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ICF Zürich

Zürichstrasse 131, 8600 Dübendorf, Schweiz

ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus​​​​​​​​.

Täglicher Impuls
Montag

Der Bilderrahmen: Wie Gott dich sieht

Abraham und Sarah erhielten von Gott ein konkretes Bild: 'Schau dir den Himmel an und versuch die Sterne zu zählen. Genauso werden deine Nachkommen sein.' Gott gab ihnen nicht nur eine abstrakte Verheißung, sondern etwas Sichtbares, das sie jeden Tag anschauen konnten. Die Sommer-Challenge lädt dich ein, einen Bilderrahmen zu gestalten – ein visuelles Bild davon, wie Gott dich sieht. Nicht als Selbstoptimierung, sondern um das beste Gefäß für Gottes Wirken zu sein. Wie sieht Gott dich als Mann, als Frau, als Elternteil, als Leiter? Es geht nicht darum, was du gerne werden möchtest, sondern wie Gott dich bereits sieht – ganz konkret und detailliert. Dieses Bild wird dein Ankerpunkt sein, besonders in Zeiten des Zweifels. Beginne heute damit, Gott zu fragen: Wie siehst du mich?

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Abraham und Sarah erhielten von Gott ein konkretes Bild: 'Schau dir den Himmel an und versuch die Sterne zu zählen. Genauso werden deine Nachkommen sein.' Gott gab ihnen nicht nur eine abstrakte Verheißung, sondern etwas Sichtbares, das sie jeden Tag anschauen konnten. Die Sommer-Challenge lädt dich ein, einen Bilderrahmen zu gestalten – ein visuelles Bild davon, wie Gott dich sieht. Nicht als Selbstoptimierung, sondern um das beste Gefäß für Gottes Wirken zu sein. Wie sieht Gott dich als Mann, als Frau, als Elternteil, als Leiter? Es geht nicht darum, was du gerne werden möchtest, sondern wie Gott dich bereits sieht – ganz konkret und detailliert. Dieses Bild wird dein Ankerpunkt sein, besonders in Zeiten des Zweifels. Beginne heute damit, Gott zu fragen: Wie siehst du mich?

1. Mose 15,5
Gebet

Heiliger Geist, öffne mir die Augen für das Bild, das du von mir hast. Zeige mir, wie du mich siehst – nicht wie ich mich sehe.

Herausforderung

Wie sieht Gott dich in einem bestimmten Bereich deines Lebens (als Mann/Frau, Elternteil, Leiter, in deiner Berufung)?

Aufnahme vom 10. Mai 2026

Predigt

Wie du Konflikte mit Gott löst | Leo & Susanna Bigger

Sonntag, 10. Mai 2026
Kolosser 3:13
Kernaussage

Konflikte in Freundschaften und Ehe sind unvermeidlich, aber mit Gottes Hilfe können wir eine gesunde Streitkultur entwickeln. Gott steht nie nur auf einer Seite, sondern liebt beide Personen gleich. Durch bewusstes Zuhören, Vergebung und das Aussprechen von Leben statt Tod können wir Einheit bewahren und Beziehungen heilen.

In dieser ICF Zürich Celebration zum Muttertag spricht Leo Bigger gemeinsam mit seiner Frau Susanna über den Umgang mit Konflikten in Freundschaften und Ehe. Sie betonen, dass Konflikte unvermeidbar sind, wenn Menschen zusammenkommen, aber dass man lernen kann, sie konstruktiv zu lösen. Die zentrale Botschaft ist, dass Gott nie nur auf einer Seite steht, sondern beide Parteien liebt. Die drei wichtigsten Grundsätze sind: Gott geht keine Koalition nur mit dir ein; achte auf deine ersten Gedanken, die oft negativ und falsch sind; und frage Gott, was er dir durch den Konflikt sagen will. Leo und Susanna teilen praktische Werkzeuge für eine gesunde Streitkultur: Bleibe ruhig und nutze Jesus als "Kläranlage" für deine Emotionen, bevor du reagierst; erkenne, dass ihr ein Team seid und beide gewinnen müssen; höre zu und versetze dich in den anderen hinein; spreche Leben aus, nicht Tod. Sie warnen davor, Konflikte herunterzuschlucken, zu verdrängen oder anzugreifen. Stattdessen soll man mit Gott über die Situation sprechen und sich fragen, was man selbst lernen kann. Die Predigt endet mit einem Aufruf zur Versöhnung und betont, dass wie man Konflikte beendet, die eigentliche Visitenkarte des Charakters ist. Die Feier beinhaltet auch Danksagungen an Mütter zum Muttertag und Vorfreude auf das 30-jährige ICF-Jubiläum.
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In dieser ICF Zürich Celebration zum Muttertag spricht Leo Bigger gemeinsam mit seiner Frau Susanna über den Umgang mit Konflikten in Freundschaften und Ehe. Sie betonen, dass Konflikte unvermeidbar sind, wenn Menschen zusammenkommen, aber dass man lernen kann, sie konstruktiv zu lösen. Die zentrale Botschaft ist, dass Gott nie nur auf einer Seite steht, sondern beide Parteien liebt. Die drei wichtigsten Grundsätze sind: Gott geht keine Koalition nur mit dir ein; achte auf deine ersten Gedanken, die oft negativ und falsch sind; und frage Gott, was er dir durch den Konflikt sagen will. Leo und Susanna teilen praktische Werkzeuge für eine gesunde Streitkultur: Bleibe ruhig und nutze Jesus als "Kläranlage" für deine Emotionen, bevor du reagierst; erkenne, dass ihr ein Team seid und beide gewinnen müssen; höre zu und versetze dich in den anderen hinein; spreche Leben aus, nicht Tod. Sie warnen davor, Konflikte herunterzuschlucken, zu verdrängen oder anzugreifen. Stattdessen soll man mit Gott über die Situation sprechen und sich fragen, was man selbst lernen kann. Die Predigt endet mit einem Aufruf zur Versöhnung und betont, dass wie man Konflikte beendet, die eigentliche Visitenkarte des Charakters ist. Die Feier beinhaltet auch Danksagungen an Mütter zum Muttertag und Vorfreude auf das 30-jährige ICF-Jubiläum.

