgt eine ausführliche Bibelstunde zum ersten Korintherbrief, Kapitel 3. Die Lehre konzentriert sich auf den Unterschied zwischen geistlicher Reife und fleischlichem Verhalten, wobei Paulus die Korinther als "Unmündige in Christus" bezeichnet. Die Gemeinde wird ermahnt, von "Milch" zu "fester Speise" überzugehen, was bedeutet, im Glauben zu wachsen und nicht bei elementaren Lehren stehenzubleiben.
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Diese Bibel- und Gebetsstunde beginnt mit Lobliedern und Gebeten, die sich auf Glauben, Demut und Gottes Führung konzentrieren. Der Hauptteil der Stunde behandelt zwei zentrale biblische Aussagen aus dem Markus-Evangelium: "Bei Gott sind alle Dinge möglich" und "Dem Glaubenden sind alle Dinge möglich." Die Gemeinde wird ermutigt, Gott für seine grenzenlose Macht zu loben und gleichzeitig um stärkeren Glauben zu bitten, besonders in schwierigen Situationen. Die Stunde beinhaltet einen Besuch zweier Brüder aus der Ukraine, Sergej und Robert, die über ihre diakonische Arbeit in Uschhorod berichten. Sie dienen Flüchtlingen, betreiben ein Rehabilitationszentrum und unterstützen Bedürftige. Nach ihrem Bericht und gemeinsamen Gebeten folgt eine ausführliche Bibelstunde zum ersten Korintherbrief, Kapitel 3. Die Lehre konzentriert sich auf den Unterschied zwischen geistlicher Reife und fleischlichem Verhalten, wobei Paulus die Korinther als "Unmündige in Christus" bezeichnet. Die Gemeinde wird ermahnt, von "Milch" zu "fester Speise" überzugehen, was bedeutet, im Glauben zu wachsen und nicht bei elementaren Lehren stehenzubleiben.

Hauptthemen (5)

1. Gottes Allmacht und der Glaube

  • • Bei Gott sind alle Dinge möglich - es gibt keine Grenzen für seine Macht
  • • Dem Glaubenden sind alle Dinge möglich durch den Glauben an den allmächtigen Gott
  • • Wir sollen Gott für seine Größe, Macht und Herrlichkeit loben und preisen
  • • Die Herausforderung besteht darin, nicht nur an Gott zu glauben, sondern Gott in konkreten Situationen zu vertrauen
  • • Wir sollen um Stärkung unseres Glaubens bitten und gegen Unglauben ankämpfen

2. Geistliche vs. fleischliche Christen

  • • Paulus konnte zu den Korinthern nicht als zu Geistlichen reden, sondern als zu Fleischlichen und Unmündigen
  • • Am Anfang war dies verständlich, da sie neue Gläubige waren, aber sie sollten gewachsen sein
  • • Fleischliches Verhalten zeigt sich in Eifersucht, Streit, Zwietracht und Parteiungen
  • • Geistliche Christen wachsen durch die Offenbarung des Heiligen Geistes im Verständnis des Wortes Gottes
  • • Unmündige bleiben abhängig von Mittlern und können das Wort nicht selbstständig verstehen

3. Milch vs. feste Speise

  • • Paulus gab ihnen Milch zu trinken, nicht feste Speise, da sie diese nicht vertragen konnten
  • • Milch steht für grundlegende Lehren des Glaubens (Was ist Gott, Sünde, Erlösung, etc.)
  • • Feste Speise bedeutet eigenständiges Verständnis und Anwendung des Wortes Gottes
  • • Ein Baby braucht einen Mittler (die Mutter), aber irgendwann muss man mündig werden
  • • Die Korinther waren zu abhängig von Menschen (Paulus, Apollos) statt vom Wort Gottes selbst

4. Die Weisheit Gottes

  • • Gottes Weisheit offenbart sich durch den Heiligen Geist
  • • Die Weisheit Gottes ist Christus, der uns zur Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung gemacht wurde
  • • Wahre Weisheit zeigt sich nicht nur im Wissen, sondern in der praktischen Umsetzung
  • • Die Weisheit Gottes führt zur Heiligung und zum geistlichen Wachstum
  • • Ohne praktische Umsetzung bleibt Wissen keine echte Weisheit

