Hoffnungskirche Kaiserslautern
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Täglicher Impuls Tag 2 von 7 Nichts anzuziehen
Aus der Predigt „Was bedeutet die Taufe? | Gal. 3,26-29 | Nathanael Armisen“ vom 27. Oktober
Das allererste Problem der Menschheit war überraschend: 'Wir haben nichts anzuziehen.' Nach dem Sündenfall versteckten sich Adam und Eva vor Gott. Sie spürten äußerlich, was innerlich geschehen war - die Gemeinschaft mit Gott war zerbrochen. Ihre Versuche, sich mit Blättern zu bedecken, änderten nichts an ihrer Schuld.
So geht es uns allen. Egal wie voll unser Kleiderschrank ist, vor dem heiligen Gott haben wir nichts anzuziehen. Keine Gerechtigkeit, kein Verdienst, keine Unschuld. Wir können uns nicht selbst retten durch frommes Leben, gute Abstammung oder religiöse Handlungen. Doch schon im Paradies gab Gott ein Versprechen: Er wird einen Retter senden, der uns wieder bekleidet und in Gemeinschaft mit Gott bringt. Glaube beginnt mit diesem ehrlichen Eingeständnis: Ich habe nichts anzuziehen. Ich brauche Vergebung.
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Das allererste Problem der Menschheit war überraschend: 'Wir haben nichts anzuziehen.' Nach dem Sündenfall versteckten sich Adam und Eva vor Gott. Sie spürten äußerlich, was innerlich geschehen war - die Gemeinschaft mit Gott war zerbrochen. Ihre Versuche, sich mit Blättern zu bedecken, änderten nichts an ihrer Schuld. So geht es uns allen. Egal wie voll unser Kleiderschrank ist, vor dem heiligen Gott haben wir nichts anzuziehen. Keine Gerechtigkeit, kein Verdienst, keine Unschuld. Wir können uns nicht selbst retten durch frommes Leben, gute Abstammung oder religiöse Handlungen. Doch schon im Paradies gab Gott ein Versprechen: Er wird einen Retter senden, der uns wieder bekleidet und in Gemeinschaft mit Gott bringt. Glaube beginnt mit diesem ehrlichen Eingeständnis: Ich habe nichts anzuziehen. Ich brauche Vergebung.
Das allererste Problem der Menschheit war überraschend: 'Wir haben nichts anzuziehen.' Nach dem Sündenfall versteckten sich Adam und Eva vor Gott. Sie spürten äußerlich, was innerlich geschehen war - die Gemeinschaft mit Gott war zerbrochen. Ihre Versuche, sich mit Blättern zu bedecken, änderten nichts an ihrer Schuld. So geht es uns allen. Egal wie voll unser Kleiderschrank ist, vor dem heiligen Gott haben wir nichts anzuziehen. Keine Gerechtigkeit, kein Verdienst, keine Unschuld. Wir können uns nicht selbst retten durch frommes Leben, gute Abstammung oder religiöse Handlungen. Doch schon im Paradies gab Gott ein Versprechen: Er wird einen Retter senden, der uns wieder bekleidet und in Gemeinschaft mit Gott bringt. Glaube beginnt mit diesem ehrlichen Eingeständnis: Ich habe nichts anzuziehen. Ich brauche Vergebung.
Vater, ich erkenne, dass ich vor dir nichts vorzuweisen habe. Ich brauche deine Gnade und Vergebung durch Jesus Christus.
Kannst du ehrlich vor Gott eingestehen, dass du seine Gnade brauchst?
Aufnahme vom 12. Juli 2026
Predigt Hoffnungskirche Gottesdienst | 12.07.2026
Sonntag, 12. Juli 2026 Psalm 90,10.12 Kernaussage Jesus Christus bereitet seine Nachfolger auf die kommende Verfolgung vor, die sie erleiden werden, weil die Welt ihn und seine Botschaft hasst. Die Verfolgung ist eine Realität für authentische Christen weltweit, aber Christus hat die Welt überwunden und sendet uns mit seinem Geist aus, um trotz Widrigkeiten Zeugen seiner Liebe zu sein.
