Gemeinde Gottes Gifhorn
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Täglicher Impuls Tag 4 von 7 Fremde Götter hinwegtun
Aus der Predigt „Gottesdienst 25.10.2026 | Gemeinde Gottes Gifhorn“ vom 25. Oktober
Bevor Jakob nach Bethel ging, um Gott zu begegnen, sprach er zu seinem Haus: 'Tut die fremden Götter von euch weg, die in eurer Mitte sind, und reinigt euch und wechselt eure Kleider.' Die Familie gab Jakob alle fremden Götter und Amulette, und er verbarg sie unter der Terebinte bei Sichem.
Fremde Götter – das klingt für uns heute vielleicht fremd. Wir beten keine Götzenbilder an. Aber sind wir wirklich frei davon? Fremde Götter sind heute all die Dinge, auf die wir unser Vertrauen setzen statt auf Gott: Geld, Sicherheit, Anerkennung, Erfolg, Beziehungen. Es sind die Dinge, ohne die wir uns nicht gut oder sicher fühlen.
Wir brauchen Gottes Weisheit, um zu erkennen, was unsere modernen Götter sind. Nur er kann uns zeigen, was uns von ihm trennt und was wir hinwegtun müssen.
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Bevor Jakob nach Bethel ging, um Gott zu begegnen, sprach er zu seinem Haus: 'Tut die fremden Götter von euch weg, die in eurer Mitte sind, und reinigt euch und wechselt eure Kleider.' Die Familie gab Jakob alle fremden Götter und Amulette, und er verbarg sie unter der Terebinte bei Sichem. Fremde Götter – das klingt für uns heute vielleicht fremd. Wir beten keine Götzenbilder an. Aber sind wir wirklich frei davon? Fremde Götter sind heute all die Dinge, auf die wir unser Vertrauen setzen statt auf Gott: Geld, Sicherheit, Anerkennung, Erfolg, Beziehungen. Es sind die Dinge, ohne die wir uns nicht gut oder sicher fühlen. Wir brauchen Gottes Weisheit, um zu erkennen, was unsere modernen Götter sind. Nur er kann uns zeigen, was uns von ihm trennt und was wir hinwegtun müssen.
Bevor Jakob nach Bethel ging, um Gott zu begegnen, sprach er zu seinem Haus: 'Tut die fremden Götter von euch weg, die in eurer Mitte sind, und reinigt euch und wechselt eure Kleider.' Die Familie gab Jakob alle fremden Götter und Amulette, und er verbarg sie unter der Terebinte bei Sichem. Fremde Götter – das klingt für uns heute vielleicht fremd. Wir beten keine Götzenbilder an. Aber sind wir wirklich frei davon? Fremde Götter sind heute all die Dinge, auf die wir unser Vertrauen setzen statt auf Gott: Geld, Sicherheit, Anerkennung, Erfolg, Beziehungen. Es sind die Dinge, ohne die wir uns nicht gut oder sicher fühlen. Wir brauchen Gottes Weisheit, um zu erkennen, was unsere modernen Götter sind. Nur er kann uns zeigen, was uns von ihm trennt und was wir hinwegtun müssen.
Herr, durchleuchte mein Herz und zeige mir, welche Götter ich noch bei mir trage. Gib mir Mut, sie hinwegzutun.
Was sind meine 'fremden Götter' – die Dinge, auf die ich mein Vertrauen setze statt auf Gott allein?
Aufnahme vom 10. August 2025
Predigt Gottesdienst am 10.08.2025 10-12 Uhr
Sonntag, 10. August 2025 Psalm 16,6 Kernaussage Gott führt Menschen auf wunderbare Weise zusammen und verwandelt selbst die dunkelsten Lebensabschnitte in fruchtbare Bereiche für seinen Dienst. Die Geschichte zeigt, wie eine Freundschaft zwischen einem deutschen Gläubigen und afrikanischen Christen in der atheistischen Sowjetunion entstand und über Jahrzehnte hinweg Frucht für das Reich Gottes brachte. Gott schenkt uns geistliche Familie und Gemeinschaft als kostbares Erbteil.
Der Sprecher teilt seine Lebensgeschichte in drei Phasen ein: vor, während und nach seiner Abhängigkeit von Schmerzmitteln. Er betont, dass Gott diesen "Sumpf" in Dünger für seine heutige Arbeit mit Menschen in schwierigen Situationen verwandelt hat. Er berichtet von seiner bevorstehenden Arbeit als Seelsorger in der JVA Diez.