Hauptthemen (4)

1. Grundprinzipien bei Konflikten

  • Gott geht nie eine Koalition nur mit dir ein - Er steht zu beiden Personen gleichermaßen
  • Achte auf deine ersten Gedanken - sie sind meist negativ, vorwurfsvoll und pessimistisch wenn du verletzt bist
  • Frage dich: Was will Gott mir in diesem Streit sagen? Was ist mein Lernpunkt?
  • Die einzige Person, die du ändern kannst, bist du selbst

2. Wie man Streit schlimmer macht

  • Runterschlucken führt zu Bitterkeit, wiederkehrenden negativen Gedanken und Freudlosigkeit
  • Verdrängen führt dazu, dass der Konflikt späterunkontrolliert ausbricht
  • Angreifen verschlimmert die Situation und verletzt den anderen

3. Eine gesunde Konfliktkultur entwickeln

  • Bleib ruhig wenn es eskaliert - nutze ein Ampelsystem (Halt, Stopp)
  • Jesus ist wie eine Kläranlage - bringe deinen Frust zu ihm, bevor du reagierst
  • Wir sind ein Team - beide müssen gewinnen, nicht einer gegen den anderen
  • Höre zu und versetze dich in den anderen hinein
  • Sprich Leben aus, nicht Tod - achte auf deine Wortwahl
  • Entwickle eine Kultur der Versöhnung - lass die Sonne nicht über deinem Zorn untergehen

4. Freundschaften und Grenzen

  • Freundschaften mit dem anderen Geschlecht außerhalb der Ehe sind problematisch
  • 80-90% des Fremdgehens geschieht im eigenen Freundeskreis
  • Klare Grenzen schützen Ehe und Beziehungen
  • Wie du Freundschaften beendest, ist deine Visitenkarte

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Kolosser 3:13

Ertragt einander und vergebt euch gegenseitig, wenn jemand euch Unrecht getan hat, denn auch Christus hat euch vergeben.

Sprüche 13:10

Überheblichkeit bringt nichts als Zank und Streit.

Epheser 4:26-27

Wenn ihr zornig seid, dann ladet nicht Schuld auf euch, indem ihr unversöhnlich bleibt. Lasst die Sonne nicht untergehen, ohne dass ihr einander vergeben habt. Gebt dem Teufel keine Gelegenheit, Unfrieden zu stiften.

Matthäus 5:9

Glücklich sind die, die Frieden stiften, denn Gott wird sie seine Kinder nennen.

Psalm 52:4

Mit deinen Worten verletzt du andere, wie mit einem scharfen Messer, du Lügner.

Jakobus 4:2-3

Eure Streitigkeiten und Kämpfe nützen euch gar nichts. Solange ihr Gott nicht bittet, werdet ihr nichts empfangen. Und wenn ihr bittet, werdet ihr es nicht geben, denn ihr verfolgt üble Absichten. Es geht euch nur darum, eure selbstsüchtigen Wünsche zu erfüllen.

Jakobus 1:19

Liebe Freunde, seid schnell bereit zuzuhören, aber lasst euch Zeit, ehe ihr redet oder zornig werdet.

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Halt-Stopp-Prinzip anwenden: Wenn dich etwas triggert, sag dir selbst 'Halt, Stopp' bevor du reagierst. Nutze Jesus als Kläranlage - bringe deinen ganzen Frust zu ihm, lass ihn dein Herz reinigen, bevor du sprichst oder handelst.
  • 2 Team-Denken entwickeln: Erinnere dich daran, dass ihr ein Team seid - es gibt keinen Gewinner und Verlierer. Höre aktiv zu und versetze dich in die Perspektive des anderen. Sucht gemeinsam nach Lösungen, bei denen beide gewinnen.
  • 3 Leben aussprechen statt Tod: Achte bewusst auf deine Wortwahl im Konflikt. Vermeide Verallgemeinerungen wie 'immer' oder 'nie'. Sprich aus der Ich-Perspektive ('Ich fühle mich...') statt anzugreifen. Sprich Segen und Bestätigung aus.
  • 4 Verzichtserklärung machen: Verzichte darauf, für dein Recht zu kämpfen. Verzichte auf den Anspruch, dass der andere so sein muss wie du. Bringe diese Ansprüche zu Gott und empfange von ihm, was nur er geben kann.
  • 5 Versöhnung als Standard leben: Lass die Sonne nicht über deinem Zorn untergehen. Bei ungelösten Konflikten: Nimm Kontakt auf, frage was du falsch gemacht hast, und stelle die teure Frage: 'Was kann ich für dich tun, dass dein Schmerz heilt?'