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Gemeinde Gottes Gifhorn

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Täglicher Impuls
Tag 4 von 7

Fremde Götter hinwegtun

Aus der Predigt „Gottesdienst 25.10.2026 | Gemeinde Gottes Gifhorn“ vom 25. Oktober

Bevor Jakob nach Bethel ging, um Gott zu begegnen, sprach er zu seinem Haus: 'Tut die fremden Götter von euch weg, die in eurer Mitte sind, und reinigt euch und wechselt eure Kleider.' Die Familie gab Jakob alle fremden Götter und Amulette, und er verbarg sie unter der Terebinte bei Sichem. Fremde Götter – das klingt für uns heute vielleicht fremd. Wir beten keine Götzenbilder an. Aber sind wir wirklich frei davon? Fremde Götter sind heute all die Dinge, auf die wir unser Vertrauen setzen statt auf Gott: Geld, Sicherheit, Anerkennung, Erfolg, Beziehungen. Es sind die Dinge, ohne die wir uns nicht gut oder sicher fühlen. Wir brauchen Gottes Weisheit, um zu erkennen, was unsere modernen Götter sind. Nur er kann uns zeigen, was uns von ihm trennt und was wir hinwegtun müssen.

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Bevor Jakob nach Bethel ging, um Gott zu begegnen, sprach er zu seinem Haus: 'Tut die fremden Götter von euch weg, die in eurer Mitte sind, und reinigt euch und wechselt eure Kleider.' Die Familie gab Jakob alle fremden Götter und Amulette, und er verbarg sie unter der Terebinte bei Sichem. Fremde Götter – das klingt für uns heute vielleicht fremd. Wir beten keine Götzenbilder an. Aber sind wir wirklich frei davon? Fremde Götter sind heute all die Dinge, auf die wir unser Vertrauen setzen statt auf Gott: Geld, Sicherheit, Anerkennung, Erfolg, Beziehungen. Es sind die Dinge, ohne die wir uns nicht gut oder sicher fühlen. Wir brauchen Gottes Weisheit, um zu erkennen, was unsere modernen Götter sind. Nur er kann uns zeigen, was uns von ihm trennt und was wir hinwegtun müssen.

1. Mose 35,2-4
Gebet

Herr, durchleuchte mein Herz und zeige mir, welche Götter ich noch bei mir trage. Gib mir Mut, sie hinwegzutun.

Zum Nachdenken

Was sind meine 'fremden Götter' – die Dinge, auf die ich mein Vertrauen setze statt auf Gott allein?

Aufnahme vom 15. März 2026

Predigt

Gottesdienst 15.03.2026 10 Uhr

Sonntag, 15. März 2026
Römer 9,4-5
Kernaussage

Das Haus Gottes ist der Ort, wo Gott dem Menschen begegnet, seine Herrlichkeit offenbart und wo Christus als die Verbindung zwischen Himmel und Erde im Mittelpunkt steht. Es ist ein heiliger, besonderer Ort der Anbetung, Reinigung und Gemeinschaft mit Gott, der Ehrfurcht und Wertschätzung verdient.

