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St. Martini Gemeinde zu Bremen

Martinikirchhof 3 28195 Bremen

Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.

Täglicher Impuls
Donnerstag

Fürbitte für verfolgte Christen

Ein bewegender Teil der Gebetszeit galt verfolgten Christen weltweit. Pastor Latzel betete für Geschwister in Nigeria und im Sudan, wo Ehemänner gestorben sind und Familien ohne Versorger dastehen. Er erinnerte an Christen in Gefängnissen in Eritrea und Nordkorea, die nur wegen ihres Glaubens drangsaliert werden. Ein Gemeindemitglied bat 'für Brüder und Schwestern, die aufgrund ihres Glaubens an dich im Gefängnis sitzen, zum Teil mehr als 20 Jahre'. Gebetet wurde um Stärkung im Glauben, dass sie nicht abfallen, sondern festgemacht werden in Christus. Auch wurde um Veränderung der Umstände gebeten, wo es nach Gottes Willen möglich ist. Diese Gebete erinnern uns daran, dass Glaubensfreiheit keine Selbstverständlichkeit ist. Während wir in Frieden Gottesdienst feiern können, leiden viele Geschwister schwer. Wir sind Teil einer weltweiten Familie und sollen füreinander einstehen im Gebet.

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Ein bewegender Teil der Gebetszeit galt verfolgten Christen weltweit. Pastor Latzel betete für Geschwister in Nigeria und im Sudan, wo Ehemänner gestorben sind und Familien ohne Versorger dastehen. Er erinnerte an Christen in Gefängnissen in Eritrea und Nordkorea, die nur wegen ihres Glaubens drangsaliert werden. Ein Gemeindemitglied bat 'für Brüder und Schwestern, die aufgrund ihres Glaubens an dich im Gefängnis sitzen, zum Teil mehr als 20 Jahre'. Gebetet wurde um Stärkung im Glauben, dass sie nicht abfallen, sondern festgemacht werden in Christus. Auch wurde um Veränderung der Umstände gebeten, wo es nach Gottes Willen möglich ist. Diese Gebete erinnern uns daran, dass Glaubensfreiheit keine Selbstverständlichkeit ist. Während wir in Frieden Gottesdienst feiern können, leiden viele Geschwister schwer. Wir sind Teil einer weltweiten Familie und sollen füreinander einstehen im Gebet.

Gebet

Bete heute konkret für verfolgte Christen in einem Land deiner Wahl und bitte um Stärkung und Bewahrung.

Herausforderung

Bete ich regelmäßig für verfolgte Christen, oder nehme ich meine Glaubensfreiheit als selbstverständlich hin?

Predigt

Bibelstunde am 01.04.2026. - Thema Blut

Donnerstag, 2. April 2026
Matthäus 26
Kernaussage

Das Blut Jesu Christi ist das Zentrum unseres Glaubens und unserer Erlösung. Es befreit uns von Sünde und Tod, schenkt uns Vergebung, Frieden mit Gott und ewiges Leben. Das Abendmahl vergegenwärtigt diese Wahrheit und stärkt unseren Glauben an das stellvertretende Opfer Jesu.

