Gemeinde Gottes Gifhorn
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Täglicher Impuls Tag 3 von 7 Zurück zur Quelle
Aus der Predigt „Gottesdienst 25.10.2026 | Gemeinde Gottes Gifhorn“ vom 25. Oktober
Als Abraham nach seinem Umweg über Ägypten zurückkehrte, ging er genau dorthin, 'wo sein Zelt zuerst gestanden hatte, zwischen Bethel und Ai, an die Stätte des Altars, den er dort zuerst errichtet hatte. Und Abram rief dort den Namen des Herrn an.'
Abraham kehrte zu seinem geistlichen Anfang zurück. Nach Umwegen, nach Fehlentscheidungen, nach schwierigen Erfahrungen fand er den Weg zurück zu dem Ort, wo alles begonnen hatte – zu dem Ort seiner ersten Gottesbegegnung.
Das ist eine ermutigende Botschaft für uns alle: Wenn wir merken, dass wir vom Weg abgekommen sind, wenn die Dinge nicht mehr so sind wie am Anfang unseres Glaubenslebens, dann dürfen wir zurückkehren. Gott wartet dort auf uns. Er lässt sich suchen und finden. Die Rückkehr zur Quelle, zur ersten Liebe, ist immer möglich.
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Als Abraham nach seinem Umweg über Ägypten zurückkehrte, ging er genau dorthin, 'wo sein Zelt zuerst gestanden hatte, zwischen Bethel und Ai, an die Stätte des Altars, den er dort zuerst errichtet hatte. Und Abram rief dort den Namen des Herrn an.' Abraham kehrte zu seinem geistlichen Anfang zurück. Nach Umwegen, nach Fehlentscheidungen, nach schwierigen Erfahrungen fand er den Weg zurück zu dem Ort, wo alles begonnen hatte – zu dem Ort seiner ersten Gottesbegegnung. Das ist eine ermutigende Botschaft für uns alle: Wenn wir merken, dass wir vom Weg abgekommen sind, wenn die Dinge nicht mehr so sind wie am Anfang unseres Glaubenslebens, dann dürfen wir zurückkehren. Gott wartet dort auf uns. Er lässt sich suchen und finden. Die Rückkehr zur Quelle, zur ersten Liebe, ist immer möglich.
Als Abraham nach seinem Umweg über Ägypten zurückkehrte, ging er genau dorthin, 'wo sein Zelt zuerst gestanden hatte, zwischen Bethel und Ai, an die Stätte des Altars, den er dort zuerst errichtet hatte. Und Abram rief dort den Namen des Herrn an.' Abraham kehrte zu seinem geistlichen Anfang zurück. Nach Umwegen, nach Fehlentscheidungen, nach schwierigen Erfahrungen fand er den Weg zurück zu dem Ort, wo alles begonnen hatte – zu dem Ort seiner ersten Gottesbegegnung. Das ist eine ermutigende Botschaft für uns alle: Wenn wir merken, dass wir vom Weg abgekommen sind, wenn die Dinge nicht mehr so sind wie am Anfang unseres Glaubenslebens, dann dürfen wir zurückkehren. Gott wartet dort auf uns. Er lässt sich suchen und finden. Die Rückkehr zur Quelle, zur ersten Liebe, ist immer möglich.
Vater, zeige mir, wo ich von dir abgewichen bin, und führe mich zurück zu dir, zur Quelle des Lebens.
Gibt es Bereiche in meinem Leben, wo ich von meinem ursprünglichen Weg mit Gott abgewichen bin und umkehren sollte?
Aufnahme vom 28. Juni 2026
Predigt Gottesdienst 14:00 Uhr
Sonntag, 28. Juni 2026 Psalm 95,1-6 Kernaussage Die persönliche Gemeinschaft mit Gott ist der grundlegendste Baustein des christlichen Lebens. Nur in der direkten Begegnung mit Gott können wir ihn wirklich kennenlernen, Herzensveränderung erfahren und die Kraft empfangen, die wir für unser geistliches Leben brauchen. Gott hat uns zur Gemeinschaft mit ihm berufen, und diese Gemeinschaft ist nicht erst im Himmel, sondern beginnt bereits hier und jetzt.
