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Kirche im Brauhaus

Schützenplatz 1, 38518 Gifhorn

Menschen in eine lebensverändernde Beziehung mit Jesus Christus bringen.

Täglicher Impuls
Montag

Beschnitten für Frucht, nicht für Optik

Jesus sagt: 'Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weinbauer.' Ein Gärtner schneidet für die Optik, aber ein Winzer beschneidet immer für Fruchtbarkeit. Wenn Gott uns beschneidet, geht es ihm nie darum, dass wir besser aussehen oder von außen erfolgreicher wirken. Es geht ihm nicht um unser Image vor anderen Christen. Sein Ziel ist immer, dass wir mehr Frucht bringen. Gott möchte nicht, dass wir nur durchkommen im Leben oder eine Woche Fokuszeit genießen. Er will, dass aus unserem Leben Frucht hervorkommt, die andere beschenkt. Die Bestimmung unseres Lebens als Nachfolger Jesu ist es, Frucht zu tragen - und nicht nur Frucht, sondern mehr Frucht, reiche Frucht. Das ist eine Entwicklung, die Gott in unserem Leben sehen möchte. Wenn Gott zur Schere greift, tut er das aus Liebe, damit wir unser volles Potenzial entfalten können.

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Jesus sagt: 'Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weinbauer.' Ein Gärtner schneidet für die Optik, aber ein Winzer beschneidet immer für Fruchtbarkeit. Wenn Gott uns beschneidet, geht es ihm nie darum, dass wir besser aussehen oder von außen erfolgreicher wirken. Es geht ihm nicht um unser Image vor anderen Christen. Sein Ziel ist immer, dass wir mehr Frucht bringen. Gott möchte nicht, dass wir nur durchkommen im Leben oder eine Woche Fokuszeit genießen. Er will, dass aus unserem Leben Frucht hervorkommt, die andere beschenkt. Die Bestimmung unseres Lebens als Nachfolger Jesu ist es, Frucht zu tragen - und nicht nur Frucht, sondern mehr Frucht, reiche Frucht. Das ist eine Entwicklung, die Gott in unserem Leben sehen möchte. Wenn Gott zur Schere greift, tut er das aus Liebe, damit wir unser volles Potenzial entfalten können.

Johannes 15,1-2
Gebet

Danke Jesus, dass du mich nicht für die Optik beschneidest, sondern damit ich mehr Frucht bringe. Hilf mir, dein liebevolles Beschneiden zu erkennen und anzunehmen.

Herausforderung

In welchen Bereichen deines Lebens beschäftigt dich mehr die Optik (wie andere dich sehen) als die tatsächliche Frucht, die dein Leben hervorbringt?

Aufnahme vom 27. August 2026

Predigt

6 Uhr Morgengebet | Fasten & Gebet | Kirche im Brauhaus

Donnerstag, 27. August 2026
2. Mose 15,22-26
Kernaussage

Gott offenbart sich als Jahwe Rafa, der Herr, der heilt und wiederherstellt. Was wir in schwierigen Situationen sehen, definiert nicht, wer Gott ist. Vielmehr verändert das Wissen um Gottes wahren Charakter unsere Perspektive auf unsere Umstände und führt zu Heilung und Wiederherstellung.

Dies ist ein Morgengebet und eine Predigt aus der Kirche im Brauhaus während einer Fasten- und Gebetszeit. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreisliedern über die Herrlichkeit und Macht des Namens Jesus und die Gegenwart des Heiligen Geistes. Anschließend folgt eine Predigt über Gottes Wesen als Jahwe Rafa - der Herr, der heilt. Die Predigt basiert auf 2. Mose 15,22-27, wo das Volk Israel nach der Durchquerung des Schilfmeeres in der Wüste kein Wasser findet und dann auf bitteres, untrinkbares Wasser stößt. Der zentrale Gedanke lautet: "Was du siehst, sagt nicht, wer Gott ist. Wer Gott ist, verändert, was du siehst." Die Botschaft ermutigt die Gemeinde, nicht Gott durch ihre schwierigen Umstände zu definieren, sondern ihre Umstände durch Gottes Charakter neu zu verstehen. Gott offenbart sich in der Bitterkeit als derjenige, der heilt und wiederherstellt - nicht nur körperlich, sondern ganzheitlich. Die Predigt schließt mit Gebetszeiten, in denen die Teilnehmer eingeladen werden, ihre bitteren Situationen Gott hinzuhalten und sich gegenseitig zu segnen.
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Dies ist ein Morgengebet und eine Predigt aus der Kirche im Brauhaus während einer Fasten- und Gebetszeit. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreisliedern über die Herrlichkeit und Macht des Namens Jesus und die Gegenwart des Heiligen Geistes. Anschließend folgt eine Predigt über Gottes Wesen als Jahwe Rafa - der Herr, der heilt. Die Predigt basiert auf 2. Mose 15,22-27, wo das Volk Israel nach der Durchquerung des Schilfmeeres in der Wüste kein Wasser findet und dann auf bitteres, untrinkbares Wasser stößt. Der zentrale Gedanke lautet: "Was du siehst, sagt nicht, wer Gott ist. Wer Gott ist, verändert, was du siehst." Die Botschaft ermutigt die Gemeinde, nicht Gott durch ihre schwierigen Umstände zu definieren, sondern ihre Umstände durch Gottes Charakter neu zu verstehen. Gott offenbart sich in der Bitterkeit als derjenige, der heilt und wiederherstellt - nicht nur körperlich, sondern ganzheitlich. Die Predigt schließt mit Gebetszeiten, in denen die Teilnehmer eingeladen werden, ihre bitteren Situationen Gott hinzuhalten und sich gegenseitig zu segnen.