Dies ist ein Gottesdienst einer christlichen Gemeinde, der mit Lobpreis und Anbetung beginnt. Nach einem inspirierenden Gedanken über den weltweiten, kontinuierlichen Lobpreis Gottes folgt ein Impuls von Andreas über Israel als Spiegel der Gemeinde. Er spricht über die Herrlichkeit Gottes, die Israel empfangen hat, und ermutigt die Gemeinde, diese Herrlichkeit durch reine Motivation und Handeln zu präsentieren. Andreas teilt persönliche Erlebnisse, wie Gott ihm Türen geöffnet hat, das Evangelium zu verkündigen, warnt aber auch vor Hochmut. Die Hauptpredigt von Matthias behandelt das Thema "Das Haus Gottes" anhand von 1. Mose 28, wo Jakob die Himmelsleiter sieht. Matthias erklärt sieben Kennzeichen des Hauses Gottes: Christus als die Leiter, auf- und absteigende Engel/Boten, die Öffnung des Himmels, Gottes Reden, das Licht Gottes, Gottes Gegenwart und Liebe. Er zieht Parallelen zum Garten Eden und betont die emotionale Liebesbeziehung zwischen Christus und der Gemeinde. Der Gottesdienst schließt mit Gebetsanliegen, Lobpreis und Segen.
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Dies ist ein Gottesdienst einer christlichen Gemeinde, der mit Lobpreis und Anbetung beginnt. Nach einem inspirierenden Gedanken über den weltweiten, kontinuierlichen Lobpreis Gottes folgt ein Impuls von Andreas über Israel als Spiegel der Gemeinde. Er spricht über die Herrlichkeit Gottes, die Israel empfangen hat, und ermutigt die Gemeinde, diese Herrlichkeit durch reine Motivation und Handeln zu präsentieren. Andreas teilt persönliche Erlebnisse, wie Gott ihm Türen geöffnet hat, das Evangelium zu verkündigen, warnt aber auch vor Hochmut. Die Hauptpredigt von Matthias behandelt das Thema "Das Haus Gottes" anhand von 1. Mose 28, wo Jakob die Himmelsleiter sieht. Matthias erklärt sieben Kennzeichen des Hauses Gottes: Christus als die Leiter, auf- und absteigende Engel/Boten, die Öffnung des Himmels, Gottes Reden, das Licht Gottes, Gottes Gegenwart und Liebe. Er zieht Parallelen zum Garten Eden und betont die emotionale Liebesbeziehung zwischen Christus und der Gemeinde. Der Gottesdienst schließt mit Gebetsanliegen, Lobpreis und Segen.

Hauptthemen (6)

1. Israel als Spiegel der Gemeinde

  • • Israel ist zerrissen zwischen weltlichem und religiösem Leben, ähnlich wie die Gemeinde
  • • Israel hat die Herrlichkeit Gottes empfangen, aber auch verloren durch Götzendienst
  • • Die Geschichte Israels zeigt uns Konsequenzen falschen Handelns und richtiger Motivation
  • • Spaltung und Bürgerkrieg in Israel warnt vor Spaltung in der Gemeinde

2. Die Herrlichkeit Gottes

  • • Israel ist zur Herrlichkeit berufen - sie sind Empfänger der Herrlichkeit
  • • Die Königin von Saba erkannte die Herrlichkeit Gottes in Salomo
  • • Wir sind berufen, die Herrlichkeit Gottes zu präsentieren
  • • Herrlichkeit erfordert reine Motivation und Handeln, nicht nur gute Absichten
  • • Gott zieht manchmal den Stöpsel, um Hochmut und Stolz zu verhindern

3. Kennzeichen des Hauses Gottes

  • • Die Leiter - Jesus Christus als Verbindung zwischen Himmel und Erde
  • • Auf- und absteigende Engel/Boten - Diener Gottes in enger Beziehung zu Gott
  • • Begegnung und Öffnung des Himmels
  • • Gottes Reden - Gott stellt sich vor und offenbart sich
  • • Das Licht Gottes trifft den Menschen und erweckt Ehrfurcht
  • • Ein Ort der Liebe Gottes, aber auch des Gerichts
  • • Gottes Gegenwart und Zusage: 'Ich bin mit dir'
  • • Pfeiler und Grundfeste der Wahrheit

4. Der Garten Eden als Vorbild des Hauses Gottes

  • • Gott suchte Gemeinschaft mit den Menschen
  • • Gott vergoss Blut, um Sündenscham zu bedecken
  • • Ein geschützter, eingezäunter Ort (durch Cherubim bewacht)
  • • Nur ein Tor nach Osten gerichtet - eine einzige Tür zu Gott
  • • Ausgehende Ströme lebendigen Wassers in alle Himmelsrichtungen
  • • Ein höher gelegener Ort, der sich von der Welt abhebt

5. Die Liebesbeziehung zwischen Christus und der Gemeinde

  • • Das Haus Gottes ist keine emotionsfreie Zone
  • • Wie im Hohelied: innige, vertraute Beziehung zwischen Bräutigam und Braut
  • • 'Er küsse mich' - tiefe Gemeinschaft mit Christus
  • • 'Zieh mich dir nach, so laufen wir' - gemeinsames Folgen des Herrn
  • • Der König bringt in seine Gemächer - private, geschlossene Räume der Begegnung
  • • Vollständige Versorgung der Seele im Haus Gottes

