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Gemeinde Gottes Schweicheln

Am Eickhof 14, 32120 Hiddenhausen

Unsere Gemeinschaft besteht aus Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft. Die Liebe und der Glauben an Jesus Christus verbinden uns und sind auch das Fundament, auf dem unsere Gemeinschaft gegründet wurde. Unsere Gottesdienste bestehen im Wesentlichen aus Predigten, Gebet, Gesang und der Möglichkeit, persönliche Erfahrungen und Erlebnisse im Wandel mit Jesus Christus in Form von Zeugnissen mit der Gemeinde zu teilen. Das Zentrum des Gemeindelebens beruht auf Gottes Wort, der Bibel, sowie der Leitung durch den Heiligen Geist. Die Gestaltung des Gemeindelebens wird durch den freiwilligen Einsatz eines jeden Einzelnen ermöglicht. Der Eintritt und die Botschaft sind kostenlos, denn Jesus sagt in Matthäus 10, 8 „Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch“.

Täglicher Impuls
Tag 3 von 7

Gehe hin und sündige nicht mehr

Aus der Predigt „Mittwoch 28.10.2026“ vom 28. Oktober

Die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau zu Jesus, im Ehebruch ergriffen. Nach dem Gesetz sollte sie gesteinigt werden. Sie wollten Jesus in eine Falle locken. Doch Jesus antwortete: 'Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.' Von ihrem Gewissen überführt, gingen alle hinaus, vom Ältesten bis zum Geringsten. Jesus blieb allein mit der Frau. 'Hat dich niemand verdammt?' - 'Herr, niemand.' - 'So verdamme ich dich auch nicht. Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr.' Dieser Satz Jesu hat eine gewaltige Kraft. Er zeigt nicht nur Gnade, sondern auch eine klare Erwartung: Sündige nicht mehr! Das war keine Erlaubnis weiterzumachen, sondern eine mächtige Erziehung. Diese Worte blieben sicher ihr ganzes Leben in dieser Frau. Wir leben in der Zeit der Gnade, aber das Wort 'sündige hinfort nicht mehr' ist heute genauso aktuell.

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Die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau zu Jesus, im Ehebruch ergriffen. Nach dem Gesetz sollte sie gesteinigt werden. Sie wollten Jesus in eine Falle locken. Doch Jesus antwortete: 'Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.' Von ihrem Gewissen überführt, gingen alle hinaus, vom Ältesten bis zum Geringsten. Jesus blieb allein mit der Frau. 'Hat dich niemand verdammt?' - 'Herr, niemand.' - 'So verdamme ich dich auch nicht. Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr.' Dieser Satz Jesu hat eine gewaltige Kraft. Er zeigt nicht nur Gnade, sondern auch eine klare Erwartung: Sündige nicht mehr! Das war keine Erlaubnis weiterzumachen, sondern eine mächtige Erziehung. Diese Worte blieben sicher ihr ganzes Leben in dieser Frau. Wir leben in der Zeit der Gnade, aber das Wort 'sündige hinfort nicht mehr' ist heute genauso aktuell.

Johannes 8,3-11
Gebet

Danke Jesus für seine Gnade und bitte ihn um die Kraft, wirklich nicht mehr zu sündigen, wie Er es von dir erwartet.

Zum Nachdenken

Nehme ich Jesu Worte 'sündige hinfort nicht mehr' ernst, oder denke ich, ich kann nicht ohne Sünde leben?

Aufnahme vom 26. April 2026

Predigt

Sonntag 26.04.2026

Sonntag, 26. April 2026
Psalm 103,1-5
Kernaussage

Die Predigt betont die zentrale Bedeutung von Dankbarkeit, Vergebung und dem Frieden Gottes als Grundlage des christlichen Glaubens. Durch geistliche Erschütterungen offenbart Gott den alten Menschen in uns, damit wir zur wahren Demut gelangen und einen lebendigen, wachsenden Glauben entwickeln, der größere Werke vollbringen kann als Jesus verheißen hat.

