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Gospel Forum

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Täglicher Impuls
Dienstag

Shalom: Der tiefe Frieden Gottes

Jeder Mensch sehnt sich nach Frieden für seine Seele – nach Shalom. Dieses hebräische Wort bedeutet mehr als nur äußere Harmonie. Es beschreibt einen Zustand, in dem nichts fehlt, in dem man vollkommen intakt und sicher ist. Das Wort Gottes verspricht: 'Großen Frieden haben die, die dein Wort lieben, und nichts bringt sie zu Fall.' Dieser Friede entsteht nicht durch perfekte Umstände, sondern durch die Gewissheit, dass jemand in Kontrolle ist – auch wenn unsere Situation gerade chaotisch erscheint. Wenn wir im Wort Gottes gegründet sind, bekommen wir eine innere Ruhe und Zuversicht, die unerschütterlich ist. Shalom bedeutet seelische Ruhe und ein erfülltes Leben. Jesus hat uns seinen Frieden überlassen – nicht wie die Welt ihn gibt, sondern einen tiefen, echten Frieden.

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Jeder Mensch sehnt sich nach Frieden für seine Seele – nach Shalom. Dieses hebräische Wort bedeutet mehr als nur äußere Harmonie. Es beschreibt einen Zustand, in dem nichts fehlt, in dem man vollkommen intakt und sicher ist. Das Wort Gottes verspricht: 'Großen Frieden haben die, die dein Wort lieben, und nichts bringt sie zu Fall.' Dieser Friede entsteht nicht durch perfekte Umstände, sondern durch die Gewissheit, dass jemand in Kontrolle ist – auch wenn unsere Situation gerade chaotisch erscheint. Wenn wir im Wort Gottes gegründet sind, bekommen wir eine innere Ruhe und Zuversicht, die unerschütterlich ist. Shalom bedeutet seelische Ruhe und ein erfülltes Leben. Jesus hat uns seinen Frieden überlassen – nicht wie die Welt ihn gibt, sondern einen tiefen, echten Frieden.

Psalm 119,165
Gebet

Danke Jesus für seinen Frieden und bitte ihn, dir zu helfen, diesen Frieden täglich in deinem Herzen zu bewahren.

Herausforderung

Wo suchst du Frieden – in äußeren Umständen oder in Gottes Gegenwart und Wort?

Aufnahme vom 1. März 2026

Predigt

Sunday Celebration | 9 & 11 Uhr | Gospel Forum

Sonntag, 1. März 2026
Markus 3,14-15
Kernaussage

Jesus war ein jüdischer Rabbi, der seine Jünger in ein ganzheitliches Nachfolgemodell berief, das auf Nähe, Beziehung und Transformation basiert. Nachfolge bedeutet mehr als Information oder religiöse Praxis – es geht darum, mit Jesus als unserem Lebenslehrer unterwegs zu sein und durch Gemeinschaft mit ihm verwandelt zu werden.

Der Gottesdienst des Gospel Forums Stuttgart behandelt das Thema Nachfolge im 21. Jahrhundert mit Schwerpunkt auf Jesus als Rabbi im jüdisch-hebräischen Kontext. Die Predigt analysiert die christlich-jüdischen Wurzeln des Glaubens und erklärt, wie das rabbinische Lehrmodell der Antike - basierend auf Nähe, Beobachtung und Nachahmung - heute praktische Relevanz für die Nachfolge hat. Pastor Markus Wenz und Pastor Stefan erläutern die historische Trennung zwischen Judentum und Christentum, die Bedeutung Israels in der Endzeit und stellen die Arbeit des Gospel Forums in Israel vor, einschließlich der neu gegründeten NGO 'Or Hashever' für Traumahilfe. Der Gottesdienst beinhaltet auch eine Kindersegnung, Gebetszeiten für den Nahen Osten und persönliche Zeugnisse über Demut und Kindlichkeit im Glauben. Die zentrale Botschaft: Nachfolge ist keine bloße Information, sondern Transformation durch Nähe zu Jesus, dem Rabbi, der uns in eine lebendige Beziehung ruft und uns lehrt, wie man lebt - nicht nur was man glaubt.
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Der Gottesdienst des Gospel Forums Stuttgart behandelt das Thema Nachfolge im 21. Jahrhundert mit Schwerpunkt auf Jesus als Rabbi im jüdisch-hebräischen Kontext. Die Predigt analysiert die christlich-jüdischen Wurzeln des Glaubens und erklärt, wie das rabbinische Lehrmodell der Antike - basierend auf Nähe, Beobachtung und Nachahmung - heute praktische Relevanz für die Nachfolge hat. Pastor Markus Wenz und Pastor Stefan erläutern die historische Trennung zwischen Judentum und Christentum, die Bedeutung Israels in der Endzeit und stellen die Arbeit des Gospel Forums in Israel vor, einschließlich der neu gegründeten NGO 'Or Hashever' für Traumahilfe. Der Gottesdienst beinhaltet auch eine Kindersegnung, Gebetszeiten für den Nahen Osten und persönliche Zeugnisse über Demut und Kindlichkeit im Glauben. Die zentrale Botschaft: Nachfolge ist keine bloße Information, sondern Transformation durch Nähe zu Jesus, dem Rabbi, der uns in eine lebendige Beziehung ruft und uns lehrt, wie man lebt - nicht nur was man glaubt.

