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Hoffnungskirche Kaiserslautern

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Täglicher Impuls
Tag 4 von 7

Durch Glauben allein

Aus der Predigt „Was bedeutet die Taufe? | Gal. 3,26-29 | Nathanael Armisen“ vom 27. Oktober

Wie kann man Christus anziehen? Nicht durch Geld. Nicht durch ein frommes Leben, egal wie sehr wir uns anstrengen. Nicht durch unsere Abstammung oder durch eine religiöse Handlung, die uns automatisch zu Christen macht. Paulus schreibt klar: 'Ihr seid Söhne Gottes durch den Glauben in Christus Jesus.' Die entscheidende Frage ist: Glaubst du an Jesus Christus? Glaubst du, dass er allein die Gerechtigkeit hat, die Sünder vor dem heiligen Gott kleiden kann? Glaube bedeutet: Ich vertraue mein ganzes Leben Jesus an. Ich vertraue nicht mehr auf mich selbst, auf meine Leistung oder Selbstdisziplin. Ich vertraue, dass das, was Christus getan hat, genügt. Die Taufe ist das öffentliche Bekenntnis dieses Glaubens: Ja, ich gehöre Jesus. Sein Tod und seine Auferstehung gelten mir. Ich bin reingewaschen und neu gekleidet in die Gerechtigkeit meines Retters.

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Wie kann man Christus anziehen? Nicht durch Geld. Nicht durch ein frommes Leben, egal wie sehr wir uns anstrengen. Nicht durch unsere Abstammung oder durch eine religiöse Handlung, die uns automatisch zu Christen macht. Paulus schreibt klar: 'Ihr seid Söhne Gottes durch den Glauben in Christus Jesus.' Die entscheidende Frage ist: Glaubst du an Jesus Christus? Glaubst du, dass er allein die Gerechtigkeit hat, die Sünder vor dem heiligen Gott kleiden kann? Glaube bedeutet: Ich vertraue mein ganzes Leben Jesus an. Ich vertraue nicht mehr auf mich selbst, auf meine Leistung oder Selbstdisziplin. Ich vertraue, dass das, was Christus getan hat, genügt. Die Taufe ist das öffentliche Bekenntnis dieses Glaubens: Ja, ich gehöre Jesus. Sein Tod und seine Auferstehung gelten mir. Ich bin reingewaschen und neu gekleidet in die Gerechtigkeit meines Retters.

Galater 3,26
Gebet

Jesus, hilf mir, nicht auf meine eigene Kraft zu vertrauen, sondern allein auf dich und dein vollendetes Werk am Kreuz.

Zum Nachdenken

Worauf vertraust du wirklich - auf deine eigenen Anstrengungen oder auf Christus allein?

Aufnahme vom 7. Dezember 2021

Predigt

Zwei Königreiche prallen aufeinander | Matthäus 2 | Peter Krell

Dienstag, 7. Dezember 2021
Matthäus 2,1-23
Kernaussage

Diese Predigt zeigt den dramatischen Kontrast zwischen zwei Königen: Herodes dem Großen, der sein vergängliches Reich durch Gewalt und Kontrolle zu bewahren versuchte, und Jesus Christus, dem ewigen König, der sein Leben in Liebe hingab. Die zentrale Botschaft ruft uns auf, nicht unser eigenes Reich zu bauen, sondern uns ganz dem würdigen König Jesus zu unterwerfen, der allein ewiges Leben und wahre Bedeutung schenkt.

