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Gemeinde Gottes Eppingen

Scheuerlesstraße 63, 75031 Eppingen

Verbunden in Jesus Christus – eine Gemeinschaft mit Schwerpunkt auf Anbetung und Bibelstudium.

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Day 2 of 7

Gottes Haus - ein Ort der Begegnung

From the sermon “2026.10.25 - Sonntagsgottesdienst” of October 25

Nach der Begebenheit mit dem Feigenbaum geht Jesus in den Tempel und treibt die Händler hinaus. 'Mein Haus soll ein Bethaus für alle Völker sein', ruft er, 'ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.' Der Tempel sollte ein Ort sein, wo Menschen Gott begegnen konnten - ein Ort der Anbetung, der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Stattdessen war er zu einem Marktplatz verkommen. Das geschäftige Treiben fand ausgerechnet im Vorhof statt, dem einzigen Ort, wo Nichtjuden beten durften. Beide Ereignisse - der Feigenbaum und die Tempelreinigung - gehören zusammen. Sie richten sich gegen denselben Zustand: nach außen religiös, nach innen leer. Gott möchte, dass unser Leben und unsere Gemeinschaft echte Orte der Begegnung mit ihm sind, nicht nur religiöse Schauplätze ohne Leben.

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Nach der Begebenheit mit dem Feigenbaum geht Jesus in den Tempel und treibt die Händler hinaus. 'Mein Haus soll ein Bethaus für alle Völker sein', ruft er, 'ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.' Der Tempel sollte ein Ort sein, wo Menschen Gott begegnen konnten - ein Ort der Anbetung, der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Stattdessen war er zu einem Marktplatz verkommen. Das geschäftige Treiben fand ausgerechnet im Vorhof statt, dem einzigen Ort, wo Nichtjuden beten durften. Beide Ereignisse - der Feigenbaum und die Tempelreinigung - gehören zusammen. Sie richten sich gegen denselben Zustand: nach außen religiös, nach innen leer. Gott möchte, dass unser Leben und unsere Gemeinschaft echte Orte der Begegnung mit ihm sind, nicht nur religiöse Schauplätze ohne Leben.

Markus 11,15-17
Prayer

Vater, räume auf in meinem Herzen. Mache es zu einem Ort, wo du wohnen und wirken kannst.

Reflect

Ist mein Herz ein Ort, wo ich Gott wirklich begegne, oder ist es von anderen Dingen so erfüllt, dass kaum Raum für ihn bleibt?

Recording from October 25, 2026

Latest Sermon

2026.10.25 - Sonntagsgottesdienst

Sunday, October 25, 2026
Psalm 1
Key Point

Die Predigt warnt vor einem äußerlich religiösen Leben, das nur Blätter trägt aber keine echte Frucht bringt. Wahres geistliches Leben zeigt sich durch Frucht, die nur durch die beständige Verbindung mit Jesus Christus wachsen kann. Gott sucht nicht nur religiöse Fassaden, sondern ehrliche Herzen, die in lebendiger Beziehung zu ihm stehen und Frucht zur Ehre Gottes hervorbringen.