Diese Predigt aus der Hoffnungskirche Kaiserslautern behandelt das ernste Thema der Christenverfolgung basierend auf Johannes 15-16. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Anbetung, gefolgt von organisatorischen Hinweisen zur laufenden Dachsanierung und einem Arbeitsunfall, bei dem Gott Bewahrung schenkte. Diese Begebenheit wird zum Anlass genommen, über die Vergänglichkeit des Lebens und die Notwendigkeit nachzudenken, sein Leben mit Gott in Ordnung zu bringen.
Die Hauptpredigt konzentriert sich darauf, Christen auf kommende Verfolgung vorzubereiten. Der Prediger erklärt drei zentrale Fragen: Warum werden Christen verfolgt? (Weil die Welt Christus hasst und seine Botschaft, dass Menschen Erlösung brauchen, ein Anstoß ist.) Wie drückt sich Verfolgung aus? (Durch Hass, argwöhnische Beobachtung, gesellschaftlichen Ausschluss bis hin zu Gewalt und Martyrium.) Wo stehen wir heute? (Weltweit werden über 388 Millionen Christen verfolgt; in Deutschland gibt es zunehmende antichristliche Tendenzen, aber auch hoffnungsvolle Zeichen geistlicher Erweckung.) Der Gottesdienst schließt mit der Ermahnung, authentische, liebevolle Nachfolger Jesu zu sein und für verfolgte Geschwister weltweit zu beten. Weiterlesen
Hoffnungskirche Gottesdienst | 12.07.2026
Jesus Christus bereitet seine Nachfolger auf die kommende Verfolgung vor, die sie erleiden werden, weil die Welt ihn und seine Botschaft hasst. Die Verfolgung ist eine Realität für authentische Christen weltweit, aber Christus hat die Welt überwunden und sendet uns mit seinem Geist aus, um trotz Widrigkeiten Zeugen seiner Liebe zu sein.
Hauptthemen (5)
1. Die Realität der Verfolgung
- • Christen werden weltweit verfolgt - aktuell über 388 Millionen Menschen
- • Die Verfolgung hat sich in den letzten Jahren intensiviert
- • Noch nie in der Geschichte wurden so viele Christen verfolgt wie heute
- • Jesus hat seine Jünger konkret auf Verfolgung vorbereitet
- • Dies ist der längste zusammenhängende Text, in dem Jesus über Verfolgung spricht
2. Warum werden Christen verfolgt?
- • Nicht weil sie Christen heißen, sondern weil die Welt Christus hasst
- • Jesus bezeugte der Welt, dass ihre Werke böse sind
- • Die Botschaft, dass Menschen Erlösung brauchen (nicht nur Hilfe), ist ein Anstoß
- • Christen sind nicht von dieser Welt, sondern von Christus aus der Welt erwählt
- • Die Welt hasst die Botschaft, dass der Mensch wirklich verloren ist und Rettung braucht
3. Wie äußert sich Verfolgung?
- • Stufe 1: Hass, Ablehnung, Abneigung, Misstrauen, Missgunst
- • Stufe 2: Argwöhnische Beobachtung und Überwachung
- • Stufe 3: Ausschluss, Ächtung, Isolation aus dem gesellschaftlichen Leben
- • Stufe 4: Angriff bis hin zur Tötung
- • Verfolgung ist dynamisch und intensiviert sich oft schrittweise
4. Die Situation in Deutschland
- • Deutschland ist auf Platz 2 bei Gewalt gegen Christen in Europa
- • 44% Anstieg antichristlicher Hassdelikte (2022)
- • Konkrete Beispiele: Ausschluss vom Kindertag, 26 Anschläge auf Stay Café Leipzig
- • Evangelikale Christen werden zunehmend unter Beobachtung gestellt
- • Gleichzeitig gibt es hoffnungsvolle Zeichen einer stillen Erweckung
5. Der Auftrag der Gemeinde
- • Wir sind ein lebendiger Leib mit Christus als Haupt
- • Gemeinde ist keine Organisation, sondern eine Familie verbunden durch Christus
- • Wir sollen für verfolgte Geschwister beten, als wären wir selbst verfolgt
- • Wir sollen Salz und Licht sein, nicht pessimistisch oder passiv
- • Authentische Nachfolge bedeutet Liebe zu Gott und den Mitmenschen
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Die Tage unserer Jahre, es sind 70 Jahre, und wenn in Kraft 80 Jahre, und ihr Stolz ist Mühsal und Nichtigkeit, denn schnell eilt es vorüber und wir fliegen dahin. So lehre uns den Zähler unserer Tage, damit wir ein weises Herz erlangen.