5. Die Gemeinde in Korinth - historischer Kontext

  • • Paulus gründete die Gemeinde und lehrte eineinhalb Jahre dort
  • • Nach Paulus kam Apollos und diente der Gemeinde
  • • Die Gemeinde hatte anfangs keine gefestigte Lehre wie heutige Gemeinden mit 2000 Jahren Kirchengeschichte
  • • Paulus warnte vor falschen Lehrern und Spaltungen nach seinem Weggang
  • • Ähnliche Probleme gab es auch in Ephesus, wo Paulus drei Jahre lehrte

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Markus 9,23

Jesus aber sprach zu ihm, wenn du glauben kannst, alles ist möglich dem, der glaubt.

Markus 10,26-27

Sie aber entsetzten sich sehr und sprachen untereinander. Wer kann denn gerettet werden? Jesus aber blickte sie an und sprach, bei den Menschen ist es unmöglich, aber nicht bei Gott. Denn bei Gott sind alle Dinge möglich.

1. Korinther 3,1-4

Und ich, meine Brüder, konnte nicht zu euch reden als zu Geistlichen, sondern als zu fleischlichen Menschen, als zu Unmündigen in Christus. Milch habe ich euch zu trinken gegeben und nicht feste Speise, denn ihr konntet sie nicht vertragen. Ja, ihr könnt sie auch jetzt noch nicht vertragen, denn ihr seid noch fleischlich, solange nämlich Eifersucht und Streit und Zwietracht unter euch sind, seid ihr da nicht fleischlich und wandelt nach Menschenweise? Denn wenn einer sagt, ich gehöre zu Paulus, der andere aber ich zu Apollos, Seid ihr da nicht fleischlich?

1. Timotheus 1,3-7

Ich habe dich ja bei meinen Abreisen nach Mazedonien ermahnt, im Gefühls zu bleiben, dass du gewisse Leute gebitest, keinen fremden Lehren zu verbreiten und sich auch nicht mit Legenden und endlosen Geschlechtsregistern zu beschäftigen, die mehr Streitfragen hervorbringen als göttliche Erbauung im Glauben. Das Ziel des Gebotes aber ist Liebe aus reinem Herzen und guten Gewissen und ungeheulten Glauben. Davon sind etliche abgehört und haben sich unnützigen Geschwächt zugewandt. Sie wollen Lehrer des Gesetzes sein und verstehen doch nicht, was sie verstehen.

Apostelgeschichte 18,4-11

Er hat aber jeden Samen Unterredungen in der Synagoge und überzeugte Juden und Griechen. Als Abasiles und Timotheus aus Mazedonien ankamen, wurde Paulus durch den Geist gedrängt, den Juden zu überzeugen, dass Jesus der Christus ist. Als sie aber widerstrebten und sie lästerten, schüttelte er die Kleider aus und sprach zu ihnen, euer Blut sei auf eurem Haupt, ich bin rein davon. Von nun an gehe ich zu den Heiden. Und er ging von dort weg und begab sich in das Haus eines gutesüchtigen Mannes mit Namen Justus, dessen Haus an diese Synagoge stieß. Christus aber, der Synagogen vorstehe, wurde an den Herrn gläubig, samt seinem ganzen Haus, auch viele Korinther die zuhörten wurden gläubig und ließen sich taufen. Und der Herr sprach durch ein Gesicht in die Nacht zu Paulus fürchte dich nicht sondern rede und schweige nicht denn ich bin mit dir und niemand soll sich unterstehen dir zu schaden, denn ich habe ein großes Volk in dieser Stadt. Und er blieb ein Jahr und sechs Monate dort und lehrte und in ihnen das Wort Gottes.

1. Korinther 1,30

Durch ihm aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht worden ist zur Weisheit, zur Gerechtigkeit, zur Heiligung und zur Erlösung.

Matthäus 16,16-17

Da antwortete Simon Petrus und sprach, du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Und Jesus antwortete und sprach zu ihm, glückselig bist du Simon, Sohn des Jona. Denn Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel.

