Kirche für Düsseldorf e.V.
Wir sind eine evangelische Freikirche voller Menschen, die ihren Glauben aktiv leben. Gemeinsam wollen wir Gott erleben und unsere Stadt positiv verändern.
Täglicher Impuls Mittwoch Falsche Perspektive: Elia in der Dunkelheit
Nach seinem größten Sieg fiel Elia in tiefste Verzweiflung. Er versteckte sich, legte sich nieder und sagte: 'Gott, ich habe genug, ich möchte sterben.' Manchmal kann alles rosig aussehen, und im nächsten Moment sehen wir nur noch Dunkelheit. Elia war so gefangen in seinen Umständen, dass er die Realität nicht mehr richtig sehen konnte.
Gott begegnete ihm mit erstaunlicher Freundlichkeit: Er versorgte Elias physische Bedürfnisse, schickte ihn auf eine formende Reise und traf ihn schließlich – nicht im Sturm, Erdbeben oder Feuer, sondern in einem leisen Flüstern. Doch selbst nach dieser Begegnung wiederholte Elia seine Beschwerden. Gott verdammte ihn nicht, sondern korrigierte sanft seine Perspektive: 'Du bist nicht allein – 7000 stehen noch mit dir.' Unsere schwache Perspektive kann uns blind machen für Gottes beständiges Wirken.
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Nach seinem größten Sieg fiel Elia in tiefste Verzweiflung. Er versteckte sich, legte sich nieder und sagte: 'Gott, ich habe genug, ich möchte sterben.' Manchmal kann alles rosig aussehen, und im nächsten Moment sehen wir nur noch Dunkelheit. Elia war so gefangen in seinen Umständen, dass er die Realität nicht mehr richtig sehen konnte. Gott begegnete ihm mit erstaunlicher Freundlichkeit: Er versorgte Elias physische Bedürfnisse, schickte ihn auf eine formende Reise und traf ihn schließlich – nicht im Sturm, Erdbeben oder Feuer, sondern in einem leisen Flüstern. Doch selbst nach dieser Begegnung wiederholte Elia seine Beschwerden. Gott verdammte ihn nicht, sondern korrigierte sanft seine Perspektive: 'Du bist nicht allein – 7000 stehen noch mit dir.' Unsere schwache Perspektive kann uns blind machen für Gottes beständiges Wirken.
Nach seinem größten Sieg fiel Elia in tiefste Verzweiflung. Er versteckte sich, legte sich nieder und sagte: 'Gott, ich habe genug, ich möchte sterben.' Manchmal kann alles rosig aussehen, und im nächsten Moment sehen wir nur noch Dunkelheit. Elia war so gefangen in seinen Umständen, dass er die Realität nicht mehr richtig sehen konnte. Gott begegnete ihm mit erstaunlicher Freundlichkeit: Er versorgte Elias physische Bedürfnisse, schickte ihn auf eine formende Reise und traf ihn schließlich – nicht im Sturm, Erdbeben oder Feuer, sondern in einem leisen Flüstern. Doch selbst nach dieser Begegnung wiederholte Elia seine Beschwerden. Gott verdammte ihn nicht, sondern korrigierte sanft seine Perspektive: 'Du bist nicht allein – 7000 stehen noch mit dir.' Unsere schwache Perspektive kann uns blind machen für Gottes beständiges Wirken.
Bete um eine erneuerte Perspektive, damit du Gottes Wirken auch in dunklen Zeiten erkennen kannst.
Welche Umstände nehmen gerade so viel Raum in meinem Denken ein, dass ich Gottes Gegenwart und Versorgung nicht mehr sehe?
Aufnahme vom 19. August 2026
Predigt Gefangenenbefreiung - Die Sprengkraft der Vergebung | Markus Jansen
Mittwoch, 19. August 2026 Matthäus 28,18-20 Kernaussage Vergebung ist eine göttliche Kraft zur Befreiung, die nicht nur den Schuldigen, sondern auch den Verletzten freisetzt. Durch Jesus können wir einen Lebensstil der Vergebung leben, der uns von Bitterkeit, Groll und den Lasten der Vergangenheit befreit. Vergebung ist primär eine Kopfentscheidung, ein Prozess, der nicht erzwungen werden kann, aber mit Gottes Hilfe zur vollständigen Freiheit führt.
In dieser Predigt spricht Markus Jansen über die Sprengkraft der Vergebung und zieht Parallelen zwischen seiner Erfahrung als Polizist bei einer versuchten Gefangenenbefreiung und der geistlichen Gefangenenbefreiung durch Vergebung. Er erläutert, wie Gott uns in Jesus vergibt - vollständig, wiederholt und ohne Vorbehalte. Alle Sünden, auch schwere Vergehen, können vergeben werden, wenn wir sie bekennen. Gott wirft unsere Sünden hinter seinen Rücken in die tiefsten Tiefen des Meeres und will nicht mehr darauf schauen.
Jansen teilt seine persönliche Geschichte der Verletzungen durch seinen Vater und wie er durch Jesus lernte zu vergeben. Vergebung ist primär eine Kopfentscheidung, kein erzwingbarer Herzensprozess. Durch Vergebung werden zwei Gefangene befreit: der Täter und das Opfer selbst. Unvergebenheit führt zu Bitterkeit und kann psychische sowie körperliche Gesundheit belasten. Er betont, dass Vergebung ein lebenslanger Prozess sein kann (70 mal 7 mal) und grenzt ab, was Vergebung nicht ist: Sie bedeutet nicht Vergessen, Rechtfertigung, Leugnung der Verletzung oder sofortiges Vertrauen. Vergebung ist möglich, auch wenn der Täter verstorben ist. Jansen lädt die Gemeinde ein, einen Lebensstil der Vergebung zu leben und bietet seelsorgerliche Unterstützung an. Weiterlesen
Gefangenenbefreiung - Die Sprengkraft der Vergebung | Markus Jansen
Vergebung ist eine göttliche Kraft zur Befreiung, die nicht nur den Schuldigen, sondern auch den Verletzten freisetzt. Durch Jesus können wir einen Lebensstil der Vergebung leben, der uns von Bitterkeit, Groll und den Lasten der Vergangenheit befreit. Vergebung ist primär eine Kopfentscheidung, ein Prozess, der nicht erzwungen werden kann, aber mit Gottes Hilfe zur vollständigen Freiheit führt.
