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Hoffnungskirche Kaiserslautern

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Täglicher Impuls
Montag

Der wahre Weinstock

Jesus nimmt uns heute mit auf einen bildlichen Spaziergang durch einen Weinberg. Er sagt: 'Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner.' Das Thema Frucht zieht sich durch die gesamte Bibel – von 'Seid fruchtbar' in 1. Mose 1,28 bis zum Baum des Lebens in Offenbarung 22. Frucht bedeutet, dass etwas Lebendiges Gutes hervorbringt. Doch hier ist das Entscheidende: Du und ich sind nicht das Zentrum dieses Bildes. Gott ist der souveräne Weingärtner, der über jede einzelne Rebe entscheidet. Keine Rebe bleibt wie sie ist – entweder wird sie weggenommen oder sie wird gereinigt, damit sie mehr Frucht bringt. In allem ist der Herr des Weinbergs der Handelnde. Ist dir bewusst, dass wenn du dich zum Volk Gottes zählst, nicht du selbst deine Zukunft gestaltest, sondern dass ein großer Weingärtner über dich wacht? Dies ist keine Bedrohung, sondern ein Trost: Dein Leben liegt in den Händen dessen, der dich liebt und für dich sorgt.

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Jesus nimmt uns heute mit auf einen bildlichen Spaziergang durch einen Weinberg. Er sagt: 'Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner.' Das Thema Frucht zieht sich durch die gesamte Bibel – von 'Seid fruchtbar' in 1. Mose 1,28 bis zum Baum des Lebens in Offenbarung 22. Frucht bedeutet, dass etwas Lebendiges Gutes hervorbringt. Doch hier ist das Entscheidende: Du und ich sind nicht das Zentrum dieses Bildes. Gott ist der souveräne Weingärtner, der über jede einzelne Rebe entscheidet. Keine Rebe bleibt wie sie ist – entweder wird sie weggenommen oder sie wird gereinigt, damit sie mehr Frucht bringt. In allem ist der Herr des Weinbergs der Handelnde. Ist dir bewusst, dass wenn du dich zum Volk Gottes zählst, nicht du selbst deine Zukunft gestaltest, sondern dass ein großer Weingärtner über dich wacht? Dies ist keine Bedrohung, sondern ein Trost: Dein Leben liegt in den Händen dessen, der dich liebt und für dich sorgt.

Johannes 15,1-5
Gebet

Danke Gott, dass er der treue Weingärtner ist, der dein Leben in seiner Hand hält. Bitte ihn, dir zu helfen, dich seiner Führung anzuvertrauen.

Herausforderung

Lebe ich mit dem Bewusstsein, dass Gott der souveräne Weingärtner meines Lebens ist, oder versuche ich, selbst die Kontrolle zu behalten?

Aufnahme vom 21. Dezember 2021

Predigt

Die Furcht und Freude von Weihnachten | Lukas 1 | Peter Krell

Dienstag, 21. Dezember 2021
Lukas 1,11-12
Kernaussage

Weihnachten ist sowohl eine Erfahrung von Furcht als auch von Freude. Nur wer beides aus eigener Erfahrung kennt, hat wirklich den lebendigen Gott kennengelernt. Durch Jesus Christus, der unsere Sünde am Kreuz trug, können wir von der Furcht vor Gottes Gericht zur Freude an Gottes Gnade gelangen.

