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St. Martini Gemeinde zu Bremen

Martinikirchhof 3 28195 Bremen

Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.

Täglicher Impuls
Tag 1 von 7

Gott kennt unsere Schwächen

Aus der Predigt „Bibelstunde am 28.10.2026“ vom 28. Oktober

Gott führte sein Volk nicht den direkten Weg durch das Land der Philister, obwohl dieser der kürzeste war. Warum? 'Denn Gott dachte, es könnte das Volk geräuen, wenn sie Kämpfe vor sich sehen und sie könnten wieder nach Ägypten umkehren.' Der Schöpfer kennt seine Geschöpfe durch und durch. Diese Wahrheit ist tröstlich: Gott weiß um unsere Schwächen und überfordert uns nicht. Er wählt manchmal Umwege für uns – nicht weil er uns quälen will, sondern weil er uns schützen möchte. Was uns wie eine Verzögerung oder Enttäuschung erscheint, ist oft Gottes weise Führung, die uns vor Kämpfen bewahrt, für die wir noch nicht bereit sind. Die Erlösung beginnt mit dem Blut des Lammes, aber sie geschieht unter Berücksichtigung unserer menschlichen Grenzen. Gott sieht nicht nur das Ziel, sondern auch den Weg dorthin – und er geht ihn mit uns.

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Gott führte sein Volk nicht den direkten Weg durch das Land der Philister, obwohl dieser der kürzeste war. Warum? 'Denn Gott dachte, es könnte das Volk geräuen, wenn sie Kämpfe vor sich sehen und sie könnten wieder nach Ägypten umkehren.' Der Schöpfer kennt seine Geschöpfe durch und durch. Diese Wahrheit ist tröstlich: Gott weiß um unsere Schwächen und überfordert uns nicht. Er wählt manchmal Umwege für uns – nicht weil er uns quälen will, sondern weil er uns schützen möchte. Was uns wie eine Verzögerung oder Enttäuschung erscheint, ist oft Gottes weise Führung, die uns vor Kämpfen bewahrt, für die wir noch nicht bereit sind. Die Erlösung beginnt mit dem Blut des Lammes, aber sie geschieht unter Berücksichtigung unserer menschlichen Grenzen. Gott sieht nicht nur das Ziel, sondern auch den Weg dorthin – und er geht ihn mit uns.

2. Mose 13,17-18
Gebet

Danke Gott dafür, dass er deine Schwächen kennt und dich nicht überfordert. Bitte ihn, dir Vertrauen zu schenken, auch wenn seine Wege nicht deinen Erwartungen entsprechen.

Zum Nachdenken

Wo habe ich in meinem Leben einen 'Umweg' erlebt, den ich erst später als Gottes weise Führung verstanden habe?

Aufnahme vom 19. April 2026

Predigt

Gottesdienst am 19.04.2026 - Du sollst getrost sein

Sonntag, 19. April 2026
Josua 1,9
Kernaussage

Gott befiehlt uns, getrost und unverzagt zu sein, nicht weil unsere Umstände perfekt sind, sondern weil Er selbst mit uns ist in allem, was wir tun werden. Dieses Getrostsein ist kein Gefühl, sondern ein Gebot Gottes, der uns durch seinen Heiligen Geist Kraft, Liebe und Besonnenheit schenkt, damit wir furchtlos vorwärts gehen können.

In dieser Predigt zum Sonntag Misericordia Domini steht der Bibelvers Joshua 1,9 im Mittelpunkt: "Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist." Pastor Latzel erläutert anhand der Geschichte von Joshua, der das Volk Israel ins gelobte Land führen sollte, dass Getrostsein ein Gebot Gottes ist. Er betont, dass Christen trotz aller Probleme und Ängste getrost und unverzagt sein dürfen, weil Gott mit ihnen ist. Die Predigt behandelt vier Hauptpunkte: Getrostsein als Gebot, Getrostsein trotz der Probleme, Getrostsein mit Begründung (weil Gott mit uns ist) und Getrostsein als Werden (als aktives Tun). Der Gottesdienst beinhaltet auch die Taufe von zwei Kindern, Milo und Mila, sowie Ankündigungen zur kommenden Evangelisationswoche und einem Vortrag über Christenverfolgung in Deutschland.
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In dieser Predigt zum Sonntag Misericordia Domini steht der Bibelvers Joshua 1,9 im Mittelpunkt: "Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist." Pastor Latzel erläutert anhand der Geschichte von Joshua, der das Volk Israel ins gelobte Land führen sollte, dass Getrostsein ein Gebot Gottes ist. Er betont, dass Christen trotz aller Probleme und Ängste getrost und unverzagt sein dürfen, weil Gott mit ihnen ist. Die Predigt behandelt vier Hauptpunkte: Getrostsein als Gebot, Getrostsein trotz der Probleme, Getrostsein mit Begründung (weil Gott mit uns ist) und Getrostsein als Werden (als aktives Tun). Der Gottesdienst beinhaltet auch die Taufe von zwei Kindern, Milo und Mila, sowie Ankündigungen zur kommenden Evangelisationswoche und einem Vortrag über Christenverfolgung in Deutschland.