Wenn auch meine Kräfte schwinden und mein Körper mehr und mehr verfällt, so gibt auch Gott meiner Seele Halt. Er ist alles was ich brauche und das für immer.
Darum höre auch ich, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört habe, nicht auf, für euch zu danken und in meinem Gebet an euch zu gedenken, dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst. Er erleuchtet die Augen eures Herzens, damit ihr wisst, was die Hoffnung seiner Berufung, was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen und was die überragende Größe seiner Kraft an uns, den Glaubenden ist, nach der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke. Die hat er in Christus wirksam werden lassen, indem er ihn aus den Toten auferweckt und zu seiner Rechten in der Himmelswelt gesetzt hat, hoch über jede Gewalt und Macht und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der nicht nur in diesem Zeitalter, sondern auch in dem Zukünftigen genannt werden wird. Und alles hat er seinen Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben, die sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt.
Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt wärt, würde die Welt das Ihre lieb haben. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, darum hasst euch die Welt. Erinnert euch an das Wort, das ich zu euch gesagt habe: Ein Knecht ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen. Wenn sie auf mein Wort argwöhnisch Acht gehabt, so werden sie auch auf das eure argwöhnisch Acht haben. Aber das alles werden sie euch antun, um meines Namens willen. Denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat. Wenn ich nicht gekommen wäre und zu ihnen geredet hätte, so hätten sie keine Sünde. Nun aber haben sie keinen Vorwand für ihre Sünde. Wer mich hasst, der hasst auch meinen Vater. Wenn ich nicht die Werke unter ihnen getan hätte, die kein anderer getan hat, so hätten sie keine Sünde. Nun aber haben sie es gesehen und hassen doch sowohl mich als auch meinen Vater. Doch dies geschieht, damit das Wort erfüllt wird, das in ihrem Gesetz geschrieben steht: Sie hassen mich ohne Ursache. Wenn aber der Beistand kommen wird, den ich euch vom Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, so wird der von mir Zeugnis geben, und auch ihr werdet Zeugnis geben, weil ihr von Anfang an bei mir gewesen seid.
Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr keinen Anstoß nehmt. Sie werden euch aus der Synagoge ausschließen. Es kommt sogar die Stunde, wo jeder, der euch tötet, meinen wird, Gott einen Dienst damit zu erweisen. Und dies werden sie euch antun, weil sie weder den Vater noch mich kennen... In der Welt habt ihr Bedrängnis, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.
Mich aber hasst die Welt, weil ich ihr bezeuge, dass ihre Werke böse sind.
Denkt an die Gefangenen so, als wärt ihr Mitgefangene, und an die Misshandelten, weil auch ihr noch im Leib lebt.
So hatte nun die Gemeinde Frieden in ganz Judäa und Galiläa und Samarien und baute sich auf und lebte in der Furcht des Herrn und mehrte sich durch den Beistand des Heiligen Geistes.
Erinnere sie daran, sich tatsächlich staatlichen Autoritäten und Behörden unterzuordnen. Sie sollen die Gesetze befolgen und in jedem guten Werk bereit sein. Sie sollen niemanden verleumden, nicht streitsüchtig sein und allen Menschen besonnen und freundlich begegnen. Denn auch wir waren früher unverständlich, ungehorsam und gingen in die Irre. Wir waren Sklaven aller möglichen Leidenschaften und Begierden. Unser Leben war von Bosheit und Neid erfüllt. Wir waren verhasst und hassten uns gegenseitig. Als aber dann Gott, unser Retter, seine Güte und Menschenliebe sichtbar machte, hat er uns aus reinem Erbarmen gerettet und nicht, weil wir gute und gerechte Taten vorweisen könnten.