Diese Weihnachtspredigt untersucht die ursprüngliche Erfahrung von Weihnachten anhand des Lukasevangeliums und zeigt, dass die ersten Menschen, die Weihnachten erlebten - Zacharias, Maria und die Hirten - eine intensive Kombination aus Furcht und Freude erfuhren. Der Prediger betont, dass beide Elemente essentiell für echten Glauben sind und heute oft vernachlässigt werden. Die Furcht des Herrn wird ausführlich behandelt: Gott ist allmächtig, heilig und allgegenwärtig, und diese Furcht ist keine negative Emotion, sondern gehört zur wahren Gotteserkenntnis. Gleichzeitig verkünden die Engel frohe Botschaft und Frieden durch Jesus Christus. Der Prediger zeigt, wie Jesus selbst Furcht erlebte in Gethsemane und ans Kreuz ging, um Frieden mit Gott zu ermöglichen. Die zentrale Botschaft ist, dass nur wer beide Aspekte - Furcht und Freude - aus eigener Erfahrung kennt, den lebendigen Gott wirklich kennengelernt hat. Die Predigt schließt mit einem Aufruf, Gott neu zu suchen und sowohl mit Furcht zu dienen als auch mit Zittern zu jubeln, damit echte Begeisterung für Gott und Freude am Evangelium entstehen.
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Diese Weihnachtspredigt untersucht die ursprüngliche Erfahrung von Weihnachten anhand des Lukasevangeliums und zeigt, dass die ersten Menschen, die Weihnachten erlebten - Zacharias, Maria und die Hirten - eine intensive Kombination aus Furcht und Freude erfuhren. Der Prediger betont, dass beide Elemente essentiell für echten Glauben sind und heute oft vernachlässigt werden. Die Furcht des Herrn wird ausführlich behandelt: Gott ist allmächtig, heilig und allgegenwärtig, und diese Furcht ist keine negative Emotion, sondern gehört zur wahren Gotteserkenntnis. Gleichzeitig verkünden die Engel frohe Botschaft und Frieden durch Jesus Christus. Der Prediger zeigt, wie Jesus selbst Furcht erlebte in Gethsemane und ans Kreuz ging, um Frieden mit Gott zu ermöglichen. Die zentrale Botschaft ist, dass nur wer beide Aspekte - Furcht und Freude - aus eigener Erfahrung kennt, den lebendigen Gott wirklich kennengelernt hat. Die Predigt schließt mit einem Aufruf, Gott neu zu suchen und sowohl mit Furcht zu dienen als auch mit Zittern zu jubeln, damit echte Begeisterung für Gott und Freude am Evangelium entstehen.

Hauptthemen (5)

1. Die Furcht bei den ersten Weihnachtsereignissen

  • Bei allen drei Begegnungen mit Engeln (Zacharias, Maria, Hirten) reagierten die Menschen mit Furcht und Schrecken
  • Nach 400 Jahren Schweigen bricht Gott durch seine Engel das Schweigen
  • Gabriel ist ein Erzengel, der vor Gott steht und dessen Erscheinung die Menschen überwältigt
  • Die Furcht ist kein Zufall, sondern ein erkennbares Muster, das zu Weihnachten dazugehört

2. Die Kombination von Furcht und Freude

  • Bei allen drei Ereignissen sagen die Engel: 'Fürchte dich nicht'
  • Alle drei Personen preisen und loben Gott nach ihren Erfahrungen
  • Beide Erfahrungen - Furcht und Freude - sind grundlegend für den Glauben
  • Moderne Extreme: Entweder nur Freude ohne Furcht oder nur ein strafender, unnahbarer Gott

3. Die Notwendigkeit der Furcht des Herrn

  • Furcht ist biblisch nicht nur Respekt, sondern tatsächlich empfundene Angst (griechisch: Phobos)
  • Es gibt sündige Furcht (die von Gott weg will) und heilige Furcht (die trotz Ehrfurcht Gott nahe sein will)
  • Gott ist allmächtig, allgegenwärtig, heilig und nicht manipulierbar
  • Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis und bedeutet, das Böse zu hassen
  • Durch die Furcht des Herrn weicht man vom Bösen

4. Jesus am Kreuz - der Grund für Freude

  • Jesus selbst erfuhr in Gethsemane Furcht vor dem Gericht Gottes
  • Er war der gottesfürchtigste Mensch und hörte nicht 'Fürchte dich nicht'
  • Jesus wurde für uns zur Sünde gemacht und erfuhr die Trennung von Gott
  • Durch seinen Tod bezahlte er unsere Schuld und schenkt uns Frieden
  • Nach der Auferstehung spricht Jesus: 'Friede mit euch' - das ist das Wunder von Weihnachten

5. Das Ergebnis: Persönliche Freude und Mission

  • Wer Gott in seiner ganzen Bandbreite erkennt, dessen Glaubensleben fängt Feuer
  • Persönliche Freude führt zu Lobpreis und Anbetung
  • Die Freude wird geteilt - die Hirten machten das Wort kund
  • Wir brauchen Erweckung und müssen Gott neu suchen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Lukas 1,11-12

Es erschien ihm aber ein Engel des Herrn, der zur Rechten des Räucheraltarsstand. Und als Zacharias ihn sah, wurde er bestürzt und Furcht befiel ihn.

