St. Martini Gemeinde zu Bremen
Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.
Täglicher Impuls Tag 2 von 7 Die Wolke der Gegenwart Gottes
Aus der Predigt „Bibelstunde am 28.10.2026“ vom 28. Oktober
'Und der Herr zog vor ihnen her am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten.' Niemals wich die Wolke vom Volk.
Die Wolken- und Feuersäule symbolisiert Gottes beständige Gegenwart. Wo immer die Wolke erscheint in der Schrift, ist Gott gegenwärtig. Er ist kein ferner Gott, sondern ein 'Wandergott', der sein Volk aktiv begleitet. Gott ist da – ganz einfach da.
Wir gehen nicht allein. Der Herr sieht, der Herr weiß. Ob bei der Stiftshütte, auf dem Berg der Verklärung oder bei Jesu Wiederkunft – die Wolke zeigt: Gott ist gegenwärtig. Heute wohnt er durch den Heiligen Geist in uns. Lasst uns daran erinnern, dass Gott gegenwärtig ist, nicht nur sonntags, sondern jeden Tag dieser Woche.
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'Und der Herr zog vor ihnen her am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten.' Niemals wich die Wolke vom Volk. Die Wolken- und Feuersäule symbolisiert Gottes beständige Gegenwart. Wo immer die Wolke erscheint in der Schrift, ist Gott gegenwärtig. Er ist kein ferner Gott, sondern ein 'Wandergott', der sein Volk aktiv begleitet. Gott ist da – ganz einfach da. Wir gehen nicht allein. Der Herr sieht, der Herr weiß. Ob bei der Stiftshütte, auf dem Berg der Verklärung oder bei Jesu Wiederkunft – die Wolke zeigt: Gott ist gegenwärtig. Heute wohnt er durch den Heiligen Geist in uns. Lasst uns daran erinnern, dass Gott gegenwärtig ist, nicht nur sonntags, sondern jeden Tag dieser Woche.
'Und der Herr zog vor ihnen her am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten.' Niemals wich die Wolke vom Volk. Die Wolken- und Feuersäule symbolisiert Gottes beständige Gegenwart. Wo immer die Wolke erscheint in der Schrift, ist Gott gegenwärtig. Er ist kein ferner Gott, sondern ein 'Wandergott', der sein Volk aktiv begleitet. Gott ist da – ganz einfach da. Wir gehen nicht allein. Der Herr sieht, der Herr weiß. Ob bei der Stiftshütte, auf dem Berg der Verklärung oder bei Jesu Wiederkunft – die Wolke zeigt: Gott ist gegenwärtig. Heute wohnt er durch den Heiligen Geist in uns. Lasst uns daran erinnern, dass Gott gegenwärtig ist, nicht nur sonntags, sondern jeden Tag dieser Woche.
Bitte Gott, dir zu helfen, seine Gegenwart in deinem täglichen Leben bewusster wahrzunehmen – bei der Arbeit, zu Hause, in schwierigen Momenten.
Wann habe ich zuletzt bewusst Gottes Gegenwart in meinem Alltag wahrgenommen?
Aufnahme vom 8. März 2026
Predigt Gottesdienst am 08.03.2026 - Was in schwerer Not hilft
Sonntag, 8. März 2026 Psalm 34,6 Kernaussage In schweren Zeiten und Nöten hilft uns das Ausrichten auf Jesus Christus durch vier zentrale Handlungen: Den Herrn suchen, auf den Herrn schauen, den Herrn anrufen und in der Furcht des Herrn leben. Wer dies tut, wird strahlen vor Freude, auch in tiefster Not, denn Gott antwortet, rettet und lagert sich schützend um die, die ihn fürchten.
Dieser Gottesdienst widmet sich dem Wochenpsalm 34 und der Frage, was in schwerer Not wirklich hilft. Pastor Latzel predigt über die Erfahrungen Davids, der sich in tiefster existenzieller Bedrohung befand, als er vor dem König Abimelech stand. Aus dieser Notsituation heraus schrieb David den Psalm 34, der beschreibt, wie Gott ihm geholfen hat und was ihm in der Krise Halt gab.
