Gemeinde Gottes Herford
Freikirchliche Gemeinde, vereint durch die persönliche Erfahrung mit dem Evangelium.
Täglicher Impuls Tag 2 von 7 Die Geschichte dahinter
Aus der Predigt „Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford“ vom 25. Oktober
Als Israel gegen Amalek kämpfte, geschah etwas Erstaunliches: Solange Mose seine Hände zum Gebet erhob, siegte Israel. Wenn seine Hände sanken, gewann der Feind. Die Soldaten merkten schnell: Die Wucht des Kampfes liegt nicht in unserer Macht oder unseren Waffen, sondern im Gebet Moses für uns.
Es gab ein sichtbares Ereignis – den Kampf – aber die wahre Geschichte spielte sich dahinter ab, auf dem Hügel, wo Mose betete. Aaron und Hur stützten seine müden Hände, bis die Sonne unterging und der Sieg errungen war.
So ist es auch heute: Hinter jedem geistlichen Sieg, hinter jeder Bewahrung, hinter jedem gesegneten Dienst steht eine Geschichte des Gebets. Menschen, die treu und anhaltend fürbittend vor Gott stehen, schreiben mit an dieser unsichtbaren, aber entscheidenden Geschichte.
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Als Israel gegen Amalek kämpfte, geschah etwas Erstaunliches: Solange Mose seine Hände zum Gebet erhob, siegte Israel. Wenn seine Hände sanken, gewann der Feind. Die Soldaten merkten schnell: Die Wucht des Kampfes liegt nicht in unserer Macht oder unseren Waffen, sondern im Gebet Moses für uns. Es gab ein sichtbares Ereignis – den Kampf – aber die wahre Geschichte spielte sich dahinter ab, auf dem Hügel, wo Mose betete. Aaron und Hur stützten seine müden Hände, bis die Sonne unterging und der Sieg errungen war. So ist es auch heute: Hinter jedem geistlichen Sieg, hinter jeder Bewahrung, hinter jedem gesegneten Dienst steht eine Geschichte des Gebets. Menschen, die treu und anhaltend fürbittend vor Gott stehen, schreiben mit an dieser unsichtbaren, aber entscheidenden Geschichte.
Als Israel gegen Amalek kämpfte, geschah etwas Erstaunliches: Solange Mose seine Hände zum Gebet erhob, siegte Israel. Wenn seine Hände sanken, gewann der Feind. Die Soldaten merkten schnell: Die Wucht des Kampfes liegt nicht in unserer Macht oder unseren Waffen, sondern im Gebet Moses für uns. Es gab ein sichtbares Ereignis – den Kampf – aber die wahre Geschichte spielte sich dahinter ab, auf dem Hügel, wo Mose betete. Aaron und Hur stützten seine müden Hände, bis die Sonne unterging und der Sieg errungen war. So ist es auch heute: Hinter jedem geistlichen Sieg, hinter jeder Bewahrung, hinter jedem gesegneten Dienst steht eine Geschichte des Gebets. Menschen, die treu und anhaltend fürbittend vor Gott stehen, schreiben mit an dieser unsichtbaren, aber entscheidenden Geschichte.
Herr, mache mich zu einem treuen Fürbitter, der anhaltend für andere einsteht, auch wenn niemand es sieht.
Wo bin ich Teil der 'Geschichte dahinter' – für meine Familie, meine Gemeinde oder Gottes Reich?
Aufnahme vom 21. Oktober 2026
Predigt Bibel- und Gebetsstunde der Gemeinde Gottes Herford
Mittwoch, 21. Oktober 2026 Hebräer 4,14-16 Kernaussage Jesus Christus ist unser großer, mitleidiger Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks, der in allem versucht wurde wie wir, doch ohne Sünde blieb. Er versteht unsere Schwachheiten vollkommen und tritt für uns vor dem Thron der Gnade ein, damit wir jederzeit Barmherzigkeit und Hilfe empfangen können.
Diese Bibel- und Gebetsstunde der Gemeinde Gottes Herford behandelt das Thema Jesus als unser großer Hohepriester nach der Ordnung Melchizedeks. Die Predigt verbindet sich mit dem vorherigen Thema über Glaube und Geduld als Weg zur geistlichen Vollkommenheit und zeigt anhand von Abrahamsbegegnungen und dem Hebräerbrief die besondere Stellung Jesu als Hohepriester.