Hauptthemen (4)

1. Getrostsein als Gebot

  • • Getrostsein ist kein Gefühl oder Wahlmodus, sondern ein klarer Befehl Gottes
  • • Es bedeutet fest und entschlossen zu sein, nicht aufgrund unserer Gefühle, sondern als Entscheidung
  • • Gott als Oberbefehlshaber unseres Lebens gibt uns den Befehl, getrost zu sein, im Gegensatz zu weltlichen 'Göttern' wie Geld, Gesundheit oder Familie
  • • Mut ist eine aktive Entscheidung, an der Zuversicht in Gott festzuhalten

2. Getrostsein trotz der Probleme

  • • Die Bibel beschönigt keine Probleme - sie benennt sie klar
  • • Josuas Situation war voller gewaltiger Herausforderungen: Tod Moses, unerfahrenes Volk, befestigte Städte, starke Feinde
  • • Christliche Existenz ist konzessiv, nicht kausal - wir sind getrost obwohl Probleme da sind, nicht weil alles gut ist
  • • Größer als der Helfer ist die Not ja nicht - Gott ist größer als alle unsere Probleme

3. Getrostsein mit Begründung

  • • Die Begründung für Getrostsein liegt in Gottes Gegenwart: 'Der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem'
  • • Der Name Josua (Jeschua/Jesus) bedeutet 'Jahwe ist Rettung' - Gott geht mit uns, wo wir hingehen
  • • Gott gibt uns seinen Heiligen Geist, der nicht der Geist der Furcht ist, sondern der Kraft, Liebe und Besonnenheit
  • • Je größer unser Vertrauen zu Gott, desto kleiner unsere Angst

4. Getrostsein als Werden

  • • Getrostsein ist kein Zustand oder fester Besitz, sondern ein aktiver Vollzug
  • • Josua musste mit Gott vorangehen - erst als die Priester ins Wasser traten, teilte sich der Jordan
  • • Durch gehorsames Handeln im Vertrauen auf Gott wird Getrostsein Realität
  • • Wir erleben Gottes Verheißungen, wenn wir mutig mit Jesus vorangehen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Josua 1,9

Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht, denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.

Psalm 23

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führt mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir. Dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang und ich werde bleiben im Hause des Herrn immer da.

Römer 8,28-39

Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind... Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?... Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

Matthäus 28,18-20

Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum geht hin und mache zu Jüngern alle Völker. Taufe sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt.

Markus 16,15-16

Geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden. Wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.

2. Timotheus 1,7

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.

Weitere Referenzen

  • → Josua 3
  • → Josua 6
  • → Josua 10
  • → 4. Mose 13
  • → Bergpredigt (Matthäus 6)

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Gott als Oberbefehlshaber des Lebens anerkennen: Entscheide dich bewusst, dass Gott und nicht weltliche Größen wie Geld, Gesundheit oder Familie dein Leben bestimmen. Nur mit Gott als Herrn kannst du wirklich getrost und unverzagt sein.
  • 2 Probleme nicht verleugnen, aber auf Gott fokussieren: Sei realistisch über deine Probleme, aber erkenne, dass Gott größer ist als jede Not. Lasse dich nicht von Angst bestimmen, sondern blicke auf Gottes Verheißungen.
  • 3 Im Heiligen Geist Kraft, Liebe und Besonnenheit empfangen: Komme in Kontakt mit Jesus durch Gebet und sein Wort, damit sein Geist dir Kraft gibt für Herausforderungen, Liebe schenkt, die Furcht vertreibt, und Besonnenheit verleiht, die über Gefühle hinausgeht.
  • 4 Mutig im Glauben vorangehen: Warte nicht auf perfekte Umstände, sondern gehe getrost mit Gott voran. Wie Josua beim Jordan musst du den ersten Schritt im Vertrauen tun, dann wird Gott seine Verheißungen wahr machen.
  • 5 Für Evangelisation und Glaubenszeugnis einsetzen: Lasse dich nicht von Widerstand abschrecken, anderen von Jesus zu erzählen. Nutze Gelegenheiten wie die Evangelisationswoche, um im Vertrauen auf Gottes Beistand das Evangelium weiterzugeben.

