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Gemeinde Gottes Herford

Zimmerstraße 3, 32051 Herford

Freikirchliche Gemeinde, vereint durch die persönliche Erfahrung mit dem Evangelium.

Täglicher Impuls
Tag 3 von 7

Das Vorbild des Epaphras

Aus der Predigt „Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford“ vom 25. Oktober

Epaphras war kein berühmter Apostel. Wir lesen nichts von besonderen Gaben oder herausragenden Werken. Aber Paulus schreibt über ihn: 'Es grüßt euch Epaphras, der einer der euren ist, ein Knecht des Christus, der alle Zeit in den Gebeten für euch kämpft, damit ihr feststeht, vollkommen und zur Fülle gebracht, in allem, was der Wille Gottes ist.' Epaphras war ein unermüdlicher Gebetskämpfer. Er war überzeugt, dass aufrichtiges, ernsthaftes Gebet entscheidend dazu beiträgt, dass Christen geistlich reifen und im Willen Gottes bleiben. Er betete nicht nur fromme Wünsche, sondern rechnete fest mit Gottes Erhörung. Wir müssen keine außergewöhnlichen Menschen sein, um Außergewöhnliches für Gottes Reich zu bewirken. Durch treue Fürbitte können wir mithelfen, dass andere Menschen in ihrem Glauben wachsen und gefestigt werden.

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Epaphras war kein berühmter Apostel. Wir lesen nichts von besonderen Gaben oder herausragenden Werken. Aber Paulus schreibt über ihn: 'Es grüßt euch Epaphras, der einer der euren ist, ein Knecht des Christus, der alle Zeit in den Gebeten für euch kämpft, damit ihr feststeht, vollkommen und zur Fülle gebracht, in allem, was der Wille Gottes ist.' Epaphras war ein unermüdlicher Gebetskämpfer. Er war überzeugt, dass aufrichtiges, ernsthaftes Gebet entscheidend dazu beiträgt, dass Christen geistlich reifen und im Willen Gottes bleiben. Er betete nicht nur fromme Wünsche, sondern rechnete fest mit Gottes Erhörung. Wir müssen keine außergewöhnlichen Menschen sein, um Außergewöhnliches für Gottes Reich zu bewirken. Durch treue Fürbitte können wir mithelfen, dass andere Menschen in ihrem Glauben wachsen und gefestigt werden.

Kolosser 4,12
Gebet

Gib mir, Herr, ein Herz wie Epaphras – treu im Gebet für andere, zuversichtlich in deiner Erhörung.

Zum Nachdenken

Für wen bete ich regelmäßig und mit der Erwartung, dass Gott sie zur geistlichen Reife führt?

Aufnahme vom 18. Oktober 2026

Predigt

Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford

Sonntag, 18. Oktober 2026
Römer 3,9-25
Kernaussage

Die Botschaft dieses Gottesdienstes zeigt, dass Christ sein auf der Gnade Gottes durch Jesus Christus basiert, nicht auf eigenen Werken. Durch Jesu Opfer am Kreuz können wir trotz unserer Sünde in Gottes Gegenwart kommen. Diese Überzeugung soll unser ganzes Leben prägen – sowohl in der persönlichen Beziehung zu Gott als auch im öffentlichen Bekenntnis vor anderen Menschen.

