Gemeinde Gottes Gifhorn
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Täglicher Impuls Tag 2 von 7 Sichem – der Ort der Gottesbegegnung
Aus der Predigt „Gottesdienst 25.10.2026 | Gemeinde Gottes Gifhorn“ vom 25. Oktober
Sichem war ein besonderer Ort in der Geschichte Israels. Hier erschien Gott Abraham zum ersten Mal im verheißenen Land und sagte: 'Deinem Samen will ich dieses Land geben.' Abraham baute dort einen Altar. Später kehrte auch Jakob nach Sichem zurück, um Gott zu suchen. Und Joshua versammelte das Volk genau dort, um den Bund mit Gott zu erneuern.
Sichem wurde zu einem geistlichen Ankerpunkt – einem Ort, an den man zurückkehren konnte, wenn man vom Weg abgekommen war. Es war der Ort der ersten Liebe, der ersten Begegnung mit dem lebendigen Gott.
Für uns stellt sich die Frage: Wo ist unser persönliches Sichem? Wo haben wir Gott zum ersten Mal wirklich begegnet? An welchen geistlichen Ort können wir zurückkehren, um unsere erste Liebe zu erneuern und uns an Gottes Treue zu erinnern?
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Sichem war ein besonderer Ort in der Geschichte Israels. Hier erschien Gott Abraham zum ersten Mal im verheißenen Land und sagte: 'Deinem Samen will ich dieses Land geben.' Abraham baute dort einen Altar. Später kehrte auch Jakob nach Sichem zurück, um Gott zu suchen. Und Joshua versammelte das Volk genau dort, um den Bund mit Gott zu erneuern. Sichem wurde zu einem geistlichen Ankerpunkt – einem Ort, an den man zurückkehren konnte, wenn man vom Weg abgekommen war. Es war der Ort der ersten Liebe, der ersten Begegnung mit dem lebendigen Gott. Für uns stellt sich die Frage: Wo ist unser persönliches Sichem? Wo haben wir Gott zum ersten Mal wirklich begegnet? An welchen geistlichen Ort können wir zurückkehren, um unsere erste Liebe zu erneuern und uns an Gottes Treue zu erinnern?
Sichem war ein besonderer Ort in der Geschichte Israels. Hier erschien Gott Abraham zum ersten Mal im verheißenen Land und sagte: 'Deinem Samen will ich dieses Land geben.' Abraham baute dort einen Altar. Später kehrte auch Jakob nach Sichem zurück, um Gott zu suchen. Und Joshua versammelte das Volk genau dort, um den Bund mit Gott zu erneuern. Sichem wurde zu einem geistlichen Ankerpunkt – einem Ort, an den man zurückkehren konnte, wenn man vom Weg abgekommen war. Es war der Ort der ersten Liebe, der ersten Begegnung mit dem lebendigen Gott. Für uns stellt sich die Frage: Wo ist unser persönliches Sichem? Wo haben wir Gott zum ersten Mal wirklich begegnet? An welchen geistlichen Ort können wir zurückkehren, um unsere erste Liebe zu erneuern und uns an Gottes Treue zu erinnern?
Danke, Herr, für den Moment, als du mir zum ersten Mal wirklich begegnet bist. Lass mich immer wieder zu dieser ersten Liebe zurückkehren.
Wo ist mein persönliches Sichem – der Ort oder Moment meiner ersten bewussten Gottesbegegnung?
Aufnahme vom 25. Oktober 2026
Letzte Predigt Gottesdienst 25.10.2026 | Gemeinde Gottes Gifhorn
Sonntag, 25. Oktober 2026 Kolosser 1,13 Kernaussage Die Predigt ruft dazu auf, treu zu Gott zu stehen und sich immer wieder an den Ort der ersten Begegnung mit Gott zu erinnern - unser persönliches 'Sichem'. Wie Josua das Volk Israel aufforderte, sich zwischen Segen und Fluch, zwischen Gott und den Götzen zu entscheiden, so sollen auch wir unseren Bund mit Gott erneuern und in der ersten Liebe zu ihm bleiben.
Ein Gottesdienst der Gemeinde Gottes Gifhorn mit Anbetung, Verkündigung und Berichten von der Kinderbibelwoche. Der Schwerpunkt liegt auf der Predigt über Joshua und die Bedeutung der Treue zu Gott. Es wird betont, wie wichtig es ist, sich bewusst für Gott zu entscheiden und ihm treu zu bleiben, ähnlich wie Joshua und die Väter Israels es taten.
