predigt.io ist kostenlos und werbefrei. Unterstütze das Projekt bei Buy me a coffee .

Zurück zum Kirchenfinder

ICF Wien

Lerchenfelder Straße 35/1a, 1070 Wien, Österreich

ICF Wien ist eine Freikirche auf biblischer Grundlage, Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus.

Täglicher Impuls
Tag 4 von 7

Miteinander leiden und feiern

Aus der Predigt „Die gute Kirche - gibt es sie? | René Schubert | ICF Wien“ vom 23. Oktober

Die Bibel sagt: 'Wenn eines leidet, leiden alle anderen mit und wenn eines geehrt wird, freuen sich alle anderen mit.' Das ist keine schadenfreudige Kirche, sondern eine Familie, die das Leben teilt. Wenn jemand in der Kleingruppe eine Not hat, beten wir gemeinsam. Wenn jemand Erfolg hat - beruflich, finanziell oder persönlich - haben wir eine Kultur, dass wir gemeinsam darüber sprechen und miteinander feiern. Wir schämen uns nicht für Gottes Segen, sondern freuen uns füreinander. Viele kleine Gruppen, viele kleine Steine, viele kleine Communities geben letztendlich ein großes Haus, wo es ein Dach gibt und nicht reinregnet. Wenn viele kleine Communities zusammenkommen, ist es relativ stabil. Menschen haben ein Zuhause. Das ist Gottes Plan: dass wir nicht alleine durchs Leben gehen, sondern einander tragen und gemeinsam Gottes Güte erleben.

Weiterlesen
"

Die Bibel sagt: 'Wenn eines leidet, leiden alle anderen mit und wenn eines geehrt wird, freuen sich alle anderen mit.' Das ist keine schadenfreudige Kirche, sondern eine Familie, die das Leben teilt. Wenn jemand in der Kleingruppe eine Not hat, beten wir gemeinsam. Wenn jemand Erfolg hat - beruflich, finanziell oder persönlich - haben wir eine Kultur, dass wir gemeinsam darüber sprechen und miteinander feiern. Wir schämen uns nicht für Gottes Segen, sondern freuen uns füreinander. Viele kleine Gruppen, viele kleine Steine, viele kleine Communities geben letztendlich ein großes Haus, wo es ein Dach gibt und nicht reinregnet. Wenn viele kleine Communities zusammenkommen, ist es relativ stabil. Menschen haben ein Zuhause. Das ist Gottes Plan: dass wir nicht alleine durchs Leben gehen, sondern einander tragen und gemeinsam Gottes Güte erleben.

1. Korinther 12,26
Gebet

Herr, schenke mir Menschen, mit denen ich authentisch leben kann, die mit mir weinen und feiern.

Zum Nachdenken

Mit wem teile ich wirklich mein Leben - meine Freuden und meine Kämpfe?

Aufnahme vom 17. Oktober 2026

Predigt

Die gute Ehe - gibt es sie? | René & Ilana Schubert | ICF Wien

Samstag, 17. Oktober 2026
1. Mose 2,24
Kernaussage

Die Ehe ist Gottes Idee und ein lebenslanger Bund, der ein starkes geistliches Fundament, praktische Beziehungsarbeit und die Bereitschaft zur Vergebung erfordert. Trotz der Herausforderungen und der hohen Scheidungsrate kann eine Ehe mit Gottes Hilfe als Drittem im Bund kraftvoll und erfüllend sein.