Impulse aus der Woche ab 20. April

  1. Tag 1 von 7 · 20. April Getrost sein - ein Gebot Gottes

    Gott spricht zu dir: 'Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist.' Getrostsein ist kein Gefühl, das sich zufällig einstellt - es ist ein Befehl Gottes an unser Leben. Wie ein Trainer seiner Mannschaft vor einem wichtigen Spiel klare Anweisungen gibt, so befiehlt Gott dem Josua - und uns - getrost zu sein. Die Frage ist: Wer gibt die Befehle in deinem Leben? Ist es der lebendige Gott, oder sind es andere Größen wie Geld, Gesundheit oder familiäres Glück? Diese drei Gs können wichtig sein, aber wenn sie zu Oberbefehlshabern werden, führen sie nur zu Angst. Wenn aber Gott dein Herr ist, dann darfst du seine Verheißung hören: Du sollst getrost und unverzagt sein. Das ist nicht nur ein Wunsch - es ist sein Befehl für dein Leben, weil er größer ist als deine Bank, stärker als dein Arzt und auch deine Familie in seinen Händen hält.

    Josua 1,9

    Gebet

    Bitte Gott, dass er der Oberbefehlshaber in deinem Leben wird und dir hilft, seinem Gebot des Getrostseins zu gehorchen.

    Zum Nachdenken

    Wer oder was gibt momentan die Befehle in deinem Leben - Gott oder andere Größen wie Geld, Gesundheit oder Familie?

  2. Tag 2 von 7 · 21. April Getrost sein trotz der Probleme

    Die Bibel beschönigt nichts. Josua stand vor gewaltigen Problemen: Mose war gestorben, 1,8 Millionen Menschen sollten ins verheißene Land geführt werden, befestigte Städte warteten, der Jordan führte Hochwasser. Die Probleme waren real und überwältigend. Und doch sagt Gott: 'Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht.' Christliche Existenz ist keine kausale Existenz - 'weil alles super ist, bin ich getrost'. Sie ist konzessiv: 'Obwohl die Probleme überhand nehmen, bin ich trotzdem getrost.' Wie Johann Friedrich Räder im Lied 'Harre meine Seele' schreibt: 'Wenn alles bricht, Gott verlässt uns nicht. Größer als der Helfer ist die Not ja nicht.' Auch du bist heute mit Problemen gekommen - vielleicht klein, vielleicht überwältigend groß. Aber Gott sieht sie und sagt dir trotzdem: Du sollst getrost und unverzagt sein. Seine Kraft ist größer als jede Not.

    Josua 1,9

    Gebet

    Benenne deine Probleme vor Gott und bitte ihn, dir zu helfen, trotz dieser Schwierigkeiten getrost zu bleiben.

    Zum Nachdenken

    Welche Probleme beschäftigen dich gerade, und wie würde es aussehen, trotz dieser Probleme getrost nach vorne zu gehen?

  3. Tag 3 von 7 · 22. April Die Begründung für Getrostsein

    Das Gebot Gottes kommt nicht ohne Begründung: 'Denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.' Das ist der entscheidende Satz. Josuas Name bedeutet 'Jahwe ist Rettung' - derselbe Name wie Jesus. Gott verspricht: Ich werde mit dir dorthin gehen, wo du hingehst. Das ist keine leere Zusage, sondern eine Garantie des Schöpfers. Wenn wir eine Garantie vom Autohersteller bekommen, fahren wir entspannt. Wie viel mehr dürfen wir getrost leben, wenn der allmächtige Gott garantiert, mit uns zu sein! Seit Pfingsten ist er durch den Heiligen Geist bei uns. In 2. Timotheus 1 heißt es: 'Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.' Wenn wir diese drei haben - Kraft für die Probleme, Liebe die Furcht vertreibt, Besonnenheit statt Panik - dann können wir getrost nach vorne gehen.

    Josua 1,9

    Gebet

    Danke Gott, dass er dir versprochen hat, mit dir zu sein, und bitte ihn um ein neues Bewusstsein seiner Gegenwart.

    Zum Nachdenken

    Wie erlebst du konkret Gottes Gegenwart durch seinen Geist in deinem Alltag - durch Kraft, Liebe oder Besonnenheit?