Der Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford wurde von der Jugend gestaltet und behandelte das Thema 'Christ sein mit Überzeugung'. Der Gottesdienst bestand aus mehreren Musikdarbietungen, Bibellesungen und Predigten, die sich mit grundlegenden Fragen des christlichen Glaubens befassten. Zunächst wurde die Frage 'Christ sein - Warum?' behandelt, wobei die Heiligkeit Gottes, die Sündhaftigkeit des Menschen und Gottes Gnade durch Jesus Christus im Mittelpunkt standen. Anhand von Römer 3 wurde dargelegt, dass alle Menschen gesündigt haben und nur durch den Glauben an Jesus Christus Gerechtigkeit erlangen können. Im weiteren Verlauf wurde das Leben als Christ im Alltag thematisiert. Es wurde betont, dass Christen Kinder Gottes sind und ihre Identität in Christus finden sollen. Die Bedeutung der persönlichen Beziehung zu Gott durch Gebet und Bibellesen wurde hervorgehoben. Abschließend ging es um die Frage, ob Christ sein eine Privatsache ist. Anhand des Beispiels von Felix Nmecha und biblischen Vorbildern wie Petrus wurde deutlich gemacht, dass Christen ihren Glauben öffentlich bekennen sollen. Persönliche Zeugnisse von Jugendlichen rundeten den Gottesdienst ab und zeigten, wie Gott im Alltag wirkt. Der Gottesdienst schloss mit Gebeten, Bekanntmachungen und Abschlussliedern.
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Der Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford wurde von der Jugend gestaltet und behandelte das Thema 'Christ sein mit Überzeugung'. Der Gottesdienst bestand aus mehreren Musikdarbietungen, Bibellesungen und Predigten, die sich mit grundlegenden Fragen des christlichen Glaubens befassten. Zunächst wurde die Frage 'Christ sein - Warum?' behandelt, wobei die Heiligkeit Gottes, die Sündhaftigkeit des Menschen und Gottes Gnade durch Jesus Christus im Mittelpunkt standen. Anhand von Römer 3 wurde dargelegt, dass alle Menschen gesündigt haben und nur durch den Glauben an Jesus Christus Gerechtigkeit erlangen können. Im weiteren Verlauf wurde das Leben als Christ im Alltag thematisiert. Es wurde betont, dass Christen Kinder Gottes sind und ihre Identität in Christus finden sollen. Die Bedeutung der persönlichen Beziehung zu Gott durch Gebet und Bibellesen wurde hervorgehoben. Abschließend ging es um die Frage, ob Christ sein eine Privatsache ist. Anhand des Beispiels von Felix Nmecha und biblischen Vorbildern wie Petrus wurde deutlich gemacht, dass Christen ihren Glauben öffentlich bekennen sollen. Persönliche Zeugnisse von Jugendlichen rundeten den Gottesdienst ab und zeigten, wie Gott im Alltag wirkt. Der Gottesdienst schloss mit Gebeten, Bekanntmachungen und Abschlussliedern.

Hauptthemen (4)

1. Christ sein - Warum?

  • • Gott ruft uns zur Heiligkeit auf: 'Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig'
  • • Alle Menschen stehen unter der Herrschaft der Sünde und verfehlen Gottes Herrlichkeit
  • • Aus eigener Kraft können wir Gottes Standard nicht erreichen
  • • Gott schenkt uns durch Jesus Christus seine Gnade und macht Gemeinschaft mit ihm möglich
  • • Das Sühnopfer Jesu ist die einzige Grundlage für unsere Rechtfertigung vor Gott

2. Christ sein im Alltag

  • • Wir dürfen Kinder Gottes sein und in dieser Identität leben
  • • Unser Leben soll von Gott bestimmt sein, nicht von Menschen oder deren Meinungen
  • • Zeit mit Gott in Gebet und Bibellesen ist die Quelle unserer Kraft
  • • Gott soll die Priorität in unserem Leben sein und Raum und Zeit bekommen
  • • Alles geschieht aus Gottes Gnade, nicht durch unsere eigenen Werke
  • • Auch in schwierigen Zeiten dürfen wir auf Gottes Schutz und Souveränität vertrauen
  • • Wir sollen in allen Lebenslagen mit Gott im Gebet sprechen

