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Gemeinde Gottes Schweicheln

Am Eickhof 14, 32120 Hiddenhausen

Unsere Gemeinschaft besteht aus Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft. Die Liebe und der Glauben an Jesus Christus verbinden uns und sind auch das Fundament, auf dem unsere Gemeinschaft gegründet wurde. Unsere Gottesdienste bestehen im Wesentlichen aus Predigten, Gebet, Gesang und der Möglichkeit, persönliche Erfahrungen und Erlebnisse im Wandel mit Jesus Christus in Form von Zeugnissen mit der Gemeinde zu teilen. Das Zentrum des Gemeindelebens beruht auf Gottes Wort, der Bibel, sowie der Leitung durch den Heiligen Geist. Die Gestaltung des Gemeindelebens wird durch den freiwilligen Einsatz eines jeden Einzelnen ermöglicht. Der Eintritt und die Botschaft sind kostenlos, denn Jesus sagt in Matthäus 10, 8 „Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch“.

Täglicher Impuls
Dienstag

Das verborgene Talent der Mutterschaft

Adam nannte seine Frau Eva, 'denn sie ist eine Mutter aller Lebendigen'. Von Anfang an hat Gott in die Frau etwas Besonderes hineingelegt: die Fähigkeit, Leben zu empfangen, zu tragen und weiterzugeben. Das verborgene Talent einer Mutter hat keine andere Person – nicht einmal eine Frau, bevor sie Mutter wird. Muttersein bedeutet mehr als nur ein Kind zu gebären. Es bedeutet, schlaflose Nächte durchzustehen, stille Sorgen zu tragen, im Verborgenen zu beten und Opfer zu bringen. Es bedeutet, mit Fürsorge, Geduld, Hingabe und Treue zu lieben. Eine Mutter trägt, tröstet und kämpft für ihr Kind – manchmal auf Kosten ihrer selbst. Diese Dinge, die so oft im Hintergrund geschehen, prägen ein Kind auf eine Weise, die unbezahlbar ist. Gerade die ersten Jahre, in denen diese Verbindung so besonders nah ist, sind lebensverändernd. Die Mutter kann alle ersetzen, aber niemand kann jemals die Mutter ersetzen.

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Adam nannte seine Frau Eva, 'denn sie ist eine Mutter aller Lebendigen'. Von Anfang an hat Gott in die Frau etwas Besonderes hineingelegt: die Fähigkeit, Leben zu empfangen, zu tragen und weiterzugeben. Das verborgene Talent einer Mutter hat keine andere Person – nicht einmal eine Frau, bevor sie Mutter wird. Muttersein bedeutet mehr als nur ein Kind zu gebären. Es bedeutet, schlaflose Nächte durchzustehen, stille Sorgen zu tragen, im Verborgenen zu beten und Opfer zu bringen. Es bedeutet, mit Fürsorge, Geduld, Hingabe und Treue zu lieben. Eine Mutter trägt, tröstet und kämpft für ihr Kind – manchmal auf Kosten ihrer selbst. Diese Dinge, die so oft im Hintergrund geschehen, prägen ein Kind auf eine Weise, die unbezahlbar ist. Gerade die ersten Jahre, in denen diese Verbindung so besonders nah ist, sind lebensverändernd. Die Mutter kann alle ersetzen, aber niemand kann jemals die Mutter ersetzen.

1. Mose 3,20
Gebet

Danke Gott für das einzigartige Geschenk der Mutterschaft und bitte ihn, Mütter in ihrer oft verborgenen Arbeit zu stärken.

Herausforderung

Welche verborgenen Opfer und Gebete meiner Mutter haben mein Leben geprägt, und wie kann ich dafür dankbar sein?

