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Gemeinde Gottes Gifhorn

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Täglicher Impuls
Tag 3 von 7

Zurück zur Quelle

Aus der Predigt „Gottesdienst 25.10.2026 | Gemeinde Gottes Gifhorn“ vom 25. Oktober

Als Abraham nach seinem Umweg über Ägypten zurückkehrte, ging er genau dorthin, 'wo sein Zelt zuerst gestanden hatte, zwischen Bethel und Ai, an die Stätte des Altars, den er dort zuerst errichtet hatte. Und Abram rief dort den Namen des Herrn an.' Abraham kehrte zu seinem geistlichen Anfang zurück. Nach Umwegen, nach Fehlentscheidungen, nach schwierigen Erfahrungen fand er den Weg zurück zu dem Ort, wo alles begonnen hatte – zu dem Ort seiner ersten Gottesbegegnung. Das ist eine ermutigende Botschaft für uns alle: Wenn wir merken, dass wir vom Weg abgekommen sind, wenn die Dinge nicht mehr so sind wie am Anfang unseres Glaubenslebens, dann dürfen wir zurückkehren. Gott wartet dort auf uns. Er lässt sich suchen und finden. Die Rückkehr zur Quelle, zur ersten Liebe, ist immer möglich.

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Als Abraham nach seinem Umweg über Ägypten zurückkehrte, ging er genau dorthin, 'wo sein Zelt zuerst gestanden hatte, zwischen Bethel und Ai, an die Stätte des Altars, den er dort zuerst errichtet hatte. Und Abram rief dort den Namen des Herrn an.' Abraham kehrte zu seinem geistlichen Anfang zurück. Nach Umwegen, nach Fehlentscheidungen, nach schwierigen Erfahrungen fand er den Weg zurück zu dem Ort, wo alles begonnen hatte – zu dem Ort seiner ersten Gottesbegegnung. Das ist eine ermutigende Botschaft für uns alle: Wenn wir merken, dass wir vom Weg abgekommen sind, wenn die Dinge nicht mehr so sind wie am Anfang unseres Glaubenslebens, dann dürfen wir zurückkehren. Gott wartet dort auf uns. Er lässt sich suchen und finden. Die Rückkehr zur Quelle, zur ersten Liebe, ist immer möglich.

1. Mose 13,3-4
Gebet

Vater, zeige mir, wo ich von dir abgewichen bin, und führe mich zurück zu dir, zur Quelle des Lebens.

Zum Nachdenken

Gibt es Bereiche in meinem Leben, wo ich von meinem ursprünglichen Weg mit Gott abgewichen bin und umkehren sollte?

Aufnahme vom 10. Mai 2026

Predigt

Gottesdienst 14:00 Uhr

Sonntag, 10. Mai 2026
Jesaja 49,15
Kernaussage

Der Gottesdienst thematisiert Familie aus biblischer Perspektive, insbesondere am Muttertag. Die zentrale Botschaft ist, dass Gott selbst väterliche und mütterliche Eigenschaften zeigt und dass Familien nach Gottes Willen leben sollen - als Orte der Liebe, Geborgenheit und des Glaubens, wo Eltern und Kinder ihre gottgegebenen Rollen erfüllen und einander zum Herrn führen.

Dies ist ein Gottesdienst zum Muttertag, der Familie und Elternschaft feiert. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Anbetung, gefolgt von einem Kinderprogramm mit Liedern und Gedichten für die Mütter. Andreas gibt einen Impuls über Israel und den biblischen Gottesdienst, in dem er die Bedeutung der Gemeindeversammlung und die richtige Einstellung zu Gott betont. Die Hauptpredigt behandelt die Geschichte der Sunamitin aus 2. Könige 4 als Vorbild für Mütter und Familien. Es werden Eigenschaften wie Gastfreundschaft, Lernbereitschaft, Initiative, Beharrlichkeit im Gebet und Vertrauen auf Gott hervorgehoben. Der Gottesdienst schließt mit Gebetsgemeinschaft und dem Aufruf, die eigenen Rollen in der Familie nach Gottes Willen zu erfüllen und Eltern zu ehren.
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Dies ist ein Gottesdienst zum Muttertag, der Familie und Elternschaft feiert. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Anbetung, gefolgt von einem Kinderprogramm mit Liedern und Gedichten für die Mütter. Andreas gibt einen Impuls über Israel und den biblischen Gottesdienst, in dem er die Bedeutung der Gemeindeversammlung und die richtige Einstellung zu Gott betont. Die Hauptpredigt behandelt die Geschichte der Sunamitin aus 2. Könige 4 als Vorbild für Mütter und Familien. Es werden Eigenschaften wie Gastfreundschaft, Lernbereitschaft, Initiative, Beharrlichkeit im Gebet und Vertrauen auf Gott hervorgehoben. Der Gottesdienst schließt mit Gebetsgemeinschaft und dem Aufruf, die eigenen Rollen in der Familie nach Gottes Willen zu erfüllen und Eltern zu ehren.