3. Christ sein - keine Privatsache

  • • Die Bibel ruft uns deutlich auf, unseren Glauben öffentlich zu bekennen
  • • Wir sollen das Licht der Welt sein und Jesus vor den Menschen bekennen
  • • Auch ein schwacher Glaube kann bekannt werden, denn er hat einen mächtigen Heiland
  • • Das Beispiel von Petrus zeigt, dass selbst starke Gläubige versagen können, aber Vergebung und neue Chancen erhalten
  • • Durch den Heiligen Geist bekommen wir Kraft, mutige Zeugen zu sein
  • • Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft, Liebe und Zucht

4. Persönliche Zeugnisse

  • • Ein einfaches Tischgebet auf der Baustelle öffnete Türen für Glaubensgespräche
  • • Das öffentliche Bekenntnis fordert uns heraus, unsere eigene Beziehung zu Gott zu prüfen
  • • Gott wirkt durch scheinbare Zufälle und schenkt zur rechten Zeit die richtigen Menschen
  • • Die tägliche Erfahrung von Gottes Führung, Schutz und Veränderung bestätigt unseren Glauben
  • • Gott handelt auch dann schon, wenn wir noch nicht zu ihm gehören

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Römer 3,9-25

Wie nun? Haben wir etwas voraus? Ganz und gar nicht, denn wir haben ja vorhin sowohl Juden als Griechen beschuldigt, dass sie alle unter der Sünde sind. Wie geschrieben steht, ist es keiner gerecht, auch nicht einer. Es ist keiner, der verständlich ist, der nach Gott fragt... Jetzt aber ist es außerhalb des Gesetzes die Gerechtigkeit Gottes offenbar gemacht worden... durch den Glauben an Jesus Christus... Ihn hat Gott zum Sühnopfer bestimmt, das wirksam wird durch den Glauben an sein Blut

Apostelgeschichte 17,27

Mit allem, was er, also Gott, tat, wollte er die Menschen dazu bringen, nach ihm zu fragen. Er wollte, dass sie, wenn irgend möglich, in Kontakt mit ihm kommen und ihn finden. Er ist ja für keinen von uns in unerreichbarer Ferne

1. Johannes 3,1

Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Kinder Gottes heißen sollen. Darum erkennt uns die Welt nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat

Galater 1,10

Rede ich denn jetzt Menschen oder Gott zuliebe? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich allerdings den Menschen noch gefällig wäre, so wäre ich nicht ein Knecht des Christus

Markus 1,35

Und am Morgen, als es noch sehr dunkel war, stand er auf, ging hinaus an einen einsamen Ort und betete dort

Galater 2,16

Doch weil wir erkannt haben, dass der Mensch nicht aus Werken des Gesetzes gerechtigt wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus... weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch gerechtfertigt wird

2. Korinther 4,8-11

Wir werden überall bedrängt, aber nicht erdrückt. Wir kommen in Verlegenheit, aber nicht in Verzweiflung. Wir werden verfolgt, aber nicht verlassen. Wir werden niedergeworfen, aber wir kommen nicht um...

Philipper 4,6

Sorgt euch um nichts, sondern in allem. Lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kund werden

Johannes 21,15-17

Simon, Sohn des Jonas, liebst du mich mehr als diese?... Weide meine Lämmer... Hüte meine Schafe... Weide meine Schafe

Apostelgeschichte 1,8

Sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und ganz Judäa und Samaria bis an das Ende der Erde

2. Timotheus 1,7

Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und Liebe und der Zucht

Hebräer 12,1-3

Da wir nun eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, so lasst uns jede Last ablegen und die Sünde, die uns so leicht umstrickt, und lasst uns mit Ausdauer laufen in den Kampf, der vor uns liegt, indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens

Philipper 4,13

Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, welcher ist Christus

Weitere Referenzen

  • → Matthäus 5,14-16
  • → Matthäus 10,32
  • → Römer 1,16
  • → Jakobus 2,18
  • → Markus 16,15
  • → Johannes 7
  • → Johannes 19
  • → Johannes 13,37
  • → Johannes 18,17
  • → Lukas 22,62