Diese Predigt aus dem ICF Wien behandelt das Thema Ehe aus christlicher Perspektive. René und Ilana Schubert führen durch den Gottesdienst und betonen, dass Ehe die Idee Gottes ist, basierend auf den biblischen Prinzipien von Verlassen, Verbinden und Einswerden. Sie sprechen über die Herausforderungen moderner Ehen, einschließlich hoher Scheidungsraten in Österreich. Ein besonderer Höhepunkt ist das ehrliche Interview mit Brigitte und Daniel Keimer aus Salzburg, die offen über eine schwere Ehekrise nach drei Jahren Ehe berichten – ausgelöst durch Daniels emotionale Affäre und seinen Wunsch nach Scheidung. Durch Gottes Eingreifen, Vergebung und intensive Beziehungsarbeit wurde ihre Ehe gerettet. Die Predigt betont die Bedeutung eines geistlichen Fundaments, gemeinsamen Gebets, praktischer Beziehungsarbeit und der Bereitschaft zu vergeben. Sie ermutigt Paare, in ihre Ehe zu investieren, bevor Krisen entstehen, und frühzeitig Hilfe zu suchen.
Weiterlesen
Diese Predigt aus dem ICF Wien behandelt das Thema Ehe aus christlicher Perspektive. René und Ilana Schubert führen durch den Gottesdienst und betonen, dass Ehe die Idee Gottes ist, basierend auf den biblischen Prinzipien von Verlassen, Verbinden und Einswerden. Sie sprechen über die Herausforderungen moderner Ehen, einschließlich hoher Scheidungsraten in Österreich. Ein besonderer Höhepunkt ist das ehrliche Interview mit Brigitte und Daniel Keimer aus Salzburg, die offen über eine schwere Ehekrise nach drei Jahren Ehe berichten – ausgelöst durch Daniels emotionale Affäre und seinen Wunsch nach Scheidung. Durch Gottes Eingreifen, Vergebung und intensive Beziehungsarbeit wurde ihre Ehe gerettet. Die Predigt betont die Bedeutung eines geistlichen Fundaments, gemeinsamen Gebets, praktischer Beziehungsarbeit und der Bereitschaft zu vergeben. Sie ermutigt Paare, in ihre Ehe zu investieren, bevor Krisen entstehen, und frühzeitig Hilfe zu suchen.

Hauptthemen (6)

1. Die Ehe als Gottes Idee

  • • Die Ehe ist nicht nur ein gesellschaftliches Konstrukt, sondern wurde von Gott am Anfang der Schöpfung eingesetzt
  • • Mann und Frau wurden unterschiedlich geschaffen, um gemeinsam ein Leben zu führen
  • • Die Ehe ist ein Bund vor Gott, nicht nur ein Vertrag - basierend auf Verbindlichkeit, Treue und Verantwortung
  • • Das Versprechen lautet 'bis dass der Tod euch scheidet', nicht auf Zeit

2. Biblische Prinzipien der Ehe

  • • Verlassen von Vater und Mutter, um neue Prioritäten zu setzen und eine eigene Familie zu gründen
  • • Sich verbinden und anhangen - aus 'meinem und deinem' wird 'unser gemeinsames Leben'
  • • Zu einem Fleisch werden - eine tiefe Einheit eingehen
  • • Viele Paare investieren massiv in die Hochzeit, aber hören danach auf, in die Ehe zu investieren

3. Realität von Scheidungen

  • • In Österreich werden jährlich tausende Ehen geschieden, auch unter Christen
  • • Die mittlere Ehedauer bis zur Scheidung beträgt 10,5 Jahre
  • • 2007 lag die Scheidungsrate bei fast 50% - fast jede zweite Ehe wurde geschieden
  • • Häufige Gründe: mangelnde Kommunikation, Untreue, unterschiedliche Lebensentwürfe, Alltagsstress, Geldprobleme

4. Geistliches Fundament

  • • Gott ist der Dritte im Bund - nicht nur in Krisenzeiten, sondern auch in guten Zeiten
  • • Gemeinsames Gebet schafft tiefe geistliche und emotionale Intimität
  • • Es ist schwierig, gleichzeitig vor Gott zu stehen und zu streiten
  • • Vergebung als tägliche Praxis leben - die Sonne nicht über dem Zorn untergehen lassen
  • • Das geistliche Fundament muss ständig gebaut werden, nicht nur einmal bei der Hochzeit

5. Praktische Beziehungsarbeit

  • • Bewusste Entscheidung, an der Ehe zu arbeiten - auch wenn es gut läuft
  • • Aktive Kommunikation und Zuhören: schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn
  • • Bewusste Exklusivzeit einplanen - wöchentlich ein Date mit dem Partner
  • • Gegenseitiges Dienen statt Aufrechnen von Fehlern
  • • Kleine Dinge können zu Scheidungsgründen werden, wenn man sie aufrechnet

6. Zeugnis von Krise und Wiederherstellung

  • • Daniel und Brigitte Keimer teilten ihre Geschichte: nach 3 Jahren Ehe kam es zur Krise durch Auseinanderleben und Untreue
  • • Brigitte flüchtete in Gottes Gegenwart und erhielt die Kraft zu vergeben
  • • Daniel hatte einen Traum, der ihm zeigte, dass sein Weg nicht Gottes Plan war
  • • Durch Ehrlichkeit, Gebet, Mentoring und die Hilfe von Eltern fanden sie zurück
  • • 30 Jahre später ist ihre Ehe stärker als je zuvor

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

1. Mose 2,24

Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen. Und sie werden zu einem Fleisch werden.