Die Predigt behandelt die Geschichte von Sichem als Ort der Gottesbegegnung und des Bundes - von Abraham über Jakob bis Joshua. Es wird die Bedeutung hervorgehoben, immer wieder zu diesem geistlichen Ankerpunkt zurückzukehren, besonders wenn man vom Weg abgekommen ist. Der Gottesdienst schließt mit der Ermutigung, fremde "Götter" aus dem Leben zu entfernen und Gott von ganzem Herzen zu dienen, wie Joshua sagte: "Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen." Weiterlesen
Gottesdienst 25.10.2026 | Gemeinde Gottes Gifhorn
Die Predigt ruft dazu auf, treu zu Gott zu stehen und sich immer wieder an den Ort der ersten Begegnung mit Gott zu erinnern - unser persönliches 'Sichem'. Wie Josua das Volk Israel aufforderte, sich zwischen Segen und Fluch, zwischen Gott und den Götzen zu entscheiden, so sollen auch wir unseren Bund mit Gott erneuern und in der ersten Liebe zu ihm bleiben.
Hauptthemen (5)
1. Sichem als Ort der Gottesbegegnung und des Bundes
- • Sichem war der historische Ort, wo Gott Abraham erschien und ihm das Land verheißen hat
- • Abraham baute dort einen Altar und kehrte nach seinem Ägypten-Aufenthalt dorthin zurück
- • Jakob reinigte seine Familie von fremden Göttern bei Sichem
- • Josua versammelte das Volk in Sichem und stellte sie vor die Wahl: Gott oder Götzen dienen
2. Die Bedeutung von Gilgal für Josua und Israel
- • In Gilgal wurden die Israeliten beschnitten - Zeichen des Bundes mit Gott
- • Gott sprach: 'Heute habe ich die Schande Ägyptens von euch abgewälzt'
- • Gilgal wurde zum Lager und Ausgangspunkt für die Eroberung Kanaans
- • Immer wieder kehrte Josua nach Gilgal zurück - zum Ort des Bundes
3. Treue zu Gott und Entscheidung für ihn
- • Josuas Bekenntnis: 'Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen'
- • Die Gefahr, die erste Liebe zu verlassen wie die Gemeinde in Ephesus
- • Gott dienen soll nicht zur Routine werden, sondern aus Liebe geschehen
- • Notwendigkeit, fremde Götter und Ablenkungen aus dem Leben zu entfernen
4. Die Kinderbibelwoche zum Thema Josua
- • 61 Kinder nahmen teil und lernten über Josuas Leben
- • Motto-Vers: 'Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat'
- • Josua war oft mutlos und brauchte Gottes Ermutigung
- • Kinder sangen: 'Ich will dem Herrn für immer Treue schwören'
5. Rückkehr zur ersten Liebe und Buße
- • Abraham kehrte zum ersten Altar zurück, als er in Not war
- • Jakob räumte fremde Götter aus seiner Familie hinaus
- • Buße bedeutet Umkehr und erneutes Suchen Gottes
- • Zurückkehren zu 'Sichem' - dem Ort unserer Bekehrung und ersten Gottesliebe
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Er hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe
Dies ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über aller Schöpfung ist. Denn in ihm ist alles geschaffen, in ihm ist alles geschaffen worden, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare. Seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten. Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen. Und er ist vor allem und alles hat seinen Bestand in ihm. Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde. Er, der Anfang ist, der Erstgeborene aus dem Toten, damit er in allem der Erste sei. Denn es gefiel Gott, in ihm alle Fülle wohnen zu lassen und durch ihn alles mit sich selbst zu versöhnen, indem er Frieden machte durch das Blut seines Kreuzes, durch ihn sowohl was auf Erden als auch was im Himmel ist. Auch euch, die ihr einzeln fremdet und feindlich gesinnt wart in den bösen Werken, hat er jetzt versöhnt, in dem Leib seines Fleisches durch den Tod und euch heilig und tadellos und unverklagbar darzustellen vor seinem Angesicht
Siehe, ich lege euch heute den Segen und Fluch vor. Und wenn dich der Herr, dein Gott, in das Land bringt, in das du kommst, um es in Besitz zu nehmen, so sollst du den Segen auf dem Berg Garizim erteilen und den Fluch auf dem Berg Ebal
Und Abraham durchzog das Land bis zur Ortschaft Sichem, bis zur Terebinte Mores. Damals aber waren die Kananiter im Land. Da erschien der Herr dem Abraham und sprach, deinem Samen will ich dieses Land geben. Und er baute dort dem Herrn, der ihm erschienen war, einen Altar
Und er zog weiter von einem Lagerplatz zum anderen, vom Negevher, bis nach Bethel, bis zu dem Ort, wo sein Zelt zuerst gestanden hatte, zwischen Bethel und Ai, an die Städte des Altars, den er dort zuerst errichtet hatte. Und Abram rief dort den Namen des Herrn an