6. Heiligkeit und Ehrfurcht des Ortes

  • • Der Ort, wo sich Gott offenbart, ist besonders und heilig
  • • Jesus reinigte den Tempel zweimal - Respekt vor dem Ort Gottes
  • • Kein Platz für Spaltungsgespräche oder Götzendienst
  • • Ehrfurcht wie Jakob: 'Wie furchtgebietend ist diese Stätte'
  • • Der Ort ist mehr als nur vier Wände - es ist ein heiliger Begegnungsort

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Römer 9,4-5

Die Israeliten sind denen, die Sohnschaft und die Herrlichkeit und die Bündnisse gehören und die Gesetzgebung und der Gottesdienst und die Verheißung. Ihnen gehören auch die Väter an und von ihnen stammt dem Fleisch nach der Christus, der über alle ist, hochgelobter Gott in Ewigkeit. Amen.

1. Könige 10,1

Und die Königin von Saba hörte von dem Ruhm Salomons wegen des Namens des Herrn und sie kam, um ihn mit Rätseln zu prüfen.

1. Könige 10,9

Gepriesen sei der Herr, dein Gott, der gefallen hat an dir, dass er dich auf den Thron Israels setzte, weil der Herr Israel auf ewig liebt, deshalb hat er dich zum König eingesetzt, damit du Recht und Gerechtigkeit übst.

1. Mose 28,10-17

Jakob aber zog von Beersheba aus und wanderte nach Haran. Und er kam an einen Ort, wo er über Nacht blieb, denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm von den Steinen jenes Orts und legte sie unter sein Haupt und legte sich an dem Ort schlafen. Und er hatte einen Traum. Und siehe, eine Leiter war auf die Erde gestellt. Und die reichte mit der Spitze bis an den Himmel. Und siehe, auf ihr stiegen die Engel Gottes auf und nieder. Und siehe, der Herr stand über ihr und sprach, Ich bin der Herr, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Isaaks. Das Land, auf dem du liegst, will ich dir und deinem Samen geben. Und dein Same soll werden wie der Staub der Erde. Und nach Westen, Osten, Norden und Süden sollst du dich ausbreiten. Und in dir und in deinem Samen sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde. Und siehe, ich bin mit dir. Und ich will dich behüten überall, wo du hinziehst. Und dich wieder in dieses Land bringen. Denn ich will dich nicht verlassen, bis ich vollbracht habe, was ich dir zugesagt habe. Als nun Jakob von seinem Schlaf erwachte, sprach er wahrlich, Der Herr ist an diesem Ort. Und ich wusste es nicht. Und er fürchtete sich und sprach, Wie furchtgebietend ist diese Stätte. Hier ist nichts anderes als das Haus Gottes. Und dies ist die Pforte des Himmels.

Johannes 1,50-51

Jesus antwortet und sprach zu ihm, du glaubst. Weil ich dir sagte, ich sah dich unter dem Feigenbaum. Du wirst Größeres sehen als das. Und er spricht zu ihm, wahrlich, wahrlich, ich sage euch, künftig werdet ihr den Himmel offen sehen und die Engel Gottes auf- und niedersteigen auf den Sohn des Menschen.

1. Timotheus 3,15

Damit du aber, falls ich mein Kommen verzögern sollte, weißt, wie man wandeln soll im Haus Gottes, welches die Gemeinde des lebendigen Gottes ist, der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit.

Psalm 122,3-5

Jerusalem, du bist gebaut als eine feste, gefügte Stadt, denn dort sind Throne zum Gericht aufgestellt, die Throne des Hauses David.

Hohelied 1,2-4

Er küsse mich mit den Küssen seines Mundes. Denn deine Liebe ist besser als Wein. Lieblich duften deine Salben. Dein Name ist wie ausgegossenes Salböl. Darum lieben dich die Frauen, die Jungfrauen. Zieh mich dir nach, so laufen wir. Der König hat mich in seine Gemächer gebracht. Wir wollen jauchzen und uns freuen an dir. Wollen deine Liebe preisen, mehr als Wein. Mit Recht haben sie dich lieb.