Pastor Olaf Latzel hält eine Bibelstunde zum Thema Blut als Teil einer dreiteiligen Reihe über Sünde, Tod und Blut vor dem Karfreitag. Er beginnt mit einer Andacht über Petrus' Verleugnung Jesu und den krähenden Hahn aus Matthäus 26, wobei er vier Aspekte des Hahns herausarbeitet: der Hahn wird von Jesus gebraucht, gehört nicht nach Jerusalem, erinnert an Schuld und verkündet den neuen Tag. Der Pastor betont, dass der Hahn den Tag über allen Tagen ankündigt - den Karfreitag, an dem Jesus für unsere Sünden stirbt. Der Hauptteil der Bibelstunde behandelt das Abendmahl und dessen Bedeutung, wobei Pastor Latzel zehn Aspekte erläutert: Gedächtnismahl, Gemeinschaftsmahl, Vergebungsmahl, Freudenmahl, Gemeindeaufbaumahl, Dankmahl, Bundesmahl, Prüfungsmahl, Bekenntnismahl und Zukunftsmahl. Er legt ausführlich 2. Mose 12 aus - die Geschichte des Passahfestes beim Auszug aus Ägypten - und zeigt zehn Parallelen zwischen dem Passahlamm und Jesus Christus auf. Das Blut des Lammes an den Türpfosten rettete Israel vor dem Todesengel, genauso wie das Blut Jesu uns von Sünde und Tod rettet. Pastor Latzel erklärt, dass das Blut Jesu Vergebung der Sünden schenkt, Frieden mit Gott bringt, das Gewissen reinigt und ewiges Leben gibt. Er schließt mit einer Vorbereitung auf den Karfreitagsgottesdienst und das Abendmahl.
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Pastor Olaf Latzel hält eine Bibelstunde zum Thema Blut als Teil einer dreiteiligen Reihe über Sünde, Tod und Blut vor dem Karfreitag. Er beginnt mit einer Andacht über Petrus' Verleugnung Jesu und den krähenden Hahn aus Matthäus 26, wobei er vier Aspekte des Hahns herausarbeitet: der Hahn wird von Jesus gebraucht, gehört nicht nach Jerusalem, erinnert an Schuld und verkündet den neuen Tag. Der Pastor betont, dass der Hahn den Tag über allen Tagen ankündigt - den Karfreitag, an dem Jesus für unsere Sünden stirbt. Der Hauptteil der Bibelstunde behandelt das Abendmahl und dessen Bedeutung, wobei Pastor Latzel zehn Aspekte erläutert: Gedächtnismahl, Gemeinschaftsmahl, Vergebungsmahl, Freudenmahl, Gemeindeaufbaumahl, Dankmahl, Bundesmahl, Prüfungsmahl, Bekenntnismahl und Zukunftsmahl. Er legt ausführlich 2. Mose 12 aus - die Geschichte des Passahfestes beim Auszug aus Ägypten - und zeigt zehn Parallelen zwischen dem Passahlamm und Jesus Christus auf. Das Blut des Lammes an den Türpfosten rettete Israel vor dem Todesengel, genauso wie das Blut Jesu uns von Sünde und Tod rettet. Pastor Latzel erklärt, dass das Blut Jesu Vergebung der Sünden schenkt, Frieden mit Gott bringt, das Gewissen reinigt und ewiges Leben gibt. Er schließt mit einer Vorbereitung auf den Karfreitagsgottesdienst und das Abendmahl.

Hauptthemen (4)

1. Das Abendmahl - Bedeutung und Dimensionen

  • Gedächtnismahl: Erinnerung an den Leib und das Blut Jesu
  • Gemeinschaftsmahl: Gemeinschaft mit Gott und untereinander
  • Vergebungsmahl: Voraussetzung ist das Sündenbekenntnis
  • Freudenmal: Freude über Vergebung und Erlösung
  • Gemeinde-Aufbaumahl: Zentral für Gemeindewachstum durch Gottes Gegenwart
  • Dankmahl: Dank für das Erlösungswerk
  • Bundesmahl: Zeichen des neuen Bundes in Christus
  • Prüfungsmahl: Selbstprüfung vor der Teilnahme
  • Bekenntnismahl: Bekenntnis der Zugehörigkeit zu Christus
  • Zukunftsmahl: Ausrichtung auf das Hochzeitsmahl des Lammes

2. Das Blut Jesu Christi - Zentrum der Erlösung

  • Das Blut Jesu schenkt Vergebung der Sünden
  • Das Blut Jesu schenkt Frieden mit Gott
  • Das Blut Jesu reinigt unser Gewissen
  • Das Blut Jesu schenkt ewiges Leben
  • Ohne Blut keine Vergebung der Schuld
  • Das Blut ist das einzige, was vor Gottes Gericht schützt