Aufnahme vom 25. April 2026

Predigt

Samstag 25.04.2026

Samstag, 25. April 2026
Matthäus 18,21-22
Kernaussage

Die Predigt betont die zentrale Bedeutung der Vergebung als Lebensstil für Christen. Vergebung bedeutet nicht nur, jemandem eine Last zu erlassen, sondern selbst loszulassen - kleine Steine der Bitterkeit nicht aufzuheben, damit sie nicht zu schweren Lasten werden. Nur durch Vergebung werden wir frei und können die Gnade Gottes, die wir selbst empfangen haben, an andere weitergeben.

Dies ist eine Gemeindeversammlung mit mehreren biblischen Lehren und persönlichen Zeugnissen zum Thema Vergebung. Die Hauptpredigt basiert auf Matthäus 18:21-22, wo Petrus Jesus fragt, wie oft er seinem Bruder vergeben soll. Die zentrale Botschaft betont, dass Vergebung nicht nur siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal erfolgen soll - ein Lebensstil für Kinder Gottes. Durch die bildliche Darstellung von Steinen wird verdeutlicht, wie kleine Verletzungen zu schweren Lasten werden können, wenn man sie nicht loslässt. Die Versammlung beinhaltet mehrere persönliche Zeugnisse von Gemeindemitgliedern, die ihre eigenen Erfahrungen mit Vergebung teilen - von familiären Verletzungen über Militärerfahrungen bis zu Kindheitserinnerungen. Die Sprecher betonen wiederholt, dass Vergebung primär für die eigene Freiheit notwendig ist, nicht nur für den anderen. Die Botschaft schließt mit der ernsten Mahnung, dass Unvergebenheit den Zugang zur Ewigkeit versperren kann, und ermutigt die Gemeinde, Steine der Bitterkeit abzulegen und in der Freiheit Christi zu wandeln. Mehrere Lieder über Gottes Gnade und Vergebung rahmen die Predigt und Zeugnisse ein.
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Dies ist eine Gemeindeversammlung mit mehreren biblischen Lehren und persönlichen Zeugnissen zum Thema Vergebung. Die Hauptpredigt basiert auf Matthäus 18:21-22, wo Petrus Jesus fragt, wie oft er seinem Bruder vergeben soll. Die zentrale Botschaft betont, dass Vergebung nicht nur siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal erfolgen soll - ein Lebensstil für Kinder Gottes. Durch die bildliche Darstellung von Steinen wird verdeutlicht, wie kleine Verletzungen zu schweren Lasten werden können, wenn man sie nicht loslässt. Die Versammlung beinhaltet mehrere persönliche Zeugnisse von Gemeindemitgliedern, die ihre eigenen Erfahrungen mit Vergebung teilen - von familiären Verletzungen über Militärerfahrungen bis zu Kindheitserinnerungen. Die Sprecher betonen wiederholt, dass Vergebung primär für die eigene Freiheit notwendig ist, nicht nur für den anderen. Die Botschaft schließt mit der ernsten Mahnung, dass Unvergebenheit den Zugang zur Ewigkeit versperren kann, und ermutigt die Gemeinde, Steine der Bitterkeit abzulegen und in der Freiheit Christi zu wandeln. Mehrere Lieder über Gottes Gnade und Vergebung rahmen die Predigt und Zeugnisse ein.

Hauptthemen (6)

1. Von kleinen zu großen Steinen - Die Last der Unvergebenheit

  • Kleine Verletzungen und Enttäuschungen sind wie kleine Steine, die wir mit uns tragen
  • Wenn wir diese nicht loslassen, werden sie immer schwerer und wachsen zu großen Steinen
  • Man gewöhnt sich daran, Lasten zu tragen, merkt aber nicht, wie man dadurch gebunden wird
  • Die Seele kann nicht betrogen werden - sie will frei werden von diesen Lasten