Psalm 26,8

Herr, ich habe lieb die Städte deines Hauses und den Ort, da deine Herrlichkeit wohnt.

2. Thessalonicher 3,3

Der Herr ist treu, er wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen.

Praktische Anwendung (7)

  • 1 Reine Motivation mit Handeln verbinden: Es reicht nicht, nur gute Absichten zu haben. Wie bei Salomo muss die reine Herzenshaltung mit konkretem Handeln verbunden werden, um die Herrlichkeit Gottes zu erfahren und zu präsentieren.
  • 2 Götzendienst im eigenen Leben erkennen: Prüfe, wie du mit deiner Zeit und deinem Geld umgehst. Gott hat jedem die gleichen 24 Stunden geschenkt - was wir damit machen und welche Prioritäten wir setzen, kann zum Götzendienst werden.
  • 3 Ehrfurcht vor dem Haus Gottes bewahren: Den Ort, wo sich Gott offenbart, mit Wertschätzung und Heiligkeit behandeln. Es ist kein gewöhnlicher Ort, sondern ein Platz der Begegnung mit dem Allmächtigen.
  • 4 Nach der Herrlichkeit Gottes ausstrecken: Das Gebet sollte sein, die Herrlichkeit Gottes dieser sterbenden Welt zu präsentieren - sei es durch Gebet im Kämmerlein, durch Evangelisation oder durch finanzielle Unterstützung, je nach individueller Berufung.
  • 5 Dem Herrn nachfolgen: 'Zieh mich dir nach, so laufen wir': Wenn der Herr jeden Einzelnen zieht und wir ihm folgen, werden wir als Gemeinde geschlossen mit dem Herrn gehen. Persönliche Nachfolge führt zu gemeinsamer Ausrichtung.
  • 6 Die Liebe zu Gottes Haus pflegen: Wie David bekennen: 'Herr, ich habe lieb die Städte deines Hauses und den Ort, da deine Herrlichkeit wohnt.' Eine tiefe Liebesbeziehung zu Christus und seiner Gemeinde entwickeln.
  • 7 Für Bedürftige beten und einstehen: Konkret für Menschen in Not beten, wie für Patek und seine Frau Tanja, die vor großen Herausforderungen stehen, damit sie Gott begegnen und Heilung erfahren.

Impulse aus der Woche ab 16. März

  1. Tag 1 von 7 · 16. März Die Leiter zum Himmel: Christus verbindet uns mit Gott

    Jakob lag auf der Flucht in der Wüste, den Kopf auf Steinen gebettet, als sich ihm der Himmel öffnete. Er sah eine Leiter, die von der Erde bis zum Himmel reichte, und auf ihr stiegen Engel Gottes auf und nieder. Als er erwachte, rief er aus: 'Hier ist nichts anderes als das Haus Gottes!' Was macht einen Ort zum Haus Gottes? Es ist nicht die äußere Pracht oder Bequemlichkeit – Jakob hatte nur Steine als Kissen. Das erste und wichtigste Kennzeichen ist die Leiter: Jesus Christus selbst, der Himmel und Erde verbindet. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Ohne ihn gibt es keine Verbindung zu Gott, keinen Zugang zum Vater. Das Haus Gottes ist überall dort, wo Christus der Mittelpunkt ist, wo er die Verbindung zwischen Gott und Menschen darstellt. Nicht Programme oder Tradition machen einen Ort heilig, sondern die Gegenwart dessen, der die Leiter ist.

    1. Mose 28,10-17

    Gebet

    Danke Jesus, dass du die Leiter bist, die mich mit dem Vater verbindet. Hilf mir, dich immer im Zentrum meines Lebens zu behalten.

    Zum Nachdenken

    Ist Jesus Christus wirklich der zentrale Mittelpunkt in meinem geistlichen Leben, oder habe ich andere Dinge an seine Stelle gesetzt?