Hauptthemen (6)

1. Gottes Liebe und Fürsorge als Vorbild

  • • Gott zeigt mütterliche Züge - er vergisst uns niemals (Jesaja 49,15)
  • • Gott trägt uns von Geburt bis ins Alter (Jesaja 46)
  • • Die Wiedergeburt als Parallele zur natürlichen Geburt - eine neue Realität
  • • Gott als Vater und Mutter zugleich

2. Familie als Ort der Prägung

  • • Familie ist der Ort, wo neue Generationen geprägt werden
  • • Ein Zuhause soll ein sicherer Hafen sein, wo man so sein darf wie man ist
  • • Die Kultur und Werte der Eltern werden unbewusst an die nächste Generation weitergegeben
  • • Kinder glauben nicht dem, was Eltern sagen, sondern dem, was sie leben

3. Die Ehre von Vater und Mutter

  • • Gottes Gebot: Du sollst Vater und Mutter ehren (2. Mose 20,12)
  • • Dieses Gebot wird mehrfach in der Bibel wiederholt
  • • Verachte deine Mutter nicht, wenn sie alt geworden ist (Sprüche 23,22)
  • • Muttertag als göttlich inspirierter Tag zur Ehrung der Eltern

4. Gottesdienst und geistliche Prioritäten

  • • Der Gottesdienst ist nicht nur eine Versammlung, sondern die 'Kirsche auf dem Kuchen'
  • • Zentrale Botschaft: 'Höre Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein' (5. Mose 6,4)
  • • Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre (Offenbarung 14)
  • • Die Tür wird geschlossen wenn der Gottesdienst beginnt - Gott steht an erster Stelle

5. Die Sunamitin als Vorbild

  • • Sie war gastfreundlich und geistlich lernbereit
  • • Sie ergriff Initiativen für das Reich Gottes
  • • Sie bezog ihren Mann mit ein und wertschätzte ihn
  • • Sie war beharrlich im Gebet und klammerte sich an Gott
  • • Sie brachte ihr totes Kind zum Propheten - Vorbild für Fürbitte für Verlorene

6. Rollen in der Ehe und Familie

  • • Ehepartner sollen am gleichen Strang ziehen, in dieselbe Richtung
  • • Väter sollen nicht passiv sein, sondern ihrer Verantwortung gerecht werden
  • • Mütter und Väter sollen füreinander und für den Herrn dienen
  • • Gegenseitige Wertschätzung ist in der Ehe sehr wichtig
  • • Beide Partner sollen aktiv ihre Aufgaben wahrnehmen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Jesaja 49,15

Kann eine Mutter ihren Säugling vergessen? Bringt sie es übers Herz, das Neugeborene seinem Schicksal zu überlassen? Selbst wenn sie es vergessen würde, ich vergesse dich niemals.

Jesaja 46

Seit eurer Geburt seid ihr mir aufgeladen. Vom Mutterleib an trage ich euch. Ich will euer ganzes Leben lang euer Gott sein. Ich werde euch tragen, bis euer Haar vom Alter ergraut. Ich habe es getan und ich werde euch weiterhin tragen. Ich werde euch auf meine Schultern laden und euch retten.

Psalm 131,1-3

Herr, ich bin nicht hochmütig und ich schaue nicht auf andere herab. Ich strecke mich nicht nach Dingen aus, die doch viel zu hoch für mich sind. Ich bin zur Ruhe gekommen. Mein Herz ist zufrieden und still. Wie ein kleines Kind in den Armen seiner Mutter, so ruhig und geborgen bin ich bei dir. Volk Israel, setze deine Hoffnung auf den Herrn, jetzt und für alle Zeiten.