Der Gottesdienst behandelt das Thema 'Nur Blätter oder auch Früchte' anhand der biblischen Geschichte von Jesus und dem Feigenbaum (Markus 11). Die Predigt warnt vor einem oberflächlichen, äußerlichen Christsein, das nur Blätter zeigt, aber keine geistliche Frucht trägt. Der zentrale Gedanke ist, dass echtes geistliches Leben nicht durch religiöse Aktivitäten und Fassaden definiert wird, sondern durch eine lebendige Verbindung mit Jesus Christus, aus der Frucht entsteht. Die Botschaft betont, dass Gott fruchtlose Fassaden ernst nimmt und aufdeckt. Echter Glaube zeigt sich nicht in perfektem Verhalten, sondern in einer sichtbaren Veränderung hin zu Jesus Christus. Der Schlüssel zum Fruchtbringen liegt im 'Bleiben in Christus' - in der beständigen Verbindung mit ihm. Nur durch diese Verbindung kann der Gläubige echte geistliche Frucht hervorbringen, die Gott verherrlicht. Die Gemeinde wird ermutigt, Jesus nah zu kommen und ihn hinter die äußeren Blätter schauen zu lassen, damit das Leben nicht nur religiöse Aktivität, sondern echte Frucht zeigt.
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Der Gottesdienst behandelt das Thema 'Nur Blätter oder auch Früchte' anhand der biblischen Geschichte von Jesus und dem Feigenbaum (Markus 11). Die Predigt warnt vor einem oberflächlichen, äußerlichen Christsein, das nur Blätter zeigt, aber keine geistliche Frucht trägt. Der zentrale Gedanke ist, dass echtes geistliches Leben nicht durch religiöse Aktivitäten und Fassaden definiert wird, sondern durch eine lebendige Verbindung mit Jesus Christus, aus der Frucht entsteht. Die Botschaft betont, dass Gott fruchtlose Fassaden ernst nimmt und aufdeckt. Echter Glaube zeigt sich nicht in perfektem Verhalten, sondern in einer sichtbaren Veränderung hin zu Jesus Christus. Der Schlüssel zum Fruchtbringen liegt im 'Bleiben in Christus' - in der beständigen Verbindung mit ihm. Nur durch diese Verbindung kann der Gläubige echte geistliche Frucht hervorbringen, die Gott verherrlicht. Die Gemeinde wird ermutigt, Jesus nah zu kommen und ihn hinter die äußeren Blätter schauen zu lassen, damit das Leben nicht nur religiöse Aktivität, sondern echte Frucht zeigt.

Main Topics (5)

1. Der fruchtlose Feigenbaum

  • • Jesus sah von weitem einen Feigenbaum mit vielen Blättern, der Frucht versprach
  • • Der Baum hatte nur Blätter aber keine Früchte, obwohl das Blätterdach Frucht signalisierte
  • • Jesus verfluchte den Baum als Warnung vor religiöser Täuschung und Fruchtlosigkeit
  • • Der völlig verdorrte Baum zeigte, dass Gott fruchtlose Fassaden ernst nimmt und richtet

2. Die Tempelreinigung

  • • Jesus reinigte den Tempel von Händlern und Geldwechslern
  • • Der Tempel sollte ein Bethaus für alle Völker sein, war aber eine Räuberhöhle geworden
  • • Die äußere Religiosität verdeckte die innere Leere und Ungerechtigkeit
  • • Beide Ereignisse - Feigenbaum und Tempel - richten sich gegen den gleichen Zustand: nach außen religiös, nach innen leer

3. Blätter ohne Frucht im geistlichen Leben

  • • Blätter können viele Dinge sein: Bibelwissen, Gebet, Mitarbeit, Lehre
  • • Das Problem entsteht, wo Blätter etwas versprechen, was nicht vorhanden ist
  • • Lobpreis ohne echte Anbetung, Gebet ohne echtes Vertrauen, Dienst ohne Liebe sind nur Blätter
  • • Gott hasst den lauwarmen Zustand des Selbstbetrugs wie bei der Gemeinde in Laodizea

4. In Christus bleiben und Frucht bringen

  • • Jesus ist der Weinstock, wir sind die Reben - nur in Verbindung mit ihm können wir Frucht bringen
  • • Getrennt von Christus können wir nichts tun
  • • Frucht bringen bedeutet nicht Perfektion, sondern sichtbare Veränderung hin zu Jesus
  • • Echter Glaube deckt sich mit Gottes Willen, nicht mit egozentrischen Wünschen

5. Ehrlichkeit vor Gott

  • • Der kahle Baum war ehrlich - er täuschte keine Frucht vor
  • • Gott sieht hinter die Blätter und kennt unser Herz
  • • Wir sollen Jesus erlauben, näher zu kommen und auch dorthin zu schauen, wo sonst niemand hinsieht
  • • Die wichtige Frage ist nicht, was Menschen sehen, sondern was Jesus sieht

Biblical Foundations

Direct Quotes

Psalm 1

Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf dem Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern seine Lust hat am Gesetz des Herrn und über sein Gesetz nachsinnt, Tag und Nacht. Der ist wie ein Baum gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und seine Blätter verwelken nicht und alles, was er tut gerät.

