ICF Wien
ICF Wien ist eine Freikirche auf biblischer Grundlage, Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus.
Täglicher Impuls Tag 5 von 7 Alles Große beginnt klein
Aus der Predigt „Die gute Kirche - gibt es sie? | René Schubert | ICF Wien“ vom 23. Oktober
Alles, was groß wird, fängt irgendwann mal klein an. Das ICF Wien hat klein angefangen. Die Kirchengründung in Valencia, Spanien, hat mit nur zwölf Menschen begonnen - und drei davon haben an diesem Abend Jesus kennengelernt. Heute sind sie bereits gewachsen, und vier neue Gläubige sind dabei.
Ein Haus wird gebaut, indem man einen Stein nach dem anderen setzt. Die erste Kirche in Jerusalem hat auch klein angefangen und ist täglich gewachsen, weil Gott selbst die Menschen hinzugefügt hat. Eine gesunde Kirche wächst, weil Gott möchte, dass der Himmel voll ist und niemand in die Hölle geht.
Vielleicht hast auch du einen Traum in deinem Herzen. Vielleicht möchte Gott durch dich etwas Neues beginnen - in deiner Stadt, deinem Umfeld, deiner Familie. Der Traum Gottes für dein Leben ist größer als dein eigener Traum. Fang einfach an - mit einem kleinen Schritt.
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Alles, was groß wird, fängt irgendwann mal klein an. Das ICF Wien hat klein angefangen. Die Kirchengründung in Valencia, Spanien, hat mit nur zwölf Menschen begonnen - und drei davon haben an diesem Abend Jesus kennengelernt. Heute sind sie bereits gewachsen, und vier neue Gläubige sind dabei. Ein Haus wird gebaut, indem man einen Stein nach dem anderen setzt. Die erste Kirche in Jerusalem hat auch klein angefangen und ist täglich gewachsen, weil Gott selbst die Menschen hinzugefügt hat. Eine gesunde Kirche wächst, weil Gott möchte, dass der Himmel voll ist und niemand in die Hölle geht. Vielleicht hast auch du einen Traum in deinem Herzen. Vielleicht möchte Gott durch dich etwas Neues beginnen - in deiner Stadt, deinem Umfeld, deiner Familie. Der Traum Gottes für dein Leben ist größer als dein eigener Traum. Fang einfach an - mit einem kleinen Schritt.
Alles, was groß wird, fängt irgendwann mal klein an. Das ICF Wien hat klein angefangen. Die Kirchengründung in Valencia, Spanien, hat mit nur zwölf Menschen begonnen - und drei davon haben an diesem Abend Jesus kennengelernt. Heute sind sie bereits gewachsen, und vier neue Gläubige sind dabei. Ein Haus wird gebaut, indem man einen Stein nach dem anderen setzt. Die erste Kirche in Jerusalem hat auch klein angefangen und ist täglich gewachsen, weil Gott selbst die Menschen hinzugefügt hat. Eine gesunde Kirche wächst, weil Gott möchte, dass der Himmel voll ist und niemand in die Hölle geht. Vielleicht hast auch du einen Traum in deinem Herzen. Vielleicht möchte Gott durch dich etwas Neues beginnen - in deiner Stadt, deinem Umfeld, deiner Familie. Der Traum Gottes für dein Leben ist größer als dein eigener Traum. Fang einfach an - mit einem kleinen Schritt.
Gott, zeige mir deinen Traum für mein Leben und gib mir Mut, den ersten Schritt zu gehen.
Welchen kleinen Schritt möchte Gott, dass ich heute gehe, um Teil seines großen Plans zu sein?
Aufnahme vom 4. Oktober 2026
Predigt Die gute Frau - gibt es sie? | Ilana Schubert | ICF Wien
Sonntag, 4. Oktober 2026 Epheser 1,4 Kernaussage Frauen sind von Gott einzigartig geschaffen, gleichwertig mit Männern, und sollen ihren individuellen Weg mit Jesus gehen, ohne sich mit anderen zu vergleichen. Ihr Wert liegt in ihrer Beziehung zu Gott, nicht in gesellschaftlichen Erwartungen oder Leistungen.
