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Evangelische Baptisten Gemeinde Gifhorn (EBG)

I. Koppelweg 69, 38518 Gifhorn

Gott loben, von ihm erzählen, Menschen helfen – die Bibel als einzige Richtschnur.

Täglicher Impuls
Tag 1 von 7

Gnade ist nicht käuflich

Aus der Predigt „Teeny Musical | EBG Gifhorn | 31.10.2026 um 18 Uhr“ vom 31. Oktober

Der Mensch ist erstaunlich einfallsreich, wenn es darum geht, etwas zu kaufen oder zu verkaufen: Sternennamen, Ablassbriefe, Schnäppchen im Internet. Auch im Blick auf unser Leben sind wir Meister im Bezahlen. Nichts bekommen wir ohne Gegenleistung, vom Zahnstocher bis zum Haus. Genau deshalb klingt die Botschaft der Reformation so überraschend: 'Sola Gratia – allein aus Gnade'. Was wir am nötigsten brauchen, die Vergebung unserer Schuld und das ewige Leben, können wir uns weder erkaufen noch verdienen. Gott schenkt es. Der Reformationstag erinnert uns daran, dass das Evangelium kein Geschäft ist, sondern ein Geschenk. Heute darfst du innehalten und dich fragen, wo du versuchst, dir Gottes Wohlwollen zu erarbeiten, und stattdessen die offene Hand ausstrecken.

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Der Mensch ist erstaunlich einfallsreich, wenn es darum geht, etwas zu kaufen oder zu verkaufen: Sternennamen, Ablassbriefe, Schnäppchen im Internet. Auch im Blick auf unser Leben sind wir Meister im Bezahlen. Nichts bekommen wir ohne Gegenleistung, vom Zahnstocher bis zum Haus. Genau deshalb klingt die Botschaft der Reformation so überraschend: 'Sola Gratia – allein aus Gnade'. Was wir am nötigsten brauchen, die Vergebung unserer Schuld und das ewige Leben, können wir uns weder erkaufen noch verdienen. Gott schenkt es. Der Reformationstag erinnert uns daran, dass das Evangelium kein Geschäft ist, sondern ein Geschenk. Heute darfst du innehalten und dich fragen, wo du versuchst, dir Gottes Wohlwollen zu erarbeiten, und stattdessen die offene Hand ausstrecken.

Epheser 2,8-9
Gebet

Vater, danke, dass deine Gnade nicht käuflich ist. Lehre mich, mit offenen Händen zu empfangen, statt mir etwas verdienen zu wollen.

Zum Nachdenken

Wo in meinem Leben versuche ich, mir Anerkennung oder Frieden zu erkaufen, statt Gottes Geschenk anzunehmen?

Predigt

Kandidaten des ewigen Leben - Dr. Werner Gitt

Mittwoch, 26. März 2025
Johannes 1,1-3
Kernaussage

Jesus Christus, der Schöpfer des gesamten Universums, starb am Kreuz, um unsere Sünden zu vergeben und uns ewiges Leben zu schenken. Jeder Mensch kann durch einfaches Vertrauen auf Jesus sofort gerettet werden, wie das Beispiel des Schächers am Kreuz zeigt. Die Entscheidung für oder gegen Jesus bestimmt unser ewiges Schicksal.