Matthäus 16,21-23

Von da an begann Jesus seinen Jüngern zu zeigen dass er nach Jerusalem gehen und viel leiden müsse, von den Ältesten, den obersten Priestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tag aufgeweckt werden müsse. Dann nahm Petrus ihn beiseite und fing an ihm zu wehren und sprach Herr, schone dich selbst, das widerfahre dir nur nicht. Er bewandte sich um und sprach zu Petrus, Weiche von mir, Satan, du bist mir ein Ärgernis, denn du denkst nicht göttlich, sondern menschlich.

Weitere Referenzen

  • → Apostelgeschichte 18,24-26
  • → Apostelgeschichte 20,24-31
  • → 1. Korinther 5,9
  • → Hebräerbrief (allgemeine Referenz auf Zurückentwicklung)
  • → Epheser 4 (Einheit des Leibes, Mannesreife)
  • → Matthäus 18,1
  • → Matthäus 20,17ff

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Im Glauben an Gottes Allmacht wachsen: Wir sollen lernen, Gott nicht nur zu glauben, sondern ihm in konkreten Situationen zu vertrauen. Auch wenn wir lange nichts von Gott hören, sollen wir im Glauben festhalten, dass er etwas ändern kann.
  • 2 Selbstständig das Wort Gottes studieren: Nicht abhängig von Mittlern bleiben, sondern mündig werden im Glauben. Das Wort Gottes selbst lesen, verstehen und anwenden, damit der Heilige Geist direkt zu uns spricht.
  • 3 Fleischliches Verhalten ablegen: Eifersucht, Streit, Zwietracht und Parteiungen vermeiden. Nicht an Menschen hängen (Paulus, Apollos), sondern an Christus. Die Einheit der Gemeinde bewahren.
  • 4 Praktische Heiligung anstreben: Nicht nur Wissen anhäufen, sondern das Gelernte im täglichen Leben umsetzen. Weisheit zeigt sich in der praktischen Anwendung und im Verhalten, das Christus offenbart.
  • 5 Für andere im Glauben eintreten: Wie der Vater für seinen besessenen Sohn betete, sollen wir für Kinder, Angehörige und Freunde im Glauben beten, egal wie tief sie in Sünden verstrickt sind. Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle.

Impulse aus der Woche ab 12. April

  1. Tag 1 von 7 · 12. April Bei Gott sind alle Dinge möglich

    Die Predigt beginnt mit einer kraftvollen Wahrheit: 'Bei Gott sind alle Dinge möglich.' Diese Aussage Jesu ist nicht nur theologische Theorie, sondern eine Einladung, unseren Gott für seine grenzenlose Macht zu ehren. Es gibt keinen Rahmen, der Gott eingrenzt. Keine Situation ist zu schwierig, kein Problem zu groß, keine Not zu tief. Doch die zweite Aussage fordert uns heraus: 'Dem Glaubenden sind alle Dinge möglich.' Die Frage ist nicht, ob Gott etwas tun kann – das steht außer Frage. Die Frage lautet: Wie viel Glauben und Vertrauen haben wir an unseren Gott, speziell in unserer Situation? Gott ist erhaben über jegliches Problem, über jede Not und jede Sorge. Er kennt unsere Situation und er kennt auch den Ausgang aus dieser Situation. Lasst uns Gott verherrlichen für seine Größe und gleichzeitig um stärkeren Glauben bitten.

    Markus 10,27

    Gebet

    Bete Gott an für seine Allmacht und bitte ihn, deinen Glauben zu stärken, besonders dort, wo du zweifelst.

    Zum Nachdenken

    In welcher konkreten Situation fällt es mir schwer, an Gottes grenzenlose Möglichkeiten zu glauben?