Diese Predigt zum Advent betrachtet den Gegensatz zwischen zwei Königen in Matthäus 2: Herodes dem Großen und Jesus Christus. Durch die Betrachtung ihrer völlig unterschiedlichen Königreiche wird deutlich, dass Herodes für irdische Macht, materiellen Reichtum und verzweifelte Selbsterhaltung stand, während Jesus ein ewiges, stabiles und liebevolles Reich brachte. Obwohl Herodes gewaltige Bauwerke errichtete und sich an seine Macht klammerte, blieben nur Ruinen übrig. Jesus hingegen, der nichts Materielles besaß und sogar als hilfloses Baby fliehen musste, gründete ein unaufhaltsames Reich aus lebendigen Steinen - Menschen aus allen Völkern, die ihm bis heute nachfolgen. Die Predigt zeigt, wie Herodes alles tat, um seine zerbrechliche Herrschaft zu bewahren, sogar unschuldige Kinder ermordete, doch letztlich starb er und seine Pläne scheiterten. Jesus dagegen legte freiwillig sein Leben hin aus Liebe zu Sündern. Der zentrale Aufruf ist zur Umkehr: Hört auf, euer eigenes vergängliches Königreich zu bauen, und ergebt euch ganz Jesus Christus, dem König, der würdig ist. Die Predigt fordert zur Selbstprüfung auf, wo man sich noch nicht Jesus als König untergeordnet hat, und ermutigt zu einem Leben von ewiger Bedeutung im Reich Gottes, anstatt sich an vergängliche Dinge zu klammern.
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Diese Predigt zum Advent betrachtet den Gegensatz zwischen zwei Königen in Matthäus 2: Herodes dem Großen und Jesus Christus. Durch die Betrachtung ihrer völlig unterschiedlichen Königreiche wird deutlich, dass Herodes für irdische Macht, materiellen Reichtum und verzweifelte Selbsterhaltung stand, während Jesus ein ewiges, stabiles und liebevolles Reich brachte. Obwohl Herodes gewaltige Bauwerke errichtete und sich an seine Macht klammerte, blieben nur Ruinen übrig. Jesus hingegen, der nichts Materielles besaß und sogar als hilfloses Baby fliehen musste, gründete ein unaufhaltsames Reich aus lebendigen Steinen - Menschen aus allen Völkern, die ihm bis heute nachfolgen. Die Predigt zeigt, wie Herodes alles tat, um seine zerbrechliche Herrschaft zu bewahren, sogar unschuldige Kinder ermordete, doch letztlich starb er und seine Pläne scheiterten. Jesus dagegen legte freiwillig sein Leben hin aus Liebe zu Sündern. Der zentrale Aufruf ist zur Umkehr: Hört auf, euer eigenes vergängliches Königreich zu bauen, und ergebt euch ganz Jesus Christus, dem König, der würdig ist. Die Predigt fordert zur Selbstprüfung auf, wo man sich noch nicht Jesus als König untergeordnet hat, und ermutigt zu einem Leben von ewiger Bedeutung im Reich Gottes, anstatt sich an vergängliche Dinge zu klammern.

Hauptthemen (5)

1. Zeitliche versus ewige Herrschaft

  • • Herodes baute gewaltige Bauwerke wie Massada, Herodion und Cesarea Maritima, doch nur tote Ruinen blieben übrig
  • • Jesus baute keine materiellen Werke, besaß nicht einmal ein eigenes Haus, doch Millionen Menschen verehren ihn bis heute
  • • Die Abstammungslinien: Herodes als Nachkomme Esaus (Edom), Jesus als Nachkomme Jakobs - der gleiche Konflikt zwischen weltlichem und geistlichem Erbe
  • • Jesus gründete sein Reich auf Liebe, nicht auf Gewalt, und hat einen Tempel aus lebendigen Steinen gebaut

2. Brüchige versus stabile Herrschaft

  • • Herodes wurde durch die bloße Nachricht von einem neugeborenen König erschüttert und bestürzt
  • • Herodes versuchte verzweifelt seine Macht zu sichern durch Geschenke an den Kaiser, Tempelausbau, Kontrolle der Hohenpriester
  • • Trotz allem Glauben an die Schriften verwarf Herodes Jesus, als dessen Reich mit seinem kollidierte
  • • Jesus als Baby wurde ruhig beschützt - Gott sicherte seine Herrschaft mühelos durch Träume
  • • Jesus kam mit der Botschaft: 'Das Reich Gottes ist nahe gekommen. Kehrt um und glaubt an das Evangelium'

3. Hassgefüllte versus liebende Herrschaft

  • • Herodes tötete seine eigene Ehefrau, zwei seiner Söhne und weitere Nachfolger, um seine Macht zu bewahren
  • • Herodes ließ hunderte kleine Kinder in Bethlehem ermorden
  • • Gott ließ diese Bosheit zu, damit die Sünde überaus sündig würde und wir unser Vertrauen in die Menschheit verlieren
  • • Jesus wurde verschont, um später einen noch schlimmeren Tod zu sterben - für unsere Sünden am Kreuz
  • • Jesus kam nicht um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben als Lösegeld zu geben