Markus 11,12-17

Am folgenden Tag, als sie von Betanien weggegangen waren, hungerte ihn und er sah einen Feigenbaum von Fern, der Blätter hatte. Da ging er hin, um zu sehen, ob er Früchte daran finde. Und als er hinkam, fand er nichts als nur Blätter, denn es war nicht die Zeit der Feigen. Und Jesus sagte zu ihm: Nun esse von dir niemand mehr Frucht in Ewigkeit. Und seine Jünger hörten das. Da kamen sie nach Jerusalem. Und Jesus ging in den Tempel und fing an, die im Tempel verkauften und kauften, hinauszutreiben. Und die Tische der Geldwechsler und die Stühle der Taubenverkäufer stieß er um und ließ nicht zu, dass jemand ein Gerät durch den Tempel trug. Und er lehrte und sagte zu ihnen: Steht nicht geschrieben, mein Haus wird ein Bethaus genannt werden für alle Völker. Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.

Johannes 15,4-5

Bleibt in mir und ich bleibe in euch. Gleich wie die Rebe nicht von sich selbst aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.

Additional references

  • → Offenbarung 3 (Sendschreiben an Laodizea - lauwarme Gemeinde)
  • → Das goldene Gebot - Liebe zu Gott und zum Nächsten
  • → Markus 11,20ff (Petrus bemerkt den verdorrten Feigenbaum)

Practical Application (5)

  • 1 Selbstprüfung vor Gott: Prüfe dich ehrlich: Wo sind in meinem Leben vielleicht viele Blätter, aber wenig Frucht? Erlaube Jesus, hinter deine Blätter zu schauen, auch da, wo sonst niemand hinsieht.
  • 2 In Christus bleiben: Erkenne, dass du aus eigener Kraft keine Frucht bringen kannst. Bleibe bewusst in der Verbindung mit Jesus durch Gebet, Gottes Wort und Gehorsam, damit der Saft des Segens durch dich fließen kann.
  • 3 Ehrlichkeit statt religiöser Fassade: Sei ehrlich vor Gott und Menschen über deinen geistlichen Zustand. Täusche keine Frucht vor, sondern bekenne deine Schwachheit und lass Gott in dir wirken.
  • 4 Überprüfung der Motive: Frage dich bei deinem Dienst, Gebet und deiner Mitarbeit: Warum tue ich das? Liebe ich die Menschen, denen ich diene? Geht es um Gottes Ehre oder um meinen eigenen Vorteil?
  • 5 Gottes Willen suchen: Richte dein Beten und Handeln nicht nach egozentrischen Wünschen aus, sondern frage: Was ist Gottes Wille? Was dient zu seiner Ehre? Lass deinen Willen mit Gottes Willen übereinstimmen.

This week’s daily bites

  1. Day 1 of 7 · October 26 Mehr als nur äußerer Schein

    Jesus sieht von weitem einen Feigenbaum voller Blätter - ein beeindruckender Anblick zu einer Zeit, als andere Bäume noch kahl waren. Doch als er näher kommt, findet er keine Frucht. Der Baum verspricht durch seine üppige Blätterpracht etwas, das er nicht halten kann. Wie oft gleichen wir diesem Feigenbaum? Unser Leben kann von außen beeindruckend wirken: Wir besuchen Gottesdienste, kennen biblische Wahrheiten, engagieren uns vielleicht sogar in der Gemeinde. Aber Jesus schaut hinter die Blätter. Er sieht, ob unser Glaube echte Frucht trägt oder nur eine religiöse Fassade ist. Gott nimmt fruchtlose Fassaden ernst. Er wünscht sich keine äußerliche Religiosität, sondern eine lebendige Beziehung zu ihm, die unser Leben verändert. Die gute Nachricht: Er lädt uns ein, näher zu kommen und ihn hinter unsere 'Blätter' schauen zu lassen.