Weitere Referenzen
- → Jesaja 40,28-31
- → Jesaja 41
Praktische Anwendung (6)
- 1 Für verfolgte Geschwister beten: Besuche Websites wie Open Doors oder Aktion Märtyrer Kirche und höre dir konkrete Lebensgeschichten an. Bete für verfolgte Christen, als wärst du selbst in ihrer Lage - wir sind ein Leib.
- 2 Den Gebetsblock nutzen: Nutze den neuen Gebetsblock der Gemeinde, der täglich ein Land vom Weltverfolgungsindex zeigt, um regelmäßig und konkret für verfolgte Geschwister zu beten.
- 3 Bewusst leben in der Endlichkeit: Mache dir bewusst, dass dein Leben vergänglich ist und du eines Tages vor deinem Schöpfer stehen wirst. Nutze die Zeit jetzt, um dein Leben mit Gott in Ordnung zu bringen.
- 4 Authentische Nachfolge leben: Sei ein authentischer Christusnachfolger, der Gott und seine Mitmenschen liebt, sich der Obrigkeit unterordnet und sich nicht in lästerndem, herablassendem Ton über Politik äußert.
- 5 Die Segenszeit der Freiheit nutzen: Danke Gott für die Freiheit, die wir aktuell in Deutschland haben. Nutze diese Zeit, um im Glauben zu wachsen und dich auf mögliche zukünftige Herausforderungen vorzubereiten.
- 6 Liebevoll und weise Zeugnis geben: Zeichne dich vor allem dadurch aus, dass du zu den liebevollsten Menschen in deinem Umfeld gehörst. Suche Wege, um über Jesus ins Gespräch zu kommen - voller Weisheit und Liebe, nicht als schräger Vogel.
Impulse aus der Woche ab 13. Juli
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Tag 1 von 7 · 13. Juli Warum Christus hasst die Welt
Jesus beginnt seine ernste Warnung mit den Worten: 'Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat.' Diese Worte sollten uns nicht erschrecken, sondern vorbereiten. Warum wird die Welt Christus hassen? Nicht wegen seiner Güte oder Liebe, sondern weil er der Welt eine unbequeme Wahrheit sagt: 'Mich aber hasst die Welt, weil ich ihr bezeuge, dass ihre Werke böse sind' (Johannes 7,7). Das ist der Stein des Anstoßes. Alle anderen religiösen Systeme sagen: Lebe als guter Mensch nach diesem Maßstab, und alles wird gut. Jesus aber sagt: Du bist verloren. Du brauchst nicht einfach Hilfe oder ein Vorbild – du brauchst Erlösung. Diese Botschaft greift den Menschen in seinem Selbstbild an. In einer Welt, die schreit 'Glaube an dich selbst', verkünden wir: 'Glaube an Christus, denn nur er rettet dich.' Damit sind wir dieser Welt ein Anstoß – und genau deswegen werden authentische Jesusnachfolger verfolgt.
Johannes 15,18-20
GebetDanke Jesus, dass du die Wahrheit bist, auch wenn sie der Welt ein Anstoß ist. Gib mir Mut, diese Wahrheit in Liebe zu verkünden.
Zum NachdenkenLebst du eine authentische Christusnachfolge, die sich von der Welt unterscheidet, oder passt du dich an, um Verfolgung zu vermeiden?
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Tag 2 von 7 · 14. Juli Die Dynamik der Verfolgung
Verfolgung ist nicht überall gleich, sondern dynamisch. Jesus beschreibt eine zunehmende Intensität: Zuerst Hass – Ablehnung, Misstrauen, Missgunst. Dann argwöhnische Beobachtung: 'Haben sie auf mein Wort argwöhnisch Acht gehabt, so werden sie auch auf das eure argwöhnisch Acht haben.' Die dritte Stufe ist Ausschluss und Isolation: 'Sie werden euch aus der Synagoge ausschließen.' Für die ersten Jünger bedeutete das gesellschaftliche Ächtung – die Synagoge war nicht nur Gottesdienst, sondern Wohnzimmer des gesellschaftlichen Lebens. Wer ausgeschlossen wurde, war raus. Die letzte Stufe ist Angriff und Martyrium: 'Es kommt sogar die Stunde, wo jeder, der euch tötet, meinen wird, Gott einen Dienst damit zu erweisen.' Diese Abfolge sehen wir weltweit bestätigt: Über 388 Millionen Christen werden aktuell intensiv verfolgt. Noch nie in der Geschichte wurden so viele Christen so vehement verfolgt wie heute. Jesu Worte sind wahrer denn je.