Hauptthemen (4)
1. Wie Gott uns vergibt
- • Gott ist zum Vergeben bereit und es liegt in seiner Natur (Psalm 86,5)
- • Gott vergibt alle Sünden, keine ist zu schwer oder zu häufig (Psalm 103,3)
- • Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist Gott treu und gerecht und vergibt uns (1. Johannes 1,9)
- • Gott wirft unsere Sünden hinter seinen Rücken und in die tiefsten Tiefen des Meeres (Jesaja 38,17; Micha 7,19)
- • Vergebung ist unbegrenzt - nicht siebenmal, sondern siebzig mal siebenmal (Matthäus 18,21-22)
- • Wer in Christus gebadet ist, muss nur noch die Füße waschen lassen (Johannes 13,10)
2. Was Vergebung bedeutet
- • Vergebung bedeutet, das Recht auf Sühne, Rache und Wiedergutmachung an Jesus abzutreten
- • Mit Vergebung werden zwei Gefangene befreit: der Schuldige und der Verletzte selbst
- • Vergebung ist primär eine Kopfentscheidung, das Herz darf später nachkommen
- • Vergebung ist ein Prozess, der nicht erzwungen werden kann und nicht unbedingt mit einem Mal abgeschlossen ist
- • Der Zeitpunkt der Vergebung ist eine persönliche Entscheidung
- • Vergebung ist besonders wichtig bei Traumata, kann aber ein lebenslanger Prozess sein
3. Was Vergebung nicht ist
- • Vergebung ist nicht, Sünde zu vergessen - die Zeit heilt nicht alle Wunden
- • Vergebung ist nicht, Sünde zu rechtfertigen oder Verletzungen zu leugnen
- • Vergebung ist nicht, sich Sünde wiederholt gefallen zu lassen - Grenzen setzen ist erlaubt
- • Vergebung ist nicht, den Sünder aus seiner Verantwortung zu entlassen
- • Vergebung ist nicht, sofort wieder vertrauen zu müssen - Vertrauen muss neu wachsen
- • Versöhnung kann nicht erzwungen werden und erfordert zwei Personen
4. Folgen von Unvergebenheit
- • Unvergebenheit führt zu Bitterkeit und vergiftet Beziehungen
- • Chronischer Stress durch Wut, Groll und Rachegedanken belastet psychische und körperliche Gesundheit
- • Erhöhtes Risiko für Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- • Unvergebenheit kann sich auf nachfolgende Generationen übertragen (Beispiel: Erziehung des eigenen Kindes)
- • Mit dem Maß, mit dem wir richten, werden auch wir gerichtet (Matthäus 7)
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
vergebt euch gegenseitig, wenn einer Klage gegen den anderen hat
vergebt einander, so wie auch Gott in Christus euch vergeben hat
denn du, Herr, bist gut und zum Vergeben bereit
der da vergibt alle deine Sünde
wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit
wer gebadet ist, hat nicht nötig sich zu waschen, ausgenommen die Füße
Dann trat Petrus zu ihm und sprach, Herr, wie oft soll ich meinem Bruder, der gegen mich sündigt, vergeben? Bis siebenmal? Jesus spricht zu ihm, ich sage dir, nicht siebenmal, sondern bis 70 mal siebenmal
Siehe, zum Heil wurde mir bitteres Leid. Du, du hast liebevoll meine Seele von der Grube der Vernichtung zurückgehalten, denn alle meine Sünden hast du hinter dein Rücken geworfen
und du wirst alle ihre Sünden in die Tiefen des Meeres werfen
wenn ihr jemandem die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben. Wenn ihr sie jemandem behaltet, sind sie ihm behalten
Jesus spricht, ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich
Weitere Referenzen
- → Matthäus 7
- → Paragraph 120 StGB (Strafgesetzbuch)
Praktische Anwendung (5)
- 1 Entscheide dich bewusst für Vergebung: Vergebung beginnt mit einer Kopfentscheidung, nicht mit einem Gefühl. Triff die bewusste Entscheidung, dein Recht auf Rache und Sühne an Jesus abzugeben, auch wenn dein Herz noch nicht soweit ist.
- 2 Bekenne deine Sünden regelmäßig: Lebe einen Lebensstil der täglichen Fußwaschung. Bringe Gott jeden Tag deine Sünden und nimm sein Vergebungsangebot an - egal wie oft du in dieselbe Sünde fällst.
- 3 Vergib anderen wiederholt: Praktiziere die '70 mal 7 mal'-Regel: Vergib immer wieder, auch wenn dieselbe Person dich wiederholt verletzt. Vergebung ist ein Prozess, kein einmaliges Ereignis.
- 4 Setze gesunde Grenzen: Vergebung bedeutet nicht, sich wiederholt verletzen zu lassen. Setze klare, liebevolle Grenzen und halte wenn nötig Distanz zu Menschen, die dir schaden.
- 5 Suche Unterstützung im Gebetsteam oder Seelsorge: Hole dir Hilfe bei schweren Verletzungen oder Traumata. Lass dich von anderen im Gebet begleiten und nutze professionelle seelsorgliche Unterstützung für deinen Vergebungsprozess.