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Gemeinde Gottes Eppingen

Scheuerlesstraße 63, 75031 Eppingen

Verbunden in Jesus Christus – eine Gemeinschaft mit Schwerpunkt auf Anbetung und Bibelstudium.

Täglicher Impuls
Samstag

Praktische Liebe leben

Jesus sagt: 'Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.' Es geht nicht um ein Gefühl, sondern um praktische, sichtbare Liebe im Umgang miteinander. Liebe zeigt sich im Dienen – Jesus wusch seinen Jüngern die Füße. Liebe vergibt – nicht nachtragend sein, sondern Versöhnung suchen. Liebe trägt die Schwachen – andere mit ihren Fehlern ertragen, statt sie fallen zu lassen. Liebe redet Wahrheit, aber tratscht nicht. Liebe hat ein offenes Auge für einsame, belastete Menschen. Warum ist Liebe ein Kennzeichen der Jünger? Weil es der Charakter Jesu ist. Wenn Menschen Jesus in seinen Jüngern erkennen sollen, müssen sie sein Wesen sehen – und das deutlichste Wesen Christi ist seine Liebe. Ohne Liebe sind selbst große Erkenntnis, großer Glaube und außergewöhnliche Fähigkeiten wertlos. Die Liebe ist die Summe von allem.

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Jesus sagt: 'Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.' Es geht nicht um ein Gefühl, sondern um praktische, sichtbare Liebe im Umgang miteinander. Liebe zeigt sich im Dienen – Jesus wusch seinen Jüngern die Füße. Liebe vergibt – nicht nachtragend sein, sondern Versöhnung suchen. Liebe trägt die Schwachen – andere mit ihren Fehlern ertragen, statt sie fallen zu lassen. Liebe redet Wahrheit, aber tratscht nicht. Liebe hat ein offenes Auge für einsame, belastete Menschen. Warum ist Liebe ein Kennzeichen der Jünger? Weil es der Charakter Jesu ist. Wenn Menschen Jesus in seinen Jüngern erkennen sollen, müssen sie sein Wesen sehen – und das deutlichste Wesen Christi ist seine Liebe. Ohne Liebe sind selbst große Erkenntnis, großer Glaube und außergewöhnliche Fähigkeiten wertlos. Die Liebe ist die Summe von allem.

Johannes 13,34-35
Gebet

Bitte Gott, dein Herz mit seiner Liebe zu füllen. Bitte um Kraft, anderen praktisch zu dienen und zu vergeben.

Herausforderung

Wie zeigt sich meine Liebe zu anderen konkret im Alltag – besonders zu denen, die mich verletzen?

Aufnahme vom 19. Juli 2026

Predigt

2026.07.19 - Sonntagsgottesdienst

Sonntag, 19. Juli 2026
Esther 4:9-17
Kernaussage

Gott hat jeden Gläubigen zu einer bestimmten Zeit an einen bestimmten Ort gestellt, um als Zeuge Jesu zu leben und Menschen zur Rettung zu führen. Wie Mordechai und Esther ihre göttliche Bestimmung erkannten und selbstlos handelten, so sollen auch wir unsere Position und Berufung erkennen und dort, wo Gott uns hingestellt hat, als Werkzeuge in seiner Hand dienen.