Die zentrale Botschaft ermutigt die Gemeinde, zu Jesus als dem mitleidigen Hohenpriester hinzutreten, der alle Versuchungen erlebt hat, aber ohne Sünde blieb. Er versteht unsere Schwachheiten vollkommen und kann uns helfen, weil er selbst durch Leiden Gehorsam gelernt hat. Die Predigt ruft dazu auf, im Glauben zu wachsen, Jesus die Ehre zu geben und die Gemeinschaft der Gläubigen zu schätzen, die einander in Liebe tragen sollen. Praktische Gebetsanliegen für kranke Geschwister und Missionsarbeit runden den Gottesdienst ab. Weiterlesen
Bibel- und Gebetsstunde der Gemeinde Gottes Herford
Jesus Christus ist unser großer, mitleidiger Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks, der in allem versucht wurde wie wir, doch ohne Sünde blieb. Er versteht unsere Schwachheiten vollkommen und tritt für uns vor dem Thron der Gnade ein, damit wir jederzeit Barmherzigkeit und Hilfe empfangen können.
Hauptthemen (4)
1. Der Segen Melchisedeks
- • Melchisedek kam Abraham nach dem Sieg über die Könige entgegen und segnete ihn
- • Melchisedek war König von Salem (König des Friedens) und Priester Gottes des Höchsten
- • Abraham gab Melchisedek den Zehnten von allem und nahm nichts vom König von Sodom
- • Melchisedeks Größe wird besonders betont - er segnete Abraham, den Patriarchen
- • Diese Begegnung war eine besondere Offenbarung Gottes im Königstal
2. Jesus, der große Hohepriester
- • Jesus wurde von Gott mit einem Schwur zum Hohenpriester nach der Ordnung Melchisedeks eingesetzt
- • Jesus ist so groß, dass der Himmel und aller Himmel Himmel ihn nicht fassen können
- • Er ist allgegenwärtig - überall auf der Erde und darüber hinaus
- • Jesus ist größerer Herrlichkeit wert als Mose, denn er ist Sohn über Gottes Haus
- • Als Hoherpriester ist er nicht nur Fürsprecher, sondern auch wunderbarer Schutz
- • Wir sollen auf Jesus hinschauen und ihn als unseren Hohenpriester bekennen
3. Jesus, der mitleidige Hohepriester
- • Jesus kann mit unseren Schwachheiten mitleiden, weil er in allem versucht wurde wie wir
- • Er wurde mit jeder möglichen Sünde versucht, blieb aber ohne Sünde
- • Jesus kennt unsere Gedanken von Ferne, bevor wir ein Wort aussprechen
- • Er hat in den Tagen seines irdischen Lebens mit starkem Geschrei und Tränen gebetet
- • Obwohl er Gottes Sohn war, hat er Gehorsam durch Leiden gelernt
- • Jesus versteht jedes Leiden - ob Not, Krankheit oder ausweglose Situationen
- • Er ist der Urheber ewigen Heils für alle, die ihm gehorsam sind
4. Der Aufruf: Lasst uns hinzutreten
- • Wir sollen mit Dankbarkeit zum Thron der Gnade kommen
- • Jesus kann von Sünden reinigen und unser Gewissen reinigen von toten Werken
- • Er kann als der beste Arzt auch von Krankheiten heilen
- • Jesus hat uns zu Königen und Priestern gemacht - wir dürfen unser Amt empfangen
- • Er kann vollständig erretten alle, die durch ihn zu Gott kommen
- • Jesus lebt für immer, um für uns einzutreten
- • Wir dürfen zu jeder Zeit und in jedem Moment zu ihm kommen
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Weil wir nun einen großen Hohepriester haben, Jesus, den Sohn Gottes, der durch die Himmel gegangen ist, lasst uns an dem Bekenntnis festhalten. Denn wir haben nicht einen Hohepriester, der nicht mitleiden könnte mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem, genauso wie wir, versucht worden ist, doch ohne Sünde. Darum lasst uns mit frohem Vertrauen vor den Thron der Gnade treten, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe nötig haben.
Denn jeder hohe Priester, der von den Menschen genommen wird, der wird für die Menschen zum Dienst vor Gott eingesetzt, damit er Gaben und Opfer für die Sünden darbringt. Und er kann mitfühlen mit denen, die unwissend sind und irren, weil er auch selbst mit Schwachheit behaftet ist. Darum muss er, wie für das Volk, so auch für sich selbst, für die Sünden opfern. Und niemand nimmt sich selbst die Ehre, sondern er wird von Gott berufen, genau wie Aaron. So hat auch Christus sich nicht selbst die Ehre gegeben, hoher Priester zu werden, sondern der, der zu ihm gesagt hat, du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt. Wie er auch an anderer Stelle spricht, du bist ein Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchizedeks.
