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ICF Wien

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Täglicher Impuls
Tag 6 von 7

Kirche sichtbar machen

Aus der Predigt „Die gute Kirche - gibt es sie? | René Schubert | ICF Wien“ vom 23. Oktober

Die erste Kirche in Jerusalem war so gesund, so einflussreich und voller Liebe, dass sie in der Stadt sichtbar wurde. Die Menschen schauten hin und sagten: 'Wer sind diese Leute? Sie sind so lieb miteinander!' Man nannte sie sogar 'kleine Christusse', weil sie wie Jesus lebten. Kirche hat in Europa heute oft den Ruf, schwach, arm und unbedeutend zu sein. Aber Gottes Gebet ist, dass Kirche wieder stark, sichtbar und gesund wird - wie damals in Jerusalem. Das betrifft uns alle. Es geht nicht nur um unser persönliches Leben, sondern darum, dass Gott uns im Großen segnen möchte. Als Kirche haben wir einen gemeinsamen Auftrag: Jesus in unserer Region sichtbar zu machen. Das geschieht nicht durch Programme, sondern durch Leben, die von Liebe, Fröhlichkeit und Großzügigkeit geprägt sind. Wenn wir so leben, werden Menschen fragen: 'Was ist anders bei euch?' Und wir können von Jesus erzählen.

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Die erste Kirche in Jerusalem war so gesund, so einflussreich und voller Liebe, dass sie in der Stadt sichtbar wurde. Die Menschen schauten hin und sagten: 'Wer sind diese Leute? Sie sind so lieb miteinander!' Man nannte sie sogar 'kleine Christusse', weil sie wie Jesus lebten. Kirche hat in Europa heute oft den Ruf, schwach, arm und unbedeutend zu sein. Aber Gottes Gebet ist, dass Kirche wieder stark, sichtbar und gesund wird - wie damals in Jerusalem. Das betrifft uns alle. Es geht nicht nur um unser persönliches Leben, sondern darum, dass Gott uns im Großen segnen möchte. Als Kirche haben wir einen gemeinsamen Auftrag: Jesus in unserer Region sichtbar zu machen. Das geschieht nicht durch Programme, sondern durch Leben, die von Liebe, Fröhlichkeit und Großzügigkeit geprägt sind. Wenn wir so leben, werden Menschen fragen: 'Was ist anders bei euch?' Und wir können von Jesus erzählen.

Apostelgeschichte 2,47
Gebet

Jesus, mach deine Kirche wieder sichtbar in Europa. Gebrauche mich, um deine Liebe in meiner Umgebung zu zeigen.

Zum Nachdenken

Wie kann ich dazu beitragen, dass Kirche in meiner Stadt sichtbar und relevant wird?

Aufnahme vom 1. Mai 2026

Predigt

Wie bekomme ich Einfluss in dieser Welt? | René Schubert | ICF Wien

Freitag, 1. Mai 2026
Kernaussage

Der Sprecher teilt persönliche Erfahrungen über das Dienen und die Begleitung von Menschen in schweren Zeiten, insbesondere im Krankenhaus. Er betont die Wichtigkeit, Menschen zu Jesus zu führen und zeigt Wertschätzung für verschiedene Berufe und Dienste, die Menschen in der Gesellschaft ausüben.