Der Hauptteil der Geschichte handelt von seiner tiefen Freundschaft mit Laokara, einem Mann aus Tschad, den er 1977 in Tokmak, Kirgistan kennengelernt hat. Laokara war dort zur Ausbildung als Flugzeugmechaniker und hatte trotz kommunistischem Umfeld eine christliche Hauskreisgruppe gegründet. Die beiden entwickelten eine lebenslange Freundschaft, die auch nach der Trennung 1979 durch Briefkontakt und einen Besuch 1999 fortbestand. Die Geschichte endet mit Laokaras Tod 2015 und dem fortbestehenden Kontakt zu dessen Sohn Lois. Der Sprecher drückt tiefe Dankbarkeit für seine geistliche Familie und Gemeinde aus. Weiterlesen
Gottesdienst am 10.08.2025 10-12 Uhr
Gott führt Menschen auf wunderbare Weise zusammen und verwandelt selbst die dunkelsten Lebensabschnitte in fruchtbare Bereiche für seinen Dienst. Die Geschichte zeigt, wie eine Freundschaft zwischen einem deutschen Gläubigen und afrikanischen Christen in der atheistischen Sowjetunion entstand und über Jahrzehnte hinweg Frucht für das Reich Gottes brachte. Gott schenkt uns geistliche Familie und Gemeinschaft als kostbares Erbteil.
Hauptthemen (6)
1. Gottes Verwandlung und Führung im Leben
- • Das Leben in drei Phasen: vor der Abhängigkeit, in der Abhängigkeit (Sumpf) und danach
- • Gott verwandelt den 'Sumpf' der Vergangenheit in 'Dünger' für den heutigen Dienst
- • Neue Berufung zum Gefängnisdienst in der JVA als Fortsetzung von Gottes Werk
- • Was Gott im Leben geschenkt hat, ist wie ein fruchtbares Stück Land
2. Die wunderbare Begegnung in Kirgistan 1976-1979
- • Afrikanische Auszubildende aus verschiedenen Ländern (Tschad, Somalia, Nigeria, etc.) kamen zur militärischen Ausbildung nach Tokmak, Kirgistan
- • Laokara gründete trotz Verboten einen christlichen Hauskreis, der von 3-4 auf 9 Personen wuchs
- • Die dreimonatige Suche nach dieser christlichen Gruppe
- • Das 'wunderbare' Timing der Begegnung - wenige Minuten hätten das Treffen verhindert
- • Die anfängliche Vorsicht der Gemeinde und die spätere herzliche Aufnahme der afrikanischen Geschwister
3. Laokara Kemaji - ein Mann, der sein Leben teilte
- • Laokara war sprachlich begabt (Russisch, Englisch, Französisch, Afrikanisch)
- • Seine Bekehrung: 'Ich war ein schlechter Junge und als Jesus in mein Herz reingezogen ist, bin ich ein guter Junge geworden'
- • Er kannte Verfolgung und Hungersnöte aus seiner Heimat
- • Seine evangelistische Arbeit: Jugendleiter von 90 Jugendlichen, regelmäßige Evangelisationsreisen
- • Er teilte großzügig sein Leben und seine Ressourcen mit anderen
- • Er betete um Weisheit beim Ausgeben von Geld, nicht nur beim Empfangen
4. Die tragischen Folgen des Bürgerkriegs
- • Bei der Rückkehr nach Tschad 1979 war Bürgerkrieg ausgebrochen
- • Dzvat und Nadji fielen als erste im Bürgerkrieg
- • Nadji, der vor Heimweh geweint hatte, fand nach seiner Heimkehr den Tod
- • Die Realität der ungerechten, in Sünde liegenden Welt
- • Trotzdem: Nadji hatte Heil für sein Herz gefunden und wurde von Jesus aufgenommen
5. Die Wiedervereinigung und fortgesetzte Freundschaft
- • 1994 begann die Suche nach Laokara über die Botschaft und das Auswärtige Amt
- • Oktober 1995: erster Briefkontakt nach 16 Jahren
- • 1999: Treffen in Deutschland nach 20 Jahren Trennung
- • Gemeinsame Jugendstunden per Telefon zwischen Deutschland und Tschad
- • Praktische Unterstützung: Geländewagen-Spende für die evangelistische Arbeit
- • Laokaras Tod am 18. August 2015 durch Nierenversagen
- • Sein Sohn Lois führt die Freundschaft fort
6. Der Wert geistlicher Gemeinschaft
- • Gemeinschaft mit nahen Menschen ist schwieriger aber wertvoller als mit Entfernten
- • Dankbarkeit für die geistliche Familie in der Gemeinde
- • Die Bedeutung, dass andere sowohl Stärken als auch Schwächen kennen
- • Das Teilen des Lebens miteinander durch gute und schwere Zeiten
- • Die Wichtigkeit von gemeinsamen Tagen als Familie neben der 'Arbeit an der Front'
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Was du mir für mein Leben geschenkt hast, ist wie ein fruchtbares Stück Land, das mich glücklich macht. Ja, ein schönes Erbteil hast du mir gegeben.