Prediger 4,12

Eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.

Epheser 4,26

Lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen.

Jakobus 1,19

Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden und langsam zum Zorn.

Praktische Anwendung (7)

  • 1 In die Ehe investieren, bevor es brennt: Unabhängig vom Alter der Ehe oder ob man erst plant zu heiraten - kontinuierlich in die Beziehung investieren. Die Ehe gestaltet man ein Leben lang, nicht nur am Hochzeitstag.
  • 2 Gemeinsam beten als Paar: Regelmäßiges gemeinsames Gebet etablieren - nicht nur beim Essen, sondern auch vor dem Schlafengehen. Gemeinsam vor Gott zu stehen macht es schwerer, im Streit zu verharren.
  • 3 Wöchentliche Date-Night einplanen: Bewusst wöchentlich exklusive Zeit als Paar einplanen, besonders wenn Kinder da sind. Diese Zeit darf nicht durch Arbeit, Hobbys oder andere Aktivitäten verdrängt werden.
  • 4 Vergebung täglich praktizieren: Die Sonne nicht über dem Zorn untergehen lassen. Nicht getrennt schlafen gehen aus Zorn. Kleine Verletzungen sofort vergeben, statt sie aufzurechnen.
  • 5 Gemeinschaft und Mentoring suchen: Austausch mit älteren, erfahrenen Paaren suchen. Frühzeitig Hilfe holen - auch nach kurzer Ehezeit. Sich nicht schämen, Ehevorbereitung zu machen und in Small Groups offen über Herausforderungen zu sprechen.
  • 6 Ehrlichkeit und Transparenz leben: Geheimnisse ans Licht bringen, bevor sie sich ansammeln. In Männer- oder Frauen-Small-Groups über Herausforderungen sprechen. Das Get-Free-Prinzip anwenden.
  • 7 Aktiv zuhören statt nur reden: Schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. Besonders junge Paare neigen dazu, nur über sich selbst zu reden - lernen, dem Partner wirklich zuzuhören.

Impulse aus der Woche ab 18. Oktober

  1. Tag 1 von 7 · 18. Oktober Ehe – Gottes Idee von Anfang an

    Die Ehe ist keine Erfindung der Gesellschaft, sondern Gottes Idee von Anfang an. Schon im Garten Eden sagt Gott: 'Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen und sie werden zu einem Fleisch werden.' Drei klare Prinzipien zeigen sich hier: Verlassen (neue Prioritäten setzen), Verbinden (aus deinem und meinem Leben wird unser Leben) und Einswerden (ein Bund, kein bloßer Vertrag). Viele Paare investieren alles in die Hochzeit – einen einzigen Tag. Doch die Ehe dauert ein ganzes Leben und braucht kontinuierliche Investition. Eine funktionierende Ehe ist kraftvoll, weil Mann und Frau sich ergänzen und als Team gemeinsam unterwegs sind. Genau deshalb ist sie auch umkämpft. Zwei Egoisten werden eins – das ist herausfordernd, aber mit Gottes Hilfe möglich. Die Ehe ist ein Bund vor Gott, der auf verbindlicher Treue und Verantwortung basiert, bis dass der Tod uns scheidet.

    1. Mose 2,24

    Gebet

    Danke Gott für seine gute Idee der Ehe. Bitte ihn, dir zu helfen, kontinuierlich in deine Beziehung zu investieren und sie als heiligen Bund zu sehen.

    Zum Nachdenken

    Wie bewusst ist mir, dass meine Ehe (oder zukünftige Ehe) Gottes ursprüngliche Idee ist und nicht nur eine gesellschaftliche Konvention?

