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Kirche für Düsseldorf e.V.

Duderstädter Straße 17, 40595 Düsseldorf

Wir sind eine evangelische Freikirche voller Menschen, die ihren Glauben aktiv leben. Gemeinsam wollen wir Gott erleben und unsere Stadt positiv verändern.

Täglicher Impuls
Tag 3 von 7

Der versteckte Name: Umgang mit Schwachheit

Aus der Predigt „Gottesdienst 25.10.26 - Mentale Gesundheit Teil 3“ vom 25. Oktober

In einem Seelsorgegespräch stellte sich heraus: Ein junger Mann mit schwerer Krankheit nutzte nicht seinen echten Vornamen Paul (was 'schwach, schwächlich' bedeutet), sondern seinen Zweitnamen Gustav. Er versteckte seinen Namen - wie er seine Schwachheit versteckte. Wie oft tun wir das Gleiche? Wir würden Dinge lieber schnell wegbeten, damit keiner sie mitbekommt, als zu unserer Schwachheit zu stehen. Wir setzen einen anderen Namen auf, präsentieren eine Fassade. Doch Gott macht uns nicht durchlässig für seine Liebe, indem er uns stark macht, sondern indem er uns fragil werden lässt - ohne uns zu zerbrechen. Der dreieinige Gott bewahrt seinen Schatz in zerbrechlichen Gefäßen. Nicht um uns zu schaden, sondern weil er uns kennt und weil es anderen hilft, ihm zu begegnen. Deine Schwachheit ist kein Makel, den du verstecken musst. Sie ist Teil deiner Geschichte, durch die Gottes Herrlichkeit durchscheinen kann.

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In einem Seelsorgegespräch stellte sich heraus: Ein junger Mann mit schwerer Krankheit nutzte nicht seinen echten Vornamen Paul (was 'schwach, schwächlich' bedeutet), sondern seinen Zweitnamen Gustav. Er versteckte seinen Namen - wie er seine Schwachheit versteckte. Wie oft tun wir das Gleiche? Wir würden Dinge lieber schnell wegbeten, damit keiner sie mitbekommt, als zu unserer Schwachheit zu stehen. Wir setzen einen anderen Namen auf, präsentieren eine Fassade. Doch Gott macht uns nicht durchlässig für seine Liebe, indem er uns stark macht, sondern indem er uns fragil werden lässt - ohne uns zu zerbrechen. Der dreieinige Gott bewahrt seinen Schatz in zerbrechlichen Gefäßen. Nicht um uns zu schaden, sondern weil er uns kennt und weil es anderen hilft, ihm zu begegnen. Deine Schwachheit ist kein Makel, den du verstecken musst. Sie ist Teil deiner Geschichte, durch die Gottes Herrlichkeit durchscheinen kann.

Gebet

Vater, gib mir den Mut, zu meinem echten Namen zu stehen - zu meiner ganzen Geschichte mit allen Brüchen und Schwachheiten.

Zum Nachdenken

Welchen 'Namen' trägst du nach außen, um deine wahre Schwachheit zu verbergen? Was würde passieren, wenn du ehrlich zu dem stehst, was wirklich in dir ist?

Aufnahme vom 20. September 2026

Predigt

Encounter- Gott begegnet uns im Schmerz

Sonntag, 20. September 2026
Markus 10
Kernaussage

Gott möchte uns besonders in den dunkelsten Tagen unseres Lebens begegnen - in Zeiten von Schmerz, Verlust und Trauer. Wenn wir nach seiner Gegenwart Ausschau halten statt vor ihm wegzulaufen, kann er unseren Schmerz verwandeln und ihm Bedeutung geben, sodass wir anderen helfen können.

