predigt.io ist kostenlos und werbefrei. Unterstütze das Projekt bei Buy me a coffee .

Zurück zum Kirchenfinder

Hoffnungskirche Kaiserslautern

Landolfstr. 1, 67661 Kaiserslautern

Wir freuen uns, Sie auf unserer Homepage begrüßen zu dürfen. Hier finden Sie alle relevanten Informationen über unsere Kirche. Lernen Sie uns näher kennen und besuchen Sie eine unserer Veranstaltungen. Gerne können Sie auch über unsere Kleingruppen mit uns in Kontakt treten oder nutzen Sie einfach unser Kontaktformular. Wir wünschen Ihnen Gottes Segen und freuen uns, Sie in einer unserer Veranstaltungen vor Ort kennen zu lernen.

Täglicher Impuls
Tag 3 von 7

Der fröhliche Tausch

Aus der Predigt „Was bedeutet die Taufe? | Gal. 3,26-29 | Nathanael Armisen“ vom 27. Oktober

Jesus kam nicht als Lehrer, der uns zeigt, wie wir unseren eigenen Mantel der Gerechtigkeit nähen können. Er kam auch nicht wie ein Schneider, bei dem wir Gerechtigkeit kaufen können. Jesus kam, um selbst unsere Gerechtigkeit zu werden. Er lebte ein vollkommen gerechtes Leben, wurde aber zu Unrecht verurteilt. Seine Kleider wurden ihm vom Leib gerissen, er wurde beschämt, gefoltert und ans Kreuz genagelt. Er nahm unseren Platz ein. Ihn traf der Zorn und die Strafe Gottes, die unser Ungehorsam verdient hat. Er nahm unsere Blöße und bezahlte für unsere Schuld, damit wir seine Gerechtigkeit tragen können. Luther nannte das einen 'fröhlichen Tausch': Jesus nimmt meine Schuld und ich empfange seine Gerechtigkeit. Christi Blut und Gerechtigkeit, das ist mein Schmuck und Ehrenkleid. Das ist das Herz des Evangeliums.

Weiterlesen
"

Jesus kam nicht als Lehrer, der uns zeigt, wie wir unseren eigenen Mantel der Gerechtigkeit nähen können. Er kam auch nicht wie ein Schneider, bei dem wir Gerechtigkeit kaufen können. Jesus kam, um selbst unsere Gerechtigkeit zu werden. Er lebte ein vollkommen gerechtes Leben, wurde aber zu Unrecht verurteilt. Seine Kleider wurden ihm vom Leib gerissen, er wurde beschämt, gefoltert und ans Kreuz genagelt. Er nahm unseren Platz ein. Ihn traf der Zorn und die Strafe Gottes, die unser Ungehorsam verdient hat. Er nahm unsere Blöße und bezahlte für unsere Schuld, damit wir seine Gerechtigkeit tragen können. Luther nannte das einen 'fröhlichen Tausch': Jesus nimmt meine Schuld und ich empfange seine Gerechtigkeit. Christi Blut und Gerechtigkeit, das ist mein Schmuck und Ehrenkleid. Das ist das Herz des Evangeliums.

2. Korinther 5,21
Gebet

Herr Jesus, danke für diesen wunderbaren Tausch. Du hast meine Schuld getragen, damit ich deine Gerechtigkeit empfangen kann.

Zum Nachdenken

Hast du diesen fröhlichen Tausch für dich persönlich angenommen?

Aufnahme vom 14. Juni 2026

Predigt

Hoffnungskirche Gottesdienst | 14.06.2026

Sonntag, 14. Juni 2026
Psalm 143,1-2.3-4.6
Kernaussage

Als Christen sollen wir uns in dieser Welt durch einen weisen und geisterfüllten Lebenswandel unterscheiden. Dies ist keine Voraussetzung, um Gott zu gefallen, sondern die natürliche Frucht der Veränderung, die Christus in unseren Herzen bewirkt hat. Unser Lebenswandel zeigt, wer unser König ist und soll zur Ehre Gottes in dieser bösen Welt einen Unterschied machen.