4. Hässliche versus herrliche Herrschaft

  • • Herodes versuchte mit aller Macht und List Gottes Plan zu vereiteln, doch erfüllte unbewusst die Prophezeiungen
  • • Jesus konnte Herodes beseitigen, tat es aber nicht - er beugte sich dem Plan des Vaters
  • • Selbst die Flucht nach Ägypten erfüllte die Prophetie: 'Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen'
  • • Jesus lebte als Vorbild, wie Kinder Gottes leben sollen - ohne Rache, dem vertrauend, der gerecht richtet
  • • Herodes stirbt, Jesus wird geboren - das Reich Gottes ist unaufhaltsam

5. Warnung vor weltlichem Vertrauen

  • • Moderne Demokratien haben andere Herrscher, aber viele sind im gleichen geistlichen Zustand wie Herodes - getrennt von Gott
  • • Regierende ohne Christus haben verfinsterten Verstand, unterdrücken die Wahrheit, hassen das Licht
  • • In Deutschland werden 100.000 Babys jährlich im Mutterleib getötet - ähnlich wie Herodes' Kindermord
  • • Wir sollen Obrigkeiten ehren und für sie beten, aber nicht auf sie vertrauen, sondern allein auf Gott
  • • Vorsicht vor blindem Vertrauen in gottlose Regierungen, auch in aktuellen Fragen wie der Corona-Pandemie

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Matthäus 2,1-23

Als aber Jesus in Bethlehem in Judäa geboren war in den Tagen des Königs Herodes siehe, da kamen Magier vom Morgenland nach Jerusalem und sprachen: Wo ist der König der Juden, der geboren worden ist? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, um ihn zu huldigen. Als aber der König Herodes es hörte, wurde er bestürzt und ganz Jerusalem mit ihm. Und er versammelte alle hohen Priester und Schriftgelehrten des Volkes und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden sollte. Sie aber sagten ihm in Bethlehem in Judäa, denn so steht durch den Propheten geschrieben: Und, Bethlehem, Land Juda, bist keineswegs die geringste unter den Fürsten Judas, denn aus dir wird ein Führer hervorkommen, der mein Volk Israel weiden wird. Dann rief Herodes die Magier heimlich zu sich und er fragte von ihnen genau die Zeit der Erscheinung des Sternes. Und er sandte sie nach Bethlehem und sprach: Zieht hin und forscht nach dem Kind. Wenn ihr es aber gefunden habt, so berichtet es mir, damit auch ich komme und ihm huldige. Sie aber zogen hin, als sie den König gehört hatten. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er kam und oben über dem Ort stehen blieb, wo das Kind war. Als sie aber den Stern sahen, freuten sie sich mit sehr großer Freude und als sie in das Haus gekommen waren, sahen sie das Kind mit Maria, seiner Mutter, und sie fielen nieder und huldigten ihm, und sie taten ihre Schätze auf und brachten ihm, gaben da Gold und Weirauch und Mürre. Und als sie im Traum eine göttliche Weisung empfangen hatten, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg hin in ihr Land. Als sie aber hingezogen waren, siehe, da erscheint ein Engel des Herrn, dem Josef im Traum und spricht: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter zu dir und flieh nach Ägypten und bleibe dort, bis ich es dir sage. Denn Herodes wird das Kind suchen, um es umzubringen. Er aber stand auf, nahm das Kind und seine Mutter bei Nacht zu sich und zog hin nach Ägypten. Und er blieb dort bis zum Tod des Herodes, damit erfüllt würde, was von dem Herrn geredet ist durch den Propheten, der spricht: Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen. Da ergrimte Herodes sehr, als er sah, dass er von den Magiern hintergangen worden war. Und er sandte hin und ließ alle Knaben töten, die in Bethlehem und in seinem ganzen Gebiet waren von zwei Jahren und darunter entsprechend der Zeit, die er von den Magiern genau erfragt hatte. Da wurde erfüllt, was durch den Propheten Jeremia geredet ist, der spricht: Eine Stimme ist in Rama gehört worden, weinen und viel weglagen. Rachel beweint ihre Kinder und sie wollte sich nicht trösten lassen, weil sie nicht mehr sind. Als aber Herodes gestorben war, siehe, da erscheint ein Engel des Herrn, dem Josef in Ägypten im Traum und spricht: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter zu dir und zieh in das Land Israel, denn die dem Kind nach dem Leben trachteten, sind gestorben. Er aber stand auf, nahm das Kind und seine Mutter zu sich und zog in das Land Israel. Als er aber hörte, dass Archelaus über Judäa herrschte, anstatt seines Vaters Herodes, fürchtete er sich dorthinzugehen. Als er aber im Traum eine göttliche Weisung empfangen hatte, zog er hin in das Gebiet von Galiläa und kam und wohnte in einer Stadt genannten Nazareth, damit erfüllt würde, was durch die Propheten geredet ist. Er wird Nazarea genannt werden.