Ein Sprecher teilt eine bewegende Erinnerung über seine Arbeit im Pflegeberuf, wo er einem sterbenden Patienten das Bekehrungsgebet vorlas. Der Patient öffnete seine Augen und nahm Jesus an, was zu einem intensiven und bedeutungsvollen Moment führte. Der Sprecher drückt seine Dankbarkeit aus, viele Patienten am Ende ihres Lebens begleiten zu dürfen und das Privileg zu haben, in diesem Beruf Menschen beizustehen. Anschließend werden verschiedene Berufe und deren Bedeutung erwähnt - von der freiwilligen Feuerwehr über Unternehmer und Ingenieure bis hin zu handwerklichen Berufen wie dem Kanalbau. Die Botschaft scheint zu sein, dass jeder Mensch in seinem jeweiligen Tätigkeitsbereich ein Held sein und Einfluss ausüben kann.
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Ein Sprecher teilt eine bewegende Erinnerung über seine Arbeit im Pflegeberuf, wo er einem sterbenden Patienten das Bekehrungsgebet vorlas. Der Patient öffnete seine Augen und nahm Jesus an, was zu einem intensiven und bedeutungsvollen Moment führte. Der Sprecher drückt seine Dankbarkeit aus, viele Patienten am Ende ihres Lebens begleiten zu dürfen und das Privileg zu haben, in diesem Beruf Menschen beizustehen. Anschließend werden verschiedene Berufe und deren Bedeutung erwähnt - von der freiwilligen Feuerwehr über Unternehmer und Ingenieure bis hin zu handwerklichen Berufen wie dem Kanalbau. Die Botschaft scheint zu sein, dass jeder Mensch in seinem jeweiligen Tätigkeitsbereich ein Held sein und Einfluss ausüben kann.

Hauptthemen (3)

1. Begleitung sterbender Menschen

  • • Persönliche Erfahrung der Begleitung eines sterbenden Patienten
  • • Das Bekehrungsgebet mit einem Patienten am Sterbebett gebetet
  • • Der Moment der Bekehrung, als der Patient die Augen öffnete und Jesus annahm
  • • Dankbarkeit für die Möglichkeit, viele Patienten beim Verlassen dieser Welt zu begleiten

2. Dienst im Beruf als Privileg

  • • Der Sprecher sieht seinen Beruf als Privileg
  • • Dankbarkeit dafür, für Menschen da sein zu können
  • • Die intensive Zeit im Krankenhausdienst

3. Verschiedene Berufe und Dienste

  • • Helden begegnen uns in verschiedenen Berufen
  • • Beispiele: freiwillige Feuerwehr, Unternehmer, Ingenieure
  • • Wertschätzung für alle Berufe, auch einfache Tätigkeiten wie Kanalbau
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Praktische Anwendung (3)

  • 1 Menschen in schweren Zeiten begleiten: Sei präsent für Menschen, die am Ende ihres Lebens stehen. Nutze die Gelegenheit, ihnen von Jesus zu erzählen und mit ihnen zu beten.
  • 2 Den eigenen Beruf als Dienst sehen: Erkenne deinen Beruf als Privileg und Möglichkeit, für andere da zu sein. Sei dankbar für die Gelegenheiten, die dir dein Arbeitsfeld bietet.
  • 3 Alle Berufe wertschätzen: Schätze Menschen in verschiedenen Berufen, ob sie nun spektakuläre oder einfache Tätigkeiten ausüben. Jeder Beruf hat seinen Wert im Dienst an anderen.

Impulse aus der Woche ab 4. Mai

  1. Tag 1 von 7 · 4. Mai Berufen, Menschen zu begleiten

    Es gibt Momente im Leben, die uns tief prägen – Momente, in denen wir erkennen, dass unsere Arbeit mehr ist als nur ein Job. Die Erinnerung an einen sterbenden Patienten, der im letzten Augenblick Jesus annahm, zeigt uns die Kraft der Gegenwart Gottes in den scheinbar alltäglichen Tätigkeiten. Als Pflegekraft mit einem Bekehrungsgebet in der Tasche ans Krankenbett zu treten, erfordert Mut und Glauben. Doch genau in solchen Momenten wird sichtbar, wie Gott durch uns wirkt. Der Patient öffnete seine Augen, nahm Jesus an – ein intensiver, heiliger Moment. Diese Geschichte erinnert uns daran, dass jeder Beruf eine Berufung sein kann. Wo immer wir Menschen in ihrer Not begegnen, haben wir das Privileg, ihnen beizustehen und Gottes Liebe zu vermitteln. Unsere Arbeit gewinnt dann eine ewige Dimension.

    Matthäus 25,40

    Gebet

    Danke Gott für die Möglichkeiten, in deinem Namen anderen Menschen zu dienen. Bitte ihn, dir Augen zu geben für die Momente, in denen du seine Liebe weitergeben kannst.