Dieser Gottesdienst der Hoffnungskirche Kaiserslautern vom 14. Juni 2026 beginnt mit Lobpreis und Anbetung, gefolgt von Gemeinde-Ankündigungen zu verschiedenen Veranstaltungen wie dem Sommerfest der Hope Kids, Parkplatzarbeiten und dem Gebetsabend. Nach weiteren Lobpreisliedern wird eine ausführliche Schriftlesung aus 1. Könige 16-18 vorgetragen, die das dramatische Ereignis auf dem Berg Karmel beschreibt, wo Elia die Propheten Baals herausfordert und Gott seine Macht demonstriert. Die Predigt konzentriert sich auf Epheser 5,15-21 und behandelt zwei Hauptkennzeichen eines christlichen Lebenswandels: weises Leben und geisterfülltes Leben. Der Prediger betont, dass Christen sich nicht der Welt anpassen sollen, sondern einen unterscheidbaren Lebensstil führen sollen, der Christus widerspiegelt. Er erklärt, dass weise zu wandeln bedeutet, sorgfältig über den eigenen Lebenskurs nachzudenken und die von Gott geschenkten Gelegenheiten im Alltag zu nutzen. Geisterfüllt zu leben bedeutet, sich vom Wort Gottes leiten zu lassen, was sich in Lobpreis, Dankbarkeit und gegenseitiger Unterordnung ausdrückt. Der Gottesdienst schließt mit einer Buchempfehlung über christliches Familienleben und weiteren Lobpreisliedern.
Weiterlesen
Dieser Gottesdienst der Hoffnungskirche Kaiserslautern vom 14. Juni 2026 beginnt mit Lobpreis und Anbetung, gefolgt von Gemeinde-Ankündigungen zu verschiedenen Veranstaltungen wie dem Sommerfest der Hope Kids, Parkplatzarbeiten und dem Gebetsabend. Nach weiteren Lobpreisliedern wird eine ausführliche Schriftlesung aus 1. Könige 16-18 vorgetragen, die das dramatische Ereignis auf dem Berg Karmel beschreibt, wo Elia die Propheten Baals herausfordert und Gott seine Macht demonstriert. Die Predigt konzentriert sich auf Epheser 5,15-21 und behandelt zwei Hauptkennzeichen eines christlichen Lebenswandels: weises Leben und geisterfülltes Leben. Der Prediger betont, dass Christen sich nicht der Welt anpassen sollen, sondern einen unterscheidbaren Lebensstil führen sollen, der Christus widerspiegelt. Er erklärt, dass weise zu wandeln bedeutet, sorgfältig über den eigenen Lebenskurs nachzudenken und die von Gott geschenkten Gelegenheiten im Alltag zu nutzen. Geisterfüllt zu leben bedeutet, sich vom Wort Gottes leiten zu lassen, was sich in Lobpreis, Dankbarkeit und gegenseitiger Unterordnung ausdrückt. Der Gottesdienst schließt mit einer Buchempfehlung über christliches Familienleben und weiteren Lobpreisliedern.

Hauptthemen (4)

1. Unser Identität in Christus als Grundlage

  • • Wir wurden von Gott vor Grundlegung der Welt auserwählt
  • • Wir haben Erlösung durch Jesu Blut und Vergebung der Sünden
  • • Wir waren tot in Sünden, aber aus Gnade wurden wir lebendig gemacht
  • • Wir sind jetzt Kinder des Lichts und Gottes Hausgenossen
  • • Diese Veränderung durch Christus ist die Grundlage für unseren veränderten Lebensstil

2. Weiser Lebenswandel

  • • Wir sollen sorgfältig und genau wandeln, nicht als Unweise, sondern als Weise
  • • Wir sollen innehalten und über unseren eingeschlagenen Kurs nachdenken
  • • Wir sollen uns an Gottes Maßstab ausrichten und uns selbst prüfen
  • • Wir sollen die Zeit auskaufen - die Gelegenheiten und Momente nutzen, die Gott schenkt
  • • Es geht nicht um Produktivität in Minuten, sondern um das Ergreifen göttlicher Gelegenheiten
  • • Wir sollen aufmerksam sein für Gottes Wirken in unserem Alltag
  • • Die Tage sind böse, daher sollen wir die Momente nutzen, um einen Unterschied zu machen

3. Geisterfüllter Lebenswandel

  • • Wir sollen uns nicht mit Wein berauschen, sondern vom Heiligen Geist erfüllt sein
  • • Es geht darum, wer uns beherrscht und kontrolliert
  • • Wir sollen nicht die Selbstkontrolle verlieren, sondern unter der Leitung des Geistes stehen
  • • Ein geistgefülltes Leben ist identisch mit einem wortgefüllten Leben
  • • Wir sollen uns dem Geist zur Verfügung stellen und ihm Raum geben
  • • Dies gilt täglich und fortwährend für alle Christen
  • • Früchte des geisterfüllten Lebens: Lobpreis, ein singendes Herz, beständige Dankbarkeit, gegenseitige Unterordnung