Diese Aufnahme dokumentiert einen vollständigen Gemeindegottesdienst einer deutschsprachigen Gemeinde. Die Veranstaltung beginnt mit gemeinsamen Lobpreisliedern und musikalischer Anbetung, gefolgt von mehreren Berichten aus der Missionsarbeit. Alexander Reimann teilt seine Erfahrungen von einem Arbeitseinsatz in Kirgisistan, wo er ein Kinderheim renovierte und dabei persönliche Heilung von Knie- und Zahnschmerzen erlebte. Ferdinand berichtet von verschiedenen sozialen Diensten in der Drogenszene, der JVA und Diakonie und bittet um Gebetsunterstützung und praktische Hilfe für anstehende Aufgaben.
Den Hauptteil bildet eine ausführliche Predigt von Daniel über die Gemeinschaft mit Gott. Er betont, dass die persönliche Beziehung zu Gott der grundlegendste Baustein des christlichen Lebens ist. In der direkten Begegnung mit Gott erfahren Gläubige, wer Gott wirklich ist, wie er sie sieht und erleben echte Herzensveränderung. Daniel verwendet das Bild einer Achterbahn, um zu illustrieren, wie wichtig es ist, regelmäßig "Höhe zu gewinnen" durch intensive Zeiten mit Gott, um genug geistliche Kraft für den Alltag zu haben. Er warnt davor, sich mit oberflächlicher Frömmigkeit zufriedenzugeben oder aus Angst nicht tief genug in die Gemeinschaft mit Gott einzutauchen. Der Gottesdienst schließt mit organisatorischen Ankündigungen für einen geplanten Gemeindetag. Weiterlesen
Gottesdienst 14:00 Uhr
Die persönliche Gemeinschaft mit Gott ist der grundlegendste Baustein des christlichen Lebens. Nur in der direkten Begegnung mit Gott können wir ihn wirklich kennenlernen, Herzensveränderung erfahren und die Kraft empfangen, die wir für unser geistliches Leben brauchen. Gott hat uns zur Gemeinschaft mit ihm berufen, und diese Gemeinschaft ist nicht erst im Himmel, sondern beginnt bereits hier und jetzt.
Hauptthemen (5)
1. Berufung zur Gemeinschaft mit Gott
- • Gott hat uns zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus berufen
- • Gemeinschaft mit Gott umfasst die Beziehung zum Vater, zum Sohn und zum Heiligen Geist
- • Es ist Gottes Anliegen, Gemeinschaft mit uns zu haben
- • Diese Gemeinschaft ist zentral und grundlegend für das christliche Leben
2. Was geschieht in der Gemeinschaft mit Gott
- • Wir lernen kennen, wie Gott wirklich ist und wie er denkt
- • Wir erfahren, wie Gott uns sieht und begegnet
- • In Gottes Gegenwart hat das Böse keinen Raum - wir empfangen nur reine Gedanken von Gott
- • Manipulation durch Satan oder falsche Gedanken können in Gottes Gegenwart nicht bestehen
- • Wir erleben Klarheit und Wahrheit ohne Verzerrung
3. Herzensveränderung durch Gemeinschaft
- • Veränderung des Herzens geschieht nicht durch eigene Anstrengung
- • Gott selbst bewirkt die Herzensveränderung in seiner Gegenwart
- • Wir müssen mit unseren Nöten zu Gott kommen und dort verweilen
- • Intensives Ringen mit Gott ist notwendig, ähnlich wie Jakob
- • Die Sehnsucht nach Gott in unserem Herzen sollte uns zur Gemeinschaft treiben
4. Das Bild der Achterbahn
- • Das Leben mit Gott wird mit einer Achterbahn verglichen
- • Der Bahnhof symbolisiert die Ruhe und Zeit mit Gott
- • Das Hochfahren repräsentiert die Gemeinschaft mit Gott, wo Potenzial aufgebaut wird
- • Ohne ausreichend Höhe (tiefe Gemeinschaft) reicht die Kraft nicht für den ganzen Tag
- • Höhenangst kann uns davon abhalten, tiefer in die Gemeinschaft zu gehen
- • Regelmäßige Zeiten mit Gott sind notwendig, auch wenn wir noch Restenergie haben
5. Hindernisse und Durchbrüche
- • Manchmal fällt es schwer, die Verbindung zu Gott herzustellen
- • Der Heilige Geist öffnet den Zugang und führt uns tiefer
- • Ängste können uns in der Gemeinschaft mit Gott zurückhalten
- • Wir dürfen mit allem zu Gott kommen: Sehnsucht, Enttäuschung, sogar Vorwürfe
- • Mit zerschlagenem und gedemütigtem Herzen haben wir Zugang zu Gott
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Kommt, lasst uns dem Herrn zujubeln und jauchzen dem Fels unseres Heils. Lasst uns ihm begegnen mit Lobgesang und mit Psalmen im Zujauchzen. Denn der Herr ist ein großer Gott und ein großer König über alle Götter. In seiner Hand sind die Tiefen der Erde und die Gipfel der Berge gehören ihm. Sein ist das Meer, denn er hat es gemacht und seine Hände haben das Festland bereitet. Kommt, lasst uns anbeten und uns beugen. Lasst uns niederfallen vor dem Herrn, unserem Schöpfer.