Melchisedek, der König von Salem, brachte Brot und Wein heraus. Er war ein Priester Gottes des Höchsten. Und er segnete ihn und sprach, Gesegnet seist du, Abraham, dem höchsten Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat und Gelobt sei Gott der Höchste, der deine Feinde in deine Hand gegeben hat. Und Abraham gab ihm den Zehnten von allem.
Darum, ihr heiligen Brüder, die ihr der himmlischen Berufung teilhaftig seid, schaut hin auf den Apostel und hoher Priester, den wir bekennen, Christus Jesus, der dem treu ist, der ihn gemacht hat. Wie auch Mose in seinem ganzen Haus. Dieser aber war größerer Herrlichkeit wert. Er ist größerer Ehre, größerer Herrlichkeit wert, die auch größere Ehre als das Haus verdient, wer es erbaute. Denn jedes Haus wird von jemandem erbaut, der aber alles erbaut hat, ist Gott. Und Mose war treu über seinem ganzen Haus als sein Knecht, aber auch als Priester. Christus aber als ein Sohn über sein Haus, dessen Haus sind wir, wenn wir das Vertrauen in den Ruhm der Hoffnung bis ans Ende standhaft festhalten.
Er hat in den Tagen seines irdischen Lebens Gebet und Flehen, mit starkem Geschrei und Tränen, dem dargebracht, der ihn vom Tod erretten konnte. Und er ist auch erhört worden, weil er Gott in Ehren hielt. Und obwohl er Sohn war, hat er doch an dem, was er litt, Gehorsam gelernt. Und nachdem er vollendet war, ist er für alle, die ihm gehorsam sind, der Urheber ewigen Heils geworden, genannt von Gott ein hoher Priester nach der Ordnung Melchizedek.
Wie viel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst ohne jede Schuld durch den ewigen Geist Gott geopfert hat, euer Gewissen reinigen von den toten Werken, um dem lebendigen Gott zu dienen.
Daher kann er auch diejenigen vollständig erretten, die durch ihn zu Gott kommen. Denn er lebt für immer, um für sie einzutreten.
Weitere Referenzen
- → Hebräer 6
- → Hebräer 12
- → 1. Mose 15 (Abraham glaubte dem Herrn)
Praktische Anwendung (5)
- 1 Auf Jesus hinschauen: Wir sollen immer wieder bewusst auf Jesus, unseren Hohenpriester, schauen und ihn vor den Menschen bekennen. Dies gibt uns Kraft und hält uns im Glauben fest.
- 2 Mit Dankbarkeit zum Gnadenthron kommen: Wir sollen Jesus für seinen Dienst als Hoherpriester danken und mit allem zu ihm kommen - mit Sünden, Schwachheiten, Krankheiten und allen Nöten. Er versteht uns und kann helfen.
- 3 Mitleid mit anderen haben: Wie Jesus Mitleid mit uns hat, sollen auch wir als Geschwister miteinander Mitleid haben. Wenn ein Glied leidet, leiden die anderen mit und helfen einander praktisch.
- 4 Gott in Ehren halten: Jesus hielt Gott in Ehren und wurde erhört. Auch wir müssen Gott die Ehre geben und ihm gehorsam sein, um als Priester in unseren Familien und in der Gemeinde zu dienen.
- 5 Im Gebet verharren: In schwierigen Zeiten und Prüfungen sollen wir wie Jesus im Gebet verharren und uns durchprüfen lassen, dabei auf Jesu Hilfe vertrauen, der alle Versuchung überwunden hat.
Impulse dieser Woche
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Tag 1 von 7 · 22. Oktober Jesus, unser großer Hohepriester
Wir haben einen großen Hohenpriester, Jesus, den Sohn Gottes, der durch die Himmel gegangen ist. Was für ein wunderbares Vorrecht! Jesus ist nicht nur unser Erlöser, sondern auch unser beständiger Fürsprecher vor dem Thron Gottes. Die Größe Jesu als Hoherpriester übersteigt alles menschliche Verständnis. Er ist allgegenwärtig – überall auf dieser Erde kann jeder Einzelne zu ihm kommen. Der Himmel kann ihn nicht fassen, und doch hält er seine Hand über jeden von uns. Er umgibt uns von allen Seiten und ist unser wunderbarer Schutz. Jesus ist nicht wie die Hohenpriester des Alten Bundes, die selbst schwach und sündig waren. Er ist der vollkommene Hohepriester nach der Ordnung Melchizedeks – ewig, heilig und ohne Sünde. Durch ihn haben wir direkten Zugang zum Vater. Lasst uns deshalb an unserem Bekenntnis zu ihm festhalten und ihm die Ehre geben, die ihm gebührt.