In diesem Gottesdienst der Kirche für Düsseldorf wird zunächst eine Kindersegnung zelebriert, bei der mehrere Familien ihre Kinder unter den Segen Gottes stellen. Pastor Stefan Dams betont, dass Kindersegnung nicht nur ein Moment für die Familien ist, sondern auch für die ganze Gemeinde, die Verantwortung für die Kinder übernimmt. Die Kinder Sophie Noemi, Emily, Mara und Luca Alois werden mit ihren Familien gesegnet und die Gemeinde wird ermutigt, ein Umfeld zu schaffen, in dem Kinder aufblühen können. Die Hauptpredigt befasst sich mit dem Thema "Gott begegnet uns im Schmerz" als Teil der Serie "Encounter - Gott begegnen". Pastor Dams lehrt, dass Gott uns besonders in den dunkelsten Tagen nahe ist und dass Schmerz nicht das letzte Wort haben muss. Anhand der Geschichte des Propheten Jesaja zeigt er drei Dinge: Gottes Größe erkennen, sich selbst klar sehen und die eigene Zukunft und Berufung entdecken. Er ermutigt die Gemeinde, in schwierigen Zeiten zu Gott hinzulaufen statt wegzulaufen, im Glauben zu wachsen und zuzulassen, dass Gott den Schmerz gebraucht, um anderen zu helfen.
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In diesem Gottesdienst der Kirche für Düsseldorf wird zunächst eine Kindersegnung zelebriert, bei der mehrere Familien ihre Kinder unter den Segen Gottes stellen. Pastor Stefan Dams betont, dass Kindersegnung nicht nur ein Moment für die Familien ist, sondern auch für die ganze Gemeinde, die Verantwortung für die Kinder übernimmt. Die Kinder Sophie Noemi, Emily, Mara und Luca Alois werden mit ihren Familien gesegnet und die Gemeinde wird ermutigt, ein Umfeld zu schaffen, in dem Kinder aufblühen können. Die Hauptpredigt befasst sich mit dem Thema "Gott begegnet uns im Schmerz" als Teil der Serie "Encounter - Gott begegnen". Pastor Dams lehrt, dass Gott uns besonders in den dunkelsten Tagen nahe ist und dass Schmerz nicht das letzte Wort haben muss. Anhand der Geschichte des Propheten Jesaja zeigt er drei Dinge: Gottes Größe erkennen, sich selbst klar sehen und die eigene Zukunft und Berufung entdecken. Er ermutigt die Gemeinde, in schwierigen Zeiten zu Gott hinzulaufen statt wegzulaufen, im Glauben zu wachsen und zuzulassen, dass Gott den Schmerz gebraucht, um anderen zu helfen.

Hauptthemen (4)

1. Gott in den dunkelsten Tagen begegnen

  • • Gott ist uns nahe, wenn wir verzweifelt sind und den Mut verloren haben
  • • Schwere Tage werden kommen, aber Gott gibt uns Kraft in den Stürmen des Lebens
  • • Die größten Lebenslektionen lernen wir oft in Zeiten von Schmerz und Verlust
  • • Schmerz muss nicht das letzte Wort haben - Gott kann ihn verwandeln

2. Drei Erkenntnisse aus Jesajas Begegnung mit Gott

  • • Erkenne: Gott ist größer als dein Schmerz - er sitzt noch auf dem Thron
  • • Wenn wir Gott klar sehen, sehen wir auch uns selbst klar und erkennen, was Veränderung braucht
  • • Wenn wir uns selbst klar sehen, können wir unsere Zukunft und Berufung klar sehen

3. Unterschied zwischen Verdammnis und Überführung

  • • Verdammnis klagt uns an für das, was wir getan haben und will uns dort lassen
  • • Der Heilige Geist überführt uns - er führt uns über von unserem Unvermögen hin zu Gottes Liebe und Gnade
  • • Überführung lädt uns ein, uns verändern zu lassen, statt uns auszustoßen

4. Sinn und Bestimmung statt nur Genuss

  • • Viktor Frankls Logotherapie: Tu etwas von Bedeutung, bringe dich in liebevolle Gemeinschaft ein, erkenne dass dein Schmerz eine Bestimmung hat
  • • Was Menschen wirklich trägt ist nicht Genuss, sondern Sinn und Bestimmung
  • • Gott kann aus dem Bösen Gutes entstehen lassen, wie bei Josef in der Bibel

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Markus 10

Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen wie ihnen gehört das Reich Gottes

Hebräer 13,5

Ich werde dich nie verlassen und dich nicht im Stich lassen

Psalm 18

Herzlich lieb habe ich dich, Herr, meine Stärke, Herr, mein Fels, meine Burg, mein Erretter, mein Gott, mein Hort, bei dem ich Zuflucht suche, mein Schild und Horn meines Heils und mein Schutz

Jeremia 29,11

Denn ich allein weiß, was ich mit euch vorhabe. Ich, der Herr, habe Frieden für euch im Sinn und will euch aus dem Leid befreien. Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung, mein Wort gilt

2. Mose 23

Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, damit er dich behütet auf dem Weg und dich an den Ort bringe, den ich bereitet habe

Jesaja 41,10

Fürchte dich nicht, denn ich stehe dir bei. Hab keine Angst, denn ich bin dein Gott. Ich mache dich stark. Ich helfe dir mit meiner siegreichen Hand, beschütze ich dich

Psalm 34

Der Herr ist allen nahe, die verzweifelt sind. Er rettet die, die den Mut verloren haben

Johannes 16,33

Hier auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben, aber habt Mut, denn ich habe die Welt überwunden