4. Das Ereignis auf dem Berg Karmel

  • • Es gibt nur einen wahren Gott, wie auf dem Berg Karmel demonstriert wurde
  • • Gott offenbarte seine Größe und Macht in eindrucksvoller Weise
  • • Elia forderte das Volk heraus: Wie lange wollt ihr auf beiden Seiten hinken?
  • • Gott antwortete mit Feuer und das Volk erkannte: Der Herr ist Gott
  • • Wir sollen nicht wankend sein, sondern allein dem wahren Gott dienen
  • • Wir neigen dazu, unsere Herzen an geschaffene Dinge statt an den Schöpfer zu hängen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Psalm 143,1-2.3-4.6

Herr, höre mein Gebet, nimm zu Ohren mein Flehen... Denn vor dir ist kein Lebendiger gerecht. Denn der Feind verfolgt meine Seele, zertritt zur Erde mein Leben, lässt mich wohnen in Finsternissen wie die Toten der Urzeit. Und mein Geist ermattet in mir, mein Herz ist betäubt in meinem Innern... Zu dir breite ich meine Hände aus, wie ein lechzendes Land lechzt meine Seele nach dir.

1. Könige 16,29-33

Im 38. Jahr der Regierung Asas, des Königs von Juda, wurde Ahab, der Sohn Omris, König über Israel. Und er regierte 22 Jahre lang in Samaria über Israel. Und Ahab, der Sohn Omris, tat, was böse war in den Augen des Herrn, mehr als alle, die vor ihm gewesen waren...

1. Könige 17,1

Und Elia, der Tisbiter, von den Einwohnern Gileads sprach zu Ahab, so wahr der Herr lebt, der Gott Israels, vor dessen Angesicht ich stehe. Es soll in diesen Jahren weder Tau noch Regen fallen, es sei denn, dass ich es sage.

1. Könige 18,20-21

Da trat Elia vor das ganze Volk und sprach, wie lange wollt ihr auf beiden Seiten hinken? Ist der Herr Gott, so folgt ihm. Ist es aber Baal, so folgt ihm. Und das Volk erwiderte ihm kein Wort.

1. Könige 18,36-39

O Herr, du Gott Abrahams, Isaaks und Israels, lass sie heute erkennen, dass du Gott in Israel bist und ich dein Knecht und dass ich dies alles nach deinem Wort getan habe. Erhöre mich, O Herr, erhöre mich, damit dieses Volk erkennt, dass du, Herr, der wahre Gott bist... Da fiel das Feuer des Herrn herab und verzehrte das Brandopfer... Als das ganze Volk dies sah, da fielen sie auf ihr Angesicht und sprachen, Der Herr ist Gott, der Herr ist Gott.

Epheser 5,15-21

Seht nun genau zu, wie ihr wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise. Kauft die rechte Zeit aus, denn die Tage sind böse. Darum seid nicht töricht, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist. Und berauscht euch nicht mit Wein, worin Ausschweifung ist, sondern werdet voller Geist, indem ihr zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern redet und dem Herrn mit eurem Herzen singt und spielt. Sagt alle Zeit für alles dem Gott und Vater Dank im Namen unseres Herrn Jesus Christus. Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi.

Psalm 73,23-26

Trotzdem bleibe ich immer bei dir. Du hältst mich an der rechten Hand. Mit deinem Rat leitest du mich und nimmst mich am Ende in Ehren auf. Wen hab ich im Himmel außer dir? Und neben dir wünsche ich mir nichts auf dieser Erde. Auch wenn ich Leib und Leben verliere, bleibt Gott auf ewig der Fels meines Herzens und mein Teil.

Psalm 90,12

So lehre uns den Zählen unsere Tage, damit wir ein weises Herz erlangen.

Kolosser 3,16

Lasst das Wort des Christus reichlich in euch wohnen.