Ein Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Eppingen, bei dem die Geschichte von Mordachai und Haman aus dem Buch Ester behandelt wird. Die Predigt thematisiert, wie wichtig es ist, Gottes Bestimmung im eigenen Leben zu erkennen und als Zeuge Jesu zu leben. Durch den Kontrast zwischen dem selbstlosen Mordachai und dem egoistischen Haman wird verdeutlicht, dass Gott seine Kinder an bestimmte Orte und in bestimmte Situationen stellt, damit sie dort für ihn wirken können. Die zentrale Botschaft lautet: Vielleicht hat Gott jeden einzelnen genau zu dieser Zeit an diesen Ort gestellt - sei es in der Familie, am Arbeitsplatz oder in der Gemeinde - um als Werkzeug in seiner Hand Rettung für andere herbeizuführen. Christen sollen nicht nur durch ihre Worte, sondern vor allem durch ihr Leben und ihre Werke Zeugnis geben und Menschen zu Christus führen. Der Gottesdienst schließt mit praktischen Ankündigungen über kommende Veranstaltungen und Möglichkeiten für Gemeindeeinsätze.
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Ein Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Eppingen, bei dem die Geschichte von Mordachai und Haman aus dem Buch Ester behandelt wird. Die Predigt thematisiert, wie wichtig es ist, Gottes Bestimmung im eigenen Leben zu erkennen und als Zeuge Jesu zu leben. Durch den Kontrast zwischen dem selbstlosen Mordachai und dem egoistischen Haman wird verdeutlicht, dass Gott seine Kinder an bestimmte Orte und in bestimmte Situationen stellt, damit sie dort für ihn wirken können. Die zentrale Botschaft lautet: Vielleicht hat Gott jeden einzelnen genau zu dieser Zeit an diesen Ort gestellt - sei es in der Familie, am Arbeitsplatz oder in der Gemeinde - um als Werkzeug in seiner Hand Rettung für andere herbeizuführen. Christen sollen nicht nur durch ihre Worte, sondern vor allem durch ihr Leben und ihre Werke Zeugnis geben und Menschen zu Christus führen. Der Gottesdienst schließt mit praktischen Ankündigungen über kommende Veranstaltungen und Möglichkeiten für Gemeindeeinsätze.

Hauptthemen (4)

1. Zwei gegensätzliche Persönlichkeiten: Haman und Mordechai

  • Haman war machtbesessen, egoistisch und selbstbezogen, obwohl er der höchste Fürst im persischen Reich war
  • Sein Hass auf Mordechai und das jüdische Volk führte zu einem Vernichtungsplan
  • Mordechai war selbstlos, gottesfürchtig und demütig
  • Er erkannte seine Bestimmung und handelte zum Wohl seines Volkes
  • Mordechai erzog Esther mit geistlichen Werten und diente uneigennützig

2. Gottes Bestimmung erkennen

  • Gott stellt uns zur rechten Zeit am rechten Ort - nicht als Zufall, sondern als göttlichen Auftrag
  • Die Frage 'Wer weiß, ob du nicht gerade um dieser Zeit willen an diesen Ort gekommen bist' gilt für jeden Gläubigen
  • Unsere Bestimmung kann in der Familie, Ehe, am Arbeitsplatz, unter Kollegen oder in der Gemeinde sein
  • Gott wird seine Rettungspläne erfüllen, aber es wäre schade, wenn er uns nicht als Werkzeug gebrauchen könnte

3. Als Zeuge Jesu leben

  • Christen sollen durch ihr Leben zeigen, dass wahre Erfüllung in Christus zu finden ist
  • Menschen müssen an unserem Leben erkennen, wie kostbar Christus uns geworden ist
  • Unser Wandel soll Fragen wecken, sodass andere fragen: 'Warum lebst du so?'
  • Wir sollen bereit sein, Rechenschaft über die Hoffnung in uns zu geben
  • Das Zeugnis zeigt sich nicht primär in Worten, sondern im Umgang mit Menschen, in unserer Arbeit und Entscheidungen

4. Demut versus Stolz

  • Haman wurde durch seinen Stolz und Ego zu Fall gebracht
  • Mordechai blieb trotz Ehrung demütig und kehrte an seinen Platz zurück
  • Wer um seine Bestimmung von Gott weiß, überhebt sich nicht über andere
  • Wahre Größe zeigt sich in Gehorsam und Bereitschaft zu dienen
  • Nicht uns, sondern Gott allein gebührt die Ehre