Jesaja 6,1-8

Es war in dem Jahr, als König Ussija starb, da sah ich den Herrn. Er saß auf einem sehr hohen Thron. Der Saum seines Mantels füllte den ganzen Tempel. Er war umgeben von mächtigen Engeln. Jeder von ihnen hatte sechs Flügel. Mit zweien bedeckte er sein Gesicht, mit zwei den Leib, zwei hatte er zum Fliegen. Die Engel riefen einander zu: Heilig, heilig, heilig ist der Herr, der Herrscher der Welt. Die ganze Erde bezeugt seine Macht. Von ihrem Ruf bebten die Fundamente des Tempels und das Haus füllte sich mit Rauch. Vor Angst schrie ich auf, ich bin verloren, ich bin unwürdig. Da kam einer der mächtigen Engel zu mir geflogen. Er hatte eine glühende Kohle, die er mit der Zange vom Altar genommen hatte. Damit berührte er meinen Mund und sagte: Die Glut hat deine Lippen berührt. Jetzt bist du von deiner Schuld befreit. Deine Sünde ist dir vergeben. Dann hörte ich, wie der Herr sagte: Wen soll ich senden? Wer ist bereit, unser Bote zu sein? Ich antwortete: Ich bin bereit, sende mich

1. Mose 50,20

Ihr wolltet mir Böses tun, aber Gott hat Gutes daraus entstehen lassen

Römer 8,28

Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten

Jesaja 55,6

Sucht den Herrn, jetzt ist er zu finden, ruft ihn, jetzt ist er nah

Jeremia 29,13

Denn ihr werdet mich suchen und werdet mich finden. Denn wenn ihr mich vom ganzen Herzen sucht, werde ich mich von euch finden lassen

2. Korinther 1

Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus. Denn er ist ein Vater, der sich erbarmt und ein Gott, der auf jede erdenkliche Weise tröstet und ermutigt. In all unseren Nöten kommt er uns mit Trost und Ermutigung zur Hilfe. Und deshalb können wir dann auch anderen Mut machen, die sich ebenfalls in irgendeiner Not befinden. Wir geben ihnen den Trost und die Ermutigung weiter, die wir selbst von Gott empfangen haben

Weitere Referenzen

  • → Hebräer 4
  • → 1. Chronik

Praktische Anwendung (3)

  • 1 Laufe zu Gott hin, nicht von ihm weg: In Zeiten von Schmerz und Enttäuschung ist die Versuchung groß, sich von Gott zurückzuziehen. Aber genau jetzt sollten wir zu Gott hinlaufen und seine Gegenwart suchen, denn Abstand zu Gott wird den Schmerz nicht besser machen.
  • 2 Mache den nächsten Schritt, um zu wachsen: Entwickle geistliche Tiefe durch Kleingruppen, regelmäßiges Gebet und Bibelstudium, Großzügigkeit und Vertrauen auf Gott. Diese Tiefe gibt Stabilität, wenn die Stürme des Lebens kommen - wie der Kiel einer Segeljacht unter Wasser.
  • 3 Erlaube Gott, deinen Schmerz zu gebrauchen, um anderen zu helfen: Der Trost, den du von Gott empfangen hast, soll nicht bei dir bleiben. Genau der Bereich, in dem du am meisten gelitten hast, kann der Bereich sein, in dem du anderen am meisten beistehen kannst. Deine Wunde kann zu einer Narbe werden, die anderen Hoffnung gibt.

Impulse aus der Woche ab 21. September

  1. Tag 1 von 7 · 21. September Gott ist größer als dein Schmerz

    Im Jahr, als König Usija starb, erlebte der Prophet Jesaja tiefe Trauer und Unsicherheit. Doch genau in diesem Moment der Dunkelheit sah er den Herrn auf seinem Thron - erhaben, mächtig und umgeben von Engeln, die 'Heilig, heilig, heilig' riefen. Was uns diese Geschichte lehrt: Gott ist nicht vom Thron gefallen, auch wenn unser Leben erschüttert wird. In unseren dunkelsten Tagen möchte Gott sich uns offenbaren und zeigen, dass er größer ist als all unser Schmerz. Der Psalm 34 verspricht uns: 'Der Herr ist allen nahe, die verzweifelt sind. Er rettet die, die den Mut verloren haben.' Gottes Plan ist nicht, alles Leid aus unserem Leben zu nehmen, sondern uns Kraft und Stärke zu geben in den Stürmen des Lebens. Wenn wir Ausschau halten nach seiner Gegenwart, werden wir erkennen: Wir haben vielleicht nicht die Kraft, aber unser Gott hat die Kraft, uns durchzutragen.