Dieser Gottesdienst der Gemeinde Gottes Schweicheln enthält eine ausführliche Predigt über Dankbarkeit, Vergebung und den göttlichen Frieden. Der Hauptredner betont die Wichtigkeit, Gott für alles zu danken und nicht zu vergessen, was er Gutes getan hat, wie es in Psalm 103 beschrieben wird. Die Predigt behandelt intensiv das Leben der Apostel, besonders Petrus, und wie sie geistliche Erschütterungen erleben mussten, um ihren alten Menschen zu überwinden und echten Glauben zu entwickeln. Ein zentrales Thema ist, dass wahrer Glaube durch Demut, Vergebungsbereitschaft und die Kraft des Heiligen Geistes entsteht. Mehrere Gemeindemitglieder teilen Zeugnisse über Heilung, Vergebung und die Wichtigkeit, um Verzeihung zu bitten. Es wird betont, dass man nur vergeben kann, wenn man selbst gelernt hat, um Vergebung zu bitten. Der Gottesdienst schließt mit der Betonung, dass Gottes Verheißungen bestehen bleiben und dass die Gemeinde im Glauben wachsen soll, indem sie dem Wort Gottes gehorsam ist und in Dankbarkeit lebt.
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Dieser Gottesdienst der Gemeinde Gottes Schweicheln enthält eine ausführliche Predigt über Dankbarkeit, Vergebung und den göttlichen Frieden. Der Hauptredner betont die Wichtigkeit, Gott für alles zu danken und nicht zu vergessen, was er Gutes getan hat, wie es in Psalm 103 beschrieben wird. Die Predigt behandelt intensiv das Leben der Apostel, besonders Petrus, und wie sie geistliche Erschütterungen erleben mussten, um ihren alten Menschen zu überwinden und echten Glauben zu entwickeln. Ein zentrales Thema ist, dass wahrer Glaube durch Demut, Vergebungsbereitschaft und die Kraft des Heiligen Geistes entsteht. Mehrere Gemeindemitglieder teilen Zeugnisse über Heilung, Vergebung und die Wichtigkeit, um Verzeihung zu bitten. Es wird betont, dass man nur vergeben kann, wenn man selbst gelernt hat, um Vergebung zu bitten. Der Gottesdienst schließt mit der Betonung, dass Gottes Verheißungen bestehen bleiben und dass die Gemeinde im Glauben wachsen soll, indem sie dem Wort Gottes gehorsam ist und in Dankbarkeit lebt.

Hauptthemen (6)

1. Dankbarkeit als Grundhaltung

  • • Vergiss nicht, was Gott dir Gutes getan hat (Psalm 103)
  • • Menschen vergessen schnell Gottes Wohltaten und nehmen Heilung und Segen als Selbstverständlichkeit
  • • Dankbarkeit stärkt den Glauben und verändert unser Denken
  • • Wir sollen für alles danken - auch für Schwierigkeiten und schwierige Menschen
  • • Mangelnde Dankbarkeit führt zu verkehrtem Denken und geistlichem Verfall

2. Vergebung und Versöhnung

  • • Vergebung ist die Kernbotschaft des Evangeliums
  • • Ohne Vergebung verliert das Evangelium seine Kraft
  • • Wer um Vergebung bitten lernt, kann auch vergeben
  • • Unvergebenheit blockiert den Segen Gottes und kann zur Krone des ewigen Lebens kosten
  • • Vergebung und Friede sind untrennbar miteinander verbunden

3. Der Friede Gottes

  • • Es gibt einen Unterschied zwischen weltlichem Frieden und dem Frieden Christi
  • • Der innere Friede wird durch Vergebung ermöglicht
  • • Sünde, Bitterkeit und Unversöhnlichkeit stören den Frieden
  • • Der Friede Gottes treibt die Furcht aus
  • • Wir müssen den Frieden bewahren durch das, womit wir unser Leben füllen

