Gospel Forum
WIR LEBEN FÜR EINE NEUE REFORMATION IN KIRCHE UND GESELLSCHAFT DURCH DIE KRAFT DES HEILIGEN GEISTES Echt. Nah. FAMILIE Das ist das Gospel Forum. Wir lieben Gott. Wir lieben Menschen. Menschen wie dich. Herzlich willkommen!
Täglicher Impuls Tag 4 von 7 Sprachengebet – Kommunikation mit Gott im Geist
Aus der Predigt „Sermon 10/25“ vom 27. Oktober
Das Sprachengebet ist keine charismatische Show, sondern eine besondere Form der Kommunikation mit Gott. Die Schrift erklärt: 'Wer in Sprachen redet, redet nicht zu Menschen, sondern zu Gott. Denn niemand versteht es, im Geist aber redet er Geheimnisse.' Es ist Gebet, bei dem dein Herz und Geist beten, auch wenn dein Verstand nicht versteht, was formuliert wird.
Paulus selbst betete mehr in Sprachen als alle anderen und unterschied nicht zwischen Gebet im Verstand und im Geist – beides gehört zusammen. Das Sprachengebet ist in der gesamten Kirchengeschichte präsent und besonders hilfreich in herausfordernden Situationen, wenn Worte fehlen.
Wichtig: Wenn du nicht in Sprachen betest, bist du kein Christ zweiter Klasse. Aber wenn der Heilige Geist in dir lebt, sind alle seine Gaben bereits präsent. Du musst nicht um etwas bitten, das schon da ist – du kannst anfangen, es zu aktivieren.
Weiterlesen
"
Das Sprachengebet ist keine charismatische Show, sondern eine besondere Form der Kommunikation mit Gott. Die Schrift erklärt: 'Wer in Sprachen redet, redet nicht zu Menschen, sondern zu Gott. Denn niemand versteht es, im Geist aber redet er Geheimnisse.' Es ist Gebet, bei dem dein Herz und Geist beten, auch wenn dein Verstand nicht versteht, was formuliert wird. Paulus selbst betete mehr in Sprachen als alle anderen und unterschied nicht zwischen Gebet im Verstand und im Geist – beides gehört zusammen. Das Sprachengebet ist in der gesamten Kirchengeschichte präsent und besonders hilfreich in herausfordernden Situationen, wenn Worte fehlen. Wichtig: Wenn du nicht in Sprachen betest, bist du kein Christ zweiter Klasse. Aber wenn der Heilige Geist in dir lebt, sind alle seine Gaben bereits präsent. Du musst nicht um etwas bitten, das schon da ist – du kannst anfangen, es zu aktivieren.
Das Sprachengebet ist keine charismatische Show, sondern eine besondere Form der Kommunikation mit Gott. Die Schrift erklärt: 'Wer in Sprachen redet, redet nicht zu Menschen, sondern zu Gott. Denn niemand versteht es, im Geist aber redet er Geheimnisse.' Es ist Gebet, bei dem dein Herz und Geist beten, auch wenn dein Verstand nicht versteht, was formuliert wird. Paulus selbst betete mehr in Sprachen als alle anderen und unterschied nicht zwischen Gebet im Verstand und im Geist – beides gehört zusammen. Das Sprachengebet ist in der gesamten Kirchengeschichte präsent und besonders hilfreich in herausfordernden Situationen, wenn Worte fehlen. Wichtig: Wenn du nicht in Sprachen betest, bist du kein Christ zweiter Klasse. Aber wenn der Heilige Geist in dir lebt, sind alle seine Gaben bereits präsent. Du musst nicht um etwas bitten, das schon da ist – du kannst anfangen, es zu aktivieren.
Vater, danke für die Gabe des Gebets. Lass mich tiefer in die Kommunikation mit dir hineinkommen, auch durch deinen Geist.
Gibt es in deinem Leben Situationen, in denen dir die Worte fehlen und das Sprachengebet eine Hilfe sein könnte?
Aufnahme vom 1. März 2026
Predigt Sunday Celebration | 9 & 11 Uhr | Gospel Forum
Sonntag, 1. März 2026 Markus 3,14-15 Kernaussage Jesus war ein jüdischer Rabbi, der seine Jünger in ein ganzheitliches Nachfolgemodell berief, das auf Nähe, Beziehung und Transformation basiert. Nachfolge bedeutet mehr als Information oder religiöse Praxis – es geht darum, mit Jesus als unserem Lebenslehrer unterwegs zu sein und durch Gemeinschaft mit ihm verwandelt zu werden.