Der Prediger teilt zunächst seinen persönlichen Lebensweg mit - geboren 1937 in Ostpreußen, Flucht vor den Russen, Studium in Hannover und Promotion in Aachen, 30 Jahre als Wissenschaftler an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig. Die Hauptpredigt behandelt die Kreuzigung Jesu aus Lukas 23 und fokussiert auf drei "Kandidaten des Lebens": Jesus Christus selbst als Schöpfer des Universums und Retter der Welt, der am Kreuz für unsere Sünden starb; den einen Schächer, der in seinen letzten Momenten Vergebung fand; und den römischen Hauptmann, der Jesus als Gottes Sohn erkannte. Der Prediger betont die Größe des Schöpfers durch wissenschaftliche Illustrationen über die Anzahl der Sterne im Universum und kontrastiert dies mit der unfassbaren Demut, dass dieser mächtige Schöpfer am Kreuz starb. Die zentrale Botschaft ist, dass Vergebung und ewiges Leben für jeden verfügbar sind, der zu Jesus kommt - unabhängig von der Schwere der begangenen Sünden. Die Predigt endet mit einem Aufruf zur Entscheidung, Jesus als Retter anzunehmen, mit der Einladung, dass diejenigen, die sich entscheiden wollen, nach dem Gottesdienst zum Gespräch und Gebet kommen können.
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Der Prediger teilt zunächst seinen persönlichen Lebensweg mit - geboren 1937 in Ostpreußen, Flucht vor den Russen, Studium in Hannover und Promotion in Aachen, 30 Jahre als Wissenschaftler an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig. Die Hauptpredigt behandelt die Kreuzigung Jesu aus Lukas 23 und fokussiert auf drei "Kandidaten des Lebens": Jesus Christus selbst als Schöpfer des Universums und Retter der Welt, der am Kreuz für unsere Sünden starb; den einen Schächer, der in seinen letzten Momenten Vergebung fand; und den römischen Hauptmann, der Jesus als Gottes Sohn erkannte. Der Prediger betont die Größe des Schöpfers durch wissenschaftliche Illustrationen über die Anzahl der Sterne im Universum und kontrastiert dies mit der unfassbaren Demut, dass dieser mächtige Schöpfer am Kreuz starb. Die zentrale Botschaft ist, dass Vergebung und ewiges Leben für jeden verfügbar sind, der zu Jesus kommt - unabhängig von der Schwere der begangenen Sünden. Die Predigt endet mit einem Aufruf zur Entscheidung, Jesus als Retter anzunehmen, mit der Einladung, dass diejenigen, die sich entscheiden wollen, nach dem Gottesdienst zum Gespräch und Gebet kommen können.

Hauptthemen (5)

1. Jesus Christus als Schöpfer

  • • Jesus ist der Schöpfer aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge - 100% aller Dinge wurden durch ihn gemacht
  • • Er schuf die gesamte Sternenwelt mit Milliarden von Galaxien und unzähligen Sternen
  • • Er zählt die Sterne und nennt sie alle mit Namen
  • • Gott der Vater hat durch seinen Sohn die Welt gemacht

2. Jesus am Kreuz

  • • Der gewaltige Schöpfer des Universums starb einen grausamen Tod am Kreuz
  • • Am Kreuz erfüllte sich eine 700 Jahre alte Prophezeiung aus Jesaja 53
  • • Jesus trug dort die Sünde eines jeden Menschen und ermöglichte damit Vergebung
  • • Seine unvorstellbar große Liebe bewegte ihn, diesen Tod für uns zu sterben
  • • Wer unter dem Kreuz kommt, ist bereits an der 'abgebrannten Stelle', wo die Sünde gerichtet wurde

3. Der Schächer am Kreuz - vom Todeskandidat zum Kandidaten des ewigen Lebens

  • • Der Schächer war ein handfester Verbrecher, der zunächst auch Jesus verspottete
  • • Plötzlich erkannte er, wer Jesus wirklich ist, und kam in Gottesfurcht zu ihm
  • • Er rief den Namen Jesu an: 'Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst'
  • • Jesus antwortete ihm sofort: 'Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein'
  • • Er kam zu Jesus, wie er wirklich war, ohne sich erst zu bessern
  • • Er kam, obwohl die meisten anderen Jesus ablehnten - ein mutiges Bekenntnis