Da sprach Jakob zu seinem Haus und zu allem, die bei ihm waren, tut die fremden Götter von euch weg, die in eurer Mitte sind und reinigt euch und wechselt eure Kleider. So wollen wir uns aufmachen und nach Bethel hinaufziehen, dass ich dort ein Altar errichte für den Gott, der mir geantwortet hat zur Zeit meiner Not und der mit mir gewesen ist auf dem Weg, den ich gezogen bin. Da lieferten sie Jakob alle fremden Götter aus, die in ihren Händen waren, samt den Ringen, die sie an ihren Ohren trugen. Und Jakob verbarg sie unter der Terebinte, die bei Sichem steht. Danach brachen sie auf und der Schrecken Gottes fiel auf die umlegenden Städte
Und der Herr sprach zu Joshua, heute habe ich die Schande Ägyptens von euch abgewälzt. Darum wird jener Ort Gilgal genannt bis zu diesem Tag
Und Joshua versammelte alle Stämme Israels nach Sichem. Und er rief die Ältesten von Israel, seine Häupter, Richter und Vorsteher zu sich. Und als sie vor Gott getreten waren, da sprach Joshua zu dem ganzen Volk, so spricht der Herrgott Israels. So fürchtet nun den Herrn und dient ihm treulich und rechtschaffen und lasst fahren die Götter, denen eure Väter gedient haben, jenseits des Stroms und in Ägypten und dient dem Herrn. Gefällt es euch aber nicht, dem Herrn zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt, den Göttern, denen eure Väter gedient haben jenseits des Stroms, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen. Das Volk sprach zu Joshua, wir wollen dem Herrn, unserem Gott dienen und seiner Stimme gehorsam sein. So machte Joshua an jenem Tag einen Bund mit dem Volk und legte ihnen Satzungen und Rechte vor in Sichem
Du hast Geduld und hast um meines Namens willen die Last getragen und bist nicht müde geworden. Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast. Denke nun daran, aus welcher Höhe du gefallen bist oder was du verloren hast und tue Buße und tue die ersten Werke
Weitere Referenzen
- → Psalm 121
- → 1. Mose (Abrahams Geschichte)
- → Josua 1-24
- → 5. Mose (Moses Reden)
Praktische Anwendung (5)
- 1 Finde dein persönliches Sichem: Erinnere dich bewusst an den Ort oder Moment deiner Bekehrung, wo Gott dir erschienen ist und du seinen Bund angenommen hast. Kehre in Gedanken immer wieder dorthin zurück, besonders in schwierigen Zeiten.
- 2 Räume fremde Götter aus deinem Leben: Bitte Gott, dir zu zeigen, welche Dinge in deinem Leben dich von ihm ablenken - seien es Sorgen, Sicherheiten, Abhängigkeiten oder Prioritäten, die Gottes Platz einnehmen. Entferne diese bewusst.
- 3 Erneuere täglich deinen Bund mit Gott: Triff die bewusste Entscheidung wie Josua: 'Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen.' Lass deinen Gottesdienst nicht zur Routine werden, sondern lebe aus der ersten Liebe zu Gott.
- 4 Frage Gott in allen Dingen: Verlass dich nicht auf deine eigene Stärke oder Sicherheit. Suche Gottes Weisung auch in den kleinen, scheinbar einfachen Entscheidungen des Lebens, wie Josua es bei der Eroberung von Ai lernen musste.
- 5 Lebe aus der Ewigkeitsperspektive: Richte dein Leben an Gottes Verheißungen und seiner Treue aus, nicht an den momentanen Umständen. Setze Gott an die erste Stelle und vertraue darauf, dass er für dich sorgt.
Impulse dieser Woche
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Tag 1 von 7 · 26. Oktober Die bewusste Entscheidung für Gott
Joshua stellte das Volk Israel vor eine klare Wahl: 'Erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt... Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen.' Diese Worte sind nicht nur eine historische Aussage, sondern eine Herausforderung für jede Generation von Gläubigen. Wir leben in einer Zeit, in der wir täglich zwischen vielen Prioritäten wählen müssen. Unsere Entscheidung für Gott ist keine einmalige Sache, sondern eine tägliche Erneuerung unseres Bundes mit ihm. Joshua traf diese Entscheidung bewusst und öffentlich – für sich selbst und für sein Haus. Was bedeutet es für uns heute, diese Entscheidung zu treffen? Es bedeutet, Gott nicht nur nebenbei zu dienen, sondern ihm den ersten Platz in unserem Leben einzuräumen. Es bedeutet, dass unser Gottesdienst nicht zur bloßen Routine wird, sondern aus echter Liebe zu ihm entspringt.
