St. Martini Gemeinde zu Bremen
Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.
Täglicher Impuls Dienstag Lob und Dank – Gott für sein Wesen preisen
Der erste Teil des Gebetsabends konzentriert sich auf Lob und Dank. Wir loben Gott für das, was er ist, und danken ihm für das, was er getan hat. 'Unser Herr ist groß und von großer Kraft und es ist unbegreiflich, wie er regiert', heißt es im Psalm.
Im Gebet wurde Gott als der Allmächtige, als Versorger, als Erlöser und als Schöpfer gepriesen. Wir können mit Worten gar nicht ausdrücken, wie herrlich und groß er ist – und doch will er unser Lob gnädiglich ansehen. Die Gemeinde dankte für materielle Versorgung, für Frieden im Land, für die lebendige Beziehung mit Gott und besonders für das Erlösungswerk Jesu am Kreuz: 'Mit deinem Blut hast du uns von unseren Sünden befreit.'
Lob und Dank sollen nicht nur in besonderen Gottesdiensten stattfinden, sondern Teil unseres täglichen Lebens sein. Dankbarkeit macht unser Leben hell und erinnert uns daran, dass alles Gute von Gott kommt.
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Der erste Teil des Gebetsabends konzentriert sich auf Lob und Dank. Wir loben Gott für das, was er ist, und danken ihm für das, was er getan hat. 'Unser Herr ist groß und von großer Kraft und es ist unbegreiflich, wie er regiert', heißt es im Psalm. Im Gebet wurde Gott als der Allmächtige, als Versorger, als Erlöser und als Schöpfer gepriesen. Wir können mit Worten gar nicht ausdrücken, wie herrlich und groß er ist – und doch will er unser Lob gnädiglich ansehen. Die Gemeinde dankte für materielle Versorgung, für Frieden im Land, für die lebendige Beziehung mit Gott und besonders für das Erlösungswerk Jesu am Kreuz: 'Mit deinem Blut hast du uns von unseren Sünden befreit.' Lob und Dank sollen nicht nur in besonderen Gottesdiensten stattfinden, sondern Teil unseres täglichen Lebens sein. Dankbarkeit macht unser Leben hell und erinnert uns daran, dass alles Gute von Gott kommt.
Der erste Teil des Gebetsabends konzentriert sich auf Lob und Dank. Wir loben Gott für das, was er ist, und danken ihm für das, was er getan hat. 'Unser Herr ist groß und von großer Kraft und es ist unbegreiflich, wie er regiert', heißt es im Psalm. Im Gebet wurde Gott als der Allmächtige, als Versorger, als Erlöser und als Schöpfer gepriesen. Wir können mit Worten gar nicht ausdrücken, wie herrlich und groß er ist – und doch will er unser Lob gnädiglich ansehen. Die Gemeinde dankte für materielle Versorgung, für Frieden im Land, für die lebendige Beziehung mit Gott und besonders für das Erlösungswerk Jesu am Kreuz: 'Mit deinem Blut hast du uns von unseren Sünden befreit.' Lob und Dank sollen nicht nur in besonderen Gottesdiensten stattfinden, sondern Teil unseres täglichen Lebens sein. Dankbarkeit macht unser Leben hell und erinnert uns daran, dass alles Gute von Gott kommt.
Nimm dir Zeit, Gott zu loben für das, wer er ist, und ihm zu danken für konkrete Segnungen der letzten Woche.
Wofür kann ich Gott heute ganz konkret loben und danken – sowohl für sein Wesen als auch für seine Taten in meinem Leben?
Aufnahme vom 19. August 2026
Predigt Bibelstunde am 19.08.2026 Johannesbriefe 4.Std
Mittwoch, 19. August 2026 Johannes 3,16 Kernaussage Die zentrale Botschaft ist, dass Gott die Liebe ist und dass wir als Geliebte Gottes existieren. Diese göttliche Liebe (Agape) definiert unsere Identität, schenkt uns Erlösung und ewiges Leben, und befähigt uns, andere zu lieben. Die Liebe Gottes ist ewig, unerschütterlich und das Fundament unseres gesamten Seins als Christen.