Ein Sonntagsgottesdienst des ICF Wien mit Ilana Schubert zum Thema 'Die gute Frau - gibt es sie?'. Die Predigt behandelt die Erwartungen an Frauen in der heutigen Zeit, den Wert und die Identität von Frauen in Gottes Augen, und wie Jesus Frauen begegnet. Ilana untersucht biblische Texte aus Sprüche 31 (die edle Frau) und Johannes 20 (Maria Magdalena), um zu zeigen, dass Frauen nicht einer einzigen Lebensschablone entsprechen müssen, sondern in ihrer individuellen Lebensrealität von Jesus gesehen und berufen werden. Sie spricht über die Gefahren des Vergleichens, die Gleichwertigkeit (nicht Gleichartigkeit) von Mann und Frau, und ermutigt Frauen, ihren eigenen Weg mit Jesus zu gehen. Der Gottesdienst beinhaltet ausgedehnte Worship-Zeiten, Abendmahl und eine Kindersegnung. Josh moderiert und René Schubert wird für die nächste Woche angekündigt, wo es um 'den guten Mann' gehen wird. Weiterlesen
Die gute Frau - gibt es sie? | Ilana Schubert | ICF Wien
Frauen sind von Gott einzigartig geschaffen, gleichwertig mit Männern, und sollen ihren individuellen Weg mit Jesus gehen, ohne sich mit anderen zu vergleichen. Ihr Wert liegt in ihrer Beziehung zu Gott, nicht in gesellschaftlichen Erwartungen oder Leistungen.
Hauptthemen (7)
1. Erwartungen an Frauen in der heutigen Zeit
- • Frauen stehen unter widersprüchlichen Erwartungen: stark sein, aber nicht dominant; erfolgreich, aber familienorientiert; attraktiv, aber nicht oberflächlich
- • Viele Erwartungen legen Frauen sich selbst auf
- • Die Gesellschaft vermittelt verzerrte Bilder von Weiblichkeit und Männlichkeit
- • Ungesundes Verhalten ist ungesund - nicht Weiblichkeit ist schwach oder Männlichkeit toxisch
2. Die edle Frau aus Sprüche 31
- • Beschreibung einer Frau, die gottesfürchtig lebt und deren Charakter Früchte trägt
- • Kein Anforderungskatalog oder To-Do-Liste für Frauen
- • Ein kunstvoll komponiertes Lobgedicht über eine Frau mit dienender Haltung aus Liebe
- • Inspiration zur Charakterentwicklung, nicht Beschreibung einer perfekten Lebensrealität
- • Frauen machen es besser, als sie denken
3. Maria Magdalena - Jesus begegnet in deiner Realität
- • Maria stand weinend vor dem leeren Grab - jede Frau hat ihre eigene Lebensrealität
- • Es gibt keine eine richtige Lebensschablone für Frauen
- • Jesus begegnet uns dort, wo wir gerade sind, nicht wo wir denken, dass wir sein sollten
- • Unterschiedliche Lebenssituationen sind nicht schlechter - mit Kindern, ohne Kinder, verheiratet, Single, berufstätig oder zu Hause
- • Jesus nennt uns beim Namen - er meint dich persönlich
4. Die Vergleichsfalle vermeiden
- • Menschen haben einen eingebauten Trieb, sich zu bewerten und mit anderen zu vergleichen
- • Aufwärtsvergleich kann zu Minderwertigkeit, Neid und Unzulänglichkeitsgefühlen führen
- • Abwärtsvergleich führt zu Stolz und Überheblichkeit - beides ist ungesund
- • Wir vergleichen unser unzensiertes Innenleben mit der geschminkten Realität anderer
- • Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit
- • Einziger gesunder Vergleich: mit dem eigenen gestrigen Ich
- • Sich nicht mit Männern vergleichen - Männer und Frauen sind unterschiedlich, aber gleichwertig
5. Gleichwertigkeit von Mann und Frau
- • Gott schuf Mann und Frau nach seinem Bild - beide tragen Eigenschaften Gottes
- • Gemeinsam eingesetzt, über die Erde zu herrschen
- • Der Sündenfall brachte verzerrte Herrschaftsstrukturen
- • Jesus behandelte Frauen anders als die damalige Gesellschaft - gab ihnen Würde und lehrte sie
- • Der Heilige Geist kam auf Männer und Frauen
- • In Christus sind alle eins - nicht mehr wichtig ob Mann oder Frau (Galater 3)
- • Unterschiedlich, aber gleichwertig - es braucht beide
6. Dein individuelles 'Geh' finden
- • Jesus gab Maria den Auftrag: 'Geh zu den Jüngern und erzähle'
- • Jede Frau hat ein individuelles 'Geh' - einen persönlichen Auftrag von Gott
- • Was hat Gott dir gegeben, womit du anderen dienen kannst?