4. Der römische Hauptmann

  • • Ein hartgesottener Soldat, der viele Kreuzigungen erlebt hatte
  • • Er erkannte bei der Kreuzigung Jesu, dass dies der Sohn Gottes war
  • • Er hörte das 'Es ist vollbracht' und erkannte, dass dies auch für ihn gilt
  • • Er bekannte mutig: 'Wahrlich, dieser ist ein frommer Mensch gewesen / Gottes Sohn gewesen'
  • • Er wurde zum Kandidaten des ewigen Lebens

5. Sofortige Rettung möglich

  • • Rettung kann an einem einzigen Tag geschehen
  • • Man muss nicht erst sein Leben bessern, sondern kann kommen, wie man ist
  • • Es gibt ein Gebet, das Jesus sofort erhört: das Gebet um Rettung
  • • Die größte Sünde kann vergeben werden - die Vergebungskraft des Kreuzes reicht für jeden aus
  • • Am Ja oder Nein zu Jesus entscheidet sich das ewige Schicksal - Himmel oder Hölle

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Johannes 1,1-3

Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Das selbe war am Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch das selbe gemacht und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.

Kolosser 1,16

Denn in ihm, also in Jesus Christus, ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist. Das sichtbare und das unsichtbare, es ein Tron oder Herrschaften oder Mächter oder Gewalten, es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.

Hebräer 1,2

In diesen letzten Tagen hat Gott zu uns geredet durch den Sohn. Durch ihn hat er auch die Welt gemacht.

Lukas 23,23-46

Es wurden aber auch andere hingeführt, zwei Übeltäter, das sie mit ihm hingerichtet würden. Und als sie kam an die Städte, die da heißt Schädelstätte, kreuzigten sie ihn dort und die Übeltäter mit ihm einen zur rechten und einen zur linken. Jesus aber sprach, Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. Und sie verteilten seine Kleider und warfen das Los darum. Und das Volk stand da und sah zu. Aber die obersten Spotteten und Sprachen er hat anderen geholfen, er helfe sich selber, ist er der Christus, der auserwählte Gottes. Es spotteten ihn auch die Soldaten, traten herzu und brachten ihm Essig. Und Sprachen, bist du der Juden König, so hilf dir selber. Es war aber über ihm eine Überschrift, dies ist der Juden König. Aber einer der Übeltäter, die am Kreuz hingen, lästerte ihn und sprach, bist du nicht der Christus, hilf dir selbst und uns. Da wies ihn der Andere zurecht und sprach und du fürchtest dich auch nicht vor Gott, der du doch in gleicher Verdammnis bist. Wir sind zwar mit Recht hier, denn wir empfangen, was unsere Taten verdienen. Dieser aber hat nichts Unrechtes getan. Und er sprach, Jesus, Gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst. Als aber der Hauptmann sah, was da geschah, pries er Gott und sprach, Fürwahr, dieser ist ein frommer Mensch gewesen.

Jesaja 53,3-6

Er war der allerverachtetste und unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg. Darum haben wir ihn für nichts geachtet. Fürwahr er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in die Irre wie Schafe ein jeglicher sah auf seinen Weg. Aber der Herr warf unser aller Sünde auf ihn.

Psalm 147,4

Er zählt die Sterne und nennt sie alle mit Namen.

1. Korinther 1,23

Wir aber predigen den gekreuzigten Christus.

Offenbarung 1,17-18

Ich bin der erste und der letzte und der lebendige. Ich war tot und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel der Hölle und des Todes.

Matthäus 27,44

Das gleichen schmähten ihn auch die Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren.

