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Hoffnungskirche Kaiserslautern

Landolfstr. 1, 67661 Kaiserslautern

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Täglicher Impuls
Tag 3 von 7

Der fröhliche Tausch

Aus der Predigt „Was bedeutet die Taufe? | Gal. 3,26-29 | Nathanael Armisen“ vom 27. Oktober

Jesus kam nicht als Lehrer, der uns zeigt, wie wir unseren eigenen Mantel der Gerechtigkeit nähen können. Er kam auch nicht wie ein Schneider, bei dem wir Gerechtigkeit kaufen können. Jesus kam, um selbst unsere Gerechtigkeit zu werden. Er lebte ein vollkommen gerechtes Leben, wurde aber zu Unrecht verurteilt. Seine Kleider wurden ihm vom Leib gerissen, er wurde beschämt, gefoltert und ans Kreuz genagelt. Er nahm unseren Platz ein. Ihn traf der Zorn und die Strafe Gottes, die unser Ungehorsam verdient hat. Er nahm unsere Blöße und bezahlte für unsere Schuld, damit wir seine Gerechtigkeit tragen können. Luther nannte das einen 'fröhlichen Tausch': Jesus nimmt meine Schuld und ich empfange seine Gerechtigkeit. Christi Blut und Gerechtigkeit, das ist mein Schmuck und Ehrenkleid. Das ist das Herz des Evangeliums.

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Jesus kam nicht als Lehrer, der uns zeigt, wie wir unseren eigenen Mantel der Gerechtigkeit nähen können. Er kam auch nicht wie ein Schneider, bei dem wir Gerechtigkeit kaufen können. Jesus kam, um selbst unsere Gerechtigkeit zu werden. Er lebte ein vollkommen gerechtes Leben, wurde aber zu Unrecht verurteilt. Seine Kleider wurden ihm vom Leib gerissen, er wurde beschämt, gefoltert und ans Kreuz genagelt. Er nahm unseren Platz ein. Ihn traf der Zorn und die Strafe Gottes, die unser Ungehorsam verdient hat. Er nahm unsere Blöße und bezahlte für unsere Schuld, damit wir seine Gerechtigkeit tragen können. Luther nannte das einen 'fröhlichen Tausch': Jesus nimmt meine Schuld und ich empfange seine Gerechtigkeit. Christi Blut und Gerechtigkeit, das ist mein Schmuck und Ehrenkleid. Das ist das Herz des Evangeliums.

2. Korinther 5,21
Gebet

Herr Jesus, danke für diesen wunderbaren Tausch. Du hast meine Schuld getragen, damit ich deine Gerechtigkeit empfangen kann.

Zum Nachdenken

Hast du diesen fröhlichen Tausch für dich persönlich angenommen?

Aufnahme vom 7. Juni 2026

Predigt

Hoffnungskirche Gottesdienst mit Abendmahl | 07.06.2026

Sonntag, 7. Juni 2026
Psalm 83,14
Kernaussage

Gott ist alles, was wir wirklich brauchen, auch wenn unsere sündige Natur uns oft vortäuscht, dass andere Dinge uns mehr erfüllen könnten. Durch das Evangelium und Gottes Gnade wird unser Herz neu entzündet und wir werden zu einer echten Sehnsucht nach Gott geführt, die uns wahre Glückseligkeit schenkt.