    Markus 11,12-14

    Prayer

    Herr Jesus, du siehst mein Herz. Hilf mir, nicht nur äußerlich religiös zu sein, sondern echte Frucht in meinem Leben zu tragen.

    Reflect

    Welche 'Blätter' in meinem geistlichen Leben versprechen vielleicht mehr, als tatsächlich an Frucht vorhanden ist?

  2. Day 2 of 7 · October 27 Today Gottes Haus - ein Ort der Begegnung

    Nach der Begebenheit mit dem Feigenbaum geht Jesus in den Tempel und treibt die Händler hinaus. 'Mein Haus soll ein Bethaus für alle Völker sein', ruft er, 'ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.' Der Tempel sollte ein Ort sein, wo Menschen Gott begegnen konnten - ein Ort der Anbetung, der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Stattdessen war er zu einem Marktplatz verkommen. Das geschäftige Treiben fand ausgerechnet im Vorhof statt, dem einzigen Ort, wo Nichtjuden beten durften. Beide Ereignisse - der Feigenbaum und die Tempelreinigung - gehören zusammen. Sie richten sich gegen denselben Zustand: nach außen religiös, nach innen leer. Gott möchte, dass unser Leben und unsere Gemeinschaft echte Orte der Begegnung mit ihm sind, nicht nur religiöse Schauplätze ohne Leben.

    Markus 11,15-17

    Prayer

    Vater, räume auf in meinem Herzen. Mache es zu einem Ort, wo du wohnen und wirken kannst.

    Reflect

    Ist mein Herz ein Ort, wo ich Gott wirklich begegne, oder ist es von anderen Dingen so erfüllt, dass kaum Raum für ihn bleibt?

  3. Day 3 of 7 · October 28 Die Gefahr des Selbstbetrugs

    In der Offenbarung schreibt Jesus an die Gemeinde in Laodizea: 'Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärst! Du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluss und mir mangelt nichts. Und du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt.' Dieser lauwarme Zustand des Selbstbetrugs ist Gott verhasst. Die Gemeinde schmückt sich mit vielen 'Blättern' - sie signalisiert nach außen, alles sei in Ordnung. Doch in Wirklichkeit fehlt die lebendige Verbindung zu Jesus. Der Unterschied zwischen dem fruchtlosen Feigenbaum mit vielen Blättern und den kahlen Bäumen war nicht die Frucht - beide hatten keine. Der Unterschied war die Ehrlichkeit. Die kahlen Bäume täuschten nichts vor. Gott wünscht sich von uns keine perfekte Fassade, sondern ein ehrliches Herz.

    Offenbarung 3,15-17

    Prayer

    Herr, bewahre mich vor Selbstbetrug. Gib mir ein ehrliches Herz, das sich nichts vormacht.

    Reflect

    Wo täusche ich mir selbst vielleicht etwas vor über meinen geistlichen Zustand?

  4. Day 4 of 7 · October 29 Blätter ohne Frucht erkennen

    Gebet kann ein Blatt sein - ich kann viel beten, aber vertraue ich Gott wirklich? Mitarbeit kann ein Blatt sein - ich kann sehr aktiv sein, aber liebe ich die Menschen, denen ich diene? Lehre kann ein Blatt sein - ich kann anderen erklären, was richtig ist, aber bin ich selber bereit, mich von Gottes Wort korrigieren zu lassen? Jesus hat nichts gegen Blätter. Blätter sind gut und wichtig. Das Problem entsteht nur dort, wo Blätter etwas versprechen, was nicht dahinter steht. Wo religiöse Aktivität echte Herzensverbindung mit Gott ersetzt. Das größte Gebot fasst zusammen, worum es wirklich geht: 'Liebe den Herrn, deinen Gott von ganzem Herzen, von ganzer Seele und ganzem Gemüt. Und das andere Gebot ist ihm gleich: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.' Wenn diese Liebe unser Leben prägt, werden die Blätter zu echten Früchten.

    Matthew 22,37-39

    Prayer

    Jesus, lass mein Tun nicht nur äußerlich sein, sondern von echter Liebe zu dir und zu Menschen getragen.

