Hoffnungskirche Kaiserslautern
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Täglicher Impuls Donnerstag Die Gefahr des Duldens
Trotz all ihres Lobes hatte Thyatira ein schwerwiegendes Problem: 'Aber ich habe ein weniges gegen dich, dass du es zulässt, dass die Frau Isebel, die sich selbst Prophetin nennt, meine Knechte lehrt und verführt.' Die Gemeinde rebellierte nicht aktiv gegen Gott – sie duldete nur. Sie ließen Sünde gewähren, tolerierten falsche Lehre, schauten weg.
Dulden ist gefährlich. Wie ein kleines Unkraut, das unbeachtet zu einem Baum heranwächst, der schließlich das Fundament des Hauses beschädigt, so frisst geduldete Sünde sich durch eine Gemeinde. Die Geschwister hatten vielleicht gedacht: 'Wir sind doch insgesamt gut unterwegs, keine Gemeinde ist perfekt.' Doch Christus sagt: Meine Augen sollen eure Augen sein. Ich will meine Gemeinde heilig, durch und durch. Dulde keine Sünde, sondern bekämpfe sie unerbittlich in meiner Kraft.
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Trotz all ihres Lobes hatte Thyatira ein schwerwiegendes Problem: 'Aber ich habe ein weniges gegen dich, dass du es zulässt, dass die Frau Isebel, die sich selbst Prophetin nennt, meine Knechte lehrt und verführt.' Die Gemeinde rebellierte nicht aktiv gegen Gott – sie duldete nur. Sie ließen Sünde gewähren, tolerierten falsche Lehre, schauten weg. Dulden ist gefährlich. Wie ein kleines Unkraut, das unbeachtet zu einem Baum heranwächst, der schließlich das Fundament des Hauses beschädigt, so frisst geduldete Sünde sich durch eine Gemeinde. Die Geschwister hatten vielleicht gedacht: 'Wir sind doch insgesamt gut unterwegs, keine Gemeinde ist perfekt.' Doch Christus sagt: Meine Augen sollen eure Augen sein. Ich will meine Gemeinde heilig, durch und durch. Dulde keine Sünde, sondern bekämpfe sie unerbittlich in meiner Kraft.
Trotz all ihres Lobes hatte Thyatira ein schwerwiegendes Problem: 'Aber ich habe ein weniges gegen dich, dass du es zulässt, dass die Frau Isebel, die sich selbst Prophetin nennt, meine Knechte lehrt und verführt.' Die Gemeinde rebellierte nicht aktiv gegen Gott – sie duldete nur. Sie ließen Sünde gewähren, tolerierten falsche Lehre, schauten weg. Dulden ist gefährlich. Wie ein kleines Unkraut, das unbeachtet zu einem Baum heranwächst, der schließlich das Fundament des Hauses beschädigt, so frisst geduldete Sünde sich durch eine Gemeinde. Die Geschwister hatten vielleicht gedacht: 'Wir sind doch insgesamt gut unterwegs, keine Gemeinde ist perfekt.' Doch Christus sagt: Meine Augen sollen eure Augen sein. Ich will meine Gemeinde heilig, durch und durch. Dulde keine Sünde, sondern bekämpfe sie unerbittlich in meiner Kraft.
Herr Jesus, zeige mir, wo ich Sünde gewähren lasse statt sie zu bekämpfen. Gib mir Mut und Kraft, entschieden für Heiligkeit einzustehen.
Was dulde ich in meinem Leben oder in meiner Gemeinde, das ich eigentlich entschieden angehen sollte?
Aufnahme vom 16. August 2026
Predigt Hoffnungskirche | Biblischer Unterricht | 16.08.2026
Sonntag, 16. August 2026 2. Mose 4,24-26 Kernaussage Gott wollte Mose töten, weil er seinen Sohn nicht beschnitten hatte. Die Beschneidung war Gott extrem wichtig, weil sie als Siegel und Verheißung diente, dass jedem, der glaubt, der Glaube als Gerechtigkeit angerechnet wird. Mose diente als Vorläufer und Warnung für Israel, dessen erste Generation ebenfalls starb, weil sie ihre Söhne in der Wüste nicht beschnitten hatten.