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Zeit mit Gott zur Priorität machen: Täglich bewusst Zeit für Gebet und Bibellesen einplanen, besonders an einsamen Orten. Gerade wenn es schwierig ist oder die Zeit knapp scheint, ist dies umso wichtiger als Quelle der Kraft.
  • 2 Persönliche Beziehung zu Gott pflegen: Nicht nur intellektuell über den Glauben nachdenken oder Regeln befolgen, sondern eine lebendige, persönliche Beziehung mit Gott aufbauen und pflegen.
  • 3 Den Glauben öffentlich bekennen: In alltäglichen Situationen mutig zu Jesus stehen, sei es durch Tischgebet, Gespräche über den Glauben oder andere sichtbare Handlungen. Dabei auf die Kraft des Heiligen Geistes vertrauen.
  • 4 In schwierigen Zeiten zu Gott kommen: Mit allen Anliegen, Sorgen und Nöten im Gebet zu Gott kommen und auf seine Souveränität und seinen Schutz vertrauen. Ihm auch schon in den Schwierigkeiten danken.
  • 5 Das eigene Leben prüfen: Sich selbst die Frage stellen: Ist Jesus wirklich König in meinem Leben? Entspricht meine tatsächliche Beziehung zu Gott dem, was ich nach außen bekenne?
  • 6 Gottes Wirken bezeugen: Von persönlichen Erfahrungen mit Gott erzählen und sein Handeln im eigenen Leben zur Ermutigung anderer weitergeben.

Impulse aus der Woche ab 19. Oktober

  1. Tag 1 von 7 · 19. Oktober Die Grundlage unseres Glaubens: Gottes Gnade

    Warum sind wir Christen? Diese Frage berührt das Fundament unseres Glaubens. Gott ruft uns zur Heiligkeit - 'Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.' Doch wenn wir ehrlich sind, erkennen wir unsere Unfähigkeit, diesem Anspruch gerecht zu werden. Die Schrift sagt es deutlich: 'Alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten.' Wir sehen die verheerenden Auswirkungen der Sünde überall - in zerbrochenen Beziehungen, in Ungerechtigkeit, in unserem persönlichen Versagen. Doch genau hier beginnt die gute Nachricht. Gott gibt uns nicht auf. Er geht den Weg für uns, stirbt für uns und schenkt uns seine Gnade. 'Sie werden ohne Verdienst gerechtfertigt durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist.' Der Grund unseres Christseins ist nicht unsere Leistung, sondern allein das, was Jesus für uns getan hat. Das ist die Hoffnung in einer zerbrochenen Welt.

    Römer 3,23-24

    Gebet

    Danke Gott heute bewusst für seine unverdiente Gnade und dafür, dass er dich nicht aufgegeben hat, obwohl du seinem Standard nicht entsprechen kannst.

    Zum Nachdenken

    Was bedeutet es für dich persönlich, dass dein Christsein nicht auf deiner Leistung, sondern allein auf Gottes Gnade beruht?

  2. Tag 2 von 7 · 20. Oktober Kinder des Königs - unsere wahre Identität

    Als Christen dürfen wir eine wunderbare Wahrheit über uns selbst wissen: 'Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Kinder Gottes heißen sollen.' Das ist keine leere Phrase, sondern unsere wahre Identität. Wir sind Kinder des Königs. Das bedeutet, dass unser Leben nicht von unseren eigenen Plänen oder den Erwartungen anderer bestimmt sein soll, sondern von Gott selbst. Paulus fragt: 'Rede ich denn jetzt Menschen oder Gott zuliebe? Oder suche ich Menschen zu gefallen?' Die Antwort ist klar: Als Gottes Kinder leben wir aus dieser Beziehung heraus. Gott soll nicht nur ein Teil unseres Alltags sein - er soll ihn bestimmen. Diese Identität in Christus gibt uns Freiheit von den wechselnden Meinungen anderer und Halt in einer unsicheren Welt. Wir gehören zum König der Könige, und das verändert alles.