Lukas 1,26-30

Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt von Galiläa gesandt mit Namen Nazareth zu einer Jungfrau, die mit einem Mann verlobt war mit Namen Josef aus dem Haus Davids und der Name der Jungfrau war Maria. Und er kam zu ihr herein und sprach: Sei gegrüßt, begnadete, der Herr ist mit dir. Sie aber wurde über das Wort bestürzt oder erschrocken und fragte sich, was das für ein Gruß sei.

Lukas 2,8-9

Und es waren Hirten in derselben Gegend, die auf freiem Feld blieben und in der Nacht Wache hielten über ihre Herde. Und siehe, ein Engel des Herrn trat zu ihnen und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie und sie fürchteten sich mit großer Furcht.

Lukas 1,13

Der Engel aber sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias.

Lukas 1,30

Der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria.

Lukas 2,10

Der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkündige euch große Freude.

Lukas 1,47

Meine Seele erhebt den Herrn und mein Geist frolockt oder jubelt in Gott, meinem Retter.

Lukas 1,68

Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, dass er sein Volk besucht und ihm Erlösung bereitet hat.

Lukas 2,20

Und die Hirten kehrten zurück und verherrlichten und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten.

Lukas 1,19

Ich bin Gabriel, der vor Gott steht.

Matthäus 10,28

Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können. Fürchtet viel mehr den, der Leib und Seele zu verderben vermag in der Hölle.

Apostelgeschichte 19,17

Das aber wurde allen bekannt, die in Ephesus wohnten, Juden und Griechen und Achtung und Furcht fiel auf sie alle. Und der Name des Herrn Jesus wurde hochgelobt.

Jesaja 66

Auf den will ich blicken, der zittert vor meinem Wort.

Psalm 25,14

Das Geheimnis des Herrn ist für die, die ihn fürchten.

Psalm 34,9-10

Schmecket und seht, wie freundlich der Herr ist, wohl dem, der auf ihn traut. Fürchtet den Herrn, ihr seine Heiligen, denn die ihn fürchten, haben keinen Mangel.

Markus 14,33

Und er fing an zu erschrecken und ihm graute sehr. Ich bin betrübt bis an den Tod.

Römer 2

Furcht und Dranksal über jede Seele, die das Böse tut.

Psalm 2,11

Dient dem Herrn mit Furcht, jubelt mit Zittern.

Lukas 2,17

Sie machten das Wort kund, was sie gehört hatten.

Weitere Referenzen

  • 1 Petrus (Fürchtet Gott, ehrt den König)
  • Hebräer 12 (Gottes Erziehung)
  • Sprüche 2 (Anleitung zur Furcht des Herrn)
  • Sprüche (Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis)
  • Sprüche (Die Furcht des Herrn bedeutet das Böse zu hassen)
  • Sprüche (Durch die Furcht des Herrn weicht man vom Bösen)
  • Buch Daniel (Engel Michael und Gabriel)
  • Offenbarung (Erzengel Michael)
  • Judasbrief (Erzengel Michael)
  • Buch Amos (Sucht mich und lebt)

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Gottes Wort in Ehrfurcht achten: Wir sollen zittern, wenn das Wort Gottes geöffnet wird. Wir sollen nicht coolherzig und locker bleiben beim Lesen, sondern in Ehrfurcht zittern, weil Gott selbst spricht.
  • 2 Den Herrn neu suchen: Suche den Herrn in seinem Wort und mit Gebet und Flehen. Bitte Gott, dass er sich dir neu offenbart, besonders dort, wo dein Herz hart und empfindungslos geworden ist.
  • 3 Sünde durch die Furcht des Herrn überwinden: Wenn du Sünde überwinden und ablegen willst, brauchst du die Furcht des Herrn. Lies Sprüche Kapitel 2 als Anleitung, wie man die Furcht des Herrn erlernt.
  • 4 Die frohe Botschaft weitergeben: Wenn wir Gott wirklich in seiner Furcht und Gnade erkennen, können wir nicht schweigen. Die Freude an Gott führt natürlich dazu, dass wir die frohe Botschaft von Jesus mit anderen teilen.