Matthäus 8,20

Die Füchse haben Gruben, die Vögel des Himmels haben Nester, aber der Sohn des Menschen hat nichts, wo er sein Haupt hinlegen kann.

Psalm 2,6

Habe doch ich meinen König geweiht auf Zion, meinem heiligen Berg.

Markus 10,45

Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.

Weitere Referenzen

  • → 1. Timotheus 6 (König aller Könige, Herr aller Herren)
  • → Apostelgeschichte 12 (Tod von Herodes' Sohn durch Gottes Gericht)
  • → Hosea 11,1 (Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen)
  • → Jeremia 31,15 (Rachel beweint ihre Kinder)

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Heute umkehren und nicht verstocken: Warte nicht bis morgen oder bis zum Sterbebett, um dich Jesus zu übergeben. Heute ist der Tag des Herrn - wenn du seine Stimme hörst, verstocke dein Herz nicht, denn die Sünde verhärtet das Herz mit der Zeit.
  • 2 Prüfe dein Lebensvertrauen: Frage dich, ob du dein Vertrauen auf vergängliche Dinge wie Besitz, Absicherung oder menschliche Autoritäten setzt, oder ob Jesus dein fester Anker ist. Leben wie Jesus bedeutet nicht an Sandburgen zu bauen, sondern für die Ewigkeit zu wirken.
  • 3 Bete für Regierende statt auf sie zu vertrauen: Ordne dich den Obrigkeiten unter und bete für sie, aber setze dein Vertrauen nicht auf gottlose Regierungen. Bewahre einen prüfenden, nüchternen Blick und erkenne, dass nur Gottes Reich unerschütterlich ist.
  • 4 Gib Jesus die volle Herrschaft über dein Leben: Prüfe, ob es Bereiche in deinem Leben gibt, wo du dich der Herrschaft von Jesus noch nicht gebeugt hast. Ihm alles zu geben ist das Beste für dich und die angemessene Antwort auf seinen Opfertod am Kreuz.
  • 5 Lebe für bleibende Werte statt vergängliche Dinge: Strebe einem Leben nach, das wie ein Samenkorn ist - das stirbt und viel Frucht bringt für Zeit und Ewigkeit. Baue nicht dein eigenes Königreich, sondern investiere in Gottes ewiges Reich durch ein Leben der Hingabe und Liebe.

Impulse aus der Woche ab 6. Juli

  1. Tag 1 von 7 · 6. Juli Zwei Könige, zwei Königreiche

    Der Advent erinnert uns an die Ankunft des wahren Königs. In Matthäus 2 prallen zwei völlig unterschiedliche Königreiche aufeinander: das Reich des Herodes und das Reich Jesu Christi. Herodes der Große repräsentiert alles, was wir aus eigener Kraft aufbauen – Macht, Reichtum, Ansehen, Sicherheit. Er war ein gewaltiger Baumeister, zehnmal verheiratet, lebte in Luxus und herrschte jahrzehntelang. Doch bei der bloßen Nachricht von einem neugeborenen 'König der Juden' geriet sein ganzes Reich ins Wanken. Jesus dagegen kam als hilfloses Baby, ohne Palast, ohne Armee, ohne politische Macht. Und doch konnte nichts und niemand sein Reich aufhalten. Heute stehen auch wir vor dieser Frage: Bauen wir an unserem eigenen vergänglichen Königreich, oder ergeben wir uns ganz dem König, der würdig ist? Die Geschichte zeigt uns, dass nur ein Reich Bestand hat – das Reich Jesu Christi.

    Matthäus 2,1-3

    Gebet

    Bitte Jesus, dir zu zeigen, wo du noch an deinem eigenen 'Königreich' baust, und hilf dir, dich ihm ganz zu ergeben.

    Zum Nachdenken

    Welche Bereiche deines Lebens hast du noch nicht der Herrschaft Jesu unterstellt?