  2. Tag 2 von 7 · 13. April Herr, hilf meinem Unglauben

    Die Geschichte des verzweifelten Vaters, der seinen besessenen Sohn zu Jesus bringt, zeigt uns eine wichtige Wahrheit: Die Jünger konnten nicht helfen, weil ihnen der Glaube fehlte. Jesus seufzt: 'Oh ihr ungläubiges Geschlecht!' Bei Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle – aber es gibt hoffnungslos Ungläubige, manchmal sogar aus seinen Nachfolgern. Der Vater ruft aus: 'Herr, ich glaube, hilf meinem Unglauben!' Diese ehrliche Bitte dürfen auch wir sprechen. Es geht nicht nur darum, an Gott zu glauben, sondern dem Gott zu glauben, der auch in meiner Situation etwas ändern kann. Das soll uns Mut geben, für unsere Kinder, Angehörige und Freunde einzutreten – wie tief sie auch verstrickt sind in Sünden oder Bindungen. Wenn sich unser Glaube im Gebet mit dem allmächtigen Gott verbindet, wird er nicht sagen: 'Du erwartest zu viel von mir.'

    Markus 9,23-24

    Gebet

    Bekenne deinen Unglauben und bitte Gott, dir zu helfen, im Vertrauen für andere einzutreten.

    Zum Nachdenken

    Für wen in meinem Umfeld fällt es mir schwer, im Glauben zu beten, weil die Situation hoffnungslos erscheint?

  3. Tag 3 von 7 · 14. April Gebet und Fasten

    Als die Jünger Jesus fragten, warum sie den besessenen Jungen nicht befreien konnten, gab er zwei Antworten: Erstens, euch fehlt der Glaube. Zweitens, diese Art der Befreiung geschieht nur durch Gebet und Fasten. Die Jünger hatten sich mit den Schriftgelehrten gestritten – eine schlechte Grundlage für erhörtes Gebet. Wie oft wenden sich Menschen hilfesuchend an uns mit der Bitte: 'Bete für mich.' Doch wie viele von uns haben den Mut, später nachzufragen, ob sich etwas getan hat? Oft haben wir Angst vor der Antwort. Und wenn das Gebet nicht erhört wurde, suchen wir alle möglichen Erklärungen – nur ganz zum Schluss fragen wir uns: Vielleicht lag es auch an meinem Unglauben oder fehlendem Gebet? Gebet und Fasten sind keine magischen Formeln, sondern Ausdruck unserer völligen Abhängigkeit von Gott und unseres ernsten Ringens im Glauben.

    Markus 9,29

    Gebet

    Bitte Gott um ein tieferes Gebetsleben und die Bereitschaft, auch durch Fasten im Glauben zu kämpfen.

    Zum Nachdenken

    Wie ernst nehme ich die geistliche Vorbereitung, wenn ich für andere bete?

  4. Tag 4 von 7 · 15. April Von Milch zu fester Speise

    Paulus schreibt: 'Ich konnte nicht zu euch reden als zu Geistlichen, sondern als zu Fleischlichen, als zu Unmündigen in Christus. Milch habe ich euch zu trinken gegeben und nicht feste Speise.' Am Anfang des Glaubens brauchen wir die grundlegenden Wahrheiten – wie Babys, die Milch brauchen. Doch Paulus ist besorgt, weil die Korinther auf dieser Stufe geblieben sind, obwohl sie hätten wachsen sollen. Milch bedeutet: die elementaren Sachen des Glaubens – Was ist Gott? Was ist Sünde? Warum brauche ich Rettung? Doch irgendwann müssen wir mündig werden, selbstständig im Glauben. Feste Speise bedeutet, dass der Heilige Geist uns selbst das Wort Gottes auslegt, dass wir nicht ständig von Menschen als Mittlern abhängig sind. Geistliches Wachstum geschieht, wenn wir die Geheimnisse Gottes durch seinen Geist erkennen und nicht bei elementaren Lehren stehenbleiben.

    1. Korinther 3,1-2

    Gebet

    Bitte den Heiligen Geist, dich tiefer in Gottes Wort zu führen und dir geistliches Verständnis zu schenken.

    Zum Nachdenken

    Bin ich im Glauben gewachsen, oder bin ich bei den Grundlagen stehengeblieben?