4. Geistliche Erschütterung und der alte Mensch

  • • Jede Seele muss eine geistliche Erschütterung durchleben
  • • Die Apostel erlebten dies in der Passion Christi, als ihr Glaube zusammenbrach
  • • Der alte Mensch ist selbstgerecht, furchtsam, kann schlecht vergeben und will immer recht haben
  • • Das Verborgene des Herzens muss offenbart werden, sonst kann man nicht weiterkommen
  • • Gott will den alten Menschen brechen, um etwas Neues zu schaffen

5. Wachsender Glaube

  • • Jesus sagte zu den Jüngern: 'Wer an mich glaubt, wird größere Werke tun' (Johannes 14,12)
  • • Unser Glaube hat Nachholbedarf und muss wachsen
  • • Dankbarkeit und Vergebung erhöhen den Glauben
  • • Nach Pfingsten erreichten die Apostel ein neues Glaubensniveau
  • • Wahrer Glaube zeigt sich in der Gegenwart und Kraft des Heiligen Geistes

6. Demut als Weg zum Reich Gottes

  • • Das Reich Gottes erfordert tiefe Demut
  • • Jesus fordert: 'Lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig'
  • • Um Vergebung bitten erfordert Demut
  • • David bat: 'Nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir'
  • • Das Reich Gottes duldet keine Beweise, sondern demütige Herzen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Psalm 103,1-5

Im Psalm Davids, lobe den Herrn meine Seele und was in mir ist, seinen heiligen Namen. Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. der dir alle deine Sünden vergibt und heilt alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich mit Gnade und Barmherzigkeit krönt, der deinen Mund mit Gutem sättigt, sodass du wieder jung wirst wie ein Adler.

Johannes 14,27

Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Ich gebe euch nicht, wie die Welt gibt, euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.

Johannes 14,5-11

Thomas spricht zu ihm, Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst... Jesus spricht zu ihm, Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch mich... Philippus, Herr, zeige uns den Vater... Wer mich sieht, der sieht den Vater.

Johannes 14,12-14

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere denn diese tun, denn ich gehe zum Vater. Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, auf das der Vater geehrt werde in dem Sohne.

Jeremia 17

Was ist das Menschenherz? Verlogen und äußerst verdorben.

Lukas 17,9ff

Dieser Samariter kam... er fiel nieder und lobte Gott... deine Glauben haben dich gerettet.

Römer 1,21

Er gab sie dem veränderten Wissen... wenn wir ihn nicht dankbar sind, dann beginnt unser Wissen, veränderlich zu sein.

Weitere Referenzen

  • → Johannes 20 (Friede sei mit euch nach der Auferstehung)
  • → Apostelgeschichte (Pfingsten)
  • → 1. Timotheus 2 (Bitte für alle Menschen)
  • → Matthäus 11 (Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid)
  • → Hiob (Prüfung und Wiederherstellung)
  • → 2. Samuel (David und sein Glaubensweg)
  • → 1. Mose (Abraham hat Gott geglaubt)
  • → Lukas-Evangelium (Streit der Jünger, wer der Größte sei)
  • → Johannes-Evangelium Kapitel 20 (Jesus erscheint den Jüngern)
  • → Offenbarung (Die Braut Christi in reiner Leinwand)

Praktische Anwendung (7)