Weitere Referenzen

  • → Römerbrief (Anpassung an die Welt)
  • → Epheser Kapitel 1-3 (Identität in Christus)
  • → Epheser 2 (Tot in Sünden, lebendig gemacht durch Gnade)
  • → Epheser 4,1 (Würdig des Evangeliums wandeln)
  • → 1. Petrus 5 (Nüchtern und wachsam sein)
  • → Matthäusevangelium (Licht leuchten lassen)
  • → Markus 5 (Jesus und die blutflüssige Frau)
  • → Römer 8,14 (Geleitet durch den Geist Gottes)
  • → 1. Korinther (Im Geist reden, Herr Jesus)
  • → Galater 5,16 (Wandelt im Geist)
  • → Galater 5 (Frucht des Geistes: Selbstbeherrschung)

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Prüfe deinen Lebenswandel regelmäßig: Halte inne und denke über den Kurs nach, den du eingeschlagen hast. Frage dich: Können andere sehen, dass Christus in mir ist? Nach welchen Prinzipien treffe ich Entscheidungen? Welches Muster zeigt mein Leben?
  • 2 Kaufe die Zeit aus - nutze göttliche Gelegenheiten: Sei aufmerksam für Momente und Gelegenheiten, die Gott in deinem Alltag schenkt. Sehe Unterbrechungen nicht als Störungen, sondern als mögliche göttliche Momente, um anderen zu dienen, das Evangelium zu teilen oder jemanden zu ermutigen.
  • 3 Lass das Wort Gottes reichlich in dir wohnen: Lese, studiere und sinne über Gottes Wort nach. Ein geistgefülltes Leben ist identisch mit einem wortgefüllten Leben. Je mehr Raum du dem Wort gibst, desto mehr übernimmt der Geist die Kontrolle über dein Leben.
  • 4 Vermeide Rausch und Kontrollverlust: Lass dich nicht von Alkohol oder anderen Dingen beherrschen, die zur Ausschweifung führen. Bewahre die Selbstbeherrschung und stehe stattdessen unter dem Einfluss des Heiligen Geistes.
  • 5 Kultiviere ein dankbares und lobendes Herz: Entwickle die Gewohnheit, Gott allezeit für alles zu danken. Singe und spiele dem Herrn in deinem Herzen. Ermutige andere mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern.
  • 6 Ordne dich anderen unter in der Furcht Christi: Diene anderen in der Gemeinschaft, achte sie höher als dich selbst und verleugne dich selbst. Folge damit dem Beispiel Christi, der kam um zu dienen.

Impulse aus der Woche ab 15. Juni

  1. Tag 1 von 7 · 15. Juni Weise wandeln in einer bösen Welt

    Als Christen leben wir in dieser Welt, aber wir sind nicht von dieser Welt. Die Bibel ruft uns auf, uns nicht wie ein Chamäleon unserer Umgebung anzupassen, sondern einen unterscheidbaren Lebensstil zu führen. Paulus schreibt: 'Seht nun genau zu, wie ihr wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise.' Was bedeutet es, weise zu wandeln? Es bedeutet, sorgfältig über unseren Lebenskurs nachzudenken – über unsere Gedanken, unsere Sprache, unser Verhalten, unsere Gewohnheiten. Es geht nicht nur um Kopfwissen, sondern darum, biblische Weisheit im Alltag in die Praxis umzusetzen. Wir neigen schnell dazu, unüberlegt zu leben, getrieben von den Einflüssen dieser Welt. Deshalb brauchen wir die tägliche Erinnerung: Denke über deinen eingeschlagenen Kurs nach. Prüfe dein Leben. Können deine Arbeitskollegen von dir sagen, dass Christus in dir ist? Dein Lebenswandel ist ein Ausdruck der Veränderung, die Christus in dir gewirkt hat.

    Epheser 5,15-17

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wo du dich der Welt angepasst hast, und gib ihm jeden Bereich deines Lebens neu hin.

    Zum Nachdenken

    Wenn du auf die vergangene Woche zurückblickst, welches Muster zeigt dein Leben? Wandelst du weise zur Ehre Gottes oder passt du dich der Welt an?

  2. Tag 2 von 7 · 16. Juni Aus Gnade verändert

    Bevor wir über christlichen Lebenswandel sprechen, müssen wir uns an eine grundlegende Wahrheit erinnern: Unsere Veränderung ist ein Werk der Gnade. Paulus beschreibt in Epheser 1-3, wer wir in Christus sind. Der Vater hat uns vor Grundlegung der Welt auserwählt. In Christus haben wir Erlösung durch sein Blut und Vergebung der Sünden. Wir wurden mit dem Heiligen Geist versiegelt. Was hast du dazu beigetragen? Gar nichts! Denn wir waren tot in Sünden. Aus Gnade wurden wir gerettet – nicht wegen unserer Werke. Stell dir ein verwahrlostes Kind vor, das plötzlich in eine wohlhabende Familie aufgenommen wird. Du warst nicht nur verwahrlost, sondern tot – und wurdest lebendig gemacht in Christus. Unser veränderter Lebensstil ist keine Bedingung, um Christus zu gefallen, sondern die natürliche Reaktion auf das, was er an uns getan hat. Wir wandeln nicht weise, um gerettet zu werden, sondern weil wir gerettet wurden.