Diese Predigt behandelt eine schwer zu verstehende Bibelstelle aus 2. Mose 4,24-26, wo Gott Mose töten wollte. Der Prediger erklärt zunächst den komplexen Text und dessen sprachliche Schwierigkeiten, bevor er zwei Hauptansätze zur Erklärung präsentiert. Der erste Ansatz untersucht die fundamentale Bedeutung der Beschneidung als Zeichen der Bundesbeziehung und als Symbol für die Beschneidung des Herzens - die Rechtfertigung durch Glauben. Gott bestand vehement darauf, dass jeder Israelit beschnitten wurde, weil dies eine Verheißung an die ganze Welt darstellte: Jedem, der glaubt, wird der Glaube als Gerechtigkeit angerechnet. Mose hatte seinen Sohn nicht beschnitten, was Gott als schweres Vergehen ansah.
Der zweite Ansatz zeigt, wie Mose als Vorläufer Israels fungierte. Als Leiter Israels musste Mose vorbildlich leben und konnte nicht gegen seine eigenen Lehren handeln. Zudem durchlebte Mose persönlich viele Erfahrungen, die später das ganze Volk Israel durchmachen würde - einschließlich der 40 Jahre in der Wüste und der Vernachlässigung der Beschneidung. Gottes Begegnung mit Mose sollte als Warnung für Israel dienen. Die Predigt schließt mit praktischen Anwendungen: Die Beschneidung ist ein Trost für Gläubige, dass ihnen durch Christus alle Sünden vergeben sind, aber auch eine Warnung, Sünde ernst zu nehmen, besonders für geistliche Leiter. Weiterlesen
Hoffnungskirche | Biblischer Unterricht | 16.08.2026
Gott wollte Mose töten, weil er seinen Sohn nicht beschnitten hatte. Die Beschneidung war Gott extrem wichtig, weil sie als Siegel und Verheißung diente, dass jedem, der glaubt, der Glaube als Gerechtigkeit angerechnet wird. Mose diente als Vorläufer und Warnung für Israel, dessen erste Generation ebenfalls starb, weil sie ihre Söhne in der Wüste nicht beschnitten hatten.
Hauptthemen (4)
1. Die Wichtigkeit der Beschneidung
- • Die Beschneidung des Fleisches war ein Siegel der Beschneidung des Herzens (Gerechtigkeit durch Glauben)
- • Abraham empfing die Beschneidung als Bestätigung seiner Gerechtigkeit, die er durch Glauben erhalten hatte
- • Gott bestand vehement auf die Beschneidung jedes Israeliten ohne Ausnahme, weil es eine Verheißung an die ganze Welt war
- • Die Beschneidung bedeutet nicht automatisch Herzensbeschneidung, aber garantiert die Verheißung, dass jeder Glaubende gerechtfertigt wird
2. Israel nach dem Fleisch vs. Israel nach der Verheißung
- • Israel nach dem Fleisch umfasst alle leiblichen Nachkommen Abrahams
- • Israel nach der Verheißung besteht aus allen, die glauben - Juden und Heiden
- • Nicht alle, die von Israel abstammen, sind das wahre Israel
- • Ungläubige Israeliten werden entfernt, gläubige Heiden werden eingepfropft
- • Die Verheißungen erfüllen sich am Israel nach der Verheißung
3. Mose als Vorläufer Israels
- • Als Leiter Israels wird von Mose ein heiliges Leben erwartet - er muss selbst tun, was er lehrt
- • Mose durchlebte viele Dinge vorher, die Israel später durchleben musste
- • Mose rettete durch Wasser (Korb), Israel durch das Rote Meer
- • Mose 40 Jahre in der Wüste, Israel 40 Jahre in der Wüste
- • Mose beschnitt seinen Sohn nicht, Israel beschnitt ihre Söhne nicht
- • Gott wollte Mose töten, Gott tötete die erste Generation Israels
- • Mose diente als Warnung für Israel
4. Die Ernsthaftigkeit der Sünde
- • Gott nimmt Sünde sehr ernst und ist bereit, sogar seine Auserwählten dafür zu töten
- • Biblische Beispiele wie Ananias und Saphira, die Korinther, Herodes zeigen Gottes Ernst
- • Diese Beispiele dienen uns als Warnung, Sünde ernst zu nehmen
- • Von Leitern wird besonders ein heiliger Wandel erwartet
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Es geschah aber, als er unterwegs in der Herberge war, da trat ihm der Herr entgegen und wollte ihn töten. Da nahm Zipporah einen scharfen Stein und beschnitt ihrem Sohn die Vorhaut und warf sie ihm vor die Füße und sprach, Für wahr, du bist mir ein Blutbräutigam. Da ließ er von ihm ab. Sie sagte aber Blutbräutigam wegen der Beschneidung.
denn der Herr sieht nicht auf das, was der Mensch sieht, denn der Mensch sieht, was vor Augen ist. Der Herr aber sieht das Herz an.