- • Dein Auftrag entsteht aus der Begegnung mit Jesus
- • Es gibt dich nur einmal - niemand ist du außer du
- • Gott hat jede Frau für eine einzigartige Berufung designt
7. Was macht eine gute Frau aus
- • Sie sucht und begegnet Jesus in ihrer eigenen Lebensrealität
- • Sie macht andere nicht zu ihrem Maßstab und vergleicht sich nicht ständig
- • Sie lässt sich inspirieren, aber vergleicht nicht
- • Sie kennt ihren Wert vor Gott - unglaublich kostbar und wertvoll
- • Sie lebt aus Gottesfurcht in Beziehung mit ihrem Schöpfer
- • Sie setzt das ein, was Gott ihr gegeben hat, für andere
- • Sie arbeitet an ihrem Charakter und wird Jesus Schritt für Schritt ähnlicher
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Gott hat uns schon vor der Erschaffung der Welt dazu auserwählt, mit Christus verbunden zu sein und in seiner Gegenwart zu leben.
Eine edle Frau. Wer kann schon eine tüchtige Frau finden? Sie ist wertvoller als die kostbarsten Edelsteine. Ihr Mann kann ihr vertrauen und sie wird sein Leben bereichern. Ihr ganzes Leben lang unterstützt sie ihn und fügt ihm nichts Böses zu. Sie sammelt Wolle und Flax, die sie flink verarbeitet. Wie ein Handelsschiff bringt sie ihre Speise von weit her. Vor Morgengrauen steht sie auf, um das Frühstück für das ganze Haus zuzubereiten und den Mägden ihre Arbeit anzuweisen. Sie hält nach einem Feld Ausschau und kauft es, um von dem Gewinn einen Weinberg anzupflanzen. Sie ist energisch und stark und arbeitet hart. Sie achtet darauf, guten Gewinn zu erzielen. Ihre Lampe brennt bis tief in die Nacht hinein. Ihre Hände spinnen fleißig Garn, ihre Finger zwirbeln geschickt den Faden. Sie hat stets eine offene Hand für die Armen und gibt den Bedürftigen großzügig. Sie fürchtet den Winter nicht für ihre Familie, denn alle haben warme Kleidung. Sie näht die Decken selbst. Sie kleidet sich in Gewänder aus feinstem Tuch. Ihr Mann ist angesehen, denn er sitzt in der Ratsversammlung zusammen mit anderen hohen Bürgern des Landes. Kostbare Hemden und Gürtel stellt sie her, die sie dem Händler verkauft. Sie strahlt Kraft und Würde aus und sie lacht und hat keine Angst vor dem kommenden Tag. Wenn sie spricht, sind ihre Worte weise und sie erteilt ihre Anweisungen in freundlichem Ton. Sie weiß genau, was in ihrem Haus vor sich geht und Faulheit kennt sie nicht. Ihre Kinder begegnen ihr mit Achtung und segnen sie. Ihr Mann lobt sie. Es gibt viele tüchtige Frauen, doch du übertriffst sie alle. Anmut betrügt und Schönheit vergeht. Aber eine Frau, die Ehrfurcht hat vor dem Herrn, soll gelobt werden. Sie soll für ihre Arbeit belohnt werden und ihre Taten sollen in der ganzen Stadt ihren Ruhm verkünden.
Maria stand weinend draußen vor dem Grab. Und während sie weinte, beugte sie sich vor und schaute hinein in das Grab, wo sie Jesus nach der Kreuzigung hineingelegt hatten. Da sah sie zwei weiß gekleidete Engel sitzen, einen am Kopf und einen am Fußende der Stelle, an der der Leichnam von Jesus gelegen hatte. Warum weinst du? fragten die Engel sie. Ja, weil sie meinen Herrn weggenommen haben, erwiderte sie, und ich nicht weiß, wo sie ihn hingelegt haben. Sie blickte über ihre Schulter zurück und sah jemanden hinter sich stehen. Es war Jesus, aber sie erkannte ihn nicht. Warum weinst du? fragte Jesus sie. Wen suchst du? Und sie dachte, es sei der Gärtner. Herr, sagte sie, wenn du ihn weggenommen hast, sag mir, wo du ihn hingebracht hast, dann gehe ich ihn holen. Maria, sagte Jesus. Sie drehte sich zu ihm um und rief, Meister, Rabbuni, du bist es. Und Jesus sagt, berühre mich nicht, denn ich bin noch nicht zum Vater aufgefahren, aber geh zu meinen Brüdern, zu den Jüngern und sage ihnen, dass ich zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott auffahre. Und Maria von Magdala fand die Jünger und erzählte ihnen, ich habe den Herrn gesehen und dann berichtete sie, was er ihr aufgetragen hatte.
