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Gemeinde Gottes Herford

Zimmerstraße 3, 32051 Herford

Freikirchliche Gemeinde, vereint durch die persönliche Erfahrung mit dem Evangelium.

Täglicher Impuls
Mittwoch

Behüte dein Herz

Noch nie hatten Menschen so viel Zugang zu Informationen, Unterhaltung und Meinungen wie heute. Unser Smartphone passt in die Hosentasche – und mit ihm können wir innerhalb von Sekunden eine Predigt hören, Nachrichten lesen, einkaufen, jemanden beneiden und unsere Zeit verschwenden. Das, was wir regelmäßig anschauen, hören und konsumieren, verändert uns. Es beeinflusst, was wir normal finden, was wir haben wollen, wovor wir Angst haben und wie wir handeln. Die Bibel sagt: 'Mehr als alles andere behüte dein Herz, denn von ihm geht das Leben aus.' Herz behüten bedeutet nicht, ängstlich vor der Welt davonzulaufen. Es bedeutet, bewusst zu entscheiden: Was darf mich prägen und was nicht? Eine praktische Frage für diese Woche: Was bekommt momentan mehr von meiner Aufmerksamkeit als Gott? Vielleicht hilft schon eine kleine Entscheidung: Die ersten Minuten des Tages gehören Gott.

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Noch nie hatten Menschen so viel Zugang zu Informationen, Unterhaltung und Meinungen wie heute. Unser Smartphone passt in die Hosentasche – und mit ihm können wir innerhalb von Sekunden eine Predigt hören, Nachrichten lesen, einkaufen, jemanden beneiden und unsere Zeit verschwenden. Das, was wir regelmäßig anschauen, hören und konsumieren, verändert uns. Es beeinflusst, was wir normal finden, was wir haben wollen, wovor wir Angst haben und wie wir handeln. Die Bibel sagt: 'Mehr als alles andere behüte dein Herz, denn von ihm geht das Leben aus.' Herz behüten bedeutet nicht, ängstlich vor der Welt davonzulaufen. Es bedeutet, bewusst zu entscheiden: Was darf mich prägen und was nicht? Eine praktische Frage für diese Woche: Was bekommt momentan mehr von meiner Aufmerksamkeit als Gott? Vielleicht hilft schon eine kleine Entscheidung: Die ersten Minuten des Tages gehören Gott.

Sprüche 4,23
Gebet

Bitte Gott, dir zu zeigen, was dein Herz prägt, und um Weisheit, bewusste Entscheidungen zu treffen.

Herausforderung

Was bekommt aktuell mehr von deiner Aufmerksamkeit als Gott, und was willst du daran ändern?

Aufnahme vom 12. August 2026

Predigt

Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford

Mittwoch, 12. August 2026
Philipper 1,9-11
Kernaussage

Die zentrale Botschaft des Gottesdienstes ist, dass Christen berufen sind, einander die Lasten zu tragen, wie es in Galater 6,2 geboten wird. Dies bedeutet praktische Hilfe, gegenseitige Unterstützung und ein Leben in Sanftmut und Liebe, wodurch das Gesetz Christi erfüllt wird und die Frucht des Geistes sichtbar wird.

Dies ist eine Liveübertragung des Sonntagsgottesdienstes der Gemeinde Gottes Herford. Der Gottesdienst beginnt mit gemeinsamen Lobpreisliedern und Gebeten. Nach einer Kindergeschichte über Ehrlichkeit und Integrität im Alltag hält Pastor Alex eine Predigt über Galater 6, mit dem Schwerpunkt auf dem Gebot "Einer trage des anderen Last". Die Predigt betont die Bedeutung, einander in der Gemeinde zu helfen, Lasten zu tragen, sowohl praktisch als auch geistlich, und dabei auf Jesus als unser Fundament zu vertrauen. Der Gottesdienst schließt mit gemeinsamen Gebeten, Bekanntmachungen über anstehende Gemeindeaktivitäten und einem Abschlusslied. Es wird besonders hervorgehoben, dass Christen durch ihr Lasttragen für andere zu Wegweisern auf Christus werden und dadurch die Frucht des Geistes in ihrem Leben sichtbar wird.
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Dies ist eine Liveübertragung des Sonntagsgottesdienstes der Gemeinde Gottes Herford. Der Gottesdienst beginnt mit gemeinsamen Lobpreisliedern und Gebeten. Nach einer Kindergeschichte über Ehrlichkeit und Integrität im Alltag hält Pastor Alex eine Predigt über Galater 6, mit dem Schwerpunkt auf dem Gebot "Einer trage des anderen Last". Die Predigt betont die Bedeutung, einander in der Gemeinde zu helfen, Lasten zu tragen, sowohl praktisch als auch geistlich, und dabei auf Jesus als unser Fundament zu vertrauen. Der Gottesdienst schließt mit gemeinsamen Gebeten, Bekanntmachungen über anstehende Gemeindeaktivitäten und einem Abschlusslied. Es wird besonders hervorgehoben, dass Christen durch ihr Lasttragen für andere zu Wegweisern auf Christus werden und dadurch die Frucht des Geistes in ihrem Leben sichtbar wird.