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Esther 4:9-17

Da ging Hattach hinein und berichtete Ester die Worte Mordechais. Da sprach Ester zu Hattach und befahl ihm Mordechai zu sagen: 'Alle Knechte des Königs und die Leute in den königlichen Provinzen wissen, dass wer irgend in den inneren Hof zum König hineingeht, es sei Mann oder Frau, ohne gerufen zu sein, nach dem gleichen Gesetz sterben muss. Es sei denn, dass ihm der König das goldene Zepter entgegenstreckt, damit er am Leben bleibe.' ... Und Mordechai ließ Ester antworten: 'Denke nicht in deinem Herzen, dass du vor allen Juden entkommen würdest, weil du im Haus des Königs bist. Denn wenn du jetzt schweigst, so wird von einer anderen Seite her Befreiung und Rettung für die Juden kommen. Du aber und das Haus deines Vaters werden untergehen. Und wer weiß, ob du nicht gerade wegen einer Zeit wie dieser zum Königtum gekommen bist.' Da ließ Ester dem Mordechai antworten: 'So geh hin, versammle alle Juden, die in Susan anwesend sind und fastet für mich drei Tage lang bei Tag und Nacht. Esst und trinkt nicht. Auch ich will mit meinen Mägden so fasten und dann will ich zum König hineingehen, obgleich es nicht nach dem Gesetz ist. Komme ich um, so komme ich um.'},{

Esther 3:1-5

Nach diesen Geschichten erhob der König Asferos den Haman, den Sohn Hamedadas, den Agagiter, und machte ihn groß und setzte seinen Stuhl über alle Fürsten, die bei ihm waren. Und alle Großen des Königs, die im Tor des Königs waren, beugten die Knie und fielen vor Haman nieder, denn der König hatte es so geboten. Aber Mordechai beugte die Knie nicht und fiel nicht nieder. ... Und als Haman sah, dass Mordechai nicht die Knie beugte, noch vor ihm niederfiel, wurde er voll Zorn erfüllt.

Esther 5:9-14

Da ging Haman an dem Tage hinaus fröhlich und guten Mutes. Aber als er Mordechai im Tor des Königs sah, wie er nicht aufstand und sich nicht vor ihm fürchtete, wurde er voll Zorns über Mordechai. ... Auch sprach Haman: Die Königin Ester hat niemanden laden lassen mit dem König zum Mahl, das sie bereitet hat, als nur mich und auch morgen bin ich zu ihr geladen mit dem König. Aber das alles ist mir nicht genug, solange ich den Juden Mordechai sitzen sehe im Tor des Königs.

Psalm 100:4

Geht durch die Tempeltore mit Dank, in seine Vorhöfe mit Lobgesang. Dankt ihm und preist seinen Namen.

1. Petrus 3:15

Heiligt aber Christus den Herrn in euren Herzen und seid allezeit bereit zur Verantwortung gegenüber jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist.

1. Timotheus 6:6

Es ist ein großer Gewinn, wer gottselig ist und lässt sich genügen.

Weitere Referenzen

  • Apostelgeschichte 1:8
  • Matthäus 28:19

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Erkenne deine göttliche Position: Beginne in der kommenden Woche darüber nachzudenken: Warum bin ich hier und jetzt an diesem Ort? In jeder Situation - ob Familie, Arbeitsplatz, Nachbarschaft - frage dich, ob Gott dich dort hingestellt hat, um andere zu Jesus zu führen.
  • 2 Lebe so, dass Christus sichtbar wird: Lass Menschen an deinem Umgang, deiner Arbeit und deinen Entscheidungen erkennen, wie kostbar Christus dir geworden ist. Dein Leben soll Fragen wecken, sodass andere fragen: 'Warum handelst du so?'
  • 3 Sei bereit, Antwort zu geben: Wenn Menschen durch dein Leben Fragen stellen, nutze diese offenen Türen und erzähle ihnen von Christus. Sei allezeit bereit, Rechenschaft über die Hoffnung in dir zu geben.
  • 4 Überwinde Egoismus durch Demut: Prüfe, ob du wie Haman selbstbezogen lebst oder wie Mordechai selbstlos dienst. Wer um seine Bestimmung von Gott weiß, überhebt sich nicht über andere, sondern dient in Demut.
  • 5 Handle mutig in deiner Berufung: Wie Esther ihr Leben aufs Spiel setzte, so sollst auch du bereit sein, für Gottes Werk einzustehen - in deiner Ehe, mit deinen Kindern, Enkeln oder Kollegen. Vertraue darauf, dass Gott durch dich wirken kann.