Hauptthemen (6)

1. Das hebräisch-jüdische Jüngerschaftsmodell

  • Jesus war ein Rabbi (Lehrer/Meister) im jüdischen Kontext
  • Ein Rabbi war kein religiöser Fachlehrer, sondern ein Lebenslehrer
  • Rabbis wurden von der Gemeinschaft ernannt, nicht durch Zertifikate
  • Das jüdische Denken unterscheidet nicht zwischen säkular und geistlich
  • Lernen geschah durch Nähe, Beobachten und Nachmachen

2. Drei Kennzeichen des jüdischen Jüngerschaftsmodells

  • Nähe: Schüler wohnten beim Rabbi und teilten das gesamte Leben
  • Beziehung: Lernen durch gemeinsames Erleben, nicht nur Frontalunterricht
  • Transformation: Wahrheit wird gemeinsam gegangen und verstanden
  • Das Ziel war, so zu werden wie der Meister
  • Nachfolge ist mehr als Information – es ist Transformation

3. Die jüdischen Wurzeln des Christentums

  • Jesus war durch und durch Jude – beschnitten, Tempel, Synagoge, Feste
  • Die ersten Jünger waren alle Juden
  • Die Bibel wurde von jüdischen Autoren geschrieben
  • Die erste Gemeinde entstand in Jerusalem
  • Unser christlicher Glaube erwächst aus dem Bund Gottes mit Israel

4. Die Trennung zwischen Judentum und Christentum

  • 70 n.Chr.: Zerstörung des zweiten Tempels
  • 132-135 n.Chr.: Bar-Kochba-Revolte und römische Unterdrückung
  • 325 n.Chr.: Konzil von Nizäa zementierte die Trennung
  • Kaiser Konstantin lehnte alles Jüdische ab
  • Entstehung der Ersatztheologie (Replacement Theology)
  • Jahrhunderte der Verblendung, aber Gott steht zu seinem Bund (Römer 11)

5. Die Bedeutung Israels für die Endzeit

  • Israel ist die 'Weltzeituhr' der Menschheitsgeschichte
  • In der Endzeit werden Juden und Christen zusammengebracht (Epheser 2)
  • Wir sind berufen, Israel zu segnen (1. Mose 12,3)
  • Für den Frieden Jerusalems beten (Psalm 122)
  • Gottes Volk trösten (Jesaja 40,1-2)
  • Wir sind in den Ölbaum Israel eingepfropft, nicht umgekehrt (Römer 11)

6. Die Berufung der Jünger durch Jesus

  • Erster Ruf: Bei ihm sein – Nähe und Gemeinschaft
  • Zweiter Ruf: Veränderung und Transformation erleben
  • Dritter Ruf: Sendung mit Auftrag und Vollmacht
  • Mit Jesus unterwegs sein ist das Zentrum, nicht nur Vorbereitung
  • Identität ist wichtiger als Aktivität
  • Intimität kommt vor Produktivität

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Markus 3,14-15

Und er setzte zwölf ein, die er auch Apostel nannte, dass sie bei ihm sein sollten und dass er sie aussendete zum Predigen und dass sie Vollmacht hätten, die bösen Geister auszutreiben.

Lukas 18,16

Wehrt den Kindern nicht und sie sollen zu mir kommen, denn ihnen gehört das Reich Gottes.

1. Mose 12,3

Wer Israel segnet, der ist gesegnet, wer Israel flucht, der ist geflucht.

Römer 11,29

Gott bereut seine Berufungen und seine Begabungen niemals.

Weitere Referenzen

  • Epheser 2,15
  • Psalm 122
  • Jesaja 40,1-2
  • Römer 11 (mehrfach erwähnt)
  • Apostelgeschichte 10
  • Apostelgeschichte 15
  • Matthäus 17
  • 2. Korinther 3,18 (im Anschauen seiner selbst verwandelt)
  • Johannes 15 (Weinstock und Reben)

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Täglich 10 Minuten Nähe zu Jesus suchen: Nimm dir bewusst Zeit für Gebet, Stille und das Wort Gottes. Suche die Gegenwart Gottes mindestens 10 Minuten am Tag, um die Nähe zu deinem Rabbi Jesus zu pflegen.
  • 2 Jeden Tag eine gute Tat: Triff die Entscheidung, täglich jemanden zu ermutigen, zu helfen oder eine ermutigende Nachricht zu schreiben. Lass Liebe nicht nur Philosophie sein, sondern praktisch werden.
  • 3 Beteilige dich aktiv: Sei nicht isoliert, sondern Teil von Aktion. Fang an zu dienen, sei es im Gebet, in Einladungen oder in konkreten Diensten. Übe Nachfolge praktisch.
  • 4 Übe Vergebung statt Eskalation: Wenn Konflikte entstehen, nutze sie als Gelegenheit, Vergebung zu trainieren, anstatt immer Recht haben zu wollen. Verwandle Herausforderungen in Lernmomente.
  • 5 Trainiere Stille und Ruhe: Wenn du gestresst und hektisch bist, nimm dir bewusst Momente (5-30 Minuten), um Stille bei Gott zu üben und zu trainieren. Lass dich nicht vom Alltag überwältigen.