2. Vom Maß der Gerechtigkeit zum Maß der Gnade

  • Petrus fragt, ob siebenmal Vergeben ausreicht und hat damit das alttestamentliche Maß verdreifacht
  • Jesus antwortet mit 70mal 7mal - Vergebung soll grenzenlos sein
  • Im Alten Testament galt 'Auge um Auge' - man bekam, was man verdiente
  • Im Neuen Testament gilt die Gnade - wir bekommen, was wir nicht verdient haben
  • Jesus am Kreuz: 'Vater, vergib ihnen' - das höchste Maß der Gnade

3. Vergebung als Lebensstil

  • Vergebung ist kein einmaliger Akt, sondern eine Lebenshaltung
  • Es ist besser, Steine gar nicht erst aufzuheben, als sie später mühsam ablegen zu müssen
  • Vergebung ist eine Entscheidung, keine Emotion
  • Der alte Mensch nimmt Steine auf bei Beleidigung, der neue Mensch lässt sie liegen
  • Vergebung stellt das wieder her, was Stolz und Hochmut zerstört haben

4. Wenn ich der Verletzte bin

  • Vergebung ist zuerst für mich selbst - ein Geschenk Gottes für mein Herz
  • Die Hand wird leer, wenn ich den Stein ablege - das ist wahre Freiheit
  • Man leidet jeden Tag aufs Neue, wenn man den Stein festhält
  • Jesus will uns freimachen durch Vergebung
  • Stark sein ist nicht dasselbe wie frei sein

5. Wenn ich der Verletzer bin

  • Oft erkennt der Sündigende seine Sünde nicht sofort
  • Die Versöhnung wiederherzustellen ist oft sehr schwer
  • Sünde muss mit Namen genannt und um Vergebung gebeten werden
  • Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen schenkt er Gnade
  • Wenn wir nicht um Vergebung bitten, kann die Gnade weichen

6. Beispiele biblischer Vergebung

  • Josef vergab seinen Brüdern, die ihn verkauft hatten, völlig
  • Josef hätte Grund gehabt zu hassen, aber er wurde frei durch Vergebung
  • Was Josef als Böses widerfuhr, wandelte Gott zum Guten
  • Josef holte die alten Verletzungen nie wieder hervor
  • Durch Vergebung konnte Gott Josef gebrauchen und durch ihn wirken

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Matthäus 18,21-22

Da trat Petrus zu ihm und sprach, Herr, wie oft muss ich denn meinen Bruder, der an mich sündigt, vergeben? Ist genug siebenmal? Jesus sprach zu ihm, ich sage dir, nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.

Weitere Referenzen

  • Altes Testament: 'Auge um Auge' Prinzip
  • Die Geschichte Josefs und seiner Brüder
  • Jesus am Kreuz: 'Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun'
  • Gott widersteht den Hochfertigen und schenkt Gnade den Demütigen

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Den kleinen Stein gar nicht erst aufheben: Wenn uns jemand verletzt oder enttäuscht, sollten wir sofort vergeben und die Bitterkeit nicht in unser Herz lassen, damit aus einem kleinen Stein kein großer wird.
  • 2 Bereits getragene Steine bewusst ablegen: Wenn wir bereits Steine der Unvergebenheit mit uns tragen, sollten wir die bewusste Entscheidung treffen, sie vor Gott abzulegen und loszulassen, um frei zu werden.
  • 3 Um Vergebung bitten, wo wir gesündigt haben: Wir müssen ehrlich vor Gott und Menschen prüfen, wo wir anderen Verletzungen zugefügt haben, und konkret um Vergebung bitten - Sünde muss beim Namen genannt werden.
  • 4 Vergebung als Lebensstil entwickeln: Vergebung sollte zu unserer Lebensweise als Kinder Gottes werden - nicht einmal oder siebenmal, sondern grenzenlos, wie Christus uns vergeben hat.
  • 5 Die empfangene Gnade weitergeben: Da wir selbst unverdiente Gnade empfangen haben, sind wir verpflichtet und befähigt, anderen ebenso Gnade und Vergebung zu schenken, unabhängig davon, ob sie darum bitten.