  4. Tag 4 von 7 · 23. April Getrost sein als aktives Tun

    Getrostsein ist kein fester Besitz wie Geld auf dem Bankkonto, sondern etwas, das wird. Gott sagt zu Josua: 'In allem, was du tun wirst' - es geht ums Handeln. Am Jordan mussten die Priester mit ihren Füßen ins Wasser gehen, bevor Gott einen Weg bahnte. Sie mussten vorangehen, dann geschah das Wunder. Bei Jericho sollten sie sechs Tage um die Stadt laufen und Posaunen blasen - völlig absurd aus menschlicher Sicht. Aber Josua zweifelt nicht, er geht voran, und die Mauern fallen. Später lässt Gott sogar die Sonne stillstehen, weil Josua so getrost mit ihm vorangeht. Getrostsein bedeutet: Ich fasse Mut, ich gehe mit Jesus voran, ich handle im Vertrauen. Nicht zuerst das Gefühl, dann das Handeln - sondern im Gehorsam vorangehen, und Gott schenkt den Mut unterwegs. Das darfst auch du erleben, wenn du mutig die nächsten Schritte mit Jesus gehst.

    Josua 3,13-17

    Gebet

    Bitte Gott um Mut, den nächsten Schritt im Gehorsam zu gehen, auch wenn du dich noch nicht völlig getrost fühlst.

    Zum Nachdenken

    Welchen konkreten Schritt im Glauben fordert Gott dich auf zu gehen, auch wenn du noch nicht alle Antworten hast?

  5. Tag 5 von 7 · 24. April Der gute Hirte schenkt Geborgenheit

    Der Sonntag Misericordia Domini erinnert uns daran, dass Jesus der gute Hirte ist. Psalm 23 malt ein wunderbares Bild: 'Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir.' Ein Hirte sorgt für seine Schafe, führt sie zu frischem Wasser, beschützt sie vor Gefahren. Genau so steht Jesus zu denen, die ihm nachfolgen. Das finstere Tal ist real - Krankheit, Verlust, Unsicherheit -, aber wir durchschreiten es nicht allein. Der Hirte ist bei uns mit Stecken und Stab. Diese Zusage gilt auch den beiden getauften Kindern, Milo und Mila, und jedem, der zu Jesus gehört. Wir dürfen wissen: Der gute Hirte verlässt seine Schafe nicht. Bei ihm sind wir geborgen, auch wenn Stürme toben. Das ist der Grund, warum wir getrost sein dürfen.

    Psalm 23

    Gebet

    Danke Jesus, dass er dein guter Hirte ist, und bitte ihn, dich durch die aktuellen Herausforderungen zu führen.

    Zum Nachdenken

    In welchem 'finsteren Tal' gehst du gerade, und wie kannst du konkret auf den guten Hirten vertrauen?

  6. Tag 6 von 7 · 25. April Nichts kann uns von Gottes Liebe trennen

    Paulus schreibt kraftvoll: 'Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?' Die Antwort: Nichts kann uns trennen! 'Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.' Diese unzerstörbare Liebe ist das Fundament unseres Getrostseins. Wenn Gott für uns ist - und das hat er am Kreuz bewiesen, wo er seinen eigenen Sohn nicht verschont hat -, wer kann dann gegen uns sein? In dieser Liebe dürfen wir leben. Sie gibt uns Kraft, auch durch schwere Zeiten zu gehen. Das ist keine naive Weltflucht, sondern tiefe Gewissheit: Gottes Liebe hält, egal was kommt.

    Römer 8,28-39

    Gebet

    Danke Gott für seine unerschütterliche Liebe und bitte ihn, dass diese Wahrheit tiefer in dein Herz dringt.

    Zum Nachdenken

    Welche Umstände oder Ängste versuchen dich glauben zu machen, dass Gottes Liebe nicht ausreicht?

  7. Tag 7 von 7 · 26. April Getrost in die Zukunft

    Ein Vierzeiler fasst alles zusammen: 'Wenn des Lebens Stürme toben und dein Herz vor Kummer bricht, hab dein Blick getrost nach oben, denn der Herr verlässt die Seinen nicht.' Was auch immer in der kommenden Woche auf dich wartet - berufliche Herausforderungen, gesundheitliche Sorgen, familiäre Spannungen, gesellschaftliche Unsicherheiten -, Gott spricht auch heute zu dir: 'Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist.' Es ist derselbe Gott, der Josua durch den Jordan, durch die Mauern Jerichos und durch unmögliche Kämpfe geführt hat. Er ist größer als alle deine Probleme. Die Frage ist: Wirst du ihm vertrauen und mutig vorangehen? Getrostsein geschieht im Gehen mit Jesus. Tritt hinaus in diese neue Woche nicht mit Angst, sondern mit der Gewissheit: Der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst. Alle Ehre unserem Gott!

    Josua 1,9

    Gebet

    Bitte Gott um Gnade, in der kommenden Woche getrost voranzugehen, und danke ihm im Voraus für seine Treue.

    Zum Nachdenken

    Wie wirst du diese Woche konkret leben, als jemand der getrost und unverzagt ist in Christus?