Hauptthemen (4)

1. Einer trage des anderen Last

  • Das Gesetz Christi fordert uns auf, die Lasten anderer mitzutragen
  • Lastenträger zu sein bedeutet nicht nur praktische Hilfe, sondern auch Wegweiser und Lebensretter auf Christus zu sein
  • Wir müssen lernen, Lasten zu tragen und auch Hilfe anzunehmen
  • Diese gegenseitige Unterstützung steht im Gegensatz zum Gesetz der Welt, das nur an sich selbst denkt

2. Jesus als Vorbild im Lastentragen

  • Jesus trug unsere Sünden und Krankheiten am Kreuz
  • Jesus sah die Menschen in ihrer Not: den Kranken am Teich Bethesda, die Witwe von Nain, Zachäus, die Samariterin
  • Sein Joch ist sanft und seine Last ist leicht, weil er uns hilft
  • Jesus ist unsere Kraftquelle für das Lastentragen

3. Die Frucht des Geistes durch Lastentragen

  • Wenn wir die Lasten anderer tragen, wird die Frucht des Geistes in unserem Leben sichtbar
  • Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung entwickeln sich
  • Das Wort fordert uns auf, im Geist zu leben und nicht den Begierden des Fleisches nachzugeben
  • Durch Lastentragen werden wir zu Hinweisen auf Christus für andere

4. Verantwortung und Demut

  • Jeder soll sein eigenes Werk prüfen und nicht meinen, er sei etwas
  • Wenn jemand von einem Fehler übereilt wird, sollen die Geistlichen ihn in Sanftmut zurechthelfen
  • Wir sollen auf uns selbst achten, dass wir nicht auch versucht werden
  • Jeder wird letztlich seine eigene Last tragen müssen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Philipper 1,9-11

Das ist meine Bitte an Gott, dass er eure Liebe verbunden mit der rechten Erkenntnis und dem nötigen Einfühlungsvermögen immer größer werden lässt. Dann werdet ihr in allem ein sicheres Urteil haben und werdet ein reines untadeliges Leben führen, bereit für den Tag, an dem Christus wiederkommt. Durch ihn, Jesus Christus wird euer Tun von dem geprägt sein, was gut und richtig ist, zum Ruhm und zur Ehre Gottes.

Galater 5,16-26

Ich sage aber, lebt im Geist, dann werdet ihr den Begierden des Fleisches nicht nachgeben, denn das Fleisch kämpft gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch und dieselben sind gegeneinander, sodass ihr nicht das tut, was ihr wollt. Regiert euch aber der Geist, dann seid ihr nicht unter dem Gesetz. Klar, erkennbar sind die Werke des Fleisches, nämlich Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Mord, Trunkenheit, Föllerei und dergleichen... Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.

Galater 6,1-5

Brüder, wenn ein Mensch von einem Fehler übereilt wird, dann bringt ihr, die ihr geistlich seid, einem solchen im Geist der Sanftmut wieder zurecht, und achte auf dich selbst, dass du nicht auch versucht werdest. Einer trage des anderen Last. So werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. Denn wenn jemand meint, er sei etwas, obwohl er doch nichts ist, der betrügt sich selbst. Jeder aber prüfe sein eigenes Werk und dann wird er allein an sich selbst den Ruhm haben und nicht an einem anderen. Denn jeder wird seine eigene Last tragen.

Jesaja 40

Jünglinge werden müde und matt und junge Männer fallen hin... aber die auf den Herrn Herren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.

Jesaja 53

Für wahr er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen.

Josua 1,9

Siehe, ich habe dir geboten, getrost und unverzagt zu sein. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht, denn der Herr, dein Gott, ist mit dir überall, wohin du gehst.

Weitere Referenzen

  • Johannes 1 (Das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt trägt)
  • Römer 15,1
  • 1. Petrus 5,7 (Werfet eure Sorgen alle auf ihn, denn er sorgt für euch)
  • Matthäus 11 (Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht)
  • Hebräer 11 (Der Glaube ist eine gewisse Zuversicht dessen, was man hofft)

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Offene Augen für die Lasten anderer haben: Gezielt beten, dass Gott uns zeigt, wessen Last wir mittragen können. Jesus hatte immer ein offenes Auge für Menschen in Not - lernen wir von seinem Beispiel.
  • 2 Praktische Hilfe anbieten und annehmen: Nicht nur die Lasten anderer kennen, sondern sie aktiv mittragen. Gleichzeitig lernen, sich selbst helfen zu lassen und Lasten abzugeben.
  • 3 In Sanftmut zurechthelfen: Wenn jemand von einem Fehler übereilt wird, mit sanftmütigem Geist helfen und dabei auf sich selbst achten, dass man nicht auch versucht wird.
  • 4 Die nächste Generation im Lastentragen schulen: Kinder und Enkel lehren, Arbeit zu sehen und Verantwortung zu übernehmen, damit sie zu Lastenträgern werden und lebensfähig sind.
  • 5 Alle Lasten zu Jesus bringen: Sünden, Sorgen, Ängste und Befürchtungen bewusst zu Jesus bringen und dort lassen. Er allein kann vergeben, befreien und reinigen.