5. Mose 6,4

Höre Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein.

Offenbarung 14,6-7

Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkünden denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volksstamm und jeder Sprache, der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre.

2. Könige 4,8-10

Und es geschah eines Tages, dass er zu ihr kam, um bei ihr zu essen. So oft er nun vorbeikam, kehrte er dort ein, um zu essen. Und sie sprach zu ihrem Mann: Sieh doch, ich erkenne, dass dies ein heiliger Mann Gottes ist, der immer bei uns vorbeikommt. Lasst uns doch ein kleines gemauertes Obergemach errichten und für ihn ein Bett sowie Tisch, Stuhl und Leuchter hineinstellen, damit er dort einkehren kann, wenn er zu uns kommt.

2. Mose 20,12

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt.

Sprüche 23,22

Verachte deine Mutter nicht, wenn sie alt geworden ist.

Weitere Referenzen

  • → Römer 9,4
  • → 5. Mose 5,16
  • → Matthäus 15,4
  • → Epheser 6,2
  • → 2. Könige 4,18-21
  • → 2. Könige 4,25-30
  • → 2. Könige 4,34
  • → Johannes 3
  • → Apostelgeschichte (Priscilla und Aquila)
  • → Hiob

Praktische Anwendung (7)

  • 1 Ehre deine Eltern: Zeige deinen Eltern Respekt und Dankbarkeit, unabhängig von deinem Alter. Verachte sie nicht, wenn sie alt werden und vielleicht hilfsbedürftig sind.
  • 2 Sei gastfreundlich und lernbereit: Öffne dein Herz und Zuhause für geistliche Gemeinschaft. Nutze Begegnungen mit geistlich reifen Menschen, um zu lernen und im Glauben zu wachsen.
  • 3 Ergreife Initiative für das Reich Gottes: Warte nicht passiv, sondern überlege aktiv, was du für Gottes Reich tun kannst. Beziehe dabei deinen Ehepartner mit ein und wertschätze ihn.
  • 4 Setze Gott an erste Stelle: Lass nicht weltliche Dinge oder Bequemlichkeit den Gottesdienst ersetzen. Komme pünktlich und vorbereitet zum Gottesdienst, schon ab dem Vorabend.
  • 5 Bete beharrlich für Verlorene: Gib nicht auf für Menschen zu beten, die Christus brauchen - besonders in deiner Familie. Klammere dich im Gebet an Gott, bis er eingreift.
  • 6 Lebe authentisch vor deinen Kindern: Kinder glauben nicht dem, was du sagst, sondern dem, was du lebst. Sei ein Vorbild in deinem Glauben und in deinen Werten.
  • 7 Erfülle deine Rolle in der Familie: Ob als Vater, Mutter oder Kind - nimm deine gottgegebene Rolle ernst und erfülle sie aktiv. Väter sollen nicht passiv sein, sondern Verantwortung übernehmen.

Impulse aus der Woche ab 11. Mai

  1. Tag 1 von 7 · 11. Mai Höre Israel - Gott allein die Ehre

    Der zentrale Ruf des Gottesdienstes lautet: 'Höre Israel, der Herr ist unser Gott. Der Herr allein.' Diese Worte bilden das Fundament unserer Anbetung und erinnern uns daran, dass Gott an erster Stelle steht. Wie David im Psalm 131 beschreibt, finden wir bei Gott Ruhe und Geborgenheit 'wie ein kleines Kind in den Armen seiner Mutter'. In der Hektik des Lebens lädt uns Gott ein, bei ihm zur Ruhe zu kommen und echte Zufriedenheit zu finden. Der Gottesdienst ist nicht einfach nur eine Versammlung - er ist die Kirsche auf dem Kuchen unseres Glaubenslebens. Hier gipfelt das, was wir die ganze Woche über lernen und leben sollen. Es geht darum, unserem König die Ehre zu bringen, mit unserem ganzen Herzen präsent zu sein und ihm allein zu dienen.

    5. Mose 6,4

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wo du ihm nicht die volle Ehre gibst, und hilf dir, ihn zum absoluten Mittelpunkt deines Lebens zu machen.