So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er sie, als Mann und Frau schuf er sie.
Nun seid ihr alle zu Kindern Gottes geworden, weil ihr durch den Glauben mit Jesus Christus verbunden seid. Ihr gehört zu Christus, denn ihr seid auf seinen Namen getauft. Und jetzt ist es nicht mehr wichtig, ob ihr Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, Männer oder Frauen seid. In Jesus Christus seid ihr alle eins.
Petrus sagt zu Jesus was ist denn mit ihm? Was ist mit ihm? Und dann die Antwort von Jesus: Jesus erwiderte, wenn ich will, dass er am Leben bleibt bis ich wiederkomme was geht es dich an? Folge du mir nach.
Weitere Referenzen
- → 1. Mose 1
Praktische Anwendung (5)
- 1 Höre auf, dich mit anderen zu vergleichen: Vergleiche dich nicht mit anderen Frauen oder mit Männern, sondern nur mit deinem gestrigen Ich. Lass dich inspirieren, aber erkenne, dass jede Lebensrealität unterschiedlich ist und dein Wert nicht von Leistung abhängt.
- 2 Erkenne deinen Wert in Gott: Du bist von Gott geliebt und erwählt, bevor die Welt erschaffen wurde. Dein Wert liegt in der Beziehung zu Jesus, nicht in gesellschaftlichen Erwartungen oder dem, was andere von dir denken.
- 3 Begegne Jesus in deiner aktuellen Lebensrealität: Jesus begegnet dir dort, wo du gerade stehst - nicht wo du denkst, dass du sein solltest. Bringe deine echten Gefühle, Kämpfe und Fragen zu ihm, genau wie Maria weinend vor dem Grab stand.
- 4 Finde dein individuelles 'Geh': Frage Gott, was dein persönlicher Auftrag ist. Was hat er dir gegeben, womit du in deiner Familie, deinem Umfeld, deiner Arbeit anderen dienen und einen Unterschied machen kannst? Gehe diesen Weg in deiner Einzigartigkeit.
- 5 Kultiviere eine dienende Haltung aus Liebe: Arbeite an deinem Charakter und entwickle eine innere Haltung der Gottesfurcht und Liebe, aus der heraus Früchte nach außen sichtbar werden - nicht aus Zwang oder Perfektionismus, sondern aus der Beziehung mit Jesus.
Impulse aus der Woche ab 5. Oktober
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Tag 1 von 7 · 5. Oktober Gesehen in deiner Lebensrealität
Maria Magdalena stand weinend vor dem Grab. Sie suchte Jesus in ihrer Verzweiflung, in ihrer Trauer, in ihrer völligen Hoffnungslosigkeit. Und genau dort, in dieser dunklen Stunde, begegnete ihr Jesus. Er rief sie beim Namen: 'Maria.' Deine Lebensrealität ist einzigartig. Vielleicht stehst du gerade unter Druck, fühlst dich überfordert oder verloren. Vielleicht hast du Kinder, vielleicht nicht. Vielleicht bist du verheiratet, Single oder geschieden. Vielleicht läuft es gerade gut, vielleicht weinst du vor dem Grab deiner zerbrochenen Träume. Die gute Nachricht: Gott möchte dir nicht in dem Leben begegnen, das du haben solltest, sondern dort, wo du stehst. Er ruft dich bei deinem Namen. Er sieht dich. Er kennt deine individuelle Geschichte, deine Herausforderungen, deine Situation. Jesus begegnet dir in deiner Realität – nicht in einer perfekten Version davon.
Johannes 20,11-16
GebetJesus, danke, dass du mich in meiner jetzigen Lebensrealität siehst und beim Namen rufst. Begegne mir heute dort, wo ich bin.
Zum NachdenkenWo stehe ich gerade in meinem Leben und glaube ich, dass Jesus mir genau dort begegnen möchte?