    Epheser 2,1-10

    Gebet

    Danke Jesus für seine Gnade, die dich verändert hat, und bitte ihn, dass diese Dankbarkeit dein tägliches Leben prägt.

    Zum Nachdenken

    Bewegt es dein Herz zu wissen, was Christus in deinem Leben getan hat – dass du aus Gnade von tot zu lebendig gemacht wurdest?

  3. Tag 3 von 7 · 17. Juni Kaufe die Zeit aus

    Paulus schreibt: 'Kauft die rechte Zeit aus, denn die Tage sind böse.' Doch was bedeutet das? Unsere westliche Prägung lässt uns oft an Produktivität denken – die Zeit besser nutzen, mehr schaffen. Aber Paulus betont nicht Minuten und Stunden, sondern die von Gott geschenkten Momente. Gott schenkt dir täglich Gelegenheiten und Möglichkeiten, die einen göttlichen Zweck haben. Es sind Zeitfenster, um deinen Nächsten zu lieben, gute Werke zu tun, ein Zeugnis zu sein, das Evangelium zu teilen. Diese Momente klopfen an deine Tür – wie Sushi auf einem Förderband. Du kannst zugreifen oder sie vorbeiziehen lassen. Sei aufmerksam: Wo tut Gott gerade sein Werk in deinem Alltag? Ein unerwarteter Anruf, eine Begegnung, ein Gespräch beim Friseur – das sind keine Unterbrechungen, sondern göttliche Gelegenheiten. Vertraue darauf, dass Gott die Situationen in deinem Leben lenkt, und nutze die Momente, um ihn zu verherrlichen.

    Epheser 5,16

    Gebet

    Bitte Gott, deine Augen zu öffnen für die Gelegenheiten, die er dir heute schenkt, um anderen zu dienen und ihn zu verherrlichen.

    Zum Nachdenken

    Welche Gelegenheiten hat Gott dir diese Woche geschenkt, die du genutzt oder vielleicht vorbeiziehen lassen hast?

  4. Tag 4 von 7 · 18. Juni Jesus als Vorbild im Dienst

    Jesus war auf dem Weg zu Jairus, dessen Tochter im Sterben lag. Die Zeit drängte. Doch auf dem Weg wurde er von einer blutflüssigen Frau aufgehalten, die seit zwölf Jahren mit ihrer Krankheit kämpfte. Wie reagierte Jesus? Er wimmelte sie nicht ab. Er sagte nicht: 'Sorry, ich wurde gerufen, ich muss weiter.' Jesus nahm sich Zeit für die Frau und heilte sie. Er sah diese Begegnung nicht als Unterbrechung, sondern als göttliche Gelegenheit. Jesus vertraute der Souveränität seines Vaters und nutzte den Moment, um zu dienen. Dies ist unser Vorbild: Trotz vollem Terminkalender, trotz dringender Aufgaben – was tut der Herr gerade in deinem Leben? Welche Menschen stellt er auf deinen Weg? Sehe diese scheinbaren Unterbrechungen mit neuen Augen. Gib ihnen Raum, damit Gottes Wille geschieht. In dieser bösen, gefallenen Welt machen wir einen Unterschied, wenn wir Gott in unserem Alltag wirken lassen.

    Markus 5,21-43

    Gebet

    Bitte Jesus, dir sein Herz für Menschen zu geben und die Perspektive zu schenken, Unterbrechungen als Gelegenheiten zu sehen.

    Zum Nachdenken

    Welche 'Unterbrechungen' in deinem Leben könnten eigentlich göttliche Gelegenheiten sein, die du anders wahrnehmen solltest?