    Zum Nachdenken

    Steht Gott wirklich an erster Stelle in meinem Leben, oder habe ich mir 'Höhen' bewahrt, wo ich mein eigenes Ding mache?

  2. Tag 2 von 7 · 12. Mai Ein Zuhause der Liebe schaffen

    Familie ist laut Gottes Plan ein Ort, 'wo man sich sicher fühlt, wo man so sein darf, wie man ist, und wo man sich nicht verstellen muss, um dazu zu gehören'. Ein Zuhause sollte ein Ort sein, wo Kinder wie Blumen unter dem Sonnenschein der Liebe der Eltern wachsen und blühen können. Kinder glauben nicht dem, was wir sagen - sie glauben dem, was wir leben. Das, was wir vorleben, setzt sich in ihren Herzen fest. Deshalb ist es so wichtig, dass wir als Eltern eine Kultur der Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung schaffen. Das beste Zuhause finden wir bei unserem himmlischen Vater. Genau so ein Zuhause dürfen wir für unsere Kinder erschaffen: ein Ort, wo nicht ständig Leistung erwartet wird, wo keine Vorwürfe gemacht werden, wo man füreinander betet und füreinander da ist.

    Psalm 131,1-3

    Gebet

    Danke Gott für dein perfektes Vorbild als liebender Vater und bitte ihn, dir zu helfen, ein Zuhause zu schaffen, das seine Liebe widerspiegelt.

    Zum Nachdenken

    Welche Kultur lebe ich vor - eine Kultur der bedingungslosen Liebe oder eine Kultur der Leistungserwartung und Religiosität?

  3. Tag 3 von 7 · 13. Mai Mütterliche Liebe als Bild für Gottes Treue

    Gott fragt sein Volk: 'Kann eine Mutter ihren Säugling vergessen? Bringt sie es übers Herz, das Neugeborene seinem Schicksal zu überlassen?' Und dann antwortet er: 'Selbst wenn sie es vergessen würde, ich vergesse dich niemals.' Mutterliebe ist ein besonderes Geschenk Gottes. Mütter versorgen ihre Kinder schon im Mutterleib mit allem Lebensnotwendigen. Sie durchleben bei der Geburt Grenzsituationen und sind dann rund um die Uhr für ihre Kinder da. Diese bedingungslose Fürsorge ist ein Abbild von Gottes Liebe zu uns. Am Muttertag erinnern wir uns dankbar an diese selbstlose Liebe. Aber Gott zeigt uns: Seine Liebe übertrifft selbst die treueste Mutterliebe. Jesaja 46 verspricht: 'Ich werde euch tragen, bis euer Haar vom Alter ergraut. Ich habe es getan und ich werde euch weiterhin tragen.'

    Jesaja 49,15

    Gebet

    Danke Gott für deine mütterliche Fürsorge und für deine Eltern. Bitte ihn, dir zu helfen, sie zu ehren, besonders wenn sie älter werden.

    Zum Nachdenken

    Bin ich meinen Eltern gegenüber dankbar und ehrend, wie Gott es in seinem Wort mehrfach gebietet?

  4. Tag 4 von 7 · 14. Mai Gastfreundschaft und Lernbereitschaft

    Die Sunamitin war eine bemerkenswerte Frau. Sie erkannte den Propheten Elisa als 'heiligen Mann Gottes' und lud ihn immer wieder zum Essen ein. Sie war gastfreundlich und - noch wichtiger - geistlich lernbereit. Sie schätzte den Umgang mit dem Mann Gottes, weil sie von ihm lernen wollte. Diese Frau war wohlhabend und angesehen, aber sie suchte aktiv die Nähe zu Gottes Diener. Sie war keine passive Zuschauerin, sondern nahm die Initiative. Sie sagte zu ihrem Mann: 'Lasst uns ein kleines Obermach errichten' für den Propheten. Sie investierte in geistliche Werte. Ihre Lernbereitschaft zeichnet sie als Vorbild aus. Sie war selbstbewusst genug, auf den Propheten zuzugehen, und demütig genug, von ihm zu lernen. Das ist eine Kombination, die Gott segnet.

    2. Könige 4,8-10

    Gebet

    Bitte Gott, dir ein lernendes Herz zu geben und Menschen in dein Leben zu bringen, von denen du geistlich lernen kannst.