    Jesaja 6,1-4

    Gebet

    Bete: 'Gott, zeige mir deine Größe in meiner Situation. Hilf mir zu erkennen, dass du auf dem Thron sitzt und mich nicht allein lässt.'

    Zum Nachdenken

    In welcher schwierigen Situation brauchst du heute die Gewissheit, dass Gott größer ist als dein Problem?

  2. Tag 2 von 7 · 22. September Laufe zu Gott hin, nicht weg

    Die größte Versuchung in schweren Zeiten ist, sich von Gott abzuwenden - enttäuscht, wütend oder verletzt. Doch genau das Gegenteil sollten wir tun: zu Gott hinlaufen statt wegzulaufen. In Hebräer 4,16 werden wir ermutigt: 'Wir wollen also voll Zuversicht vor den Thron unseres gnädigen Gottes treten, damit er uns seine Barmherzigkeit schenkt und seine Gnade erfahren lässt, sodass wir zur rechten Zeit die Hilfe bekommen, die wir brauchen.' Gott ist uns besonders nahe, wenn wir verzweifelt sind. Er ist nicht gleichgültig gegenüber unserem Schmerz. Johannes 16,33 macht deutlich: 'Hier auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben, aber habt Mut, denn ich habe die Welt überwunden.' Gott verspricht nicht, dass wir kein Leid erleben werden, aber er verspricht, uns durchzutragen und an unserer Seite zu sein - jeden einzelnen Tag.

    Hebräer 4,16

    Gebet

    Bitte Gott heute, dir zu helfen, in schwierigen Zeiten zu ihm hinzulaufen und seine Nähe zu suchen.

    Zum Nachdenken

    Gibt es Bereiche in deinem Leben, in denen du dich von Gott zurückgezogen hast, anstatt dich ihm zuzuwenden?

  3. Tag 3 von 7 · 23. September Sich selbst klar sehen durch Gottes Augen

    Als Jesaja die Heiligkeit Gottes sah, war seine erste Reaktion: 'Ich bin verloren, ich bin unwürdig!' Wenn wir Gottes Größe und Reinheit wirklich erkennen, sehen wir plötzlich auch uns selbst klarer - mit all unseren Fehlern und Schwächen. Doch genau hier beginnt nicht Verdammnis, sondern Gnade. Der Engel berührte Jesajas Lippen mit der glühenden Kohle und sprach: 'Jetzt bist du von deiner Schuld befreit. Deine Sünde ist dir vergeben.' Der Heilige Geist möchte uns nicht anklagen, sondern überführen - uns von unserem Unvermögen hinüberführen zu Gottes Liebe, Kraft und Gnade. Wir werden nicht ausgestoßen, sondern eingeladen, uns verändern zu lassen. Wenn wir uns selbst durch Gottes Augen sehen, erkennen wir sowohl unsere Schwächen als auch seine überwältigende Gnade. Das gibt uns die Freiheit, ehrlich zu sein und gleichzeitig in seiner Liebe sicher zu sein.

    Jesaja 6,5-7

    Gebet

    Danke Gott für seine Vergebung und bitte ihn, dir zu helfen, dich durch seine gnädigen Augen zu sehen.

    Zum Nachdenken

    Wo kämpfst du mit Selbstverurteilung, anstatt Gottes Gnade anzunehmen?

  4. Tag 4 von 7 · 24. September Deine Berufung in der Begegnung entdecken

    Nachdem Jesaja Gottes Größe gesehen, sich selbst klar erkannt und Vergebung empfangen hatte, hörte er Gottes Frage: 'Wen soll ich senden? Wer ist bereit, unser Bote zu sein?' Jesajas Antwort kam aus einem Herzen voller Dankbarkeit: 'Ich bin bereit, sende mich!' Die Reaktion auf Vergebung und Gnade ist der Wunsch, sich von Gott gebrauchen zu lassen - nicht aus eigener Kraft, sondern aus seiner Stärke. Wenn wir uns selbst klar sehen und Gottes Gnade erfahren, können wir auch unsere Zukunft und Berufung klar sehen. Gott möchte jedem von uns eine Bestimmung geben, die unserem Leben Sinn schenkt. Oft sind es gerade die schweren Zeiten, in denen wir unsere Berufung entdecken. Die größten Lebenslektionen lernen wir nicht in den Sonnenscheintagen, sondern in Zeiten von Schmerz, Verlust und Herausforderung - wenn wir bereit sind, Gott in diesen Momenten zu begegnen.