  2. Tag 2 von 7 · 17. März Boten Gottes: Träger seiner Botschaft

    Jesus sagte zu Nathanael: 'Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, künftig werdet ihr den Himmel offen sehen und die Engel Gottes auf- und niedersteigen auf den Sohn des Menschen.' Die Engel steigen auf der Leiter – auf Christus – auf und nieder. Sie sind Boten Gottes, die seine Botschaft hinuntertragen und die Anbetung emportragen. Im Haus Gottes braucht es Menschen, die als Boten dienen, die in enger Verbindung mit Gott stehen und seine Botschaft klar weitergeben. Diese Diener müssen selbst eine lebendige Beziehung zu Gott haben, um authentisch seine Herrlichkeit zu präsentieren. Wir sind alle berufen, Boten zu sein – nicht nur hauptamtliche Verkündiger. Jeder Gläubige trägt die Verantwortung, die Herrlichkeit Gottes in einer sterbenden Welt zu präsentieren. Dazu brauchen wir reine Motivation und konkretes Handeln, nicht nur gute Absichten.

    Johannes 1,50-51

    Gebet

    Herr, reinige meine Motivation und gib mir Mut zum Handeln. Mache mich zu einem treuen Boten deiner Liebe und Wahrheit.

    Zum Nachdenken

    Bin ich bereit, als Bote Gottes zu dienen und seine Botschaft in meinem Umfeld weiterzutragen? Was hält mich möglicherweise davon ab?

  3. Tag 3 von 7 · 18. März Der offene Himmel: Gottes Gegenwart erfahren

    Als Jakob die Leiter sah, war der Himmel über ihm geöffnet. Das ist nicht nur ein symbolisches Bild, sondern eine reale Erfahrung: Im Haus Gottes öffnet sich der Himmel für uns. Wir bekommen einen Einblick in die himmlische Wirklichkeit und können Dinge sehen, die wir vorher nicht gesehen haben. Gottes Gegenwart ist überall, aber es gibt besondere Orte, wo er sich verherrlicht und offenbart. Wo Menschen zusammenkommen, um Gott zu suchen, wo sein Wort verkündigt wird, wo Anbetung stattfindet – dort öffnet sich der Himmel. Das unterscheidet das wahre Haus Gottes von menschlichen Zusammenkünften oder religiösen Veranstaltungen. Wenn wir ins Haus Gottes kommen, sollten wir mit der Erwartung kommen, dass Gott sich uns offenbart, dass er zu uns redet, dass wir seine Herrlichkeit sehen. Das ist unser Wunsch und Gottes Absicht für seine Gemeinde.

    1. Mose 28,12-13

    Gebet

    Vater, öffne den Himmel über meinem Leben. Lass mich deine Gegenwart neu erfahren und deine Herrlichkeit sehen.

    Zum Nachdenken

    Komme ich mit echter Erwartung in die Gegenwart Gottes, oder ist mein Gottesdienstbesuch zur Routine geworden?

  4. Tag 4 von 7 · 19. März Gottes Reden hören

    Jakob hörte nicht nur eine Stimme – Gott redete konkret zu ihm. Er stellte sich vor: 'Ich bin der Herr, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Isaaks.' Gott lässt die Menschen im rechten Haus Gottes nicht im Unklaren darüber, wer er ist. Dort erkennen wir Gott und seine Herrlichkeit. Das unterscheidet echte Gottesbegegnung von religiösem Suchen. Viele Menschen strecken sich nach Frieden aus, hoffen, dass Gott sich ihnen zuwendet. Aber im rechten Haus Gottes redet Gott tatsächlich zu den Menschen, spricht zu ihrer Seele, gibt konkrete Zusagen. Gott kannte Jakobs Situation genau – er war auf der Flucht, unsicher über seine Zukunft. Und Gott sprach direkt in diese Situation hinein: 'Ich bin mit dir, ich will dich behüten, ich werde dich nicht verlassen.' So begegnet Gott uns auch heute an den unterschiedlichen Stellen unseres Lebens.

    1. Mose 28,13-15

    Gebet

    Herr, rede zu mir. Öffne meine Ohren für deine Stimme und mein Herz für deine Wahrheit.

    Zum Nachdenken

    Höre ich wirklich auf Gottes Stimme, oder bin ich zu beschäftigt mit meinen eigenen Gedanken und Plänen?