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Tag 2 von 7 · 6. Oktober Die Falle des Vergleichens
Petrus fragte Jesus: 'Was ist denn mit ihm?' Die Antwort Jesu war klar und direkt: 'Was geht es dich an? Folge du mir nach.' Wir haben einen eingebauten Trieb, uns selbst zu bewerten und einzuordnen. Unser Gehirn fragt ständig: Bin ich okay? Mache ich es richtig? Gehöre ich dazu? Wenn es keine objektiven Maßstäbe gibt, nutzen wir andere Menschen als Messlatte. Wir vergleichen unser unzensiertes Innenleben mit den kuratierten Beiträgen anderer auf Instagram. Vergleichen nach oben führt zu Minderwertigkeit und Neid. Vergleichen nach unten bringt vielleicht kurze Entspannung, aber kein Wachstum. Die einzige gesunde Art zu vergleichen ist mit deinem gestrigen Ich: Wo war ich vor einem Jahr? Was hat Jesus in mir schon bewirkt? Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. Deine Berufung ist anders als meine. Und das ist gut so.
Johannes 21,21-22
GebetHerr, befreie mich von der Falle des Vergleichens. Hilf mir, meinen Wert in dir zu finden und meinen eigenen Weg mit dir zu gehen.
Zum NachdenkenMit wem vergleiche ich mich am häufigsten und welche Auswirkungen hat das auf meine Zufriedenheit und meinen Glauben?
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Tag 3 von 7 · 7. Oktober Gleichwertig, nicht gleichartig
Paulus schreibt: 'In Jesus Christus seid ihr alle eins... es ist nicht mehr wichtig, ob ihr Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, Männer oder Frauen seid.' Jesus hat uns alle auf die gleiche Ebene gestellt. Am Anfang schuf Gott Mann und Frau nach seinem Bild, gleichwertig, gemeinsam eingesetzt, um über die Erde zu herrschen. Der Sündenfall verzerrte dieses Bild. Doch Jesus kam und behandelte Frauen anders als die damalige Gesellschaft. Er lehrte sie, würdigte sie, gab ihnen Wert. Sein Heiliger Geist kam auf Männer und Frauen gleichermaßen. Männer und Frauen sind nicht gleich – aber gleichwertig. Frauen sind das Ebenbild Gottes, Männer sind das Ebenbild Gottes. Unterschiedlich, aber beide tragen Eigenschaften Gottes in sich. Gott sei Dank sind wir anders! Gemeinsam als Männer und Frauen decken wir ein viel breiteres Feld ab.
Galater 3,26-28
GebetDanke Jesus, dass ich gleichwertig geschaffen bin. Hilf mir, meine einzigartige Rolle in deiner Schöpfung zu verstehen und zu leben.
Zum NachdenkenWo habe ich den Eindruck, dass mein Wert als Frau oder Mann nicht anerkannt wird, und wie sieht Gott mich wirklich?
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Tag 4 von 7 · 8. Oktober Charakter vor Checkliste
Die 'edle Frau' aus Sprüche 31 kann einschüchternd wirken. Sie arbeitet hart, kümmert sich um ihre Familie, ist geschäftstüchtig, hilft den Armen, kleidet sich gut, spricht weise. Eine überwältigende Liste! Doch dieser Text ist kein nüchterner Anforderungskatalog, sondern ein kunstvoll komponiertes Lobgedicht. Es beschreibt nicht deine Lebenssituation oder deine To-Do-Liste, sondern den Charakter einer Frau, deren Früchte Schritt für Schritt sichtbar werden nach außen. Das Wichtigste steht am Ende: 'Eine Frau, die Ehrfurcht hat vor dem Herrn, soll gelobt werden.' Das Wichtigste ist die innere Haltung – Gottesfurcht, das Wissen, wer wir in ihm sind. Weil er uns liebt und uns gedient hat, arbeiten wir daran, eine liebevolle Haltung zu kultivieren. Aus Liebe und einer dienenden Haltung wächst dann Frucht, die nach außen sichtbar wird.
Sprüche 31,10-31
GebetVater, hilf mir, von innen nach außen zu wachsen. Forme meinen Charakter, damit Frucht entstehen kann, die dir Ehre macht.
Zum NachdenkenKonzentriere ich mich mehr auf äußere Leistungen oder auf die innere Haltung meines Herzens vor Gott?