Der Gottesdienst des Gospel Forums Stuttgart behandelt das Thema Nachfolge im 21. Jahrhundert mit Schwerpunkt auf Jesus als Rabbi im jüdisch-hebräischen Kontext. Die Predigt analysiert die christlich-jüdischen Wurzeln des Glaubens und erklärt, wie das rabbinische Lehrmodell der Antike - basierend auf Nähe, Beobachtung und Nachahmung - heute praktische Relevanz für die Nachfolge hat. Pastor Markus Wenz und Pastor Stefan erläutern die historische Trennung zwischen Judentum und Christentum, die Bedeutung Israels in der Endzeit und stellen die Arbeit des Gospel Forums in Israel vor, einschließlich der neu gegründeten NGO 'Or Hashever' für Traumahilfe. Der Gottesdienst beinhaltet auch eine Kindersegnung, Gebetszeiten für den Nahen Osten und persönliche Zeugnisse über Demut und Kindlichkeit im Glauben. Die zentrale Botschaft: Nachfolge ist keine bloße Information, sondern Transformation durch Nähe zu Jesus, dem Rabbi, der uns in eine lebendige Beziehung ruft und uns lehrt, wie man lebt - nicht nur was man glaubt. Weiterlesen
Sunday Celebration | 9 & 11 Uhr | Gospel Forum
Jesus war ein jüdischer Rabbi, der seine Jünger in ein ganzheitliches Nachfolgemodell berief, das auf Nähe, Beziehung und Transformation basiert. Nachfolge bedeutet mehr als Information oder religiöse Praxis – es geht darum, mit Jesus als unserem Lebenslehrer unterwegs zu sein und durch Gemeinschaft mit ihm verwandelt zu werden.
Hauptthemen (6)
1. Das hebräisch-jüdische Jüngerschaftsmodell
- • Jesus war ein Rabbi (Lehrer/Meister) im jüdischen Kontext
- • Ein Rabbi war kein religiöser Fachlehrer, sondern ein Lebenslehrer
- • Rabbis wurden von der Gemeinschaft ernannt, nicht durch Zertifikate
- • Das jüdische Denken unterscheidet nicht zwischen säkular und geistlich
- • Lernen geschah durch Nähe, Beobachten und Nachmachen
2. Drei Kennzeichen des jüdischen Jüngerschaftsmodells
- • Nähe: Schüler wohnten beim Rabbi und teilten das gesamte Leben
- • Beziehung: Lernen durch gemeinsames Erleben, nicht nur Frontalunterricht
- • Transformation: Wahrheit wird gemeinsam gegangen und verstanden
- • Das Ziel war, so zu werden wie der Meister
- • Nachfolge ist mehr als Information – es ist Transformation
3. Die jüdischen Wurzeln des Christentums
- • Jesus war durch und durch Jude – beschnitten, Tempel, Synagoge, Feste
- • Die ersten Jünger waren alle Juden
- • Die Bibel wurde von jüdischen Autoren geschrieben
- • Die erste Gemeinde entstand in Jerusalem
- • Unser christlicher Glaube erwächst aus dem Bund Gottes mit Israel
4. Die Trennung zwischen Judentum und Christentum
- • 70 n.Chr.: Zerstörung des zweiten Tempels
- • 132-135 n.Chr.: Bar-Kochba-Revolte und römische Unterdrückung
- • 325 n.Chr.: Konzil von Nizäa zementierte die Trennung
- • Kaiser Konstantin lehnte alles Jüdische ab
- • Entstehung der Ersatztheologie (Replacement Theology)
- • Jahrhunderte der Verblendung, aber Gott steht zu seinem Bund (Römer 11)
5. Die Bedeutung Israels für die Endzeit
- • Israel ist die 'Weltzeituhr' der Menschheitsgeschichte
- • In der Endzeit werden Juden und Christen zusammengebracht (Epheser 2)
- • Wir sind berufen, Israel zu segnen (1. Mose 12,3)
- • Für den Frieden Jerusalems beten (Psalm 122)
- • Gottes Volk trösten (Jesaja 40,1-2)
- • Wir sind in den Ölbaum Israel eingepfropft, nicht umgekehrt (Römer 11)
6. Die Berufung der Jünger durch Jesus
- • Erster Ruf: Bei ihm sein – Nähe und Gemeinschaft
- • Zweiter Ruf: Veränderung und Transformation erleben
- • Dritter Ruf: Sendung mit Auftrag und Vollmacht
- • Mit Jesus unterwegs sein ist das Zentrum, nicht nur Vorbereitung
- • Identität ist wichtiger als Aktivität
- • Intimität kommt vor Produktivität
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Und er setzte zwölf ein, die er auch Apostel nannte, dass sie bei ihm sein sollten und dass er sie aussendete zum Predigen und dass sie Vollmacht hätten, die bösen Geister auszutreiben.