  5. Tag 5 von 7 · 20. März Heilige Ehrfurcht vor Gottes Gegenwart

    Als Jakob erwachte, sprach er: 'Wahrlich, der Herr ist an diesem Ort, und ich wusste es nicht!' Und er fürchtete sich und sprach: 'Wie furchtgebietend ist diese Stätte!' Das Licht Gottes traf Jakob und erweckte in ihm eine tiefe Ehrfurcht. Der Ort, wo sich Gott offenbart, ist kein gewöhnlicher Ort. Es ist kein Spielplatz, keine Turnhalle, kein Theater. Es ist ein heiliger Ort, der besondere Wertschätzung verdient. Jesus selbst reinigte zweimal den Tempel – am Anfang und am Ende seines Dienstes – weil er wollte, dass Menschen die Heiligkeit des Ortes erkennen. Das bedeutet nicht religiöse Starrheit, sondern bewussten Respekt vor Gottes Gegenwart. Wo Gott sich verherrlicht, wo sein Wort verkündigt wird, wo der Himmel sich öffnet, dort sollten wir mit Ehrfurcht und reinem Herzen kommen.

    1. Mose 28,16-17

    Gebet

    Gott, lehre mich, deine Heiligkeit zu erkennen und mit Ehrfurcht und Respekt in deine Gegenwart zu treten.

    Zum Nachdenken

    Habe ich die rechte Ehrfurcht vor Gottes Gegenwart, oder bin ich nachlässig und gleichgültig geworden?

  6. Tag 6 von 7 · 21. März Die Herrlichkeit Gottes ausstrahlen

    Israel hat die Herrlichkeit Gottes empfangen – nicht weil sie Sender waren, sondern Empfänger. Die Sohnschaft, die Bundesschlüsse, die Gesetzgebung, der Gottesdienst, die Verheißungen – alles kam von Gott. Und mitten darin: die Herrlichkeit. Wir sind zur Herrlichkeit berufen! Die Königin von Saba kam von weit her, weil sie von Salomos Weisheit und Reichtum gehört hatte. Als sie alles sah, geriet sie außer sich vor Staunen und pries den Gott Israels. Salomos Herrlichkeit zeigte auf Gottes Herrlichkeit. Dazu braucht es zwei Dinge: reine Motivation und konkretes Handeln. Gott bestätigte beides bei Salomo. Unser Problem ist oft, dass wir richtige Motivation haben, aber nicht handeln – oder wir handeln aus falscher Motivation. Die Herrlichkeit Gottes zu präsentieren ist unser Auftrag an eine sterbende Welt.

    Römer 9,4-5

    Gebet

    Herr, reinige meine Motivation und hilf mir zu handeln. Lass deine Herrlichkeit durch mein Leben sichtbar werden.

    Zum Nachdenken

    Sehen Menschen an meinem Leben etwas von Gottes Herrlichkeit, oder bin ich nicht zu unterscheiden von der Welt?

  7. Tag 7 von 7 · 22. März Gottes Zusage: Ich bin mit dir

    Gott schloss seine Offenbarung an Jakob mit einer gewaltigen Zusage ab: 'Siehe, ich bin mit dir, und ich will dich behüten überall, wo du hinziehst, und will dich nicht verlassen, bis ich vollbracht habe, was ich dir zugesagt habe.' Was für ein trostvolles Wort! Das ist auch Gottes Zusage an uns als Gemeinde, als Haus Gottes. Er will uns behüten, er will mit uns sein, ganz gleich welchen Weg er für uns hat. Wir brauchen keine Angst zu haben, plötzlich allein dazustehen, wenn wir uns zu Gott halten. Er hält sich definitiv zu uns. Das Haus Gottes ist ein Ort, wo Gott mit Menschen Gemeinschaft haben möchte. Nicht nur wir suchen ihn – er sucht auch uns. Diese Gemeinschaft zu erleben, seine Herrlichkeit zu sehen, von ihm verändert zu werden – das ist Ziel und Zweck des Hauses Gottes. Lasst uns mit dieser Gewissheit in die neue Woche gehen.

    1. Mose 28,15

    Gebet

    Danke, Herr, dass du mit mir bist und mich niemals verlässt. Stärke meinen Glauben an deine Treue und Zusagen.

    Zum Nachdenken

    Vertraue ich wirklich darauf, dass Gott seine Zusagen an mir erfüllen wird, auch wenn der Weg schwierig erscheint?