Weitere Referenzen
- → Philipper 1,21 (Christus ist unser Leben und Sterben ist unser Gewinn)
- → Römer 14,8 (Leben wir, so leben wir in dem Herrn. Sterben wir, so sterben wir in dem Herrn)
Praktische Anwendung (8)
- 1 Die Vergangenheit nicht verstecken: Auch dunkle Phasen des Lebens (der 'Sumpf') nicht verbergen, denn Gott kann sie in fruchtbaren 'Dünger' für den Dienst an anderen verwandeln. Authentizität im Zeugnis öffnet Türen zu Menschen in ähnlichen Situationen.
- 2 Mutig Gemeinschaft suchen und aufbauen: Wie Laokara trotz Verboten und Gefahren einen Hauskreis gründete, sollen wir aktiv christliche Gemeinschaft suchen und pflegen, auch wenn äußere Umstände schwierig sind. Gott belohnt diesen Mut mit Wachstum und Segen.
- 3 Um Weisheit beim Geben und Empfangen beten: Laokaras Beispiel folgen: Nicht nur für das Empfangen von Ressourcen danken, sondern besonders um Weisheit beten, wie man sie richtig und zum Segen anderer einsetzt.
- 4 Das Leben großzügig mit anderen teilen: Wie Laokara sein Leben, seine Zeit und seine Ressourcen mit anderen teilte (90 Jugendliche wöchentlich versorgt, evangelistische Reisen), sollen auch wir nicht nur für uns selbst leben, sondern großzügig in das Leben anderer investieren.
- 5 Langfristige Freundschaften pflegen: Trotz 16 Jahren Trennung und großer Distanz die Freundschaft nicht aufgeben. Aktiv nach verschollenen Geschwistern suchen und Beziehungen über Jahrzehnte hinweg pflegen, wie die Freundschaft mit Laokara zeigt.
- 6 Die geistliche Familie wertschätzen: Bewusst dankbar sein für die Geschwister in der Gemeinde, die sowohl Stärken als auch Schwächen kennen und dennoch in Liebe miteinander durch gute und schwere Zeiten gehen. Diese Gemeinschaft ist ein kostbares Erbteil.
- 7 Zeit für Gemeinschaft einplanen: Neben der 'Arbeit an der Front' bewusst Zeiten als geistliche Familie einplanen für lockere Unterhaltung und gemeinsames Erleben, wie beim Gemeindetag. Beziehungen brauchen diese entspannten Momente.
- 8 Für den Gefängnisdienst beten: Die neue Aufgabe in der JVA, die im September beginnt, im Gebet unterstützen. Gott bereitet Menschen vor für besondere Dienste, die aus ihrer eigenen Geschichte erwachsen.
Impulse aus der Woche ab 11. August
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Tag 1 von 7 · 11. August Der Sumpf wird zu Dünger
Der Sprecher teilt sein Leben in drei Phasen: vor, während und nach seiner Abhängigkeit von Schmerzmitteln. Diese zweite Phase nennt er einen 'Sumpf', in dem viele seiner Bekannten untergegangen sind. Doch Gott hat ihn herausgeführt und etwas Wunderbares getan: Dieser Sumpf, der ihm zum Verhängnis werden sollte, wurde von Gott umgewandelt und dient ihm heute als Dünger für die Arbeit mit Menschen in schwierigen Situationen. Die Psalmworte 'Was du mir für mein Leben geschenkt hast, ist wie ein fruchtbares Stück Land, das mich glücklich macht. Ja, ein schönes Erbteil hast du mir gegeben' beschreiben diese Verwandlung perfekt. Gott verschwendet nichts in unserem Leben. Selbst die dunkelsten Kapitel können zu fruchtbarem Boden werden, auf dem Neues wachsen kann. Die kommende Aufgabe als Seelsorger in der JVA Diez zeigt, wie Gott vergangene Kämpfe in gegenwärtige Berufung verwandelt.