Wehrt den Kindern nicht und sie sollen zu mir kommen, denn ihnen gehört das Reich Gottes.
Wer Israel segnet, der ist gesegnet, wer Israel flucht, der ist geflucht.
Gott bereut seine Berufungen und seine Begabungen niemals.
Weitere Referenzen
- → Epheser 2,15
- → Psalm 122
- → Jesaja 40,1-2
- → Römer 11 (mehrfach erwähnt)
- → Apostelgeschichte 10
- → Apostelgeschichte 15
- → Matthäus 17
- → 2. Korinther 3,18 (im Anschauen seiner selbst verwandelt)
- → Johannes 15 (Weinstock und Reben)
Praktische Anwendung (5)
- 1 Täglich 10 Minuten Nähe zu Jesus suchen: Nimm dir bewusst Zeit für Gebet, Stille und das Wort Gottes. Suche die Gegenwart Gottes mindestens 10 Minuten am Tag, um die Nähe zu deinem Rabbi Jesus zu pflegen.
- 2 Jeden Tag eine gute Tat: Triff die Entscheidung, täglich jemanden zu ermutigen, zu helfen oder eine ermutigende Nachricht zu schreiben. Lass Liebe nicht nur Philosophie sein, sondern praktisch werden.
- 3 Beteilige dich aktiv: Sei nicht isoliert, sondern Teil von Aktion. Fang an zu dienen, sei es im Gebet, in Einladungen oder in konkreten Diensten. Übe Nachfolge praktisch.
- 4 Übe Vergebung statt Eskalation: Wenn Konflikte entstehen, nutze sie als Gelegenheit, Vergebung zu trainieren, anstatt immer Recht haben zu wollen. Verwandle Herausforderungen in Lernmomente.
- 5 Trainiere Stille und Ruhe: Wenn du gestresst und hektisch bist, nimm dir bewusst Momente (5-30 Minuten), um Stille bei Gott zu üben und zu trainieren. Lass dich nicht vom Alltag überwältigen.
Impulse aus der Woche ab 2. März
-
Tag 1 von 7 · 2. März Jesus, der Rabbi - Nähe statt nur Information
Jesus war kein religiöser Dienstleister oder Kirchengründer im westlichen Sinne. Er war ein Rabbi - ein Lebenslehrer im jüdisch-hebräischen Kontext. Als seine ersten Jünger fragten 'Rabbi, wo wohnst du?', antwortete er: 'Kommt und seht'. Nachfolge begann mit Nähe, nicht mit Information. Das rabbinische Lehrmodell der Antike basierte auf drei Säulen: Nähe, Beobachtung und Nachahmung. Schüler wohnten bei ihrem Rabbi, aßen mit ihm, arbeiteten mit ihm. Sie lernten nicht durch Frontalunterricht, sondern durch gemeinsames Leben. Die Wahrheit wurde gemeinsam gegangen und verstanden. Nachfolge ist mehr als Glauben an bestimmte Lehren. Es ist Transformation durch Nähe zu Jesus. Er ruft uns nicht nur zu einem System oder Event, sondern in eine lebendige Beziehung. Jesus möchte dein Rabbi sein - der Meister, der dir nicht nur sagt, was du glauben sollst, sondern dir zeigt, wie man lebt.
Johannes 1,38-39
GebetJesus, ich will dich nicht nur als Retter kennen, sondern als meinen Rabbi. Lehre mich, wie man lebt, nicht nur was man glaubt.
Zum NachdenkenIn welchen Bereichen deines Lebens hast du Jesus eher als Informationsquelle behandelt statt als Rabbi, mit dem du im Alltag unterwegs bist?