Josua 24,15
GebetHerr, ich erneuere heute meine Entscheidung für dich. Hilf mir, dass meine Nachfolge nicht zur Routine wird, sondern aus Liebe zu dir lebt.
Zum NachdenkenHabe ich heute eine bewusste Entscheidung getroffen, Gott zu dienen, oder läuft mein Glaubensleben nur auf Autopilot?
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Tag 2 von 7 · 27. Oktober Heute Sichem – der Ort der Gottesbegegnung
Sichem war ein besonderer Ort in der Geschichte Israels. Hier erschien Gott Abraham zum ersten Mal im verheißenen Land und sagte: 'Deinem Samen will ich dieses Land geben.' Abraham baute dort einen Altar. Später kehrte auch Jakob nach Sichem zurück, um Gott zu suchen. Und Joshua versammelte das Volk genau dort, um den Bund mit Gott zu erneuern. Sichem wurde zu einem geistlichen Ankerpunkt – einem Ort, an den man zurückkehren konnte, wenn man vom Weg abgekommen war. Es war der Ort der ersten Liebe, der ersten Begegnung mit dem lebendigen Gott. Für uns stellt sich die Frage: Wo ist unser persönliches Sichem? Wo haben wir Gott zum ersten Mal wirklich begegnet? An welchen geistlichen Ort können wir zurückkehren, um unsere erste Liebe zu erneuern und uns an Gottes Treue zu erinnern?
1. Mose 12,6-7
GebetDanke, Herr, für den Moment, als du mir zum ersten Mal wirklich begegnet bist. Lass mich immer wieder zu dieser ersten Liebe zurückkehren.
Zum NachdenkenWo ist mein persönliches Sichem – der Ort oder Moment meiner ersten bewussten Gottesbegegnung?
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Tag 3 von 7 · 28. Oktober Zurück zur Quelle
Als Abraham nach seinem Umweg über Ägypten zurückkehrte, ging er genau dorthin, 'wo sein Zelt zuerst gestanden hatte, zwischen Bethel und Ai, an die Stätte des Altars, den er dort zuerst errichtet hatte. Und Abram rief dort den Namen des Herrn an.' Abraham kehrte zu seinem geistlichen Anfang zurück. Nach Umwegen, nach Fehlentscheidungen, nach schwierigen Erfahrungen fand er den Weg zurück zu dem Ort, wo alles begonnen hatte – zu dem Ort seiner ersten Gottesbegegnung. Das ist eine ermutigende Botschaft für uns alle: Wenn wir merken, dass wir vom Weg abgekommen sind, wenn die Dinge nicht mehr so sind wie am Anfang unseres Glaubenslebens, dann dürfen wir zurückkehren. Gott wartet dort auf uns. Er lässt sich suchen und finden. Die Rückkehr zur Quelle, zur ersten Liebe, ist immer möglich.
1. Mose 13,3-4
GebetVater, zeige mir, wo ich von dir abgewichen bin, und führe mich zurück zu dir, zur Quelle des Lebens.
Zum NachdenkenGibt es Bereiche in meinem Leben, wo ich von meinem ursprünglichen Weg mit Gott abgewichen bin und umkehren sollte?
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Tag 4 von 7 · 29. Oktober Fremde Götter hinwegtun
Bevor Jakob nach Bethel ging, um Gott zu begegnen, sprach er zu seinem Haus: 'Tut die fremden Götter von euch weg, die in eurer Mitte sind, und reinigt euch und wechselt eure Kleider.' Die Familie gab Jakob alle fremden Götter und Amulette, und er verbarg sie unter der Terebinte bei Sichem. Fremde Götter – das klingt für uns heute vielleicht fremd. Wir beten keine Götzenbilder an. Aber sind wir wirklich frei davon? Fremde Götter sind heute all die Dinge, auf die wir unser Vertrauen setzen statt auf Gott: Geld, Sicherheit, Anerkennung, Erfolg, Beziehungen. Es sind die Dinge, ohne die wir uns nicht gut oder sicher fühlen. Wir brauchen Gottes Weisheit, um zu erkennen, was unsere modernen Götter sind. Nur er kann uns zeigen, was uns von ihm trennt und was wir hinwegtun müssen.