In dieser Bibelstunde analysiert der Prediger das vierte Kapitel des ersten Johannesbriefes und stellt das zentrale Thema der göttlichen Liebe in den Mittelpunkt. Er beginnt mit der Anrede "Geliebte" und entfaltet sieben Aspekte dieser Liebe: Sie begründet unsere Existenz, schenkt Erlösung, bestimmt unsere Identität, lässt uns freuen, befähigt zur Nächstenliebe, ermöglicht sorgenfreies Leben und getrostes Sterben. Der Prediger unterscheidet zwischen den griechischen Begriffen für Liebe (Eros, Philia, Agape) und betont, dass die biblische Liebe (Agape) eine selbstlose, hingebungsvolle Liebe ist, die sich von erotischer oder freundschaftlicher Liebe unterscheidet. Er warnt vor theologischen Irrlehren, die den Liebesbegriff verdrehen. Anschließend werden acht exegetische Schlaglichter aus dem vierten Kapitel beleuchtet: das Prüfen der Geister, Jesus Christus als Prüfkriterium, Liebe als Kennzeichen der Wiedergeburt, das Präsein der Liebe Gottes, Jesus als Heiland der Welt, das Bekenntnis zu Christus, Liebe als Furchtvertreiber und die Bruderliebe. Die gesamte Lehre mündet in die Ermutigung, die empfangene Liebe Gottes an andere weiterzugeben und als Gemeinde in Liebe miteinander umzugehen. Weiterlesen
Bibelstunde am 19.08.2026 Johannesbriefe 4.Std
Die zentrale Botschaft ist, dass Gott die Liebe ist und dass wir als Geliebte Gottes existieren. Diese göttliche Liebe (Agape) definiert unsere Identität, schenkt uns Erlösung und ewiges Leben, und befähigt uns, andere zu lieben. Die Liebe Gottes ist ewig, unerschütterlich und das Fundament unseres gesamten Seins als Christen.
Hauptthemen (5)
1. Die Bedeutung von 'Geliebte' - Sieben Assoziationen
- • Ich bin geliebt - das macht meine Existenz aus, nicht Zufall, sondern Gottes Wille
- • Ich bin geliebt - darin liegt meine Erlösung durch Jesus Christus
- • Ich bin geliebt - das bestimmt meine Identität, nicht Leistung oder Besitz
- • Ich bin geliebt - das lässt mich freuen und gibt Freude im Leben
- • Ich bin geliebt - dadurch kann ich andere lieben (wie ein römischer Brunnen überläuft)
- • Ich bin geliebt - darum kann ich sorgenfrei leben, Angst wird vertrieben
- • Ich bin geliebt - deshalb kann ich getrost sterben
2. Die drei griechischen Worte für Liebe
- • Eros - die egozentrische, erotische Liebe (kommt im NT nicht vor)
- • Philia - die Freundesliebe, das 'Ich und Du' (z.B. nach 55 Jahren Ehe)
- • Agape - die göttliche, selbstlose, hingebungsvolle Liebe (wird im NT verwendet)
- • Die Unterscheidung ist theologisch wichtig gegen moderne Umdeutungen
3. Biblische Schlaglichter auf die Liebe
- • Gott ist die Liebe - die Grundkonstante Gottes
- • Die Trinität offenbart sich in Liebe: Vater, Sohn und Heiliger Geist
- • Die Liebe Gottes ist ewig, im Gegensatz zu menschlicher Liebe
- • Die Liebe Gottes trägt durch schwere Zeiten
- • Die Liebe Gottes schenkt ewiges Leben
- • Liebe ist das, was Gott von seinen Geschöpfen verlangt
- • Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes
- • Liebe ist das Kennzeichen der Gemeinde Jesu Christi
4. Prüfen der Geister (1. Johannes 4,1-6)
- • Nicht jedem Geist glauben, sondern prüfen am Maßstab der Heiligen Schrift
- • Prüfkriterium: Bekenntnis zu Jesus Christus im Fleisch