  5. Tag 5 von 7 · 19. Juni Beherrscht vom Geist, nicht vom Fleisch

    Paulus gibt uns ein zweites Kennzeichen für christlichen Lebenswandel: 'Berauscht euch nicht mit Wein, worin Ausschweifung ist, sondern werdet voller Geist.' Es geht hier um die zentrale Frage: Von wem wirst du beherrscht und kontrolliert? Paulus spricht nicht von einem grundsätzlichen Alkoholverbot, sondern darum, wer die Kontrolle in deinem Leben hat. Übermäßiger Alkohol führt zu Zügellosigkeit – du verlierst die Selbstbeherrschung über deine Handlungen, deine Zunge, deine Begierden. Du bist nicht mehr Herr deiner Sinne. Stattdessen soll ein Christ vom Heiligen Geist beherrscht werden. Selbstbeherrschung ist eine Frucht des Geistes. Paulus schreibt: 'Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von keinem beherrschen lassen.' Gehe keine Kompromisse mit der Sünde ein. Strebe nicht nach Anerkennung in dieser Welt, sondern danach, Gott zu gefallen. Wahre Lebensfreude findest du allein in Jesus Christus.

    Epheser 5,18

    Gebet

    Bekenne Gott die Bereiche, wo du die Kontrolle verloren hast, und bitte ihn, dich durch seinen Geist zu beherrschen.

    Zum Nachdenken

    Gibt es Bereiche in deinem Leben, wo du die Selbstkontrolle abgegeben hast und nicht mehr vom Geist, sondern von etwas anderem beherrscht wirst?

  6. Tag 6 von 7 · 20. Juni Mit dem Geist erfüllt werden

    Was bedeutet es, mit dem Geist erfüllt zu werden? Paulus spricht hier nicht vom 'zweiten Segen' oder davon, mehr vom Heiligen Geist zu bekommen. Wenn du ein Kind Gottes bist, hast du bereits den Heiligen Geist – du bist mit ihm versiegelt. Es geht darum, dass der Geist Gottes, der bereits in dir ist, dich beherrschen soll. Er soll dein Leben bestimmen, du sollst unter seinem Einfluss stehen, er soll Raum in dir einnehmen. Mit anderen Worten: Übergib dich ihm komplett, jeden einzelnen Bereich deines Lebens. Beachte: Wir sind nicht die Handelnden, sondern die Empfänger. Der Befehl steht im Passiv – 'werdet erfüllt', nicht 'erfüllt euch selbst'. Wie ein leeres Glas, das du hinhältst, um gefüllt zu werden. Unsere Aufgabe ist es, uns dem Geist zur Verfügung zu stellen, ihm Raum zu geben. Und dies sollen wir täglich, beständig, fortwährend tun. Der Befehl gilt für jeden Christen.

    Galater 5,16

    Gebet

    Bitte den Heiligen Geist, dich heute neu zu füllen, und übergib ihm bewusst jeden Bereich deines Lebens.

    Zum Nachdenken

    Welche Bereiche deines Lebens hast du dem Heiligen Geist noch nicht komplett übergeben, sodass er dort Raum einnehmen kann?

  7. Tag 7 von 7 · 21. Juni Ein Leben zum Lobpreis

    Wie zeigt sich ein geisterfülltes Leben konkret? Paulus nennt drei Kennzeichen: Wir reden zueinander in Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern. Wir singen und spielen dem Herrn mit unserem Herzen. Und wir sagen allezeit für alles Gott dem Vater Dank. Ein vom Geist erfülltes Leben ist geprägt von Lobpreis und Dankbarkeit. Nicht nur am Sonntag, sondern im Alltag. Das Wort Gottes leitet uns, erfüllt unsere Herzen und kommt in Lobpreis zum Ausdruck. In Kolosser 3,16 schreibt Paulus: 'Das Wort des Christus wohne reichlich in euch.' Lass uns als Gemeinde ein Leben führen, das sich von dieser Welt unterscheidet – weise wandelnd, die Zeit auskaufend, vom Geist erfüllt. Ein Leben, das Christus widerspiegelt und ihn verherrlicht. Möge unser Leben ein Lobpreis für den Herrn sein, heute und in der kommenden Woche. Denn er allein ist würdig!

    Kolosser 3,16

    Gebet

    Danke Gott für seine Gnade in deinem Leben und bitte ihn, dein Herz mit Lobpreis und Dankbarkeit zu füllen, die im Alltag sichtbar werden.

    Zum Nachdenken

    Ist dein Leben geprägt von Lobpreis und Dankbarkeit gegenüber Gott, oder dominieren andere Dinge deine Gedanken und Worte?