Dieser Gottesdienst der Hoffnungskirche Kaiserslautern umfasst Lobpreis, Predigt und Abendmahl. Die Predigt behandelt das Thema 'Gott, alles was du brauchst' basierend auf Psalm 84. Der Prediger betont, dass Menschen oft ihr Vertrauen in alles andere außer in Gott setzen, obwohl sie an ihn glauben. Anhand der Geschichte der Söhne Korahs wird aufgezeigt, wie Gottes Gnade Menschen zu sich zieht und echte Glückseligkeit schenkt. Die Predigt ermutigt die Gemeinde, den Unglauben im eigenen Herzen zu bekämpfen und Gott wirklich als das zu ergreifen, was man braucht. Der Prediger erklärt das biblische Prinzip des 'Ablegens und Anlegens' aus Kolosser 3 und zeigt, wie Gottes Gnade durch das Evangelium die Herzen erwärmt und Menschen zu echter Sehnsucht nach Gott führt. Der Gottesdienst schließt mit der Feier des Abendmahls, bei dem die Gemeinde an Jesu stellvertretendes Opfer am Kreuz erinnert wird.
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Dieser Gottesdienst der Hoffnungskirche Kaiserslautern umfasst Lobpreis, Predigt und Abendmahl. Die Predigt behandelt das Thema 'Gott, alles was du brauchst' basierend auf Psalm 84. Der Prediger betont, dass Menschen oft ihr Vertrauen in alles andere außer in Gott setzen, obwohl sie an ihn glauben. Anhand der Geschichte der Söhne Korahs wird aufgezeigt, wie Gottes Gnade Menschen zu sich zieht und echte Glückseligkeit schenkt. Die Predigt ermutigt die Gemeinde, den Unglauben im eigenen Herzen zu bekämpfen und Gott wirklich als das zu ergreifen, was man braucht. Der Prediger erklärt das biblische Prinzip des 'Ablegens und Anlegens' aus Kolosser 3 und zeigt, wie Gottes Gnade durch das Evangelium die Herzen erwärmt und Menschen zu echter Sehnsucht nach Gott führt. Der Gottesdienst schließt mit der Feier des Abendmahls, bei dem die Gemeinde an Jesu stellvertretendes Opfer am Kreuz erinnert wird.

Hauptthemen (5)

1. Die Sehnsucht nach Gott

  • • Der Psalmschreiber drückt eine tiefe Sehnsucht nach Gottes Nähe aus
  • • Viele Christen können dieser Sehnsucht nicht vollständig zustimmen, weil ihre Herzen auch nach anderen Dingen verlangen
  • • Wir suchen oft Trost und Erfüllung außerhalb von Gott - in Social Media, Shopping oder anderen Dingen
  • • Die Frage ist: Warum versuchen wir unsere Sehnsüchte woanders als bei Gott zu stillen?

2. Die Lüge Satans und das verdorbene Herz

  • • Satan hat uns weisgemacht, dass Gott uns etwas Gutes vorenthalten möchte
  • • Diese Lüge begann bereits im Garten Eden bei Eva
  • • Durch den Sündenfall wurde unser Herz vollständig korrumpiert und verdorben
  • • Vor dem Sündenfall war es leicht, Gott zu glauben; danach wurde es leicht, ihm zu misstrauen
  • • Das Fleisch - unsere Begierden und die Liebe zur Sünde - ist immer noch in uns vorhanden
  • • Dies ist der Grund, warum sich das christliche Leben wie ein ständiger Kampf anfühlt

3. Die Geschichte der Söhne Koras

  • • Kora rebellierte gegen Gott und forderte das Priestertum für sich ein
  • • Gott richtete Kora und die Aufständischen - die Erde verschlang sie
  • • Einige von Koras Familie folgten dem Ruf zur Umkehr und wurden verschont
  • • Die Nachkommen Koras dienten später im Tempel und erlebten Gottes Gnade
  • • Ihre Familiengeschichte erinnerte sie ständig an Gottes Gericht und Vergebung
  • • Gottes Gnade bewirkte in ihnen eine tiefe Sehnsucht nach Gott

4. Der Weg zur Veränderung

  • • Veränderung geschieht durch das Prinzip des Ablegens und Anlegens (Kolosser 3)
  • • Wir sollen den Unglauben gegenüber Gott ablegen
  • • Wir sollen anfangen, Gott zu glauben, was er von sich sagt und verspricht
  • • Unser Herz muss mit dem Evangelium gewärmt und neu entzündet werden
  • • Gottes Gnade zieht uns zu ihm und macht ihn anziehend für uns
  • • Das Erinnern an Gottes Gnade in unserem Leben zieht uns zu ihm

5. Die Auswirkungen der Glückseligkeit in Gott

  • • Echte Glückseligkeit finden wir nur bei Gott, nicht in den Versprechen der Welt
  • • Gott zu nahen führt uns in den Lobpreis und echte Begeisterung für Gott
  • • Gott zu ergreifen macht uns innerlich stark für schwere Zeiten
  • • Gott zu vertrauen lässt ein tiefes Vertrauen wachsen, dass er unser Bestes im Sinn hat
  • • Die drei Glückseligpreisungen in Psalm 84 werden in unserem Leben zur Realität

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Psalm 83,14

wie Stoppeln vor dem Wind

Psalm 84,2-3

Wie lieblich sind deine Wohnungen, Herr der Herrscharen! Es sehnt sich, ja, es schmachtet meine Seele nach den Vorhöfen des Herrn. Mein Herz und mein Fleisch rufen laut nach dem lebendigen Gott.