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Tag 5 von 7 · 9. Oktober Widersprüchliche Erwartungen
Die Erwartungen an uns Frauen waren noch nie so hoch und so widersprüchlich. Wir sollen stark sein, aber nicht dominant. Erfolgreich, aber familienorientiert. Unabhängig, aber uns einbringen. Attraktiv, aber nicht oberflächlich. Sechs Tage arbeiten, trainieren, perfekt aussehen – ohne Augenringe, ohne Falten. Viele dieser Erwartungen haben wir vor allem an uns selbst. Gesellschaftliche Bilder machen uns Stress. Und weißt du was? Oft vergessen wir die wichtigste Wahrheit: 'Gott hat uns schon vor der Erschaffung der Welt dazu auserwählt, mit Christus verbunden zu sein.' Es ist kein Zufall, dass du hier bist. Du musst nicht allen Erwartungen entsprechen. Du musst nicht in jede Schablone passen. Es gibt keine eine richtige Lebensrealität. Gott hat dich individuell geschaffen, mit einzigartigen Gaben und Berufungen. Er erwartet nicht Perfektion, sondern Beziehung.
Epheser 1,4
GebetHerr, befreie mich von dem Druck, allen Erwartungen gerecht zu werden. Zeig mir, was du von mir erwartest und gib mir Frieden.
Zum NachdenkenWelche Erwartungen an mich selbst kommen wirklich von Gott und welche habe ich mir selbst auferlegt?
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Tag 6 von 7 · 10. Oktober Was ist dein Geh?
Jesus sagte zu Maria: 'Geh zu meinen Brüdern und sage ihnen...' Er gab ihr einen Auftrag – einen ganz individuellen, passend zu ihrer Situation. Was ist dein 'Geh'? Was ist dein individueller Auftrag, den Jesus für dich hat in deiner Lebensrealität? Dein Geh ist anders als meins. Vielleicht ist es, deine Kinder zu erziehen, ihnen Liebe zu geben und ihnen den Weg zu zeigen. Vielleicht ist es eine Leitungsfunktion, ein beruflicher Auftrag. Vielleicht ist es, in deiner Nachbarschaft präsent zu sein oder in deinem Freundeskreis. Maria war die erste Person, die Jesus nach der Auferstehung begegnete. Wenn sie nicht weinend vor dem Grab geblieben wäre, wäre das nicht passiert. Sie war in ihrer Realität treu. Was hat Gott dir in die Hände gegeben und vor die Füße gelegt? Es braucht verschiedene Frauen, die verschiedene Felder abdecken.
Johannes 20,17-18
GebetJesus, zeig mir mein 'Geh'. Was hast du mir gegeben, womit ich meinem Umfeld dienen kann? Gib mir Klarheit über meine Berufung.
Zum NachdenkenWas ist mein individueller Auftrag von Jesus in meiner jetzigen Lebensphase?
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Tag 7 von 7 · 11. Oktober Die gute Frau gibt es sie?
Was macht also eine gute Frau aus? Sie sucht und begegnet Jesus in ihrer eigenen Lebensrealität – dort, wo sie gerade ist, nicht dort, wo sie denkt, dass sie sein müsste. Sie macht andere nicht zu ihrem Maßstab, sondern vergleicht sich mit ihrem gestrigen Ich. Sie kennt ihren Wert vor Gott. Sie weiß, dass sie nicht weniger wert ist als ein Mann, sondern gleichwertig – und dass es sehr gut ist, dass wir unterschiedlich sind. Sie lebt aus Gottesfurcht in Beziehung mit ihrem Schöpfer. Und sie setzt das, was Gott ihr gegeben hat, für andere ein. 'Anmut betrügt und Schönheit vergeht. Aber eine Frau, die Ehrfurcht hat vor dem Herrn, soll gelobt werden.' Es geht nicht um Perfektion, sondern um eine innere Haltung. Jesus hat ein neues Kapitel geschrieben, damit wir wieder in Beziehung mit Gott kommen können. In ihm ist unsere Gerechtigkeit, unsere Kraft, unsere Hoffnung.
Sprüche 31,30
GebetDanke Jesus, dass mein Wert in dir ist. Hilf mir, aus dieser Beziehung heraus zu leben und Frucht zu tragen, die bleibt.
Zum NachdenkenWenn ich in einem Jahr zurückblicke: Was möchte ich in meiner Beziehung zu Jesus gewachsen sein?