    Zum Nachdenken

    Wo begegne ich in meinem Alltag oder Beruf Menschen, die Gottes Nähe brauchen?

  2. Tag 2 von 7 · 5. Mai Der Mut, das Evangelium zu teilen

    Das Bekehrungsgebet in der Hosentasche zu tragen und es einem sterbenden Menschen vorzulesen – das erfordert einen besonderen Mut. Es ist leicht, über unseren Glauben zu schweigen, aus Angst vor Ablehnung oder Unangemessenheit. Doch was wäre geschehen, wenn dieser Pfleger geschwiegen hätte? Die Bereitschaft, das Evangelium zu teilen, kann Leben verändern – nicht nur für die Ewigkeit, sondern auch für den gegenwärtigen Moment. Der Patient öffnete seine Augen und nahm Jesus an. Ein Moment der Entscheidung, der ohne den Mut eines einzelnen Menschen vielleicht nie stattgefunden hätte. Paulus schreibt: 'Ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt.' Genau diese Kraft wurde in jenem Krankenzimmer sichtbar. Wir alle sind berufen, diese frohe Botschaft zu teilen – mit Weisheit, Liebe und Mut.

    Römer 1,16

    Gebet

    Bitte Gott um Mut und Weisheit, das Evangelium zur richtigen Zeit und auf die richtige Weise zu teilen.

    Zum Nachdenken

    Gibt es jemanden in meinem Umfeld, mit dem ich über meinen Glauben sprechen sollte?

  3. Tag 3 von 7 · 6. Mai Intensive Momente der Begegnung

    Der Augenblick, als der sterbende Patient seine Augen öffnete und seinen Pfleger anschaute, war mehr als nur ein menschlicher Moment – es war eine göttliche Begegnung. In der Stille eines Krankenzimmers, am Ende eines Lebens, geschah etwas Ewiges. Solche intensiven Zeiten prägen uns. Sie erinnern uns daran, dass jeder Mensch wertvoll ist und dass Gott bis zum letzten Atemzug um jede Seele wirbt. Der Psalmist schreibt, dass alle unsere Tage in Gottes Buch geschrieben sind, noch bevor einer von ihnen da war. Gott kennt jeden Moment, auch den letzten. Die Dankbarkeit des Pflegers für diese Begegnungen zeigt eine Haltung, die wir alle kultivieren sollten: die Bereitschaft, heilige Momente zu erkennen und zu schätzen. Jede Begegnung kann bedeutsam sein, wenn wir mit offenen Augen und bereitem Herzen durch den Tag gehen.

    Psalm 139,16

    Gebet

    Danke Gott für die heiligen Momente in deinem Leben und bitte ihn, dich für seine Gegenwart in alltäglichen Begegnungen zu sensibilisieren.

    Zum Nachdenken

    Welche intensiven Momente der Begegnung mit anderen Menschen haben mein Leben geprägt?

  4. Tag 4 von 7 · 7. Mai Das Privileg zu dienen

    Der Pfleger spricht von seinem Beruf als einem Privileg – Menschen am Ende ihres Lebens begleiten zu dürfen. Diese Perspektive ist bemerkenswert. Viele würden einen solchen Beruf als belastend empfinden, doch er sieht darin ein Geschenk. Ein Privileg ist etwas Besonderes, eine Ehre, die nicht jedem zuteilwird. Menschen in ihren verletzlichsten Momenten beizustehen, ihnen Würde zu schenken und vielleicht sogar den Weg zur Ewigkeit zu ebnen – das ist tatsächlich ein heiliger Auftrag. Petrus ermutigt uns: 'Dient einander, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes.' Jeder von uns hat einzigartige Gaben und Möglichkeiten empfangen. Die Frage ist: Sehen wir sie als Privileg oder als Last? Unsere Einstellung prägt nicht nur unsere Arbeit, sondern auch die Menschen, denen wir begegnen.

    1. Petrus 4,10

    Gebet

    Bitte Gott, dir eine neue Perspektive auf deine Aufgaben zu schenken und sie als Privilegien des Dienens zu sehen.

    Zum Nachdenken

    Welche Bereiche meines Lebens kann ich als Privileg zum Dienen betrachten, statt als Verpflichtung?