Psalm 84,5

Glückselig die in deinem Haus wohnen, stets werden sie dich loben

Psalm 84,6

Glückselig der Mensch, dessen Stärke in dir ist

Psalm 84,11

Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend

Psalm 84,13

Glückselig der Mensch, der auf dich vertraut

Markus 7,21-23

Denn von innen aus dem Herzen der Menschen gehen hervor die schlechten Gedanken, Hurerei, Dieberei, Mord, Ehebruch, Habsucht, Bosheit, List, Ausschweifung, böses Auge, Lästerung, Hochmut, Torheit. Alle diese bösen Dinge gehen von innen aus und verunreinigen den Menschen.

Jeremia 17,9

Philipper 2,13

Denn Gott ist es, der in euch wirkt, sowohl das Wollen als auch das Wirken zu seinem Wohlgefallen

Kolosser 3,8-13

Jetzt aber legt auch ihr das alles ab: Zorn, Wut, Bosheit, Lästerung, schändliches Reden aus eurem Mund, belügt einander nicht, da ihr den alten Menschen mit seinen Handlungen ausgezogen habt und den Neuen angezogen habt, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Bild dessen, der ihn erschaffen hat. Und nicht ist Grieche und Jude, Beschneidung und Vorhaut, Barbar, Skythe, Sklave, Freier, sondern Christus alles und in allen. Zieht nun an, als Auserwählte Gottes, als Heilige und Geliebte, herzliches Erbarmen, Güte, Demut, Sanftmut, Langmut, einander ertragend und euch gegenseitig vergebend, wenn einer Klage hat gegen den anderen, wie auch der Christus euch vergeben hat, so auch ihr.

Jakobus 4,8

Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch

Psalm 4,8

Du hast Freude in mein Herz gegeben, mehr als zur Zeit, als es viel Korn und Most gab

4. Mose 16,31-35

Und es geschah, als er alle diese Worte ausgeredet hatte, da spaltete sich der Erdboden, der unter ihnen war. Und die Erde öffnete ihren Mund und verschlang sie und ihre Familien und alle Menschen, die Korah angehörten, und die ganze Habe. Und sie fuhren lebendig in den Scheol hinab, sie und alles, was ihnen angehörte. Und die Erde bedeckte sie, und sie wurden mitten aus der Versammlung vertilgt. Und ganz Israel, das rings um sie her war, floh bei ihrem Geschrei. Denn sie sprachen, dass die Erde uns nicht verschlinge. Und Feuer ging von dem Herrn aus und fraß die 250 Männer, die das Räucherwerk dargebracht hatten.

4. Mose 26,10-11

Und die Erde öffnete ihren Mund und verschlang sie und Korah, als die Rotte starb, indem das Feuer die 250 Männer verzehrte und sie zu einem Zeichen wurden. Aber die Söhne Korahs starben nicht.

Philipper 1,23

Ich werde aber von beidem bedrängt, nämlich Lust habe, abzuscheiden und bei Christus zu sein, denn es ist weit besser

Sacharja 12,10

Und ich werde über das Haus David und über die Bewohner von Jerusalem den Geist der Gnade und des Flehens ausgießen. Und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen, gleich der Wehklage über den einzigen Sohn und bitterlich über ihn leid tragen, wie man bitterlich über den Erstgeborenen leid trägt.

Römer 3,10.12

Wie geschrieben steht: Da ist kein Gerechter, auch nicht einer. Da ist keiner, der verständig ist, da ist keiner, der Gott sucht. Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden. Da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer.

1. Mose 3,21

Johannes 1,29

Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt

Hebräer 10,11-12

Und jeder Priester steht täglich da und verrichtet den Dienst und bringt oft dieselben Schlachtopfer dar, die niemals Sünden wegnehmen können. Er aber, nachdem er ein Schlachtopfer für Sünden dargebracht hat, hat sich auf immer dargesetzt zur Rechten Gottes.