1. Mose 35,2-4
GebetHerr, durchleuchte mein Herz und zeige mir, welche Götter ich noch bei mir trage. Gib mir Mut, sie hinwegzutun.
Zum NachdenkenWas sind meine 'fremden Götter' – die Dinge, auf die ich mein Vertrauen setze statt auf Gott allein?
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Tag 5 von 7 · 30. Oktober Die Beschneidung des Herzens
Bevor das Volk Israel das verheißene Land erobern konnte, musste es beschnitten werden. Gott sprach zu Joshua: 'Heute habe ich die Schande Ägyptens von euch abgewälzt.' Die äußere Beschneidung war das Zeichen des Bundes mit Gott. Für uns als neutestamentliche Gläubige geht es nicht um eine äußere Beschneidung, sondern um eine Beschneidung des Herzens. Es geht um Bekehrung, um Umkehr, um einen Bund, den Gott mit uns schließen will. Ohne diese Herzensveränderung können wir das Land der Verheißung nicht einnehmen. Gilgal wurde für Israel zum Ort dieses Bundes – ein Ort, zu dem sie immer wieder zurückkehrten. Für uns ist die Erinnerung an unsere Bekehrung, an den Moment, als Gott unsere Schuld abnahm, von entscheidender Bedeutung. Diese Erinnerung gibt uns Kraft und Freude im Glauben.
Josua 5,9
GebetDanke, Jesus, dass du meine Schuld und Sünde abgenommen hast. Lass mich diese Gnade niemals als selbstverständlich ansehen.
Zum NachdenkenErinnere ich mich noch daran, woraus mich der Herr errettet hat und welche Gnade er mir geschenkt hat?
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Tag 6 von 7 · 31. Oktober Die erste Liebe bewahren
Die Gemeinde in Ephesus wurde von Gott gelobt für ihre Geduld, ihre Treue, ihre guten Werke. Doch Gott sagte auch: 'Ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast. Denke nun daran, aus welcher Höhe du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke.' Es ist eine menschliche Gefahr, dass Dinge, die uns einmal sehr wichtig waren, mit der Zeit zur Selbstverständlichkeit werden. Die Freude darüber verblasst. So kann es auch in unserem Glaubensleben geschehen: Der Gottesdienst wird zur Gewohnheit, die Nachfolge zur Routine, und wir verlieren die brennende Leidenschaft für Gott. Buße tun bedeutet hier: Umkehren zu dieser ersten Liebe, wieder eintauchen in die Liebe Gottes, den Bund mit ihm erneuern. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Weisheit – immer wieder zu Gott zurückzukehren und die Beziehung zu ihm lebendig zu halten.
Offenbarung 2,4-5
GebetHerr, entfache die erste Liebe in meinem Herzen neu. Lass meinen Glauben nicht zur Gewohnheit werden, sondern immer frisch bleiben.
Zum NachdenkenIst meine Liebe zu Gott noch so lebendig wie am Anfang, oder ist sie zur Routine geworden?
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Tag 7 von 7 · 1. November Treue bis zum Ende
Joshua blieb Gott treu bis zum Ende seines Lebens. Er stellte das Volk immer wieder vor die Wahl, ermahnte sie, am Herrn zu bleiben, trotz Widerständen und trotz der Strömungen der Zeit. Und es heißt: 'Das Volk diente dem Herrn, solange Joshua und die Ältesten lebten.' Das ist einerseits traurig – dass Israel später abfiel. Aber andererseits ist es ein herrliches Zeugnis für Joshua: Seine Treue hatte Auswirkung auf eine ganze Generation. Er hielt die Gemeinde Israel am Herrn fest durch sein Vorbild und seine beständige Ermahnung. So sollen auch wir leben: In Treue zu Gott durchhalten, unseren Kindern und Familien vorleben, was es heißt, dem Herrn zu dienen, und anderen Mut machen, ebenfalls treu zu bleiben. Unser Entschluss heute prägt die nächste Generation. 'Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen' – das ist nicht nur ein Wort für damals, sondern eine Einladung für uns heute.
Josua 24,31
GebetHerr, hilf mir, dir treu zu bleiben bis zum Ende. Gebrauche meine Treue, um andere für dich zu gewinnen und zu stärken.
Zum NachdenkenWelche Auswirkung hat meine Treue zu Gott auf die Menschen um mich herum, besonders auf die nächste Generation?