Gemeinde Gottes Schweicheln
Unsere Gemeinschaft besteht aus Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft. Die Liebe und der Glauben an Jesus Christus verbinden uns und sind auch das Fundament, auf dem unsere Gemeinschaft gegründet wurde. Unsere Gottesdienste bestehen im Wesentlichen aus Predigten, Gebet, Gesang und der Möglichkeit, persönliche Erfahrungen und Erlebnisse im Wandel mit Jesus Christus in Form von Zeugnissen mit der Gemeinde zu teilen. Das Zentrum des Gemeindelebens beruht auf Gottes Wort, der Bibel, sowie der Leitung durch den Heiligen Geist. Die Gestaltung des Gemeindelebens wird durch den freiwilligen Einsatz eines jeden Einzelnen ermöglicht. Der Eintritt und die Botschaft sind kostenlos, denn Jesus sagt in Matthäus 10, 8 „Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch“.
Täglicher Impuls Tag 1 von 7 Den schmalen Lebensweg gehen
Aus der Predigt „Mittwoch 28.10.2026“ vom 28. Oktober
Der Gottesdienst begann mit dem Lied 'Ich gehe den schmalen Lebensweg' - ein Weg, den Jesus selbst gebahnt hat. Dieser Weg führt sicher zum höheren, besseren Land. Doch wie ernst nehmen wir diesen Weg?
David zeigt uns ein beeindruckendes Beispiel: 'Ich will nicht in die Hütte meines Hauses gehen, noch mich aufs Lager meines Bettes legen, bis ich eine Stätte finde für den Herrn zur Wohnung dem mächtigen Jakobs.' Welch ein Eifer! David wollte nicht ruhen, bis Gott eine Wohnstätte in seinem Herzen hatte.
Heute ist nicht mehr ein Haus aus Stein Gottes Wohnung, sondern unser Herz. Die Frage ist: Haben wir denselben Eifer wie David? Oder begnügen wir uns mit dem Wenigen und gehen vorüber an dem, was der Herr eigentlich für uns bereitet hat - eine Herrlichkeit und Kraft, die mit Worten nicht zu beschreiben ist?
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Der Gottesdienst begann mit dem Lied 'Ich gehe den schmalen Lebensweg' - ein Weg, den Jesus selbst gebahnt hat. Dieser Weg führt sicher zum höheren, besseren Land. Doch wie ernst nehmen wir diesen Weg? David zeigt uns ein beeindruckendes Beispiel: 'Ich will nicht in die Hütte meines Hauses gehen, noch mich aufs Lager meines Bettes legen, bis ich eine Stätte finde für den Herrn zur Wohnung dem mächtigen Jakobs.' Welch ein Eifer! David wollte nicht ruhen, bis Gott eine Wohnstätte in seinem Herzen hatte. Heute ist nicht mehr ein Haus aus Stein Gottes Wohnung, sondern unser Herz. Die Frage ist: Haben wir denselben Eifer wie David? Oder begnügen wir uns mit dem Wenigen und gehen vorüber an dem, was der Herr eigentlich für uns bereitet hat - eine Herrlichkeit und Kraft, die mit Worten nicht zu beschreiben ist?
Der Gottesdienst begann mit dem Lied 'Ich gehe den schmalen Lebensweg' - ein Weg, den Jesus selbst gebahnt hat. Dieser Weg führt sicher zum höheren, besseren Land. Doch wie ernst nehmen wir diesen Weg? David zeigt uns ein beeindruckendes Beispiel: 'Ich will nicht in die Hütte meines Hauses gehen, noch mich aufs Lager meines Bettes legen, bis ich eine Stätte finde für den Herrn zur Wohnung dem mächtigen Jakobs.' Welch ein Eifer! David wollte nicht ruhen, bis Gott eine Wohnstätte in seinem Herzen hatte. Heute ist nicht mehr ein Haus aus Stein Gottes Wohnung, sondern unser Herz. Die Frage ist: Haben wir denselben Eifer wie David? Oder begnügen wir uns mit dem Wenigen und gehen vorüber an dem, was der Herr eigentlich für uns bereitet hat - eine Herrlichkeit und Kraft, die mit Worten nicht zu beschreiben ist?
Bitte Gott, dir denselben Eifer wie David zu geben, damit du nicht ruhst, bis Er seine volle Wohnung in deinem Herzen errichten kann.
Wie viel Eifer zeige ich darin, dass Gott vollständig in meinem Herzen Wohnung machen kann? Begnüge ich mich mit dem Wenigen?