    1. Johannes 3,1

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu helfen, deine Identität als sein Kind täglich bewusst zu leben und nicht nach der Anerkennung von Menschen zu suchen.

    Zum Nachdenken

    In welchen Bereichen deines Lebens lässt du dich mehr von der Meinung anderer als von deiner Identität als Kind Gottes leiten?

  3. Tag 3 von 7 · 21. Oktober Zeit mit Gott - die Quelle der Kraft

    Jesus hatte einen anstrengenden Tag hinter sich - er kümmerte sich um kranke und leidende Menschen, stellte ihre Bedürfnisse über seine eigenen. Doch was tat er am nächsten Morgen? 'Und am Morgen, als es noch sehr dunkel war, stand er auf, ging hinaus an einen einsamen Ort und betete dort.' Obwohl er erschöpft sein musste, suchte Jesus nicht zuerst Ruhe, sondern Zeit mit dem Vater. Das zeigt uns: Die Beziehung zu Gott ist die Quelle unserer Kraft. Genau dann, wenn es schwer ist, wenn die Zeit knapp scheint, dürfen wir uns an Gott festhalten und mehr Zeit mit ihm verbringen. Das tun wir durch Gebet und Bibellesen. Wir müssen mit Gott kommunizieren und darauf achten, was er uns zu sagen hat. Privatzeit mit ihm ist eine wichtige Grundlage für unser Wachstum als Christen. Gott soll die Priorität in unserem Leben sein - dafür braucht er Raum und Zeit.

    Markus 1,35

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu helfen, jeden Tag bewusst Zeit mit ihm zu verbringen, besonders wenn die Umstände schwierig sind.

    Zum Nachdenken

    Wie sieht deine tägliche Zeit mit Gott aus? Was hindert dich daran, diese Priorität zu setzen?

  4. Tag 4 von 7 · 22. Oktober Nicht aus Werken, sondern aus Gnade

    Es ist verlockend, unser Christsein wie eine Checkliste zu behandeln - bestimmte Regeln befolgen, Gebote abhaken und dann denken: 'Jetzt bin ich ein guter Christ.' Doch das verfehlt das Herz des Evangeliums völlig. Paulus schreibt deutlich: 'Weil wir erkannt haben, dass der Mensch nicht aus Werken des Gesetzes gerechtfertigt wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus.' Unsere Beziehung zu Gott basiert nicht auf einer festen Liste von Gesetzen, die wir erfüllen müssen. Stattdessen geht es um eine persönliche Beziehung. Wir dürfen ganz bestimmt auf das hören, was Gott uns zu sagen hat, und ihn mit Überzeugung bekennen - nicht nur an bestimmten Tagen, sondern jeden Tag, in jeder Situation. Das geschieht nicht auf einer intellektuellen Ebene, sondern durch eine lebendige, persönliche Beziehung mit ihm. Alles kommt aus Gottes Gnade, nicht aus unserem eigenen Handeln.

    Galater 2,16

    Gebet

    Danke Gott für seine Gnade, die nicht von deinen Werken abhängt, und bitte ihn, dir zu helfen, aus dieser Beziehung zu leben.

    Zum Nachdenken

    Wo versuchst du möglicherweise, dir Gottes Gunst durch eigene Leistung zu verdienen, anstatt aus der Gnade zu leben?