  • 1 Kultiviere tägliche Dankbarkeit: Erinnere dich bewusst an Gottes Wohltaten und danke ihm für alles - auch für Schwierigkeiten, die zur Charakterbildung dienen. Vergiss nicht, was Gott dir Gutes getan hat.
  • 2 Lerne um Vergebung zu bitten: Übe dich darin, demütig um Vergebung zu bitten, wenn du dich verschuldet hast. Wer um Vergebung bitten kann, kann auch anderen vergeben. Dies ist der Weg zum Frieden.
  • 3 Bewahre den Frieden Gottes: Achte darauf, womit du dein Leben füllst - mit geistlichen Dingen und Gedanken des Wortes, nicht mit unnützen Dingen. Pflege den inneren Frieden durch Vergebung und Versöhnung.
  • 4 Sei bereit für geistliche Erschütterungen: Verstehe, dass Gott durch Prüfungen und Erschütterungen den alten Menschen offenbart, um dich zu läutern. Akzeptiere diese als Teil des Wachstumsprozesses.
  • 5 Strebe nach wachsendem Glauben: Wachse in der Gnade und Erkenntnis des Herrn. Dein Glaube hat Nachholbedarf - suche durch Gebet, Dankbarkeit und Gehorsam ein tieferes Glaubensleben.
  • 6 Praktiziere tiefe Demut: Demütige dich unter die gewaltige Hand Gottes. Lerne vom sanftmütigen und demütigen Jesus. Vermeide Selbstgerechtigkeit und den Vergleich mit anderen.
  • 7 Bete für alle Menschen: Bete für Regierungen, Verfolger, schwierige Menschen und alle, die Gott noch nicht kennen. Dankbarkeit und Fürbitte für alle Menschen verändern dein Herz und deinen Glauben.

Impulse aus der Woche ab 27. April

  1. Tag 1 von 7 · 27. April Vergiss nicht, was Gott dir Gutes getan hat

    David fordert seine Seele auf: 'Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.' Wie schnell vergessen wir Menschen die Wohltaten Gottes! Wenn wir krank waren und Heilung erfahren haben, nehmen wir nach kurzer Zeit unsere Gesundheit wieder als Selbstverständlichkeit hin. Wir beten intensiv in der Not, aber sobald die Erhörung kommt, verblasst die Dankbarkeit. Diese Gefahr der Vergesslichkeit betrifft nicht nur einzelne Segnungen, sondern auch die größte Tat Gottes: dass er uns durch Jesus Christus vom Verderben erlöst und mit Gnade und Barmherzigkeit gekrönt hat. Besonders wenn wir in einem Gemeindeumfeld aufgewachsen sind, nehmen wir vieles als gegeben hin, was andere von außen als außergewöhnlich wahrnehmen. Dankbarkeit ist keine natürliche Haltung – sie muss bewusst gepflegt werden. Gott ruft uns auf, nicht zu vergessen, sondern uns täglich neu vor Augen zu führen, was er für uns getan hat.

    Psalm 103,1-5

    Gebet

    Danke Gott konkret für drei Dinge, die du in letzter Zeit als selbstverständlich angenommen hast, und bitte ihn um ein dankbares Herz.

    Zum Nachdenken

    Wofür habe ich in der Vergangenheit gebetet und Gottes Eingreifen erlebt, was ich heute als selbstverständlich ansehe?

  2. Tag 2 von 7 · 28. April Der Friede Gottes in schwierigen Zeiten

    Jesus versprach seinen Jüngern: 'Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Ich gebe euch nicht, wie die Welt gibt.' Als Paulus und Silas geschlagen und ins Gefängnis geworfen wurden, sangen sie um Mitternacht Loblieder. Wie war das möglich in solch hoffnungsloser Situation? Das Geheimnis liegt in dem Frieden, den Gott in unsere Seele legen kann. Der irdische Friede gibt uns äußere Ruhe und Sicherheit – doch Gottes Friede ist viel tiefer. Er wirkt unabhängig von den äußeren Umständen und gibt selbst in Dunkelheit und Schmerz eine innere Gewissheit und Dankbarkeit. Dieser Friede übersteigt menschliches Verstehen. Wenn wir uns nur auf die äußeren Probleme fokussieren, werden wir überwältigt. Aber wenn Gottes Friede unser Herz erfüllt, können wir wie Paulus und Silas auch in schwierigsten Situationen Gott danken. Dieser Friede ist nicht etwas, das wir aus eigener Kraft erzeugen – er ist ein Geschenk des Heiligen Geistes.