Aufnahme vom 25. Juli 2026
Predigt Samstag 25.07.2026
Samstag, 25. Juli 2026 Matthäus 21,33-42 Kernaussage Der Herr Jesus Christus hat durch sein Opfer einen neuen und lebendigen Weg ins Heiligtum Gottes gebahnt, der jedem Gläubigen offensteht. Dieser Weg führt in die unmittelbare Gemeinschaft mit Gott, wo Er in unseren Herzen wohnen und regieren möchte. Der köstlichste Weg ist der Weg der göttlichen Liebe, die sich in praktischem Handeln und echter Nächstenliebe zeigt.
Diese Predigt behandelt den Weg Gottes mit den Menschen und den Ruf zur wahren Hingabe. Der Prediger verwendet das biblische Gleichnis von den bösen Weingärtnern aus Matthäus 21 als Grundlage und zeigt auf, wie Gott seit Anbeginn der Menschheit versucht hat, Gemeinschaft mit den Menschen zu pflegen. Trotz aller göttlichen Bemühungen - von der Sintflut über den Tempel bis zur Sendung seines Sohnes - hat der Mensch immer wieder eigene Wege gewählt und Gottes Angebot abgelehnt.
Der zentrale Fokus liegt auf dem 'köstlichsten Weg' - dem Weg in das Heiligtum Gottes durch Jesus Christus. Durch sein Opfer am Kreuz wurde der Vorhang zerrissen, sodass nun jeder Gläubige direkten Zugang zu Gott hat. Dieser Weg bedeutet, dass Gott selbst im Herzen eines jeden Gläubigen wohnen möchte. Die praktische Auswirkung dieses Weges ist die göttliche Liebe, wie sie in 1. Korinther 13 beschrieben wird. Eine eindrückliche Beispielgeschichte von einem Prediger, der als Bettler verkleidet seine neue Gemeinde prüfte, veranschaulicht den Unterschied zwischen religiösem Reden und gelebter Nächstenliebe. Die Predigt endet mit einem ernsten Aufruf zur Selbstprüfung und echter Buße. Weiterlesen
Samstag 25.07.2026
Der Herr Jesus Christus hat durch sein Opfer einen neuen und lebendigen Weg ins Heiligtum Gottes gebahnt, der jedem Gläubigen offensteht. Dieser Weg führt in die unmittelbare Gemeinschaft mit Gott, wo Er in unseren Herzen wohnen und regieren möchte. Der köstlichste Weg ist der Weg der göttlichen Liebe, die sich in praktischem Handeln und echter Nächstenliebe zeigt.
Hauptthemen (5)
1. Gottes Weg mit der Menschheit
- • Von Anfang an versuchte Gott, die Menschen zu leiten und die Gemeinschaft wiederherzustellen
- • Die Menschen wählten immer wieder ihre eigenen Wege statt Gottes Wege
- • Gott ist betrübt, wenn sein Volk sich der Welt anpasst statt ihm zu folgen
2. Das Gleichnis vom Weinberg
- • Gott pflanzte einen Weinberg und erwartete gute Früchte
- • Die Weingärtner vernachlässigten ihre Aufgabe und brachten schlechte Früchte hervor
- • Als Gott seinen Sohn sandte, töteten sie ihn, um das Erbe an sich zu bringen
- • Der Stein, den die Bauleute verwarfen, wurde zum Eckstein
3. Der neue Weg ins Heiligtum
- • Früher wohnte Gott im Tempel unter dem Volk
- • Durch Christus ist der Vorhang zum Allerheiligsten zerrissen
- • Jetzt will Gott in jedem einzelnen Herzen wohnen
- • Jeder Gläubige hat direkten Zugang zum Heiligtum Gottes durch das Blut Jesu
4. Der köstlichste Weg - die Liebe
- • Nach 1. Korinther 13 ist die Liebe der köstlichste Weg
- • Die Liebe ist langmütig, freundlich, eifert nicht, bläht sich nicht auf
- • Wahre Liebe zeigt sich in praktischem Handeln gegenüber allen Menschen
- • Die Geschichte vom verkleideten Prediger zeigt den Unterschied zwischen Reden und Leben der Liebe
5. Gottes Wege sind Wahrheit und führen zum Leben
- • Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben
- • Gott ist der allmächtige, lebendige Gott, der ewiglich bleibt
- • Der Herr will uns seinen Weg weisen und uns führen
- • Wir sollen auf seine Stimme hören: 'Dies ist der Weg, den gehet'
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Höret ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausvater, der pflanzte einen Weinberg... Er sprach seinen Sohn zu ihnen und sprach, sie werden sich vor meinem Sohn scheuen. Da aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander, das ist der Erbe, kommt, lasst uns ihn töten und sein Erbgut an uns bringen. Und sie nahmen ihn und stießen ihn zum Weinberge hinaus und töteten ihn... Jesus sprach zu ihnen habt ihr nie gelesen in der Schrift der Stein den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.