  2. Tag 2 von 7 · 7. Juli Vergängliche oder ewige Herrschaft?

    Herodes hinterließ beeindruckende Bauwerke – die Festung Massada, die Stadt Cäsarea, prachtvolle Paläste. Doch was ist heute davon übrig? Nur tote Ruinen und stumme Steine. Jesus hingegen baute kein einziges Gebäude. Er sagte selbst: 'Die Füchse haben Gruben und die Vögel des Himmels haben Nester, aber der Sohn des Menschen hat nichts, wo er sein Haupt hinlegen kann.' Er besaß nichts Materielles, hatte keine Erben, kein Häuschen, keine Altersvorsorge. Und doch – 2000 Jahre später folgen ihm Millionen Menschen auf allen Kontinenten, bereit, ihr Leben für ihn hinzugeben. Er baute einen Tempel aus lebendigen Steinen. Napoleon sagte über Jesus: 'Alexander, Caesar, Karl der Große und ich haben große Reiche gegründet. Aber worauf beruhen diese Schöpfungen unseres Genies? Auf Gewalt. Jesus hingegen gründete sein Reich auf Liebe.' Was hinterlässt du: Steine oder Leben?

    Matthäus 8,20

    Gebet

    Danke Jesus für dein Vorbild eines bedeutsamen Lebens und hilf mir, für die Ewigkeit zu leben, nicht für vergängliche Dinge.

    Zum Nachdenken

    Investierst du dein Leben in Dinge, die vergehen, oder in das ewige Reich Gottes?

  3. Tag 3 von 7 · 8. Juli Brüchige oder stabile Herrschaft?

    Als Herodes von der Geburt eines Königs hörte, wurde er 'bestürzt'. Obwohl er reich, mächtig und berühmt war, erschütterte eine bloße Nachricht sein ganzes Reich. Er tat alles, um seine Macht zu sichern: Millionengeschenke an den Kaiser, Tempelbau, politische Tricks. Doch sein Leben hing an tausend Fäden, die er nicht kontrollieren konnte. Jesus dagegen war ein hilfloses Baby, ohne Thron, ohne Armee. Doch Gott beschützte ihn mühelos durch Träume an Josef und die Weisen. Psalm 2,6 sagt: 'Habe doch ich meinen König geweiht auf Zion, meinem heiligen Berg.' In demselben Kapitel, in dem Jesus geboren wird, stirbt Herodes. Sein Reich war zerbrechlich, Jesu Reich unerschütterlich. Wir alle versuchen verzweifelt, unser Leben zu stabilisieren und zu kontrollieren. Doch wahre Stabilität finden wir nur, wenn wir unser Leben auf den festen Grund Jesu Christi bauen.

    Psalm 2,6

    Gebet

    Herr Jesus, du bist der einzige feste Grund. Hilf mir, mein Leben ganz auf dich zu bauen und nicht auf meine eigenen Anstrengungen.

    Zum Nachdenken

    An welchen unsicheren Dingen versuchst du festzuhalten, anstatt dich auf Jesus als festen Grund zu verlassen?

  4. Tag 4 von 7 · 9. Juli Der Ruf zur Umkehr – heute

    Als Jesus seinen Dienst begann, verkündete er: 'Das Reich Gottes ist nahe gekommen. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!' Jesus kam nicht nur, um alle Königreiche zu erobern, sondern um uns zur Umkehr zu rufen. Er lädt uns ein, aufzuhören, an unserem vergänglichen Sandschloss zu bauen, das durch die Wellen der Zeit weggespült wird. Die Predigt warnt eindringlich: 'Heute ist der Tag des Herrn. Morgen ist der Tag des Teufels.' Herodes konnte seinen Lebenskurs nicht mehr ändern – sein Herz war verhärtet. Die Bibel sagt: 'Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verstockt eure Herzen nicht.' Je länger wir in der Sünde leben, desto mehr verhärtet sie unser Herz, bis das Gewissen stumm wird. Jesus ruft dich heute, nicht morgen. Sein Reich ist offen für Sünder, die umkehren und ihm das Sagen überlassen.

    Markus 1,15

    Gebet

    Herr, hilf mir, heute zu antworten und nicht mein Herz zu verhärten. Ich will nicht länger warten, sondern dir jetzt mein Leben übergeben.