    Zum Nachdenken

    Suche ich aktiv geistliche Gemeinschaft und Lernmöglichkeiten, oder bin ich in meinem Glaubensleben passiv geworden?

  5. Tag 5 von 7 · 15. Mai Initiative ergreifen im Glauben

    Die Sunamitin war keine stille Beobachterin - sie ergriff Initiative. Sie nötigte den Propheten Elisa, bei ihr einzukehren. Sie entwickelte selbst den Plan für das Obermach. Sie sprach zu ihrem Mann und überzeugte ihn. Interessanterweise war ihr Mann zunächst passiv. Die Frau erkannte die geistliche Gelegenheit und handelte. Das zeigt uns: Manchmal müssen wir die Initiative ergreifen, auch wenn andere noch nicht so weit sind. Geistliche Trägheit darf uns nicht lähmen. Die Sunamitin investierte ihre Ressourcen - Zeit, Geld, Raum - um dem Propheten zu dienen. Sie tat dies nicht aus Eigennutz, sondern aus echtem Verlangen nach geistlicher Gemeinschaft. Gott belohnte später ihre Initiative auf wunderbare Weise. Wenn wir das Reich Gottes zur Priorität machen, wird Gott sich um den Rest kümmern.

    2. Könige 4,8-10

    Gebet

    Bitte Gott um Mut und Weisheit, geistliche Gelegenheiten zu erkennen und aktiv darauf zu reagieren.

    Zum Nachdenken

    Wo könnte Gott mich heute auffordern, Initiative zu ergreifen statt passiv zu bleiben?

  6. Tag 6 von 7 · 16. Mai Vater und Mutter ehren - ein Leben lang

    Das Gebot, Vater und Mutter zu ehren, erscheint mehrfach in der Schrift: zweimal im Alten Testament, zweimal im Neuen Testament. Gott wiederholt es, weil es so wichtig ist. 'Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt.' Diese Ehre gilt nicht nur, wenn die Eltern jung und stark sind. Sprüche 23,22 mahnt: 'Verachte deine Mutter nicht, wenn sie alt geworden ist.' Wenn unsere Eltern alt werden, vielleicht wie Kinder werden und 24-7 Betreuung brauchen, dann sollen wir sie nicht verachten, sondern ehren. Eltern zu ehren bedeutet, dankbar zu sein für ihre Opfer, respektvoll zu sprechen, für sie zu sorgen und ihr Lebenswerk wertzuschätzen. Dies ist nicht nur ein weltlicher Feiertag - es ist ein göttliches Gebot für unser ganzes Leben.

    2. Mose 20,12; Sprüche 23,22

    Gebet

    Danke Gott für deine Eltern und bitte ihn, dir konkrete Wege zu zeigen, wie du sie ehren kannst.

    Zum Nachdenken

    Wie kann ich meine Eltern heute praktisch ehren, besonders wenn sie älter oder bedürftig geworden sind?

  7. Tag 7 von 7 · 17. Mai Als Licht in die Welt gehen

    Wir sind berufen, als Licht und Salz in die Welt zu gehen. Ein einfaches Merkmal zeigt, ob wir diesem Ruf folgen: Gehen wir mit unserer Botschaft nach draußen - in unseren Alltag, zu unseren Nachbarn, in diakonischen Dienst - oder bleibt unser Glaube in den Gemeindewänden? Der Engel in Offenbarung ruft: 'Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre!' Diese Botschaft soll jede Nation, jedes Volk und jede Sprache erreichen. Wenn wir das, wozu wir berufen sind, nicht nach draußen bringen, dann kommt die Welt mit ihren Prinzipien zu uns in die Gemeinde hinein. Gott möchte, dass wir Könige und Priester sind - die richtige Verpackung für seinen wertvollen Inhalt. Lass uns diese Woche bewusst überlegen: Wo kann ich Gottes Liebe und Wahrheit in meinem Umfeld sichtbar machen? Wo kann ich ein Segen für andere sein?

    Offenbarung 14,6-7

    Gebet

    Bitte Gott, dir konkrete Gelegenheiten zu zeigen, wo du diese Woche sein Licht in die Welt tragen kannst.

    Zum Nachdenken

    Bringe ich aktiv das Evangelium in meine Welt, oder hat die Welt begonnen, meine Gemeinde und mein Leben zu prägen?