Da sah Gott auf die Erde und siehe, sie war verderbt. Denn all das Fleisch hatte seinen Weg verderbt auf Erden.
Er baute auch einen Turm darin und grub eine Kälte darin und wartete, dass er Trauben brächte, aber er brachte Herrlinge. Nun richtet ihr Bürger zu Jerusalem und ihr Männer Judas zwischen mir und meinem Weinberg. Was sollte man doch mehr tun an meinem Weinberg, das ich nicht getan habe an ihm? Warum hat er den Herrlinge gebracht, da ich wartete, dass er Traumen brächte?
Ich lobe und ehre und preise den König des Himmels denn all sein Tun ist Wahrheit und seine Wege sind Recht Wer stolz ist, denn kann er demütigen.
Darum harrat der Herr dass er euch gnädig sei und hat sich aufgemacht dass er sich euer erbarme Denn der Herr ist ein Gott des Gerichts wohl allen die sein harren... Und du wirst hören, deinen Lehrer, der dir das Wort hinterher sagt, also dies ist der Weg, denn gehet sonst weder zu rechten noch zu linken.
Ihr seid aber der Leib Christi und Glieder ein jeglicher nach seinem Teil... Strebert nach den besten Gaben. Und ich will euch noch einen köstlicheren Weg zeigen.
So werden nun haben, liebe Brüder, Freudigkeit zum Eingang in das Heilige, durch das Blut Jesu, welchen er uns bereitet hat zum neuen und lebendigen Wege durch den Vorhang. Das ist durch sein Fleisch und haben einen hohen Priester über das Haus Gottes. So lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in völligen Glauben...
Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte der Liebe nicht so wäre ich ein tönend Erz und eine klingende Schelle... Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, sie bläht sich nicht... Sie verträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
Weitere Referenzen
- → Johannes (Jesus sagte: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben)
- → Daniel (Propheten, viertes Kapitel - Nebukadnezar)
- → Daniel (König Darius - Daniel in der Löwengrube)
Praktische Anwendung (5)
- 1 Den Weg ins Heiligtum Gottes persönlich gehen: Wir sollen nicht nur äußerlich Gottesdienst pflegen, sondern Gott wirklich in unserem Herzen Raum geben. Der Vorhang ist zerrissen - nutzen wir den direkten Zugang zu Gott durch Jesus Christus.
- 2 Die Liebe Gottes praktisch leben, nicht nur davon reden: Wie die Geschichte vom verkleideten Prediger zeigt, genügt es nicht, über Nächstenliebe zu sprechen. Wir sollen allen Menschen, besonders den Bedürftigen und Außenseitern, mit echter Liebe und Freundlichkeit begegnen.
- 3 Sich selbst im Lichte Gottes prüfen: Wir sollen uns ehrlich fragen: Wie hätte ich in der Situation mit dem Bettler gehandelt? Leben wir wirklich die Eigenschaften der Liebe aus 1. Korinther 13, oder gehen wir unsere eigenen Wege?
- 4 Auf Gottes Stimme hören und seinem Weg folgen: Der Herr sagt uns: 'Dies ist der Weg, den gehet, weder zur Rechten noch zur Linken.' Wir sollen nicht unsere eigenen Wege wählen, sondern uns vom Geist Gottes leiten lassen.
- 5 Buße tun und umkehren: Wie die Gemeinde in der Geschichte Buße tat, als ihr Stand offenbart wurde, sollen auch wir bereit sein, unsere Fehler zu erkennen und zu Gottes Weg zurückzukehren.
Impulse aus der Woche ab 26. Juli
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Tag 1 von 7 · 26. Juli Der Weg in Gottes Heiligtum
Gott hat von Anfang an einen Weg gesucht, um mit den Menschen Gemeinschaft zu haben. Von der Stiftshütte über den Tempel bis hin zu Jesus Christus - immer wollte Gott bei seinem Volk wohnen. Doch der bedeutendste Wandel geschah durch Christus: Als er am Kreuz starb, zerriss der Vorhang zum Allerheiligsten. Dieser Vorhang, hinter den zuvor nur der Hohepriester einmal im Jahr treten durfte, ist nun für jeden Gläubigen geöffnet. Gott möchte nicht mehr nur in einem Tempel wohnen, sondern in jedem einzelnen Herzen. Das ist der 'köstlichste Weg', von dem der Apostel Paulus spricht - der Weg in das Heiligtum Gottes durch das Blut Jesu. Dieser Weg bedeutet direkten Zugang zu Gott, persönliche Gemeinschaft mit ihm und die Möglichkeit, dass sein Geist unser Leben erfüllt und regiert. Wir dürfen mit wahrhaftigem Herzen und völligem Glauben zu ihm kommen.