Psalm 16,6
GebetDanke Gott, dass er nichts in deinem Leben verschwendet, und bitte ihn, auch aus schwierigen Zeiten Frucht wachsen zu lassen.
Zum NachdenkenWelche schwierige Phase in deinem Leben könnte Gott in 'Dünger' für zukünftigen Dienst verwandeln?
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Tag 2 von 7 · 12. August Göttliche Zusammenführung
Die Geschichte der Begegnung mit Laokara zeigt Gottes wunderbare Führung. Drei Monate lang suchte der Sprecher nach einer christlichen Gruppe unter den afrikanischen Auszubildenden auf dem Militärgelände. Termine wurden vereinbart, aber niemand kam. Dann, an einem gewöhnlichen Tag, trafen sie auf dem Fahrrad zufällig zwei Menschen – und einer davon war Laokara. Wäre der Sprecher fünf Minuten früher oder drei Minuten später gekommen, hätte die Begegnung nie stattgefunden. Hätte er andere aus der vorsichtigen Gruppe getroffen, wäre der Kontakt schwierig gewesen. Aber Laokara war der Mutigste. Und nach einem halben Jahr konnte Laokara bereits gut Russisch sprechen – drei Monate früher wäre die Verständigung schwierig gewesen. Diese 'Zufälle' waren keine Zufälle. Gott orchestriert Begegnungen mit präzisem Timing. Er führt Menschen zusammen, die einander brauchen.
GebetBitte Gott, deine Augen zu öffnen für die Menschen, zu denen er dich heute führen möchte.
Zum NachdenkenWelche scheinbar zufällige Begegnung in deinem Leben erkennst du rückblickend als göttliche Führung?
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Tag 3 von 7 · 13. August Mut zum Glauben im feindlichen Umfeld
Laokara wurde gewarnt: Die Sowjetunion sei ein gottloses, atheistisches Land. Keine religiöse Literatur erlaubt. Keine Christen dort. Doch Laokara dachte: 'Wenn ich drei Jahre ohne Bibel in einem gottlosen Land bin, überlebe ich das geistlich nicht.' Also packte er Bibel und Neues Testament ein – und bei der Kontrolle wurde ihm nichts weggenommen. Sein zweiter mutiger Schritt: Er suchte unter seinen Landsleuten Christen und gründete einen Hauskreis. Jeden Sonntag trafen sie sich, sangen Lieder, die sie auswendig kannten, lasen die Bibel und beteten. In drei Monaten wuchs die Gruppe von drei auf sieben Personen. Nadji und Jakwat bekehrten sich dort. Laokaras Mut zeigt: Gott ehrt den Glauben, der Risiken eingeht. Wo Menschen bereit sind, für ihren Glauben einzustehen, wirkt Gott und baut sein Reich.
GebetBitte Gott um Mut wie Laokara, deinen Glauben auch in schwierigen Umständen zu leben und zu teilen.
Zum NachdenkenWo fordert Gott dich heraus, mutiger für deinen Glauben einzustehen?
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Tag 4 von 7 · 14. August Erfahrungen, die verbinden
Als ältere Gemeindegeschwister vorsichtig waren wegen der auffälligen afrikanischen Besucher, kam es zu einem entscheidenden Treffen. Sie stellten Laokara Fragen über die Lehre der Bibel – er antwortete mit Bibelstellen. Dann begann er, seine Lebensgeschichte zu erzählen. Er sprach von Verfolgung der Christen in seiner Heimat, die er und seine Familie miterlebt hatten. Die älteren Geschwister kannten Verfolgung auch. Er erzählte von Hungersnöten, die sie überlebt hatten. Auch diese Erfahrung teilten die Geschwister. Dann berichtete Laokara, wie Jesus Christus ihnen in all dem beigestanden hatte. Was aus Laokaras Herzen über seine Erfahrungen mit Jesus kam, verstanden alle sehr gut. Plötzlich wurden die jungen Afrikaner in die Gemeinde aufgenommen – egal welche Konsequenzen kommen würden. Geteiltes Leid und geteilter Glaube schaffen tiefe Verbindungen über alle kulturellen Grenzen hinweg.