3. Der Hahn in der Passionsgeschichte

  • Der Hahn wird von Jesus gebraucht - Vorherbestimmung
  • Der Hahn gehört nicht nach Jerusalem - Zeichen der römischen Besatzung und der Sünde Israels
  • Der Hahn erinnert an die Schuld - Petrus weint bitterlich
  • Der Hahn verkündet den neuen Tag - den Tag der Erlösung auf Golgatha

4. Das Passalamm - Christus im Alten Testament

  • Das Lamm wird geopfert - stellvertretend für die Schuld
  • Das Lamm wird geteilt - Gemeinschaft der Gläubigen
  • Das Lamm hat keinen Fehler - Jesus war ohne Sünde
  • Das Lamm wird vollständig aufgenommen - Christus in uns aufnehmen
  • Das Blut alleine schützt - nichts anderes rettet
  • Das Blut entscheidet über Strafe oder Freispruch
  • Das Mahl wird in Bereitschaft zum Auszug gegessen - Ausrichtung auf das himmlische Jerusalem
  • Das Passah lässt den Tod vorübergehen - Ostern als Sieg über den Tod
  • Die Verkündigung ist universell - für alle Völker
  • Das Passah als Gedenktag - Erinnerung an Gottes Heilshandeln

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Matthäus 26

Petrus aber saß draußen im Hof, da trat eine Magd zu ihm und sprach: Und du warst auch mit dem Jesus aus Galiläa? Er leugnete aber vor ihnen allen und sprach: Ich weiß nicht, wovon du sagst. Als er aber hinausging in die Torhalle, sah ihn eine andere und sprach zu denen, die da waren: Dieser war auch mit dem Jesus von Nazareth. Und er leugnete abermals und schwor dazu: Ich kenne den Menschen nicht. Nach einer kleinen Weile sprachen die, die dabei standen, abermals zu Petrus: Wahrhaftig, du bist einer von denen, denn du bist auch ein Galiläer. Er aber fing an sich zu verfluchen und zu schwören: Ich kenne den Menschen nicht, von dem ihr redet. Und alsbald krähte der Hahn zum zweiten Mal. Da gedachte Petrus an das Wort, dass Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er fing an zu weinen.

1. Johannes 1,7-9

Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander und das Blut seines Sohnes macht uns rein von aller Sünde. Wenn wir aber sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.

1. Petrus 1,18-19

Ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes.

Kolosser 1,20

Gott hat es wohlgefallen, dass in Jesus alle Fülle wohnen sollte und dass er durch ihn alles mit sich versöhnte, es sei auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch sein Blut am Kreuz.

Römer 5,8-9

Gott erweist uns seine Liebe darin, dass Jesus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Und wie viel mehr werden wir durch ihn bewahrt werden vor dem Zorn, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht geworden sind.

Jesaja 53,5

Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten und durch seine Wunden sind wir geheilt.

Hebräer 9,13-14

Wenn schon das Blut von Böcken und Stieren und die Asche von der Kuh durch die Besprengung die Unreinen heiligt, sodass sie äußerlich rein sind, um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott.

Johannes 6,53-56

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohns esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am jüngsten Tage auferwecken. Denn mein Fleisch ist die wahre Speise und mein Blut ist der wahre Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm.

Offenbarung 5,9

Du bist würdig zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel, denn du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen.