Hauptthemen (4)

1. Was sehe ich? - Die Gefahr der falschen Interpretation

  • Das Volk Israel erlebt bitteres Wasser nach drei Tagen Durst in der Wüste
  • Murren zeigt eine bestimmte Interpretation der Wirklichkeit
  • Israel beginnt, Gott durch ihre Situation hindurch zu lesen
  • Nicht jede Schlussfolgerung, die unsere Situation erzeugt, sagt die Wahrheit über Gott
  • Glaube leugnet nicht die Realität, weigert sich aber, aus bitterem Wasser einen bitteren Gott zu machen

2. Wer ist Gott? - Jahwe Rafa offenbart sich

  • Gott offenbart sich als 'der Herr, dein Arzt' direkt in der Bitterkeit
  • Es geht um mehr als nur Versorgung - um tiefe Wiederherstellung
  • Israel muss lernen, Gottes Stimme statt der Stimme des Pharaos zu hören
  • Heilung ist keine Belohnung für korrektes Verhalten, sondern Wiederherstellung der Beziehung
  • Gottes Gegenwart wirkt wie Sonnenstrahlen auf gefrorenem Boden - der Heilungsprozess beginnt, bevor wir Ergebnisse sehen

3. Jesus als Yahweh Rapha im Neuen Testament

  • Jesus sieht den ganzen Menschen, nicht nur das Symptom
  • Seine Heilung ist ganzheitlich - Körper, Beziehungen, Würde, Gemeinschaft
  • Am Kreuz kommt Jesus in unsere Bitterkeit hinein wie das Holz ins Wasser
  • Selbst der auferstandene Jesus trägt Wunden - Narben erzählen von Wiederherstellung
  • Gott kann etwas so wiederherstellen, dass die Narbe von seiner Treue erzählt

4. Was sehe ich jetzt anders? - Die neue Perspektive

  • Die entscheidende Frage: Welche Stimme bekommt Deutungsmacht über mein Leben?
  • Es geht nicht um positives Denken, sondern darum, dem Problem nicht das Recht zu geben, Gott zu definieren
  • Bring dein Problem zu Gott, aber gib dem Problem nicht das Recht zu definieren, wer Gott ist
  • Der Blick verändert sich, auch wenn sich die Situation noch nicht verändert hat
  • Wir kennen nur einen Teil der Geschichte, aber wir wissen, wer die ganze Geschichte kennt

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

2. Mose 15,22-26

Danach ließ Mose Israel vom Schilfmeer aufbrechen, dass sie zur Wüste Suhr zogen und sie wanderten drei Tage lang in der Wüste und fanden kein Wasser. Da kamen sie nach Mara, aber sie konnten das Wasser von Mara nicht trinken, denn es war sehr bitter. Daher nannte man es Mara. Da murrte das Volk gegen Mose und sprach, was sollen wir trinken? Er aber schrie zum Herrn und der Herr zeigte ihm ein Holz, das warf er ins Wasser und da wurde das Wasser süß. Dort gab er ihnen Gesetz und Recht und dort prüfte er sie und er sprach, wenn du der Stimme des Herrn, deines Gottes, eifrig gehorchen wirst und tust, was vor ihm Recht ist und seine Gebote zu Ohren fasst und alle seine Satzungen hältst, so will ich keine der Krankheiten auf dich legen, die ich auf Ägypten gelegt habe. Denn ich bin der Herr, dein Arzt.

2. Mose 15,27

Und sie kamen nach Elim, dort waren zwölf Wasserquellen und siebzig Palmbäume und sie lagerten sich dort am Wasser.

Weitere Referenzen

  • Psalm 121 (Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen)
  • Markus 2,17 (Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken)

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Identifiziere dein bitteres Wasser: Nimm dir Zeit, konkret vor Gott zu benennen, welche Situation in deinem Leben gerade bitter ist. Klage Gott ehrlich und frage ihn, wo deine Erfahrung bestimmt, wie du ihn siehst.
  • 2 Lade Gottes Gegenwart in deine Situation ein: Öffne deine Hände im Gebet und halte Gott konkret deine ungeklärte Situation hin. Lass zu, dass sein Licht und seine Liebe dein Herz in dieser Situation berühren dürfen, auch wenn sich noch nichts verändert hat.
  • 3 Wähle bewusst, welcher Stimme du Deutungsmacht gibst: Erkenne an, dass Wunden, Angst und Enttäuschung eine Stimme haben, aber entscheide dich bewusst, auf Gottes Stimme zu hören. Bring dein Problem zu Gott, aber gib dem Problem nicht das Recht zu definieren, wer Gott ist.
  • 4 Segne andere mit dieser neuen Perspektive: Teile mit jemandem, was Gott dir gezeigt hat, und bete für andere, die in schwierigen Situationen sind. Hilf ihnen, den Blick von den Umständen auf Gottes Charakter zu richten.