GebetDanke Gott für die verbindende Kraft geteilter Erfahrungen und bitte um Offenheit, deine Geschichte zu teilen.
Zum NachdenkenMit wem könntest du deine Glaubenserfahrungen teilen, um Brücken zu bauen?
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Tag 5 von 7 · 15. August Leben und Sterben im Herrn
1979 kam die Trennung. Als die Gruppe nach Tschad zurückkehrte, wussten sie nicht, dass Bürgerkrieg ausgebrochen war. Der erste, der fiel, war Dezvat. Der zweite war Nadji – derselbe Nadji, der in der Nacht bei der Familie geweint hatte vor Heimweh und Sehnsucht nach Hause. Es scheint so ungerecht: Ein Mann weint vor Sehnsucht nach Hause, kommt endlich heim und fällt im Krieg. Unsere Welt ist ungerecht, liegt im Bösen, in Sünde. Der Fürst dieser Welt wütet. Doch was Jesus für Nadji getan hat, wiegt schwerer: Nadji fand Heil für sein Herz in Kirgistan. Als er heimkam, nahm Jesus ihn auf. Das Motto der ersten Christen gilt heute noch: 'Christus ist unser Leben und Sterben ist unser Gewinn.' Leben wir, leben wir im Herrn. Sterben wir, sterben wir im Herrn. Leben oder Sterben – wir sind im Herrn.
GebetDanke Jesus, dass weder Leben noch Tod uns von seiner Liebe trennen kann.
Zum NachdenkenWie verändert die Gewissheit, im Herrn zu sein, deine Sicht auf Leben und Tod?
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Tag 6 von 7 · 16. August Ein Leben des Teilens
Laokara prägte eine besondere Haltung: Er teilte sein Leben gerne mit anderen. Als Jugendleiter einer Gruppe von 90 Jugendlichen gab er jeden Samstag Essen aus für die, die aus armen Familien kamen. Er sagte: 'Ich hätte eine idyllische christliche Familie aufbauen können, ich habe genug verdient, aber das war nicht mein Sinn.' Als er Geldgeschenke von Geschwistern bekam, rief er den Freund ins Zimmer, legte das Geld auf den Tisch und bat: 'Lass uns hinknien und danken – aber nicht nur danken, sondern um Weisheit Gottes beten. Das Geld zu bekommen ist eine Sache, das Geld auszugeben, dass es die Richtigkeit hat, ist eine andere.' Laokaras evangelistische Arbeit, seine Fahrten zu entlegenen Dörfern, sein Einsatz für neue Gläubige – alles zeigte einen Mann, der auf Jesus zentriert war und sein Leben als Geschenk zum Weitergeben verstand.
GebetBitte Gott um Weisheit, deine Ressourcen so einzusetzen, dass sie anderen zum Segen werden.
Zum NachdenkenIn welchen Bereichen deines Lebens fordert Gott dich auf, großzügiger zu teilen?
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Tag 7 von 7 · 17. August Dankbarkeit für die geistliche Familie
Nach 20 Jahren Trennung trafen sich die Freunde 1999 wieder in Deutschland – ein Freudentag mit strahlendem Lächeln und Umarmungen. 2015 starb Laokara an Nierenversagen. Sein Sohn Lois sagt: 'Er war ein gesegneter Mann in der Familie und im Land, und wir vermissen ihn sehr.' Der Kontakt zur Familie besteht bis heute. Der Sprecher schließt mit tiefer Dankbarkeit: 'Mit einem Menschen Gemeinschaft zu haben, der weit entfernt ist, ist einfacher, als wenn sie sehr nah sind. Aber wofür ich Gott dankbar bin: für euch hier, für jeden Einzelnen – Kinder, Jugend, jüngere und ältere Geschwister. Ich habe hier eine geistliche Familie, die ich sehr liebe. Ihr kennt nicht nur meine Stärken, sondern auch meine Schwächen. Ihr seid geduldig mit mir und geht mit mir durch schwere und gute Zeiten. Ich teile sehr gerne mein Leben mit euch.' Ein schönes Erbteil hat Gott uns gegeben.
Psalm 16,6
GebetDanke Gott für die Menschen, die er dir als geistliche Familie geschenkt hat, und bitte um Treue in diesen Beziehungen.
Zum NachdenkenFür welche Menschen in deiner geistlichen Familie bist du besonders dankbar – und hast du es ihnen gesagt?