Die Predigt arbeitet vier zentrale Punkte heraus, die in schwerer Not helfen: das Suchen des Herrn, das Schauen auf den Herrn, das Anrufen des Herrn und die Furcht des Herrn. Pastor Latzel betont, dass diese vier Aspekte eng miteinander verbunden sind und den Kern des christlichen Lebens ausmachen. Er ermutigt die Gemeinde, nicht auf weltliche Lösungen zu vertrauen, sondern in allen Lebenslagen den Blick auf Jesus Christus zu richten. Durch die Ehrfurcht vor Gott und das kindliche Vertrauen auf ihn wird die Weltangst überwunden und man erfährt Gottes Hilfe und Rettung aus allen Nöten. Weiterlesen
Gottesdienst am 08.03.2026 - Was in schwerer Not hilft
In schweren Zeiten und Nöten hilft uns das Ausrichten auf Jesus Christus durch vier zentrale Handlungen: Den Herrn suchen, auf den Herrn schauen, den Herrn anrufen und in der Furcht des Herrn leben. Wer dies tut, wird strahlen vor Freude, auch in tiefster Not, denn Gott antwortet, rettet und lagert sich schützend um die, die ihn fürchten.
Hauptthemen (4)
1. Das Suchen des Herrn
- • David suchte den Herrn in seiner existenziellen Not und wurde aus seiner Furcht errettet
- • Das Suchen Gottes ist Sinn und Zweck unserer Existenz als Menschen - wir wurden dafür geschaffen
- • Christen suchen nicht die Segnungen der Schöpfung, sondern den Schöpfer selbst
- • Die Kirche und jede Gemeinde muss Jesus suchen, nicht weltliche Lösungen
- • In der Not intensiver beim Herrn zu sein bringt Errettung
2. Das Schauen auf den Herrn
- • Wer auf Jesus sieht, wird strahlen vor Freude und das Angesicht wird nicht schamrot
- • Christen haben durch den Heiligen Geist 'inwendige Augen' geöffnet bekommen
- • Der Unterschied zwischen Weltmensch und Christenmensch: Weltmensch sieht nur Sichtbares, Christ sieht das Unsichtbare
- • Je mehr wir auf Jesus blicken, desto mehr wachsen wir im Glauben; je mehr wir weltlich schauen, desto schwächer wird der Glaube
- • Selbst in Schuld und Sünde werden wir frei, wenn wir auf Jesus schauen
3. Das Anrufen des Herrn
- • Als einer im Elend rief, hörte der Herr und half ihm aus allen seinen Nöten
- • Wir müssen den Namen Jesus anrufen - kein anderer Name führt zu Gott
- • Die Verheißung ist eindeutig: Wer den Namen des Herrn anruft, wird errettet
- • Zum Anrufen braucht es Glauben wie ein Kind - einfaches, unerschütterliches Vertrauen
- • Nicht zweifeln oder in Frage stellen, sondern im absoluten kindlichen Vertrauen beten
4. Die Furcht des Herrn
- • Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus
- • Furcht des Herrn bedeutet nicht Angst, sondern absolute Ehrfurcht vor Gottes Heiligkeit und Macht
- • Je mehr Ehrfurcht vor dem Herrn, desto weniger Weltangst; je weniger geistlicher Blick, desto mehr Weltangst
- • Die Furcht des Herrn ist die Quelle des Lebens und hilft, den Fallen des Todes zu entgehen
- • Angst haben ist eine Beleidigung des Schöpfers - Gott kriegt alle Probleme gebacken
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Die auf ihn sehen, werden strahlen vor Freude und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden.