Wisst ihr nicht, dass die, welche in der Rennbahn laufen, zwar alle laufen, aber einer den Siegpreis empfängt. Lauft so, dass ihr ihn erlangt.
Gott ist treu, durch den ihr berufen seid, zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn.
Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen. Ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und ein fleischernes Herz geben.
Denn so spricht der Hohe und der Habene, der ewig wohnt und dessen Name der Heilige ist: In der Höhe und im Heiligtum wohne ich und bei dem der zerschlagenen und gedemütigten Geistes ist, damit ich den Geist der Gedemütigten belebe und das Herz der Zerschlagenen erquicke.
Praktische Anwendung (6)
- 1 Pflege regelmäßige, tiefe Gemeinschaft mit Gott: Nimm dir bewusst Zeit, nicht nur oberflächlich mit Gott zu reden, sondern tiefer in die Gemeinschaft einzusteigen. Lass dich nicht von Höhenangst oder Ängsten zurückhalten, sondern dringe durch bis zu echter Begegnung.
- 2 Gehe mit deiner Sehnsucht nach Gott zu ihm: Verleihe der Sehnsucht in deinem Herzen Worte. Sag Gott, wie sehr du ihn vermisst, wie sehr du ihn liebst oder was immer in deinem Herzen ist - auch Enttäuschung oder Unverständnis.
- 3 Bitte den Heiligen Geist um Leitung: Wenn die Verbindung zu Gott verschüttet scheint, bitte den Geist Gottes, dich zu leiten und den Zugang zu öffnen. Er wird einen Korridor öffnen, der dich tiefer in die Gemeinschaft führt.
- 4 Komme mit deinem Zerbruch zu Gott: Nähere dich Gott nicht mit deinen Erfolgen, sondern mit einem gedemütigten, zerschlagenen Herzen. Der Zugang zu Gott ist durch das Blut Jesu Christi offen - nutze ihn im Namen Jesu.
- 5 Verweile in der Gegenwart Gottes bis zur Veränderung: Gehe nicht aus dem Gespräch mit Gott, ohne etwas empfangen zu haben. Ringe mit Gott wie Jakob, bis er dich segnet und die notwendige Herzensveränderung bewirkt.
- 6 Unterstütze praktische Dienste: Bete für die verschiedenen Einsätze (JVA-Dienst, Königslutter, Diakonie, Drogenszene-Ausflug) und überlege, ob du dich für regelmäßige Dienste wie die Unterstützung im Shelter engagieren kannst.
Impulse aus der Woche ab 29. Juni
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Tag 1 von 7 · 29. Juni Berufen zur Gemeinschaft mit Gott
Paulus schreibt: 'Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn.' Diese Bibelstelle zeigt uns etwas Erstaunliches: Gemeinschaft mit Gott ist nicht nur eine schöne Idee oder eine Möglichkeit unter vielen – es ist unsere Berufung. Gott selbst ruft uns dazu. Diese persönliche Gemeinschaft mit Gott ist der grundlegendste Baustein unseres christlichen Lebens. Es geht darum, dass wir wirklich mit Gott sprechen, seine Gegenwart spüren und ihm begegnen. Diese Begegnungen sehen nicht immer gleich aus – es gibt keine Schablone dafür. Aber sie haben alle gemeinsam, dass uns danach klar ist: Hier hatte ich einen Moment mit dem lebendigen Gott. Wenn diese Gemeinschaft in unserem Leben fehlt, wird eine Alternative einziehen – ein Ersatzwerk, das versucht, Gott selbst zu ersetzen. Das dürfen wir nicht zulassen.
1. Korinther 1,9
GebetBitte Gott heute, dir neu die Sehnsucht nach echter Gemeinschaft mit ihm zu schenken und dich zu sich zu ziehen.
Zum NachdenkenWie steht es um deine persönliche Gemeinschaft mit Gott – ist sie noch lebendig oder hast du dich mit Ersatz zufriedengegeben?