    Zum Nachdenken

    Schiebst du eine Entscheidung für Jesus auf 'später'? Was hindert dich, heute umzukehren?

  5. Tag 5 von 7 · 10. Juli Hassgefüllt oder liebend?

    Herodes tat alles, um seine Herrschaft zu bewahren – er ließ seine eigene Frau hinrichten, zwei seiner Söhne und kurz vor seinem Tod sogar einen weiteren Nachfolger. Als er sich von den Weisen hintergangen fühlte, ließ er alle Jungen in Bethlehem unter zwei Jahren ermorden – möglicherweise mehrere hundert Kinder. Er war bereit, das Blut aller anderen zu vergießen, um sein Reich zu erhalten. Jesus dagegen war bereit, sein eigenes Blut zu vergießen. 'Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.' Stell dir einen Weltherrscher vor, der dich persönlich kennt und sein Leben für deins hingibt – das ist Jesus Christus, der König aller Könige. Gott verschonte Jesus als Baby, nur um ihn später am Kreuz sterben zu lassen – aus Liebe zu uns Sündern.

    Markus 10,45

    Gebet

    Danke Jesus, dass du dein Leben aus Liebe für mich hingegeben hast. Du bist würdig, dass ich dir mein ganzes Leben gebe.

    Zum Nachdenken

    Wie verändert es dein Leben zu wissen, dass der König aller Könige sein Leben für dich hingegeben hat?

  6. Tag 6 von 7 · 11. Juli Gottes Plan kann nicht vereitelt werden

    Herodes setzte all seine Macht und List ein, um Jesus zu vernichten. Er befragte die Schriftgelehrten nach den Prophezeiungen, täuschte die Weisen, plante einen heimtückischen Mord. Doch all seine Pläne dienten nur dazu, Gottes Wort zu erfüllen. Als Jesus nach Ägypten fliehen musste, geschah dies, 'damit erfüllt würde, was von dem Herrn geredet ist durch den Propheten: Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.' Jesus hätte Herodes jederzeit vernichten können – er war völlig wahrer Gott. Er hätte Feuer vom Himmel regnen lassen oder Legionen von Engeln rufen können. Doch er unterwarf sich dem Plan seines Vaters. Er war sich nicht zu gut, ein hilfloses Baby zu sein, fliehen zu müssen, Unrecht zu erdulden. Genauso wie Jesu Reich trotz allem kam, hält Gott heute seine Hand über allem. Wir dürfen uns ihm ganz überlassen.

    Matthäus 2,15

    Gebet

    Herr, hilf mir zu vertrauen, dass du über allem stehst und deinen guten Plan erfüllst, auch wenn ich es nicht verstehe.

    Zum Nachdenken

    Vertraust du darauf, dass Gott auch in schwierigen Umständen seinen Plan erfüllt und die Kontrolle hat?

  7. Tag 7 von 7 · 12. Juli Ein Leben von ewiger Bedeutung

    Die Geschichte endet damit: Herodes geht, Jesus kommt. Herodes stirbt, Jesus wird geboren. Herodes hinterließ Ruinen, Jesus ein lebendiges Reich. Diese Geschichte ist nicht nur Geschichte – sie ist deine Geschichte. Sie stellt uns vor die Wahl: Bauen wir unser eigenes vergängliches Königreich oder leben wir für das ewige Reich Gottes? Die Predigt endet mit einem kraftvollen Aufruf: 'Lasst uns doch einen völlig neuen Blick auf unser Leben wagen und uns fragen: Wo lebe ich für Dinge, an denen ich mich festkralle, die ich bald loslassen muss? Wo lebe ich für die Dinge, die bleiben, zu Ehre meines Königs Jesus?' Jesus lehrt, dass ein Samenkorn in die Erde fallen und sterben muss, um viel Frucht zu bringen. Ein Leben, das für Jesus hingegeben wird, ist ein Leben von ewiger Bedeutung – reich an Frucht für Zeit und Ewigkeit.

    Johannes 12,24-25

    Gebet

    Herr Jesus, mach aus meinem Leben ein Samenkorn, das viel Frucht bringt. Hilf mir, für dein ewiges Reich zu leben, nicht für vergängliche Dinge.

    Zum Nachdenken

    Wenn du dein Leben heute prüfst: Wofür lebst du wirklich – für Vergängliches oder für die Ewigkeit?