Johannes 16,2
GebetHerr, bereite mein Herz auf kommende Verfolgung vor. Lass mich treu bleiben, egal welche Stufe der Verfolgung kommt.
Zum NachdenkenAuf welcher Stufe der Verfolgung stehst du persönlich – und wie bereitest du dich auf mögliche Intensivierung vor?
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Tag 3 von 7 · 15. Juli Nicht größer als unser Herr
Jesus erinnert seine Jünger: 'Ein Knecht ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen.' Diese Worte sind zugleich Warnung und Trost. Warnung, weil Jesus klarstellt: Verfolgung ist keine Ausnahme, sondern die Regel für authentische Nachfolge. Wer Jesus wirklich nachfolgt, wird den gleichen Widerstand erleben wie er selbst. Aber diese Worte sind auch Trost: Wir sind nicht allein in unserer Verfolgung. Wir teilen das Schicksal unseres Herrn. Wir sind verbunden mit dem, der die Welt überwunden hat. Verfolgung ist kein Zeichen von Gottes Abwesenheit, sondern von unserer Gemeinschaft mit Christus. Denken wir auch daran: Als Johannes diese Worte aufschrieb, waren vermutlich fast alle anderen Jünger aus jenem Raum bereits als Märtyrer gestorben. Sie hatten erlebt, was Jesus vorausgesagt hatte – und blieben dennoch treu. Ihre Treue ist uns Vorbild und Ermutigung.
Johannes 15,20
GebetJesus, danke, dass ich dein Schicksal teilen darf. Hilf mir, in Verfolgung treu zu bleiben wie du.
Zum NachdenkenBist du bereit, um Jesu willen das gleiche Schicksal zu erleiden wie er selbst?
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Tag 4 von 7 · 16. Juli Aus der Welt erwählt
'Wenn ihr von der Welt wärt, würde die Welt das ihre lieb haben; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, darum hasst euch die Welt.' Diese Worte Jesu zeigen uns eine fundamentale Wahrheit: Wir gehören nicht mehr zur Welt. Christus hat uns aus der Welt heraus erwählt. Das bedeutet nicht, dass wir physisch die Welt verlassen, sondern dass unsere Identität, unsere Werte und unsere Loyalität nicht mehr dieser Welt gehören. Wir sind Bürger des Himmels, die vorübergehend auf der Erde leben. Deswegen sind wir dieser Welt 'das Haar in der Suppe', 'der Splitter im Auge'. Unsere bloße Existenz als authentische Christusnachfolger ist eine ständige Erinnerung daran, dass diese Welt nicht alles ist, dass ihre Werte nicht absolut sind, dass ihr Weg in die Irre führt. Das ist keine Arroganz, sondern schlichte Realität: Wir verkünden eine andere Botschaft in einer Welt, die diese Botschaft hasst.
Johannes 15,19
GebetDanke, Herr, dass du mich aus der Welt erwählt hast. Hilf mir, nicht wieder zu ihr zurückzukehren, sondern dir treu zu folgen.
Zum NachdenkenIn welchen Bereichen deines Lebens zeigt sich deutlich, dass du nicht von dieser Welt bist, sondern aus ihr heraus erwählt?