  5. Tag 5 von 7 · 16. April Fleischlich oder geistlich?

    Paulus konfrontiert die Korinther: 'Ihr seid noch fleischlich, solange nämlich Eifersucht und Streit und Zwietracht unter euch sind, seid ihr da nicht fleischlich und wandelt nach Menschenweise?' Das Fleischliche ist hier nicht nur ein Anfangsstadium, sondern ein Prinzip des Lebens geworden. Sie haben sich in Parteien gespalten: 'Ich gehöre zu Paulus', 'Ich zu Apollos.' Das Problem war nicht mangelnde Lehre – Paulus hatte eineinhalb Jahre unterrichtet, Apollos hatte weiter gedient. Das Problem war, dass sie auf Menschen hörten statt selbst im Wort zu wachsen. Sie versanken in Unterhaltung und theologischen Streitereien statt in geistlicher Erbauung. Fleischliches Verhalten zeigt sich in Eifersucht, Streit und Abhängigkeit von menschlichen Lehrern. Geistliches Verhalten zeigt sich in Einheit, Liebe und persönlicher Reife im Glauben. Die Frage an uns: Leben wir nach geistlichen oder fleischlichen Prinzipien?

    1. Korinther 3,3

    Gebet

    Bitte Gott um Vergebung für fleischliches Verhalten und um Gnade, geistlich zu wachsen.

    Zum Nachdenken

    Wo zeigt sich in meinem Leben noch fleischliches Verhalten – Eifersucht, Streit, Abhängigkeit von Menschen?

  6. Tag 6 von 7 · 17. April Geistliche Offenbarung statt menschliches Denken

    Petrus bekennt: 'Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.' Jesus antwortet: 'Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel.' Ein geistlicher Durchbruch! Doch kurz darauf, als Jesus vom Kreuz spricht, wehrt Petrus ab. Jesus sagt scharf: 'Weiche von mir, Satan! Du denkst nicht göttlich, sondern menschlich.' Dieselbe Person kann geistlich und fleischlich handeln. Der Unterschied liegt darin, ob wir uns von Gottes Geist leiten lassen oder von menschlichem Denken. Geistliche Erkenntnis kommt durch Offenbarung – der Geist Gottes öffnet uns die Augen für göttliche Wahrheiten. Menschliches Denken lehnt oft gerade das ab, was Gott offenbart – besonders das Wort vom Kreuz. Wir brauchen nicht mehr Wissen, sondern mehr Offenbarung durch den Heiligen Geist, der uns in alle Wahrheit leitet.

    Matthäus 16,16-17.21-23

    Gebet

    Bitte den Vater im Himmel, dir durch seinen Geist seine Wahrheiten zu offenbaren.

    Zum Nachdenken

    Wo denke ich noch menschlich statt göttlich, besonders wenn es um schwierige biblische Wahrheiten geht?

  7. Tag 7 von 7 · 18. April Vom Unmündigen zum Gereiften

    Paulus behandelt die Korinther nicht hart, sondern wie ein Vater seine Kinder. Er kennt ihre Geschichte – sie kamen aus tiefer Gottlosigkeit zum Glauben. Er geht behutsam vor, erklärt ihnen liebevoll, warum Probleme entstanden sind, und zeigt den Ausweg. Sein Ziel ist nicht, sie klein zu machen, sondern sie zur Reife zu führen. Das Ziel des geistlichen Lebens ist nicht, ewig Baby zu bleiben, sondern ein Gereifter zu werden. Das geschieht durch Offenbarung, die der Geist Gottes schenkt, wenn wir im Wort bleiben und im Glauben wachsen. Es braucht Zeit, Geduld und die Bereitschaft, von elementaren Lehren zu tieferen Wahrheiten überzugehen. Gott ruft uns nicht zu theologischen Streitereien, sondern zur geistlichen Reife, zur Liebe aus reinem Herzen und ungeheucheltem Glauben. Lasst uns im Glauben wachsen und andere ermutigen, dasselbe zu tun.

    1. Korinther 3,1-4

    Gebet

    Danke Gott für seine geduldige Führung und bitte ihn, dich zur geistlichen Reife zu bringen.

    Zum Nachdenken

    Was ist mein nächster Schritt, um von Unmündigkeit zur geistlichen Reife zu wachsen?