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Tag 2 von 7 · 30. Juni In der Gegenwart Gottes erkenne ich, wer er wirklich ist
Erst in der direkten Begegnung mit Gott können wir wirklich erfahren und kennenlernen, wie Gott ist. Wenn ich in meiner Verzweiflung, mit meinen Selbstvorwürfen oder Herausforderungen zu Gott komme und erlebe, wie er damit umgeht – dann erfahre ich, wer er wirklich ist. Wir haben oft Annahmen darüber, was Gott von uns denkt oder welche Anforderungen er an uns stellt. Wir bauen uns ein Bild von ihm zusammen aus dem, was wir gehört haben, aus unseren Ängsten und Hoffnungen. Aber diese Irrtümer und falschen Ansprüche können sich nur in der tatsächlichen persönlichen Begegnung mit Gott auflösen. In seiner Gegenwart erfahre ich nicht nur, wie Gott ist, sondern auch, wie er mich sieht. Und dieses Wissen – zu verstehen, wie Gott mich wirklich sieht – ist entscheidend für meine innere geistliche Gesundheit. Es befreit mich von falschen Bildern über mich selbst.
Psalm 95,1-6
GebetBitte den Heiligen Geist, dir zu zeigen, wie Gott dich wirklich sieht, und dich von falschen Vorstellungen über ihn zu befreien.
Zum NachdenkenWelche Annahmen über Gott prägen dein Denken – und bist du bereit, sie in seiner Gegenwart überprüfen zu lassen?
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Tag 3 von 7 · 1. Juli Ein Raum ohne Finsternis
In der Gegenwart Gottes gibt es einen besonderen Aspekt: Dort hat das Böse keinen Raum. Die Finsternis hat keinen Platz dort, wo Licht ist. In Gottes Gegenwart gibt es nichts Böses. Tagtäglich sind wir herausgefordert mit Gedanken, die Satan uns entgegenwirft. Er versteht es gut, mit unseren Gedanken zu spielen und uns zu manipulieren. Die Gefahr besteht oft nicht darin, dass er uns zu offensichtlich Bösem verleitet, sondern dass wir etwas als gut und richtig empfinden, was vielleicht an sich gut ist – aber nicht in dieser Situation, nicht in diesem Moment. Selbst positive und motivierende Gedanken können uns in die falsche Richtung führen. Satan kann sogar das Wort Gottes benutzen, um uns irrezuführen – so wie er es bei der Versuchung Jesu versuchte. Aber in der Gegenwart Gottes werden alle manipulativen Gedanken entlarvt. Dort bekomme ich Erkenntnis auf eine Weise, wie ich sie nirgendwo anders erhalten kann.
1. Johannes 1,5
GebetBitte Gott, dir zu zeigen, welche Gedanken nicht von ihm sind, und schenke dir Klarheit in seiner Gegenwart.
Zum NachdenkenWelche Gedanken beschäftigen dich gerade – hast du sie schon in die Gegenwart Gottes gebracht und dort prüfen lassen?
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Tag 4 von 7 · 2. Juli Herzensveränderung geschieht in Gottes Gegenwart
Gott verspricht uns: 'Ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen. Ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben.' Diese Veränderung des Herzens ist etwas, das nur Gott bewirken kann. Oft versuchen wir, an uns selbst zu arbeiten, unseren Charakter zu verbessern, durch Fleiß die beste Version von uns selbst zu werden. Aber echte Veränderung am Herzen findet nicht statt, indem wir uns selbst pushen oder an uns arbeiten. Sie geschieht in der Gemeinschaft mit Gott. Wenn ich merke, dass etwas in mir nicht in Ordnung ist, soll ich nicht versuchen, es selbst zu reparieren. Ich muss zu Gott kommen und sagen: 'Das ist bei mir nicht in Ordnung – und ich brauche dich, damit du es in Ordnung bringst.' In der Begegnung mit Gott findet die Bearbeitung des Herzens statt, wie sie nicht anders geschehen kann.
Hesekiel 36,26
GebetBringe heute konkret eine Sache zu Gott, die in dir nicht in Ordnung ist, und bitte ihn um Herzensveränderung.
Zum NachdenkenAn welchen Bereichen deines Lebens versuchst du noch selbst zu arbeiten, statt sie Gott zur Veränderung hinzuhalten?