-
Tag 2 von 7 · 3. März Die jüdischen Wurzeln des Glaubens verstehen
Das Christentum ist keine neue Religion, die vom Himmel gefallen ist. Jesus war Jude, seine ersten Jünger waren Juden, die erste Gemeinde entstand in Jerusalem. Die gesamte Bibel - alle 66 Bücher - wurde von jüdischen Autoren verfasst. Die Ausgießung des Heiligen Geistes geschah in Jerusalem, und von dort startete die Weltmission. Doch durch historische Entwicklungen - die Reformation, das Dritte Reich - haben wir Christen in Deutschland oft den jüdischen Boden unseres Glaubens verloren. Wenn wir diese Wurzeln ignorieren, wird Jesus zu einem bloßen Religionsstifter und Nachfolge zu einer Meinung statt zu einer Lebensweise. Gerade in Zeiten, wo Antisemitismus zunimmt und Konflikte im Nahen Osten eskalieren, brauchen wir eine differenzierte Sicht. Unsere jüdisch-christlichen Wurzeln zu ehren bedeutet nicht, jede politische Entscheidung Israels gutzuheißen. Es bedeutet, den Kontext zu verstehen, in dem Jesus lebte und lehrte.
Römer 11,17-18
GebetHerr, öffne meine Augen für die Wurzeln meines Glaubens. Hilf mir, Jesus in seinem historischen und kulturellen Kontext besser zu verstehen.
Zum NachdenkenWas hast du über den jüdischen Hintergrund von Jesus gewusst, und wie verändert dieses Wissen dein Verständnis von Nachfolge?
-
Tag 3 von 7 · 4. März Lernen durch Beobachten und Nachmachen
Im rabbinischen Lehrmodell gab es keine Trennung zwischen geistlich und säkular. Das Leben wurde ganzheitlich gesehen. Ein Rabbi brachte seinen Schülern nicht nur religiöse Konzepte bei, sondern die Art und Weise zu leben - in allen Bereichen. Das Lernprinzip war einfach aber kraftvoll: Zuerst schaute der Schüler zu, wie der Meister lebte. Dann übte er unter Aufsicht. Schließlich praktizierte er selbst das Gelernte. Die Wahrheit wurde nicht in einem Klassenzimmer vermittelt, sondern auf der Straße, beim Essen, im Alltag gemeinsam erlebt. Jesus lädt uns ein: 'Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir'. Nicht nur: Glaube an mich. Sondern: Lerne von mir. Beobachte, wie ich lebe. Mache es nach. Nachfolge ist ein Prozess der Transformation, kein einmaliges Ereignis. Es geht darum, Jesus ähnlicher zu werden in unserem Denken, Fühlen und Handeln.
Matthäus 11,29
GebetJesus, ich will nicht nur über dich lernen, sondern von dir. Zeige mir heute eine Sache, die ich von deiner Art zu leben nachahmen kann.
Zum NachdenkenWelche konkrete Eigenschaft oder Verhaltensweise von Jesus möchtest du in den nächsten Wochen durch Beobachtung und Übung in dein Leben integrieren?
-
Tag 4 von 7 · 5. März Demut - die Wurzel der Kindlichkeit
Ein bewegendes Zeugnis aus dem Gottesdienst erinnerte daran, dass Demut die Wurzel von Kindlichkeit ist. Jesus sagte: 'Wehrt den Kindern nicht, zu mir zu kommen, denn ihnen gehört das Reich Gottes.' Kinder sind abhängig, haben keinen Selbstfokus, schauen vollständig auf ihre Eltern. Umso älter wir werden, umso eigenständiger werden wir - und umso mehr denken wir, niemanden mehr zu brauchen. Doch Gott ruft uns zurück in diese kindliche Abhängigkeit. Nicht zu einer unreifen Abhängigkeit, sondern zu einer demütigen Haltung, die anerkennt: Er ist Gott, ich bin es nicht. Er kann alles, ich kann nicht alles - und das ist völlig in Ordnung. Das Hauptmerkmal wahrer Nachfolge ist Demut. Ein treuer, demütiger Diener folgt seinem Rabbi nicht aus Pflicht, sondern aus dem Bewusstsein heraus, dass der Meister gut ist und den Weg kennt. Demut öffnet die Tür zur Gemeinschaft mit Gott.
Lukas 18,16-17
GebetVater, mache mich demütig und sanftmütig wie Jesus. Lehre mich, kindlich abhängig von dir zu sein in allen Dingen.
Zum NachdenkenIn welchen Lebensbereichen versuchst du, eigenständig zu sein, anstatt demütig von Gott abhängig zu sein?