Weitere Referenzen

  • → Johannes 6,68-69
  • → Johannes 11,25
  • → Johannes 14,6

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Komme zu Jesus, wie du bist: Du musst dich nicht erst bessern oder ändern, bevor du zu Jesus kommst. Der Schächer am Kreuz kam als Verbrecher zu Jesus und wurde sofort angenommen. Komme heute mit deiner Schuld zu Jesus und empfange Vergebung.
  • 2 Rufe den Namen Jesu an: Es gibt ein Gebet, das Jesus sofort erhört: das Gebet um Rettung. Sage einfach: 'Jesus, gedenke an mich' oder 'Herr Jesus, ich komme auch zu dir, nimm mich an.' Dies ist nur ein Gebet entfernt von der Rettung.
  • 3 Entscheide dich heute: Verschiebe die Entscheidung für Jesus nicht auf morgen. Wir durchlaufen dieses Leben nur einmal, und nach dem Tod kommt das Gericht. Die Entscheidung für oder gegen Jesus bestimmt dein ewiges Schicksal - Himmel oder Hölle.
  • 4 Bekenne dich mutig zu Jesus: Der Schächer bekannte sich zu Jesus, obwohl alle anderen ihn ablehnten. Auch der römische Hauptmann bekannte sich öffentlich zu Jesus. Habe Mut, dich zu Jesus zu bekennen, auch wenn du der einzige bist.
  • 5 Mache die Rettung fest: Nach einer Entscheidung für Jesus: Suche eine Gemeinde, lies die Bibel und wachse im Glauben. Die Rettung geschieht in einem Augenblick, aber das Leben mit Jesus geht weiter und vertieft sich.

Impulse aus der Woche ab 18. Februar

  1. Tag 1 von 7 · 18. Februar Der Schöpfer am Kreuz

    Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Durch ihn ist alles gemacht, und ohne ihn ist nichts gemacht, was gemacht ist. Wenn wir uns die unvorstellbare Größe des Universums vor Augen führen - mit Milliarden von Galaxien und unzählbaren Sternen - dann steht uns der Verstand still. Dieser Jesus, der Schöpfer von allem, was existiert, sowohl im Sichtbaren als auch im Unsichtbaren, hat sich so tief herabgelassen, dass er am Kreuz starb. Das Unbegreifliche daran ist: Der mächtige Schöpfer, der die Sterne zählt und sie alle mit Namen nennt, der durch sein Wort das gesamte Universum ins Dasein rief, hängt vor den Toren Jerusalems am Kreuz und stirbt einen grausamen Tod. Was hat ihn dazu bewegt? Eine unvorstellbar große Liebe zu uns Menschen. Er sah, auf welchem verlorenen Weg wir uns befinden, und kam in diese Welt, um uns am Kreuz zu erlösen. Diese Botschaft vom gekreuzigten Christus ist die Kernbotschaft des Evangeliums.

    Johannes 1,1-3

    Gebet

    Danke Jesus, dass du als Schöpfer aller Dinge dich so tief zu mir herabgelassen hast. Hilf mir, die Tiefe deiner Liebe besser zu verstehen.

    Zum Nachdenken

    Wie verändert es dein Bild von Jesus, wenn du erkennst, dass der allmächtige Schöpfer des Universums sich so tief für dich persönlich erniedrigt hat?

  2. Tag 2 von 7 · 19. Februar Die Sünde wurde am Kreuz bezahlt

    "Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt." Diese Prophezeiung aus Jesaja 53, geschrieben 700 Jahre vor Christus, erfüllte sich am Kreuz von Golgatha. Jesus trug dort die Sünde eines jeden Menschen. Stell dir vor, du stehst in der trockenen Prärie und eine riesige Feuerwalze kommt auf dich zu. Dein sicherer Tod. Doch wenn du bei dir das Gras anzündest, entsteht eine verbrannte Fläche. Wenn die große Feuerwalze ankommt, kann sie dir nichts mehr anhaben - das Gras ist bereits verbrannt. So ist es mit dem Kreuz: Wer unter diesem Kreuz kommt und Vergebung empfängt, steht auf der Stelle, wo die Sünde bereits gerichtet und verbrannt wurde. Der Zorn Gottes kann dir nichts mehr anhaben. Die Sünde wurde dort ein für alle Mal bezahlt - gültig in alle Ewigkeit.

    Jesaja 53,4-6

    Gebet

    Herr Jesus, ich erkenne, dass du am Kreuz für meine Sünden gestorben bist. Hilf mir, deine vollständige Vergebung im Glauben anzunehmen.