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Tag 5 von 7 · 17. Juli Denkt an die Gefangenen
'Denkt an die Gefangenen, so als wärt ihr Mitgefangene, und an die Misshandelten, weil auch ihr noch im Leib lebt.' Diese Ermahnung aus dem Hebräerbrief zeigt uns eine praktische Anwendung von Jesu Worten über Verfolgung. Wir sollen nicht abstrakt an verfolgte Christen denken oder sie nur oberflächlich in unseren Gebeten erwähnen. Nein, wir sollen uns in ihre Lage hineinversetzen, als wären wir selbst diese Person. Erst wenn wir das tun, kann unser Herz wirklich ergriffen werden. Geh heute auf die Website von Open Doors oder Aktion Märtyrer Kirche. Lies eine konkrete Lebensgeschichte. Lies sie so, als wärst du diese Person. Dieser Bruder, diese Schwester – das bist du. Wir sind ein Leib. Weltweit werden über 388 Millionen Christen wegen ihres Glaubens intensiv verfolgt. Das sind nicht nur Statistiken – das sind unsere Geschwister, Glieder am gleichen Leib mit Christus als Haupt.
Hebräer 13,3
GebetHerr, öffne mein Herz für das Leid meiner verfolgten Geschwister. Lass mich nicht gleichgültig sein, sondern mit ihnen leiden und für sie beten.
Zum NachdenkenWann hast du das letzte Mal konkret und ernsthaft für verfolgte Christen gebetet – nicht nur allgemein, sondern für eine bestimmte Person oder Situation?
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Tag 6 von 7 · 18. Juli Wo stehen wir in Deutschland?
Die Predigt begann mit der Erinnerung an einen Arbeitsunfall während der Dachsanierung – eine Situation, in der Gott Bewahrung schenkte, obwohl viel mehr hätte passieren können. Diese Begebenheit führt uns zur Weisheit von Psalm 90,12: 'Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.' Auch in Deutschland sehen wir zunehmende antichristliche Tendenzen. Die Frage ist nicht ob, sondern wann und wie intensiv Verfolgung kommen wird. Sind wir vorbereitet? Haben wir unser Leben mit Gott in Ordnung gebracht? Gleichzeitig gibt es hoffnungsvolle Zeichen geistlicher Erweckung. Gottes Gemeinde wird gebaut, Menschen kommen zum Glauben, neue Mitglieder werden aufgenommen. Wir dürfen in dieser Zeit nicht in Angst leben, sondern in der Gewissheit: 'Wenn auch meine Kräfte schwinden, so gibt doch Gott meiner Seele Halt. Er ist alles, was ich brauche, und das für immer' (Psalm 73,26).
Psalm 90,12
GebetVater, lehre mich, weise über meine Vergänglichkeit nachzudenken. Schenke mir Frieden und Gewissheit in dir, egal was kommt.
Zum NachdenkenBist du dir bewusst, dass du eines Tages vor deinem Schöpfer stehen wirst – und ist dein Leben mit Gott in Ordnung?
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Tag 7 von 7 · 19. Juli Vorbereitet und getrost
Jesus beendet seine längste Rede über Verfolgung mit diesen kraftvollen Worten: 'In der Welt habt ihr Bedrängnis, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.' Dies ist keine Verheißung eines leichten Lebens. Jesus sagt nicht 'vielleicht' oder 'möglicherweise' habt ihr Bedrängnis – sondern klar und deutlich: Ihr werdet Bedrängnis haben. Aber in derselben Aussage gibt er uns unerschütterlichen Trost: Er hat die Welt überwunden. Das bedeutet: Als authentische Jesusnachfolger leben wir nicht in Angst vor der Zukunft, sondern in Frieden und Hoffnung. Wir wissen, dass Christus alle Dinge in seiner Hand hält, dass er mit uns ist und dass er unser Bestes im Sinn hat. Wir sind nicht vor Schmerz und Leid bewahrt, aber wir haben echte Hoffnung und Gewissheit. Die kommende Woche lädt uns ein: Sei ein authentischer, liebevoller Nachfolger Jesu. Lebe deine Christusnachfolge so, dass sie sich von der Welt unterscheidet – und vertraue dem Überwinder.
Johannes 16,33
GebetHerr Jesus, danke, dass du die Welt überwunden hast. Bereite mich vor auf alles, was kommt, und schenke mir Frieden in dir.
Zum NachdenkenWas muss sich in deinem Leben ändern, damit du vorbereitet und getrost der kommenden Verfolgung begegnen kannst?