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Tag 5 von 7 · 3. Juli Das Ringen um den Segen
Jakob rang mit Gott in der Nacht und sagte: 'Ich lasse dich nicht los, es sei denn, du segnest mich.' Diese Intensität, dieses Durchdringen zu Gott ist entscheidend für echte Gemeinschaft. Oft machen wir es uns zu einfach: Wir kommen zu Gott, sagen kurz unser Anliegen, und gehen wieder – in der Hoffnung, dass sich etwas ändert. Wir schaffen so eine Serie von oberflächlichen Bitten, die keine Veränderung bewirken. Stattdessen gewöhnen wir uns daran, bei einem gewissen Punkt der Intensität zurückzuweichen. Aber Gott zeigt uns, dass es hier weiterzugehen gilt. Wenn wir intensiver reingehen, merken wir, dass viel mehr Gedanken hochkommen, die wir mit Gott zu besprechen haben. Wir brauchen den Geist Gottes, uns zu leiten und den Zugang zu öffnen. Manchmal ist die Verbindung verschüttet – aber wenn wir den Geist bitten, uns zu leiten, wird ein Korridor geöffnet, der uns tiefer in die Gemeinschaft mit Gott führt.
1. Mose 32,26
GebetBitte den Heiligen Geist heute, dich tiefer in die Gemeinschaft mit Gott zu führen und dir zu helfen, nicht vorzeitig aufzugeben.
Zum NachdenkenBist du bereit, intensiver mit Gott zu ringen, oder gibst du dich mit oberflächlicher Gemeinschaft zufrieden?
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Tag 6 von 7 · 4. Juli Höhe gewinnen wie bei einer Achterbahn
Wie eine Achterbahn brauchen wir regelmäßig Zeiten, in denen wir 'Höhe gewinnen' – intensive Momente mit Gott, die uns genug geistliche Kraft für den Alltag geben. Ohne diese Höhen fehlt uns die Energie, die Herausforderungen des Lebens zu meistern. Es reicht nicht, nur ab und zu kurz bei Gott vorbeizuschauen. Wir brauchen diese intensiven Zeiten, in denen wir wirklich in seine Gegenwart kommen, seine Nähe erleben und neue Kraft schöpfen. Die Sehnsucht nach Gott in unserem Herzen ist es, die uns dorthin treibt. Dieser Sehnsucht sollen wir Raum geben. Wir nehmen wahr, dass sie da ist, und verleihen ihr Worte. Wir kommen zu Gott und sagen ihm, was wir wirklich von ihm wollen, wie sehr wir uns nach ihm sehnen, was er uns bedeutet. Gott gefällt es, wenn wir einfach kommen und sagen: 'Ich habe dich lieb. Ich vermisse dich. Ich will dich.'
Jesaja 40,31
GebetNimm dir heute bewusst Zeit, um in Gottes Gegenwart zu kommen, und sage ihm einfach, wie sehr du ihn liebst und brauchst.
Zum NachdenkenWann hattest du zuletzt einen Moment intensiver Gemeinschaft mit Gott, in dem du wirklich 'Höhe gewonnen' hast?
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Tag 7 von 7 · 5. Juli Investiert in der Gemeinschaft?
Die Eingangsfrage war: Wie sehr bist du noch interessiert an der Gemeinschaft mit Gott? Und erweitert: Wie sehr bist du noch investiert in der Gemeinschaft mit Gott? Die persönliche Beziehung zu Gott ist der grundlegendste Baustein des christlichen Lebens. Alles andere wird davon beeinflusst. Wenn diese Gemeinschaft leidet oder nicht stattfindet, wird eine Alternative einziehen – ein Ersatzwerk, das niemals das ersetzen kann, was echte Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott bewirkt. Es geht nicht um religiöse Pflichterfüllung, sondern um lebendige Beziehung. Nicht um oberflächliche Frömmigkeit, sondern um tiefes Durchdringen in Gottes Gegenwart. Dort, wo wir ihm wirklich begegnen, erleben wir, wer er ist und wer wir in seinen Augen sind. Dort findet echte Veränderung statt. Die Frage für die kommende Woche: Wirst du dir Zeit nehmen, wirklich in die Gemeinschaft mit Gott zu gehen – mit all deiner Sehnsucht, mit all deinen Fragen, mit allem, was du bist?
Philipper 3,8
GebetBitte Gott, dir zu helfen, oberflächliche Frömmigkeit hinter dir zu lassen und wirklich tief in seine Gegenwart zu gehen.
Zum NachdenkenWas möchtest du in dieser Woche konkret verändern, um mehr in die Gemeinschaft mit Gott zu investieren?