    Zum Nachdenken

    Welche Schuld oder Sünde in deinem Leben hält dich davon ab, die vollständige Vergebung durch das Kreuz anzunehmen?

  3. Tag 3 von 7 · 20. Februar Der gerettete Schächer

    Zwei Verbrecher wurden mit Jesus gekreuzigt. Beide verspotteten ihn zunächst. Doch dann geschah etwas Erstaunliches: Einer der Schächer erkannte plötzlich, wer Jesus wirklich war. "Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst", bat er. Und Jesus antwortete: "Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein." Dieser Schächer hatte sein ganzes Leben als Verbrecher verbracht. Er hatte keine Zeit, sich zu bessern, gute Werke zu tun oder eine lange religiöse Reise zu unternehmen. Er kam so zu Jesus, wie er war - blutig, geschlagen, schuldig. Und Jesus nahm ihn an. Genau in diesem Moment. Das zeigt uns: Es ist nie zu spät, zu Jesus zu kommen. Du musst dich nicht erst bessern. Du kannst kommen, wie du bist. Ein einziges Gebet zur rechten Zeit genügt, und Jesus erhört es sofort. Die Vergebungskraft des Kreuzes reicht für jeden aus, egal wie groß die Schuld ist.

    Lukas 23,39-43

    Gebet

    Herr Jesus, ich komme zu dir, so wie ich bin. Ich bitte dich um Vergebung meiner Schuld und um ewiges Leben.

    Zum Nachdenken

    Was hält dich davon ab, heute - genau so wie du bist - zu Jesus zu kommen?

  4. Tag 4 von 7 · 21. Februar Der Mut zum Bekenntnis

    Der römische Hauptmann war ein hartgesottener Soldat, der überall im römischen Reich gekämpft und wahrscheinlich viele Kreuzigungen geleitet hatte. Doch bei der Kreuzigung Jesu erlebte er etwas völlig Neues: Einen Mann, der am Kreuz nicht fluchte und schimpfte, sondern für seine Feinde betete und einen Verbrecher rettete. Als Jesus starb und sprach: "Es ist vollbracht", erkannte der Hauptmann: "Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen." Dieses Bekenntnis erforderte Mut. Die Obersten des Volkes, die Kriegsknechte, das Volk, die Vorübergehenden - alle lehnten Jesus ab. Doch der Hauptmann stellte sich auf die Seite Jesu. Er erkannte, dass dieses "Es ist vollbracht" auch für ihn galt, für einen Ausländer, einen Römer. Die Botschaft von Jesus ist nicht auf eine Nation beschränkt - sie gilt weltweit für alle Völker. Jeder, der erkennt, wer Jesus ist, und den Mut hat, sich zu ihm zu bekennen, wird zum Kandidaten des ewigen Lebens.

    Lukas 23,47

    Gebet

    Gib mir, Herr, den Mut des römischen Hauptmanns, mich zu dir zu bekennen, auch wenn ich damit allein stehe.

    Zum Nachdenken

    Wo brauchst du heute Mut, um dich öffentlich zu Jesus zu bekennen, auch wenn andere ihn ablehnen?

  5. Tag 5 von 7 · 22. Februar Die Entscheidung mit ewigen Folgen

    Am Kreuz von Golgatha wurden drei Männer hingerichtet. Zwei Schächer und Jesus in der Mitte. Diese Szene ist ein Bild für die Menschheit: Jeder Mensch steht vor der gleichen Entscheidung wie diese beiden Verbrecher. Der eine Schächer entschied sich für Jesus und gewann das ewige Leben. Der andere lehnte ab und verlor die Ewigkeit. Zwei Worte umspannen unser ewiges Schicksal: Ja oder Nein zu Jesus Christus. An unserem Verhältnis zu Jesus entscheidet sich, ob wir ewig im Himmel oder ewig in der Hölle sind. Das ist keine übertriebene Dramatisierung - es ist die biblische Wahrheit. Die Spannweite dieser Entscheidung ist unvorstellbar groß. Es geht nicht um 70 oder 80 Jahre auf dieser Erde, sondern um die Ewigkeit. Wo wirst du die Ewigkeit verbringen? Diese Frage musst du beantworten, solange du noch auf dieser Erde lebst. Denn es ist dem Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach das Gericht.