Hebräer 4,14-16
GebetDanke Jesus, dass du mein großer Hoherpriester bist und ich jederzeit zu dir kommen darf. Hilf mir, deine Größe besser zu erkennen.
Zum NachdenkenWelche Bedeutung hat es für dein tägliches Leben, dass Jesus als dein Hoherpriester immer für dich eintritt?
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Tag 2 von 7 · 23. Oktober Der Segen Melchizedeks
Nach Abrahams Sieg über die Könige begegnete ihm Melchizedek, der König von Salem und Priester Gottes des Höchsten. Diese Begegnung war außergewöhnlich: Melchizedek brachte Brot und Wein heraus und segnete Abraham mit den Worten: 'Gesegnet seist du, Abraham, dem höchsten Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat.' Diese Szene ist bedeutsam: Während der König von Sodom Abraham mit irdischem Reichtum belohnen wollte, lehnte Abraham dies ab – nicht einmal einen Schuhriemen wollte er nehmen. Sein völliges Vertrauen auf Gott war die Grundlage seines Segens. Sodom hatte eine Chance, stand direkt vor dem Segnenden und vor Abraham, aber sie erkannten die Bedeutung nicht. Melchizedek war ein Vorschatten auf Jesus Christus. Der Hebräerbriefschreiber widmet ihm ein ganzes Kapitel und zeigt: Jesus ist Hoherpriester nach der Ordnung Melchizedeks – ewig, ohne Anfang und Ende, größer als Abraham selbst.
1. Mose 14,18-20
GebetHerr, hilf mir, wie Abraham völlig auf dich zu vertrauen und nicht auf die Verlockungen dieser Welt zu schauen.
Zum NachdenkenWo lehne ich heute irdische 'Angebote' ab, um allein auf Gottes Segen zu vertrauen?
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Tag 3 von 7 · 24. Oktober Jesus, der mitleidige Hohepriester
Das Besondere an Jesus als unserem Hohenpriester ist: 'Wir haben nicht einen Hohepriester, der nicht mitleiden könnte mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem, genauso wie wir, versucht worden ist, doch ohne Sünde.' Jesus versteht uns vollkommen, weil er selbst Mensch geworden ist. Jesus wurde in jeder erdenklichen Weise versucht. Als Kind, als Jugendlicher, als junger Mann – der Feind hat ihn von allen Seiten angegriffen. Doch Jesus blieb standhaft und siegte. Er litt mit starkem Geschrei und Tränen, lernte Gehorsam durch das, was er litt. Am Kreuz rief er: 'Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?' Gerade weil Jesus so gelitten hat, kann er mit uns mitleiden. Bist du in Not? Jesus hat Mitleid mit dir. Bist du krank? Jesus versteht dich. Stehst du in einer ausweglosen Situation? Jesus kennt dein Leiden und er weiß, was du brauchst, noch bevor du ihn bittest.
Hebräer 4,15
GebetDanke Jesus, dass du nicht nur mein Retter bist, sondern auch mein mitleidiger Hoherpriester, der jede meiner Schwachheiten kennt.
Zum NachdenkenIn welcher Situation brauchst du heute das Mitleid Jesu, der dich vollkommen versteht?
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Tag 4 von 7 · 25. Oktober Gehorsam lernen durch Leiden
Ein bemerkenswerter Vers über Jesus lautet: 'Und obwohl er Sohn war, hat er doch an dem, was er litt, Gehorsam gelernt.' Jesus, der Sohn Gottes, ein Gott im Fleisch, musste leiden und hat geduldig gelitten. Durch seine Leiden hat er Gehorsam gelernt. Dieses Prinzip gilt auch für uns. Wir dürfen bei Jesus lernen, was es bedeutet, durch schwierige Zeiten zu gehen und dabei gehorsam zu bleiben. Leiden sind nicht sinnlos – sie formen unseren Charakter und bringen uns zur geistlichen Reife. Gott möchte uns zur Vollkommenheit führen, zum vollen Mannesalter im Geiste, nicht dass wir Kinder bleiben, sondern wachsen im Glauben. 'Nachdem er vollendet war, ist er für alle, die ihm gehorsam sind, der Urheber ewigen Heils geworden.' Jesus ging voraus durch Leiden zum Sieg. Nun führt er uns denselben Weg – durch Glaube und Geduld zur geistlichen Vollkommenheit.