2. Mose 12,1-14

Der Herr aber sprach zu Mose und Aaron in Ägyptenland: Dieser Monat soll bei euch der erste Monat sein und von ihm an sollt ihr die Monate des Jahres zählen. Sagt der ganzen Gemeinde Israel: Am 10. Tag dieses Monats nehme jeder Hausvater ein Lamm, je ein Lamm für ein Haus. Wenn aber in einem Hause für ein Lamm zu wenige sind, so nehme er mit seinem Nachbarn, der seinem Hause am nächsten wohnt, bis es so viele sind, dass sie das Lamm aufessen können. Ihr sollt aber ein solches Lamm nehmen, an dem kein Fehler ist, ein männliches Tier, ein Jahr alt. Von den Schafen und Ziegen sollt ihr es nehmen und sollt es verwahren bis zum 14. Tag des Monats. Da soll es die ganze Gemeinde Israel schlachten gegen Abend. Und sie sollen von seinem Blut nehmen und beide Pfosten an der Tür und die obere Schwelle damit bestreichen an den Häusern, in denen sie es essen. Und sollen das Fleisch essen in derselben Nacht, am Feuer gebraten, und ungesäuertes Brot dazu, und sollen es mit bitteren Kräutern essen. Ihr sollt es weder roh essen noch mit Wasser gekocht, sondern am Feuer gebraten mit Kopf, Schenkel und inneren Teilen. Und ihr sollt nichts davon übrig lassen bis zum Morgen. Wenn aber etwas übrig geblieben ist bis zum Morgen, so sollt ihr es mit Feuer verbrennen. So sollt ihr es aber essen: Um eure Lenden sollt ihr gegürtet sein und eure Schuhe an euren Füßen haben und den Stab in der Hand, und sollt es essen als die, die hingehen. Es ist des Herrn Passa. Denn ich will in derselben Nacht durch Ägyptenland gehen und alle Erstgeburt schlagen in Ägyptenland unter Menschen und Vieh und will Strafgericht halten über alle Götter der Ägypter. Ich bin der Herr. Dann aber soll das Blut euer Zeichen sein an den Häusern, in denen ihr seid. Wo ich das Blut sehe, will ich an euch vorübergehen, und die Plage soll euch nicht widerfahren, die das Verderben bringt, wenn ich Ägyptenland schlage. Ihr sollt diesen Tag als Gedenktag haben und sollt ihn feiern als ein Fest für den Herrn, ihr und alle eure Nachkommen, als ewige Ordnung.

1. Korinther 11,27-28

Wer nun unwürdig von dem Brot isst oder aus dem Kelch trinkt, der wird schuldig sein am Leib und Blut des Herrn. Der Mensch prüfe sich aber selbst, und so esse er von diesem Brot und trinke aus diesem Kelch.

Weitere Referenzen

  • Johannes 1 - Jesus als Lamm Gottes
  • 1. Johannes 3,5 - Jesus ohne Sünde
  • 1. Korinther 10 - Ein Brot, ein Leib
  • Heidelberger Katechismus - Fragen zum Abendmahl

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Vorbereitung auf das Abendmahl: Nutzen Sie die Tage vor dem Karfreitag zur Selbstprüfung und zum Sündenbekenntnis. Bedenken Sie Ihre Schuld und warum Sie am Blut und Leib des Heilandes Anteil haben müssen.
  • 2 Bewusste Teilnahme am Abendmahl: Wenn Sie Brot und Wein empfangen, denken Sie ausschließlich an den Leib und das Blut Jesu Christi. Nehmen Sie bewusst Christus in sich auf und lassen Sie sich vom Heiligen Geist stärken.
  • 3 Leben unter dem Blut Jesu: Stellen Sie sich täglich die Frage: Stehe ich unter dem Blut des Heilandes? Machen Sie sich bewusst, dass nur das Blut Jesu Sie vor Gottes Gericht schützt, nicht Ihre eigenen Leistungen.
  • 4 Gegürtet leben in Erwartung: Leben Sie wie die Israeliten beim Passahmahl - gegürtet und bereit. Halten Sie sich nicht an dieser Welt fest, sondern richten Sie Ihren Blick auf das himmlische Jerusalem.
  • 5 Evangelisation praktizieren: Nehmen Sie an der Evangelisationsaktion (20.-24. April) teil. Gehen Sie hinaus und erzählen Sie von Jesus, denn die frohe Botschaft vom Sieg über Tod und Sünde durch das Blut Jesu muss verkündigt werden.
  • 6 Regelmäßige Erinnerung: Nutzen Sie die Gedenktage des Kirchenjahres (Karfreitag, Ostern, Sonntage) bewusst, um sich an das Erlösungswerk Jesu zu erinnern. Diese Erinnerungen sind biblisch begründet und notwendig für Ihren Glauben.