Von David, als er sich wahnsinnig stellte vor Abimelech, und dieser ihn vor sich hertrieb und er wegging. Ich will den Herrn loben alle Zeit. Sein Lob soll immer da in meinem Munde sein. Meine Seele soll sich rühmen des Herrn, dass es die Elenden hören und sie sich freuen. Preiset mit mir den Herrn und lasst uns miteinander seinen Namen erhöhen. Als ich den Herrn suchte, da antwortete er mir und er rettete mich aus aller meiner Furcht. Die auf ihn sehen, die werden strahlen vor Freude und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden. Als einer im Elend rief, hörte der Herr und half ihm aus allen seinen Nöten. Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten und er hilft ihnen heraus. Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist, wohl dem, der auf ihn trauert. Fürchtet den Herrn, ihr seine Heiligen, denn die ihn fürchten, die haben keinen Mangel. Reiche, die müssen darben und hungern. Aber die, die den Herrn suchen, sie haben keinen Mangel an irgendeinem Gut.
Als ich den Herrn suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht. Die auf ihn sehen, die werden strahlen vor Freude und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden. Als einer im Elend rief, hörte der Herr und half ihm aus allen seinen Nöten. Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten, und er hilft ihnen heraus.
Weitere Referenzen
- → 1. Samuel 20-25
- → 1. Samuel 21
- → 2. Korinther 4
- → Epheser 3
- → Offenbarung (Sendschreiben an Laodizea)
- → Apostelgeschichte 17,26-27
- → Psalm 91
- → Johannes 16
- → Amos 5
- → Hebräer 13
- → Kolosser 3
- → Psalm 103
- → Sprüche 14,27
Praktische Anwendung (5)
- 1 Den Wochenpsalm täglich lesen: Nehmen Sie sich Psalm 34 für die nächste Woche mit und lesen Sie ihn jeden Tag. Lernen Sie ihn auswendig, denn es wird viel zu wenig auswendig gelernt.
- 2 Aktiv den Herrn suchen: Orientieren Sie sich nicht am Irdischen, sondern suchen Sie bewusst Jesus in allen Lebenssituationen. Das ist der Sinn unserer Existenz als Menschen.
- 3 Mit geistlichen Augen auf Jesus schauen: Trainieren Sie Ihren geistlichen Blick, indem Sie nicht auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare schauen. Je mehr Sie auf Jesus blicken, desto mehr wachsen Sie im Glauben.
- 4 Jesus im Namen anrufen: Rufen Sie in jeder Not den Namen Jesus an - mit kindlichem Glauben und ohne Zweifel. Gott verheißt, dass er jeden erhört, der seinen Namen anruft.
- 5 In der Furcht des Herrn leben: Kultivieren Sie eine tiefe Ehrfurcht vor Gott statt Weltangst. Je mehr Ehrfurcht Sie vor dem Herrn haben, desto weniger wird Ihre Angst vor weltlichen Dingen sein.
Impulse aus der Woche ab 9. März
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Tag 1 von 7 · 9. März In der Not den Herrn suchen
David befand sich in einer existenziellen Krise, als er vor dem König Abimelech stand. In dieser tiefsten Not schrieb er: 'Als ich den Herrn suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht.' Das Suchen des Herrn ist nicht nur für Krisenzeiten gedacht, sondern der eigentliche Sinn unserer Existenz. Die Bibel ruft uns immer wieder auf: Sucht den Herrn! In der Apostelgeschichte heißt es, dass Gott das Menschengeschlecht gemacht hat, 'damit sie Gott suchen, ob sie ihn wohl fühlen und finden können.' Der Weltmensch sucht die Segnungen der Schöpfung – mehr Geld, Gesundheit, Urlaub. Der Christenmensch sucht den Schöpfer selbst, seinen Segen. Wenn wir den Herrn suchen, antwortet er und rettet uns aus unserer Furcht. Das ist die erste und wichtigste Hilfe in schwerer Not.
Psalm 34,5
GebetBitte Jesus, dass er dir hilft, ihn in allen Lebenslagen zu suchen und nicht die Dinge dieser Welt.
Zum NachdenkenSuche ich in meiner aktuellen Situation zuerst den Herrn oder verlasse ich mich auf weltliche Lösungen?