Matthäus 26,26-27

Während sie aber aßen, nahm Jesus Brot, segnete, brach und gab es den Jüngern und sprach: Nehmt, esst, dies ist mein Leib. Und er nahm den Kelch und dankte und gab ihnen diesen und sagte: Trinkt alle daraus, denn dies ist mein Blut des neuen Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.

Psalm 115

Jahwe denkt an uns und segnet uns. Er wird segnen das Volk Israel und segnen Aarons Priesterschaft. Jahwe wird jeden segnen, der ihn ehrt, den Kleinen genauso wie den Großen. Jahwe möge euch mehren, euch und eure Kinder. Ihr seid gesegnet von Jahwe, der Himmel und Erde gemacht hat.

Weitere Referenzen

  • → 4. Mose 3,9-10
  • → 4. Mose 16
  • → 2. Mose 12
  • → 3. Mose 16
  • → Hebräer 10,14

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Bekämpfe aktiv den Unglauben in deinem Herzen: Erkenne und bekenne, wo du Gott misstraust und in anderen Dingen Erfüllung suchst. Kämpfe bewusst gegen diese Versuchungen an und entscheide dich, Gott zu glauben.
  • 2 Lege alte Verhaltensweisen ab und neue an: Wende das Prinzip des Ablegens und Anlegens aus Kolosser 3 an: Lege Verhaltensweisen ab, die dem alten Menschen entsprechen, und kultiviere neue Verhaltensweisen, die deinem neuen Leben in Christus entsprechen.
  • 3 Wärme dein Herz mit dem Evangelium: Erinnere dich regelmäßig an Gottes Gnade in deinem Leben, besonders an deine Rettung durch Jesus Christus. Meditiere über Bibelstellen, die von Gottes Gnade sprechen, damit dein Herz neu für Gott entflammt wird.
  • 4 Suche Trost zuerst bei Gott: Wenn du niedergeschlagen bist oder Trost brauchst, gehe zuerst zu Gott im Gebet, statt in Doomscrolling, Shopping oder anderen weltlichen Dingen Erfüllung zu suchen.
  • 5 Vertraue auf Gottes Versprechen: Ergreife konkrete Versprechen Gottes aus der Bibel (wie Jakobus 4,8 oder Psalm 4,8) und ziehe sie an wie ein Kleidungsstück - lebe bewusst im Vertrauen darauf, dass Gott hält, was er verspricht.

Impulse aus der Woche ab 8. Juni

  1. Tag 1 von 7 · 8. Juni Gott - alles was du wirklich brauchst

    Der Psalmist ruft aus: 'Es sehnt sich, ja, es schmachtet meine Seele nach den Vorhöfen des Herrn. Mein Herz und mein Fleisch rufen laut nach dem lebendigen Gott.' Diese leidenschaftliche Sehnsucht nach Gottes Nähe fordert uns heraus: Wie sieht es in unserem Herzen aus? Wenn wir ehrlich sind, müssen viele von uns zugeben, dass unsere Sehnsucht geteilt ist. Wir glauben zwar an Gott, aber in unserem Alltag suchen wir Trost, Erfüllung und Befriedigung oft woanders - in Social Media, Shopping, Anerkennung oder Bequemlichkeit. Wir sind wie die Zuschauer beim Seiltänzer: Wir glauben theoretisch, dass Gott alles vermag, aber wenn es darauf ankommt, ihm wirklich zu vertrauen, zögern wir. Die gute Nachricht: Gott kennt unser geteiltes Herz und lädt uns dennoch ein, in seine Nähe zu kommen. Er ist treu, auch wenn wir vergesslich und undankbar sind.

    Psalm 84,2-3

    Gebet

    Bitte Gott, dir die Bereiche zu zeigen, in denen du dein Vertrauen mehr in andere Dinge als in ihn setzt.

    Zum Nachdenken

    Wo suchst du in deinem Alltag Trost und Erfüllung außerhalb von Gott?