  5. Tag 5 von 7 · 8. Mai Helden im Alltag

    Die Predigt spricht von Helden, denen wir begegnen – nicht auf großen Bühnen, sondern im Alltag. Der Pfleger, der sterbende Menschen begleitet. Der Feuerwehrmann, der freiwillig anderen hilft. Jeder von ihnen ein Held in seinem Bereich. Wir neigen dazu, Heldentum mit spektakulären Taten zu verbinden. Doch oft zeigt es sich in der Treue des täglichen Dienstes, in der Bereitschaft, da zu sein, wenn es darauf ankommt. Diese stillen Helden verändern die Welt, ein Leben nach dem anderen. Paulus schreibt: 'Was immer ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen.' Wenn wir unsere Arbeit als Dienst für Gott sehen, wird jede Aufgabe bedeutungsvoll. Nicht die Position macht uns zu Helden, sondern die Haltung, mit der wir dienen. Wo auch immer du stehst – du kannst ein Held sein.

    Kolosser 3,23

    Gebet

    Danke Gott für die stillen Helden in deinem Leben und bitte ihn, dir zu helfen, selbst einer zu sein.

    Zum Nachdenken

    In welchen alltäglichen Situationen kann ich heute heldenhaft dienen?

  6. Tag 6 von 7 · 9. Mai Einfluss in jedem Beruf

    Ob Unternehmer, Ingenieur oder Kanalbauer – die Predigt macht deutlich, dass jeder Beruf Bedeutung hat und Einfluss ausüben kann. Es geht nicht darum, was wir tun, sondern wie und warum wir es tun. Der Unternehmer schafft Arbeitsplätze und verändert damit Leben. Der Ingenieur erfindet Dinge, die unseren Alltag verbessern. Der Kanalbauer sorgt für Infrastruktur, ohne die unsere Gesellschaft nicht funktionieren würde. Jeder trägt auf seine Weise bei. Paulus ermutigt uns: 'Ob ihr nun esst oder trinkt oder was ihr auch tut, das tut alles zu Gottes Ehre.' Diese Perspektive verwandelt jeden Beruf in einen Gottesdienst. Nicht der Titel macht uns wichtig, sondern die Treue, mit der wir unsere Aufgaben erfüllen. Du musst nicht in einem geistlichen Beruf arbeiten, um für Gott zu wirken – dein jetziger Platz ist dein Missionsfeld.

    1. Korinther 10,31

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wie du in deinem Beruf sein Licht sein und seinen Namen ehren kannst.

    Zum Nachdenken

    Wie kann ich in meinem aktuellen Beruf oder Tätigkeitsbereich Einfluss für Gott ausüben?

  7. Tag 7 von 7 · 10. Mai Vorbereitet sein für Gottes Momente

    Das Bekehrungsgebet in der Hosentasche – dieses Detail ist bedeutsam. Der Pfleger war vorbereitet. Er wartete nicht auf den perfekten Moment, sondern schuf ihn durch seine Bereitschaft. Wie oft verpassen wir göttliche Gelegenheiten, weil wir nicht vorbereitet sind? Nicht nur mit Worten oder Gebeten, sondern mit einem Herzen, das bereit ist zu dienen, zu sprechen und zu handeln, wenn Gott uns ruft. Paulus schreibt an Timotheus: 'Predige das Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit.' Diese Bereitschaft gilt nicht nur für Prediger, sondern für jeden Nachfolger Christi. Wo immer du diese Woche hingehst – ins Büro, zum Einkaufen, zu Freunden – gehe vorbereitet. Trage Gottes Liebe in deinem Herzen und sei bereit, sie zu teilen. Dein nächster göttlicher Moment könnte schon morgen sein.

    2. Timotheus 4,2

    Gebet

    Bitte Gott, dein Herz bereit zu machen für die Gelegenheiten, die er dir diese Woche schenken wird, um sein Licht zu sein.

    Zum Nachdenken

    Wie kann ich mich praktisch darauf vorbereiten, für Gott in unerwarteten Momenten einsatzbereit zu sein?