    Johannes 3,36

    Gebet

    Herr Jesus, ich treffe heute die Entscheidung für dich und für das ewige Leben. Gib mir die Gewissheit meiner Errettung.

    Zum Nachdenken

    Wenn du heute sterben würdest - bist du dir sicher, dass du die Ewigkeit bei Jesus im Himmel verbringen würdest?

  6. Tag 6 von 7 · 23. Februar Komm, wie du bist

    "Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen" - das ist das Versprechen Jesu. Du musst keine religiöse Leistung erbringen. Du musst keine Pilgerreise auf Knien zurücklegen. Du musst dich nicht erst bessern. Jesus nimmt dich an, genau so wie du bist. Der Schächer am Kreuz hatte keine Zeit mehr für Veränderung - er wurde gerettet in seinen letzten Minuten. Vielleicht denkst du: "Ich muss mich erst ändern, dann komme ich zu Jesus." Nein! Diese Logik ist falsch. Komm zuerst zu Jesus, und er wird dich verändern. Du kannst der größte Sünder sein, du kannst 10.000 Sünden getan haben - die Vergebungskraft des Kreuzes reicht auch für dich aus. Es gibt nur eine Sünde, die nicht vergeben werden kann: wenn du Jesus ablehnst und nicht zu ihm kommst. Alle anderen Sünden werden vergeben, wenn du zu ihm kommst. Das ist die gewaltige Botschaft des Evangeliums: Vergebung und ewiges Leben sind für jeden verfügbar.

    Johannes 6,37

    Gebet

    Jesus, ich komme zu dir, wie ich bin. Danke, dass du mich nicht abweist, sondern annimmst und veränderst.

    Zum Nachdenken

    Was hindert dich daran zu glauben, dass Jesus dich wirklich so annimmt, wie du bist - mit all deiner Schuld?

  7. Tag 7 von 7 · 24. Februar Heute ist der Tag

    "Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils!" Jesus wartet nicht darauf, dass wir die Sache auf morgen verschieben. Er ruft uns heute. Manche Menschen denken, sie hätten noch Zeit. Sie wollen erst noch dies oder jenes erledigen, bevor sie zu Jesus kommen. Doch die Bibel sagt: Du durchläufst dieses Leben nur ein einziges Mal. Es gibt keine zweite Chance nach dem Tod. Ein Mann hörte auf der Autobahn eine Predigt und erkannte: "Wenn das so schnell geht, dass ich so schnell zu Jesus kommen kann - warum nicht jetzt?" Er nahm eine Hand vom Lenkrad, hob sie hoch und sagte: "Herr Jesus, ich komme auch." In diesem Augenblick war er gerettet. So einfach ist es. Ein Signal genügt - wenn es von Herzen kommt. Jesus wartet auf dein Ja. Nicht morgen, nicht nächste Woche, sondern heute. Wenn du die Augen hier schließt und zu ihm gehörst, wachst du bei ihm im Paradies auf. Der Tod hat keine Macht mehr über dich. Das ist die herrliche Hoffnung aller, die zu Jesus gehören.

    2. Korinther 6,2

    Gebet

    Herr Jesus, heute ist mein Tag. Ich will nicht länger warten. Ich übergebe dir jetzt mein Leben und bitte dich: Sei du mein Retter und Herr.

    Zum Nachdenken

    Gibt es einen Grund, warum du nicht heute - jetzt in diesem Moment - dein Leben Jesus übergeben solltest?