    Reflect

    Welche religiösen Aktivitäten in meinem Leben könnten nur Blätter sein - gut aussehend, aber ohne echte Frucht?

  5. Day 5 of 7 · October 30 Der Schlüssel: In Christus bleiben

    Jesus sagt: 'Bleibt in mir und ich bleibe in euch. Gleich wie die Rebe nicht von sich selbst aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.' Hier ist der Schlüssel: Bleibt in mir. Von sich aus kann eine Rebe keine Frucht bringen. Wir Menschen werden fehlschlagen, wenn wir versuchen, aus eigener Kraft Frucht zu bringen. Wer aber in Christus bleibt, der wird Frucht bringen. Frucht bringen bedeutet nicht, dass wir perfekt oder makellos sind. Es bedeutet, dass in unserem Leben eine sichtbare Veränderung stattfindet - eine Veränderung hin zu Jesus Christus. Nicht durch Anstrengung, sondern durch Verbindung.

    Johannes 15,4-5

    Prayer

    Herr Jesus, lehre mich, in dir zu bleiben. Nicht aus eigener Kraft zu leben, sondern aus der Verbindung mit dir.

    Reflect

    Wie pflege ich praktisch meine Verbindung zu Jesus im Alltag - das 'Bleiben' in ihm?

  6. Day 6 of 7 · October 31 Glaube, Gebet und Vergebung

    Als Petrus den verdorrten Feigenbaum sieht, würde man erwarten, dass Jesus eine Erklärung liefert. Stattdessen sagt er: 'Habt Glauben an Gott.' Er möchte die Jünger wegführen von äußerlichem Christsein hin zum wirklichen Glauben. Glauben bedeutet nach biblischem Verständnis nicht, dass unsere Wünsche in Erfüllung gehen. Glauben an Gott bedeutet, dass sich unser Wille immer mehr mit Gottes Willen deckt. Unser Denken wird dann nicht von egozentrischen Wünschen geleitet, sondern von der Frage: Was ist Gottes Wille? Was dient zu seiner Ehre? Dann spricht Jesus vom Gebet und von der Vergebung. Die entscheidende Frage ist nicht: Was denken andere über mich? Sondern: Was sieht Jesus? Wenn Jesus uns ansieht und ihm gefällt, was er sieht, weil es sich mit seinem Wort deckt, dann wird es auch gut sein für andere.

    Markus 11,22-25

    Prayer

    Vater, forme meinen Willen nach deinem Willen. Hilf mir zu vergeben, wie du mir vergeben hast.

    Reflect

    Gibt es in meinem Leben einen Menschen, dem ich nicht vergeben möchte - und der so meine Frucht hindert?

  7. Day 7 of 7 · November 1 Lass Jesus hinter die Blätter schauen

    'Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, sondern seine Lust hat am Gesetz des Herrn. Der ist wie ein Baum gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und seine Blätter verwelken nicht.' Dieser Psalm zeigt uns das Bild eines gesunden, fruchtbaren Baumes - nicht durch eigene Anstrengung, sondern weil er an Wasserbächen gepflanzt ist. Die Verbindung zur Wasserquelle macht den Unterschied. Wo sind in meinem Leben vielleicht viele Blätter, aber wenig Frucht? Vielleicht kenne ich viel über Vergebung, aber es gibt den einen Menschen, dem ich nicht vergeben will. Vielleicht weiß ich viel über Nächstenliebe, aber handle ich danach? Lass uns Jesus erlauben, näher zu kommen. Lass ihn hinter deine Blätter schauen, auch da, wo sonst niemand hinsieht. Du darfst ihn bitten: Herr, lass meinen Glauben nicht nur Blätter tragen, sondern lass ihn Frucht bringen zur Ehre Gottes.

    Psalm 1,1-3

    Prayer

    Herr Jesus, komm näher. Schau hinter meine Fassade und wirke du die Frucht in meinem Leben, die dir gefällt.

    Reflect

    Wie kann ich diese Woche konkret Jesus einladen, hinter meine 'Blätter' zu schauen und echte Veränderung zu bewirken?