    Johannes 14,27

    Gebet

    Bitte Gott, dir seinen Frieden zu schenken, der über den Umständen steht und dein Herz in Dankbarkeit bewahrt.

    Zum Nachdenken

    In welcher schwierigen Situation habe ich den Frieden Gottes erlebt, der allen Umständen widersprach?

  3. Tag 3 von 7 · 29. April Die Notwendigkeit der Vergebung

    Die Geschichte zweier Brüder zeigt die ernste Konsequenz der Unversöhnlichkeit: Der eine bat den anderen immer wieder um Vergebung, selbst auf dem Weg zur Hinrichtung. Doch der andere wollte nicht vergeben. Als die Krone des ewigen Lebens über ihm erschien, aber stehen blieb und schließlich weggenommen wurde, erkannte er die Tragweite seiner Härte. Jesus lehrte eindeutig: 'Wenn du nicht vergibst, wird dir nicht vergeben.' Diese Wahrheit gilt für jeden von uns. Manchmal sagen Menschen: 'Ich würde gerne vergeben, aber ich kann nicht.' Auch das ist eine Krankheit des Herzens, die vor Gott gebracht werden muss. Vergebung ist keine Option, sondern ein Gebot. Gleichzeitig müssen wir lernen, selbst um Vergebung zu bitten. Beide gehören zusammen. Nur wer gelernt hat, demütig um Vergebung zu bitten, kann auch anderen vergeben. Ein unvergebendes Herz verschließt uns vor Gottes Segen und hindert unser geistliches Wachstum.

    Gebet

    Bitte Gott um Kraft und Demut, sowohl zu vergeben als auch um Vergebung zu bitten, wo es nötig ist.

    Zum Nachdenken

    Gibt es jemanden, dem ich noch nicht von Herzen vergeben habe, oder jemanden, bei dem ich um Vergebung bitten sollte?

  4. Tag 4 von 7 · 30. April Geistliche Erschütterungen offenbaren das Herz

    Am letzten Abend vor seiner Kreuzigung sprach Jesus mit seinen Jüngern über tiefe geistliche Wahrheiten. Er sagte: 'Ihr wisst, wohin ich gehe und ihr kennt den Weg.' Doch Thomas antwortete: 'Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst.' Die Jünger hatten Jahre mit Jesus verbracht, Wunder gesehen, gepredigt und Dämonen ausgetrieben – und doch hatten sie ihn nicht wirklich verstanden. Jesus erklärte geduldig: 'Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.' Doch erst durch die geistliche Erschütterung der Kreuzigung, als ihr etablierter Glaube wie Glas zersplitterte, erkannten sie die Wahrheit über sich selbst. Ihr alter Mensch mit all seinen verborgenen Mängeln wurde offenbart. Gott führt auch uns durch solche Erschütterungen, nicht um uns zu zerstören, sondern um den alten Menschen zu überwinden und echten Glauben zu entwickeln. Diese Erfahrungen sind schmerzhaft, aber notwendig, damit wir nicht in falscher Selbstzufriedenheit verharren.

    Johannes 14,1-11

    Gebet

    Bitte Gott um Offenheit für seine Erziehung und um Demut, die verborgenen Bereiche deines Herzens ans Licht zu bringen.

    Zum Nachdenken

    Welche geistliche Erschütterung hat mir die Augen geöffnet über meinen wahren geistlichen Zustand?

  5. Tag 5 von 7 · 1. Mai Die verborgene Krankheit des Herzens

    Hiobs Geschichte zeigt, wie Gott am verborgenen Menschen arbeitet. Hiob war fromm, gerecht und ohne Tadel – doch Gott sah tiefer. Durch sein Leiden wurde nicht äußere Sünde bestraft, sondern das Verborgene seines Herzens offenbart. Seine Freunde sprachen fromm und weise, doch Gott sagte: 'Ihr habt nicht recht von mir gesprochen, wie mein Knecht Hiob.' Erst als Hiob für seine Freunde beten sollte, musste er völlig vergeben. In diesem Moment der Demut und Vergebung wendete Gott sein Geschick und segnete ihn doppelt. Die Geschichte handelt nicht nur von äußeren Prüfungen, sondern vom inwendigen Menschen – was in unserem Herzen etabliert ist, wovon wir überzeugt sind, aber oft noch nicht den göttlichen Maßstäben entspricht. Wie bei Hiob arbeitet Gott auch an uns, um das Verborgene ans Licht zu bringen. Solange wir unser Herz verschließen, bleibt seine Hilfe fern. Doch wenn wir uns öffnen, kann er heilend wirken.