-
Tag 5 von 7 · 6. März Vom Marathon-Zuschauer zum Läufer
Nachfolge ist kein Sprint, sondern ein Marathon. In diesem Rennen gibt es verschiedene Positionen: Manche stehen noch auf der Startlinie, andere schauen vom Rand zu, und wieder andere sind bereits unterwegs - auf unterschiedlichen Etappen des Rennens. Die Diagnose aus der Predigtserie war klar: Nachfolge ist mehr als Glauben, mehr als ein kirchliches System zu bedienen, mehr als religiöse Dienstleistungen zu praktizieren. Viele von uns haben Nachfolge auf Sonntagsgottesdienste, Gebetskreise oder theologische Kenntnisse reduziert. Doch Jesus ruft uns zu mehr. Die Frage ist nicht, ob du das Rennen schon perfekt läufst. Die Frage ist: Läufst du überhaupt? Bist du auf der Bahn, auch wenn du vielleicht langsam gehst oder manchmal stolperst? Oder stehst du noch am Rand und schaust anderen dabei zu, wie sie Jesus nachfolgen? Jesus lädt dich ein, heute auf die Bahn zu kommen und loszulaufen.
1. Korinther 9,24
GebetHerr, gib mir die Kraft und den Mut, nicht nur Zuschauer zu sein, sondern aktiv in der Nachfolge zu laufen, Schritt für Schritt.
Zum NachdenkenAn welcher Stelle des Marathons befindest du dich aktuell - auf der Startlinie, als Zuschauer oder bereits unterwegs?
-
Tag 6 von 7 · 7. März Von Institution zu Bewegung zurückkehren
Die Kirchengeschichte zeigt eine Entwicklung: Was als lebendige Bewegung unter Jesus begann, wurde über 2000 Jahre zu Institution, dann zu Tradition, und heute oft zu Event oder religiöser Dienstleistung. Auf diesem Weg haben wir manchmal das Wesentliche der Nachfolge verloren. Die erste Gemeinde lebte in Nähe - sie teilten Mahlzeiten, Besitz, Leben. Sie lernten nicht nur bei wöchentlichen Treffen, sondern im Alltag gemeinsam. Die Urgemeinde war keine perfekte Gemeinschaft, aber sie lebte das rabbinische Prinzip: Nähe, Beobachtung, Nachahmung. Gottes Ruf heute ist nicht, die Institution Kirche zu verwerfen, sondern den Kern der Bewegung wiederzuentdecken. Es geht nicht darum, mehr Programme zu haben, sondern authentische Beziehungen zu leben. Jesus ruft uns zurück zu den Wurzeln - nicht nostalgisch, sondern um von dort aus einen Schritt nach vorne zu machen ins 21. Jahrhundert.
Apostelgeschichte 2,42-47
GebetJesus, hilf uns als Gemeinde, nicht nur Institution zu sein, sondern lebendige Bewegung, in der Menschen dir wirklich nachfolgen.
Zum NachdenkenLebst du Gemeinde eher als Event, das du besuchst, oder als Bewegung, in der du aktiv mit anderen unterwegs bist?
-
Tag 7 von 7 · 8. März Israel, die Endzeit und unser Auftrag
Die Ereignisse im Nahen Osten erinnern uns daran, dass wir als Christen einen Auftrag haben: für Israel und die Region zu beten. Der Gottesdienst betonte, dass wir als Priester vor Gottes Thron stehen und unsere Stimme Macht hat. Wie Elia, ein normaler Mensch, durch Gebet den Himmel öffnete und schloss, haben auch wir Autorität. Das Gospel Forum engagiert sich praktisch in Israel, unter anderem durch die neu gegründete NGO 'Or Hashever' für Traumahilfe. Gott nutzt oft schwierige Situationen, damit Menschen ihm begegnen. Unser Gebet sollte sein: 'Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden' - für Leben und Leben im Überfluss, nicht Tod und Zerstörung. Als deutsche Christen haben wir eine besondere Verantwortung, eine differenzierte und liebevolle Haltung zu Israel einzunehmen. Nicht blind für politische Fehler, aber verwurzelt im Bewusstsein unserer geistlichen Herkunft. Bete für Frieden, für Begegnung mit Jesus und dass Gottes Reich kommt.
Psalm 122,6
GebetHerr, wir beten für Frieden in Israel und im gesamten Nahen Osten. Mögen viele Menschen dir begegnen und dein Reich kommen.
Zum NachdenkenWie regelmäßig betest du für Israel und den Nahen Osten, und was könnte dich motivieren, dies zu einer festen Gewohnheit zu machen?