    Jesaja 6,8

    Gebet

    Bete: 'Gott, zeige mir, wozu du mich berufst. Ich bin bereit, dir zu dienen aus deiner Kraft.'

    Zum Nachdenken

    Wie könnte Gott deine vergangenen Schmerzen gebrauchen, um andere zu segnen oder ihm zu dienen?

  5. Tag 5 von 7 · 25. September Wachstum durch Schmerz

    Im Fitnessstudio gibt es den Spruch: 'No pain, no gain.' Ohne den Schmerz der Anstrengung gibt es kein Muskelwachstum. Ähnlich ist es im geistlichen Leben: Manchmal führt Gott uns durch schwierige Zeiten, nicht um uns zu quälen, sondern um uns zu stärken und reifen zu lassen. Schmerz ist nicht gut und sollte nicht schöngeredet werden. Aber Schmerz muss auch nicht das letzte Wort in deinem Leben haben. Er kann zu einem Ort werden, an dem dir Gott ganz neu begegnet, an dem er dich trägt, formt und etwas Neues in deinem Leben entstehen lässt. Gott kann aus dem, was dich eigentlich zerbrechen sollte, etwas gebrauchen, das dich stärker, tiefer und tragfähiger macht. Wenn wir wissen, wonach wir in schweren Zeiten Ausschau halten müssen - nach Gottes Gegenwart, seiner Gnade und seiner Führung - kann das unserem Glauben Halt und Kraft geben.

    Hebräer 12,11

    Gebet

    Danke Gott für seine Treue in vergangenen Herausforderungen und bitte ihn, dich durch gegenwärtige Schwierigkeiten zu formen.

    Zum Nachdenken

    Welche schwierige Phase in deinem Leben hat dich letztendlich stärker gemacht? Was hast du dabei über Gott gelernt?

  6. Tag 6 von 7 · 26. September Verantwortung für die nächste Generation

    Die Kindersegnung erinnert uns daran, dass Kinder nicht nur ein Geschenk für ihre Familien sind, sondern für die ganze Gemeinde. Jesus sagte: 'Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen wie ihnen gehört das Reich Gottes.' Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen. Als Kirche übernehmen wir gemeinsam Verantwortung - durch Gebet, Ermutigung und indem wir ein Umfeld schaffen, in dem Kinder aufblühen können. Wir dürfen Vorbilder sein, die zeigen, wie ein Leben mit Jesus aussieht. Eltern brauchen Gottes Weisheit, Geduld und Kraft. Der Segen Gottes bedeutet, unsere Kinder in seine Gegenwart zu stellen - unter seinen Schutz und seine Führung. Psalm 127,3 erinnert uns: 'Kinder sind eine Gabe des Herrn.' Wenn wir etwas Kostbares haben, stellen wir es an den besten Ort - und der beste Ort ist in der Gegenwart Gottes.

    Markus 10,13-16

    Gebet

    Bete für die Kinder und Familien in deiner Gemeinde, dass sie Gottes Schutz, Weisheit und Segen erleben.

    Zum Nachdenken

    Wie kannst du als Teil der Gemeinde dazu beitragen, dass Kinder und Familien ermutigt werden und aufblühen?

  7. Tag 7 von 7 · 27. September Eine Kirche, die betet

    Gebet ist nicht nur eine weitere Aktivität oder Kampagne - es ist Teil unserer DNA als Christen. Eine Begegnung mit Gott verändert alles, was Argumente und Ideen nicht hinbekommen können. Gott hat eine Sehnsucht, uns zu begegnen und uns nah zu sein. Unser Glaube soll nicht auf menschlichen Argumenten ruhen, sondern auf Gottes Kraft. Paulus schreibt genau das: Wir brauchen nicht nur Wissen über Gott, sondern persönliche Erlebnisse mit seiner Kraft und Liebe. Gebet öffnet die Tür zu diesen Begegnungen. Die Haltung 'Wir beten zuerst und nicht zuletzt' bereitet uns auf die Herausforderungen des Lebens vor. Wenn Schwierigkeiten kommen - und sie werden kommen - ist es entscheidend, dass wir bereits eine Gebetsbeziehung mit Gott haben. Möge Gebet nicht nur Teil besonderer Zeiten sein, sondern Teil unseres alltäglichen Lebens werden. Dort, im täglichen Gespräch mit Gott, geschehen die tiefsten Begegnungen.

    1. Thessalonicher 5,16-18

    Gebet

    Nimm dir heute bewusst Zeit, um einfach in Gottes Gegenwart zu sein - ohne Agenda, nur um ihm zu begegnen.

    Zum Nachdenken

    Wie kann Gebet mehr zu einem festen Bestandteil deines täglichen Lebens werden?