    Hiob 42,7-10

    Gebet

    Bitte Gott, das Verborgene deines Herzens zu offenbaren und dich von falscher Selbstzufriedenheit zu befreien.

    Zum Nachdenken

    Was könnte in meinem Herzen verborgen sein, das Gott ans Licht bringen möchte?

  6. Tag 6 von 7 · 2. Mai Wachsend im Glauben über unser Verstehen hinaus

    Jesus sprach ein erstaunliches Wort: 'Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun.' Dieses doppelte 'wahrlich' betont die besondere Wichtigkeit. Jesus sprach nicht von einem Glauben wie ein riesiger Berg, sondern sagte einfach: 'Wer an mich glaubt.' Wie können wir ehrlich sein – können wir die Werke Jesu tun? Die meisten von uns stehen beschämt da und erkennen: Nein, ich bin noch weit davon entfernt. Doch genau diese Erkenntnis ist der Anfang echten Wachstums. Unser Glaube hat Nachholbedarf. Das Gebot 'Wachsend in der Gnade und in der Erkenntnis unseres Herrn Jesu Christi' bleibt stehen. Gott steht mit geöffneten Händen da und bietet uns mehr an, als wir bisher begriffen haben. Der Weg dorthin führt durch das Tal der Demut, wo wir die Wirklichkeiten unseres Herzens erkennen und uns völlig Gott anvertrauen.

    Johannes 14,12-14

    Gebet

    Bitte Gott, deinen Glauben zu vertiefen und dich in die Fülle dessen zu führen, was er für dich bereitet hat.

    Zum Nachdenken

    Wo erkenne ich in meinem Glauben Nachholbedarf, und bin ich bereit, in der Gnade zu wachsen?

  7. Tag 7 von 7 · 3. Mai Geheiligt – ein Gefäß für Gottes Gebrauch

    Gottes Ziel mit jedem Menschen ist, 'damit er sei geheiligt, dem Hausherrn bräuchlich, zu allem guten Werk geschickt.' Geheiligt bedeutet ausgesondert, freigemacht, für besonderen Dienst bestellt. Du bist ein besonderes Werkzeug des Herrn, und er will dich gebrauchen. Doch Gott hat ein Problem mit dem gefallenen Menschen, und er will diesen heilen. Die entscheidende Frage ist: Lässt du es zu? Gott zwingt niemanden. Er führt dich durch Enttäuschungen und Erfolge, durch Segnungen und Prüfungen. Du wirst vielleicht sagen: 'Ich bin doch ein vorbildlicher Christ!' Doch wie die Apostel lernen mussten, dass ihr etablierter Glaube noch unvollständig war, so müssen auch wir demütig bleiben. Die Verheißungen Gottes bleiben bestehen. Wenn wir dem Wort Gottes gehorsam sind, in Dankbarkeit leben und uns von ihm formen lassen, wird er uns zu Gefäßen machen, die ihm bräuchlich sind. Der Weg führt durch Demut, Vergebungsbereitschaft und die Kraft des Heiligen Geistes.

    2. Timotheus 2,21

    Gebet

    Danke Gott für seine Verheißungen und bitte ihn, dich zu einem geheiligten Gefäß für seinen Dienst zu machen.

    Zum Nachdenken

    Bin ich bereit, mich von Gott völlig formen zu lassen, auch wenn es bedeutet, meinen alten Menschen loszulassen?