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Tag 2 von 7 · 10. März Auf Jesus sehen und strahlen
Der Okuli-Sonntag erinnert uns daran, unsere Augen auf den Herrn zu richten. David schreibt: 'Die auf ihn sehen, werden strahlen vor Freude und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden.' Aber wie schaut man auf jemanden, den man nicht mit physischen Augen sehen kann? Gott öffnet dem Christenmenschen die inwendigen Augen durch den Heiligen Geist. Der Weltmensch nimmt nur wahr, was er sehen und anfassen kann. Der geistliche Mensch aber sieht den Herrn und richtet seinen Blick auf das Unsichtbare, das ewig ist. Je mehr wir mit unseren inwendigen Augen auf Jesus blicken, desto mehr wachsen wir im Glauben. Die Welt vergeht mit ihrer Lust, aber wenn wir auf den Heiland schauen, erleben wir echte, bleibende Freude – selbst in tiefster Not.
Psalm 34,6
GebetBitte den Heiligen Geist, deine inwendigen Augen zu öffnen, damit du Jesus klar sehen kannst.
Zum NachdenkenWorauf richte ich meinen Blick: auf die sichtbaren Probleme oder auf den unsichtbaren, aber ewigen Herrn?
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Tag 3 von 7 · 11. März Den Namen Jesus anrufen
'Als einer im Elend rief, hörte der Herr und half ihm aus allen seinen Nöten.' Diese Verheißung ist so einfach, dass manche sie für zu simpel halten. Doch die Bibel ist eindeutig: Wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll errettet werden. Jesus selbst sagt: 'Wenn ihr den Vater etwas bitten werdet in meinem Namen, so wird er es euch geben.' Zwei Dinge sind wichtig: Erstens müssen wir den richtigen Namen anrufen – Jesus. Nur durch ihn haben wir Zugang zu Gott. Zweitens brauchen wir Glauben wie ein Kind, das einfach vertraut, dass der Vater helfen wird. Nicht theologische Zweifel oder Einschränkungen, sondern kindliches Vertrauen: Jesus, du kannst alles, ich bitte dich! In deiner Not gibt es nur einen, der wirklich helfen kann – rufe seinen Namen an.
Psalm 34,7
GebetDanke Jesus, dass du jeden hörst, der deinen Namen anruft, und bitte ihn um Hilfe in deiner konkreten Situation.
Zum NachdenkenRufe ich in meiner Not tatsächlich Jesus an, oder versuche ich erst alle anderen Möglichkeiten?
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Tag 4 von 7 · 12. März Die Furcht des Herrn – Quelle des Lebens
'Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten, und er hilft ihnen heraus.' Die Furcht des Herrn ist keine Angst, sondern absolute Ehrfurcht vor Gottes Heiligkeit, Macht und Majestät. Sie ist die Quelle des Lebens. Wenn wir in der Furcht des Herrn leben, überwinden wir die Weltangst. David stand vor bewaffneten Feinden und 'fürchtete sich sehr' – das war Weltfurcht. Aber er kannte eine größere Realität: den lebendigen Gott. Diese Ehrfurcht vor Gott vertrieb seine Angst vor Menschen. Je mehr Ehrfurcht wir vor dem Herrn haben, desto weniger Weltangst beherrscht uns. Umgekehrt wächst unsere Angst, wenn wir unsere geistlichen Augen vor Jesus verschließen. In der Furcht des Herrn zu leben bedeutet: Gott ist größer als alle Probleme dieser Welt.
Psalm 34,8
GebetBitte Gott, dir täglich neu die Ehrfurcht vor ihm zu schenken, die alle Weltangst vertreibt.
Zum NachdenkenWelche Ängste beherrschen mein Leben, weil ich zu wenig Ehrfurcht vor Gottes Größe habe?