Hebräer 10,19-22
GebetDanke Jesus, dass du den Vorhang zerrissen hast und mir den Weg zu Gott geöffnet hast. Hilf mir, diesen Weg täglich zu gehen und deine Gegenwart in meinem Herzen zu erleben.
Zum NachdenkenHabe ich den Weg in Gottes Heiligtum bereits beschritten, oder halte ich mich noch mit religiösen Äußerlichkeiten auf?
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Tag 2 von 7 · 27. Juli Gottes geduldiger Weg mit den Menschen
Das Gleichnis von den bösen Weingärtnern zeigt uns Gottes langen, geduldigen Weg mit der Menschheit. Er pflanzte den Weinberg, baute einen Turm, grub eine Kelter und übergab alles den Weingärtnern. Er erwartete Früchte - doch sie brachten nur 'Herrlinge', unbrauchbare Trauben. Von der Sintflut an, durch alle Generationen hindurch, versuchte Gott, die Menschen zu erreichen und sie auf seine Wege zu führen. Schließlich sandte er seinen eigenen Sohn - 'Sie werden sich wohl vor meinem Sohn scheuen', dachte er. Doch stattdessen töteten sie ihn. Diese Geschichte ist nicht nur Geschichte Israels, sondern zeigt das Muster menschlicher Rebellion. Immer wieder wählt der Mensch eigene Wege statt Gottes Wege. Trotzdem gibt Gott nicht auf. Er harrt darauf, uns gnädig zu sein und bietet jedem von uns den Weg der Versöhnung durch Christus an.
Matthäus 21,33-39
GebetHerr, vergib mir, wo ich deine Wege abgelehnt habe. Danke für deine Geduld mit mir und dass du mir immer wieder neue Chancen gibst.
Zum NachdenkenWo in meinem Leben wähle ich noch eigene Wege anstatt auf Gottes Führung zu hören?
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Tag 3 von 7 · 28. Juli Jesus - der Weg, die Wahrheit und das Leben
Jesus sagte von sich selbst: 'Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.' Dies ist keine von vielen Optionen - es ist der einzige Weg zu Gott. Viele Menschen suchen ihr Glück in den Dingen dieser Welt und denken, dass diese sie erfüllen werden. Doch je mehr sie in weltliche Dinge versinken, desto unglücklicher werden sie innerlich, an der Seele. Gott hat sich als der allmächtige, lebendige Gott erwiesen - durch Wunder, Zeichen und seine Treue durch alle Generationen. Selbst heidnische Könige wie Nebukadnezar und Darius erkannten: 'All sein Tun ist Wahrheit und seine Wege sind Recht.' Wenn wir zu Jesus kommen, finden wir nicht nur einen religiösen Weg, sondern die Person, die selbst der Weg ist. Er weist uns nicht nur den Weg - er geht ihn mit uns und in uns.
Johannes 14,6
GebetJesus, du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Hilf mir, dir vollständig zu vertrauen und keine anderen Wege zu suchen.
Zum NachdenkenVertraue ich Jesus wirklich als den einzigen Weg zu Gott, oder suche ich noch nach anderen Lösungen für mein Leben?
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Tag 4 von 7 · 29. Juli Der köstlichste Weg: Die Liebe
Der Apostel Paulus schreibt über die verschiedenen Gaben in der Gemeinde - Apostel, Propheten, Lehrer, Wundertäter - und ermahnt: 'Strebet nach den besten Gaben. Und ich will euch noch einen köstlicheren Weg zeigen.' Dieser köstlichste Weg ist die Liebe. Wenn Gott sein Heiligtum in unserem Herzen aufgerichtet hat, wenn er in seiner Fülle in uns wohnt, dann erfüllt die Liebe Gottes unser Herz. Diese Liebe ist langmütig und freundlich, sie eifert nicht, sie bläht sich nicht, sie sucht nicht das Ihre. Sie verträgt alles, glaubt alles, hofft alles, duldet alles. Ohne diese Liebe sind selbst die größten geistlichen Gaben wie ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Viele reden heute von Liebe, aber der Weg in das Heiligtum Gottes ist der Ort, wo diese Liebe wirklich in uns Gestalt annimmt.