  2. Tag 2 von 7 · 19. Oktober Ein geistliches Fundament bauen

    Eine starke Ehe braucht ein geistliches Fundament – und dieses Fundament wird nicht nur einmal bei der Hochzeit gelegt, sondern muss kontinuierlich gebaut werden. 'Eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei' – Gott ist der Dritte im Bund. Doch wir vergessen das manchmal, besonders in guten Zeiten. Gemeinsames Gebet ist dabei zentral. Es beginnt beim Tischgebet zu zweit und kann sich bis zum gemeinsamen Abendgebet erstrecken. Es ist schwierig, vor Gott zu erscheinen und gleichzeitig zu streiten. Vergebung als tägliche Praxis ist ebenso wichtig: 'Lass die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen.' Deine Ehe ist ein großartiges Übungsfeld, um Jesus ähnlicher zu werden – geduldiger, friedvoller, liebevoller. Das geistliche Fundament darf nicht dahinplätschern, sondern muss unsere Priorität sein – in guten wie in herausfordernden Zeiten.

    Prediger 4,12

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wie du das geistliche Fundament deiner Ehe stärken kannst. Frage ihn, welche konkreten Schritte er heute von dir möchte.

    Zum Nachdenken

    Wie oft bete ich wirklich gemeinsam mit meinem Partner/meiner Partnerin? Wo könnte ich hier konkret einen neuen Rhythmus etablieren?

  3. Tag 3 von 7 · 20. Oktober Praktische Beziehungsarbeit im Alltag

    Ehe braucht ganz praktische Beziehungsarbeit – eine bewusste Entscheidung, auch dann an der Beziehung zu arbeiten, wenn scheinbar alles gut läuft. Aktives Zuhören ist dabei entscheidend: 'Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden und langsam zum Zorn.' Oft machen wir es umgekehrt – wir regen uns zuerst auf, reden wie Wasserfälle und hören erst am Schluss zu. Bewusste Exklusivzeit ist unverzichtbar, besonders wenn Kinder kommen. Ein wöchentliches Date miteinander sollte Priorität haben. Gegenseitiges Dienen statt Aufrechnen macht den Unterschied: Zahnbürsten, Klobrillen, Kaffeemaschinen – kleine Dinge können zur Hölle werden, wenn wir sie aufrechnen. Oder sie werden zum Himmel, wenn wir einander dienen wie Jesus der Kirche gedient hat. Die kleinen Entscheidungen des Alltags bauen entweder Mauern oder Brücken in deiner Ehe.

    Jakobus 1,19

    Gebet

    Bitte Jesus, dir zu zeigen, wo du heute praktisch dienen kannst, anstatt dein Recht einzufordern. Frage ihn nach konkreten Möglichkeiten des Dienens.

    Zum Nachdenken

    Welche kleine alltägliche Sache rechne ich meinem Partner/meiner Partnerin ständig auf, anstatt zu dienen? Was würde sich ändern, wenn ich hier anders reagiere?

  4. Tag 4 von 7 · 21. Oktober Wenn Krisen kommen

    Brigitte und Daniel Keimer standen nach nur drei Jahren Ehe vor dem Aus. Ein schleichender Prozess hatte begonnen: Sie lebten nebeneinander her, das geistliche und körperliche Miteinander wurde weniger, sie funktionierten wie eine WG. Daniels emotionale Affäre führte zum Wunsch nach Scheidung. Doch in der dunkelsten Nacht begegnete Brigitte Gott auf übernatürliche Weise. Anstatt impulsiv zu reagieren, floh sie in die Gegenwart Gottes. Dort sprach Gott klar zu ihr: 'Kämpf für diese Ehe. Du wirst vergeben müssen – dir selbst, deinem Mann und der anderen Frau.' Gleichzeitig zeigte Gott Daniel im Traum, dass sein Weg ohne Gott war. Durch die Ehrlichkeit gegenüber den Eltern und Brigitte's überraschende Bereitschaft zu vergeben, begann ein langer Heilungsprozess. Ihre Geschichte zeigt: Wenn Gott der Dritte im Bund ist, gibt es Hoffnung selbst in scheinbar aussichtslosen Situationen.

    Gebet

    Bitte Gott, dir Bereiche zu zeigen, wo schleichende Entfremdung stattfindet. Frage ihn nach seinem Weg zur Heilung und Wiederherstellung.

    Zum Nachdenken

    Welche Bereiche in meiner Ehe (oder Beziehung) lebe ich nebeneinander her, anstatt wirklich miteinander verbunden zu sein?