Hebräer 5,8-9
GebetHerr Jesus, hilf mir, in schweren Zeiten an dir festzuhalten und durch Leiden Gehorsam zu lernen, wie du es getan hast.
Zum NachdenkenWas hat Gott dich durch vergangene oder gegenwärtige Leiden über Gehorsam gelehrt?
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Tag 5 von 7 · 26. Oktober Hinzutreten zum Gnadenthron
Die Aufforderung des Hebräerbriefes ist klar und ermutigend: 'Darum lasst uns mit frohem Vertrauen vor den Thron der Gnade treten, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe nötig haben.' Wir haben einen Thron der Gnade, Geschwister! Zu jeder Zeit, in jedem Moment ist Jesus da – unser großer, mitleidiger Hoherpriester. Er ist nicht fern oder unerreichbar. Wir müssen nicht warten oder uns fürchten. Mit frohem Vertrauen dürfen wir zu ihm kommen. Jesus kann vergeben, wenn wir in Versuchung gefallen sind. Er kann von Sünden reinigen. Er kann heilen von Krankheiten, denn er ist der beste Arzt. Er kann unser Gewissen reinigen durch sein Blut. Egal, was uns bedrückt – Jesus hat die Antwort. Wir müssen nur zu ihm kommen, ihm alles sagen und erwarten, dass er hilft. Er lebt für immer, um für uns einzutreten.
Hebräer 4,16
GebetHerr, ich komme jetzt zu deinem Gnadenthron und bringe dir meine Nöte. Danke, dass du mich mit offenen Armen empfängst.
Zum NachdenkenMit welchem Anliegen möchtest du heute mit frohem Vertrauen vor Gottes Gnadenthron treten?
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Tag 6 von 7 · 27. Oktober Heute Einander in Liebe tragen
Jesus ist unser Vorbild im Mitleid, und wir sind aufgerufen, ihm darin nachzufolgen. 'Leidet ein Glied, so leiden die anderen mit.' Wir sollen bei Jesus lernen, wie wir einander in der Gemeinde tragen und unterstützen. Die Predigt enthielt ein persönliches Zeugnis: Ein Missgeschick an der Tankstelle, vier Stunden warten, keine Antwort von mehreren Geschwistern – doch schließlich half ein Bruder mitten in der Nacht. Dieses Erlebnis wurde zu einem Zeugnis davon, wie Jesus durch seine Geschwister hilft. Wir haben so viele Geschwister, die verstehen und mithelfen können. Lasst uns wirklich zusammenhalten, Geschwister. Einander lieben, miteinander Mitleid haben und füreinander beten. Wenn jemand Leid trägt, dass wir Mitleid haben und praktisch helfen, wo wir können. Jesus hat uns zu Königen und Priestern gemacht – das bedeutet auch, dass wir für einander eintreten und einander dienen sollen.
1. Korinther 12,26
GebetHerr, öffne meine Augen für die Nöte meiner Geschwister und gib mir ein mitfühlendes Herz wie du es hast.
Zum NachdenkenWer in deinem Umfeld braucht heute dein Mitleid und deine praktische Hilfe?
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Tag 7 von 7 · 28. Oktober Wachsen zur geistlichen Reife
Der Hebräerbriefschreiber ermutigt uns, nicht bei der 'Milch' stehen zu bleiben, sondern zur vollen geistlichen Reife zu wachsen. Durch Glaube und Geduld – wie Abraham es vorlebte – dürfen wir zur Vollkommenheit geführt werden, zum vollen Mannesalter im Geiste. Dieser Weg führt über das Hinschauen auf Jesus, unseren Apostel und Hohenpriester. Wir sollen ihn bekennen vor den Menschen, ihm die Ehre geben und ihm gehorsam sein. Wir sollen lernen, wie wir unser Amt als Hauspriester in der Familie ausüben, wie wir mit Kindern umgehen und wie wir in allen Lebensbereichen Christus ähnlicher werden. Jesus 'kann diejenigen vollständig erretten, die durch ihn zu Gott kommen. Denn er lebt für immer, um für sie einzutreten.' Das ist unsere feste Hoffnung – ein sicherer Anker der Seele, der hineinreicht ins Innerste, hinter den Vorhang. Lasst uns mit Vertrauen und Geduld diesem Weg folgen.
Hebräer 6,1
GebetHerr Jesus, führe mich zur geistlichen Reife. Hilf mir, täglich im Glauben und in der Geduld zu wachsen und dir ähnlicher zu werden.
Zum NachdenkenIn welchem Bereich deines geistlichen Lebens möchtest du von der 'Milch' zur 'festen Speise' voranschreiten?