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Tag 5 von 7 · 13. März Nicht die Segnungen, sondern den Schöpfer suchen
'Die den Herrn suchen, haben keinen Mangel an irgendeinem Gut. Reiche müssen darben und hungern, aber die den Herrn suchen, haben keinen Mangel.' Hier liegt ein entscheidender Unterschied zwischen Weltmenschen und Christenmenschen. Der Weltmensch jagt den Segnungen der Schöpfung hinterher – mehr Geld, Gesundheit, Erfolg, Urlaub. Doch diese Dinge vergehen schnell. Das neue Auto begeistert zwei Wochen, der Urlaub ist nach der Landung vorbei. Der Christenmensch dagegen sucht den Schöpfer selbst. Wenn wir Jesus suchen, finden wir bleibenden Reichtum. Die Kirchenkrise heute zeigt: Wo Menschen sich an allem Weltlichen orientieren statt an Jesus, geht alles unter. Das gilt für Kirchen, Gemeinden und unser persönliches Leben. Die Lösung ist immer dieselbe: Jesus suchen, Jesus suchen, Jesus suchen.
Psalm 34,10-11
GebetDanke Jesus für alle Segnungen und bitte ihn, dass du ihn selbst mehr liebst als seine Gaben.
Zum NachdenkenSuche ich in meinem Leben wirklich Jesus selbst oder hauptsächlich seine Gaben?
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Tag 6 von 7 · 14. März Schauen auf Jesus macht frei von Schuld
Der Widersacher versucht nicht nur, uns durch weltliche Sorgen vom Blick auf Jesus abzulenken, sondern auch durch Schuld und schlechtes Gewissen. Doch am Ende des Psalms 34 steht die wunderbare Verheißung: 'Die auf ihn trauen, werden frei von Schuld.' Wir sind in der Passionszeit, wo wir besonders an Jesu Leiden für unsere Sünden denken. Wenn wir schuldig werden und uns belastet fühlen, ist der Blick auf Jesus die Lösung. Er hat am Kreuz bezahlt für alle unsere Schuld. Wer auf ihn schaut im Vertrauen, wird frei. Nicht durch eigene Anstrengung oder endlose Selbstvorwürfe, sondern durch den Blick auf den Gekreuzigten. Das ist die befreiende Botschaft: Schaue auf Jesus, und du wirst nicht nur strahlen vor Freude, sondern auch frei von aller Schuld.
Psalm 34,23
GebetBekenne Jesus deine Schuld und danke ihm, dass er dich durch sein Blut frei macht.
Zum NachdenkenGibt es Schuld in meinem Leben, die ich noch nicht im Vertrauen zu Jesus gebracht habe?
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Tag 7 von 7 · 15. März Gottes Wort auswendig lernen für die Krise
David beginnt seinen Psalm mit Lob: 'Ich will den Herrn loben alle Zeit. Sein Lob soll immer da in meinem Munde sein.' Er schrieb diese Worte nach der schlimmsten Krise seines Lebens. Sie wurden für unzählige Christen in Verfolgung und Not zur Kraftquelle. Dietrich Bonhoeffer sagte, dass Psalm 34 sein liebster von allen 150 Psalmen war. Im Gestapo-Gefängnis, beim Tod seines Sohnes – dieser Psalm gab ihm Halt. Deshalb die Ermutigung: Lerne die Wochenpsalmen auswendig! Lies Psalm 34 täglich diese Woche. Wenn die Krise kommt, brauchst du Gottes Wort in deinem Herzen. Verfolgte Christen weltweit bezeugen: In der Furcht des Herrn können sie alles aushalten. Nicht durch eigene Kraft, sondern weil sie auf Jesus sehen. Bereite dich heute vor auf kommende Herausforderungen, indem du Gottes Wort tief in dir verankerst.
Psalm 34,1-3
GebetBitte den Heiligen Geist, dir zu helfen, Gottes Wort zu lernen und im Herzen zu bewahren für kommende Tage.
Zum NachdenkenWelchen Psalm oder Bibelvers könnte ich diese Woche auswendig lernen, um für schwere Zeiten gerüstet zu sein?