Und Abraham glaubte dem Herrn und das rechnete er ihm als Gerechtigkeit an.
In ihm seid auch ihr beschnitten mit einer Beschneidung, die nicht von Menschenhand geschehen ist, durch das Ablegen des fleischlichen Leibes der Sünden in der Beschneidung des Christus.
wir sagen ja, dass dem Abraham der Glaube als Gerechtigkeit angerechnet worden ist. Wie wurde es ihm nun angerechnet? Als er beschnitten oder als er noch nicht beschnitten war? Nicht als er beschnitten war, sondern als er noch nicht beschnitten war... Und er empfing das Zeichen der Beschneidung als Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, den er schon im unbeschnittenen Zustand hatte.
Seht, dass Israel nach dem Fleisch
So erkennt auch, die aus Glauben sind, diese sind Abrahams Kinder. Da es nun die Schrift voraussah, dass Gott die Heiden aus Glauben gerechtfertigen würde, hat sie dem Abraham im Voraus des Evangeliums verkündigt, In dir sollen alle Völker gesegnet werden. So werden nun die, welche aus Glauben sind, gesegnet mit dem gläubigen Abraham.
Wenn ihr aber Christus angehört, so seid ihr Abraham's Samen und nach der Verheißung Erben.
denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, auch ist nicht das die Beschneidung, die äußerlich am Fleisch geschieht, sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist. Und seine Beschneidung geschieht am Herzen, im Geist.
denn nicht alle, die von Israel abstammen, sind Israel... nicht die Kinder des Fleisches sind die Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als Same gerechnet.
Denn zu euch, den Heiden, rede ich. Wenn aber etliche der Zweige abgebrochen wurden und du als ein wilder Ölbaum unter sie eingepropft bist... Um ihres Unglaubens willen sind sie abgebrochen worden. Du aber stehst durch den Glauben.
siehe, du nennst dich ein Jude und verlässt dich auf das Gesetz... Nun also, du lehrst andere, dich selbst aber lehrst du nicht. Du verkündigst, man soll nicht stehlen und du stielst selber... Du rühmst dich des Gesetzes und verunrehrst doch Gott durch die Übertretung des Gesetzes... Die Beschneidung nämlich hat nur Wert. Wenn du das Gesetz hältst, bist du aber ein Übertreter des Gesetzes, so ist deine Beschneidung zur Unbeschnittenheit geworden.
Zu der Zeit sprach der Herr zu Joshua, machet ihr scharfe Steinmesser und beschneide die Söhne Israels wiederum zum zweiten Mal... Alles Volk männlichen Geschlechts, das aus Ägypten gezogen war, alle Kriegsleute, waren in der Wüste auf dem Weg gestorben... Das ganze Volk, das auf dem Weg in der Wüste geboren war, nach ihrem Auszug aus Ägypten, war nicht beschnitten worden. Denn die Kinder Israels wanderten 40 Jahre in der Wüste, bis das ganze Volk der Kriegsleute umgekommen war, die aus Ägypten gezogen waren, weil sie der Stimme des Herrn nicht gehorcht hatten.
Weitere Referenzen
- → 2. Mose 4,16
- → Hebräer 11
- → Apostelgeschichte 8
Praktische Anwendung (3)
- 1 Trost in der Rechtfertigung durch Glauben: Wir sollen uns freuen und Trost finden in der Gewissheit, dass jedem, der glaubt, der Glaube als Gerechtigkeit angerechnet wird. Christus hat unsere Sünden von uns abgeschnitten und auf sich selbst gelegt, sodass wir in aller Ewigkeit gerecht vor Gott sind.
- 2 Sünde ernst nehmen: Die biblischen Beispiele von Gottes Gericht (Ananias und Saphira, die Korinther, Herodes) sollen uns als Warnung dienen, Sünde sehr ernst zu nehmen und aktiv dagegen zu kämpfen. Gott ist derselbe Gott, der Sünde nicht toleriert.
- 3 Besondere Verantwortung für Leiter: Von geistlichen Leitern, Ältesten und Missionaren wird erwartet, dass sie selbst tun, was sie lehren. Sie müssen ein heiliges Leben führen und können nicht entgegen ihrer eigenen Worte handeln, da sie Gott repräsentieren.