  2. Tag 2 von 7 · 9. Juni Das Problem des ungläubigen Herzens

    Warum fällt es uns so schwer zu glauben, dass Gott wirklich alles ist, was wir brauchen? Die Antwort liegt in unserem Herzen. Seit dem Sündenfall arbeitet Satan mit derselben Lüge wie im Garten Eden: Gott will dir etwas Gutes vorenthalten. Jesus sagt in Markus 7,21-23, dass 'von innen aus dem Herzen der Menschen die schlechten Gedanken hervorgehen' - Hurerei, Habsucht, Bosheit, Hochmut. Wie Sauerteig einen ganzen Teig durchsäuert, hat die Sünde unser Herz vollständig korrumpiert. Vor dem Sündenfall war es leicht, Gott zu glauben. Nach dem Sündenfall ist es natürlich geworden, ihm zu misstrauen. Doch durch deine Rettung hat Gott dein Herz neu gemacht. Philipper 2,13 sagt: 'Gott ist es, der in euch wirkt, sowohl das Wollen als auch das Wirken zu seinem Wohlgefallen.' Der Kampf zwischen dem alten und neuen Menschen bleibt, aber Gott selbst gibt dir die Kraft zum Sieg.

    Jeremia 17,9

    Gebet

    Bekenne Gott deinen Unglauben und bitte ihn, dein Herz durch sein Wort zu verändern.

    Zum Nachdenken

    In welchen Situationen merkst du, dass du Gottes Versprechen mehr misstraust als glaubst?

  3. Tag 3 von 7 · 10. Juni Das Prinzip des Ablegens und Anlegens

    Wie findet Veränderung statt? Kolosser 3 zeigt uns das biblische Prinzip: 'Legt auch ihr das alles ab: Zorn, Wut, Bosheit... da ihr den alten Menschen ausgezogen habt und den Neuen angezogen habt.' Veränderung bedeutet mehr als nur mit einer schlechten Verhaltensweise aufzuhören. Du musst auch neue Verhaltensweisen kultivieren. Wer früher gestohlen hat, soll nicht nur damit aufhören, sondern gastfreundlich und freigebig werden - geben statt nehmen. Wie wendet sich das auf unser Thema an? Lege deinen Unglauben gegenüber Gott ab - den Glaubenssatz, dass es Dinge gibt, die du mehr benötigst als Gott. Fang stattdessen bewusst an, Gott zu glauben, was er von sich sagt. Er verspricht in Jakobus 4,8: 'Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch.' Das ist kein leeres Versprechen, sondern eine Zusage, die du im Glauben ergreifen darfst.

    Kolosser 3,8-10

    Gebet

    Bitte den Heiligen Geist, dir zu helfen, alte Denkmuster abzulegen und Gottes Wahrheit anzuziehen.

    Zum Nachdenken

    Welchen konkreten 'Unglauben' in deinem Herzen möchtest du ablegen und durch welches Gottesversprechen ersetzen?

  4. Tag 4 von 7 · 11. Juni Die Gnade in der Geschichte der Söhne Koras

    Die Söhne Koras, die Psalm 84 schrieben, hatten eine erschütternde Familiengeschichte. Ihr Vorfahre Korah hatte sich gegen Gott aufgelehnt und das Priestertum für sich beansprucht. Als Gericht öffnete sich die Erde und verschlang Korah und seine Anhänger bei lebendigem Leibe. Doch 4. Mose 26,11 berichtet: 'Aber die Söhne Koras starben nicht.' Ein Teil von Korahs Familie folgte Gottes Gnadenangebot zur Umkehr. Sie erlebten am eigenen Leib Gottes Gericht und Vergebung. Diese Gnade prägte ihre gesamte Perspektive. Durch ihren Namen wurden sie ständig an diese Begebenheit erinnert. Doch statt Scham erfuhren sie täglich Gottes Gegenwart im Tempeldienst. Sie sahen, wie Menschen Sündopfer brachten und Gott vergab. Dieses tiefe Verständnis von Gottes Gnade machte sie zu Menschen, die mit ehrlichem Herzen sagen konnten: 'Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend.'

    4. Mose 16,31-35; 26,11

    Gebet

    Danke Gott für seine Gnade in deinem Leben und bitte ihn, diese Gnade täglich neu vor Augen zu haben.

    Zum Nachdenken

    Wie hat Gottes Gnade in deiner eigenen Geschichte dein Herz zu ihm gezogen?