  5. Tag 5 von 7 · 22. Oktober Die Kraft der Vergebung

    Vergebung ist keine einmalige Entscheidung, sondern eine tägliche Praxis. Brigitte musste nicht nur einmal vergeben – sie musste immer wieder bewusst sagen: 'Ich vergebe dir, weil mir vergeben worden ist. Ich vergebe dir, weil nicht du alleine schuld bist, sondern auch ich meinen Anteil trage.' Das Pflaster musste runtergerissen werden, so schmerzhaft es war. Daniel musste ehrlich sein über alles, Punkt für Punkt. Nur was ans Licht kommt, kann heilen. Die Wunde durfte nicht eitrig werden. Vertrauen wieder aufzubauen war harte Arbeit über Jahre. Es brauchte Ehrlichkeit, Offenheit, Gemeinschaft und die ständige Gegenwart Gottes. 'Lass die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen' – dieser Vers wurde zur Lebensregel. Heute, 27 Jahre später, können sie sagen: Die Vergebung war es wert. Ihre Ehe ist stärker als je zuvor.

    Epheser 4,26

    Gebet

    Frage Gott, ob es verborgene Verletzungen gibt, die ans Licht kommen müssen. Bitte ihn um die Kraft zur radikalen Vergebung.

    Zum Nachdenken

    Gibt es in meiner Ehe oder Beziehung Bereiche, wo ich echte Vergebung noch nicht vollzogen habe, sondern nur das 'Pflaster' draufhalte?

  6. Tag 6 von 7 · 23. Oktober Schutzmaßnahmen für Krisenzeiten

    Aus der Geschichte der Keimers lernen wir wichtige Schutzmaßnahmen: Erstens, in die Ehe investieren, bevor es brennt. Nach drei oder dreißig Jahren – kontinuierliche Investition ist nötig. Zweitens, Gemeinschaft und Mentoring suchen. Ein geistlicher Vater, eine Mutter im Glauben, ein Pastor, ein Smallgroup-Leiter – jemand, der in dein Leben hineinreden darf. Drittens, frühzeitig Hilfe holen. Vielen Menschen würde viel Schmerz erspart bleiben, wenn sie nicht erst in der totalen Krise Hilfe suchen. Brigitte und Daniel sind heute im Get-Free-Team aktiv. Was sie erlebt haben, wird nicht zum Tabuthema, sondern zur Hoffnungsgeschichte. Sie bringen regelmäßig ihre Lasten vor Gott, in ihrer Männer- und Frauen-Smallgroup. Ehrlichkeit vor Gott und voreinander ist ihr Lebensmotto geworden. Ihre Kinder sind entstanden nach dieser Krise – ein Zeichen von Gottes Wiederherstellung.

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wer in dein Leben sprechen darf. Frage ihn, ob es Zeit ist, proaktiv Hilfe oder Mentoring zu suchen.

    Zum Nachdenken

    Habe ich Menschen in meinem Leben, die wirklich in meine Ehe hineinreden dürfen? Wenn nicht, wen könnte ich ansprechen?

  7. Tag 7 von 7 · 24. Oktober Hoffnung für deine Ehe

    Die Statistiken sind ernüchternd: In Österreich wurde 2007 fast jede zweite Ehe geschieden, die mittlere Ehedauer bis zur Scheidung beträgt 10,5 Jahre. Gründe sind mangelnde Kommunikation, Untreue, unterschiedliche Lebensentwürfe, Alltagsstress, Geldprobleme. Doch die gute Nachricht ist: Die Scheidungsrate sinkt, und vor allem: Mit Gott gibt es immer Hoffnung. Ob du frisch verheiratet, seit Jahren verheiratet, in einer Krise oder gerade sehr glücklich bist – die Prinzipien bleiben gleich: Baue am geistlichen Fundament, investiere praktisch in deine Beziehung, übe dich in Vergebung, suche Gemeinschaft. Gottes Plan für deine Ehe ist gut. Er will nicht nur, dass du durchhältst, sondern dass du aufblühst. Die Geschichte von Brigitte und Daniel zeigt: Selbst wenn alles verloren scheint, kann Gott wiederherstellen, heilen und Neues schaffen. Deine Ehe kann ein Zeugnis von Gottes Treue und Kraft werden.

    Gebet

    Danke Gott für seine Treue und seinen Plan für deine Ehe. Bitte ihn um Weisheit, Kraft und Hoffnung für die kommende Woche.

    Zum Nachdenken

    Was ist der eine konkrete Schritt, den ich diese Woche in meiner Ehe (oder für meine zukünftige Ehe) gehen will?