1. Korinther 12,31-13,8
GebetHerr, erfülle mein Herz mit deiner göttlichen Liebe, damit ich nicht nur mit Worten, sondern in Taten liebe.
Zum NachdenkenZeigt sich in meinem Leben die echte göttliche Liebe, oder rede ich nur darüber?
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Tag 5 von 7 · 30. Juli Gelebte Liebe statt frommer Worte
Die Geschichte vom Prediger, der als Bettler verkleidet seine neue Gemeinde besuchte, ist erschütternd. Die Gemeinde hatte am Morgen über Nächstenliebe gepredigt, doch als der 'Bettler' kam, wollte ihm niemand einen Platz bieten. Alles war 'reserviert'. Niemand sprach ihn freundlich an. Beim Essen wandten sich alle ab - außer einer jungen Schwester, die erst drei Monate bekehrt war. Sie lud ihn ein und aß mit ihm. Als der Prediger am Nachmittag in seiner wahren Identität kam und die Wahrheit offenbarte, taten alle Buße. Diese Geschichte stellt uns die entscheidende Frage: Wie hätten wir gehandelt? Beweisen wir unsere Liebe durch unser Leben, oder reden wir nur davon? Gerade die suchenden, die anders aussehen, die am Rande stehen - diese sollten Gottes Kinder suchen und mit Liebe empfangen. Der Herr sagte: 'Geht an die Zäune und holt herein.'
1. Johannes 3,18
GebetHerr, öffne meine Augen für die Menschen am Rand. Gib mir ein Herz, das wirklich liebt und nicht nur fromme Worte spricht.
Zum NachdenkenWie hätte ich in dieser Situation gehandelt - wie die Gemeinde oder wie die junge Schwester?
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Tag 6 von 7 · 31. Juli Der Ruf zur Selbstprüfung
Wenn man Menschen fragen würde 'Bist du stolz?', würde fast jeder antworten: 'Nein, ich nicht. Vielleicht andere, aber nicht ich.' Doch diese Antwort zeigt bereits, dass wir uns noch nicht im Lichte Gottes erkannt haben. Gerade die 'stolzen Heiligen' möchte der Herr retten - Menschen, die religiös aktiv sind, aber deren Herzen nicht von Gottes Liebe erfüllt sind. Der Herr fragt uns: Beweise ich durch mein Leben, dass ich den köstlichsten Weg gehe? Wohnt der Herr wirklich in seiner Fülle in mir? Die Gemeinde in der Geschichte musste Buße tun, als sie ihren wahren Zustand erkannte. Auch wir brauchen diese ehrliche Selbstprüfung. Es geht nicht darum, religiöse Aktivitäten zu pflegen, sondern darum, dass Gott in unserem Herzen regiert und seine Liebe durch uns fließt.
2. Korinther 13,5
GebetHerr, zeige mir mein Herz, wie du es siehst. Decke auf, wo ich stolz bin oder nur religiös handle, ohne wirklich aus deiner Liebe zu leben.
Zum NachdenkenStelle ich mich wirklich dem Licht Gottes zur Prüfung, oder bin ich zufrieden mit meinem religiösen Äußeren?
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Tag 7 von 7 · 1. August Hören auf die Stimme des Lehrers
'Darum harret der Herr, dass er euch gnädig sei', so spricht Gott durch den Propheten Jesaja. Er wartet darauf, uns seine Gnade zu erweisen. Und er verspricht: 'Deine Ohren werden hören hinter dir her das Wort sagen: Dies ist der Weg, den gehet, sonst weder zu rechten noch zu linken.' Gott möchte uns seinen Weg weisen - den heiligen Weg in sein Heiligtum. Dieser Weg bedeutet, dass Gott selbst in unserem Herzen Regierer und Herrscher sein will. Er möchte uns die Wahrheit seines Wortes offenbaren, und diese Wahrheit weist uns zum ewigen Leben. Wir haben einen mächtigen Herrn, in dem wir alles haben dürfen - besonders 'die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt'. Der Herr ruft uns nicht zu einem religiösen System, sondern zu einer lebendigen Beziehung, in der er uns täglich führt und seine Stimme zu uns spricht.
Jesaja 30,18-21
GebetHerr, danke, dass du mich führen willst. Öffne meine Ohren für deine Stimme und hilf mir, täglich auf dem Weg zu bleiben, den du mir zeigst.
Zum NachdenkenHöre ich täglich auf Gottes Stimme, die mir den Weg weist, oder verlasse ich mich auf meine eigene Weisheit?