  5. Tag 5 von 7 · 12. Juni Wenn Gnade das Herz erwärmt

    Was bewirkt solch eine Sehnsucht nach Gott? Es ist Gottes Gnade. Sie hat Gott für die Söhne Koras so anziehend gemacht, dass sie nichts mehr wollten, als bei ihm zu sein. Auch Paulus, der ehemalige Christenverfolger, erfuhr diese Verwandlung. Nach seiner Begegnung mit Gottes Gnade schrieb er: 'Lust habe, abzuscheiden und bei Christus zu sein, denn es ist weit besser.' Hast du diese Wirkung erlebt, wenn du dich an Gottes Gnade erinnerst? Der Prediger teilte zwei persönliche Momente: Beim Lesen von Sacharja 12,10 wurde ihm klar, dass er durch seine Schuld Jesus ans Kreuz gebracht hat - und dass Jesus dennoch für ihn starb. Bei Römer 3 erkannte er neu, wie verloren er wirklich war und wie groß Gottes Rettung ist. Solche Momente ziehen uns unweigerlich zu Gott. Wenn du Gottes Gnade erfahren hast, kennst du das. Und wenn du sie noch erleben möchtest, wirst du es erfahren.

    Philipper 1,23

    Gebet

    Bitte Gott, dein Herz neu mit dem Evangelium zu erwärmen und deine Sehnsucht nach ihm zu entzünden.

    Zum Nachdenken

    Wann hat dich ein tieferes Verständnis von Gottes Gnade zuletzt zu ihm hingezogen?

  6. Tag 6 von 7 · 13. Juni Glückselig - die dreifache Verheißung

    Dreimal erscheint das Wort 'glückselig' in Psalm 84: 'Glückselig, die in deinem Haus wohnen' (V.5), 'Glückselig, der Mensch, dessen Stärke in dir ist' (V.6), und 'Glückselig, der Mensch, der auf dich vertraut' (V.13). Dieses Wort beschreibt totale Erfüllung und tiefes Wohlergehen - genau das, wonach jeder Mensch sucht. Die Werbung verspricht uns Glück durch Autos, Konsum und Vergnügen. Doch echte Glückseligkeit finden wir nur bei Gott. Was bewirkt es, wenn wir Gott als das ergreifen, was wir wirklich brauchen? Erstens: Es erfüllt uns so tief, dass es uns ins Lob Gottes führt. Zweitens: Es macht uns innerlich stark, sodass wir schwere Zeiten nicht nur aushalten, sondern auch anderen zum Trost werden können. Drittens: Es lässt in uns ein tiefes Vertrauen wachsen, dass Gott in allem unser Bestes im Sinn hat. Seine Versprechen sind nicht leer - sie sind wahr und halten, was sie versprechen.

    Psalm 84,5-6.13

    Gebet

    Danke Gott, dass er allein echte Glückseligkeit schenkt, und bitte ihn, diese in deinem Leben Realität werden zu lassen.

    Zum Nachdenken

    In welchem der drei Bereiche (Lobpreis, Kraft in Schwierigkeiten, Vertrauen) möchtest du Gottes Glückseligkeit mehr erfahren?

  7. Tag 7 von 7 · 14. Juni Der Kampf des Glaubens - und der Sieg Christi

    Das Ziel dieser Woche war es, dich zu ermutigen, aktiv den Unglauben in deinem Herzen zu bekämpfen und Gott zu glauben, dass er wirklich alles ist, was du brauchst. Das ist ein Kampf - aber ein Kampf, den zu gehen sich lohnt. Wenn du diesen Kampf annimmst, wirst du erleben, dass die drei Glückseligpreisungen zur Realität werden: Gott zu nahen führt dich in den Lobpreis. Gott zu ergreifen lässt dich in herausfordernden Zeiten stark sein - nicht aus dir selbst, sondern aus Gottes Kraft. Gott zu vertrauen gibt dir Gewissheit, dass er dein Bestes im Sinn hat. Deine große Hoffnung: Jesus kam nicht erst, nachdem du Siege errungen hast. Er kam genau deswegen, weil du diesen Kampf nicht allein schaffen würdest. Hebräer 10 erinnert uns: 'Mit einem Opfer hat er für immer die vollkommen gemacht, die geheiligt werden.' In diesem Kampf darfst du auf das vollkommene Opfer Jesu schauen.

    Hebräer 10,12.14

    Gebet

    Danke Jesus für sein vollkommenes Opfer und bitte ihn um Kraft für den täglichen Kampf des Glaubens.

    Zum Nachdenken

    Was ist dein nächster konkreter Schritt im Kampf des Glaubens, Gott mehr zu vertrauen?