  5. Tag 5 von 7 · 23. Oktober Beten in allen Lebenslagen

    Das Leben als Christ ist nicht immer leicht. Schwierigkeiten werden uns nicht erspart bleiben. Doch Gott hat uns versprochen, uns zu beschützen, auch wenn es schwierig wird. In allen Lagen dürfen wir mit ihm sprechen. 'Sorgt euch um nichts, sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kund werden.' Dies ist keine bloße Option - es ist eine Anweisung. Wir sollen zu Gott kommen, und jedes Thema ist angemessen für ein Gebet. Gott möchte in allen Lebensbereichen bei uns sein und uns helfen. Wir dürfen ihn bei allem, was wir tun, um seine Hilfe und Weisheit bitten. Er ist allwissend und erkennt unsere Leiden, aber er wartet oft, bis wir auf ihn zukommen. Und das Besondere: Wir dürfen ihm schon danken, wenn die Leiden noch nicht vorbei sind. Wir können auf seine Hilfe vertrauen, dass alles nach seinem Plan vorangeht.

    Philipper 4,6

    Gebet

    Bringe heute bewusst alle deine Anliegen - auch die scheinbar unbedeutenden - im Gebet vor Gott und danke ihm schon jetzt für sein Handeln.

    Zum Nachdenken

    Gibt es Bereiche in deinem Leben, über die du meinst, nicht beten zu können oder zu müssen? Warum?

  6. Tag 6 von 7 · 24. Oktober Öffentliches Bekenntnis - keine Privatsache

    Ist unser Glaube eine Privatsache? Können wir ihn nicht einfach für uns behalten? Es wäre sicher einfacher, manchmal auch sicherer. Doch Jesus sagt klar: 'Ihr seid das Licht der Welt. Ein Licht, das man nicht unter einen Scheffel setzt, sondern auf einen Leuchter.' Der Glaube startet vielleicht leise - wie bei Nikodemus, der nachts zu Jesus kam. Aber er bleibt nicht dort. Wir sehen eine Entwicklung: Später verteidigte Nikodemus Jesus öffentlich. Unser Glaube wächst nach außen, sofern er stärker wird. Wir müssen nicht direkt wie Felix Nmecha vor der ganzen Welt unseren Glauben bekennen. Aber wir haben die Kraft durch den Heiligen Geist erhalten, Zeugen zu sein. 'Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und Liebe und der Zucht.' Selbst ein schwacher Glaube kann bekannt werden, denn er hat einen mächtigen Heiland.

    Matthäus 5,14-16

    Gebet

    Bitte den Heiligen Geist um Mut und Kraft, deinen Glauben im Alltag sichtbar zu machen, auch wenn es Überwindung kostet.

    Zum Nachdenken

    Wo hältst du deinen Glauben aus Furcht zurück, obwohl du Gelegenheit hättest, von Jesus zu erzählen?

  7. Tag 7 von 7 · 25. Oktober Christsein mit Überzeugung leben

    Am Ende dieser Woche kommen wir zurück zu unserem Thema: Christsein mit Überzeugung. Was bedeutet das praktisch? Es bedeutet, dass wir nicht nur über unseren Glauben reden, sondern ihn wirklich von der Tiefe unseres Herzens leben. Ein wichtiger Vers dafür ist: 'Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, welcher ist Christus.' Oft fokussieren wir uns auf 'ich vermag alles' und vergessen den entscheidenden zweiten Teil: 'durch den, der mich stark macht.' Unsere Kraft kommt nicht aus uns selbst. Wenn wir von unserem Glauben zeugen, wenn wir im Alltag als Christen leben, wenn wir Schwierigkeiten durchstehen - all das geschieht nicht aus unserer eigenen Stärke. Es geschieht durch Christus, der in uns wirkt. Diese Überzeugung wächst, wenn wir täglich in der Beziehung zu Gott bleiben, auf sein Wort hören und seine Kraft in unserem Leben erfahren. Das ist Christsein mit Überzeugung.

    Philipper 4,13

    Gebet

    Danke Jesus dafür, dass er dich stark macht, und bitte ihn, dir zu helfen, jeden Tag bewusst aus seiner Kraft zu leben und mit Überzeugung Christ zu sein.

    Zum Nachdenken

    Wo versuchst du aus eigener Kraft zu leben, anstatt auf die Kraft Christi zu vertrauen?