- • Auch Pastoren müssen an der Schrift geprüft werden (sola scriptura)
- • Unterscheidung zwischen Geist der Wahrheit und Geist des Irrtums
5. Das Wesen der göttlichen Liebe (1. Johannes 4,7-21)
- • Liebe als Kennzeichen der Wiedergeburt
- • Das Prä der Liebe Gottes - Er hat uns zuerst geliebt
- • Jesus als Heiland (Soter) der Welt - der heilt und Heil bringt
- • Die Notwendigkeit des Bekenntnisses zu Jesus Christus
- • Liebe als Furchtvertreiber - vollkommene Liebe treibt Furcht aus
- • Die Bruderliebe als Gebot und Konsequenz der Gottesliebe
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben
Welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen und wir sind es auch
Niemand hat größere Liebe, als dass er sein Leben lässt für seine Freunde
[Vollständiger Text des Kapitels wurde vorgelesen]
[Gespräch zwischen Jesus und Petrus über Agape und Philia-Liebe]
Die Liebe hört niemals auf
Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukunftiges, weder Hohes noch Tiefes, noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn
Wir wissen, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind
Gott, der Reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht
Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist, das Band der Vollkommenheit
Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzem Gemüt. Das ist das höchste und größte Gebot. Das andere ist dem aber gleich. Du sollst den Nächsten lieben, wie dich selbst
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe... Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt
Weitere Referenzen
- → 1. Thessalonicher 5 (Prüft alles, das Gute behaltet)
- → Johannes 8 (Die Ehebrecherin)
- → Galater 5,22 (Frucht des Geistes ist Liebe)
- → Römer 5,5
- → Lukas 2 (Geburt des Heilands)
- → Johannes 15 (Bleibt in meiner Liebe)
Praktische Anwendung (7)
- 1 Identität in Gottes Liebe gründen: Lass deine Identität nicht von Leistung, Aussehen, Geld oder Gesundheit abhängen, sondern erkenne, dass du geliebt bist durch Gott. Diese Identität bleibt auch in Krisen bestehen.
- 2 Die Geister prüfen: Prüfe alle Lehren und Verkündigungen - auch von Pastoren - am Maßstab der Heiligen Schrift. Frage: Wird Jesus Christus als im Fleisch gekommener Gott bekannt? Wird die Bibel als Autorität anerkannt?
- 3 Von Gottes Liebe gefüllt werden: Lass dich immer wieder von Gottes Liebe füllen wie ein Brunnen, damit diese Liebe überfließen und weitergegeben werden kann an andere Menschen - besonders an Geschwister in der Gemeinde.
- 4 Liebe als Maßstab des Handelns: Prüfe dein Handeln und Reden: Geschieht es aus Liebe? 'Liebe und tue, was du willst' - wenn die Liebe der Beweggrund ist, wird das Handeln richtig sein.
- 5 Furcht durch Liebe vertreiben lassen: In Sorgen und Ängsten die Liebe Gottes bewusst machen. Die vollkommene Liebe Gottes treibt die Furcht aus und gibt Kraft, auch durch schwere Zeiten zu gehen.
- 6 Jesus Christus bekennen: Bekenne mit deinem Mund, dass Jesus der Herr ist. Rede von Jesus - nicht aus Zwang, sondern aus Begeisterung über die empfangene Liebe.
- 7 Bruderliebe praktizieren: Zeige konkrete Liebe zu deinen Geschwistern in der Gemeinde. Wer Gott liebt, soll auch seinen Bruder lieben - dies ist das Gebot und Kennzeichen der Nachfolge.